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Kai360

Erfahrungen mit Tesla Model S 90D

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BMWUser5
Geschrieben
Am 20 March 2016 um 16:08 schrieb BMWUser5:

Gegen Aufpreis heist der Button nicht mehr "Insane" sondern "Ludicrous" und geht dann von 0-100km/h in 3,0s:-))! Die Viertelmeile ist in 10,9s und 250km/h 20% schneller erreicht.

 

Kleiner Tipp: Am 31. März wird wohl auch die 100kWh Version vorgestellt: P100D & 100D

decoded-value-p100d1.png?w=793&h=402

Nette Randnotiz:

 

Am Endes des Jahres 2015 hatte Tesla weltweit 584 Supercharger Standorte und somit ~3400 Ladesäulen, was bedeutet dass Tesla seine Supercharger mit ungefähr $285 300 oder $49 000 pro Ladesäule bewertet. 2014 hatte Tesla 334 Standorte im Wert von $107 Millionen (~$320 000 pro Ladesäule), was zu einer 11% Kosteneinsparung in 2015 führt.

 

 

Nun ist es soweit: Tesla hat nun den Model S P100D vorgestellt.

 

-0-60 mph in 2,5s !!! 

-Reichweite auf 315 miles erhöht (613 nach EU-Messung) 

-und das tolle, Besitzer der alten Modelle können auf die neue Batterie upgraden ohne das komplette Fahrzeug zu wechseln

Thorsten0815
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb BMWUser5:

Besitzer der alten Modelle können auf die neue Batterie upgraden ohne das komplette Fahrzeug zu wechseln

Das ist doch eine eher ungewöhnliche Strategie um viele, neue Autos zu verkaufen.

Oder?

amc
Geschrieben

Na ja, das Upgrade der Batterie von einem P90D Ludicrous Mode zu einem P100D kostet auch schlanke 20.000 USD. Für 7% mehr Reichweite. Bei Neukauf ein 10.000 Euro Aufpreis. 

 

Und wohlgemerkt: das sind noch keine neuen Zellen, sie haben nur die Paketierung und Kühlung der Zellen geändert.

 

So langsam wird es lustig mit den vorausgesagten Skaleneffekten bei Tesla. Billiger wird da scheinbar gar nichts, aber 7% mehr Reichweite für 10.000 Euro Aufschlag. Okay...

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F400_MUC
Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb BMWUser5:

Nun ist es soweit: Tesla hat nun den Model S P100D vorgestellt.

 

-0-60 mph in 2,5s !!! 

-Reichweite auf 315 miles erhöht (613 nach EU-Messung) 

-und das tolle, Besitzer der alten Modelle können auf die neue Batterie upgraden ohne das komplette Fahrzeug zu wechseln

Wenn ich da normal auf die Tube drücke komme ich nicht mal von MUC nach Fra. Mit dem X6 komme ich hin und zurück. 

 

Und dann viel Spaß mit dem Kauf der Ersatzbatterie in fünf Jahren. Und alles ganz umweltfreundlich, weil Strom kommt ja aus der Steckdose und Milch aus den Supermarkt.

  • Gefällt mir 3
Thorsten0815
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb amc:

Na ja, das Upgrade der Batterie von einem P90D Ludicrous Mode zu einem P100D kostet auch schlanke 20.000 USD. Für 7% mehr Reichweite. Bei Neukauf ein 10.000 Euro Aufpreis. 

 

Und wohlgemerkt: das sind noch keine neuen Zellen, sie haben nur die Paketierung und Kühlung der Zellen geändert.

 

So langsam wird es lustig mit den vorausgesagten Skaleneffekten bei Tesla. Billiger wird da scheinbar gar nichts, aber 7% mehr Reichweite für 10.000 Euro Aufschlag. Okay...

Ja, wenn nur die Reichweite betrachtet wird, dann ist es nicht so interessant.

Aber man bekommt ja auch mehr Leistung.

 

Also für diese mehr PS, da geben Andere ähnliche Summen aus.

Oder verstehe ich da was falsch?

amc
Geschrieben

Jein, Du kannst nur die bisherige theoretische maximale Leistung zu einem höheren Grad nutzen da die neue Paketierung und Kühlung etwas höhere Entladeströme zulässt. Deswegen funktioniert das auch bei einer Nachrüstung des Akkus in einem bestehenden P95D mit Ludicrous Mode (und nur dort, bzw. im entsprechenden Model X).

 

Es ändert auch alles nichts dran daß überhalb von 120 der Vorwärtsdrang gemessen an der Leistung zunehmend zu einem lauen Lüftchen entwickelt - eine Kombination aus fehlendem Getriebe und Beschränkungen des Entladestroms.

  • Gefällt mir 1
Datloke
Geschrieben (bearbeitet)

Nur das ich es mal verstehe, für wen außer Autofahrer auf deutschen Autobahn hat der Vorwärtsdrang oberhalb von 120 im alltäglichen Gebrauch noch Relevanz? 

Das ganze Segment der "Power-Limousinen", mit denen du hier den Tesla vergleichst,gibt es doch nur, weil dafür auf dem Heimatmarkt der Haupthersteller der klassischen Geschäftslimousinen ein Bedarf  bestand, weil sie hier tatsächlichen einen Nutzen abseits des PS-Prestige hatten. Inzwischen sind sie um auch international vermarktbar zu sein, zu den aggressiv verspolierten Ungetümen geworden, die wir heute durch die Innenstädte der Welt jaulen hören. Außerhalb von Deutschland wurde für diese Autos aber durch Marketing ein Bedarf geschaffen der völlig am Nutzen und ursprünglichen Zweck vorbei geht.

 

 

bearbeitet von Datloke
  • Gefällt mir 1
amc
Geschrieben

In einem Thread der sich mit der Begeisterung über 2,5 statt 2,7s von 0-60 mph befasst sollten wir glaube ich nicht über "tatsächlichen Nutzen" sprechen. :P

 

Wenn Du das als Maßstab nimmst, kannst Du das meiste was Herr Musk in den letzten Technik-Generationen angepriesen hat gleich zur Mülltonne tragen.

Datloke
Geschrieben

Ich finde aber das grade das beim Tesla am meisten Relevanz hat. Natürlich können die konventionellen Mitbewerber besser,schneller, härter, länger. Die entscheidende Frage ist aber doch, wie lange noch?  

