Jump to content
Thrawn

Achtung: Vignetten-Abzocke in Ungarn! Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Empfohlene Beiträge

Wegelagerer   
Wegelagerer
Geschrieben (bearbeitet)

Der Trick besteht hier in erster Linie darin, dass die Inkasso im ersten Anschreiben Gebühren und Auslagen verlangt, die soweit ich informiert bin schlichtweg nicht verlangen darf. Das ist ja das Thema dieses Threats, dass zuviel verlangt wurde.

 

Da sich Luzi ja mehr oder weniger als der Ungarische Autobahn Inkasso nahe stehend geoutet hat, sei auch auf deren Hinweis deutlich verwiesen:

Am 13.7.2017 um 18:16 schrieb luzi23:

Zum Thema Wegelagerei:

Es besteht ja auch die Möglichkeit lediglich die geforderte "Mautstrafe" zu bezahlen. Gründe für ein generelles Verweigern erschließen sich meiner Meinung nach nicht.

Aber genau da liegt ja das Problem: Eine ordentliche Rechnung ist das nicht. Das ist der fast schon kriminelle Versuch mehr zu bekommen, als einem zusteht -und jemand der im Verband der Inkassounternehmen ist sollte das ganz genau wissen. Man kann das Abzocke oder Trick oder ganz natürlich nennen, jeder Forist mag da selbst entscheiden.

 

Hätte die Ungarische Autobahn Inkasso eine ordentliche Rechnung gestellt, würde es diesen ganzen Threat nicht geben. Anschreibung mit Bitte um Zahlung der Nachgebühr, Angabe Kontonummer und Fallnummer und gut ist.

DANNN die MAHNUNG und die MAHNGEBÜHREN und AUSLAGEN bei fristlosem Verstreichen der Frist.

So jedenfalls habe ich das juristisch verstanden. Es mag unter erstes Anschreiben Inkasso andere Meinungen geben, aber die habe ich bisher nicht gefunden.

NIEMAND in diesem Forum hat je behauptet, dass hier Wege gesucht werden, die Gebühr, die jemanden Zusteht nicht zu begleichen.

Wäre auch in meinem Falle ja nicht so, dass ich nicht diverse Tickets in Österreich, Deutschland und den Niederlanden bekommen hätte. Nur die waren allesamt berechtigt ohne unberechtigte Mehrkosten und wurden von mir bisher Anstandslos alle fristgerecht gezahlt.

 

Erst wenn man im Verzug ist, dann darf die Inkasso auch ihre Gebühren eintreiben. Ich in meinem Falle habe die Rechnung vom ersten Tage an dem Grunde nach -weil falsch gestellt- verweigert. Es kam immer wieder mehr Post, die eher dem Anschein einer massenhaft und allgemein gehaltenen Postwurfsendung ähnelte, ganz egal was ich geantwortet habe. Die Bitte um eine ordentliche Rechnung ist die Ungarische Autobahn Inkasso bisher nie nachgekommen.

 

Da die Inkasso weder auf Mails noch auf normale Briefe inhaltlich geantwortet hat, musste ich das alles per Einschreiben machen um meine Position festzuhalten. Die geforderte Nachgebühr ist erheblich geringer als meine bisherigen Aufwendungen. Jetzt ist der Punkt erreicht, dass die Inkasso mir ein weiteres Mahnschreiben geschrieben hat, dass ich jetzt mit meinen Aufwendungen vollumfänglich verrechnen werde, da ganz klar zweimal angedroht, dass bei weiterem Aufwand von meiner Seite so verfahren wird wenn keine ordentliche Rechnung kommt. Anscheinend haben die dafür keine Vorlage, sondern nur eine mit zusätzlichen Kosten. Jetzt wird eingefordert und bei fruchtlosem Verstreichen geklagt; Es sei denn, die Inkasso zahlt die Mehraufwendungen und schreibt mir eine ordentliche Rechnung -dann sind wir Quitt. So habe ich es Ihnen zuletzt angedroht und bisher war über ein Jahr Ruhe. Jetzt bekomme ich hoffentlich meine Aufwendungen und mein Gerichtsurteil, damit auch der ADAC mal in seiner Präsentation auf ein Urteil zum Thema Ungarische Autobahn Inkasso verweisen kann, dass da sagt:

