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Formel 1 - wird es nicht immer langweiliger?

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Servus Kollegen,

die Überschrift sagt ja schon einiges aus- sie trifft meinen pers. Standpunkt. Wie schauts mit euch aus?

Ich finde seit langem dass die F1 immer uninteressanter und auch langweiliger geworden ist. In den 80er und 90ern wurde in der F1 noch Entertainment geboten welches der Zuschauer sehen möchte. Doch Stück für Stück hat die FIA durch Zwangsreglementierung eine derart langweilige und unspektakuläre Rennserie geschaffen wie ich sie bis dato nicht kannte.

Wie oft habe ich in den 90ern und überhaupt zu Schumachers Benetton und Ferrari-Zeiten die F1 verfolgt und sogar einige Rennen live gesehen- meist mit Paddock(u.a. Indianapolis, Spielberg, Monaco und Nürburgring)- auch danach gab es Fahrer die mich wegen ihrers Könnens und Fahrstils zu Rennen ziehen würden...aber bei derartem Einheitsbrei was die F1 seit einigen Jahren bietet schaue ich es mir maximal noch unregelmäßig an ebenso unspannenden Sonntagnachmittagen an.

Persönlich finde ich, dass die FIA durch Überreglementierung die Rennserie stück für stück zerstört. Heutzutage kann jedes Team Autos bauen die auf einem Grundlevel jedes Rennen überstehen. Wo sind all die Motorplatzer, Unfälle und Rangeleien der Vergangenheit geblieben die die Serie spannend machten?

Ich für meinen Teil hätte lieber die F1 der 80er und 90er wieder als diese Rennserie mit "Gähnfaktor" die zur Zeit läuft.

Gruß

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patsnaso
Geschrieben

Überall wird gejammert wie langweilig die F ist. Was habt ihr denn die letzten Jahre gemacht?

Ich fand die Autos in den 80ern und 90ern viel geiler, als es noch darum ging, wer der schnellste ist und nicht wer am besten die Reifen schont. Qualy Setup und Reifen, und volle Pulle im Rennen.

Aber die Rennen waren doch viel langweiliger als heute. Gerade in der Schumacher Ära. Rundenlange Prozession, mal ein Überholmanöver und wenn, dann meist in der Boxengasse. Seit es die Pirelli Reifen gibt, sehen wir Überholmanöver on Masse. Klar, der Vettel fährt oft vornweg, aber im Mittelfeld geht es viel mehr ab. Aber auch der Kamof um die WM ist viel spannender.

2006 Schumi und Alonso punktgleich ins letzte Rennen.

In der Saison 2007 wurde Kimi im letzten Rennen WM, noch drei hatten die Möglichkeit im letzten Rennen. 2008 wurde Hamilton in der vorletzten Kurve WM, als er im Regen Glock überholte und Massa den Triumph wegschnappte, der schon gejubelt hat.

2009 machte es Vettel noch mal richtig spannend und rückte Button auf die Pelle, der eigentlich schon wie der sichere Sieger aussah.

2010 fieberte ich mit Sebastian mit und mit Petrow, der das halbe Rennen den Alonso hinter sich gehalten hat, obwohl er nur ihn überholen musste um WM zu werden.

2011 war ein Überlegenes Jahr von Vettel und 2012 hab ich fast einen Herzinfarkt bekommen, als Vettel sich gedreht hat und die darauf folgende Aufhohljagd und der einsetzende Regen, das war ja wohl besser als jeder Tatort. Gut, dieses Jahr war Vettel wieder sehr stark, vor allem hinten raus.

Das einzige was mich in der F1 stört, ist das ständig die Regeln geändert werden. Dann das ständige und oft falsche! bestrafen von Fahrern, wegen nichts und wieder nichts. Ich will das sehen wenn sie hart gegeneinander fahren. Wo gehobelt werden fallen Späne. Die Stewards sind viel zu sensibel, dann können sie auch gleich Carrera-Bahn fahren.

