Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
Anmelden, um Inhalt zu folgen  
BMW X6M fan

Meinungen zu BMW X6 M und X5 M

Empfohlene Beiträge

BMW X6M fan
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Servus BMW M Fans,

als langjähriger BMW M Fan habe ich schon mit mehreren Autoverrückten über die aktuellen X5 M und X6M diskutiert.

Was ist eure Meinung zu Desing, Interieur etc.......

Ich freue mich auf eure Kommentare

Nick

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
schirmi
Geschrieben

Als bekennender SUV-Fan und besonders X5-Fan finde ich den X5M und X6M äußerst geil.

Ich hatte mal das Glück in einem X5M mitfahren zu können. Die Power die das Ding an den Tag legt ist brutal, gerade die Beschleunigung. Auch jenseits der 200 schiebt er auf der AB noch an, als wolle er sämtliche physikalischen Gesetze bezüglich Gewicht und Luftwiderstand relativieren - man glaubt gerne, dass er den Limiter bei 275 erreicht. Auf der Landstraße kommt irgendwann natürlich der Punkt, an dem sich das Gewicht bemerkbar macht - er liegt jedoch weit außerhalb dessen was der Gesetzgeber als rechtlich unbedenklich definiert hat. Das Handling ist echt nicht schlecht, man vergisst schon mal, dass man hier in einem SUV sitzt. Lediglich der vergleichsweise kleine 85l Tank sorgt für Fahrspaßunterbrechung in nicht allzu langen Intervallen. BMW gibt den Verbrauch mit 13,9l an... wer das schafft ist wirklich gut (und in diesem Fahrzeug total deplaziert :D). Unter 15l sind eigentlich kaum machbar, bei sportlicher Gangart ist man ganz schnell über 20... oder auch mal über 30 O:-)

Einen Vergleich aus persönlicher Erfahrung kann ich nur mit dem ML63 AMG ziehen, der ähnlich bärig anschiebt, ebensoviel säuft aber in Sachen Handling seine Masse nicht so gut wie der X5M zu kaschieren weiß.

Andere gefahrene oder beigefahrene SUV wie normale X5, ML, Q7, Cayenne S spielen in einer anderen Welt.... einer, in der die Luft zäher und die Gravitation bedeutend stärker ist X-)

Unter Vernunftsgesichtspunkten, darf man die beiden dicken M's von BMW nicht betrachten. Kolossaler Wertverlust (immerhin interessante Gebrauchte), eine verbrauchsbedingt recht kurze Reichweite und immense Spritkosten (immerhin nicht ganz so übel wie bei einem Cayenne Turbo S der ersten Stunde), recht straffes Fahrwerk mit eingeschränktem Komfort.

Von der sozialen Akzeptanz dieser Fahrzeuge wollen wir mal garnicht reden.... Jeremy Clarkson hat es mal ganz treffend formuliert: "This car couldn't enrage environmentalists more, if it ran on sliced dolphin" O:-)

Dass ein paar Dreckbollen, welche ein Zuckerrübenlaster auf der Landstraße verloren hat, das Maximum an "Offroad" darstellen welches man den Power-Elefanten zumuten sollte versteht sich natürlich auch von selbst.

Aber gerade die pure Unvernunft, die Tatsache, dass diese Fahrzeuge für unsere Breitengrade und unsere Spritpreise absolut sinnfrei sind.... genau das macht sie auch wieder irgendwie geil O:-):DX-)

Idealerweise nimmt man also den X6M. Der X6 ist ja ohnehin die unvernünftige Variante des X5... weniger Platz, weniger Sitze, höherer Preis. Das kombiniert mit der absolut hirnverbranntesten Motorisierung ergibt ein Fahrzeug mit welchem man sich nicht unbedingt in Gutmensch-Deutschland beliebt macht, aber welches einem mit Sicherheit viel Freude und einigen Sportwagenfahrern an der Ampel graue Haare bereitet.

Peter G.
Geschrieben

Meine Meinung: Wenn SUV, dann nur X6M. Alleine schon die unverwechselbare Optik, ein wirklich gelungenes Fahrzeug, das auch zu polarisieren weiss. Erinnert mich immer an ein angriffsbereites muskulöses Raubtier X-) zumindest in dunklen Farben.

