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Quattroporte 3.2 V8 Evo geht beim Schalten Motor aus


Wolfgang328

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Guten Abend zusammen,

 

bei meinem Quattroporte 3.2 V8 Evo von 1998 (Serie IV)ist nach einer längeren Fahrt folgendes Problem aufgekommen. Insbesondere beim zurückschalten aus einem beliebigen Gang in den darunter folgenden Gang geht wie gewohnt die Drehzahl runter bleibt aber nicht spätestens bei Standgasdrehzahl sondert fällt durch auf 0 Drehzahl und der Motor geht aus. Startet man den Motor neu ist die Leerlaufdrehzahl wieder Normal. Das Fahrzeug beschleunigt und fährt dann auch weiterhin wie gewohnt. Schaltet man wieder herunter geht nach dem Auskuppeln die Motordehzahl wieder komplett auf 0 und Motor aus. Ankuppeln bei rollendem Fahrzeug startet den Motor auch. Dieser Effekt ist besonders unangenhem beim Abbiegen etc. da ja auch die Servolenkung ausfällt. Ich habe Gaszug mit 0 Anschlag, Sensorsteckverbinder und Leerlaufreglerverbinder gecheckt aber nichts feststellen können. Kupplung funktioniert einwandfrei. Manchmal kann man auch Leerlaufdrehzahlschwankungen feststellen so das imLeerlauf zwischen 800 Umdrehungen und ca. 1500 Umdrehungen rauf und runter geregelt wird (Regelschwingungen). Nach dem Kaltstart bis zur Phase das der Motor im normalen Warmzustand ist reduziert sich dieser Effekt des Ausgehens deutlich. Ist der Motor etwas warm ist das Fahrzeug nahezu unfahrbar. Kann dieses Problem mit den Leerlaufreglern zu tun haben oder mit dem Drosselklappenpotentiometer oder doch ein Sensor? Ich würde mich freuen wenn mir jemand zu diesem Fehlerbild irgend ein Hinweis geben könnte. Vielen Dank im Voraus.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Wolfgang

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  • 1 Monat später...
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Guten Abend zusammen,

 

ich möchte mich noch einmal diese Thematik aufgreifen. Ein Kontaktproblem der Sensorik für den Motor scheint nicht vorzuliegen. Ich habe beide Leerlaufregler gereinigt. Der rechte Leerlaufregler war verschmutzt. Der Linke sah sehr sauber aus. Dennoch hat die Reinigung nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Auffallend ist das der linke Leerlaufregler bei Betrieb ausserhalb  des Leerlaufbereiches anfängt Klackgeräusche zu produzieren als wenn der Regler immer wieder vollständig bis zum Anschlag schließt und öffnet. Bei dem rechten Leerlaufregler ist dies nicht zu erkennen. Welches Verhalten ist richtig? Das der Regler in den Endbereich läuft oder nicht? Deutet dies auf ein Defekt hin? Die beiden Werte  für die elektrische Widerstandsmessung der Regler sind identisch. Weiter Recherche hat ergeben das die Ursache an den Luftmassenmessern liegen kann oder das eine Undichtigkeit im Ansaugsystem ist so das Nebenluft angesaugt werden kann. Vielleicht kann mir jemand mitteilen wo die Luftmassenmesser im Ansaugtrackt sind. Ich konnte leider nur zwei runde Gehäuse neben den Luftfiltern zur Fahrzeuginnenseite ausfindig machen an denen elektrische Anschlüße hinführen. An diesen runden Gehäusen gehen allerdings Front- und Rückseitig Schlauchanschlüsse was für einen mir bekannten Luftmassenmesser ungewöhnlich ist. Ich möchte nicht etwas zerlegen was nicht nötig ist bzw. wo etwas defekt gehen kann. Oder wird bei diesem Motor die Luftmasse bzw. Menge anders erfasst? Für Hinweise bedanke ich mich schon jetzt.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Wolfgang

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Am 17.10.2017 um 18:55 schrieb Wolfgang328:

Insbesondere beim zurückschalten aus einem beliebigen Gang in den darunter folgenden Gang geht wie gewohnt die Drehzahl runter bleibt aber nicht spätestens bei Standgasdrehzahl sondert fällt durch auf 0 Drehzahl und der Motor geht aus.

