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tomp

2,5 Monate und 6000 km später, Erfahrungen mit unserem 360er Spider

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michi0536
Geschrieben

wunderschöner Bericht, da kann man sich richtig mitfreuen. Vielen Dank.

tomp
Geschrieben

...Hoppala, mir fällt gerade auf, dass meine durchgeführten Texteditionen nicht abgespeichert wurden... wohl mein Fehler! Entschuldigung der Text schaut etwas ungeordent aus!

dragstar1106
Geschrieben

Sehr schön, endlich wieder ein lesenswerter Bericht. ? Deine Erfahrungen kann ich zu 100% nachvollziehen und habe identische Erfahrungen gemacht. Wenn es Dir gefällt, Dein "Glück" mit anderen (Kindern) zu teilen, komm doch Ende Juli zur Sportwagen Charity nach Nürnberg. @aya kann Dir mehr dazu sagen, wenn Du willst. 

 

Dein Gefühl mit dem 360 in den Kurven kenne ich, hatte aber allerdings mit den 19" vom 430 starkes Untersteuern. Aber die Emotionen, die immer mitfahren, machen diese kleinen Unzulänglichkeiten wieder wett.

Der Spritverbrauch war bei meinem 360 ähnlich, wobei ich andere Fahrer kenne, die bei sportlicher Fahrweise angeblich nur 12-13 brauchen, andere wiederum kommen nicht unter 20 weg. Insofern liegst Du in der ungefähren Mitte, sollte passen.

Also Tom, dann bis nächste Woche ????

LG Andreas 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Schön, wenn man eine solche Freude hat, und vor allem diese auch mit anderen teilen mag. Gerade Letzteres hilft den "Virus" zu verbreiten und auch die Wahrnehmung der Besitzer unserer tollen Fahrzeuge positiv zu gestalten. Ich hatte beim Salzburg Trackday ein junges Mädel, das mich diesbezüglich angesprochen hatte, auf einen Turn als "Taxifahrt" mitgenommen, die war sowas von hin und weg, das machte auch mir wiederum Freude und man kann auch gewiss sein, dass so jemand das begeistert weiter erzählt. Das werden dann positive "Multiplikatoren", auch in Bezug auf das "Image" von Fahrern von Supersportwagen. :). Offenbar siehst Du das ähnlich, wie ich, fein!

bearbeitet von Gast
michi0536
Geschrieben

Aus eigener Erfahrung ist das Fahrwerk derart einstellbar, dass die werksseitige Einstellung "Untersteuern" in Übersteuern veränderbar ist. Nach meinem ganz persönlichen Geschmack bezüglich Fahrverhalten war der 360er aufgrund seines hohen Gewichtes und seiner werksseitigen Fahrwerkseinstellung auf Passstrassen fast unfahrbar. Ich hatte jedoch zusätzlich das F1-Getriebe, was das Erreichen eines instabilen Fahrzustandes vor dem Scheitelpunkt nochmals erschwerte, genauso wie das Einlegen des ersten Ganges manchmal verweigert wurde, was notwendig gewesen wäre, um per Gasfuss dem Schieben über die Vorderräder rechtzeitig vor Kurvenmitte entgegenzuwirken zu können.

Aber die Fahrwerkseinstellung hin zu "Übersteuern" war in Verbindung mit einer exakten Vermessung einfach durchführbar und danach hatte ich ein komplett anderes, auf Passstrassen relativ gut fahrbares Auto.

Gleichen Effekt kann man, auch aus eigener Erfahreung, mit dem Einbau des original challenge-Fahrwerks erreichen, aber dieses Fahrwerk mögen die Meisten mit Sicherheit nicht.     

jo.e
Geschrieben

Hallo @tomp,

 

schön von dir diesen Bericht zu lesen. Da es gut hier rein passt und es vielleicht hilft einen weiteren Erfahrungsbericht zu lesen, schreibe ich meinen auch dazu, auch etwas in Bezug auf deinen.

 

Ich habe meinen im Oktober 2015 vom @Fast-Ferraristi abgeholt und habe bis heute ziemlich genau 8.000 km abgespult. Aktuell habe ich 51.000 km auf der Uhr. Das Auto hatte ich aus zweiter Hand in einem extrem guten Zustand gekauft. Durch verschiedene Aktionen konnte ich den Zustand noch verbessern (siehe der "Heiligsblechle-Thread). Auto hatte nie Wartungsstau und wurde Scheckheft gepflegt.

