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BMW i3 - Erfahrungsbericht

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Gast
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Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Dann berichte ich mal hier von meinem bisherigen Eindruck dieses Vehikels.

 

Gebraucht gekauft, für 27,5 T€. 1 Jahr alt und etwas über 4.000 km gelaufen. Listenneupreis über 42 T€. Zustand wie neu. Die Standardbatterie.

 

Das Fahren ist schon interessant, einerseits praktisch geräuschlos bzw. nur mit Abrollgeräuschen. Andererseits wirklich spurtstark, die angegebenen 7,2 s auf 100 km/h nehme ich bedenkenlos ab. Die Reichweite in der Praxis dürfte bei mir so im Bereich 120-130 km liegen, jedenfalls bei den Temperaturen der letzten 2 Wochen. Wenn es wärmer wird, dürfte die Reichweite bissl höher sein.

 

Gewöhnungsbedürftig (geht aber schnell) ist die starke Verzögerung,wenn man vom "Gas" geht. Man benötigt im normalen Betrieb fast nie die Bremse, wenn man dem Vordermann nicht gerade an der Stoßstange klebt. Ich muss noch heraus finden, ob die Bremsleuchten angehen, wenn man den rechten Fuß lupft. Falls nicht, wäre das m.E. nicht ungefährlich.

 

Interessant ist, dass Stadtfahrt und/oder Stau den Verbrauch sinken läßt, während konstante Autobahnfahrt (Avus/Stadtring) einen eher hohen Verbrauch bewirkt. Also genau umgekehrt, wie ein Verbrenner. Der "Sparfuchs" sehnt also Stau herbei :DX-).

 

Die Verarbeitung macht außen wie innen einen guten Eindruck, wobei die Innenverkleidungen teilweise etwas "billig" wirken. Auch gibt es gelegentlich und auf schlechtem Straßenpflaster Rappelgeräusche, die ich noch versuchen werde abzustellen.

 

Das Türkonzept (hinten gegenläufig bzw. "Selbstmördertüren") ist interessant, aber nicht wirklich praktisch. Wenn seitlich nicht viel Raum ist, beispielsweise in einem Parkhaus, ists sogar total unpraktisch, ein Passagier hätte Mühe, sich zwischen den Rahmen der beiden nur wenig geöffneten Türen hindurch zu quetschen.

 

Der Kofferraum vorne fasst nicht allzu viel, wenn man Ladekabel, Verbandskasten, Warndreieck und noch die eine oder andere Kleinigkeit hinein tut, ist es voll. Der hintere Kofferraum ist demgegenüber gut nutzbar und die Rückbank ist ja auch geteilt umklappbar. Da passt dann schon einiges rein.

 

Die Bedienung auch der Mäusekinos ist durchaus intuitiv, die Bedienungsanleitung vergleichsweise unstrukturiert und kompliziert in der Darstellung. Ich habe selbige rein auch Neugier mal durchgelesen, man findet sich aber auch ohne diese Anleitung flott zurecht.

 

Das Aufladen geht über Nacht an einer normalen Schuko Steckdose. Schnellladen habe ich noch nicht probiert und werde dies auch nur im Notfall tun. Einerseits weil dies die Batterie stärker belastet.Andererseits, weil beispielsweise Gleichstrom-Laden an einer öffentlichen Ladestation schnell ein Mehrfaches kostet, als wenn man einen Verbrenner für die gleiche Fahrstrecke betanken würde :-o.

 

Der Durchschnittsverbrauch bei meinem persönlichen "Zyklus" liegt so bei 13 kWh / 100 km, so dass die Stromkosten sich im Bereich von 3,90 € pro 100 km bewegen dürften. Also gut 1/3 der Treibstoffkosten meines Alltags-GLK. Hört sich viel an, macht aber über das Jahr eine Ersparnis von "nur" rund 1000,-- € aus, bei 15.000 km / Jahr.