Das Auto vereint das super Handling mit brutaler Power, gepaart mit dem leichten "überlegenheitsgefühl" welches man als SUV-Fahrer naturgemäß beim Fahren erlebt.

Ein M5 mag alltagstauglicher und agiler sein, aber diese Ausstrahlung von "Übermacht", die beim X6M mitschwingt, kann er nie erreichen.

Glückwünsche an all jene, die es sich leisten können und die Eier haben, auf die Kritik zu pfeifen :-))!

X5M: joa, also ganz nett, halt alltagstauglicher und gesellschaftlich eher akzeptiert. Dadurch aber auch nicht so Charakterstark wie der X6M.

Dass beide wahre Geldvernichtungsmaschinen sind, braucht man nicht zu erwähnen. Ist aber ein weiterer Faktor, der zur Exklusivität beiträgt. Sollte mein monatliches einkommen mal fünfstellig sein, dann wirds vielleicht was :)

Gruß Peter

ASCARI
Geschrieben

Der Sinn dieser sogenannten SUVs - von mir liebevoll als "möchtegern Geländewagen" bezeichnet - ist mir bis heute nicht ersichtlich.:???: Schön gar nicht in Form eines X5M, X6M, ML 63 AMG etc. Einfach nur sinnlos, hässlig und prollig. Wenn ich nach einem schnellen Fahrzeug suche, dann investiere ich mein Geld lieber in einen 911er, R8, M6 etc. Zudem sind diese Fahrzeug auch optisch schön anzusehen.

strikeforce
Geschrieben
Der Sinn dieser sogenannten SUVs - von mir liebevoll als "möchtegern Geländewagen" bezeichnet - ist mir bis heute nicht ersichtlich.:???: Schön gar nicht in Form eines X5M, X6M, ML 63 AMG etc. Einfach nur sinnlos, hässlig und prollig. Wenn ich nach einem schnellen Fahrzeug suche, dann investiere ich mein Geld lieber in einen 911er, R8, M6 etc. Zudem sind diese Fahrzeug auch optisch schön anzusehen.

Bist du überhaupt schonmal einen SUV gefahren ? Schnell und R8 ? lol mit dem V8 ist das Ding peinlich lahm.

hugoservatius
Geschrieben

Was für ein interessanter Thread, vielen Dank! :-))!

Luxusburg
Geschrieben

Ich hege zwar eine sehr starke allgemeine Ablehnung gegen sogenannte SUV(und noch viel mehr gegen MUV) welche zu 95% in urbaner Umgebung bewegt werden, allerdings bin ich auch der Meinung, dass die M-GmbH aus diesem haufen Mist noch das beste gemacht hat.

Sie hat also aus Sch**** noch ein bisschen Gold gemacht:wink:

Viktor
Geschrieben
Bist du überhaupt schonmal einen SUV gefahren ? Schnell und R8 ? lol mit dem V8 ist das Ding peinlich lahm.

Da würd ich gern mal sehen, welches Ding schneller um die Ecke geht X-)

Ich kann diesen "Geländewagen" auch nichts abgewinnen. Vom Sinn her ist es bei diesen Fahrzeugen, welche zu 99,99% in der Stadt und auf der linken Autobahnspur bewegt werden, so, als ob ich mit meinem Sportevo in die Kiesgrube fahren würde.

Ich bin der Meinung, man sollte sich schon das entsprechende Auto für das entsprechende Einsatz-Profil zulegen.

hugoservatius
Geschrieben
Schnell und R8 ? lol mit dem V8 ist das Ding peinlich lahm.

Das finde ich auch, die Kiste zieht echt keine Wurst vom Teller und wird von irgendwelchen Muttis im Mistupishi verheizt, irre peinlich!

:geil:

Chrischi09
Geschrieben
Bist du überhaupt schonmal einen SUV gefahren ? Schnell und R8 ? lol mit dem V8 ist das Ding peinlich lahm.

Aha? Ich glaube hier im Forum gibt es mindestens ein Owner dessen R8 V8 die Serienleistung überschritten hat. Es gibt zu dem ganzen Thema übrigens einen eigenen Thread der mehrere Seiten lang ist. Solltest du mal lesen...

