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348Challenge

360 Kaufen aus dem Ausland

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348Challenge
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Hallo liebe Forumsmitglieder.. Ich bin auf der Suche nach einem 360 Modena.

Meine Anforderungen sind: Gelb/Rot F1und möglichst ein BJ . ab 2001

Bin schon seit geraumer zeit am Suchen und verzweifeln.

Wenn jemand sein Schätzchen loswerden möchte oder jemanden kennt immer her damit. Durch meine verzweifelte suche bin ich sogar schon im Ausland unterwegs und schaue mich auch hierum.

Kommen wir zur eigentlichen Frage : Was muss beachtet werden beim Kauf eines Modenas aus Italien. Hat hier jemand den genauen Ablauf? Sprich Kenzeichen überführung etc. Wenn jemand es wirklich genau weiss wäre ich wirklich dankbar!

Ein japanisches Sprichwort sagt: Jeder mit nem Mund spricht:-o Will heisen : Ich brauche konkrete Info´s und keine mutmasungen. Ich selber kenne die Materie etwas. 308GTB 2Jahre,348ts 2Jahre, 355GTB 1Jahr und 355GTS2Jahre gefahren.

Daher fast 8 Jährige Erfahrung. Also keine Storys oder geschichten erzählen.

Manchmal kommt es dazu das gewisse Leute am Thema vorbeischreiben.

Danke Vorab. . . .

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Jamarico
Geschrieben

Ein japanisches Sprichwort sagt: Jeder mit nem Mund spricht:-o Will heisen : Ich brauche konkrete Info´s und keine mutmasungen. Also keine Storys oder geschichten erzählen.

Manchmal kommt es dazu das gewisse Leute am Thema vorbeischreiben....

...dann fang ich mal an:

Du scheinst schon einiges in die Richtung erdultet haben zu müssen, dass Du Deinen Eröffnungsthread gleich auf diese Art beginnst.

Ich habe vielmehr die Erfahrung gemacht, dass man auf CP meistens kompetent unterstützt wird.

...und da ich zum eingentlichen Thema nix Gescheites beizutragen habe, bleibt mir nur, mich gleich wieder zu verdrücken und Dir viel Erfolg auf der Suche nach Deinem Traum 360er zu wünschen!

Sailor
Geschrieben

Ist ganz einfach (für Italien):

Einmal hinfahren und ansehen.

Wenn ok, gleich oder per email ein Kaufpreis abmachen. Evtl. eine Reservierungsgebühr überweisen.

Einen zweiten Termin zur Abholung abmachen.

Der Verkäufer besorgt eine Kurzzeitversicherung für's Fahrzeug (150- 250€)

Mit der Bank einen Überweisungsauftrag fertig machen, den Du dann telefonisch auslöst.

Am Fahrzeug angekommen, unterschreibst Du den Kaufvertrag und weist das Geld an.

Dann warten Käufer und Verkäufer, daß das Geld auf dem Konto ankommt. Sollte innerhalb eines Bankarbeitstages funktionieren. Wenn man es nicht ganz früh macht, kann es evtl. auch erst nächsten Tag da sein.

Das Geld ist da, Du nimmst die Schlüssel und fährst nach Deutschland.

Achtung! Das Gaspedal darf erst das Bodenblech berühren, wenn Du an der Grenze den deutschen Adler siehst! Sonst kann es teuer werden.

In Deutschland zum TÜV (mit den italinischen Nummern) und HU machen lassen und die Fahrzeugdaten für die Anmeldung ausdrucken.

Dann die Nummernschilder abmachen, zusammenfalten und zum Verkäufer schicken.

Der meldet das Fahrzeug ab und schickt Dir die italienischen Papiere zu.

MIt dem ganzen Zeug dann zur Zulassungsstelle.

Fertig.

Luimex
Geschrieben
Daher fast 8 Jährige Erfahrung. Also keine Storys oder geschichten erzählen. . .

Bei so einem Einstieg bekommt man bestimmt viele Tipps....... :wink:

Ist ganz einfach (für Italien)......

Dann die Nummernschilder abmachen, zusammenfalten und zum Verkäufer schicken.

Der meldet das Fahrzeug ab und schickt Dir die italienischen Papiere zu.....

Solche Tipps sind wirklich unverantwortlich..... :-o:-o

La Bestia
Geschrieben

wo liegt dein Budget?

Sailor
Geschrieben

Werner,

was war daran unverantwortlich?

KE

348Challenge
Geschrieben

Vielen Dank für die Info.

So ähnlich hab ich auch schon mal gehört.

Danke nochmals.

Das Budget liegt zwischen 40-49 tsd.

f 355 berlinetta f 1
Geschrieben

Oh je, zwischen 40 und 49 bezweifele ich, dass was gescheites bekommst. Aber viel Glück !!! Auch in Italien haben sie, wenns was gescheites ist , nichts zu verschenken.