 

Der Wertverlust für mein Fahrzeug, im ersten Jahr (also bis zu meinem Kauf) errechnet sich zu ca. 3,70 € pro gefahrenem Kilometer :-o, das ist wirklich heftig!

 

Steuer ist keine zu entrichten, bzw. der Steuerbescheid teilt mit, ich müsse 50,-- € zahlen, erstmalig allerdings erst in 2026 :D.

 

Insgesamt erscheint mir ein Neuwagenkauf eines i3 rein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten völlig unsinnig, und zwar selbst wenn man Fördergelder dafür beantragen kann (4.000,-- € glaube ich, dürfte nur für Neuwagen gelten).

 

Umwelttechnisch macht es nur dann Sinn, wenn der "richtige" (= "saubere") Strom bezogen wird. Aus meiner heimischen Steckdose kommt ohnehin nur bester Brandenburgischer Windstrom :D, so dass es sich wirklich um ein zero-emission Betrieb handelt.

 

Vom Fahren her wirklich angenehm und bequem, gerade im Alltag zum und vom Büro, daran kann ich mich gewöhnen. Bedenken, dass man im Winter mit dicker Jacke und Handschuhen bibbernd darin sitzen muss, sind nicht gerechtfertigt. Aber wer auch größere Strecken mal zurücklegen möchte, kommt um ein "normales" Auto nicht herum, sei es als Zweit- oder Erstwagen, sei es zur Miete bei Bedarf. Was den Kostenaspekt nochmals erheblich verschärft.

 

Das Datenthema wird ja schon separat diskutiert, so dass ich darauf verweise. Meine disbezüglichen Aktivitäten werde ich dort dann berichten.

 

Mein Resume: Durchaus bedenkenswert, angenehm und alltagstauglich, jedoch als Neuwagen zu teuer, wenn man versuchen will die Sache auch nur ansatzweise wirtschaftlich zu betrachten, Förderung hin oder her. So wie es derzeit aussieht, werde ich den Wagen auch auf Dauer behalten wollen, vorausgesetzt das Datenthema endet in meinem Sinne (echte/vollständige Deaktivierung der internen SIM oder problemloser Betrieb mit aus der TCB ausgestöpselter Antenne). Gelingt letzteres dagegen nicht, werde ich den Wagen wieder verkaufen.

bearbeitet von Gast
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mASTER_T
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Jarama:

Umwelttechnisch macht es nur dann Sinn, wenn der "richtige" (= "saubere") Strom bezogen wird. Aus meiner heimischen Steckdose kommt ohnehin nur bester Brandenburgischer Windstrom :D, so dass es sich wirklich um ein zero-emission Betrieb handelt.

Da Ökostrom ohnehin "Vorfahrt" hat läuft der Wagen zu 100% mit Kohle-/ Atomstrom. Denn nur weil man einen weiteren Verbraucher anschliesst verändert sich dadurch ja nicht die produzierte Menge regenerativer Energie. Insofern kann man auf den Strom bezogen erst dann von Zero Emission besprechen wenn es ausschliesslich regenrerativen Strom gäbe. Zero Emission an sich halte sich auch für unmöglich, denn dann dürfte man ja z.B. keine Schallemissionen haben, was bei Benutzung von Reifen unmöglich ist, selbiges gilt beim Thema Feinstaub, da man dann ebenfalls keine Gummireifen und Bremsen haben dürfte. Aber das nur am Rande...

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Unser (häuslicher) Stromversorger bezieht und liefert praktisch ausschließlich "Ökostrom" und ist "100% atomstromfrei". Ohne dass man da irgendeinen besonderen "Tarif" wählen muss.

 

Wenn ich vom Bauern um die Ecke Brandenburger Äpfel kaufe, werden diese nicht dadurch argentinische Äpfel, dass der Supermarkt solche in großen Mengen verkauft :P.

bearbeitet von Gast
paul01
Geschrieben

Hallo Bernhard,

schöner Bericht, aber ....freu dich mal.

