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take12

Ölstand 456 ('mal wieder)

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take12
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Letzter Beitrag:

Hallo,

habe jetzt nach ca. 1000 km mal den Ölstand gemessen.

Lt. Handbuch Öltemperatur > 70° , einige Minuten im Leerlauf laufen lassen, dann abstellen und sofort messen.

Die Anzeigen sind immer mehr oder weniger unterschiedlich.

Lasse ich "Enzo" nach längerer Fahrt mit mittlerer Geschwindigkeit am Ende der Fahrt einige Minuten laufen und messe dann wie oben angegeben, liegt der Stand unter Min.

Lasse ich ihn einige Stunden stehen, lasse ihn dann wieder einige Minuten laufen (Öl ist noch warm - 10-60er Helix) und messe dann, zeigt der Stand zwischen Min und Max (also ok).

Kalt, also morgens - ohne ihn vorher laufen zu lassen - ist der Stand unten am Peilstab gerade noch zu sehen.

Jetzt frage ich mich, ob man nicht einfach den ganz kalten Referenzwert nehmen kann oder auch, ob man nicht bei laufendem Motor messen kann (lt. Handbuch ja sofort nach dem Abstellen, da kann sich doch nicht viel verändern in der Minute, die man braucht , um auszusteigen und den Messstab zu ziehen).

Grüße

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tollewurst
Geschrieben

Kalt geht gar nicht da Trockensumpf. Ich messe immer wenn der Motor im Leerlauf läuft.

fridolin_pt
Geschrieben
Kalt geht gar nicht da Trockensumpf. Ich messe immer wenn der Motor im Leerlauf läuft.

Dann hat man leicht etwas zu viel da ja doch eine ziemliche Menge im Motor unterwegs ist. Der Abstand zwischen oben und unten ist für das Ölvolumen erstaunlich klein, d.h. Ablesefehler sind normal. Meine Werkstatt ist deshalb bei Niedrigständen immer sehr gelassen.

take12
Geschrieben

beim Porsche kann man die Ölstände am Instrument ablesen. Aber da erhält man auch alle möglichen Werte von zu wenig bis voll, je nach vorhergehendem Betrieb. Allerdings startet die Messung erst ab einer Öltemperatur von - ich glaube - 80°C (Thermostat wie auch bei Ferrari).

Die Stellung des Thermostats könnte ja auch bei unseren Sportlern eine Rolle spielen, weil die Messwerte am Stab unterschiedlich sind, je nach Öltemperatur (">70°C ist sehr vage; meist steigt die Öltemperatur nach einer Fahrt beim anschliessenden Leerlaufbetrieb auf höhere Werte und der Thermostat müsste dann eigentlich offen sein) und vorhergehendem Fahrbetrieb.

Mein Gedanke: wenn ich korrekt nach Handbuch einen vernünftigen Ölstand ermittelt habe und am nächsten Tag, nachdem das Öl sehr langsam der Schwerkraft folgend zu einem minimalen Stand im Behälter geführt hat, kalt messe, sollte dieser kalte Wert doch eine Referenz sein (z. B. korrekt : zwischen Min und Max, kalt: gerade noch ein Tropfen an der Spitze des Messstabs). Daher würde mich interessieren, was andere members "kalt" messen. Die Ölmenge verändert sich ja über Nacht nicht und man muss weder Temperatur noch die Arbeit der beiden Pumpen berücksichtigen.

tollewurst
Geschrieben

Am nächsten Tag ist das Öl aus dem Behälter in den Motor gelaufen. der Tropfen ist lediglich am Peilstab hängen geblieben. Der ist aber immer gleich, unabhängig davon wieviel Öl tatsächlich im System ist.

Wenn der Motor läuft wird das Öl aus der Wanne wieder in den Öltank gepumpt.

take12
Geschrieben

das mit dem "Tropfen" habe ich etwas falsch beschrieben. Die Spitze des Messtabs ist ca. 1 -2 cm lang und ist etwa in dieser Länge richtig benetzt mmit kaltem Öl (so wie wie weiter oben am Messtab, wenn dort ein Ölstand angezeigt wird), also nicht nur ein Tropfen am Ende der Spitze. Ich nehme an, dass bei laufendem Motor der Behälter über die Ansaugpumpe mehr oder weniger aufgefüllt und über die Druckpumpe in das System eingespeist wird mit unterschiedlichen Volumina, weshalb die Ölstände wohl so schwanken.

E12
Geschrieben

Dürfte beim 550er das selbe sein.

Im kalten Zustand, egal wie lange der Motor stand, messe ich ca. 0,2 ltr. weniger als im warmen Zustand wenn der Motor ein paar Minuten warm abgestellt wurde. Ausgehend von min. - max. Differenz von 2ltr.

tollewurst
Geschrieben

Das kann eigentlich nicht.

E12
Geschrieben

Ist aber tatsächlich so.

race850i
Geschrieben

Natürlich zeigt weniger Öl im kaltem Zustand. Das Öl dehnt sich ja mit der hohe Temperatur.

tollewurst
Geschrieben

Themis :) Im kalten Zustand wenn er über Nacht gestanden hat, dann ist bei mir am Messstab gar nix. Das Öl läuft ja normalerweise aus dem Ausgleichsbehälter wieder in die Motorwanne. Gemessen wird ja aber am Ausgleichsbehälter.

take12
Geschrieben
Ist aber tatsächlich so.

dann hätte man ja einen vernünftigen Referenzwert, jedenfalls für den Status am nächsten Tag, bevor es auf die Piste geht.

race850i
Geschrieben

das ist mir schon klar, bei mir der Stab ist auch völlig trocken(wenn kalt)

mit der V12 Motoren weiß ich aber nicht ob´s gleich sein muss:confused:

E12
Geschrieben

Ich sehe heute abend nach, da er seit Samstag nicht mehr bewegt wurde.

