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F360 R

Gold zur Kapitalsicherung kaufen ?

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F360 R
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moin,

die Unsicherheit an den Finanzmärkten steigt weiter und ich stelle mir die Frage,

ob ich noch mehr Geld in Gold investieren soll ???

Wie betrachtet ihr das ???

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chip
Geschrieben

DiePreise stagnieren ja auf hohem Niveau, daher ist es schwer hier vorhersagen zu treffen. Das Hauptproblem sehe ich in der Lagerung. Was nützt dir ein Schließfach bei der Bank wenn Dich keiner mehr rannläßt wenn es hart auf hart kommt?

Und zu Hause lagern....? Ich weiß nicht wäre nicht mein Fall.

F360 R
Geschrieben

Zur Zeit steigen die Preise wieder !

Reines Buchgeld erscheint zunehmend unsicher und etliches "Kleingeld" soll in einen möglichst sicheren Hafen.

Die Lagerung von physischem Gold ist kein unlösbares Problem.

double-p
Geschrieben

Go for it - immer physisch. Das Thema Schliessfach wurde schon gesagt, wobei es ja je nach Gegend eh kaum noch welche gibt :)

Fuer die hiesigen Kaeufer bitte darauf achten, dass sich der Preis in EUR ja anders bewegt --> http://goldprice.org/gold-price-euros.html

F360 R
Geschrieben

Ja, der Goldpreis bewegt sich unterschiedlich.

Sollte es allen Unkenrufen zum Trotz, am anderen Ende der welt wirtschaftlich aufwärts gehen, dürfte der Goldpreis wohl eher steigen, da auch ein höherer Bedarf durch die Industrie besteht.

Am Ende ist man sicherlich auch auf einige Kaffesatzleserei angewiesen, in der Summe denke ich aber, dass es allemal besser ist in Gold zu investieren, als in Sparbücher.

ChristianUA
Geschrieben

Ich denke dass das Gold aktuell auf zu hohem Niveau steht - wegen der Unsicherheit der Finanzmärkte. Man sollte aber bedenken welche Goldreserven es angeblich noch gibt - und damit wäre dann Gold deutlich überbewertet.

Aktuell gibt es bei uns 8,3% auf Anlagen mit 12 monatiger Laufzeit, in Euro und Dollar. Also am besten 50/50 splitten und anlegen.

Bei Kapitalsicherung denke ich eher an Immobilien in 1A Lage - aber nicht in Deutschland.

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
DiePreise stagnieren ja auf hohem Niveau, daher ist es schwer hier vorhersagen zu treffen. Das Hauptproblem sehe ich in der Lagerung. Was nützt dir ein Schließfach bei der Bank wenn Dich keiner mehr rannläßt wenn es hart auf hart kommt?

Und zu Hause lagern....? Ich weiß nicht wäre nicht mein Fall.

Loch in die Wand hauen, Barren in Folie wickeln, ins Loch legen, Loch zu, Farbe drüber, feddisch....

Findet kein Mensch.

ChristianUA
Geschrieben
Loch in die Wand hauen, Barren in Folie wickeln, ins Loch legen, Loch zu, Farbe drüber, feddisch....

Findet kein Mensch.

Und wenn das Haus abbrennt? Die Chance ist höher als dass der Euro oder der Dollar untergehen! ;-)

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
Und wenn das Haus abbrennt? Die Chance ist höher als dass der Euro oder der Dollar untergehen! ;-)

Eingemauert passiert dem Gold nichts.

Und so oft brennen Kellergeschosse ja auch nicht bis zur Bodenplatte ab.

double-p
Geschrieben
Ich denke dass das Gold aktuell auf zu hohem Niveau steht - wegen der Unsicherheit der Finanzmärkte. Man sollte aber bedenken welche Goldreserven es angeblich noch gibt - und damit wäre dann Gold deutlich überbewertet.

Deine Rechnung wuerde mich brennend interessieren.

Wenn ich da alleine die USD M2 durch deren angebliche Goldreserven teile, komme ich auf ganz andere Kurse O:-)

ChristianUA
Geschrieben
Deine Rechnung wuerde mich brennend interessieren.