Grüße

keulejr
Geschrieben

Warum wird eigentlich ständig der Sinn und Zweck von SUV hinterfragt? Warum gibt es einen Smart, einen Porsche 911 oder auch einen VW Golf als 3-Türer? Gegen jede Kombination wird sich ein Für und Wider mit entsprechend "stichhaltigen" Argumenten finden lassen. :wink:

Insoweit sollte doch jeder selbst entscheiden, mit welchem Konzept er am glücklichsten wird.

Ich selbst bevorzuge in manchen Lebenslagen durchaus auch mal einen SUV (namentlich BMW X5). Es ist ein wunderbares Langstreckenfahrzeug, mit welchen man auch mal kurzerhand einen größeren Anhänger ziehen kann. Dafür bedarf es weder dreier Sperren, noch Starrachsen und Grobstollenbereiung.

Auch für Sportbootfahrer ist es durchaus ein interessantes Konzept. Bequem zur Einlassstelle und trockenen Fußes das Boot rein und raus lassen - dank 50 cm Wattiefe und einfachen kein Problem. Beim BMW X5 kommt noch die geteilte Heckklappe mit über 150kg Belastbarkeit als feines Gimmick hinzu.

Und zu guter Letzt kann man mit dem Auto auch mal problemlos auf die Baustelle fahren auf der sich zuvor Radlader und Raupe ausgetobt haben. 5er BMW & Co. kommen da nicht unversehrt durch... und wer will sich schon den Anzug durchs Schlammwaten versauen, wenn das auch vorzüglich beim Ein- und Aussteigen am Schweller geht? X-)

simpel
Geschrieben

Der Unterschied ist der, das 99% der Leute die einen Smart kaufen ihn artgerecht im Stadtverkehr benutzen wo sie platzeffizient unterwegs sind, hingegen werden 99% der SUV Käufer wohl eher keine Baustelle besuchen oder ein Boot zu Wasser lassen.

strikeforce
Geschrieben

Stichwort : NEID

Rodemarc
Geschrieben
Ich kann diesen "Geländewagen" auch nichts abgewinnen. Vom Sinn her ist es bei diesen Fahrzeugen, welche zu 99,99% in der Stadt und auf der linken Autobahnspur bewegt werden, so, als ob ich mit meinem Sportevo in die Kiesgrube fahren würde.

Ich bin der Meinung, man sollte sich schon das entsprechende Auto für das entsprechende Einsatz-Profil zulegen.

Natürlich wird klar was gemeint ist, allerdings gibt es schon einen Unterschied.

Fährst Du mit deinem Sportevo in die Kiesgrube bleibst Du vermutlich irgendwo hängen.

Der X5 (um mal beim Thema zu bleiben) fährt aber auch auf der Autobahn ganz ordentlich würde ich mal behaupten.

Auch werden wohl die wenigsten SUV-Fahrer ihr Auto als Geländewagen bezeichnen bzw. verstehen, der wird nämlich auch von den Herstellern nicht als solcher verkauft, sondern eben als SUV.

S= Sport: Ok, sicher irgendwo sinnlos. Aber da sind die SUV nicht die einzige Kategorie wo das zutrifft. Selbst mein Kleinwagen enthält den Namenszusatz Sport, obwohl da nicht wirklich viel Sport drin ist.

U= Utility: Nutzbarkeit ist hier nicht mit der Geländegängigkeit zu verwechseln. Utility bestimmt doch eigentlich jeder Käufer für sich. Kann doch sein dass ich einfach etwas höher sitzen will, genug Platz für Gepäck habe und locker 4 Personen mitnehmen kann. Und das ohne mir einen Kombi zu kaufen der mir optisch zu langweilig ist.

Das Stichwort Neid ist viel zu einfach gedacht. Die Autos haben halt keinen guten Ruf weil im Fernsehen immer direkt ein Q7 zu sehen ist wenns um spritfressende Autos geht. Aber was braucht ein SUV mit 3.0l Diesel denn wirklich mehr als ein Kombi mit gleichem Motor?