Und dieses ständige gejammere am Funk und in den Medien und peinliche Gehabe/ Gebärden einzelner Fahrer, geht mir auch auf die Nerven. Rosberg, Hamilton und Alonso z.B. Das hätte es bei Senna und Schumi nicht gegeben. Aber ansonsten finde ich die F1 hat sich sehr zum positiven Entwickelt. Nicht die Politik und das "Drumherum", aber die Rennen zum anschauen.

bozza
Geschrieben

Volle Zustimmung :-))!

Ich kenne die Formel 1 der 70er und 80er leider nur von VHS Aufnahmen. Seit den 90ern kann ich mich gut daran erinnern, an Größen wie Senna, den jungen Schumi und auch Fahrer die nicht immer auf dem Treppchen standen.

Bei der aktuellen Formel 1 hört man doch nur noch Vettel da, Vettel dort. Die Autos einheitlich langweilig, die Fahrer sind "nur" noch Hochleistungssportler, jedoch keine Persönlichkeiten mehr. Ich will ja nicht unbedingt 3-Achser zurück und teils tödliche Unfälle muss ich auch nicht haben, aber ein bisschen mehr Diversität, mehr.... keine Ahnung, einfach MEHR! :D

Ich fürchte es verhält sich mit der Formel 1 wie mit dem Rallye-Sport :(

Vorbei die Zeit der TurboFlügelLeistungsMonster

Wehmütige und von der Formel 1 gelangweilte Grüße

der Dino

...der übrigens am Samstag Rusch im Kino gesehen hat und total begeistert davon war O:-)

Muhviehstar
Geschrieben

Ich kann patsnaso nur zustimmen: Ein spannenderes Rennen als Brasilien 2012 habe ich noch nie gesehen!

GTO250
Geschrieben

Die künstlich erzeugte Spannung mit KERS, Flügelflachstellen etc. nervt. Das Reifentheater ist Lachhaft. Wenn es ein Reifenhersteller nicht gebacken bekommt Reifen zu liefern die halten, sollen sies lassen.

Zurück zu etwas älteren Regeln wären meiner Meinung nach OK.

Kein Reifenwechsel, nur wenn defekt.

Kein Tanken, also so wie jetzt.

Zylinder und Hubraumbegrenzung.

Keine beweglichen Teile.

Ansonsten keine aerodynamischen Beschränkungen.

Und vor allem kein "Mümümü" der andere hat einen Richtungswechsel zuviel gemacht:-(((°:-(((°

Die Königsklasse soll Königsklasse sein und nichts anderes.

Meine Meinung.

chip
Geschrieben

Das Problem der F1 ist doch, dass minimalste Details über Erfolg oder Misserfolg entscheiden so z.b. Die Reifen vorne oder hinten, die nicht auf Temperatur kommen oder irgend ein anderes Detail. Die Teams verstehen ihre eigenen Autos teils nicht mehr richtig und die Autos werden von rennen zu Rennen abgestimmt was zwar gut und schön ist aber die Vergleichbarkeit auch schmälert, da dem einen die schnelle Strecke mehr liegt und dem anderen die langsame etc. Für mich ist der Erfolg daher gefühlt mehr mit Glück verbunden (was Leistungen der Fahrer nicht schmälern soll) insgesamt ist es aber zu kompliziert, zu künstlich was irgendwelche Pseudo klappen im Spoiler betrifft und zu kompliziert was regeln betrifft.

locodiablo
Geschrieben

Ich kann da nur zustimmen, die ganzen Regeln nerven. Früher bin ich wegen Rennen früher aufgestanden oder länger wach geblieben, heute kann ich mich nicht erinnern wann ich das letzte mal ein Rennen von Anfang bis Ende geschaut hätte.

emuman
Geschrieben

Ich hätte gern laschere Reglements um auch technischen Lösungen abseits des Mainstreams eine Chance zu geben. Fand die renaults mit mansell damals cool, auch wenn sie in Serie gewannen. Ich konzentriere mich aber auch mehr auf die Autos als auf die Fahrer, war noch nie wirklich Fan eines Fahrers (oder irgend eines anderen Sportlers).

el_Lobo
Geschrieben

Für all diejenigen, die echtes Race bevorzugen, rate ich zur MotoGP. Die spannende Rennen dieses Jahr haben mich echt begeistert :-))!

netburner
Geschrieben

MotoGP hat für mich nur einen Nachteil: Es sind keine Autos :wink: Ich bin einfach kein Motorradfan, auch wenn dort zum Teil wirklich noch Persönlichkeiten rumlaufen.

