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Zita

Nach Zündspulen- und Kabelwechsel springt sie nicht mehr an (328 GTS)

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Zita
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Da ich an der vorderen Zündspüle eine fehlerhafte Isolierung hatte, habe ich beide Zündspülen gegeneinander getauscht um die fehlerhafte Isolierung besser abkleben zu können ( erstmal nur provisorisch). Ich hatte auch beide Verteilerkappen und Zündkabel ab.

Nachdem ich alles wieder montiert hatte sprang die Diva aber nicht mehr an. 

Alle Kabel sollten wieder so angeklemmt sein wie vorher! Da ich aber die Kappe der vorderen Bank samt Zündkabel gegen eine gebrauchte gewechselt habe, bin ich mir nicht sicher ob ich die Stecker in der richtigen Reihenfolge gesteckt habe.

Sicht von vorn auf die Verteilerkappen:

Rechts oben = Zyl.4

Rechts unten= Zyl.2

Links oben    = Zyl.3

Links unten   = Zyl.1

Zündfunken sind übrigens da!

Welche Zündspulen kann ich verwenden? Es gibt doch bestimmt eine Alternative die nicht aus den Regalen von Ferrari stammt@?

Bin dankbar für eure Tipps. 

 

Gruß

Stefan

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Zita
Geschrieben

Mensch das ist ja traurig :-( 

Keine Antwort, kein Tipp!?

Ist mein Problem so außergewöhnlich?

Gibt es die Möglichkeit, das die oder eins der Zündmodule durch den übergesprungenden Funken der Zündspule schaden genommen hat? Kann ich an den Modulen irgend etwas testen bzw durchmessen. Das einzige was mit laut Schaltplan messbar erscheint ist die Steckerbelegung auf bin 4 mit Spannung durch Leitung 15.

 

Die Punkte die zum nicht anspringendem Mondial habe ich übrigens auch abgearbeitet. Hier war aber alles in Ordnung.

f8324
Geschrieben

Hallo Stefan ,

die Belegung an der Verteilerkappe stimmt , wüßte aber gerne ob er keinerlei Zündung mehr hat oder vereinzelt zündet und bloß nicht ins Laufen kommt ? 

 

DSCN0007.JPG

 

Gruß Rainer

Zita
Geschrieben

Danke für deine Antwort.

Es startet keine der Zylinderbänke. Es hört sich an als ob er kommen möchte aber dann doch nicht anspringt.

Wenn es an einer der Zündspulen oder Zündmodule liegen würde, müsste doch wenigstens eine Bank kommen.

Wir schon beschrieben habe ich die Zündspulen untereinander ausgetauscht weil an einer die Isolierung wo das Kabel zum Verteiler geht etwas rausgebrochen war. 

Seit dem springt er nicht mehr an. Die Kabel habe ich jetzt wirklich mehrfach gecheckt und überprüft. Das stimmt alles...werde jetzt mal neue Kerzen reinmachen und erneut versuchen.

Seltsamerweise sind die Kerzen trocken aber total verrusst. Es riecht aber nach Sprit und der Benzindruck ist auch da.

Kai360
Geschrieben
Am 24.6.2016 um 19:45 schrieb Zita:

Alle Kabel sollten wieder so angeklemmt sein wie vorher!

Nach all meiner Erfahrung und Wahrscheinlichkeit, dürfte genau dort der Fehler zu suchen sein.

"Sollte" reicht nicht!

 

Zurückbauen auf Anfang wäre meine erste Option, und immer Kabel markieren / durch nummerieren!

Verteilerkappen kann man bei einigen Typen auch verdreht aufsetzen, dann geht auch nichts mehr!

 

Zweite Option: An ganz anderer Stelle einen "neuen" Fehler eingebaut!?

A. Noch ewas gleichzeitig "behoben"?

B. Ein Kabel / Schlauch abgezogen - unbeabsichtigt?

 

Test: Zündfunke an der Kerze?

 

 

f8324
Geschrieben

Hallo Stefan ,

bevor du Zündkerzen tauschst die garantiert nicht defekt sind , demontier einfach mal den Ansaugschlauch vor der 

Drosselklappe und suche dir einen Helfer/in der dir das Auto startet . Du selbst nimmst Starthilfespray (zur Not geht auch Bremsenreiniger ) und sprühst Richtung Drosselklappe wenn der Anlasser läuft . Feuerlöscher bitte anwesend falls eine Rückzündung erfolgt . Sollte er dann kurz laufen sind wir einen Schritt weiter bei der Fehlersuche Zündung oder Benzinzufuhr .