Wenn dein gedämpftes Verhalten daran liegt:

vor 26 Minuten schrieb Jarama:

Steuerbescheid teilt mit, ich müsse 50,-- € zahlen, erstmalig allerdings erst in 2026

...wir werden dann hier zusammenlegen und es dir spendieren..

Gruß

Paul

Gast
Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Minuten schrieb paul01:

...wir werden dann hier zusammenlegen und es dir spendieren..

Danke, ich komme 2026 darauf zurück. Denke daran, im fortgeschrittenen Alter kann das Kurzzeitgedächtnis heftig leiden, demgegenüber bleibt das Langzeitgedächtnis meist sehr gut erhalten.

bearbeitet von Gast
mASTER_T
Geschrieben
Am 20.3.2017 um 16:33 schrieb Jarama:

Unser (häuslicher) Stromversorger bezieht und liefert praktisch ausschließlich "Ökostrom" und ist "100% atomstromfrei". Ohne dass man da irgendeinen besonderen "Tarif" wählen muss.

Ich sag es nur ungern aber so funktioniert das nicht. Wenn nicht genug Ökostrom da ist wird mit Fossilem- und Atomstrom "aufgefüllt". Und da regenerativer Strom immer Vorfahrt hat, also bevorzugt durchgeleitet werden muss, bringt ein zusätzlicher Verbraucher nicht mehr Strom in die Leitung sondern muss mit noch mehr fossilem Strom kompensiert werden. Egal was auf deiner Rechnung steht.

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Wie auch immer, da ich mich mit meinen sonstigen Vehikeln nicht unbedingt als "Öko" geriere, ists mir persönlich ohnehin wurscht.

 

Aber zu Deinem Argument. Würde ich den gesamten jährlichen häuslichen Strombedarf (einschließlich i3) mittels Fotovoltaik erzeugen, könntest Du immer noch dasselbe sagen. Dass ich zwangsläufig immer noch Atom- und Kohlestrom beziehen würde, es sei denn, ich wäre gar nicht mehr am öffentlichen Netz. Trotzdem würde ich behaupten "klimaneutral" zu sein und hätte damit sogar recht (dabei meine ich nicht wegen des Atomstroms :D) :P.

bearbeitet von Gast
Kai360
Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb Jarama:

Wenn ich vom Bauern um die Ecke Brandenburger Äpfel kaufe, werden diese nicht dadurch argentinische Äpfel, dass der Supermarkt solche in großen Mengen verkauft :P.

 

SOOOO GEIL, das hab ich noch nie so betrachtet, also eher noch nie darüber nachgedacht, aber das stimmt-----glaub ich jetzt mal !:-))!

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kabe
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Jarama:

Wie auch immer, da ich mich mit meinen sonstigen Vehikeln nicht unbedingt als "Öko" geriere, ists mir persönlich ohnehin wurscht.

 

...

Trotz zweier i3 hefte ich mir keinen Umweltengel an die Brust. Ich verlagere einfach die Emissionen aus der Stadt zum Kraftwerk und entlaste dadurch mein direktes Umfeld.

Zwar habe ich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, doch solange ich den Strom nicht speichern kann, um dann nachts meinen Autoakku zu laden, bin ich kein "Öko". ;)

 

EDIT: Glückwunsch zum i3 und weiterhin viel Spaß damit. :-))!

bearbeitet von kabe
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Eno
Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Jarama:

Gewöhnungsbedürftig (geht aber schnell) ist die starke Verzögerung,wenn man vom "Gas" geht.

Oh, guter Punkt, da mich das momentan auch noch etwas zweifeln lässt, ob mir das DKG im Alltagsbetrieb nun besser gefällt, als der manuell Geschaltete...

Wie ist das beim i3 / Elektrofahrzeug? - Afaik gibt es kein Getriebe? Gibt es trotzdem so etwas wie einen "Neutral" oder Leerlaufmodus?