 

1.) es gibt keine Mahngebühren im ersten Anschreiben

2.) es gibt keine Halterhaftung

 

Der hier diskutierte Widerspruch von Angabe der Gültigkeit der Vignette 0:00 bis 24:00 laut gültigem Gesetz zu meinem Tatzeitpunkt versus erhobener Nachgebühr wird hierbei leider nicht Gegenstand der Verhandlung sein. Dass sollte ein anderer versuchen. Entsprechend kann nicht gesagt werden, ob dieser Teil der Existenzgrundlage der Ungarischen Autobahn Inkasso ein Trick ist oder nicht. Solange das nicht geklärt ist, kann die Inkasso so weiter machen, da wo kein Kläger, kein Richter...

 

bearbeitet von Wegelagerer
  • Gefällt mir 1
Paul   
Paul
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe es am eigenen Leibe spüren müssen Abzocke wird in Ungarn groß geschrieben, besonders die Mautabzocke. Ich habe meine Zulassung des KFZ der Mautstelle vorgelegt um sicher zu sein das ich da auch nichts falsch machen kann . Alles schön und gut die Verkäufer gaben mir die D1 na ja dachte ich die müssen es ja wissen, wird schon richtig sein mein KFZ ist ein kleiner Transporter wiegt beladen 2,5 Tonnen und bis 3,5 Tonnen steht ja auf der Vignette. So weit so gut.nach ein paar Wochen hatte ich eine Zahlungsaufforderung bekommen von 14875 Forint ich fiel aus alle Wolken was soll das, nicht genug damit da kamen gleich noch 59500 Forint hinterher . Ich denke mal das die Mautverkäufer von ihrer Firma angewiesen werden, extra falsche Mautvignetten den Autofahren zu geben um diese 3x kräftig abkassieren zu können, was eine große Frechheit ist ,sowas habe ich noch in keinem Land erlebt wie in Ungarn, weder in Frankreich, Spanien, Tschechei oder Slowakei, da hatte ich mal die Maut nicht gleich gezogen erst an der letzten Tanke aber es kam nichts . Also Ungarn ist für mich das größte Abzockerland was es gib. Jetzt mal die Frage, warum wurden den die Mautbestimmungen etwas gelockert seit 2018 das ist doch nicht aus christlicher Nächstenliebe geschehen ,es kamen einfach zu viele Beschwerden, das ist der ganze Grund dafür. Für mich persönlich sind es sehr große Betrüger und Abzocker ,wenn eine Mautkategorie 3,5 Tonnen hat ist sie gültig und zutreffend für mein Fahrzeug und nicht noch irgend welche dummen blöden Ausflüchte und andere Formalitäten über dies und das 3,5 Tonnen sind 3,5 Tonnen und nur das ist bindend, aber somit macht man den Autofahrer dumm im Kopf und verwirrt diesen so er sich selbst nicht sicher, ja das alles hat System um Ihn 2-3x abzukassien zu können..Fui Teufel schämt euch ihr Mauteintreiber ..

bearbeitet von Paul
codezer0   
codezer0
Geschrieben

Ich hab damals einfach online gekauft und (bisher) kein Problem gehabt. Sind die Klassen so verwirrend/unklar ?
 