 

Da du von keinen technischen Problemen berichtet hast, gehe ich davon aus das du keine hattest. Die hatte ich auch nicht und habe derzeit auch keine. Der 360 macht auf mich einen sehr robusten Eindruck. Ich glaube Stefan hatte zu seiner Zeit auch nie Probleme. Auch wenn ich die rote Göttin gerne "Diva" nenne, ist sie das nach meiner Definition in keiner Weise. Ich sollte vielleicht doch "rote Göttin" sagen. :D

 

Bezüglich der Reaktionen kann ich dir zu 99% folgen. Hierbei kommt es immer auch auf den Fahrer an. Ich lasse gerne Kinder am Steuer Platz nehmen, da habe ich mich früher auch darüber gefreut. Die Menschen winken und jubeln teilweise, das ist schon sehr besonders. Die wenige Neider lasse ich außen vor.

 

Der Sound ist einfach gigantisch und so bekommt man das mit einem neuen Ferrari auch nicht mehr hin. Nicht umsonst wurde der Challenge Stradale zu einem der best klingensten Autos der Geschichte genannt. Den Topf gibt es ja auch für den normalen 360. Schön leise bei geschlossenen Klappen und brutal bei offenen Klappen.

 

Das Lenkrad empfinde ich als angenehm klein und die Lenkung vor allem im Sport Modus sehr direkt. Wenn man sonst nur das Lenkrad vom F430 kennt, ist das vom 360 sehr zierlich. :-))! Ich habe auch 19 Zoll mit 235 vorne und 275 hinten. Ich fahre die Michelin Pilot Super Sport. Passt perfekt und fährt sich auch sehr agil. Übrigens hätte ich vom Fahrwerk wesentlich weniger Unterschied zwischen Normal Modus und Sport Modus erwartet. Finde das wirklich toll für die damalige Zeit.

 

Zum Verbrauch kann ich wenig sagen, da nie gemessen. Jedoch scheint mir der Verbrauch ca. 2l weniger als beim 430. Gegenüber einem BMW spielt da natürlich die Übersetzung vom Getriebe eine Rolle sowie der ganze Motor an sich. 

 

Ich liebe meinen 360 Spider mit Handschaltung einfach und werde mit der roten Göttin noch viele schöne Stunden haben. 

au0n0m
Geschrieben (bearbeitet)

Der 360 war damals neu ab 125 zu haben, der Stradale ab 165.000 €, wie wird die Preisentwicklung bei Ferrari wohl weitergehen.

bearbeitet von au0n0m

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Gast
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    • Zum Thema 360: der Modena ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein total anderes, meiner Meinung nach um Welten besseres Auto, wenn man sich erst mal an die gewachsenen Ausmaße und die schlechtere Übersichtlichkeit gewöhnt hat (ähnlich wenn man einen 964 mit einem 996 vergleichen würde). Dank seines Alu-Rahmens ist der Wagen enorm stabil und verwindungssteif, nichts knarzt mehr wie beim 355. Die Bedienung ist absolut leichtgängig und ergonomisch, die Sitzposition perfekt, lange Strecken sind ohne Probleme wie Krampf im rechten Fuß (355!) abspulbar und meines Erachtens ist auch die Verarbeitung sehr gut (ich kann Leute nicht verstehen, die sich an sichtbaren Schrauben an der Türinnenverkleidung und Kabelsträngen an der Lenksäule stören).
       
      Die ersten Modelle hatten noch kein Xenon, es stand anfänglich auf der Aufpreisliste und wurde im Zuge der Modellpflege (2001?) in die Serienausstattung aufgenommen. Was die Ausleuchtung angeht, sind die Xenonscheinwerfer übrigens sehr gut.
      Das Leder ist sehr fein (feiner als bei Porsche) und könnte bei schlechtem Umgang Abnutzungsspuren aufweisen. Ist wohl alles eine Sache der Pflege und des Umgangs.
       
      Was den Zahnriemen angeht, schreibt Ferrari wie beim 355 einen Wechsel alle drei Jahre oder alle xx Kilometer vor (habe die Zahl vergessen, 60000 km?, auf jedenfall erreicht man die drei Jahre meist vorher). Im Gegensatz zum 355 muß beim 360 der Motor aber nicht mehr ausgebaut werden, die Rückwand hinter den Sitzen ist demontierbar und dadurch läßt sich der Zahnriemen bei eingebautem Motor wechseln. Das erspart Arbeitszeit und somit natürlich Kosten. Beim 355 waren es 2500 bis 3000 Euro, beim 360 ca. die Hälfte.
       
      Der Zahnriemenwechsel ist auf jeden Fall durchzuführen, ich würde keinesfalls aus Kostengründen darauf verzichten. Lieber das Geld in die Wartung, als einen kapitalen Motorschaden ohne Garantie. Auch beim Wiederverkauf ist ein lückenloses Scheckheft Pflicht, zumindest bei neueren Fahrzeugen wie 355 oder 360. Ich würde keinen Gebrauchten ohne kaufen.
       