Seit ich mit dem DSG umherfahre, merke ich nämlich erst, wie häufig ich die Kupplung zum "Glattbügeln" verwende. Das Motor-Schleppmoment lässt sich mit deren Hilfe ja perfekt eliminieren.
Kurz Beschleunigen, dann vom Gas führt ohne Kupplung quasi zu unschönen Rucklern. Auch wenn die Assistenzsysteme hier etwas gegenwirken, krieg ich den E92 nicht so "seidenweich" bewegt, wie den E46. Auf Neutral zu schalten geht zwar, aber nicht so perfekt synchronisierbar, wie mit dem Fuß. ;)

Gibt es beim i3 eine Option zum "heranrollen" an eine rote Ampel und lässt sich die sinnvoll nutzen, oder muss man sich was das angeht vollkommen umgewöhnen?

Gruß,
Eno.

  • Gefällt mir 1
kabe
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Eno:

...

Wie ist das beim i3 / Elektrofahrzeug? - Afaik gibt es kein Getriebe? Gibt es trotzdem so etwas wie einen "Neutral" oder Leerlaufmodus?

...

Gibt es beim i3 eine Option zum "heranrollen" an eine rote Ampel und lässt sich die sinnvoll nutzen, oder muss man sich was das angeht vollkommen umgewöhnen?

Gruß,
Eno.

Der i3 hat ein einstufiges Getriebe. ;)

 

Zum Heranrollen gibt es das Strompedal, das zum "Segeln" benutzt werden kann, d.h. man kann mit etwas Gewöhnung zielgenau an eine Haltelinie "rollen" (auch als One-Pedal-Feeling bekannt).

vor 21 Stunden schrieb Jarama:

...

 

Mein Resume: Durchaus bedenkenswert, angenehm und alltagstauglich, jedoch als Neuwagen zu teuer, wenn man versuchen will die Sache auch nur ansatzweise wirtschaftlich zu betrachten, Förderung hin oder her. So wie es derzeit aussieht, werde ich den Wagen auch auf Dauer behalten wollen, vorausgesetzt das Datenthema endet in meinem Sinne (echte/vollständige Deaktivierung der internen SIM oder problemloser Betrieb mit aus der TCB ausgestöpselter Antenne). Gelingt letzteres dagegen nicht, werde ich den Wagen wieder verkaufen.

Welcher Neuwagen ist denn nicht zu teuer? :huh:

bearbeitet von kabe
  • Gefällt mir 1
Gast
Geschrieben

Wg. Fahrverhalten etc., genau so, wie Kabe es schreibt. Man macht praktisch alles mit dem "Gaspedal", Beschleunigen, "Segeln" und auch Verzögern, letzteres auf einem Niveau moderaten Bremsens, beim Anfahren einer roten Ampel "bremst" das Lupfen des Gaspedals bis zum Stillstand, und zwar ohne dass man dafür ein "auf Ampel Zuroller" sein muss. Mangels Getriebe mit variabler Übersetzung gehts von 0 bis 150 km/h quasi in einem Zug.

 

Kabe, auch im Vergleich zu anderen Neuwagen, nämlich mit Verbrennungsmotoren, finde ich den i3 Neupreis rein wirtschaftlich betrachtet für zu hoch, selbst wenn die 4.000,-- Förderung eingerechnet werden.

kabe
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Jarama:

...

 

Kabe, auch im Vergleich zu anderen Neuwagen, nämlich mit Verbrennungsmotoren, finde ich den i3 Neupreis rein wirtschaftlich betrachtet für zu hoch, selbst wenn die 4.000,-- Förderung eingerechnet werden.

Wenn ich mir ´nen Golf GTI mit DSG konfiguriere, dann liege ich nachher bei ca. 42 TEUR vor Abzug eines Nachlasses. Der i3 lag bei 40 TEUR (nach Abzug der Prämien). Klar ist das ein hinkender Vergleich, doch hätte ich im Alltag mit dem GTI weniger Spaß, wobei das auch an meinem Fahrprofil liegt. ;)

bearbeitet von kabe
Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Da kann ich Dir gerne zustimmen, auf meiner täglichen Fahrt ins Büro ist der i3 in der Tat relaxt wie kaum ein anderes Pendler-Vehikel.