Wobei ich davon überzeugt bin, dass auch in der Formel 1 noch der eine oder andere Fahrer dabei ist, der eine interessante Persönlichkeit hat, nur wird das im Sinne einer guten PR möglichst weit unter dem Teppich gehalten - der gute Ruf des jeweiligen Teams könnte ja sonst leiden...

C512K
Geschrieben

So schauts leider bei mir auch aus. Moto GP ist zwar mal ganz nett anzuschauen, aber ich bin auch kein großer Fan von Motorradrennen.

In meinen Augen müsste bei der F1 heutzutage vieles geändert werden um wieder attraktiv zu sein- z.b.:

1. Zurück zu den alten V10 Motoren mit 3L Hubraum- max. Leistung auf 1000PS begrenzen. Motorwechsel nach jedem Rennen erlauben.

2. Kein KERS und keine verstellbaren Heckflügel.

3. Weniger Regeländerungen von Saison zu Saison

4. Boxenstopps mit Reifenwechsel UND mehrmaligem Nachtanken

Allein was beim Faktor Boxenstopp in der Vergangenheit alles schief gehen konnte und schief ging war schon ein Spannungsfaktor. Heutzutage dauert ein Stopp 3sek. und in der Regel klappt alles. Probleme mit Tankanlagen sind vorbei.

Man könnte dem Zuschauer viel mehr bieten und die Rennserie wieder attraktiv gestalten- dann würden auch wieder mehr Zuschauer dazu bereit sein die nicht ganz günstigen Tickets zu kaufen und live dabei zu sein.

Wenn ihr das anders seht ist das natürlich ok- aber das ist meine pers. Meinung.....und ich kenne einige die sie teilen.

Gruß

G1zM0
Geschrieben

Ich bin da etwas anderer Meinung. Die Langeweile resultiert nicht durch das Regelwerk, sondern durch die Dominanz vom österreichischen Rennstall.

Letzte Saison haben wir eine der spannendsten Saisonen wenn nicht sogar DIE spannenste Saison gesehen. Wir hatten 7 verschiedene Sieger in den ersten 7 Rennen, und einen Weltmeister der in einem letzten dramatischen Rennen entschieden wurde.

Natürlich bin ich kein befürworter des Restriktionen in der Königsklasse bezüglich Auto, schon gar nicht im Antriebsstrangbereich, und erst recht nicht ab nächsten Jahr wo alle Teams mit einem Nissan GT-R Motor fahren müsen. 8 Zylinder sind zumindest ein Muss in einem Sportwagen. Aber es ist leider ein Notwendiges übel. Man kann sich nur schwer ausmalen wo die heutigen Rundenzeiten ohne Limits wären. Für den menschlischen Körper wohl kaum auszuhalten.

Gut heiße ich allerdings die begrenzte Anzahl von Motoren, Getriebe etc., sowie die Regel mit einer Tankfüllung durchzukommen. Allerdings würde ich erlauben dem Team es zu überlassen wie groß der Tank sein soll. Nachhaltigkeit sollten Sportwagenbauer schon vermitteln. DRS und Kers finde ich großartige Dinge, die meiner Meinung nach schon dazu beigetragen haben das es mehr Überholmanöver gibt.

Tomy Rampante
Geschrieben

Auch wenn´s keinen Sinn macht, weil eh nichts passieren wird.

Ganz einfach der der das schnellste Auto baut gewinnt. Kein getrenze um gefahr und dumme regeln.

Der Fahrer bekommt richtig kohle und soll selber entscheiden ob er sich reinsetzt wenn ja dann ist er ein weiteres teures "bauteil" damit die Karre fährt.

