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rudifink

Warum ist Huracan gebraucht so teuer?

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rudifink
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Hallo, der Huracan startet bei 201.000 Euro. Nach zwei Jahren gebraucht wird der für fast 190.000 Euro verkauft. Mir ist klar das nochmals 20.000 Euro für Sonderausstattung drauf kommen und 3-5 % Rabatt wieder runter. Aber wer soll bei den Preisen den kaufen? 

 

In Mobile stehen die drin wie saures Bier. Genauso wie der Aventador. Vor allem den Aventador SV kauft eigentlich niemand über Mobile. Als Realist kaufe ich mir doch einfach einen Neuwagen für 220.000 Euro wenn ich für einen zweijährigen 195.000 Euro zahle. Übersehe ich irgend etwas oder sind die Lambo Fahrer weltfremd? Denn verkaufen tun sich die Autos ja nicht, da stehen viele schon ein Jahr drin. Wie seht Ihr das? Und nur hoher Preis und Ware geht nicht weg, ergibt ja auch keinen Sinn. Zumal es Neuwagen wie Sand am Meer gibt. 

bearbeitet von rudifink
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bozza
Geschrieben

Angebot und Nachfrage ;-)
 

Ich lehen mich jetzt etwas weit aus dem Fenster und behaupte dass es nicht mehr so viel Teenager gibt die sich solche "Transformers" leisten können. Für die etwas älteren gibt es für das aufgerufene Geld deutlich attraktivere Fahrzeuge, die man sich auch nach ein Paar Jahren in der Garage noch anschauen kann ohne sich zu Fragen was seinerzeit mit einem selbst los war.... Auch aus dem Hause Lamborghini :-)

 

Ich mag dieses Mutanten-Design nicht. Vielleicht liegts aktuell auch an der Jahreszeit?
Mal sehen wo sich die Angebote im Frühjahr hinbewegen. Nochmal 10t€ drauf und verkauft ^^

rudifink
Geschrieben

Ja Nachfrage gibt es ja keine. Die Autos die ich beobachte stehen schon seit teilweise 9 Monate in Mobile. Lediglich Cabrios bewegen sich etwas. Die meisten sind seit 7 Monate drin und werden dann kurz rausgenommen und wieder eingestellt, damit das Datum verschwindet. 

 

Ich mein, wenn ich was verkaufen möchte und nichts geht muss ich halt den Preis reduzieren. Vom rumstehen wird der nicht teurer, da Neuwagen unbegrenzt verfügbar ist. 

OlliSLS82
Geschrieben

Die Aventadors beobachte ich auch, vorallem wurden davon ja extrem viele verkauft... aber die sind wirklich noch extrem teuer.

Bei 200.000 ggf. auch 220.000 käme ich langsam ans überlegen, aber nix, die stehen wie festgewachsen beim Preis und beim Händler.

bozza
Geschrieben

Es sind eben Luxusgüter. Die kauft man sich i.d.R. wenn man sie sich leisten kann. Wenn dann nichts unvorhergesehenes passiert, MUSS man auch nicht verkaufen und kann warten bis jemand den Preis bezahlt.
Wenn es schnell gehen muss, gehts dann eben zum Händler. Der wird bei seinem Ankaufpreis miteinbeziehen dass der Wagen ggf etwas länger steht. Dann hat er ebenfalls Puffer zum Warten, siehe oben ;-)
Sollte der Händler den Wagen loswerden wollen, reduziert er den Preis in Richtung Einkaufspreis, und zack hat er ein im Verhältnis günstiges Angebot, welches den ein oder anderen Interessenten zum Kauf animiert!

rudifink
Geschrieben

@OlliSLS82 ich spreche Dir aus der Seele. Da habe ich auch Monate hingeschaut aber es ergibt ja keinen Sinn einen Wagen für 10 % weniger zu kaufen wenn der schon zwei Jahre gelaufen hat. Hatte den auch lange beobachtet. 

 

Als Kaufmann ist mir diese Vorgehensweise mit dem Preis fremd. Denn die Verkäufer tun ja so, als könnte man nun ein Auto umsonst fahren. 