Wer sich "verarscht" fühlt, sollte einfach nicht mehr nach Ungarn reisen. So handhabe ich das und es ist "nur" konsequent. (Werde in nächster Zeit nicht - nie? - mehr nach Pisa fahren - hatte da ein ähnliches Erlebnis)

  • Gefällt mir 2
MUC3200GT   
MUC3200GT
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Paul:

Ich habe es am eigenen Leibe spüren müssen Abzocke wird in Ungarn groß geschrieben, besonders die Mautabzocke. Ich habe meine Zulassung des KFZ der Mautstelle vorgelegt um sicher zu sein das ich da auch nichts falsch machen kann . Alles schön u

...

selbst nicht sicher, ja das alles hat System um Ihn 2-3x abzukassien zu können..Fui Teufel schämt euch ihr Mauteintreiber ..

was ist genau das Problem , welche Vignete wäre richtig gewesen warum hat die für 3.5T nicht gereicht?

planktom VIP   
planktom
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Paul:

Ich habe meine Zulassung des KFZ der Mautstelle vorgelegt um sicher zu sein das ich da auch nichts falsch machen kann . Alles schön und gut die Verkäufer gaben mir die D1 na ja dachte ich die müssen es ja wissen, wird schon richtig sein mein KFZ ist ein kleiner Transporter wiegt beladen 2,5 Tonnen und bis 3,5 Tonnen steht ja auf der Vignette.

soso...die mitarbeiter der mautstelle sollen aufgrund des fahrzeugscheins sehen obs schlicht z.b. ein passat oder doch ein Transporter ist?es ist doch wirklich problemlos rauszufinden unter welcher kategorie welches fahrzeug läuft und dass man durch seine unterschrift die richtigkeit auf dem kontrollabschnitt bestätigt...

und da will mir irgendjemand erzählen dass die üblichen bildchen oder prospekte in der mautstelle nicht ausliegen ?

5a7e1e4f4c807_MautUngarn.thumb.jpg.62885bf4944619b5e8464c1f8c563c5a.jpg

vor 1 Stunde schrieb Paul:

nach ein paar Wochen hatte ich eine Zahlungsaufforderung bekommen von 14875 Forint ich fiel aus alle Wolken was soll das, nicht genug damit da kamen gleich noch 59500 Forint hinterher

das erste ist die zusatzgebühr welche binnen 30 tagen zu entrichten ist und danach kommt die zweite aufforderung...auch dies ist problemlos z.b. auf der seite des ADAC zu finden....

mein Fazit : immer wieder die gleichen kandidaten alá : "Ich habs halt mal probiert" -einer löst erst nachdem er schon auf der autobahn gefahren ist,der nächste hat die falsche kategorie bekommen...

und wenn sie erwischt werden wird rumgejammert :crazy:

bitte endlich zusperren !

  • Gefällt mir 1
  • Wow 1
Paul   
Paul
Geschrieben (bearbeitet)

Erzähle doch nicht so einen Blödsinn, wenn ich mit meiner Zulassung des KFZ hingehe zur Mautstelle bzw. dem Verkäufer möchte ich ja sicher sein, das mir die richtige Mautkategorie gegeben wird oder ? (Denke mal das die Mautverkäufer so geschult sind Dir das richtige zu geben, kann auch nicht zum Bäcker gehen und möchte ein Brot haben und der gibt mir Brötchen) An sonsten kann man es ja so machen wie in Spanien oder Frankreich Ticket ziehen und dann wird das bezahlt was man an KM gefahren ist, das ist doch eine saubere Sache..Außerdem biste überhaupt nicht auf dem neusten Stand, Strafen wurden halbiert und man hat jetzt 60min Zeit sich eine Maut zu beschaffen, wenn man schon aufgefahren ist auf die Bahn ohne Maut zu zahlen und es sind auch nicht mehr 30 Tage sondern nun 60Tage um die Strafe zu zahlen, also mußt dich nicht als Schlaumeier aufführen, kannste stecken lassen :crazy:

vor 9 Stunden schrieb planktom:

soso...die mitarbeiter der mautstelle sollen aufgrund des fahrzeugscheins sehen obs schlicht z.b. ein passat oder doch ein Transporter ist?es ist doch wirklich problemlos rauszufinden unter welcher kategorie welches fahrzeug läuft und dass man durch seine unterschrift die richtigkeit auf dem kontrollabschnitt bestätigt...

und da will mir irgendjemand erzählen dass die üblichen bildchen oder prospekte in der mautstelle nicht ausliegen ?