 

Nehm es mir nicht übel aber ich gehöre zu einer Generation die das Ende des Erdöls höchstwahrscheinlich erleben wird und ich tu bis jetzt mein Bestes dafür, dass das so schnell wie möglich sein wird, wenn ich mir meine Tankquittungen so angucke. 

Das Zeug ist endlich, das ist Fakt und darüber muss man auch nicht streiten sondern es hinnehmen. 

Die Aufgabe an die Hersteller ist seit geraumer Zeit, den Status quo der aktuellen motorgetriebene Fahrzeuge so schnell wie möglich auf Elektro-, Wasserstoff-, etc. umzustellen, damit der Kunde keine Einschränkung in seiner individuellen Mobilität, Komfort, etc. hat. 

Wenn ich dann sehe was Tesla heute hat, dann ist das soweit ich informiert bin mehr als alles was BMW, Mercedes, Audi und Porsche für die nahe und ferne Zukunft angekündigt haben. Ich seh da 613 km Reichweite nach Normzyklus und Porsche schwärmt  von 500 km und 3,5 Sekunden für den Standartsprint für ein Auto ankündigt das eventuell 2019 auf den Markt kommt. 

Ich seh jetzt nicht so wirklich Technik für Mülltonne...

 

 

  • Gefällt mir 1
Thorsten0815
Geschrieben

Ja, Erdöl geht zu Neige. Selbst wenn es "nachgebildet" würde, wir verbrauchen es zu schnell!

Technologisch dürften wir gerne auch einen Schritt voran gehen, denn das Verbrennen ist auch nur die Nutzbarmachung des Feuers......... ja, wir müssen weg vom Öl und da ist Umweltschutz für mich nicht der Hauptgrund.

 

Ich denke der Tesla und das Engagement von Herrn Musk sind da auf dem richtigen Weg.

erictrav
Geschrieben

Ach das Erdöl, als ich in den 80igern zur Schule ging, da hieß auch schon, bald gibt es kein Erdöl mehr.

  • Gefällt mir 2
JaHaHe
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Datloke:

Nur das ich es mal verstehe, für wen außer Autofahrer auf deutschen Autobahn hat der Vorwärtsdrang oberhalb von 120 im alltäglichen Gebrauch noch Relevanz?

Für Autofahrer auf italienischen Autobahnen zum Beispiel...

Gruß von einem der gestern wieder bei 200 hinter Bozen die Lichthupe bekommen hat. Geschah mir recht, was muss ich da auch so rumschleichen ;)

 

Illegale Grüße,

J.

  • Gefällt mir 2
Andiracer
Geschrieben

Auch wenn ich gestern noch in Bozen war...ich wars nicht :D 

  • Gefällt mir 1
F400_MUC
Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb JaHaHe:

Für Autofahrer auf italienischen Autobahnen zum Beispiel...

Gruß von einem der gestern wieder bei 200 hinter Bozen die Lichthupe bekommen hat. Geschah mir recht, was muss ich da auch so rumschleichen ;)

 

Legale Grüße,

 

Fixed that für you.

 

Ich kenn' das. Das war dann auf dem Teil des Brenners, auf dem es kein Tempolimit gibt, richtig?

 

  • Gefällt mir 1
BMWUser5
Geschrieben (bearbeitet)
Am 24. August 2016 um 05:53 schrieb Thorsten0815:

Das ist doch eine eher ungewöhnliche Strategie um viele, neue Autos zu verkaufen.

Oder?

Derzeit merken auch die großen deutschen Autohersteller, dass wohl in absehbarer Zeit das Geld über Dienstleistungen erwirtschaftet wird und nicht nur über neue Autos. Da macht man dann eher mal ein Update/Upgrade in der Zwischenzeit, als ein neues Auto zu kaufen. Denn wie oft kauft der Durchschnittskunde ein neues Auto.....eher nicht so oft.

Hinzu kommt noch der Aspekt der Kundenzufriedenheit: Man hat die Möglichkeit ein Upgrade durchzuführen ohne ein komplettes neues Auto zu kaufen. Und diejenigen die eh noch keinen Tesla besitzen können ja zu einem Neuwagen greifen. Diese Möglichkeit habe ich bei anderen Herstellern nicht, besonders kleinere Dinge wie ein neues OTA Update. Die wollen dann gleich ein neues Auto verkaufen.

 

Am 24. August 2016 um 12:53 schrieb F400_MUC:

Wenn ich da normal auf die Tube drücke komme ich nicht mal von MUC nach Fra. Mit dem X6 komme ich hin und zurück. 

 

Und dann viel Spaß mit dem Kauf der Ersatzbatterie in fünf Jahren. Und alles ganz umweltfreundlich, weil Strom kommt ja aus der Steckdose und Milch aus den Supermarkt.

Ach übertreib mal nicht, wo kann man denn schon noch auf einer längeren Strecke mit voller Geschwindigkeit durchfahren - Stau, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. 

Was bringen mir z.B. die 670PS des Ferrari 488GTB? Kann man doch nirgendwo ausfahren.

bearbeitet von BMWUser5
F400_MUC
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Man hat die Möglichkeit ein Upgrade durchzuführen ohne ein komplettes neues Auto zu kaufen. Und diejenigen die eh noch keinen Tesla besitzen können ja zu einem Neuwagen greifen. Diese Möglichkeit habe ich bei anderen Herstellern nicht, besonders kleinere Dinge wie ein neues OTA Update. Die wollen dann gleich ein neues Auto verkaufen.

 

Ach übertreib mal nicht, wo kann man denn schon noch auf einer längeren Strecke mit voller Geschwindigkeit durchfahren - Stau, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. 

Was bringen mir z.B. die 670PS des Ferrari 488GTB? Kann man doch nirgendwo ausfahren.

Also die Möglichkeit Upgrades durchzuführen bringen alle anderen sich gerade. Den 488 GTB kann man fast immer (zu den Zeiten, an denen ich fahre) hinter Nürnberg nach München ausnutzen. Und ja, in der Baustelle müssen dann alle 60 fahren.

 

Aber die wiederholte Beschleunigung bringt es auch, nicht nur der Top  Speed. Zumindest wenn ich dann nicht 30 min an der Raststätte aufs Laden warten muss.

  • Gefällt mir 1
BMWUser5
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb F400_MUC:

Also die Möglichkeit Upgrades durchzuführen bringen alle anderen sich gerade. 