Und bei nem chrash geht´s eben auch vielleicht kaputt wie vieles andere auch am Auto.

Regeln weg...... spannung da. Weil dann wieder der faszienierende "krieg" herscht.

Auch ich sitze mit wehmut vor den Killer "b" videos.

gruß

Tomy

URicken
Geschrieben

Tomy,

das ist Blödsinn - dann gewinnt nicht der, der - vielleicht - das beste Konzept hat, sondern der Rennstall mit dem größten Budget!

Sieht man doch, wo die "kleinen" abgeblieben sind!

Caremotion
Geschrieben

Also ich finde das mit den Reifen wirklich der grösste Witz.. da beklagen sich einpaar Teams, dann wird kurzerhand der Reifen gewechselt und auf einmal fahren die Teams den anderen um die Ohren. Und dann heisst es immer so schön "nene, das hat nichts damit zu tun"...alles klar :D

Ich gönne Vettel die 4 Titel, keine Frage. Fahren kann er auch, aber gegen einen RB hat man einfach 0.0 Chancen, das wars dann auch.

Dann ist die FIA auch noch zu blöd um Teile zu Testen. Ich erinnere mich an den RB trick... der das Test- Reglement einfach umging.. da nur druck von oben auf den Flügel erzeugt wurde und sich aber der RB Flügel erst gebogen hat wenn der Druck von vorne Oben kam... Somit hätte man das Auto eigentlich direkt stilllegen müssen... aber da wären wohl die Deutschen an die Decke gegangen... Bei Ferrari hat man interessanterweisse, den selben Flügeltrick verboten...

Egal, ich hoffe das 2014 Interessant wird.. neue Motoren etc :)

Tomy Rampante
Geschrieben
Tomy,

das ist Blödsinn - dann gewinnt nicht der, der - vielleicht - das beste Konzept hat, sondern der Rennstall mit dem größten Budget!

Sieht man doch, wo die "kleinen" abgeblieben sind!

Aber die langeweile ist weg wenn nicht alles verboten bzw. zu tode reglementiert wird. Und darum gings doch hier.

Abgesehen davon ist es egal wieviel man der "MEME" zahlt, wenn die "verrückte Dre**sa*" in der anderen Karre sitzt. Denn nicht nur die blanke Leistung entscheidet.

Übrigens für die Fans ist es in der Regel der zweitere genannte der für spass sorgt.

G1zM0
Geschrieben

Dann ist die FIA auch noch zu blöd um Teile zu Testen. Ich erinnere mich an den RB trick... der das Test- Reglement einfach umging.. da nur druck von oben auf den Flügel erzeugt wurde und sich aber der RB Flügel erst gebogen hat wenn der Druck von vorne Oben kam... Somit hätte man das Auto eigentlich direkt stilllegen müssen... aber da wären wohl die Deutschen an die Decke gegangen... Bei Ferrari hat man interessanterweisse, den selben Flügeltrick verboten...

Egal, ich hoffe das 2014 Interessant wird.. neue Motoren etc :)

Ich bin ja nicht der größte Red Bull Sympathisant in Traditionssportarten. Aber genau das finde ich in Ordnung. Der beste ist der, der das Regelwerk und dessen Grauzonen optimal ausnutzen kann. Allerdings kann es nicht sein das ein Team damit durchkommt und das andere nicht. Entweder erlauben bis alle drauf kommen oder gleich wenn ein anderes Team drauf kommt für alle verbieten.

