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Unterhalt eines Maserati Ghibi SQ4

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Hallo Zusammen

 

Momentan fahre ich einen Bmw 335i, jedoch möchte ich mir mein Kindheitstraum erfüllen und einen Maserati Ghibli SQ4 kaufen. Bevor ich dies jedoch mache, möchte ich mir über die Unterhaltskosten im klaren sein. Ebenfalls würde ich mich freuen könnte mir jemand ein kurzes Feedback über eure Erfahrung mit dem Maserati Ghibli SQ4 geben (positiv&negativ).

 

Zu den Unterhaltskosten würden mich folgende Punkte interessieren:

  • Durchschnittlicher Benzinverbrauch
  • Servicekosten
  • evt Versicherungskosten
  • falls jemand Reperaturen am Auto hatte
  • und so weiter

 

Da ich aus der Schweiz komme, macht es wenig Sinn wenn mir eine Person aus einem anderen Land infos über die Unterhaltskosten gibt, da die Preise sehr unterschiedlich sind.

Vielen Dank im Vorraus und freundliche Grüsse

Beni

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Gast   
Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Meinst du den aktuellen Ghibli SQ4 oder einen älteren von dem ich noch nie gehört habe? Bei Kindheitstraum muss ich an den ersten oder zweiten Ghibli denken, bei mir wäre es dann z.B. der Biturbo, der ein echter Kindheitstraum wäre. 

 

Der Biturbo war eine Granate! Mit 18 Jahren damit in die Disco aufs Land raus, Auto war natürlich nicht unseres sondern von Vater eines Freundes. Was waren wir doch für Prolls... Ampelstarts gegen Golf und Calibra. Herrliche Zeiten! 

 

bearbeitet von Gast
JaHaHe   
JaHaHe
Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb darkman:

Ampelstarts gegen Golf und Calibra. Herrliche Zeiten! 

Wer war denn schneller? 

 

Das ist bei den italienischen Diven dieser Epoche ja eine wichtige Frage. 

LdM hatte mit dem schnellsten und besten Auto aller Zeiten  ja Probleme gegen einen Golf....

 

Angeblich steht dieser gelbe 348 ja jetzt in Wiesbaden.... ;) 

  • Gefällt mir 1
Gast   
Gast
Geschrieben

Oftmals wir im Maserati, der Freund dessen Vater Eigentümer des Ghibli war konnte wirklich sehr gut mit dem Auto umgehen. Ich selbst hatte oftmals meine Schwierigkeiten ein virtuoses Zusammenspiel von Gas, Bremse und Kupplung zu erreichen - ich habe somit meist verloren (abgesehen von massiv untermotorisierten Kontrahenten). 

Dieses Spiel war damals wirklich nett. Wir haben uns sogar mal einen Lada Samara gekauft, ihn nochmals um ein paar Kilos erleichtert (war nicht so einfach, er hatte ja kaum Ausstattung) und sind damit ebenfalls regelmäßig angetreten. Das Gewicht und die kurze Übersetzung hat häufig für den "Sieg" gereicht. Da ging es noch nicht um Feinstaub und CO2... 

 

Passend zur Wiesn: Schee wars. 

 

Ich glaub ich such mal nach einem Biturbo. Ich muss das doch nochmal üben.

TFR CO   
TFR
Geschrieben

Hallo

Ich hatte bis vor Kurzem einen SQ4. Bin ihn 3 Jahre gefahren und war eigentlich ganz zufrieden. Einige Daten zum Unterhalt:

 

Benzinverbrauch im Schnitt: 11.5l/100km. Bei schnellen Autobahnfahrten in Deutschland problemlos auch um die 16l

Inspektion bei 20'000 km lag bei ca. CHF 800,-

Inspektion bei 40'000 km lag bei ca. CHF 1'500,-

Es musste mal die Spur eingestellt werden. Kosten ca. CHF 250,-. Bremsscheiben und Beläge mussten bei 55'000km gewechselt werden. Kosten hierfür ca. CHF 1'800.

Auffallend war der relativ hohe Verschleiss der Sommereifen. Der Pirelli P Zero hielt mal gerade 10'000km. Dann war er bereits unter 3mm, was das Fahrverhalten bei Nässe deutlich beeinflusste.

Ausserplanmässige Werkstattaufenthalte oder Reperaturen gab es nicht. Alles in allem, war ich zufrieden mit dem Fahrzeug. Wenn man mal vom Wertverlust absieht.

 

Svitato CO   
Svitato
Geschrieben

@TFR und wieso fährst du nicht mehr einen? 