Wenn ich da alleine die USD M2 durch deren angebliche Goldreserven teile, komme ich auf ganz andere Kurse O:-)

Es geht um die Mengen Gold, welche angeblich von einigen Förderländern gelagert sein sollen, um den Goldpreis stabil hoch zu halten.

double-p
Geschrieben

Wo hast Du denn das her?

Vielmehr werden "zu erwartende Foerdermengen" per short auf den Markt geworfen, um den Preis zu druecken. Speziell im Silber passiert das in grossen Umfang.

F360 R
Geschrieben
Ich denke dass das Gold aktuell auf zu hohem Niveau steht - wegen der Unsicherheit der Finanzmärkte. Man sollte aber bedenken welche Goldreserven es angeblich noch gibt - und damit wäre dann Gold deutlich überbewertet.

Aktuell gibt es bei uns 8,3% auf Anlagen mit 12 monatiger Laufzeit, in Euro und Dollar. Also am besten 50/50 splitten und anlegen.

Bei Kapitalsicherung denke ich eher an Immobilien in 1A Lage - aber nicht in Deutschland.

Es mag durchaus sein, dass Gold etwas überbewertes ist, im Verhältnis zum Verlustrisiko

bei einem Gau in der Eurozone oder gar weltweit, relativiert sich das dann aber ganz schnell.

Immobilie ist klar, für das nächst größere Investment reicht die Kohle aber noch nicht.

"Sicheres" Parken hat bis dahin Vorang.

Mich interessieren nur mal andere Meinungen zu diesem Thema.

Sumita
Geschrieben

Ich arbeite beruflich seit 28 Jahren in der Goldbranche.

Einem Bericht zur Folge, der vor ca. 4 Wochen über den Goldwert erstellt wurde, ist Gold dermaßen unterbewertet, daß es schon fast wieder unglaublich klingt.

In den letzten 50 Jahren, nimmt man die Inflation des Geldwertes als Vergleich müßte die Feinunze Gold bei ca. 85 TEU liegen.

Warum das nicht so ist, dafür sind mehrere Gründe auschlaggebend, u,a. auch das gesteuerte auf den Markt bringende ( verkaufte Gold der Länder ), sowie künstliches Stabilisieren.

Ich habe vor knapp 4 Jahren mir erlaubt, auf Grund meiner Beziehungen, meines Fachwissens, und Beziehungen zu einem bestimmten Personenkreis, mich zu der Entwicklung des Goldpreises zu äußern, daß der Goldpreis in den nächsten Jahren bei knapp 60 TEU pro Kg liegen wird.

Mit dieser Aussage wurde ich sehr belächelt und als Phantast abgetan.

Nun, es sind fast 4 Jahre vergangen und der Goldpreis pro Kg Feingold liegt heute etwa bei 42 TEU, er war vor 9 Monaten schon mal bei fast 45 TEU, und wir haben noch fast 6 Monate Zeit, um an die 60 TEU zu gelangen.

Folgedessen war meine Einschätzung der Situation gar nicht so schlecht.

Vor 2 Wochen schrieben 5 namhafte deutsche Banken, insbesonders die Commerzbank, daß damit gerechnet wird, bis Ende des Jahres einen Goldpreis von ca. 58 TEU pro Kg.

Warten wir es ab.

Solange jedenfalls die Finanz und Wirtschaftslage sich nicht gravierend bessern wird, und es sieht danach nicht so aus, solange wird es kaum etwas sichereres und besseres geben, als seine Moneten in physisches Gold anzulegen.

Auch die leider in den letzten Jahren immer mehr auftretenden Katastrophen, wie Tsunami, Erdbeben, Tornados etc. verleiden die Anleger ihr Geld in Immobilien anzulegen, was ja eigentlich gar nicht schlecht wäre.

Aber, so die Überlegung Vieler, was nützt mir Grund und Boden od. eine Immobilie, wenn Katastrophen z.B. wie in Fukushima, alles zu nichte machen.