 

Der Punkt ist aber, wenn man mal größere Strecken fahren will, brauchts einen normalen Pkw zusätzlich, oder man mietet sich einen solchen. Diese Kosten müssen im Grunde mit eingerechnet werden. Otto Normalverbraucher fährt dann insgesamt (bei Neuwagenkauf) mit einem verbrauchsgünstigen Mittelklassewagen mit top Ausstattung deutlich besser, als mit i3 + gelegentlichem Zweit-/Mietwagen.

 

Irgendein Hersteller hatte m.E. mal ein Model, wo der Käufer eine E-Fahrzeuges zugleich ein "ZeitGuthaben" für einem vom Händler zur Verfügung gestellten Verbrenner erwarb. Das wäre für einen Haushalt mit normalerweise nur einem Pkw attraktiv. Solche Haushalte tun sich aber per se schon schwer, überhaupt 40 T€+ für ein Auto auszugeben.

 

Letztlich, etwas ironisch gesagt, ist eine Auto wie der i3 im Grunde nur "sinnvoll" als Zweit- oder Drittwagen für recht Gutsituierte mit Hang zu Öko, fair trade Kaffee in hipper Location, vegetarischem Essen, postmoderner Polyamorie und lokal produzierter Trigema Wäsche (wobei letztere wirklich gut ist :D). Also genau jene, welche für die böse Gentrifizierung verantwortlich sind :D. Breitenwirkung entsteht so eher nicht :D.

bearbeitet von Gast
kabe
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Jarama:

Da kann ich Dir gerne zustimmen, auf meiner täglichen Fahrt ins Büro ist der i3 in der Tat relaxt wie kaum ein anderes Pendler-Vehikel. ...

 

Ich bin nur relaxt, da man mich beim "Speeding" nicht hört. :D 

vor 2 Stunden schrieb Jarama:

...Letztlich, etwas ironisch gesagt, ist eine Auto wie der i3 im Grunde nur "sinnvoll" als Zweit- oder Drittwagen für recht Gutsituierte mit Hang zu Öko, fair trade Kaffee in hipper Location, vegetarischem Essen, postmoderner Polyamorie und lokal produzierter Trigema Wäsche (wobei letztere wirklich gut ist :D). Also genau jene, welche für die böse Gentrifizierung verantwortlich sind :D. Breitenwirkung entsteht so eher nicht :D.

Irgendjemand muß ja mal anfangen und den horrenden Wertverlust tragen. ;) 

Thorsten0815
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb kabe:

Ich bin nur relaxt, da man mich beim "Speeding" nicht hört. :D 

So, so. :o

Aber ja, daran hatte ich auch schon mal grinsend gedacht.

Es drehen sich nicht immer alle um und schimpfen wenn man mal drauf tritt. :D 

Gast
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Thorsten0815:

Es drehen sich nicht immer alle um und schimpfen wenn man mal drauf tritt. :D 

Nö, die springen Dir direkt vor die Karre, weil sie Dich nicht hören und ansonsten dauernd auf ihr Smartphone gucken.

master_p
Geschrieben

Nein. Dafür gibt's beim i3 die Ausstattung "Akustischer Fußgängerschutz".

 

Zitat

100,00 €   oder 0,91 € pro Monat

Künstlich generierter Sound beim elektrischen Fahren bis 30 km/h zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer (akustische Wahrnehmung). Beim Neu-Start immer aktiv (Default On).

 

Soweit ich das in Erinnerung habe soll(te) das auch gesetzlich mal als Anforderung von Elektroautos festgelegt werden.