Gruss

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      Es beginnt mit meinem Fahrzeugkauf bei einem Händler in München. Über diesen hatte ich in diesem Thread auch bisher positiv berichtet, schließlich war es ja auch ein freudiger Tag. Es geht um diesen Thread:
       
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      Was ich dann von Mario zu hören bekam, erfreute mich in keiner Weise. Das Ausrücklager sei undicht und das Auto auch nicht unfallfrei. Ich habe es als unfallfrei gekauft, jetzt hatte ich den Salat. Die Freude war natürlich erst einmal verflogen. Das Ausrücklager hat er einfach gesehen, weil Öl ausgetreten ist an der Stelle. Und warum nicht unfallfrei? Wie war es zu erklären das die Stoßstange vorne ein Produktionsdatum nach 2007 hatte, obwohl das Auto ein 2007er ist? Muss getauscht worden sein. Zudem wurde rechts vorne auch noch eine Art Halter getauscht unter der Stoßstange. Dort ist die Stoßstange seitlich angeschraubt. Es war klar: Unfallfrei nach deutschem Recht kann das Auto nicht sein. Das Auto war eine schwedische Erstzulassung mit allen Stempeln UND Rechnungen. Alles war einwandfrei dokumentiert. So passten das undichte Ausrücklager und die reparierte Front nicht ins Bild. Nun forschte ich endgültig nach und schrieb auch nach Starnberg eine Mail. Zudem aktivierte ich einen Kontakt nach Schweden. Ferrari Starnberg teilte mir schriftlich mit, dass bei meinem Auto kein Check gemacht wurde und auch nicht der von denen empfohlene Service. Lediglich der Kupplungs- und Bremsenverschleiß wurde ausgelesen und dem Händler mitgeteilt. Er hat dann nach einigen Minuten das Auto gleich wieder mitgenommen. Das war nun schon ein starkes Stück, weil dadurch der Vertrag nicht eingehalten wurde.
       
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      Mir blieb nichts anderes übrig als einen Anwalt einzuschalten. Wäre der Deal nur zwischen dem Händler und mir zu Stande gekommen, wäre der Fall 100% klar gewesen. Hier war aber noch eine Teilfinanzierung einer Bank im Spiel und so kam es hier zu einer Art Dreiecksgeschäft. Es gab in der Vergangenheit schon ein Urteil über derlei Konstellationen, welches die rechtliche Situation zwar nicht veränderte, aber das Restrisiko für mich bei einer Klage auf Rückabwicklung etwas erhöhte. Man kann ja nie sagen wie ein Gericht hier entscheidet und wie hoch bei dem Streitwert die Anwalts- und Gerichtskosten sind, muss ich wohl niemandem erzählen. Zudem hatte ich mich ja dennoch in das Auto verliebt und inzwischen hatte ich auch bei der DEKRA ein Gutachten anfertigen lassen mit Bebilderung etc. Der Schaden an sich war nicht groß und ist auch erst 2016 passiert. Zudem war er auch laut Gutachter und Werkstatt perfekt repariert und umliegende Teile oder der Rahmen waren nicht beschädigt. Ein neuer Service war schon gemacht und technisch war das Auto nun auch perfekt. Somit war nun alles durch mich dokumentiert und nach Einschätzung von Mario und dem DEKRA Gutachter habe ich mich dazu entschieden nicht den eventuell jahrelangen Weg der Klage zu gehen sondern mich mit dem Händler in irgendeiner Art und Weise zu einigen.
       
      Das Verhalten des Händlers war aber bis zuletzt nicht die feine englische Art. So zögerte man alles so lange hinaus wie es nur ging und somit hat es jetzt fast ein Jahr gedauert bis alles geklärt war. Es ist nun eine Lösung mit der ich leben kann. Nicht weil sie mich 100% angemessen entschädigt, aber weil sie mir einige Jahre an weiterem Ärger erspart und mir ermöglicht mein geliebtes Hobby weiter zu führen. Zudem hatte ich mich tief in das Auto verliebt und fahre so oft wie möglich damit. Es befindet sich in einem optisch und technisch hervorragenden Zustand mit voller Dokumentation. Zwar ist kein Unfallhergang dokumentiert (laut schwedischem Vorbesitzer ist seine Frau gegen ein kleines Mäuerchen gefahren ), aber es ist dokumentiert was getauscht wurde und wo nachlackiert wurde. Auch die Lackierung ist super gemacht und auch gespachtelt wurde nichts. Die Reparaturen sind alle fachmännisch gemacht worden und umliegende Teile waren auch nicht beschädigt sondern sind noch original (z.B. Kühler etc.). Somit ist davon auszugehen das es ein höherer Bordstein oder Stein war und die Aufprallgeschwindigkeit nicht hoch war. Es war letztlich ein relativ kleiner Schaden, dennoch wäre er als reparierter Unfallschaden zu verkaufen gewesen und ich muss dies ebenso in Zukunft tun. Inwieweit dies den Wert mindert werden wir sehen. Wenigstens ist es nun ein ehrliches Auto mit einer hervorragenden Ausstattung und Farbkombination, welches mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