Genau, weil Tesla denen den Anstoß gegeben hat.

 

vor 5 Stunden schrieb F400_MUC:

Den 488 GTB kann man fast immer (zu den Zeiten, an denen ich fahre) hinter Nürnberg nach München ausnutzen. Und ja, in der Baustelle müssen dann alle 60 fahren.

 

Aber die wiederholte Beschleunigung bringt es auch, nicht nur der Top  Speed. Zumindest wenn ich dann nicht 30 min an der Raststätte aufs Laden warten muss.

Naja und wie viel Km sind das wo du es ausnutzen kannst? Eher eine Kurzstrecke: also auch kein Problem mit dem Tesla. 

F400_MUC
Geschrieben

Mich interessiert auch nicht, wie schnell man am Zebrastreifen losstarten kann, weil ich so selten da stehe, schaue ob keine Oma kommt, in ludicrus mode loslege und wenn dann doch ein Kind hervorspringt betreten schaue ob des Kollateralschadens.

 

Mich interessiert aber sehr wohl, wie schnell ich von 150 in Kolonne auf 270 kommen kann und dann wieder bremse, weil der nächste vor mir ist. Und das kann man immer machen, vielleicht nicht bis 270. Fast jeden Tag. Das geht auch um die Allianz Arena herum bis zur erstencAusfahrt nach Unterschleissheim. Nürnberg MUC geht Top Speed fast jedes Mal nach dem Berufsverkehr. Und ja, dann bin ich froh um die Baustelle bei  Allershausen, dann geht sich das ohne Tanken trotzdem aus. Kannste vergessen mit dem Tesla. Hatte ich ein paar Mal hinter mir, lästig wie Pest, aber nach dreimal beschleungen lassen die auch wieder abreissen - die Angst um die Reichweite.

 

Du wirst es nicht schaffen, mir einen Haufen Kacka als leckeres Omlett zu verkaufen. Ja, Elektro gehört die Zukunft - aber aktuell ist es eben Schrott. Und alle, die so jubeln wie Du sind entweder bezahlt, betrügen sich selbst oder brauchen kein Auto, das man wie ein Auto auch nutzen kann.

amc
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb BMWUser5:

Genau, weil Tesla denen den Anstoß gegeben hat.

Heute war es hier ziemlich warm, ziemlich schön. Das kann ja nur Tesla gewesen sein, stimmt's? 

 

Herstellerseitige Upgrades sind doch im Automobilmarkt nichts neues. Leistungsnachrüstungen sogar ab Werk gab es bei Porsche schon als Elon Musk noch auf der Schule war. Das ist dann eine Weile etwas aus der Mode gekommen dadurch daß viele Kunden auf 3 Jahresleasing gewechselt sind, aber so seit 4-5 Jahren wieder im Kommen. Nicht nur Optikzeug, auch Sportbremsen Retrofits, Leitungssteigerungen, der i3 ist von Anfang an auf Batterieupgrade geplant worden, und nun da der bessere Akku für den i3 da ist gibt es auch das Retrofit-Angebot (natürlich teuer: ca 9000 Euro für 50% mehr Reichweite), und zwar für alle bisher gebauten i3. 

 

BMWUser5
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb amc:

Herstellerseitige Upgrades sind doch im Automobilmarkt nichts neues. Leistungsnachrüstungen sogar ab Werk gab es bei Porsche schon als Elon Musk noch auf der Schule war. Das ist dann eine Weile etwas aus der Mode gekommen dadurch daß viele Kunden auf 3 Jahresleasing gewechselt sind, aber so seit 4-5 Jahren wieder im Kommen. Nicht nur Optikzeug, auch Sportbremsen Retrofits, Leitungssteigerungen, der i3 ist von Anfang an auf Batterieupgrade geplant worden, und nun da der bessere Akku für den i3 da ist gibt es auch das Retrofit-Angebot (natürlich teuer: ca 9000 Euro für 50% mehr Reichweite), und zwar für alle bisher gebauten i3. 

 

Ich rede nicht von einer Leistungssteigerung. Wenn man bei Porsche z.B. ein Update auf die neue Software haben will kommen nur Aussagen wie: Leider nein - neues Auto kaufen. 

 

Und ich meine die Gesamtumsetzung: kann natürlich sein, dass es schon erste Ansätze gab, die aber dann wieder verwurfen wurden. Apple hatte auch nicht das erste Touchscreen Smartphone.

 

"Two years ago, 'over-the-air update' was like a bad word," Ned Curic, chief technology officer at Toyota Motor Sales U.S.A., said in November at the Connected Car Expo in Los Angeles. Now, he said, the response from executives is: "Yes, we've got to do that."

 

"In jedem Ford befanden sich Dutzende von Computersystemen von verschiedenen Unternehmen, die alle zusammenarbeiten und wie ein System funktionieren mussten. Es war viel zu komplex, aber es hatte sich im Lauf der Zeit so entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt war eine Vereinfachung fast unmöglich, besonders für ein Unternehmen wie Ford, das hunderttausende von Autos jedes Jahr verkaufen muss. Im Gegensatz dazu musste Tesla von Null anfangen und seine eigene Software erstellen. Giuli hätte sich eine solche Gelegenheit gewünscht. „Software ist auf vielfache Art und Weise das Herzstück der neuen Erfahrung bei einem Auto.” sagte er. „Vom Antriebsstrang bis hin zu den Warntönen wird Software benutzt, um ein expressives und angenehmes Umfeld zu schaffen. Die Softwareintegration des Model S ist wirklich eindrucksvoll. Tesla ist hier das Maß aller Dinge.

Die enge Verbindung zwischen Software- und Hardwareintegration nimmt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Automobilzukunft. Autonomes fahren und die Fähigkeit diese Technologien einzubinden und mit kabellosen Updates zu verbreiten und verbessern."

 

BMW zieht nach, wollen ihr Elektroauto ja nicht schlechter da stehen lassen. 

bearbeitet von BMWUser5
Thorsten0815
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb F400_MUC:

Du wirst es nicht schaffen, mir einen Haufen Kacka als leckeres Omlett zu verkaufen. Ja, Elektro gehört die Zukunft - aber aktuell ist es eben Schrott. Und alle, die so jubeln wie Du sind entweder bezahlt, betrügen sich selbst oder brauchen kein Auto, das man wie ein Auto auch nutzen kann.