Luxusburg
Geschrieben

Das Stichwort Neid ist viel zu einfach gedacht. Die Autos haben halt keinen guten Ruf weil im Fernsehen immer direkt ein Q7 zu sehen ist wenns um spritfressende Autos geht. Aber was braucht ein SUV mit 3.0l Diesel denn wirklich mehr als ein Kombi mit gleichem Motor?

Audi Q7 3.0 TDI

Kraftstoffart Diesel

Innerorts L/100 km 11,3

Außerorts L/100 km 7,8

Ø-Verbrauch L/100 km 9,1

Ø-CO2 Emission

245,7 CO2 g/km

Audi Q5 3.0 TDI

Kraftstoffart Diesel

Innerorts L/100 km 9,2 (242 CO2 g/km)

Außerorts L/100 km 6,6 (174 CO2 g/km)

Ø-Verbrauch L/100 km 7,5

Ø-CO2 Emission

199 CO2 g/km

Audi A6 Avant 3.0 TDI quattro

Kraftstoffart Diesel

Innerorts L/100 km 7,2 (188 CO2 g/km)

Außerorts L/100 km 5,2 (138 CO2 g/km)

Ø-Verbrauch L/100 km 5,9

Ø-CO2 Emission

156 CO2 g/km

Und das sind nur die angegebenen Normverbräuche welche sich meiner Erfahrung nach in SUVs im Alltag deutlich einfacher erhöhen lassen als mit "normalen" PKW.

Als kurz gefasste Antwort auf die Frage: 54%

schirmi
Geschrieben

Also ich habe meinen X5 damals im Schnitt mit 10l bewegt, mit etwas bewusster Fahrweise waren aber auch 7,2l über eine längere Strecke möglich (ok, das war mein absoluter Rekord). Und das war noch der alte 3.0d aus 2004 (der mit 218PS). Die aktuellen Motoren dürften da noch sparsamer sein. Ich hatte während meines Praxissemesters bei BMW öfters mal einen F11 530d ... der hat sich auch 8,x l genehmigt. Von daher finde ich den Unterschied jetzt nicht derart weltbewegend.

Ich fahre gerne SUV. Angenehm hohe Sitzposition, viel Platz, hohe Anhängelast. Auch wenn sie nicht für härteres Gelände gemacht sind kommt man doch nahezu überall durch wo man möchte... ich bin im Winter ganz gerne mal über tiefverschneite Flurbereinigungswege gepflügt O:-) Habe aber auch sonst die Vorzüge des SUV recht gut ausgenutzt... Skifahren mit Freunden, 2,5t Sportboot über die Alpen nach Italien ziehen und dort selbst slippen (schon mal 200€ Krangebühr gespart), nach einer ordentlichen Party kann man einfach die Rückbank umklappen und hat eine große Fläche wo man recht bequem zu zweit oder zu dritt pennen bzw. anderweitige Dinge treiben kann O:-)

Im Alltag sind die Dinger zugegebenermaßen manchmal etwas ausladend, gerade wenn man täglich in Uninähe um rare, meist recht kleine, enge Parkplätze kämpfen muss - mit ein Grund, wesshalb ich mich aktuell auf Golf verkleinert habe. Für Urlaub und Reise borge ich mir dennoch stets etwas SUViges aus der elterlichen Garage - ist einfach ein entspannteres Fahren :-))!

Es mag wohl stimmen, dass ein Großteil der SUV-Fahrer nur die wenigsten Vorzüge wirklich regelmäßig nutzen. Auch mir ist aufgefallen, dass mittlerweile Range Rover, X5, ML und Co. zum Standard-Shoppingvehikel der Besserverdiener-Ehefrauen avancieren. Nunja, es gibt auch Ferrarifahrer die mit dem Ding nur von Monaco zum Nikki-Beach und zurück fahren. Der Großteil aller Sportwagen geht in die USA... würde man dort nur den dritten Gang ausdrehen wäre man schon dem Gefängnis nahe... trotzdem lieben die Amis schnelle Autos. Man muss ja nicht immer alles voll ausnutzen, ist doch schonmal schön zu wissen, dass man könnte, wenn man denn wollte X-)

post-69303-1443539760979_thumb.jpg

Luxusburg
Geschrieben
..., 2,5t Sportboot über die Alpen nach Italien ziehen und dort selbst slippen (schon mal 200€ Krangebühr gespart), nach einer ordentlichen Party kann man einfach die Rückbank umklappen und hat eine große Fläche wo man recht bequem zu zweit oder zu dritt pennen bzw. anderweitige Dinge treiben kann O:-)

...

