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schirmi

Geblitzt als Luxemburger in Deutschland

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schirmi
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Habe ne kurze Frage.

Meine Freundin ist in Deutschland geblitzt worden.

Sie ist Luxemburgerin, Fahrzeug hat lux. Kennzeichen, ist auf sie angemeldet.

Sie wurde im März in Deutschland geblitzt. Im April kam der erste Brief an Ihre Adresse in Luxemburg. Den hat dort aber niemand geöffnet, genausowenig den zweiten der irgendwann im Mai kam :D

Als Sie jetzt mal wieder n Wochenende zuhause war hat sie die Dinger mal geöffnet.

Sie war 29km/h zu schnell, Autobahn. Foto dabei und ein Anhörungsbogen ob sie die Fahrerin war. Es steht komischerweise nicht dabei was die Party kosten soll.

Als Deutscher wären es mit Gebühren ja ca. 100€ und 3 Punkte. Bekommt Sie das gleiche, oder das doppelte und dafür keine Punkte (luxemburger FS)?

Jetzt sind wir am überlegen was wir machen.

Variante 1: Garnix. Habe den Brief jetzt noch nicht gesehen, vermutlich sind die Fristen eh schon vorbei. Kommt da dann noch was oder geben die irgendwann auf? Könnte natürlich Ärger geben, wenn Sie in Deutschland in eine Verkehrskontrolle kommt und die das Kennzeichen in den Computer eingeben. Da sie hier studiert, fährt sie ja die meiste Zeit hier rum.

Variante 2: Einfach ankreuzen, dass sie nicht gefahren ist. Im Ausland können die das doch kaum überprüfen, bzw. es wäre viel zu viel Aufwand?

Variante 3: Ja sagen, Rechnung abwarten, bezahlen. Sollte aber idealerweise ohne Punkte ablaufen.

Ich würde zu Nummer 2 tendieren.

Welche Variante würdet Ihr empfehlen, oder etwas ganz anderes?

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Kai360
Geschrieben

1. Deutsche Behörden geben nicht auf, das kannst du vergessen! O:-)

2. Fristen sind keine abgelaufen----für die Deutsche Behörde! Für Sie hingegen ja!

3. Deutschland ist (noch) immer ein gewisser (sieh unten Abgleich Fotos :oops::???:) Rechtstaat. Gleiches Recht für alle, d.h. auch gleiche "Gebühren".

4. Punkte in Flensburg können Ihr egal sein!

5. Nicht kontrollieren können ob sie gefahren ist? Haha, woran glaubt Ihr denn noch!? Abgleich mit den Fotos im Melderegister, Führerschein!

So etwas macht ein moderner Überwachungsstatt online in Sekundenbruchteilen!

Empfehlung?

Nichts tun, dann kann sie auch nichts mehr falsch machen, abwarten.

Der Brief mit der Rechnung wird kommen wie das Amen in der Kirche.

Oder aber auch gleich der entsprechende Brief von den Luxemburgischen Behörden im Amtshilfeverfahren.

Dann kann Sie immer noch entscheiden!

Holgi348ts
Geschrieben

Seit 2010 ? können ab einer bestimmten Größenordnung Verkehrsverstöße auch über die Grenzen eines einzelnen Staates hinaus innerhalb der EU verfolgt und vollstreckt werden.

Erfolgte die Geschwindigkeitsübertretung auf der BAB, gibt es in der Regel auch ein Beweisfoto. Hat die Behörde ein solches Foto, das deutlich genug Kennzeichen und Fahrer erkennen läßt, wird sie die Sache mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterverfolgen, bis zum Ende...O:-)

asterix@lux
Geschrieben

Ich hatte ein ähnliches Problem, ganz ein wenig schneller...

Der erste Brief kam - nichts unternommen. Der zweite kam, habe im Bogen nur meinen

Namen angegeben und sonst nichts.

Das Photo war 'gelungen', die Übertretung wahrlich nicht unerheblich - aber seit etwa 1 Jahr nichts mehr gehört.

..evtl. ja auch nur Glück gehabt aber ich kenne keinen luxemburgischen Kollegen der bei einem ähnlichen Problem auch von den lux. Behörden kontaktiert wurde.

Nur was geschieht wenn man eff. angehalten und dann das Kennzeichen abgefragt wird kann ich nicht sagen.

Gruß

Klaus

El croato
Geschrieben
Ich hatte ein ähnliches Problem, ganz ein wenig schneller...

Der erste Brief kam - nichts unternommen. Der zweite kam, habe im Bogen nur meinen

Namen angegeben und sonst nichts.

Das Photo war 'gelungen', die Übertretung wahrlich nicht unerheblich - aber seit etwa 1 Jahr nichts mehr gehört.

..evtl. ja auch nur Glück gehabt aber ich kenne keinen luxemburgischen Kollegen der bei einem ähnlichen Problem auch von den lux. Behörden kontaktiert wurde.

Nur was geschieht wenn man eff. angehalten und dann das Kennzeichen abgefragt wird kann ich nicht sagen.

Gruß

Klaus

Ähnlich hatte ich es auch erlebt. Wurde mit meinem Firmenfahrzeug in DE (zw. München und Salzburg) geblitzt. (52 km/h zu schnell :oops:) Ich habe aber nie einen Anhörungsbogen, oder wie sich das nennt, bekommen, sondern hatte die CH-Polizei bei mir. O:-) Habe es natürlich zugegeben (Bild war wirklich gut 8-)), und die haben es dann an die Kollegen in Deutschland weitergeleitet. Seitdem habe ich nie etwas gehört. (und das ist nun gute 3 Jahre her)

Etwas schwachsinnig: Einen solchen Aufwand betreiben, und dann passiert doch nichts. Naja...

schirmi
Geschrieben

Danke euch schonmal :wink::-))!

Also nachdem die Frist für den Anhörungsbogen vermutlich ohnehin schon vorbei ist einfach erstmal nichts machen und Kaffee trinken und warten bis bzw. ob was kommt.

Ob sie das Bußgeld zahlen muss oder nicht ist ihr im Grunde auch relativ egal, wird ja jetzt noch nicht sonderlich utopisch hoch sein.

Nochmal zu den Punkten: Kai schreibt die können ihr egal sein. Heißt das es werden überhaupt keine Punkte im Zentralregister eingetragen? Wenn doch könnte ihr ja beispielsweise bei einer zweiten Übertretung im Punktebereich ein 1 monatiges Fahrverbot in Deutschland drohen?

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