      Mit dem Händler habe ich persönlich schon ewig keinen Kontakt mehr, da alles nur noch über Anwälte lief. Auch als ich ihm eine letzte Mahnung geschrieben habe, weil er das Zahlungsziel nicht eingehalten hat, hielt er es nicht für nötig zurück zu schreiben oder sich zu entschuldigen. Stattdessen war die Zahlung dann genau einen Tag vor dem Datum auf meinem Konto, an dem ich dann erneut den Anwalt für ein Inkasso eingeschalten hätte. Ich werfe dem Händler nicht vor von dem Unfall gewusst zu haben (wobei er wenigstens nicht hätte sagen müssen das Auto wäre nachlackierungsfrei und in perfektem Zustand), aber die Sache mit dem nicht gemachten Check nehme ich ihm übel. Das war einfach glatt gelogen und das sogar in Schriftform. Auch das Verhalten nach meiner Reklamation nehme ich ihm übel. Fehler passieren, es ist nur immer die Art und Weise wie man damit umgeht.
       
      Da ich sowieso alles offen lege und ich dadurch jetzt auch keinen Nachteil habe, findet ihr in meinem Thread in Kürze dazu Bilder und Infos. Ich bin froh das ich endlich offen darüber schreiben kann und nicht mehr meinen Mund halten muss. 
       
       
      Ihr könnt hier ruhig weitere Erfahrungen von Fahrzeugkäufen einstellen. Schaden kann das weiteren Usern nicht.
       
      Erleichterte Grüße
      jo.e
       
       
    • In Österreich werden selbst für Gebrauchtwagen Vollkaskoprämien einbehoben, die dem Neuwert und nicht dem Zeitwert entsprechen. Veranschaulichung:
       
      Ein Sportwagen kostet neu Eur 200.000 und die Prämie beträgt zB 5.000,-. Die Versicherung müsste bei unmittelbarem Totalschaden auch 200.000 ersetzen.  
      Kauft man diese Auto gebraucht zB nach 6 Jahren um Eur 100.000,-, nein dann bezahlt man nicht 2.500,-, sondern ebenso 5.000,-. Und das obwohl die Versicherung im Maximalfall nur die Hälfte, also Eur 100.000,- leisten müsste. *)  
      Nun Leben wir Österreicher in der EU und so sollte es doch - der Theorie zumindest - auch erlaubt sein und hierfür Anbieter geben, welche sich nicht an dieser unfreundlichen Bereicherung beteiligen, sondern seriöse, auf den realen Zeitwert bezogene Versicherung in Österreich für in Österreich zugelassene/angemeldete Fahrzeuge anbietet? Also wo man Haftpflicht, welche vermutlich gesetzlich aus Österreich kommen muss(?), mit einer Österreichischen Versicherung abschließt, die Vollkasko für eigenverschuldete Unfälle und Diebstahl aber von einer anderen, fairen Versicherung aus zB Deutschland oder anderem (EU-) Land kommt.
       
      Ja, es gibt Oldtimer und Youngtimer Versicherungen, die aber eben ein gewisses, höheres Alter (zB 20 oder 30 Jahre) des Autos erfordern. Ich kenne aber keine, die (typischerweise hochpreisige) Sportwagen die 3 bis 15 Jahre alt sind, zum Zeitwert kaskoversichert.
       
      Oder irre ich und es gibt ausländische (=nicht österreichische) Versicher oder sogar österreichische die den Zeitwert heranziehen?
       
      Es geht mir bei diesen Dingen weniger um die absoluten Betärge (wenn man sich Sportwagen, egal ob gebraucht oder neu leisten kann (oder nicht und trotzdem kauft), so ist dies ein Luxusproblem und man sollte nicht jammern), sondern mehr um ein wenig sturen Gerechtigkeitssinn. Ja, für ein Wiener Kalbsschnitzerl zahlt man mehr als für ein Wiener Schweinsschnitzerl, aber dann sollte unter der Panier (Panade) auch Fleisch vom Kalb sein, und nicht vom Schwein! Richtig?
       
      LG aus Österreich,
      dem Land von NoVA und realitätsfremder Vollkaskoprämien
       
       
      *) Ein klarer Fall von - wie es manche nennen - unlauterer Absprache unter den Verischerern, denn klar jeder kann eine Sache zur doppelten Prämie als angemessen oder andere anzubieten (wäre freie Marktwirtschaft), würden aber kaum Kunden finden, wenn Mitbewerer eine Sache dem echten Risiko entsprechend zur Hälfte dieser überzogenen Prämen anbieten würden. Dem ist aber nicht so, und so kann es wohl nur ein Zufall sein, dass alle Versicher in Österreich das gleiche machen.
       
      Interessanterweise ist es sogar gesetzlich verboten, seinerseits als Versicherungsnehmer eine Sache zu überversichern: man darf die 500 Euro Perlenkette der Tante Mitzi nicht mit 1.000 Euro versichern, auch nicht wenn man für 1.000 Euro Prämie zahlt. Wieso dürfen österreichische Auto-Vollkaskoversicherer aber einen 5.000 Euro Gebrauchtwagen für eine Prämie die auf 10.000 Euro basiert versichern, und dann zahlen diese nicht einmal die überhöhte bzw überversicherte Summe aus, sondern nur deren Hälfte?   
       
       

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