Und das Stromauto ist der Verbrennungstechniik trotzdem überlegen und wird kommend. :P 

Natürlich ist der Tesla noch nicht perfekt, aber er zeigt den richtigen Weg und ist schon jetzt im Alltag benutzbar!

 

Ein Sportwagen ist das Modell X aber nicht.

Im Motorsport müsste er leichter sein und schnell wechselnde Akkus haben.

 

Für den Alltagsbetrieb, gerade in kleinen Ländern wie der Schweiz, oder für Wenig- und Kurzstreckenfahrer ist das schon ein brauchbarer Ansatz.

 

So ein Fahrzeug war lange nicht von den grossen, dem Öl verbundenen Herstellern gewünscht und wäre von innen heraus so nie möglich gewesen.

 

Schlimmer finde ich diese Hybriden. Da bekommt man dann die Nachteile der Verbrennung alle noch mit verkauft.

Anmerkung: Was ja für eine Transformation der Branche auch Sinn macht, aber nicht zwingend mein Vorteil als Käufer ist.

 

Ich fahre am liebsten echte Sauger. Kein Schmalbrust Motörchen mit Turbo wegen dem Geschäft mit dem CO2 und keinen Hybridantrieb mit den ganzen zusätzlichen Wartungsarbeiten (Ölen und Schmierstoffe) um das alte Geschäftsmodel aufrecht zu erhalten. :evil:

 

Entweder fahr ich 100% elektrisch, oder 100% Verbrennungsmotor. O:-) 

  • Gefällt mir 2
BMWUser5
Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Stunden schrieb F400_MUC:

Du wirst es nicht schaffen, mir einen Haufen Kacka als leckeres Omlett zu verkaufen. Ja, Elektro gehört die Zukunft - aber aktuell ist es eben Schrott. Und alle, die so jubeln wie Du sind entweder bezahlt, betrügen sich selbst oder brauchen kein Auto, das man wie ein Auto auch nutzen kann.

Ich finde es nicht so toll, wenn man auf diesem Niveau diskutiert. Achte doch mal auf deine Ausdrucksweise.

 

So wie Thorsten es schon erklärt hat, ist der Tesla meiner Meinung nach weit entfernt davon "Schrott" zu sein. Ich habe nicht die Absicht dir einen Tesla zu verkaufen oder bekomme Geld dafür - nur wundere ich mich immer wieder, wenn Personen so abfällig über das Auto reden. Ja es ist nicht perfekt, aber eben auch kein Schrott und ganz normal benutzbar wie ein Auto.

 

Das Auto ist in keinster Weise ein Sportwagen, das eine ist ein SUV und der andere eine Limousine, aber eben aufgrund der verbauten Teile mit guten Beschleunigungswerten. Das Auto soll auch nicht auf die Rundstrecke etc.

 

Außerdem wie so schön Thorsten sagt, fährt man 100% Saugmotor Sportwagen und 100% elektrisch als Alltagswagen etc.

bearbeitet von BMWUser5
bibiturbo
Geschrieben (bearbeitet)
Am 29. März 2016 um 10:54 schrieb Autopista:

Ich hatte einen der ersten 700PS P85D. Nach etwa 4 Monaten hab ihn wieder verkauft. Ich wollte den Wagen unbedingt haben.

 

Nach dem ersten WOW Effekt mit der sensationellen Beschleunigung aus dem Stand stellte sich mit der Zeit bei mir das Gefühl von Belanglosigkeit ein. Auf der Autobahn ist das Auto eine Nullnummer. Die Leistung wird sofort runtergeregelt zuerst auf ca. 300PS dann noch weiter. Die Reichweite ist zumindest in Deutschland für Langstrecke nicht ausreichend.

 

Bzgl. Handling ist das Auto sehr schwer und untersteuert mit Nachdruck. Die Bremsen sind katastrophal, der Federungskomfort unzureichend, das Platzangebot auf den Rücksitzen ein Witz. Der große Screen nervt mit der Zeit.

 

Würde ich mir wieder einen Tesla kaufen nur für die Kurzstrecke dann käme am ehesten ein S70 in Frage. Realistisch betrachtet kann er alles genauso wie ein P90D kostet aber etwas mehr als die Hälfte.

Vielen Dank für die Eindrücke, sehr interessant!

 

Untersteuern, schlechte Bremsen, keine Autobahn-Eignung in der Realität - das erklärt warum das Auto vor allem von Leuten in San Francisco als ernsthaftes Auto gesehen wird... Ich bin mal gespannt, wie lange Tesla noch durchhält.

bearbeitet von bibiturbo
Thorsten0815
Geschrieben

Eventuell ist es auch ein Fehler den Wagen in einer an Sportwagen orientieren Sichtweise zu betrachten.

Es ist eine Limousine für kurze bis mittlere Strecken mit einem beeindruckenden Antritt und zukunftsweisender Technologie.

 

Eine Solaranlage mit Zwischenspeicher auf dem Eigenheim, ein Tesla und eine Arbeitsweg von unter 100km, dann wäre es ein perfektes Alltagsautos für mich.

 

Das konnte ich noch bei keinem anderen eAuto so für mich beurteilen.

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    • Stig
      Auf vielfachen Wunsch (Danke für die netten Anfragen) schreibe ich hiermit einmal einen Erfahrungsbericht über meinen Jaguar XJ220.
       
