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So long, Leonard


hugoservatius

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Geschrieben

Mir gefällt die Cocker Version auch besser, obwohl ich Cocker auf Dauer anstrengend finde.

 

In deinem für mich sehr gut geschriebenen Beitrag ist allerdings ein kleiner Fehler, hätte in diesem speziellen Fall Kauder vs Hugo heißen müssen.

 

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Geschrieben

 

vor 10 Minuten schrieb Kauder:

Naja also, geht doch.

 

Ich denke, es ist ja wohl möglich, bestimmte Dinge nicht zu mögen, ohne dass daraus gleich ein Drama wird.

 

Ich zum Beispiel ertrage auch Klenzmer-"Musik" nur schwerlich, ebenso quälte ich mich in der Schule durch die ewig schmunzelnden und hintersinnig daherkommenden Werke von Kishon. Gleiches gilt bei mir aber für den typischerweise von mittelalten weissen Männern dargebotenen Dixieland-Jazz, vorzugsweise im Frühschoppen-Kontext (Möbelhauseröffnung), da starke Klarinettenallergie.

 

Auch das (gesangliche) Gebrummel von Louis Armstrong klappt mir die Fußnägel hoch, ebenso dass ewige Geschnatter von Bitches and Hoes der Sprechgesangkünstler, ohne dass ich deswegen in ein weisses Bettlaken gehüllt kreuzförmige Lagerfeuer errichte.

Auch Cocker finde ich mühsamst, was für viele Blues-Rocker gilt. Selbst der von mir in Teilen seines Werks verehrte Frank Zappa hat Phasen, in denen Ray Collins, Napoleon Murphy Brock, Ike Willis und Captain Beefheart mir fürchterlich auf die Nerven gehen.

 

Vermutlich geht es anderen Menschen so, die dem von mir geliebten Spinett und seinen knöchernen Tönen nichts abgewinnen können, weil die damit hergestellte Musik nicht ihrem Kulturkreis entspringt.

Zitat

 

Ich kann auch dem MX-5 wenig abgewinnen, ohne dass mich dies zum Antijapaniten macht.

 

Warum der TE unbedingt auf die Religionszugehörigkeit des Herrn Cohen referenzieren musste, zudem die Waldbühne als "Horst-Wessel-Bühne" bezeichnet, hiess sie doch zu Zeiten des Nationalsozialismus "nur"  "Dietrich-Eckart-Freilichtbühne", vermag ich nicht genau zu deuten. So geschichtskundig, wie der TE sich sonst gibt, vermute ich, dass ihm die genaue historische Bezeichnung sehr wohl bekannt ist, nur kennt Herrn Eckart halt kaum einer, mit Horst Wessel erzielt man dann doch mehr Aufmerksamkeit.

 

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