 

@bozza ob das Luxusgüter sind wage ich zu bezweifeln. Vielleicht im entferntesten Sinn. Aber unter Luxus verstehe ich auch Teile, bei denen die Nachfrage das Angebot übersteigt. Und 112 Huracan alleine in Mobile sind schon mächtig. Aber ja hast Recht .-)

Egon Paulus
Geschrieben

Warum soll man auf einer öffentlichen Plattform gleich den Wunschpreis kaputt machen.

Da sind Farbe, Ausstattung und Zustand sehr wichtig.

Wer dem Verkäufer in einem persönlichen Gespräch echtes Interesse an dem Wagen zeigt,

wird sicher auch im Preis mit einem Entgegenkommen belohnt.

 

Urmel
Geschrieben

Interessante, dass diese Frage jetzt auftaucht. Erst letzte Woche hatte ich mich beim Durchschauen von mobile.de das selbe gefragt.

 

Vielleicht kann uns @Luimex dazu was sagen.

Luimex
Geschrieben

Um ganz ehrlich zu sein, ihr habt eigentlich schon so ziemlich alles dazu gesagt......

 

Ich habe ja aktuell auch einen Huracan hier stehen. Ein LP580-2 aus 2016. Mal sehen wie lange es dauert bis er weg ist. Nur so viel Luft habe ich dort beim Einkauf auch nicht. Also müsste eigentlich fast dieser Preis erzielt werden.......

 

Es bleibt spannend....... :wink:

Gast
Geschrieben

Na ein bissl kannst Du ja vielleicht dann doch noch beitragen. Denn ich frage mich, warum man als Händler auf diesem Niveau kauft (weil Du von wenig Luft beim Einkauf sprichst)? Wenn das "Flippen" nicht wirklich zu klappen scheint? Inzahlungnahme? Ein anderer Grund fiele mir jetzt nicht ein ... *neugierig guck*

Urmel
Geschrieben

Halte uns doch auf dem Laufenden. Würde mich persönlich freuen. ;)

Luimex
Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Minuten schrieb Jarama:

Denn ich frage mich, warum man als Händler auf diesem Niveau kauft (weil Du von wenig Luft beim Einkauf sprichst)?

Musste ich in einem Ferrari Paket mitkaufen..... :wink:

bearbeitet von Luimex
Siggi53
Geschrieben

Ich denke da hat sich nicht viel geändert, mit dem Verkauf eines Lambos, das war bei mir schon

2012-2013 so, ich brauchte fast 1,5 Jahre um meinen schönen LP 560 Spyder zu verkaufen.

Lambos sind und bleiben halt absolute Exoten, die gehen nicht so einfach weg wie ein Ferrari.

Ich würde mir keinen mehr kaufen.

Thrawn
Geschrieben

Vom Huracan bin ich (persönliche Meinung) enttäuscht. Das Design (Coupe) ist irgendwie nicht "WoW" genug, das Interieur teilweise echt billig. Das Fahrgefühl soll angeblich auch nicht mehr sooooooo besonders sein (vielleicht können Leute, die ihn ausführlich gefahren sind, hier mehr sagen?!)

 

Wenn man sich so im Netz umsieht, bekommt man den Eindruck, das recht viele diese Kritikpunkte teilen. So gesehen halte ich die Autos momentan für ziemlich überteuert... ich wage es sogar mal einen Tipp abzugeben: in den nächsten 1-2 Jahren werden die Preise wirklich einbrechen, spätestens, wenn die besseren Versionen, wie auch immer sie heißen werden, da sind...

erictrav
Geschrieben

Die Nähe zum R8 ist einfach zu groß. Das merkt halt irgendwann auch der Kunde.

rudifink
Geschrieben

Ich hatte bereits zwei neue, aber die grenzenlose Arroganz beider bayerischer NDL konnte mich bisher erfolgreich am Kauf eines dritten hindern. 

 

Und gebraucht hab ich nun die beschriebene Feststellung gemacht ?

erictrav
Geschrieben

Was hast du denn mit den 2 neuen in so kurzer Zeit gemacht? Den gibt es ja noch nicht ewig.