Besitzt und hat man physisches Gold, etwa sagen wir mal 25 - 30 kg, diese Menge kann ich jederzeit schnell mitnehmen, auch wenn eine Katastrophe kommen sollte.

Sicher hat man auch Verlust, aber mit 1,2 Mio EU, kann man weltweit zumindest einen Neuanfang beginnen.

2006 kostete ein KG Gold etwa gut 9 TEU, heute sind es 42 TEU, da wird es nicht viel bessere und vor allem sicherere Anlagen geben.

Also sein Geld in Gold anzulegen, zumindest einen großen Teil, ist mit Sicherheit nicht falsch.

Zeti
Geschrieben

Ich würde bei diesem sehr hohen Goldpreis doch eher zur Vorsicht raten.

Was aber auf jeden Fall zu beachten ist, das die ganze Aktion über eine Bank läuft.

Die ,die ganzen Daten vom Käufer egal ob Kauf oder Verkauf an die Behörden weiter

leitet (geldwäscher Gesetz)und man somit auch wenn das Geld real erworben wurde man für alle Behörden

zum Gläsernen Bürger wird.Was durchaus zu starken Nachteilen führen kann !

double-p
Geschrieben

Hoher Goldpreis, Zeti?

Die andere Ansage ist bischen wirr? Also ich kaufe kein Gold bei der Bank - gerade da NICHT. O:-)

Tafelgeschaefte bis 15000 EUR lassen sich problemlos und *anonym* bei serioesen, alteingesessenen Haendlern abwickeln.

Weiss nicht wie das in Kiel (fuer Andreas) ist, aber hier in Hamburg geht das bei mehreren.

F360 R
Geschrieben (bearbeitet)

Also Gold kann man in Kiel ebenfalls bei freien Händlern kaufen.

Meine Hausbank war allerdings um einiges günstiger in ihrem Angebot.

Vor Vadder Staat habe ich keine Bedenken, da es aus versteuertem Einkommen bezahlt wird.

Sicherlich wird das irgendwo aktenkundig, aber was nutzt es dem Wissenden ?

Das kann ich an der nächsten Straßenecke gegen Bares eintauschen und verleckern, ohne dass es jemanden etwas angeht.

Mit Immobilien ist auch nicht alles Gold, was glänzt.

Viele immobilien sind maßloß überteuert, Energieeinspargesetz und dergleichen, lassen die Zukunft auf der Kostenseite ebenfalls ungewiss erscheinen.

Anliegerbeteiligung an öffentlichen Sanierungsmaßnahmen lassen ebenfalls Grüßen, und verhageln die Rendite.

Wer weis, was die Politmafia sich noch alles einfallen lässt.

Einen klumpen Gold kann ich verschwinden lassen, ein ganzes Haus wohl eher nicht.

Elementarschäden können mich ebenfalls hart treffen, falls ich dagegen nicht versichert bin.

Gold ist zur Zeit ( es sei denn die Raumfahrt entwickelt sich rasant ) nur begrenzt vorhanden, wird aber immer mehr verarbeitet, dass lässt den Preis mittelfristig eher steigen.

Diese ganzen Gedanken um Existzenssicherung sind der Tribut, den wir für völlig abgehobene Geschäftemacher zahlen müssen, am Ende werden aber selbst von denen, die meisten zu den Opfern zählen, lehrt jedenfalls die Geschichte.

bearbeitet von F360 R
Sumita
Geschrieben

@ Philipp hat recht, und es gäbe genügend andere Adressen, wie Juweliere, Goldschmiede, Scheideanstalten etc, mittlererweile kann man ja schon Goldbarren aus den Automaten ziehen.

@ Zeti, was meinst Du mit sehr hohen Goldpreis.

Gold war so genommen zu jeder Zeit für den Käufer meist subjektiv sehr hoch, ob vor 5 Jahren für 9 TEU das Kg od. heute für 42 TEU das KG.

Noch etwas, über einen Zeitraum von fast 50 Jahren, ist der Goldpreis ein einziges mal, mehr als 17 % gefallen für kurze Zeit.