TFR CO   
TFR
Geschrieben

Ich wechsle gerne mal die Marke. Das war mein Dritter Maserati. Jetzt ist mal wieder Porsche dran. Werde mir aber noch einen Cabrio von Maserati zulegen. Mal schauen, was der Markt kommendes Frühjahr so hergibt,

Svitato CO   
Svitato
Geschrieben

@TFR okei:-))!

 

maserati grancabrio sport / mc.

 

kommt wohl noch nichts neues:)

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    • Gast rubbel
      Hallo,

      ich bin mir völlig bewusst darüber, dass der Thread-Titel eingesessene User bereits abgeschreckt hat. Ich bitte dennoch darum nicht direkt wieder zu zu machen, ich habe mir wirklich ernsthafte Gedanken gemacht und wäre für jedes auch noch so knappe Statement sehr dankbar!

      Zu mir, ich stöber nun schon länger in diesem Forum rum und habe mich nach nunmehr ein/zwei Jahren dazu entschlossen mich einfach mal anzumelden und an dem ganzen hier teilzuhaben, auch wenn ich mich eher bedeckt halten werde, da ich hier von Tuten und Blasen keine Ahnung habe

      Ansonsten studier ich Physik, wohne in NRW, bin 25 Jahre und denke außerdem dass das genug Informationen für meinen ersten Post sind

      Ein sehr schönes, angenehmes Forum mit eher weniger störenden Mitgliedern habt ihr euch hier aufgebaut. Und ich bin schon öfters auf Fragen wie meine gestoßen, die einem so durch den Kopf gehen, wenn man sich noch keinen Sportwagen leisten kann oder sehr bald einen leisten wird. Von einem Supersportwagen wage ich gar nicht zu träumen.

      Eventuell träumt jemand mit, oder ein erfahrenerer User hier gibt freiwillig Rat (oder "Abrat").

      Kommen wir zur Sache:

      Ja, ich träume derzeit von "so einem Auto", ja in den nächsten 4-5 Jahren ist damit definitiv noch nicht zu rechnen.

      Aber wenn ich mein Studium fertig habe, bin ich bereit 60-90k€ in so ein Auto zu investieren. Nicht sofort und nicht im ersten Jahr, klar. Aber mit ein wenig Sparsamkeit ist es drin.

      Die meisten dürften die Augen verdrehen, aber der Gallardo ist mir zB vor wenigen Jahren sehr in mein realistisches Interessengebiet gefallen. Ich empfand ihn persönlich schon immer als den schönsten Lambo. Die neueren sind mir zu krass im Design, der Murcielago ist mir optisch zu .. hm .. schwierig zu sagen .. zu "plump". Natürlich ist der Murcielago ein wunderschönes Auto und aufgrund seiner Größe und Leistung imposanter, aber der Gallardo ist einfach so unverschämt "knackig", so dass er mir - obwohl es der kleine Bruder ist - besser gefällt.

      Porsche kam mir noch nicht in den Sinn, da geht mir das Herz nicht wirklich auf. Ferrari hat im Schnitt mehr schöne Autos als Lamborghini, kommt aber mMn und für mich persönlich nicht an den Gallardo dran. Jaguar hilft mir nicht weiter .. usw. Bis auf Karren die in Richtung Muscle-Car gehen fände ich nichts abenteuerlich genug um ein Mal im Leben so ein Auto besitzen zu müssen. Nichtmal das Batmobil. Wer weiß was kommt, wenn man erstmal Kinder hat. Dann kommt der Flitzer weg und der nächste erst kurz vor der Rente.

      Ihr merkt an meiner (evtl. kindlichen) Wagenauswahl, dass ich damit eher nicht auf die Rennstrecke gehöre, sondern wirklich aus dem Bauch heraus entscheide, welches Auto "gut" ist und erst dann der Kopf gefragt wird ob das Sinn macht.

      Aber das waren bis vor wenigen Jahren sowieso alles Träume und ich dachte nicht dass es sinnvoll wäre, ernsthaft darüber nachzudenken sich jemals einen solchen Sportwagen zu holen. Da würde es doch eher ein schnellerer "Normalo" werden müssen. (AMG, BMW M-Serie, Audi S-Serie, oder doch einer aus Übersee? Ein "günstiger" Lotus, ja das fand ich noch realistisch.)

      Was soll ich sagen. Ich war echt baff, als ich las, dass man viele solcher "moderater" Sportwagen gebraucht für "so kleines Geld" schon bekommt. Also ein "vernünftiges" Modell v. Gallardo wird man in vier Jahren wohl schon für um die 60k€ bekommen.