      Noch gut kann ich mich an dessen Ankündigung erinnern: Bereits schon Ende der Achtziger-Jahre, genau wo der Sportwagen- und Spekulationshype losging, wurde bekannt, dass Jaguar etwas ganz Grosses plant und es mit den anderen Supersportwagenhersteller Bugatti, Ferrari, Porsche und McLaren aufnehmen will. Als die ersten Bilder von der Studie (noch mit Allrad und V12) auftauchten, war ich hin- und weg. Für mich als Jugendlicher das absolute Traumauto: schöner als EB110 und F1, dazu schneller als F40 und 959. Bald schon war auch das erste 1/10 R/C-Modell von Kyosho erhältlich, welches ich mir natürlich gleich im Spielwarengeschäft holen musste.  
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      Zur Auslieferung dieser Autos kam es bekanntlich erst ab 1992, dann aber nicht mit dem angekündigten Allradanrieb und auch nicht mit dem V12-Motor. Genau zu dieser Zeit begann die Wirtschaftskrise und damit der Zusammenbruch des Auto-Hypes dieser Epoche, wie aus dem Nichts wollte plötzlich keiner mehr diese ultrateuren Supersportwagen. Käufer (oder eher Spekulanten), welche einen solchen XJ220 bestellt haben, versuchten mit allen Mitteln aus ihrem Kaufvertrag herauszukommen, um diesen enormen Neupreis von CHF 1‘080‘000.- nicht bezahlen zu müssen. Jemand aus unserer Gegend, der dazumal ebenfalls einen solchen XJ220 bestellt hatte, verzichtete sogar auf seine gemachte Anzahlung von CHF 250‘000, um den Restkaufpreis nicht bezahlen zu müssen!
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      Zwei Jahre später, etwa 1994, traf dieser Möbelhändler auf meinen Vater, welcher ebenfalls sehr angetan war von schönen Autos, dazumal aber noch eher für die Marke Ferrari schwärmte. Aus einem zuerst unverbindlichen Gespräch über diesen XJ220 entstand dann plötzlich eine spätabendliche spontane Besichtigung in einer Lagerhalle beim Importeur, wo sich dazumal auch die Auto-Sammlung von Walther Frey befand. Ich weiss noch, wie wir in diese grosse Halle kamen: da standen all diese Aston-Martin, Jaguar, Land-Rover etc. (welche sich heute im Classic-Center der EFAG befinden), und mittendrin dieser sensationell schöne XJ220!! Das Auto sieht schon im Stand nach LeMans und 350km/h aus, unglaublich die Präsenz dieses Autos! Dazu noch dieses edle Dunkelblau, WAHNSINN!
      Wir waren hin- und weg ab diesem Auto, der Kauf dann eine schnell beschlossene Sache. Der einzige Hacken: Das Auto musste zuerst noch in Betrieb genommen werden. Wir gingen davon aus, dass die Inbetriebnahme wegen der Konservierung keine allzu grosse Sache sein wird. War es aber: Ich glaube 80‘000 Franken kostete es zusätzlich, bis wir das erste Mal unseren 220er fahren konnten… Ich erinnere mich noch wie ich nach Hause kam und plötzlich in unserer kleinen EFH-Zweiplatz-Garage dieser Supersportwagen stand: ein ultrakrasses Bild!
       
      Gefahren sind wir ihn dazumal schlussendlich nur sehr wenig, bereits schon drei Jahre später verkaufte ihn mein Vater – natürlich gegen meinen Willen – an einen Deutschen Sammler weiter.
       Zu gross war die Angst vor unglaublich hohen Unterhaltskosten, zumal wir dazumal auch etwas wollten, was man ab und zu unkompliziert auf einer Rennstrecke fahren konnte. Aufgrund dessen, das eigentlich bis dato praktisch niemand einen XJ220 regelmässig fuhr, fehlte dafür auch die Erfahrung. Die meisten dieser XJ220 wurden nämlich gar nie immatrikuliert, zudem standen noch viele Neuwagen im Werk (Bloxham) rum, die keinen Käufer fanden. Offiziell fanden übrigens 20 der 275 gebauten Stück den Weg in die Schweiz. Schweizer Autos verfügen angeblich noch über etwas mehr Leistung (Ladedruck), es sollen über 600 PS sein.
       
      Die Jahre vergingen und ich selber wuchs ebenfalls zu einem Sportwagensammler heran. Die Preise der XJ220 fielen dann wirklich ins Bodenlose, die wenigen Autos auf dem Markt wurden zu einem Bruchteil des Neupreises gehandelt. Irgendwann stand dann bei meinem Mechaniker, welcher einige meiner Autos wartete, plötzlich so ein spektakulärer XJ220 auf dem Lift. Dieser wurde sogar regelmässig gefahren und verfügte meines Wissens über mehr als  20‘000km. Ich hatte gerade meinen ersten Testarossa da im Service als der Mechaniker mir erzählte, dass er den Unterhalt bzw. die Wartung dieser XJ220 als gar nicht so als grosse Herausforderung betrachte; dieser, welchen er da gerade gewartet hatte, lief stets problemlos (regelmässige Wartung vorausgesetzt), zudem sei die Ersatzteilversorgung auch kein Problem. Logisch – die von Jaguar gelagerten Teile wurden ja nicht gebraucht, da praktisch niemand seinen XJ220 fuhr.
       
      In mir entflammte dann wieder die etwas vergessen gegangene Begeisterung für dieses Geschoss, so dass ich mich selber auf die Suche machte nach einem XJ220. Siehe da, ein blaues Fahrtzeug mit knapp 2‘000km, also praktisch im Neuzustand, war sogar bei einem Schweizer Händler inseriert – selbe Kombination wie wir ihn Jahre zuvor schon hatten. Bereits mit einer gewissen Vorahnung hatte ich dann nach einem Telefonat Gewissheit: bei diesem Auto handelte es sich tatsächlich um „unseren XJ220“!! Der Deutsche Sammler ist ihn kein einziges Mal gefahren, das Auto stand die Jahre nur bei ihm rum. Für mich war klar: ich will unseren XJ220 wieder zurück! Hierfür musste ich u.a. zwei andere Autos eintauschen, die Sache war es mir aber wert, zumal ich noch „frisch ab Service“ einhandeln konnte.
       
      Seit dem Kauf sind nun bald sechs Jahre vergangen und ich habe ihn immer noch. Mittlerweile habe ich knapp 7‘000km auf dem Tacho und darf behaupten, nie grössere Probleme damit gehabt zu haben. Jede Fahrt mit diesem Auto ist wirklich ein Erlebnis und eine besondere Herausforderung; dies ist auch der Grund, warum ich nicht viel damit fahre. Einfach so eine kurze spontane Tour macht man damit nicht, eine Ausfahrt mit diesem Auto will geplant sein. Wie erwähnt, handelt es sich beim XJ220 um ein nahezu ungezähmtes Gruppe-C-Rennauto mit Strassenzulassung, die man irgendwie so hingekriegt hat. Die Bezeichnung „Rennwagen für die Strasse“ trifft bei keinem anderen Auto so zu wie beim XJ220, auch wenn dessen Optik und vor allem das Interieur etwas anderes vormachen. Ein F40 fährt sich im Vergleich dazu unkompliziert wie ein 348.
       