Anschließend aber um über 25 % wieder gestiegen und dann auch da geblieben und noch mehr gestiegen.

Zeti
Geschrieben

Hallo double-p,

das mit dem kaufen bei freien Händlern kenne ich so eigentlich nicht, es würde mich freuen wenn Du mir das mal etwas ausführlicher erklären könntest ?

Wollen die keinen Personalausweis sehen ?

Verkauf von Gold (Schmuck /Münzen) ist da schon gängiger,nur auch da wollen die einen Perso sehen.

Also wie geht das ohne Perso ......?

stelli
Geschrieben
moin,

die Unsicherheit an den Finanzmärkten steigt weiter und ich stelle mir die Frage,

ob ich noch mehr Geld in Gold investieren soll ???

Wie betrachtet ihr das ???

Wie hoch ist denn dein derzeitiger prozentualer Anteil vom Gold im Depot bzw. deinem Vermögen und auf welche Höhe wolltest du anpassen?

double-p
Geschrieben

Zeti: dann kaufst Du wohl eher bei Banken? ;)

Es ist - absolut legal - moeglich, dass man sich bei den angesprochenen Instiutionen mit Gold (oder Silber) eindeckt, sofern

das keine 15.000 EUR "pro Geschaeft" uebersteigt. Das ganze ist ein Tafelgeschaeft (oder wie im "Abenteuer" benannt: OTC).

Du zeigst im Supermarkt doch auch keinen Ausweis? X-)

<politischer OT>Ich sehe das ganze Geldwaesche-Gedoens nur als weitere staatliche Eingriffsmoeglichkeit, in die Finanzen

"freier Buerger" Einsicht zu nehmen, wo es den Staat nichts angeht. Man sollte auch mal diese ganzen Bargeld-Abschaffen-

Massnahmen unter diesem Punkt sehen</>

double-p
Geschrieben
Wie hoch ist denn dein derzeitiger prozentualer Anteil vom Gold im Depot bzw. deinem Vermögen und auf welche Höhe wolltest du anpassen?

Ist das bei einer Kapital*absicherung* interessant? Ich sehe das eher unter einem Gesichtspunkt, dass ich fuer Zeitraum X auf ein "Geld" zaehlen kann, dass ohne echtes Risiko bestehen bleibt.

Astra_GT
Geschrieben
ob ich noch mehr Geld in Gold investieren soll ???

Mit dem Kauf von Gold bleibt man bei einer rein spekulatitv getriebenen Investition ohne laufende Einnahmen. Renditen, die man sich nach dem Kauf von Gold erhofft, ergeben sich immer erst bei einem geglückten Verkauf. Die einen sagen, Gold wird knapper, die anderen halten Gold für überbewertet. Goldpreise können auf jedenfall explodieren oder zusammenbrechen, wäre alles nicht das erste Mal. Realistisches Szenario: Zusammenbruch der chinesischen Wirtschaft (dort investieren sehr viele in Gold, welches sie dann schnell wieder loswerden müssten). Jedenfalls kann man mit Gold gewinnen oder verlieren, es bleibt eine Spekulation.

Bei Immobilien oder z. B. Aktien hat man es dann wirklich mit einer Investition zu tun, denn hier hat man nicht nur einen spekulatitven Anteil sondern auch laufende Einnahmen (Zinsen bzw. Miete, Dividende).

Vielleicht sollte man eher Alternativen zu Gold suchen, die in eine solche Richtung gehen.

Sven328
Geschrieben

Ich persönlich sehe Gold als stille Reserve.

Auch wenn der Euro weniger Wert wird, so kann mann dann immer noch in Fremdwährung verkaufen.

Natürlich hast Du weniger Rendite als bei Immobilien, allerdings auch um einiges weniger Arbeit, Zeitaufwand und Ärger. :???:

Kurz gefasst, da hast Du was Du hast.

Zudem sollt man sich doch auch ein wenig antizyklisch verhalten um nicht mit dem Trend unter zu gehen.

Auch bei der Steueraerklärung ist Gold einfacher :-))!

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