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Dieses "Extra" hat meiner nicht, zum Glück. Hätte ansonsten längst zum Seitenschneider gegriffen, um nicht nach jedem Start das wieder deaktivieren zu müssen, im 5. Untermenu, oder so. Ein Elektroauto, dass extra Geräusche generiert, weil Fußgänger Tomaten auf den Augen haben könnten, finde ich persönlich :crazy:. Und wenn schon, dann aber bitte so wie der offene Auspuff meines 70er Ghibli, der hat  damals Fußgänger bei Gasstoß irgendwas zwischen erschreckt und weggeblasen :D.

 

Stimmt, es wurde mal als Pflichtmerkmal diskutiert, in verschiedenen Ländern. Ist aber vermutlich nie umgesetzt worden wegen der anhaltend geringen Relevanz von E-Autos :D.

bearbeitet von Gast
kabe
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Jarama:

Nö, die springen Dir direkt vor die Karre, weil sie Dich nicht hören und ansonsten dauernd auf ihr Smartphone gucken.

Habe ich nach 75.000km i3 (ohne akustischen Fußgängerschutz) noch nicht erlebt. Auf Privatgelände (Supermarkt o.ä.) laufen viele nach Gehör, doch kann man sich darauf ja als Fahrer einstellen. 

  • Gefällt mir 2
Gast
Geschrieben

Datenthema ist erledigt, siehe hier

 

 

fridolin_pt
Geschrieben (bearbeitet)
Am 20.3.2017 um 16:33 schrieb Jarama:

Wenn ich vom Bauern um die Ecke Brandenburger Äpfel kaufe, werden diese nicht dadurch argentinische Äpfel, dass der Supermarkt solche in großen Mengen verkauft :P.

Auf den i3 übertragen bedeutet das: Wenn die Brandenburger Äpfel alle sind, dann fahre ich halt nicht ...

bearbeitet von fridolin_pt
Gast
Geschrieben

Brandenburger Äpfel gibts im Überschuß, die werden exportiert, auf den i3 übertragen :D.

Gast
Geschrieben

Kurzer Zwischenbericht nach einigen Wochen:

 

Hab mich gut daran gewöhnt, auch dass man jeden Ampelstart mühelos gewinnt :D. Die Ruhe ist in dem Alltagsstress eine feine Sache. Ich habe das Radio ein einziges Mal ausprobiert, es ist ansonsten immer aus. Man wird echt relaxter, Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm!

 

Geladen werden muss alle 2 Werktage (Weg einfach zur Firma ca. 25 km, mittags kommen meist noch einige km hinzu). Der Verbrauch über die Wochen liegt bei 14,6 kWh (á ca. 0,30 €). Fast ganz leer gefahren reicht die Nacht aus, um über eine normale Schuko Dose vollständig aufzuladen.

 

Die Reichweite ist natürlich von Tageslicht und Temperaturen abhängig. Als es noch kalt und dunkel war, lag die Reichweite in Comfortstellung bei rund 120 km, da habe ich sicherheitshalber jede Nacht geladen. Bei derzeitigen Bedingungen liegt die Reichweite bei rund 140-150 km.

 

Den ollen Alltags GLK behalte ich aber dennoch zunächst einmal. Mal schauen, wie oft ich Dinge über größere Distanzen transportieren muss. Möglicherweise rentiert sich da ein Mietwagen eher, als den GLK gleichsam "vorzuhalten".

PoxiPower
Geschrieben
Zitat

Geladen werden muss alle 2 Werktage (Weg einfach zur Firma ca. 25 km, mittags kommen meist noch einige km hinzu). Der Verbrauch über die Wochen liegt bei 14,6 kWh (á ca. 0,30 €). Fast ganz leer gefahren reicht die Nacht aus, um über eine normale Schuko Dose vollständig aufzuladen

Das würde auch genau meinem Fahrprofil entsprechen. Du hast die 60 Ah-Version, richtig? Ich hatte bisher immer - i3 ist derzeit das einzige neumodische Fahrzeug, das mich reizen würde - auf die 94 Ah-Version geschielt. Offenbar käme man aber auch mit der "kleinen" Batterie im Alltag gut über die Runden...

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