Wer die Grauzonen am besten ausnutzt wurde immer Weltmeister, man erinnert sich an McLaren in der Häkkinen Ära an die Bremsen die man links und recht unterschiedlich am Lenkrad betätigen konnte, oder kürzlich an den Doppeldiffusor und den F-Schacht.

botzelmann
Geschrieben

Die Hauptmotivation der meisten Regenänderungen ist doch, dass sich die Sicherheitstechnologie nur deutlich langsamer weiterentwickeln als die Technologien um schnell zus ein. Wenn seit 2000 keine Regeländerungen mehr eingeführt würden, wären die Formel 1 geschätzte 6, 7s schneller - wenn es seit den 70ern keine Regeländerung mehr gegeben hätte um die Autos langsamer zu machen, dann würden die Formel 1 heute mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens so schnell wie im Videospiel sein: Klick. Wie stark man das jetzt reglementieren muss, ist natürlich die Frage - aber einen Technologie-Puffer zwischen Sicherheit und Performance ist doch an und für sich gar nicht mal so doof aus Ingenieurssicht :wink:

Und so langweilig fand ich die letzten Jahre jetzt ehrlich gesagt nicht. Einige spektakuläre Szenen gab es ja doch. Und das ein Vettel in einem unterlegenen ex-Minardi-ToroRosso auch gewinnen und Poles holen kann hat er ja gezeigt - Ein Alonso musste erst von Minardi weg um zu gewinnen :wink:

G1zM0
Geschrieben
Die Hauptmotivation der meisten Regenänderungen ist doch, dass sich die Sicherheitstechnologie nur deutlich langsamer weiterentwickeln als die Technologien um schnell zus ein. Wenn seit 2000 keine Regeländerungen mehr eingeführt würden, wären die Formel 1 geschätzte 6, 7s schneller - wenn es seit den 70ern keine Regeländerung mehr gegeben hätte um die Autos langsamer zu machen, dann würden die Formel 1 heute mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens so schnell wie im Videospiel sein: Klick. Wie stark man das jetzt reglementieren muss, ist natürlich die Frage - aber einen Technologie-Puffer zwischen Sicherheit und Performance ist doch an und für sich gar nicht mal so doof aus Ingenieurssicht :wink:

Und so langweilig fand ich die letzten Jahre jetzt ehrlich gesagt nicht. Einige spektakuläre Szenen gab es ja doch. Und das ein Vettel in einem unterlegenen ex-Minardi-ToroRosso auch gewinnen und Poles holen kann hat er ja gezeigt - Ein Alonso musste erst von Minardi weg um zu gewinnen :wink:

Wie ich auch schon geschrieben habe gebe ich dir imersten Absatz natürlich recht.

Beim zweiten muss man schon etwas differenzieren. Hatte Torro Rosso zu dem Zeitpunkt doch schon wesentlich andere Möglichkleiten als Minardi je hatte. Abgesehen von den finanziellen, kooperierten beide Red Bull Teams Regelwerkbedingt doch noch sehr sehr eng miteinander, und Torro Rosso hat in diesem Jahr sogar den großen Bruder geschlagen.

FutureBreeze
Geschrieben

seht ihr eigentlich alle ander Rennen als ich?

Ich erkenne den grossen Technischen Vorsprung von Red Bull einfach nicht!

Wo fährt denn der zweite Fahrer? Wer macht denn den unterschied aus? Es ist Vettel, der die beiden WM-Titel im Alleingang gewonnen hat!

Webber läuft ja fast und ferner liefen!

360erfreak
Geschrieben

Also beim Thema Vettel stimme ich voll zu. Er kann absolut stolz auf seine Titel sein. Wo ist er denn, wie bei anderen Rennställen üblich, durch einen Nr. 2 Fahrer abgeschirmt worden? Immer wenn es richtig drauf ankam hat Webber den Start vermasselt oder ist im Hinterfeld rumgegurkt und war meistens nicht in der Lage Vettel zu Supporten. Von daher waren die Titel harte Arbeit und fair verdient.

Zur Technik - seit DRS und KERS gibt es wenigstens mal wieder Überholvorgänge. Im Grunde genommen ist es mir auch wurscht. Ich in erster Linie kein Technikfreak - da muss man schon intensiv am Ball sein um bei der Formel 1 überhaupt noch mitreden zu können. Am Ende des Tages bin ich Formel 1 Fan und will spektakuläre Rennen mit vielen Überholvorgängen sehen.

Caremotion
Geschrieben
seht ihr eigentlich alle ander Rennen als ich?