Dumme Frage von mir : Beim Tauschen der Verteilerkappen bezw. beim demontieren der Zündkabel bist du wie vorgegangen ? Die Zündkabel werden ja mit den Madenschrauben befestigt und nicht nur einfach gesteckt wie sonst üblich bei damaligen Fahrzeugen .

Auch der Klassiker : Die Kohle in der Verteilerkappe wird nur durch eine kleine Spiralfeder gehalten , welche bei Demontage durchaus mal rausfallen kann. 

 

Gruß Rainer

Zita
Geschrieben

Jetzt ist alles überprüft!

Die gelben Kabel (15) an der richtigen Stelle. Zündkabel alle auf den richtigen Zylindern.

Kerzen erneuert. Alle Stecker funken mit den neuen Kerzen.

Startpilot nützt auch nichts.

 

An ein anspringen ist immer noch nicht zu denken.

Einmal ist es mir gelungen ihn zu ein paar Tönen zu überreden. Aber auch nur auf 2 oder 3 Zylindern.

Kann ich die ZündmoduLe überprüfen?

Die Zündkerzen sind jedesmal trocken!?

Wenn wenigstens eine Bank laufen würde! 

 

 

Die Verteilerkappen sind auch nochmal kontrolliert. War alles ok.

me308
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Zita:

Kann ich die ZündmoduLe überprüfen?

 

nicht direkt ... nur durch "Plätze tauschen" oder Teiletausch aus funktionieremdem Fahrzeug

es ist aber eher unwahrscheinlich, dass gleich beide Zündmodule defekt gehen 

(abgesehen davon gehört so ein Teil als Ersatz in jeden 328 da diese Module eine sehr bekannte Schwachstelle im 328 sind - der 328 startet auch auf nur einer Zylinderbank sofern das entsprechende Zündmodul in o.k. ist)

 

Du sagst, Du hast Strom an Klemme 15 der Spulen ?

Du sagst, Du hast Funken auf beiden Zylinderbänken ?

 

dann gibt es beim 328 nur zwei Bauteile im Bereich der Zündanlage, die bei Ausfall den Motor sofort stoppen bzw. dafür sorgen, dass er nicht wieder anspringt

 

1) OT Geber, ca. 10.00 Stellung an der Schwungscheibe

2) Drehzahlgeber ca. 14.00 Stellung an der Schwungscheibe

 

im Gegensatz zum 308 (2Vi / 4Vi), der auch bei Ausfall eines der OT-Geber auf der jeweils anderen Zylinderbank startet und (mit halber Leistung) fährt, ist dies beim 328 nicht der Fall !

 

evtl. hast Du beim Arbeiten im Bereich der Verteilerkappen und Zündspulen irgendwo unwillkürlich ein Kabel oder einen Stecker gelöst. OT- und Drehzahlgeber sind mit AMP-Steckern verlängert - verfolge die beiden (meist) weißen Kabel der Geber vom Ansatz an der Schwungscheibe bis zum Plastikverbinder am Rahmen vor dem linken, hinteren Stoßdämpfer und weiter von dort  zum Microplex-Steuergerät - überprüfe speziell den Plastikverbinder und die Kontakte 

 

mit großer Wahrscheinlichkeit liegt dort Dein Fehler

(aber nur wenn Du wirklich sicher bist, dass Du alles andere wie von Dir oben erwähnt, auch wirklich überprüft hast :wink:  )    .   

 

 

 

Gruß aus MUC

Michael

 

Zita
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo.....so Fehler gefunden.

Die Stecker mit Leitung 1 und 15 waren auf den falschen Zündspulen gesetzt. 

Eine Zündspule und Zündmodul ist auch ausgetauscht. Da der Wagen jetzt auch viel ruhiger im Stands läuft und auch wieder sauberer hochdreht, lag wohl auch ein schleichender Fehler in Ekzem dieser Bauteile vor.

Nochmal besten Dank für die hilfreichen Tipps.

 

Gruß

Stefan

bearbeitet von Zita
me308
Geschrieben
Am 28.6.2016 um 08:30 schrieb me308:

mit großer Wahrscheinlichkeit liegt dort Dein Fehler

(aber nur wenn Du wirklich sicher bist, dass Du alles andere wie von Dir oben erwähnt, auch wirklich überprüft hast :wink:  )

 

:wink:

 

Gückwunsch zur Fehlerfindung !

 

 

 

Gruß aus MUC

Michael

Kai360
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Zita:

Hallo.....so Fehler gefunden.

Die Stecker mit Leitung 1 und 15 waren auf den falschen Zündspulen gesetzt. 

 

Freu mich, dass du den Fehler gefunden hast, wie sagte ich doch so schön weiter oben:

"Nach all meiner Erfahrung und Wahrscheinlichkeit, dürfte genau dort der Fehler zu suchen sein.