      Dazu kommt die schiere Grösse dieses Gefährts (5m lang, 2,2m breit), schmale Landstrassen sind wegen der enormen Breite kaum zu befahren. Als ideale Strasse sehe ich eine grosszügige und verkehrsfreie Passstrasse oder eine leere kurvige Autobahn. Stau oder Stadtverkehr ist der Horror, die Bedienkräfte von Kupplung, Bremse und Lenkung sind überirdisch.
      Hat man einmal freie Fahrt muss man zuerst einmal mit der unglaublichen Leistung und der explosiven Motorcharakteristik zurecht kommen. Die Fahrleistungen sind auch nach heutigem Massstab für Supercars ENORM, haben die Turbos erst einmal Druck, geht die Wildkatze unglaublich heftig zur Sache – untermahlt von wilden Turbogeräuschen und mittlerweile einem tollen Rennwagensound – dank eines Sportauspuffs von DonLaw, den ich montieren liess. Seither klingt der XJ220 im Leerlauf nicht mehr so nach kaputter Kaffeemaschine und hat nochmals deutlich mehr Leistung dank mehr Durchsatz. Der EB110 wirkt im direkten Vergleich geradezu lahm gegenüber dem Jaguar, dazu muss man sagen, dass der XJ220 auch abseits der Strasse unglaublich schnell war: die Rundenzeit auf der Nordschleife wurde 1992 ja bekanntlich mit 7:46min gemessen, was vor 26 Jahren eine unerreichbare Sensation war.
      Anfänglich immer etwas gewöhnungsbedürftig ist die Sitzposition; eher ist es nämlich eine „Liegeposition“. Dafür sind die Sitze sehr komfortabel, wenn auch extrem schmal.
      „Alltägliches“ wie Klimaanlage und Elektrik funktioniert problemlos wie bei einem Alltagsauto. Ebenso ist das Getriebe schön zu schalten.
      Ein bekanntes Problem, über welches viele Tester berichteten, sind die Bremsen: Es ist nicht so, dass diese unterdimensioniert wären, ganz im Gegenteil. Diese stammen nämlich auch direkt aus dem Gruppe-C-Rennauto. Problem: sind die Bremsen kalt, ziehen sie praktisch gar nichts. Es ist fast schon gefährlich, damit so rumzufahren. Haben Sie jedoch einmal etwas Temperatur, geht es ganz ordentlich damit im Strassenverkehr.
      Interessant ist auch immer wieder die Reaktion der Leute auf der Strasse; die meisten sind nämlich völlig überfordert und wissen gar nicht, was dies sein soll. Meistens wird dann fragend festgestellt: "Jaguar??" (was ist aus dieser Marke nur geworden...)
       
      Mittlerweile bin ich etwas an einem Scheidepunkt angelangt und weiss nicht, ob ich ihn noch weiter behalten soll. Einerseits hängt mir gerade dieser XJ220 besonders am Herzen, kann man nämlich irgendwie sagen, dass er sich noch „im Erstbesitz“ befindet. Zum anderen ist es schon immer etwas ein spezielles Highlight, damit ab und zu eine Ausfahrt zu machen, lässt er mich nicht wie letzte Woche wegen einer Kleinigkeit stehen…
       
      Falls Ihr euch hier auch für dieses Auto begeistern könnt: nur zu, haut in die Tasten. Ich beantworte Eure Fragen gerne.
       
      Gruss, R.










    • jo.e
      Heute schreibe ich den für mich wohl mutigsten Beitrag in meiner Carpassion Geschichte. Ich habe es mir sehr lange überlegt ob ich alles öffentlich schreiben soll sobald die Angelegenheit mit meinem wunderschönen F430 Spider und dem Händler geklärt ist. Das würden wohl nicht viele machen, dennoch habe ich mich dazu entschieden. Warum? Weil Erfahrungsberichte über Händler, bzw. Geschichten über einen Fahrzeugkauf anderen Usern eventuell helfen kann. Vielleicht wäre mir dann auch ein Jahr Ärger erspart geblieben. Zudem bin ich ein Gerechtigkeitsfanatiker und das Verhalten des Händlers kann ich nicht verschweigen. Am Ende musste ich mir dann noch die Frage stellen, ob mir dieses Posting in der Zukunft schaden kann. Ich werde hier nur Fakten benennen, welche ich alle beweisen kann. Ich werde niemanden als Menschen schlecht machen, ich werde keine Namen nennen in diesem Bericht und ich werde hier auch sicher keine Empfehlungen abgeben wo man kaufen kann und wo nicht. Auch soll dieses Posting nicht allgemein gelten sondern ausschließlich meine Erfahrungen in diesem einen Fall bei dem Händler schildern. Somit bin ich rechtlich auf der sicheren Seite, denn in Deutschland sind Erfahrungsberichte von Privatpersonen und die Nennung von Fakten natürlich erlaubt. Am Ende werde ich durch dieses Posting auch keinen weiteren finanziellen Schaden bei einem eventuellen Fahrzeugverkauf in einigen Jahren erleiden, da ich immer mit offenen Karten spiele und niemals etwas verschweigen würde. Von mir kauft man immer ein sauberes und voll dokumentiertes Auto in einem top Zustand. Da ich bei einem Verkauf in der Zukunft also sowieso alles beim Namen nennen würde, bringt mir das hier auch keine zusätzlichen Nachteile mehr. Das vergangene Jahr war neben dem Ärger auch lehrreich für mich. Es gibt sicherlich Dinge die ich in Zukunft bei einem Fahrzeugkauf so nicht mehr machen würde. Fangen wir vorne an:

      Es beginnt mit meinem Fahrzeugkauf bei einem Händler in München. Über diesen hatte ich in diesem Thread auch bisher positiv berichtet, schließlich war es ja auch ein freudiger Tag. Es geht um diesen Thread:
       
