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Urmel

Briefmarken-Sammlung veräußern

Empfohlene Beiträge

Urmel
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Hallo,

 

ich habe wieder mal eine "laienhafte" Frage zu einem Thema, bei dem ich leider nicht so bewandert bin.

 

Meine Schwester und ich haben von einer Verwandten eine große Briefmarkensammlung (und eine Münzensammlung) vererbt bekommen. Leider haben wir beiden so absolut null Dunst von Briefmarken. Was ist denn hierbei der beste Weg, um solche Marken bewerten zu lassen bzw. diese zu veräußern? Behalten wollen wir die Marken eigentlich nicht, weil uns der Bezug zum Thema fehlt.

 

Eines weiß ich aber genau, eine blaue/rote Mauritius ist nicht dabei. :D Ob überhaupt eine Wertvolle dabei ist, kann auch keiner von uns sagen.

 

Was ist Eurer Meinung nach der beste Weg, um eventuelle Kosten, zumindest am Anfang, niedrig zu halten?

 

Wäre dankbar für kurze Tipps.

bearbeitet von Urmel
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Kai360
Geschrieben (bearbeitet)

Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.

 

Meine Ansätze waren:

1. Den "Michel" besorgt. Das ist ein Katalog mit Preisen erhältlich im Buchhandel beim Briefmarkenhändler oder auch Amazon (Suchwort Michel Briefmarken). Ist aber leider recht zeitaufwändig wenn die Sammlung groß ist.

2. Sammlung zu einem Händler bringen und den Ankauf bewerten lassen. Du benötigst dafür naturgemäß Vertrauen. Zumindest einen groben Überblick würde ich mir eventuell vorab mit Punkt 1. verschaffen. Es gibt auch neben der Mauritius einige teurere Stücke, und auch 2 und 3 stellige Werte können in der Summe....

3. Sammler im Freundes / Bekanntenkreis vorhanden?

 

Good Luck!

 

bearbeitet von Kai360
Kai360
Geschrieben

Moin,

 

jo, zum Beispiel, du kannst aber ruhig einen vom letzen Jahr nehmen, es kommt ja nicht auf tagesaktuelle Werte an!

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Die ersten Fragen wären einmal:

 

- woher stammt die Sammlung? Hatte derjenige, der diese Sammlung aufgebaut/angelegt hat einen intensiven Bezug zum Thema?

 

- Ist die Sammlung überhaupt irgendwie geordnet, katalogisiert, sind irgendwelche Sammelgebiete erkennbar? Sind Urkunden von Ausstellungen erhalten? Oder ist es einfach eine dieser 70er/80er Jahre Durchschnittsammlungen, wo alles irgendwie in ein Album gestopft wurde, was halt nett, bunt und hübsch aussah?

 

- wenn es letzteres ist, kann man die Sammlung in der Regel en bloc verramschen ... zu müßig zu kontrollieren ob da was nennenswertes vorhanden ist und nur mit der Kontrolle ist eine Einzelverwertung lohnend. Evtl. kann man noch einen Kontakt zu einem Sammlerkollegen aufbauen (BdPH, Bund-Forum, DPhJ), die Wissen meist, was in der betreffenden Sammlung was taugte und was nicht ... die Philatelie ist ein sehr spezielles Thema geworden - wer da noch mit dabei ist, sucht nur noch das i-Tüpfelchen bzw. sein ganz spezielles Sammelgebiet und lässt die Masse links liegen.

 

Falls es eine brauchbare Sammlung ist (erkennbares Sammelthema oder wirkliche "Spitzenwerte" = Unikate, Entwürfe, etc ... aber dann sind in der Regel Expertisen erhalten), würde ich damit gleich zu einem Auktionshaus. Da läuft es für einen Laien am Leichtesten.

 

Mit den Münzen ist es ähnlich.

 

PS: ich hab beruflich mit der Philatelie zu tun - ist aber nicht mein Hobby ;-)

Urmel
Geschrieben

Tja, ich denke, es wird wohl auf eine Ramschsammlung hinauslaufen, wobei sie anscheinend seit 50-60 Jahren gesammelt hat, aber nur Marken, die nicht alltäglich waren, Sondereditionen etc. Aber exakt kann ich es (noch) nicht sagen.

