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Der Fall Gustl Mollath, ein ferrarista unschuldig im Knast?


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hugoservatius
Also DIE Abneigung hätte ich an seiner Stelle auch-----oder sogar allgemein.

Die Jungs sind doch nicht ganz backen! X-)X-)

:-))!:-))!:-))! Danke Kai360!!!

Hier empfehle ich mal "gesunden Menschenverstand", Analyse und Fakten, anstatt Gutachten!

Da kann ich mir nur anschließen.

Und Mollats Abneigung kann ich nach dem, was ihm alles passiert ist und wie er behandelt wurde, nur mehr als nachvollziehen. Ich glaube, da würden viele von uns ähnlich reagieren.

Vielleicht etwas weniger Stammtischparolen und etwas mehr differenziertes Nachdenken wären hier angebracht.

Nur weil der Mann ein "Ferraristi" war oder ist, ist er nicht gleich ein guter oder gesunder Mensch.

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cinquevalvole

...  und an der Justiz ist alles ok?  Auch an Gustl's Frau und den Gutachtern? Nur mit ihm selbst stimmt was nicht? ... ?      

Il Grigio

Wobei eine Mille Tausend Euro sind. Mille miglia bedeutet ja auch nicht eine Million Meilen, sondern 1.000 Meilen.   Eine Million kürzt man 1 Mio. ab und nicht - sorry - obercool mit 1 Mille

Sorry 2017

Thorsten0815
Vielleicht etwas weniger Stammtischparolen und etwas mehr differenziertes Nachdenken wären hier angebracht.

Nur weil der Mann ein "Ferraristi" war oder ist, ist er nicht gleich ein guter oder gesunder Mensch.

Aber Hugo, mir geht es nicht darum ob der Mensch der die Anschuldigungen gegen .......krank sein könnte, sondern ob diese Anschuldigungen stimmten oder nicht. Danach kommt für mich persönlich die Frage was für ein Mensch Herr Mollath ist. Selbst "wenn" jemand krank ist, so darf er doch Missstände aufzeigen und sollte nicht dafür weggesperrt werden.

aber wenn man den vorletzten und letzen Absatz liest wird es wieder interessant:

"Diese Aussagen sorgten beim Gericht und vor allem bei der Verteidigung für Unverständnis. Die Zeugin hatte in einem ersten Verfahren vor dem Amtsgericht Nürnberg 2004 ausgesagt, sie habe nichts von Verletzungen gesehen, und sie habe Mollath nicht gesehen, als sie die Kleider abholten"

und jetzt will sie (die Schwägerin der Ex Frau) Verletzungen gesehen haben und den Molath gesehen als er sich bedrohlich vor sie gestellt hat ...

Ich versteh die Medien Geilheit einfach nicht. Mir ist so egal was der Herr gefahren hat was auch immer.

Aber hier zeigt sich wieder die Dumm doch unser Volk ist. In Ländern wie Afrika und co gibt es täglich Zwischenfälle, aber kein Mensch schreit danach. Aber wehe, jemand mit nem Ferrari macht was.. ui ui ui...

Peinlicher an der Sache ist nur, dass so viele hier das ganze verfolgen.

Ich glaube, du hast den Zusammenhang nicht wirklich begriffen. Es geht hier im Thread glaube ich niemandem darum, dass der Mollath mal Ferrari gefahren hat, auch wenn dir das vielleicht durch den Threadnamen so vorkommt. Es geht vielmehr darum, dass hier möglicherweise (an dieser Stelle will ich dem Gericht nicht vorgreifen) jemand aufgrund einer Falschaussage und diverser sehr "merkwürdiger" Gutachten von Leuten, die ihn nie zu Gesicht bekommen haben über mehrere Jahre in einer geschlossenen Anstalt verbracht hat. Und das nicht irgendwo in Afrika sondern in einem Land, dass sich im Ausland immer wieder für sein Rechtssystem rühmt: Hier in Deutschland.

hugoservatius
Ach, wie war das noch:

"Nicht der Perverse ist pervers, sondern die Gesellschaft in der er lebt!"

:wink:

Kai, wenn man zitiert, dann bitte richtig:

"Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er lebt."

Rosa von Praunheim, Regisseur, neudeutsch "Filmemacher" und Autor des Filmes "Die Bettwurst".