      Ich lobte auch die Kommunikation und die Verhandlungen mit dem Händler. Letztlich war der ausgehandelte Deal für alle Seiten in Ordnung und ich freute mich auf den Tag der Abholung. Wie schon beschrieben brachte ich meinen 360 Spider zu Mario nach Königsbrunn, da ich mit dem Händler vereinbart hatte noch den Zahnriemenwechsel mit großem Service durchführen zu lassen. Der Händler holte mich dort ab und brachte uns nach München, damit wir dort den F430 Spider abholen konnten. Bezüglich dem F430 Spider hatte ich mit dem Händler vereinbart das Auto auf meine Firma zu kaufen unter Ausschluss der Gewährleistung. Dafür habe ich einen kleinen Rabatt bekommen. Bedingung war allerdings das ein kompletter Check bei Ferrari Starnberg (Auto Toy Store) gemacht wird und alle Teile die nicht in Ordnung sind auf Kosten des Händlers ausgetauscht werden. Dies stand auch natürlich unmissverständlich im Kaufvertrag. Ganz so blöd bin ich ja dann doch nicht. Ich hatte zwar das Fahrzeug besichtigt, aber keine Probefahrt gemacht. Ich hatte dies zwar vor meiner Besichtigung gewünscht, vor Ort stand das Auto aber dann mitten im Verkaufsraum (da hätte man erst zig Fahrzeuge umparken müssen) und das Wetter war auch noch schlecht. Also dachte ich „ich weiß wie ein F430 fährt und wenn dann spätestens nach dem Besuch in Starnberg technisch alles gut ist, habe ich ja nichts zu befürchten“ und verzichtete auf die Probefahrt. Das war rückblickend auch das letzte Mal das ich auf diese verzichte.
       
      In einem vergangen Posting beschrieb ich die Einweisung und Abholung als „kurz“. Damals interpretierte ich das gar nicht als negativ, da war die Abholung aber auch ganz frisch und die Freude über das Auto auch extrem hoch. Da schwebt man doch irgendwie auf einer anderen Wolke und nimmt viele Dinge gar nicht mehr so richtig wahr. Was mich wunderte war das kein Stempel von Ferrari Starnberg im Scheckheft war. Auf Nachfrage erklärte man mir, dass ein Stempel nur bei einem kompletten Service gemacht wird, nicht aber nur bei einem Check. Ich fragte dann noch was genau gemacht wurde, welche Flüssigkeiten geprüft oder getauscht wurden. Ich wollte das einfach erfahren um zu wissen was wir noch zu tun hatten. Der Sohn des Geschäftsführers teilte mir mit das alle Flüssigkeiten getauscht wurden. Auf nochmalige Nachfrage per Mail erklärte mir der Geschäftsführer selber, er wisse nicht welche Flüssigkeiten nur geprüft und welche getauscht wurden. Er würde erst später die Sammelrechnung bekommen und könne es mir dann sagen. Ich teilte ihm auch per Mail das Problem mit der nicht eingestellten Kupplung mit. Als Antwort bekam ich zu hören, ich wäre eben bei meinen Fahrzeugen „sehr eigen“ und ein normaler Fahrer würde das wohl gar nicht merken. Beim Check wäre alles in Ordnung gewesen. Mir kam das alles sehr komisch vor und so beschloss ich das Auto umgehend zu Mario zu bringen und auch noch einmal von ihm einen kompletten Check machen zu lassen. Zudem sollte bei ihm die Kupplung eingestellt werden und das Auto sollte tiefer geschraubt werden.
       
      Was ich dann von Mario zu hören bekam, erfreute mich in keiner Weise. Das Ausrücklager sei undicht und das Auto auch nicht unfallfrei. Ich habe es als unfallfrei gekauft, jetzt hatte ich den Salat. Die Freude war natürlich erst einmal verflogen. Das Ausrücklager hat er einfach gesehen, weil Öl ausgetreten ist an der Stelle. Und warum nicht unfallfrei? Wie war es zu erklären das die Stoßstange vorne ein Produktionsdatum nach 2007 hatte, obwohl das Auto ein 2007er ist? Muss getauscht worden sein. Zudem wurde rechts vorne auch noch eine Art Halter getauscht unter der Stoßstange. Dort ist die Stoßstange seitlich angeschraubt. Es war klar: Unfallfrei nach deutschem Recht kann das Auto nicht sein. Das Auto war eine schwedische Erstzulassung mit allen Stempeln UND Rechnungen. Alles war einwandfrei dokumentiert. So passten das undichte Ausrücklager und die reparierte Front nicht ins Bild. Nun forschte ich endgültig nach und schrieb auch nach Starnberg eine Mail. Zudem aktivierte ich einen Kontakt nach Schweden. Ferrari Starnberg teilte mir schriftlich mit, dass bei meinem Auto kein Check gemacht wurde und auch nicht der von denen empfohlene Service. Lediglich der Kupplungs- und Bremsenverschleiß wurde ausgelesen und dem Händler mitgeteilt. Er hat dann nach einigen Minuten das Auto gleich wieder mitgenommen. Das war nun schon ein starkes Stück, weil dadurch der Vertrag nicht eingehalten wurde.
       
      Natürlich reklamierte ich diese Fakten und wollte eine einvernehmliche Lösung finden. Leider wurde dies vom Händler abgewiesen mit der Begründung ich hätte das Fahrzeug ja unter Ausschluss der Gewährleistung gekauft. Eine ziemliche blöde Begründung, hatte er doch die vertraglich vereinbarte Bedingung nicht eingehalten und auch bei der Unfallfreiheit greift dieser nicht. Zudem hätte ich mein Auto auch mit 14 Jahre alten Reifen an ihn verkauft und er hätte sich ja auch nicht beschwert. Dabei hatte ich ihm schon gesagt das auf den originalen Felgen alte Reifen drauf sind und ich hatte sogar viel mehr machen lassen am 360er als vereinbart, da ich ein perfektes Auto übergeben wollte. So wurden z.B. noch Zündkerzen gemacht und auch das Getriebeöl erneuert. Der absolute Wahnsinn meine schwerwiegende Reklamation mit einer Beschwerde wegen alten Reifen zurück zu weisen. Der Händler ging auch nicht darauf ein, dass der Verkauf unter Ausschluss der Gewährleistung nur unter der Voraussetzung eines Checks erfolgt ist und spielte auch einen möglichen Unfall herunter. Er stellte einen etwaigen Wertverlust durch einen Unfall in Frage. Völlig schockiert stieg meine Wut extrem an. Konnte ich mich derart in einem Händler täuschen?