[ATTACH=CONFIG]52240[/ATTACH]

Also Boot über die Alpen ziehen und slippen hab ich auch mit meinem Anti-SUV M5 Touring geschafftX-)

keulejr
Geschrieben
Der Unterschied ist der, das 99% der Leute die einen Smart kaufen ihn artgerecht im Stadtverkehr benutzen wo sie platzeffizient unterwegs sind, hingegen werden 99% der SUV Käufer wohl eher keine Baustelle besuchen oder ein Boot zu Wasser lassen.

Gibt es eine Pflicht zur "artgerechten" Nutzung? Wie viele 911er haben in ihrem Leben schon die Rennstreck überhaupt einmal gesehen? Und trotzdem fahren zig tausende davon (auch in Städten) herum.

Der X5 (um mal beim Thema zu bleiben) fährt aber auch auf der Autobahn ganz ordentlich würde ich mal behaupten.

Im Falle eines X5M dürften sie auf der Autobahn auch keine Probleme mit einem Sportevo mitzuhalten.

Als kurz gefasste Antwort auf die Frage: 54%

Ist doch eigentlich lobenswert. Immerhin bedeutet das doch auch 54% mehr für die Rentenkasse und andere Haushaltslöcher. :wink:

Also ich habe meinen X5 damals im Schnitt mit 10l bewegt, mit etwas bewusster Fahrweise waren aber auch 7,2l über eine längere Strecke möglich (ok, das war mein absoluter Rekord). Und das war noch der alte 3.0d aus 2004 (der mit 218PS).

Psst! Das soll (und will) doch gar keiner wissen. Die 7,2 könnte ich im BC auch schaffen, vielleicht sogar 9. Bloß die bösen Pixelfehler machen dann immer ein km/l draus. :evil:

Angenehm hohe Sitzposition, ...

Das ist eigentlich ein Teufelskreis. Man benötigt die hohe Sitzposition ja meist nur, weil immer größere bzw. höhere Autos die freizuhaltenden Stellen (gerade Kreuzungsbereiche) zuparken und überblickt werden müssen.

Also Boot über die Alpen ziehen und slippen hab ich auch mit meinem Anti-SUV M5 Touring geschafftX-)

Das hat schon fast etwas masoristisches. :D

Und wie kriegt man das Boot wieder raus? Beim 3er musste sich letztlich fast immer einer nasse Füße holen... zum Glück hab' ich die Bootspappe und nehme somit leider nicht am Auslosungsverfahren teil. O:-)

schirmi
Geschrieben

Möglich ist das durchaus, aber an den M5 darf man meines Wissens nur 1,8t dranhängen - auch wenn er von der Power her sicherlich deutlich mehr ziehen könnte. In der Klasse 6-7m hat man aber doch schon meist einen 2-2,5t Trailer. Und bei einem 8m Kahn mit Kajüte steht schnell die 3 vorne dran. Da bleibt einem in Sachen Anhängelast dann außer SUV nur noch ein echter Geländewagen.

Und wenn man sich in manchen Häfen anschaut wie rutschig und verschlickt die Slipstellen sind war ich ganz froh über Allrad :-))!

Gast amc
Geschrieben
Möglich ist das durchaus, aber an den M5 darf man meines Wissens nur 1,8t dranhängen - auch wenn er von der Power her sicherlich deutlich mehr ziehen könnte. In der Klasse 6-7m hat man aber doch schon meist einen 2-2,5t Trailer. Und bei einem 8m Kahn mit Kajüte steht schnell die 3 vorne dran. Da bleibt einem in Sachen Anhängelast dann außer SUV nur noch ein echter Geländewagen.

Es sind 2t beim M5. Für schwerere Anhänger muss das Zugfahrzeug vor allem schwerer sein, Motorleistung ist würde ich sagen schon mit den mittelstarken Dieseln ausreichend vorhanden.