 

Ich werde mir in den nächsten Tagen mal einen Überblick verschaffen und hier mein Feedback geben.

 

Danke für die schnelle Hilfe.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Da sollte man vorab eben abwägen, ob es

und wieviel Sinn es macht noch Zeit in die Ansammlung/Anhäufung zu stecken.

 

Zum Michel-Katalog: das sind Katalogwerte - also meist der Preis, was ein professioneller Briefmarkenhändler im Verkauf verlangt (Handelswert). Gerade bei den günstigen Werten (Michel: 2, 5, 10, 20 EUR) hat das nichts mit dem zu tun, was man als Einzelverwerter dafür bekommen würde. Den ganzen alltäglichen Kram suchen nur noch Leute, die sich auf das jeweilige Sammelgebiet spezialisieren - und die haben es dann meistens schon ...

 

Es ist also sinnvoller, sich einen Überblick der vorhandenen Sammlung zu verschaffen, sich dann zu informieren, welche Stempel, Blöcke usw. besonders gesucht sind und dann in der Sammlung danach zu suchen.

 

Wenn man bemerkt, dass davon nichts vorhanden ist ... komplette Bund-Bände, katalogisiert und geordnet bringen ohne Spitzenwerte (= bei Bund meist ausgegebene Fehldrucke etc.) wenige Hundert Euro. Laiensammlungen gehen wenn überhaupt nur für ein Handgeld weg.

 

Ich will Dir nichts madig machen - aber in der Regel gehen Laien euphorisch ran und bemerken dann nach etlichen Stunden, das man maximal ein Mittagsmenü raus bekommt ... die Philatelie hat seit zwanzig Jahren ein enormes Nachwuchsproblem und das merkt man. Die Alten haben ihre Sammlungen komplett und es kommt nichts mehr nach.

Urmel
Geschrieben

OK, das werde ich mir dann zu Herzen nehmen.

 

Dass es bei diesem Thema Nachwuchsprobleme gibt, kann ich irgendwie nachvollziehen. 

 

Das Nachfolgehobby ist wohl heutzutage eine Email-Header-Sammlung. :D

guzzi97
Geschrieben (bearbeitet)

..ich habe vor einiger Zeit (vor ca. 2-Jahren) auch versucht "meine" Breifmarkensammlung

der BRD & DDR (70ziger & 80ziger Jahre) teils mit  "Sondermarken", abgestempelten Briefe und

"Sonderpressungen", etc. zu verkaufen.

 

Keiner der örtlichen Briefmarkenhändler hatte Interesse sich "meine Sammlung" anzuschauen, geschweige

denn an zu kaufen.

Die 70ziger & 80ziger "BRD & DDR" Marken sind uninteressant, da es einfach zu viele

davon auf den Markt gibt und wohl "jeder" Händler damit mehr als eingedeckt ist.

Kontakte zu "Philatistischen" Vereinen liefen ebenso ins "Nirvana", Interesse gleich "null".

 

Ergo, die "Alben" fristen nun ihr dasein in der "hintersten" Bücherregal Ecke, denn zum "verramschen", für

wenige EUS, waren sie mir dann doch zu Schade.

Vlt mal was für meine Enkel od. Ur-Enkel ;)

 

Grüße

bearbeitet von guzzi97
Sailor
Geschrieben

Kann das von LittlePorker-Fan bestätigen : " ... die Philatelie ist ein sehr spezielles Thema geworden - wer da noch mit dabei ist, sucht nur noch das i-Tüpfelchen bzw. sein ganz spezielles Sammelgebiet und lässt die Masse links liegen."

Ein Freund von mir hat seit seiner Kindheit gesammelt und vor einigen Jahren alles verkauft.

Er sammelt wieder, aber nur so Sachen wie Briefmarken aus den deutschen Kolonien oder aus den im 2.Weltkrieg besetzten Gebieten. ..und die sind auch recht teuer.

Ist genau so wie bei alten Autos.

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