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Chris911

Besuch in Woking (McLaren)

Empfohlene Beiträge

Chris911 CO   
Chris911
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Letzter Beitrag:

Hallo Leute,

war von Euch schon mal in Woking bei McLaren?
Gibt es da Werksführungen? Kann man sich irgendwo anmelden, oder kann man einfach so hin und zumindest ein paar Exponate ansehen?

Würde gern mal nach London und die Gelegenheit nutzen dort vorbei zu schauen.

Danke für Infos und Tipps.

Chris

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tollewurst CO   
tollewurst
Geschrieben

Werksbesichtigung geht ist aber bis auf den F1 LM in der Halle eher langweilig.

Man muss aber meines Wissens nach angemeldet sein, spontan geht nicht.

GT_MF5_026 CO   
GT_MF5_026
Geschrieben

Bisher war ich zweimal in Woking. Vermittelt hat die Werksbesuche mein Händler. Dabei wurden wir jeweils am Flughafen abgeholt und wieder dorthin gebracht. Das kostenlos. Mitnehmen durfte ich jeweils 7 Personen (also 8 mit mir).

 

Die Führung war unterschiedlich. Beide Male wurden uns die ausgestellten Rennwagen ohne Berührungsängste ausführlich erklärt. Während wir beim Besuch 2016 praktisch frei durch die Montagehalle gehen durften, konnten wir 2017 nur vom Balkon aus in die Produktion schauen.

 

"Blind" hinzu gehen dürfte vermutlich schon am bewachten Eingangsportal scheitern.

  • Gefällt mir 1
nero_daytona CO   
nero_daytona
Geschrieben

Ich war 2016 dort, vom Händler organisierte Werksführung (ohne Montagehalle) und dann ging`s zum Dunsfold Aerodome um den 570S mal unter professioneller Anleitung die Sporen zu geben.:-))!

 

Photographieren durfte man bis auf die Eingangshalle übrigens nichts. Das war wohl früher auch noch anders in Woking.

Chris911 CO   
Chris911
Geschrieben

Danke Leute!

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    • erictrav
      https://www.bonhams.com/auctions/24953/lot/119/
       
      Soll noch voll funktionsfähig sein.

    • GT_MF5_026
      Ostern -Männertag. Inzwischen ist der zum dritten Mal durchgeführte Event fast schon Tradition geworden. Drei Auto-Enthusiasten fahren im Schwarzwald mit drei Autos – jeder fährt jeden Wagen wenigstens eine Stunde auf kurzvenreichem Geläuf.
       
      2016 waren ein Donkervoort D8 GTO, ein McLaren 650s Spider und ein Wiesmann Roadster MF3 am Start. 2017 waren es ein Caterham Seven 485s, ein Wiesmann GT MF5 V10 sowie ein Lotus Exige Sport 380. 2018 teilten wir uns einen McLaren 720s s, einen McLaren 570s und ein Porsche 911 Carrera S Cabrio (991.2).
       
      Ich begann mit dem 720s, dann der Porsche und zuletzt der 570s.
       