Die Schnelligkeit des Rücklaufs könnte evtl. etwas mit unterschiedlichem Spiel in der Ölpumpe zu tun haben da das Öl vom und zum Motor durch die Pumpe muss. Wie sehen denn die Öldruckwerte aus?

E12
Geschrieben

Sodala,

Ölmeßstab wie angedroht kontrolliert und... siehe Bild.

Bei der Kontrolle am Samstag wenige Minuten nach dem abstellen des warmen Motors war der Wert ca. 3-4mm unter max., habe heute sogar nachgemessen und es waren exakt 10mm unter max. Wenn jemand den Abstand zwischen min. und max. zur Hand hat lässt sich die Differenz ja leicht ausrechnen.

Wenn's interessant ist schau ich in ein paar Tagen nochmal nach.

Peter

post-69488-14435442760517_thumb.jpg

planktom
Geschrieben

Wenn's interessant ist schau ich in ein paar Tagen nochmal nach.

... um sicher zu gehen empfielt sich die Zeit zwischen

>8.Oktober ab 18:28 Uhr bis 9.Oktober 07:08 Uhr< :D:D:D

E12
Geschrieben (bearbeitet)
... um sicher zu gehen empfielt sich die Zeit zwischen

>8.Oktober ab 18:28 Uhr bis 9.Oktober 07:08 Uhr< :D:D:D

Ja aber nicht das der Zeitpunkt dann falsch ist und ich nochmal messen muss.:wink:

War eigentlich als noch längerer Zeitraum seit dem Abstellen gedacht.

bearbeitet von E12
LittlePorker-Fan
Geschrieben (bearbeitet)
Wenn jemand den Abstand zwischen min. und max. zur Hand hat lässt sich die Differenz ja leicht ausrechnen.

Die Differenz zwischen min und max entspricht laut Betriebsanleitung zwei Liter,

man sollte bei Trockensumpf aufpassen bzw. die Systeme nicht unterschätzen

- das ist etwas ganz anderes als Nasssumpf.

Bei zehn Litern Fassungsvermögen lieber etwas weniger als zuviel (= oft viel zu viel). Man muss eigentlich nur aufpassen, dass der Ölstand nicht unter die min-Marke geht. Das "aufmaximieren" bringt einem außer evtl. Probleme nichts.

Anders als bei Nasssumpf hilft bei Trockensumpf das viel zu viel auch gar nichts,

es ist nämlich von Grunde auf, konstruktionsbedingt, sehr viel Öl vorhanden.

Hallo,

habe jetzt nach ca. 1000 km mal den Ölstand gemessen.

Lt. Handbuch Öltemperatur > 70° , einige Minuten im Leerlauf laufen lassen, dann abstellen und sofort messen.

O-Ton müsste sein:

Zur Kontrolle des Ölstands den Motor einige Minuten im Leerlauf drehen lassen (Öl- ° temp. >70 C) und dann, sofort nach Abstellen des Motors, den Ölstand kontrollieren.

Ergo:

- die Öltemperatur muss größer als 70 Grad sein

- der Motor sollte vor dem messen einige Minuten im Leerlauf laufen (Ölschaum von der Fahrt wird abgebaut)

- es wird bei abgestellten Motor gemessen

- es wird direkt nach dem abstellen gemessen.

Nur wenn man diese Punkte befolgt, erhält man den richtigen Füllstand des Trockensumpf-Systems bei diesem Wagen.

bearbeitet von LittlePorker-Fan
fridolin_pt
Geschrieben
Die Differenz zwischen min und max entspricht laut Betriebsanleitung zwei Liter,

Das habe ich schon ausprobiert, das ist nur 1 Liter

E12
Geschrieben

Habe den Ölstand jetzt mal wie von take12 angegeben gleich nach dem Abstellen des warmen Motors gemessen und es ist tatsächlich ein wenig zu viel eingefüllt.

War ein paar mm über max., das wären dann zwischen kalt und vorgeschriebener Messung ca. 0,75 - 1 ltr. differenz. Das hieße wenn der Motor kalt ist und der Füllstand wäre bei vorgegebener Messung bei maximum, dann dürfte der Füllstand bei kalten Motor (vorausgesetzt min. - max. = 1ltr.) den mimimalwert nicht unterschreiten.

take12
Geschrieben

HALLO;

Habe vorgestern - hoffentlich genau nach Handbuch (Thermostat offen > 70° ?)- warm gemessen und ca. 1 l 10/60 Helix aufgefüllt. Stand leicht über Max..

Heute morgen kalt: etwa fingerbreit unter Min.

Falls das Niveau des Behälterbodens/Ende Messstab oberhalb der Wanne (ist klar) und sonst ölführender Leitungen an der höchsten Stelle liegt, müßte der Behälter kalt ganz leer sein. So dachte ich, bis ich dann in letzter Zeit auch mal kalt gemessen habe und mehrmals einen Ölstand am Messstab feststellen konnte. Oder der Behälter läuft nicht ganz leer, weil z.B. die Leitungen zum Ölkühler den völligen Rückfluss in die Wanne verhindern. Man müßte mal eine Niveau-Übersicht haben (kommunizierende Röhren ), um das besser zu verstehen.

ce-we 348
Geschrieben

...

Man müßte mal eine Niveau-Übersicht haben (kommunizierende Röhren ), um das besser zu verstehen.

Perfekt ! Das ist genau der Lösungsansatz.

Nur so gibt es eine Möglichkeit, ganz einfach mal eben den Ölstand kalt zu messen.

Gruß

Christoph

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