      Aber ich habe viel schlechtes gelesen über ihn - nicht auf emotionaler Ebene natürlich - aber bzgl. der laufenden Kosten, im speziellen durch leider auch für Sportwagen überdurchschnittlichen Verschleiß.

      Ich müsste den Gallardo als mein einzigen Wagen nehmen und dann gelegentlich mal mit ÖPNV oder Fahrrad oder dem Auto der Freundin in die Stadt fahren Bin eh kein Stadtmensch. Die Einparkproblematik auch und vorallem bzgl. der Kupplung juckt daher wenig.

      Aber wenn ich mich recht durchgelesen habe, kann man bei 15Mm/Jahr durchaus von 1000€/Monat lfd.Kosten, also 12k€/Jahr ausgehen, richtig? Hier gehen die Vorstellungen ja teilweise etwas auseinander. Eine detaillierte Gallardo-Datenbank wäre natürlich aufschlussreich. Zumal insbesondere der Kupplungsverschleiß ja je nach Modell stark variiert. Korrigiert mich wenn ich bei irgendetwas falsch liege.

      Ich bin selten festgefahren, wobei mein Hauptaugenmerk tatsächlich auf dem Gallardo liegt, und bin gern offen für andere Vorschläge.

      Ich sollte wohl oder übel (bei 15Mm/Jahr) vorsichtshalber aber schon damit rechnen, dass - zumindest ein Gallardo - mich pro Jahr seine 15k€ kosten würde. Oder?

      Ich würde mir sogar einen Kredit für ein Auto aufnehmen, selbst wenn ich mit viel Pech riskiere einen Kredit abzubezahlen, für ein Auto, dass ich längst verschrotten müsste. Das wäre schade, aber wann sonst soll ich mir wieder so ein Auto leisten können? Und hier im speziellen nicht schimpfen, Sportwagenfahrer sind niemals vernünftig! Auch du/Sie nicht

      Der Wertverlust hielte sich bei einem bis dato 10 Jahre alten Auto wohl in Grenzen, und ein Verkauf steht rein rechnerisch außer Frage. In diese Rechnung fließt schlicht und ergreifend die folgende "Familienplanung", soweit man das planen kann, und die Tatsache dass dieser Lambo auf Dauer ein sündhaft teures Auto wird.

      Also der Plan - Wie stell ich mir das vor?

      Mal angenommen ich würde mir einen Kredit für 70k€ über eine Laufzeit von 36 Monaten holen mit einem realistischen Zinssatz von ~6% pro Jahr. Ich würde es am liebsten so handhaben, dass ich monatlich 1250€ zahle und am Ende eine "Schlusszahlung", statt Anzahlung, von ~34000€, dann käme ich durch den Kredit auf 79k€ für den 70k€ Gallardo nach drei Jahren. (Vorausgesetzt eine Bank lässt sich auf den Deal ein. Sonst wären es bei 1250€ ~66 Monate und damit ~ 82k€ in Summe)

      Vielleicht wäre es klüger das überschüssige Geld woanders anzulegen, statt es nach 3 Jahren auf einmal zu zahlen. Das spräche gegen eine sofortige Abzahlung nach ersten Raten im dritten Jahr. Vorallem wäre ich dann flexibler beim Verkaufszeitpunkt des Lambos und nicht auf jedes Angebot angewiesen. Aber ich nehme einfach mal das günstigere dieser beiden Finanzierungsszenarien als Grundlage meiner groben Kalkulation.

      Kommen wir zum Verkauf des Gallardo nach 3 Jahren. Ich sag einfach mal dass ein 70k€ Gallardo dann eventuell, mit 40Mm mehr auf dem Tacho, dann noch hoffentlich für 55k€ weg geht?

      Dann würden mich drei Jahre Gallardo doch
      1.) den Wertverlust von 15k€
      2.) ~10k€ zusätzlich für Kreditzinsen
      3.) 3 x Jahreskosten des Gallardo von 3 x 15k€ = 45k€
      insgesamt 70k€ kosten.

      Gell?

      Also müsste ich für einen Durchschnittsgallardo bei 15Mm im Jahr mit ~23k€/Jahr an Ausgaben insgesamt rechnen.

      Das ist ein Haufen Zaster, keine Frage, und gerade bei Einstiegsgehältern zunächst nicht so leicht zu finanzieren, aber möglich. Zwei/Drei Jahre weiterhin meinen schäbigen Studentenwagen durch die Gegend kutschieren, etwas Geld anhäufen und dann in die Unvernunft


      Jetzt meine Frage: Ist meine Schätzung der Kosten eines Gallardo etwas blauäugig oder durchaus realistisch?