5a7e1e4f4c807_MautUngarn.thumb.jpg.62885bf4944619b5e8464c1f8c563c5a.jpg

das erste ist die zusatzgebühr welche binnen 30 tagen zu entrichten ist und danach kommt die zweite aufforderung...auch dies ist problemlos z.b. auf der seite des ADAC zu finden....

mein Fazit : immer wieder die gleichen kandidaten alá : "Ich habs halt mal probiert" -einer löst erst nachdem er schon auf der autobahn gefahren ist,der nächste hat die falsche kategorie bekommen...

und wenn sie erwischt werden wird rumgejammert :crazy:

bitte endlich zusperren !

 

Das ändert sich 2018 bei den ungarischen Vignetten

Mit dem neuen Jahr sind bei den ungarischen Vignetten zahlreiche neue Regelungen in Kraft getreten. Autofahrer dürfen sich über zahlreiche Erleichterungen freuen, denn der staatliche Betreiber hat sich dazu durchgerungen, einige zuvor sehr strenge Regelungen an die Lebenswirklichkeit anzupassen.
Die wichtigste Änderung dürfte sein, dass man bei unberechtigter Benutzung mautpflichtiger Strecken in Zukunft 60 Minuten Zeit hat, die „e-matrica“ noch nachzukaufen, ohne administrative Sanktionen befürchten zu müssen. Bisher war es so, dass man in jedem Fall eine Strafe von 14.875 Forint zu zahlen hatte – wer versehentlich einmal falsch abbog, wurde unweigerlich so behandelt wie ein vorsätzlicher Mautpreller, was von vielen als ungerecht empfunden wurde. Zudem ist es den Reisenden nun möglich, die Fahrstrecke auch kurzfristig den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen, ohne zwingend vorab eine Vignette zu kaufen.
Ebenfalls in die Kategorie „kundenfreundlich(er)“ gehört die Regelung, dass „nur“ noch 7.500 Forint (statt 14.875 Ft) Aufpreis zu zahlen sind, wenn man zwar eine Vignette kauft, diese aber eine zu niedrige Kategorie ausweist. Wer privat einen PKW fährt, ist sich nämlich nicht immer bewusst, dass der wirklich kleine Firmenwagen vielleicht als „Kleinlaster“ mit weniger als 3,5 Tonnen und damit in die teurere Kategorie D2 statt D1 eingestuft ist. Ungarn-TV-Tipp: an den Verkaufsstellen wird man Ihnen nach einem Blick in die Fahrzeugzulassung sagen können, welche Kategorie vorliegt. Wer vor dem ersten Kauf sicherheitshalber fragt, kann eigentlich nichts falsch machen.
Übrigens: wer ein Fahrzeug der Kategorie D2 fährt und drei Kinder hat, braucht nur die Tarife für die preiswertere Eingruppierung D1 zu zahlen. Bisher gab es diese Ermäßigung erst nach vier Kindern.
Auch bei den Zahlungsfristen zeigt sich der staatliche Autobahnbetreiber künftig kulanter. So vervierfachte sich die Strafmaut von 14.875 Forint bisher bereits nach 30 Tagen auf 59.500 Forint, nunmehr hat man für sämtliche Nachzahlungen glatte 60 Tage Zeit.
Wer bei der Registrierung ein falsches Kennzeichen angab, musste bei der Korrektur bisher für jeden Buchstaben bzw. jede Zahl extra zahlen. Zu verstehen war das kaum, da der Verwaltungsaufwand für die Änderung nicht davon abhängt, wie viele Buchstaben zu ändern sind. Künftig gibt es hier nur noch einen „Tarif“. Auch die Beschränkung, dass eine solche Korrektur nur einmal jährlich pro Fahrzeug möglich ist, wurde abgeschafft. Wie bisher gilt beim Kauf der Vignette, dass man peinlichst genau darauf achten sollte, ob das richtige Kennzeichen und das korrekte Herkunftsland eingegeben wurden.
Wenn zwischen der unberechtigten Benutzung der entsprechenden Straßenabschnitte und der ersten Zahlungsaufforderung weitere Mautverstöße begangen wurden, kann einmal im Jahr beantragen, „nur“ die doppelte Strafe zu zahlen. Dafür stehen nun 75 statt bisher 15 Tage nach Zugang der ersten Zahlungsaufforderung zur Verfügung. Zudem kann pro Kalendertag nur noch ein Mautverstoß bestraft werden.