Cineastische Grüße, Hugo.

  • 2 Wochen später...
Thorsten0815

Ich denke er würde "in Ruhe gelassen" wenn er nicht zeigen will, dass er früher recht hatte (Schwarzgeldgeschäfte).

Das "Zeigen", dass er früher Recht hatte (kann ich nicht beurteilen), ist ein heisses Eisen für die Anwälte und/oder nicht lohnend, oder warum legt ein Anwalt sonst sein Mandat nieder?

Eventuell vermischt Mollath auch die von der Justiz sorgfältig getrennten Themen und sieht nur eine Chance alles auf den Tisch zu bringen. Er müsste jetzt das Spiel nach den Regeln spielen und die Ihm wichtigen Vorwürfe in einem eigene Verfahren angehen. Das kostet aber Geld und so wie ich es einschätze, denkt er eventuell, das es seine letzte Chance ist mit dem von Ihm empfundenen Unrecht auf zu räumen.

Und das nicht irgendwo in Afrika sondern in einem Land, dass sich im Ausland immer wieder für sein Rechtssystem rühmt: Hier in Deutschland.

Ach, und das ist jetzt neu?

In der BRD gibt es keine Gewaltenteilung. Staatsanwälte sind weisungsgebunden.

  • 2 Wochen später...
Thorsten0815

Aber kein "Freispruch erster Klasse" ...... nun ja, ich wünsche Ihm nun, dass er sich von der Vergangenheit lösen und wieder "leben" kann.

wie wollen sie ihn denn entschädigen, war er nicht wohlhabend und erfolgreich mit seinem unternehmen / job????

die tabelle würde ich gerne mal sehen, auch wenn alles geld der welt, diese 7jahre nicht wieder gut machen kann.

Ich hab das so verstanden, dass er für die Jahre in der "Anstalt" entschädigt wird.

Monetär wird also bei Berufung nicht mehr herausspringen.

Anstatt jetzt den Streithansel zu spielen (und auch zu unterstreichen was für ein sturer Bock er tatsächlich ist, rechthaberisch und dominant dazu), wäre er besser beraten den Blick nach vorne zu richten und eine neue Zukunft anzusteuern.

Gefühlt fängt sich an das Blatt zu wenden. Zuerst Bewunderung und Mitleid und am Ende fängt es langsam an zu nerven.

Klar, leicht gesagt - ich bin nja icht betroffen. Aber manche Menschen schaffen es einfach nicht, sich zu überwinden und ab einem bestimmet Zeitpunkt ihre Fragen nach vorne statt nach hinten zu richten. Sein Lebenskreis fängt an sich zu schliessen. Statt die Zukunft positiv zu gestalten wird ihn die Verbitterung in der Vergangenheit gefangen halten. Dabei wollte er doch frei sein....

Ich weiss nicht Olli, der Mollath ist JETZT ein freier Mann, das Urteil lautet UNSCHULDIG.

Er sass also unschuldig 7 Jahre im Knast, und nicht nur im Knast sondern im Irrenhaus, letzteres ist, glaube ich noch schlimmer. Und für diesen Justizirrtum bekommt er jetzt 50000 Euro was einem Tagessatz von 19,56 Euro entspricht.

Finde ich jetzt bisschen wenig, wenn man bedenkt, dass er sich mit seinen 59 Jahren jetzt ein neues Leben aufbauen muss :(

Nug, da gebe ich Dir absolut Recht, dass die Höhe der Entschädigung nicht angemessen ist um das Leid, welches ihm widerfahren ist ansatzweise zu kompensieren.

Aber, soweit ich das verstanden habe, will er ja nicht des Geldes wegen in Berufung gehen, sondern weil ihm die Qualität des Freispruch nicht gut genug ist. Und da bin ich mir nicht sicher ob das gut investierte Zeit für ihn ist. Jetzt geht das nochmal ein paar Jahre vor Gericht weiter bis die letzte Instanz durch ist. Und das ist aus meiner Sicht Zeit, die ihm zusätzlich an Lebensqualität fehlen werden. Und frei ist er jetzt nur im juristischen Sinne. Er selbst hält sich aus meiner Sicht in dieser gesamten Tretmühle gefangen. Nur so und nicht anders war mein Kommentar gemeint.

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