ASCARI
Geschrieben

SUVs machen meiner Meinung nach in den USA am meisten Sinn. Erstens sind dort die Straßen dafür ausgelegt (auch in den Städten) und zweitens erfüllt ein SUV bei den vielen Meilen, die die Amis zurücklegen, dort wirklich seinen Zweck. Zudem sind amerikanische Fabrikate größer, dadurch geräumiger, komfortabler (Federung) und vergleichsweise günstiger. Dafür fressen sie etwas mehr Sprit.

Meine Favoriten sind übrigens Cadilac Escalade, Jeep Grand Cherokee und Land Rover Ranger Rover. Die letzten beiden Fahrzeuge sind zudem wirklich Geländetauglich, also mehr Geländewagen als SUV.

Ich hatte während meines Praxissemesters bei BMW öfters mal einen F11 530d ...

Du Glücklicher! Ich dürfte während meines Praxissemesters (auch bei BMW) nie Auto fahren. Hattest du dein Praktikum im FIZ? Wenn ja, in welcher Abteilung?

Viktor
Geschrieben
Gibt es eine Pflicht zur "artgerechten" Nutzung? Wie viele 911er haben in ihrem Leben schon die Rennstreck überhaupt einmal gesehen? Und trotzdem fahren zig tausende davon (auch in Städten) herum.

Ein 911er macht aber auch auf der Autobahn sehr viel Sinn dank seines ausgezeichneten Luftwiderstands. Und in der Stadt hat er dank seiner Abmessungen keine Nachteile, wo zudem eh meistens nur 1-2 Personen im Wagen sitzen.

Im Falle eines X5M dürften sie auf der Autobahn auch keine Probleme mit einem Sportevo mitzuhalten.

Der Sport-Evo ist auch kein Autobahnauto. Hoher Luftwiderstand, kurze Übersetzung, relativ wenig Leistung. Kann den Autobahneinsatz an einer Hand abzählen. Da sähe ich gegen fast 600 PS kein Land :-o

Ist doch eigentlich lobenswert. Immerhin bedeutet das doch auch 54% mehr für die Rentenkasse und andere Haushaltslöcher. :wink:

Da muß ich Dir zustimmen. Was jemand bereit ist, wieviel sein Auto verbraucht, sollte jedem seine Sache sein. Würde da niemandem einen Vorwurf machen. Da ich nicht mit dem Flugzeug fliege, wäre ich sogar mit einem Bugatti Veyron im Alltag umweltbewusster als die ganzen "Urlaubsflieger" :wink: Eine 747 zieht sich ca. 13000 Liter Kerosin durch die Triebwerke, ehe er an seiner Startposition ist :???:

Psst! Das soll (und will) doch gar keiner wissen. Die 7,2 könnte ich im BC auch schaffen, vielleicht sogar 9. Bloß die bösen Pixelfehler machen dann immer ein km/l draus. :evil:

Von solchen "Momentanverbräuchen" am BC halte ich gar nichts. Entscheidend ist ein Schnitt über das ganze Jahr gesehen. Fakt ist halt, daß man mit dem gleichen Motor wesentlich mehr Luft, Gewicht und Antriebswiderstände rumschleppt.

Das ist eigentlich ein Teufelskreis. Man benötigt die hohe Sitzposition ja meist nur, weil immer größere bzw. höhere Autos die freizuhaltenden Stellen (gerade Kreuzungsbereiche) zuparken und überblickt werden müssen.

Eben. Und dafür hat man das ganze Jahr über mit dem Nachteil des extrem hohen Schwerpunkts "zu kämpfen".

Das hat schon fast etwas masoristisches. :D

Und wie kriegt man das Boot wieder raus? Beim 3er musste sich letztlich fast immer einer nasse Füße holen... zum Glück hab' ich die Bootspappe und nehme somit leider nicht am Auslosungsverfahren teil. O:-)

Da muß ich Dir auch zustimmen. Wenn ich mehrmals im Jahr durch Wiesen Pferdeanhänger ziehen muß oder oft ein Boot "wässern" muß, ist ein "SUV" (wie hasse ich diesen Ausdruck :evil: ) sicher einem normalen PKW vorzuziehen.

Ich denke, diese Diskussion könnte man ewig fortsetzen und man käme auf keinen gemeinsamen Nenner.