      McLaren 720s
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      Schalter gibt es nur wenige. Die, die man braucht, sind zentral und übersichtlich angebracht. Die anderen Knöpfe sind dagegen weniger intuitiv platziert.
      Kurz auf die Bremse getreten und den Startknopf gedrückt – der Motor meldet sich prompt. Für ein Auto dieser Leistungsklasse arbeitet er vergleichsweise diskret. Per Schalter den Gang einlegen und los geht es.
      Dank der Glaskuppel ist die Übersichtlichkeit ausgezeichnet.
      Der V8 mit 4 Litern Hubraum und Doppelturbo hat Dampf ohne Ende. Ein Turboloch kennt er nicht. Bereits aus dem Drehzahlkeller schieben die 720 Pferde mächtig an. Das üppige Drehmoment von 770 Nm ist praktisch permanent präsent. Doch die Pferde wollen auch gefüttert werden. Und das nicht unbescheiden: fast 20 Liter genehmigten sie sich…
      Absolut ausserirdisch ist das Fahrwerk. Ohne jede Wankbewegung giert der Wagen nach kurven. Die Lenkung ist superpräzise und der Wagen folgt der gewählten Linie wie an einer Schnur gezogen. Grenzbereich? Auf öffentlichen Strassen kaum erfahrbar!
      Im Komfortmodus ist der McLaren erstaunlich sanft. Der Modus wird seinem Namen gerecht und federt Unebenheiten locker weg. Man fühlt sich gut aufgehoben. Selbst in den schärferen Modi Sport und Track wird der Wagen nicht zum Rodeopferd.
      Am meisten überrascht mich das Getriebe. Kaum spürbar werden die Gänge gewechselt. Erst im schärfsten Modus werden die Gänge richtig reingehämmert – einen Leistungsunterbruch spürt man nicht. So muss es sein!
      Auch mit faktisch angezogener Handbremse – sprich: Einfahrmodus – hat der 720s Power ohne Ende. Selbst der zarte Umgang mit dem Gaspedal drückt einem mächtig in den Sitz.
      Über das Design mag man geteilter Meinung sein. Mir jedenfalls gefällt der Wagen. Er sieht aus wie von einem anderen Stern. Jede Öffnung hat eine Funktion, nichts ist Show oder Effekthascherei. Form follows Function in Reinkultur.
      Fazit: Sehr teuer – aber jeden Euro/Franken wert! Fahrmaschine mit hohem Restkomfort.
       
       
       
       
      Porsche 911 Carrera S
      Der Wagen hat alles, was man für Geld kaufen kann. Selbst eine Hinterachslenkung ist an Bord. Der Porsche ist markentypisch perfekt verarbeitet und trotz der vielen Knöpfe und Schalter wirkt das Cockpit aufgeräumt.
      Verglichen mit dem McL sitzt man fast wie in einem SUV. Die Sitzposition ist gut, aber eben nicht perfekt; für mich vor allem etwas zu hoch.
      Natürlich ist es nicht fair, den 911 mit dem 720s zu vergleichen. Trotzdem machen wir es. Das Leistungsdefizit ist spürbar – kein Wunder, es fehlen auch über 250 PS. Ebenso markant ist der Unterschied beim Fahrwerk. Obwohl der Porsche zum Besten gehört, was man für Geld kaufen kann, ist – wenn man vom 720s kommt – die Seitenneigung gewöhnungsbedürftig. Im McLaren fehlt diese gänzlich, im Porsche ist sie gering, aber vorhanden.
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      McLaren 570s
      Die Scherentüren öffenen deutlich weiter als die des 720s und brauchen entsprechend mehr Platz, was im Alltag nicht unbedingt positiv ist.
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      Die Bremse will hart getreten werden; macht man das, wirft der Wagen Anker. Kein Bremsfading, kein flattern – nichts, einfach nur Energievernichtung und zwar in einer Form, die einem die Gurten in die Brust schneidet…
      Im Gegensatz zum 720s hat der 570s ein konventionelles Fahrwerk. Also keine hydraulischen Pumpen, die jede Unebenheit oder Wankbewegung bereits im Ansatz vernichten. Doch so wirklich vermissen tut man die Features des 720 nicht. Der Mittelmotorwagen schnupft die Kurven nur so auf. Gemeinheiten sind im fremd. Ebenso Wankbewegungen. Wer ihn lenkt, weiss wie Mikrochirurgen mit dem Skalpell arbeiten. Kurve anvisieren, einlenken und der 570 fährt die Linie in seiner unnachahmlichen Präzision. Es ist ein Vergnügen höchster Güte.
      An der Tanksäule zeigt sich, dass die Euphorie ihren Preis hat. Er genehmigt sich kaum weniger als der 720s.
      Fazit: Wer einen Sportwagen auf Turbo S-Niveau sucht und dabei Sportlichkeit gegen Alltagstauglichkeit tauscht, ist hier richtig.
       