      Was die F1 angeht, ist sie gegenüber der aus dem 355 stark verbessert (z.B. E-Gas) und auch im Zuge der Modellpflege beim 360 softwareseitig aktualisiert worden. Was genau gemacht wurde, kann ich Dir leider nicht sagen, nach Aussagen anderer scheint das Softwareupdate jedoch eine Verbesserung gebracht zu haben (kürzere Schaltzeiten). Überhaupt die F1: ich würde auf jeden Fall empfehlen, ein Modell mit F1 vorher ausgiebig zu testen. Eine Probefahrt allein reicht m.E. dafür nicht aus. Die Vor- und Nachteile erschließen sich erst nach längerer Nutzung und man braucht sicher auch länger als einen Tag, um sich überhaupt einmal an diese Art der Gangwechsel zu gewöhnen. Generell kann man sagen, daß die Schaltwechsel bei hohen Drehzahlen (hoch und runter) absolut perfekt sind. Mit Fuß und Hand kriegt man das nicht so optimal hin. Auf der Rennstrecke und auch auf der Autobahn bringt das schon Vorteile, da man sich ganz auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren kann, ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Auf der anderen Seite erkauft man sich diese Vorteile mit Abstrichen beim Langsamfahrkomfort. Die Kupplung macht ständig auf und zu, was ein gefühlvolles Anfahren erschwert. Das führt einerseits zu höherem Verschleiß und verbranntem Geruch beim Anfahren mit etwas zu viel Gas und erfordert andererseits einen extrem gefühlvollen Gasfuß, was an Steigungen oder beim Abbiegen zusätzlich erschwert wird. Hier ist der Kupplungsfuß ganz klar im Vorteil. Man muß außerdem sagen, daß die 6-Gang Handschaltung im 360 butterweich und exakt zu schalten ist, kein Vergleich mehr zum 355 (der auch nicht sooo schlecht war). Das metallische Klacken beim Gangwechsel, die offene Kulisse und eine Preisersparnis von 8000 Euro auch bei Gebrauchten gibt es quasi kostenlos dazu.
       
      Zu erwähnen wäre auch, daß die kurzen Schaltzeiten im Sportmodus (hier gibt die Elektronik auch selbständig Zwischengas beim Runterschalten und das ASR greift später ein) immer mit der harten Fahrwerkseinstellung gekoppelt sind. Jetzt verlaufen die Gangwechsel mit kurzen Schaltzeiten zumindest subjektiv jedoch harmonischer ab als im Normalmodus. Wenn man aber aufgrund von schlechter Fahrbahn und gemäßigtem Tempo die komfortablere Fahrwerkseinstellung und dennoch die kurzen Schaltzeiten möchte, ist dies leider nicht möglich. Ferrari sollte meiner Meinung nach diese zwei Funktionen entkoppeln.
       
      Was die Lebensdauer der Kupplung angeht, hält diese beim F1 etwa halb so lang als bei der normalen Handschaltung, was in etwa 30000 km zu 60000 km entspricht.
       
      Wie gesagt, man muß ausprobieren, welches Getriebe zu einem am besten paßt und das geht nur nach ausführlichen Testfahrten in verschiedenen Verkehrssituationen.
       
      Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen und stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
       
      Gruß,
      skr
    • Hallo zusammen,
      ich bin neu hier im Forum und möchte mich einmal kurz vorstellen.
      Mein Name Reinhard, von Beruf Schaltingenieur ( Elektrotechnik) und fahre einen Porsche 993, den ich nicht mehr verkaufen werde.
      Meine große Leidenschaft ist der Rennsport, die Nürburgring-Nordschleife und die Marke Ferrari.
      Nach langem Sparen möchte ich mir nun im September ( 2012 ) einen Gebrauchtwagen Ferrari 360 Modena mit Schaltgetriebe zulegen.
      Deshalb habe ich mich natürlich über diesen Typ genau informiert und möchte hier trotzdem noch einmal nachfragen, ob es gravierende Schwachstellen gibt. ( Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage schon zigmal gestellt wurde, aber sorry, es ist eine Anschaffung, die ich sehr wahrscheinlich nur einmal machen werde ).
      Im Vorraus besten Dank und Gruß
      Reinhard Henzgen
    • Hallo an alle,
      Hat jemand eine Empfehlung im Berliner Raum für einen Zahnriemenwechsel bei einem 512 TR? Großer Service wurde 2016 durchgeführt, seitdem ist dar Testa keine 500 km gefahren. Ist der Wechsel trotzdem schon nötig?
      Grüße aus Berlin

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