Ich persönlich hab auch absolut nichts gegen diese Autos oder deren Fahrer. Ich verstehe persönlich halt nur nicht, wie man sich so einen Wagen "antun" kann, um, wie es 99,99% der Eigner tun, damit ausschließlich im engen Stadtverkehr und auf der Autobahn unterwegs zu sein - ohne hier einen Vorteil gegenüber eines konventionellen Fahrzeugs zu haben.

Z0RR0
Geschrieben

Ich finde es interessant, dass man ausgerechnet in einem Sportwagen-Forum SUV-s immer wieder so leidenschaftlich objektiv/rational hinterfragt. Ich kann den Dingern auch nichts abgewinnen, akzeptiere aber, dass man einen SUV – genauso wie einen Ferrari – nicht kauft, weil einen braucht, sondern weil man einen will.

Rodemarc
Geschrieben
Als kurz gefasste Antwort auf die Frage: 54%

Ok danke, dann nehme ich diesen Teil wieder zurück. Hätte jetzt nicht gedacht dass es so viel ist. :-))!

Wolfgang Steiner
Geschrieben

Ich finde die Diskussion sehr interessant, besonders weil sie so emotional geführt wird. Komischerweise geht es immer nur in eine Richtung, nämlich gegen SUV's und nie umgekehrt.

Noch nie habe ich in einem Forum jemanden meckern gehört über die nicht artgerechte Behandlung von Ferraris (welche zu 99% in Garagen ihr Dasein fristen). Noch las ich je einen Beitrag über die absolut hirnrissige Kombination von BMW M5 und Kombi. Und wer bewegt schon einen Porsche 911 Turbo in der für ihn angedachten Art und Weise.... wohl gar niemand außer Walter Röhr und ein paar Rennfahrern.

Wozu sich verteidigen wenn man einen SUV kaufen will?

In Wahrheit sind SUV's bequemer, übersichtlicher im Verkehr, lassen sich einfacher be- und entladen und bieten extrem viel Stauraum. Das es dazu noch welche gibt die ordentlich motorisiert sind finde ich wirklich gut. Und ein BMW X5 M ist wahrlich ein Sportwagen, nicht nur auf der Autobahn.

Das kleinkarierte, ein Sportwagen muss klein, leicht und flach sein, sollte mMn schon längst der Vergangenheit angehören, denn selbst auf dem Hockenheimring wird einem geübten X5 M Fahrer niemand mit einem Standard 911er auch nur annähernd die Stirn bieten können.

Sogar der aktuelle BMW M3 beschleunigt langsamer (bei stehendem Start - bis ca. 160 km/h).

LG

Wolfgang

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später anmelden. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Anmelden, um Inhalt zu folgen  

  • Ähnliche Themen

    • Hi All
       
      Suche hab ich bemüht aber die vielleicht etwas seltsame Frage ist geblieben.
      Wieso hat eigentlich mein rechter Aussenspiegel kein F430 Logo?
       
      Gruss Pascal
    • Alltagsauto - daily driver - everyday runabout - voiture tous les jours … oder auch „cars for people who have given up“ - Alltagsschlampe …

      Autogewordene Freudlosigkeit steckt dahinter, Zweckerfüllung, Pragmatismus bis hin zur Ödnis.

      Marketingmäßig: Ökonomische Fahrzeuge der Golfklasse , die nahezu jedem Einsatzzweck Genüge tun.

      S E U F Z.

      Und in diese Richtung suche ich mir „was Neues“, der bisher gefahrene Mercedes C 250 überzeugt in sehr vielen (zu vielen) Gesichtspunkten nicht. Manche Konzerne kommen grundsätzlich nicht mehr in die Wahl, manche sprechen mich nicht an und nach Lego aussehende Autos aus Frankreich gefallen mir nicht. Das verspricht, eine schwere Wahl zu werden. Bis im März 2019 Mazda den Vorhang hebt und den neuen „3“ präsentiert. Ich war nur sehr selten am Premierentag im Autohaus, dieses Mal schon. Das erste Anfühlen und Probesitzen gefällt, das kleine Autohaus ist sympathisch, der Inhaber ist nett. Also flugs für „über Ostern“ einen Mazda 3 122 G Skyactive in schick wirkendem Rotmetallic gemietet.