      Schlusswort
      Pech für den 911er, dass er zu diesem unfairen Vergleich antreten musste. Doch Fairness war nicht das Ziel des heutigen Tages - es gab nur ein Ziel: Spass, Fahrspass!
      Selbstredend bin ich nicht objektiv. Ich bin ein bekennender McLaren-Fan und habe 2015 mit Porsche abgeschlossen. Das ändert aber nichts daran, dass Porsche die besten Sportwagen baut, wenn Alltagstauglichkeit gefragt ist. Will man mehr Sport, ist man bei McLaren besser aufgehoben. Doch das darf glücklicherweise jeder für sich entscheiden.
    • F40org
      Bei der Überlegung der Fahrzeugwahl zur Fahrt nach Maranello anlässlich der California-Präsentation kam schnell die Erkenntnis, dass der 308 zum letzten Mal bei seiner Geburt in Maranello war und da es ungeschriebenes Gesetz ist jedem seiner Ferraris mindestens einmal den Ort seiner Väter zu zeigen zwängten wir uns samt Gepäck in den Kleinen.
      Die Idee zu diesem Thread kam mir als ich gestern die Bilder von der Kamera lud und logischerweise über die MUST-DO-Maranello-Bilder stolperte. Ich bin mir sicher, dass jeder von Euch einige dieser typischen Bilder von Maranello hat und würde mich freuen wenn mein Post hier nicht vereinsamen würde.
      Ortseingang gleich nach der „Fiorano“-Brücke
       
      GALLERIA – wobei der 308 optisch besser zum alten Galleria-Eingang passte
       
      Einfahrt FIORANO
       
      Hier kam er vor fast 30 Jahren raus!
       
      …und natürlich noch Happa-Happa im Cavallino
       
      Der obligatorische Besuch bei AutoSpeak in Modena darf natürlich nicht fehlen.
       
      50 Jahre alt und nichts von der Faszination verloren
      250 gt Ellena carrozzato TDF von 1958
       
      Ob DER in den 308er passt?
       
      Nette Schätze die hier zur Vervollständigung anstehen.
       
      Von Modena dann am Gardasee Westufer hoch und mit der Fähre von Limone nach Malcesine.
      Ferrari auf der Ferry
       
      Interessant was in manchem Hotel dann so unter den Olivenbäumen rum stand.
       
      …und früh am Morgen millimetergenau verladen wurde.
       
      …was mit der richtigen Boxencrew kein Problem darstellt.
    • Murcielag0
      Hallo!
      Wir haben wohl entschlossen evtl. relativ kurzfristig einen kleinen Kurzurlaub einzuschieben und wollten für ein paar tage nach Italien die Emilia Romagna besuchen.
      Natürlich darf da auch ein Besuch bei Lamborghini und Ferrari nicht fehlen.
      Haben auch schon versucht eine Werksführung bei Lamborghini zu reservieren. Leider ist das nicht mehr möglich, da eine 7-tägige Vorlaufzeit für Reservierungen besteht.
      Ich habe mich natürlich per email mit Lamborghini in Verbindung gesetzt.
      Jetzt zu meiner Frage: Meint ihr dass die Werksbesichtigung so kurzfristig noch möglich ist? Wie sind eure Erfahrungen mit der Werksführung und dem Museum? Werde natürlich falls das alles zustande kommt Fotos machen wenn es dort gestattet ist.
      Vielleicht noch jemand nen guten und günstigen Übernachtungstipp in Sant´Agata Bolognese oder Umgebung?
    • AC/DC_Gallardo
      Hallo zusammen
       
      Irgendwie hab ich das so im Gedächtnis, dass das Thema schonmal hier diskutiert wurde, finde aber es aber irgendwie nicht...
       
      Wir möchten im Herbst 4 Tage in die Emiliana Romagna, namentlich das Werk und Museum von Lamborghini besuchen.
      Pagani wäre da ja auch nicht weit weg
       
      Habt ihr ein paar Tipps für uns, was wir dringend noch besichtigen müssen, welche Strassen wir unbedingt fahren sollen und welche Hotels Freude machen?
      Wäre schön, ein paar Infos von erfahrenen Besuchern zu kriegen 
      Gruss
      Roman

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