Ich erkenne den grossen Technischen Vorsprung von Red Bull einfach nicht!

Wo fährt denn der zweite Fahrer? Wer macht denn den unterschied aus? Es ist Vettel, der die beiden WM-Titel im Alleingang gewonnen hat!

Webber läuft ja fast und ferner liefen!

Das ist jetzt nicht dein ernst? Nur weil die beiden Fahrzeuge für das selbe Team fahren, ist das noch lange kein Zeichen das die Kisten wirklich auch ein und das selbe sind. Wie bei Ferrari wird mehr auf ein Fahrer ein Fahrzeug entwickelt. Darum ist ein Fahrzeug das dem Nr1 Fahrer auf den leib geschnitten wird und auch das "0 Basis Setup" auf den Fahrstill des NR1 Fahrer abgestimtm ist, immer schneller als der zweite Bolide.

Vettel wird nie ernst genommen werden, solange der RB einfach so sau schnell ist. Seine Leistung ist gut, keine Frage. Aber das können andere Fahrer im Aktuellen Starterfeld besser.

Caremotion
Geschrieben
Also beim Thema Vettel stimme ich voll zu. Er kann absolut stolz auf seine Titel sein. Wo ist er denn, wie bei anderen Rennställen üblich, durch einen Nr. 2 Fahrer abgeschirmt worden? Immer wenn es richtig drauf ankam hat Webber den Start vermasselt oder ist im Hinterfeld rumgegurkt und war meistens nicht in der Lage Vettel zu Supporten. Von daher waren die Titel harte Arbeit und fair verdient.

Zur Technik - seit DRS und KERS gibt es wenigstens mal wieder Überholvorgänge. Im Grunde genommen ist es mir auch wurscht. Ich in erster Linie kein Technikfreak - da muss man schon intensiv am Ball sein um bei der Formel 1 überhaupt noch mitreden zu können. Am Ende des Tages bin ich Formel 1 Fan und will spektakuläre Rennen mit vielen Überholvorgängen sehen.

Ich auch. Allerdings will ich nicht sehn, wie nach der ersten Runde ein Fahrzeug schon 2 Sekunden vorsprung hat. Egal wieso und warum. Das war mir schon zu Schumis Zeiten zu blöd. Auch wenn ich damals Schumacher fan war. Mich interessiert der Sport und nicht 1 oder 2 Fahrer.

360erfreak
Geschrieben
Ich auch. Allerdings will ich nicht sehn, wie nach der ersten Runde ein Fahrzeug schon 2 Sekunden vorsprung hat. Egal wieso und warum. Das war mir schon zu Schumis Zeiten zu blöd. Auch wenn ich damals Schumacher fan war. Mich interessiert der Sport und nicht 1 oder 2 Fahrer.

Da stimme ich Dir auch komplett zu. Langweilig wenn kurz nach dem Start schon alles entschieden ist. Nur noch ein technischer Defekt, ein Stopp oder eine Pacecar-Phase entscheidend ins Rennen eingreifen können.

Das ist aber irgendwie auch total schwierig. Bin auch immer voll der Schumi-Fan gewesen und kann mich jetzt dem Charme von Vettel nicht entziehen. Klasse Feeling wenn die einen guten Start haben/hatten und alles einigermaßen save war. Aber die richtig spannenden Rennen waren immer die, bei denen sie sich aus dem Mittelfeld oder weiter hinten durchs Rennen "durcharbeiten" mussten. Das waren dann auch die Siege, die am meisten wert waren.

Rodemarc
Geschrieben

Ich kann und möchte garnicht für Vettel sprechen, mir wäre es irgendwie auch lieber wenn so ein Typ wie der Raikkönen mal wieder Weltmeister wird und sich danach auf der Party volllaufen lässt. Aber Vettel kann man seine Erfolge nicht absprechen und damit auch nicht seine Fähigkeiten. Als er damals zu Redbull kam, da war doch der Webber glaub ich schon da.

Also musste er sich den Titel "Nr1-Fahrer" auch erstmal erarbeiten.

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