      Ich wünschte es hieße nachher "Viel zu abwegig, die Kosten sind viel geringer!", aber damit rechne ich am wenigsten.


      gruß rubbel
    • AppleiPhone
      Hi,

      wie ich gesehen habe, bekommt man einen Porsche 911 Turbo (S) Cabriolet mit 55.000 Km bereits ab 65.000€ (450PS).
      Was würde dieser Porsche als Zweitwagen im Unterhalt kosten?
      Vollkaskoversicherung + Haftpflicht,...
    • netburner
      Es gibt Rechnungen, teure Rechnungen und "verdammt, ist das teuer"-Rechnungen - und dann gibt es die jährlichen Kosten eines Bugatti Veyron.
      Das englische Magazin Autocar hat mal aufgeschlüsselt, was da so zusammenkommt. Natürlich erheben die Zahlen keinen Anspruch auf absolute Korrektheit.
      Man muss dabei ja auch sehen, dass die Kosten von Land zu Land unterschiedlich sind. So kostet ein Satz der speziell für den Veyron gefertigten Michelin-Pneus in den USA ziemlich genau 30.000,- US$, in Großbritannien liegt der selbe Satz Reifen allerdings bei umgerechnet 38.216 US$. Da Bugatti ein Wechselintervall von 4.000 km vorgibt, hängt es natürlich davon ab, wieviel man seinen Bugatti bewegt. Übrigens empfiehlt das Werk, alle 16.000 km die Felgen ebenfalls zu wechseln, womit dieser Wert natürlich noch um ein vielfaches nach oben geht.
      Die große jährliche Inspektion pendelt sich bei rund 20.000,- US$ ein, die kleineren Inspektionen zwischendrin entsprechend etwas "günstiger".
      Versicherung? Ja, braucht man auch. Wie kürzlich erst gesehen, sollten speziell Amis auch eine gegen Pelikane und Wasserschäden abschließen. Ohne diese beiden Policen liegt die Summe jedoch je nach Wohngegend bereits bei rund 10.000,- US$, halbjährlich und mit gedecktem Konto bitte. Wie das hier in Deutschland aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis, viel weniger dürfte es aber vermutlich nicht sein, zumindest wenn man den Veyron nicht nur als "Stehzeug" ins Wohnzimmer stellt.
      Autocar geht von jährlichen Kosten in Höhe von rund 300.000,- US$ aus, inklusive Sprit, Versicherung, Reifen, etc. Wie bereits oben geschrieben, können diese Kosten bei uns natürlich ein wenig anders aussehen und es kommt darauf an, wieviel Kilometer im Jahr man mit dem Wagen wirklich zurücklegt. Aber mal ehrlich: Ein Veyron ist nicht wirklich zum hinstellen und anstarren gebaut worden, oder?
      Laut Autocar gibt es wohl einen Veyron-Besitzer, der aufgrund der hohen laufenden Kosten sein Auto zu den Straßen, die er gerne damit abfahren möchte, hinbringen lässt und mit dem Privatjet nachreist.
    • Z0RR0
      … am Beispiel eines Murcielago will ich mal nachvollziehen was kostet ein Lamborghini.
      Diesen Artikel wollte ich euch nicht vorenthalten.
       
      Hier mal der Unterhalt des Wagens (umgerechnet in EUR):
      Gekauft: September 2004
      Testdauer: 34 Monate
      Gefahren: ca. 71.500 km
      Kaufpreis: 255.000
      Geschätzter Wert am Testende: 125.570
      Wertverlust: 129.430 (!)
      Wartung: 27.220
      2 Kupplungen: 7.386
      8 Sätze Reifen: 10.730
      Bremsenupdate: 2.215
      8 Sätze Bremsbeläge: 4.136
      Austauschgetriebe: 17.100 (!)
      Sonstiges: 1.477
      Zusammen incl. Wertverlust excl. Sprit also: 199.700 Euro.
      Oder rein rechnerisch: 5.873 Euro pro Monat bzw. 195 Euro pro Tag.
      Und wenn man den Artikel durchliest, sieht man, dass es anscheinend jeden Cent wert war.
       
      Ähnliches kann man sich ausrechnen, wenn man wissen möchte, was ein Gallardo kostet.
      PS: Ich habe es nicht im Murci-Unterforum gepostet, damit der Thread evtl. um weitere Modelle erweitert werden kann.
      Z.
    • Benjamin Türk
      Hallo Leute,
      ich fahre derzeit einen Maserati GranTurismo S und bin am überlegen auf California zu wechseln.
      Kann mir hier jemand sagen, wie hier grob die Unterhaltskosten bzw. Preise sind?
      Sprich Versicherung, Kundendienste...
      Wäre super, danke euch.

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