 

Früher hätte ich dir den Vertragshändler in Bremen empfohlen, da lohnte sich der weiteste Weg. In HH ist da leider nicht mehr soviel von übrig. 

rudifink
Geschrieben

Einen 520 und 560. 

Leon-MUC
Geschrieben

Die angebotenen Huracans sind ja ausschließlich (bis auf 1) Händlerangebote .. wer weiß, was da der Grund ist.

 

 

Huracan sind 63 drin (in DT), aber auch bei Ferrari sind es einige ... 458 sind es 142 und 488 (Coupe & Cabrio) zusammen auch 56 Stück. Garkein so großer Unterschied zum Huracan.

 

BMWUser5
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb erictrav:

Die Nähe zum R8 ist einfach zu groß. Das merkt halt irgendwann auch der Kunde.

Die Gemeinsamkeiten sind wirklich da, aber der Unterschied beim Fahren merkt man schon, der Huracán ist etwas straffer, sportlicher ausgelegt. Der Audi R8 V10 plus ist nochmals eine Ecke mehr alltagsorientierter.

 

Eigentlich müsste die Frage lauten: "Warum ist Audi R8 V10 plus gebraucht so stark im Preis gesunken?"

 

z.B. 

1224 km EZ 01.2016 nur 139 700 € bei einem Neupreis von 214 780 €

4500 km EZ 09.2015 nur 132 900 € 

200 km EZ 07.2015 nur 143 479 € - im Prinzip ein Neuwagen

 

alles Angebote vom Händler mit Garantie

bearbeitet von BMWUser5
erictrav
Geschrieben

Wahrscheinlich weil er sonst nicht verkäuflich ist. Denn zu verschenken haben die ja auch nichts.

 

Was die langen Standzeiten betrifft, denke ich ein Ferrari dreht sich immer deutlich schneller als ein Lamborghini, aber es stehen auch viele 458, auch Spider schon lange drin. 

 

In dem Segment steht, glaube ich, alles lang. Wenn ich mir die Continental Speed anschaue, da frage ich mich, wie die Händler das rechnen.

 

Allenfalls die Porsche verkaufen sich noch halbwegs schnell.

 

 

ilTridente
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb erictrav:

Was hast du denn mit den 2 neuen in so kurzer Zeit gemacht? Den gibt es ja noch nicht ewig.

 

Früher hätte ich dir den Vertragshändler in Bremen empfohlen, da lohnte sich der weiteste Weg. In HH ist da leider nicht mehr soviel von übrig. 

wenn Du den mit dem grossen T meinst stimme ich dir 100 pro zu

BMWUser5
Geschrieben (bearbeitet)
vor 37 Minuten schrieb erictrav:

Wahrscheinlich weil er sonst nicht verkäuflich ist. Denn zu verschenken haben die ja auch nichts.

Widerspricht sich die Aussage nicht? Es ist verständlich, dass kein Autohersteller sein Fahrzeug verschenken will, aber im gleichen Zuge ~32% Nachlass zu geben erscheint mir nicht profitabel. Kenne jetzt nicht die Marge vom R8, aber so viel kann wirklich nicht drin sein.

bearbeitet von BMWUser5
rudifink
Geschrieben

Aus dem Kopf würde ich sagen es sind um die 37 %

355GTS
Geschrieben

Naja liegt wohl an der Gier nach Marktanteilen in der Denke der Großserien-Hersteller wie Audi.

Jeder Audi Händler mit R8 Vertrag wird ein letztendlich aufdoktriniertes extrem "sportlich" orientiertes Jahresziel zu erfüllen zu haben.

Die darüber hinaus auch noch zuviel hergestellten Autos und der immer  älter werdende unverkaufte Lagerbestand im Handel kann der Hersteller dann mit Auslobung von sehr hohen Zulassungsprämien in den Markt drücken.......

Fazit: keiner Verdient mehr Geld, das Image des Modells leidet, 

Hauptsache der Marktanteil stimmt:-))!

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      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed

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