 

Am 17.10.2017 um 18:55 schrieb Wolfgang328:

Manchmal kann man auch Leerlaufdrehzahlschwankungen feststellen so das imLeerlauf zwischen 800 Umdrehungen und ca. 1500 Umdrehungen rauf und runter geregelt wird

 

Am 17.10.2017 um 18:55 schrieb Wolfgang328:

Ist der Motor etwas warm ist das Fahrzeug nahezu unfahrbar.

 

 

diese Beschreibung deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Kurbelwellensensor hin - 

bei diesem Motor hast Du allerdings derer zwei, jeweils links und rechts des zentralen Kurbelwellenrades

 

die haben übrigens die gleiche Teilenummer wie die beiden Nockenwellensensoren

Maserati Teile-Nr.  470069400 = Marelli Teile-Nr. 313720120

 

wenn ein Sensor aussteigt, weiß das Motorsteuergerät nicht mehr wo die Welle ist -

bei zunehmender Temperatur wird das schlimmer ... und irgendwann startet der Motor gar nicht mehr

 

sicherer bist Du bei der Fehlersuche natürlich wenn Du den Fehler von einem Diagnosegerät auslesen lässt

 

 

Gruß aus MUC

Michael

 

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Ich habe leider nur Blödsinn bei zu tragen, aber für mich hört sich das nach einer der ersten "Start-Stopp-Automatik" an.

Nur das Starten geht nicht mehr automatisch. :D 

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  • 1 Monat später...

Hallo zusammen,

 

zuerst  Danke für die Informationen. Nebenluft scheidet aus. Ich werde nun die neuen Informationen checken. Zur Zeit ist das testen wegen Witterungsbedingungen schlecht. Ich werde mich aber so bald wie möglich wieder melden. Lassen sich die Temperatursensoren bzw. Nockenwellensensoren überprüfen oder gibt es nur die Möglichtkeit Tausch und Test?

 

Noch einen angenehmen Tag,

 

Wolfgang

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  • 3 Monate später...

Hallo,

 

die Saison hat begonnen und ich konnte der Fehlersuche weiter nachgehen und vor allen Dingen Testfahrten unternehemen. Um allem Vorzubeugen habe ich nochmals alle Leitungen/Schläuche und Schlauchschellen im Ansaugtrakt überprüft sowie nochmals beide Leerlaufrgler gereinigt und auf Gängigkeit überprüft. Der Effekt war wie oben am Anfang beschrieben weiterhin vorhanden. Die Kontrolle der Nochenwellensensoren hatte nichts ungewöhnliches gezeigt. Dennoch habe ich mich entschieden zuerst in dieser Richtung also Nockenwellensensoren weiter vorzugehen und danach die Temperatursensoren. Und der Hinweis war richtig und sehr gut. Der Tausch des Nochkenwllensensors der linken Zylinderbank brachte den Erfolg. Der Motor läuft nach dem Kaltstart gleichmäßiger und vor allen Dingen beim runterschalten geht er nicht mehr aus sondern wird gleichmäßig vor der Leerlaufdrehzahl abgefangen. Hiermit nochmal ausdrücklich ein Dankeschön für sämtliche Unterstützung aus dem Forum. Mir ist bekannt das es elektronische Nockenwellensensoren als auch passive elektrische sogenannte magnetische Näherungsimpulsgeber gibt. Da diese Nockenwellensensoren nur zwei Anschlußpins haben kann es sich um magnetische Impulsgeber handeln. Bei diesen kann es sein das die abgegebene elektrische Impulsamplitude nicht mehr ausreichte, zum Beispiel durch eine reduzierte Magnetstärke. Insbesondere bei niedrigen Drehzahlen wenn das Mgnetfeld nur relativ langsam durch die Nockenwelle geändert wird kann die Amplitude des Sensorsignales so gering werden das die Elektronik dies nicht mehr auswerten kann.

 

Vielleicht macht es Sinn den Nockenwellensensor der rechten Zylinderbank vorsichtshalber auch auszutauschen wegen Alterung.

 

Nochmals Danke an alle und Gure Fahrt. Die Laufkultur des V8 ist jetzt phantastisch, ein Hochgenuß

 

Noch einen Schönen Tag,

 

Wolfgang

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