      Mir blieb nichts anderes übrig als einen Anwalt einzuschalten. Wäre der Deal nur zwischen dem Händler und mir zu Stande gekommen, wäre der Fall 100% klar gewesen. Hier war aber noch eine Teilfinanzierung einer Bank im Spiel und so kam es hier zu einer Art Dreiecksgeschäft. Es gab in der Vergangenheit schon ein Urteil über derlei Konstellationen, welches die rechtliche Situation zwar nicht veränderte, aber das Restrisiko für mich bei einer Klage auf Rückabwicklung etwas erhöhte. Man kann ja nie sagen wie ein Gericht hier entscheidet und wie hoch bei dem Streitwert die Anwalts- und Gerichtskosten sind, muss ich wohl niemandem erzählen. Zudem hatte ich mich ja dennoch in das Auto verliebt und inzwischen hatte ich auch bei der DEKRA ein Gutachten anfertigen lassen mit Bebilderung etc. Der Schaden an sich war nicht groß und ist auch erst 2016 passiert. Zudem war er auch laut Gutachter und Werkstatt perfekt repariert und umliegende Teile oder der Rahmen waren nicht beschädigt. Ein neuer Service war schon gemacht und technisch war das Auto nun auch perfekt. Somit war nun alles durch mich dokumentiert und nach Einschätzung von Mario und dem DEKRA Gutachter habe ich mich dazu entschieden nicht den eventuell jahrelangen Weg der Klage zu gehen sondern mich mit dem Händler in irgendeiner Art und Weise zu einigen.
       
      Das Verhalten des Händlers war aber bis zuletzt nicht die feine englische Art. So zögerte man alles so lange hinaus wie es nur ging und somit hat es jetzt fast ein Jahr gedauert bis alles geklärt war. Es ist nun eine Lösung mit der ich leben kann. Nicht weil sie mich 100% angemessen entschädigt, aber weil sie mir einige Jahre an weiterem Ärger erspart und mir ermöglicht mein geliebtes Hobby weiter zu führen. Zudem hatte ich mich tief in das Auto verliebt und fahre so oft wie möglich damit. Es befindet sich in einem optisch und technisch hervorragenden Zustand mit voller Dokumentation. Zwar ist kein Unfallhergang dokumentiert (laut schwedischem Vorbesitzer ist seine Frau gegen ein kleines Mäuerchen gefahren ), aber es ist dokumentiert was getauscht wurde und wo nachlackiert wurde. Auch die Lackierung ist super gemacht und auch gespachtelt wurde nichts. Die Reparaturen sind alle fachmännisch gemacht worden und umliegende Teile waren auch nicht beschädigt sondern sind noch original (z.B. Kühler etc.). Somit ist davon auszugehen das es ein höherer Bordstein oder Stein war und die Aufprallgeschwindigkeit nicht hoch war. Es war letztlich ein relativ kleiner Schaden, dennoch wäre er als reparierter Unfallschaden zu verkaufen gewesen und ich muss dies ebenso in Zukunft tun. Inwieweit dies den Wert mindert werden wir sehen. Wenigstens ist es nun ein ehrliches Auto mit einer hervorragenden Ausstattung und Farbkombination, welches mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

      Mit dem Händler habe ich persönlich schon ewig keinen Kontakt mehr, da alles nur noch über Anwälte lief. Auch als ich ihm eine letzte Mahnung geschrieben habe, weil er das Zahlungsziel nicht eingehalten hat, hielt er es nicht für nötig zurück zu schreiben oder sich zu entschuldigen. Stattdessen war die Zahlung dann genau einen Tag vor dem Datum auf meinem Konto, an dem ich dann erneut den Anwalt für ein Inkasso eingeschalten hätte. Ich werfe dem Händler nicht vor von dem Unfall gewusst zu haben (wobei er wenigstens nicht hätte sagen müssen das Auto wäre nachlackierungsfrei und in perfektem Zustand), aber die Sache mit dem nicht gemachten Check nehme ich ihm übel. Das war einfach glatt gelogen und das sogar in Schriftform. Auch das Verhalten nach meiner Reklamation nehme ich ihm übel. Fehler passieren, es ist nur immer die Art und Weise wie man damit umgeht.
       
      Da ich sowieso alles offen lege und ich dadurch jetzt auch keinen Nachteil habe, findet ihr in meinem Thread in Kürze dazu Bilder und Infos. Ich bin froh das ich endlich offen darüber schreiben kann und nicht mehr meinen Mund halten muss. 
       
       
      Ihr könnt hier ruhig weitere Erfahrungen von Fahrzeugkäufen einstellen. Schaden kann das weiteren Usern nicht.
       
      Erleichterte Grüße
      jo.e
       
       
    • guepe
      Mich würde interssieren ob ein Aventador Fahrer (der schon vorher ein anderes Lambo Model hatte), am liebsten wieder zum älteren Model umsteigen würde?
      Oder ist der Aventador das Non Plus Ultra?
    • Mr.Toretto
      Hallo zusammen,
      ich habe gerade etwas bei leasingtime.de rumgeschaut und muss sagen, da gibt es durchaus einige Interessante Angebote und Konditionen.
      Nun meine Frage, hat jemand Erfahrung mit Leasingübernahme und Co?
      Auf was sollte man achten? Wo können Fallstricke lauern?
      Abgesehen von den offensichtlichen Dingen, wie keine Restkilometer, überhöhter Restwert etc.
      Und allgemein, was denkt ihr, wie wird sich der Leasingmarkt im nächsten Jahr entwickeln? Werden die Raten noch weiter sinken oder werden die Hersteller aufgrund der derzeitigen Erfahrungen eher die Preisschraube nach oben drehen, um ihr Risiko zu minimieren?
      Wer hat Erfahrungen mit Leasingtime?
    • Stocker85
      Hallo zusammen hat jemand Erfahrung mit Exklusiv Fahrzeuge Bodensee? 
      Der hat gerade einen wunderschönen 458 in seinem Angebot. 
      Er sagt Ferrari Vorführfahrzeug aus diesem Grund so viel Carbon und er importiert die Fahrzeuge aus der Schweiz. 
      Kennt such jemand mit Vorführfahrzeugen von Ferrari aus? 
       
      Dieses Angebot habe ich bei mobile.de gefunden:
      https://m.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=262250519&utm_source=com.apple.UIKit.activity.CopyToPasteboard&utm_medium=ios
      Ferrari 458 Italia |Ferrari Einzelstück|Racing Seats|19%
      Erstzulassung: 08/2010
      Kilometer: 42.780 km
      Kraftstoffart: Benzin
      Preis: 169.900 €

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