Wer seine Vignette in Ruhe zu Hause – oder schnell nach Befahren einer mautpflichtigen Strecke – erwerben möchte, kann das wie gewohnt ganz bequem online mit – freilich etwas holpriger – deutscher Menüführung erledigen: https://e-autopalyamatrica.hu/de

Gute und sichere Fahrt!

bearbeitet von Paul
erictrav   
erictrav
Geschrieben

Wenn man zu blöd ist sich eine Vignette zu kaufen, sollte man vielleicht besser daheim bleiben.

  • Gefällt mir 1
  • Haha 1
Paul   
Paul
Geschrieben

Du bist doch bescheuert. Ich hatte ja eine Vignette..:crazy:

planktom VIP   
planktom
Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb Paul:

Du bist doch bescheuert

das sind hier fast alle ! :lol:

btw.seid nicht so bescheuert auf die netto werbung mit dem 4er pack ungarische reinzufallen ! ;)

netto

netto.thumb.jpg.2059b6aa535c0d7300bcbc0426d54857.jpg

penny

penny.thumb.jpg.58634e891c57a814bae84f531b050949.jpg

  • Gefällt mir 1
  • Haha 1
MUC3200GT   
MUC3200GT
Geschrieben (bearbeitet)

wieso reinfallen, die 4*50g sind doch die Carbon variante, mit der Gewichtsersparnis und die will halt bezahlt werden,

 

Mensch,  4 Tüten zum Gewicht von einer , das wäre doch was für den R8 Thread

 

bearbeitet von MUC3200GT

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • GT 40 101
       
      Hat so ein Verhalten rechtlich folgen? 
      Das Fahren hinter der Polizei mit Blaulicht geht ja noch, aber der Lärm im Tunnel und die Zick-Zack Fahrerei usw..kann so ein Video im Nachhinein als Beweismittel herangezogen werden?
    • Thorsten0815
      Ja, was haltet ihr davon? Bitte ohne Politik, sondern bezogen auf freie Fahrt, Strassenverkehr, Recht, Strassenqualität und vor allem Kosten.
       
      Was gibt es denn für Vor- und Nachteile?
       
      Mir fällt als erstes ein Nachteil ein. Ca. 40% höhere Kosten gemäss Bundesrechnungshof.
       
      Quelle: http://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/gutachten-berichte-bwv/gutachten-bwv-schriftenreihe/langfassungen/2016-bwv-gutachten-organisationsformen-und-finanzierungsvarianten-fuer-die-bundesfernstrassen
    • matelko
      Sommerzeit, Reisezeit: Lange bekannt sind die Straßennutzungsgebühren für die Fernstraßen in Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Slowenien, Ungarn, Tschechien etc. pp. Auch bekannt ist, daß die jeweiligen Wegezölle vor Auffahrt auf das entsprechende Fernstraßennetz zu entrichten sind - Diskussionsthemen mit unschönen Erfahrungen bei Zuwiderhandlung gibt es auch in diesem Forum genügend.
       