"Sollte" reicht nicht!"

 

Ich habe mir (nach reichlich Lehrgeld) angewöhnt Kabel immer vor der Demontage zu kennzeichnen mit Nummern / Buchstaben, oder immer eins bei eins auszutauschen, Bauteile in der Reihenfolge des Ausbaues auf ein sauberes Tuch zu legen, usw., usw.

Alles aber auch erst nach bitterer Erfahrung, wenn man z.B. die Probefahrt nach Kupplungswechsel antreten möchte, nichts geht, und man dann nach langer Fehlersuche das Ausrücklager in der Werkzeugkiste findet .....fliegt erst der Hammer und dann ändert man besser reflektierend seine Arbeitsweise! :P

 

Und noch ein Tipp gerade bei den älteren Schätzchen.

Immer nur einen Fehler beheben, ein Bauteil auswechseln, dann immer Test und Probefahrt!

Bei der mehreren gleichzeitig weißt du nachher nie was denn nun der Fehler war, oder ob du dir gleich einen neuen eingebaut hast.

 

ALLZEIT GUTE FAHRT!

bearbeitet von Kai360
Roland V12
Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Kai360:

.....

 

 

 

man dann nach langer Fehlersuche das Ausrücklager in der Werkzeugkiste findet .....fliegt erst der Hammer

.......

 

 

...das war gut und nachvollziehbar...

Kai360
Geschrieben (bearbeitet)
vor 44 Minuten schrieb Roland V12:

...das war gut und nachvollziehbar...

Naja, zuerst ja, ......also auf Teil 1 der Flugbahn....

 

Aber es gelten ja auch noch die Gesetze der Physik, als da wären: Flugbahnberechnung (hatte ich natürlich in dem Fall nicht getan), Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, und die Massengesetze sind bei einem "Mucker" (schwerer Hammer) auch nicht zu vernachlässigen.

 

Oder Anders in Kürze:

Der Hammer flog, prallte an der Garagenwand ab, und verewigte sich "bleibend", (aber das wußte ich da noch nicht) mit einem Abdruck im Kotflügel. :(

 

Hab dann die Garage geschlossen, den Arbeitstag mit viel Bier und Party ausklingen gelassen, um am nächsten Tag (mit dickem Kopp), Öl, Wasser, Motor raus, Lager rein, Motor rein nochmal zu üben. War auch schon mächtig was schneller!

 

Dann noch den Kotflügel wieder ausbeulen! Dabei gelernt das ich zum Dengler nicht tauge, und auch das hat sich bis heute nicht geändert! Da wußte ich dass dann auch mit "bleibend"!

 

Lehre: Wirf nie mit Hämmern in geschlossenen Räumen um dich.

Zur Rechtfertigung: Ich war jung (so 18 oder 19) und hatte kein Geld! 8-) aber einen guten Hammer (genau den hab ich sogar heute noch!)

 

bearbeitet von Kai360
khv250
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Kai360:

Naja, zuerst ja, ......also auf Teil 1 der Flugbahn....

 

Aber es gelten ja auch noch die Gesetze der Physik, als da wären: Flugbahnberechnung (hatte ich natürlich in dem Fall nicht getan), Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, und die Massengesetze sind bei einem "Mucker" (schwerer Hammer) auch nicht zu vernachlässigen.

 

Oder Anders in Kürze:

Der Hammer flog, prallte an der Garagenwand ab, und verewigte sich "bleibend", (aber das wußte ich da noch nicht) mit einem Abdruck im Kotflügel. :(

 

Hab dann die Garage geschlossen, den Arbeitstag mit viel Bier und Party ausklingen gelassen, um am nächsten Tag (mit dickem Kopp), Öl, Wasser, Motor raus, Lager rein, Motor rein nochmal zu üben. War auch schon mächtig was schneller!

 

Dann noch den Kotflügel wieder ausbeulen! Dabei gelernt das ich zum Dengler nicht tauge, und auch das hat sich bis heute nicht geändert! Da wußte ich dass dann auch mit "bleibend"!

 

Lehre: Wirf nie mit Hämmern in geschlossenen Räumen um dich.

Zur Rechtfertigung: Ich war jung (so 18 oder 19) und hatte kein Geld! 8-) aber einen guten Hammer (genau den hab ich sogar heute noch!)

 

Das ist mir auch schon öfter passiert. Aber normalerweise kam just in dem Moment immer noch meine Mutter rein und hat gefragt: Naaaa?, klappts nicht,,, Bub?

Sie ist trotzdem 89 Jahre alt geworden.

 

Volker

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