      Was seit geraumer Zeit in Europa neu hinzu kommt, sind Umweltplaketten zur Klassifizierung von Fahrzeugen nach der Höhe der Schadstoffemissionen. In Deutschland ist es zur Zeit die sog. Umweltplakette in grüner, gelber und roter Farbe. Wie aber sieht es in den anderen Ländern Europas aus? Ein kurzer Überblick für Fahrten in den Süden:
       
      Frankreich:
      Der französische Staat kämpft seit mehreren Jahren gegen die Abgasbelastung des Individualverkehrs. Dazu wurde 2014 ein Umweltplaketten-System zur Identifizierung der Autos mit der Bezeichnung "Crit'Air" beschlossen und ab 01.01.2017 stufenweise in Kraft gesetzt. Es ist zwingend für alle Fahrzeuge anzuwenden, egal welcher Herkunft bzw. Nationalität. Erhältlich ist die Plakette z.B. über die Webseite www.certificat-air.gouv.fr. In Paris gilt das System bereits permanent. So müssen Fahrzeuge mit Erstzulassung vor 1997 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr dem Stadtzentrum fernbleiben. Neuere Autos müssen, je nach Alter und Umweltverträglichkeit, eine von sechs Plaketten tragen. In weiteren 25 Städten Frankreichs wird es hingegen noch als Provisorium im Fall einer höheren Abgasbelastung angewendet. Zu diesen Städten zählen beispielsweise Lyon, Grenoble, sowie einige Nachbarstädte im Großraum Genf. Womit wir zum nächsten Transitland kämen.
       
      Schweiz:
      In der Schweiz sind derzeit noch keine derart drastischen Maßnahmen für größere Städte getroffen worden. Allerdings wurden Einfahrtsbeschränkungen in den großen Städten der Schweiz bereits diskutiert und sollten zwischen 2012 und 2014 Zug um Zug umgesetzt werden, wobei sich die kantonalen Gesetzgeber am Vorbild deutscher Lösungen orientieren wollten. Ein einheitliches System auf Bundesebene wurde von der Bundesverwaltung allerdings gestoppt, d.h. das weitere Vorgehen liegt in den Händen der einzelnen Kantone. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen und es ist mit neuen Vorstössen zu rechnen. Derzeit gibt es neun Orte mit absolutem Zufahrtsverbot: Braunwald, Bettmeralp, Mürren, Riederalp, Rigi, Saas-Fee, Stoos, Wengen, Zermatt.
       
      Österreich:
      Hier wird das Thema noch sehr moderat behandelt und es sind nahezu ausschließlich LKW ab 7,5 t, die in einzelnen Regionen einer Zufahrtsbeschränkung unterliegen. Einzig die A12 in Tirol hat eine Beschränkung für alle Fahrzeuge aus Umweltschutzgründen, nämlich die der Geschwindigkeit auf 100 km/h.
       
      Weitere Einzelheiten zu jedem Land Europas und jeder betroffenen Stadt sind auf der Webseite http://www.urbanaccessregulations.eu/  nachzulesen. Dort gibt es auch eine übersichtliche Karte, mit deren Hilfe die gewünschten Informationen schnell navigiert werden können. Fazit: Es empfiehlt sich also künftig, vor Reiseantritt genauestens zu informieren, mit welchen Restriktionen man bis zum Zielort zu rechnen hat und ob man am Zielort überhaupt einfahren darf. Da ist in den nächsten Jahren mit eher mehr Restriktionen als mit weniger zu rechnen.
       
    • VEGAHH
      Moin,

      ich wollte mich euchmal ein paar soundstarke videos teilen

      https://www.youtube.com/watch?v=wqNWnHdCGg4


      https://www.youtube.com/watch?v=jmhSWLzbIok

      Viel Spass beim anschauen und AUFDREHEN !!!
    • Felitschiii
      Bin mit meinem Chrysler 300 C 5.7 Hemi gefahren und wurde dan auch mal versägt :D:D:D sondst ist das ja immer anderstrum :-))!X-)X-)

      Auf der Beifahrerseite stand groß ABT drauf, deshalb gehe ich mal davon aus das auch ABT drin steckt O:-)

      Was denkt Ihr was der für eine Leistungsstufe gehabt hat???


      http://www.youtube.com/watch?v=JsyfN4d4XJY

×