      Perfekt, um auf dem Weg zur Domstadt Köln und zurück alle Einsatzmöglichkeiten zu erproben: Autobahn, Landstraße, Stadt, (enges) Parken und am Ende sogar eine gründliche Handwäsche. Letztere, um Verarbeitung und Details besser nachgehen zu können.

      Die Formensprache der Karosserie ist ein Alleinstellungsmerkmal; weit überwiegend gefällt sie. Mir auch. Auch der „dicke Hintern“ paßt, da helfen die aufwendig gestalteten Rückleuchteneinheiten. Es gibt nur wenige schwache Blickwinkel, die man bewußt suchen muß, aus denen es nicht so ganz hinhaut.
       
       

       
       
      Die Außenhaut ist extrem dünn ausgeführt. Ich hätte Sorge, wenn sich einer ans Auto lehnt, so leicht geben die Flächen nach. Beim Zudrücken des Tankdeckeldeckels (der Tankdeckel selber ist ja ein Schraubverschluß) ist es besonders augenfällig. Dellen sind da extrem leicht verursacht!






       

       
       
      Um’s gleich vorwegzunehmen: „Detailers nightmare“ fällt mir auch dazu ein. Das Auto in einer automatischen Waschanlage sauber zu bekommen, ist nicht möglich. Das sollten vor allem die bedenken, die eine dunkle (oder rote) Farbe erwägen. Die Kunststoffleiste am Schweller und die unteren Teile der Türen werden niemals sauber werden, die Höhlen der Scheinwerfer erreicht man schon mit der Hand kaum, hinter den Spiegeln und unten an der Front wird das Gewinkel nicht erreicht. Auch Selberpfleger müssen leiden, die Karosserie hinter den Türen (Schweller, A- bis C-Säule) und der Bereich um die Heckklappenscharniere sind verschachtelt, nicht gut abgedichtet und schwer erreichbar. Waschwasser sammelt sich in Sicken unter den Leuchten und tropft ewig nach.
       
       

       

       


      Die mir etwas zu dominante Lackfarbe ist leider nicht überall gleich. Außen schon. Aber am Schweller oder bei geöffneter Heckklappe begegnen sich ein seidenmattes Tomatensaftrot und das glänzende intensive Kirschrot der Außenflächen auf unangenehme Weise. Wenn schon diese Farbe, dann gleichmäßiger Lackauftrag inklusive Klarlack an allen Flächen, sonst beißt sich das!
       
       

       
       
      Meine Wahl: silber. Bei diesen Anforderungen muß der Farbton verzeihend sein.

      Der Vorführwagen kommt  als „volle Hütte“ daher.  „Selection“ mit „i-activesense“ und „Design“, Leder und Bose-Stereoanlage. Die letzten beiden Optionen brauche ich nicht, zumal das „Bose“ bei wirklich laut schnell aussteigt und klirrt, die ersten drei Zusatzpakete braucht man unbedingt.

      Selection bringt nur Annehmlichkeiten bis hin zu Lenkradheizung und ist preiswert. i-activesense dient der modernen Sicherheit und beinhaltet ein 360°-Kamerasystem. Das braucht man dringend. Vorne tief, hinten nahezu nicht abzuschätzen, da muß die Optik helfen. „Wer schön sein will, muß leiden“. Die Sicherheitsdinger brauche ich nicht, komme aber des Pakets wegen nicht davon. Design bringt Matrix-LED-Licht
       
       

       
       
      und dunkle Scheiben hinten. Ein bißchen optisches Bling dazu, das geht in Ordnung. Die Felgen in 18 Zoll gehören auch dazu. Schick, gut gemacht, aber schwer zu putzen (kleine Schraublöcher, zu eng stehende Speichen, um alleine mit der Hand das Felgenbett zu erreichen). Nachteil: Die Reifen 215/45 R 18 sind eine ungebräuchliche Größe. Als Allwetterreifen gibt es nur Vredestein Quatrac5; zwar ordentlich, aber nicht so gut wie z.b. GoodYear Vector oder Michelin CrossClimate+. Schade. Winterräder will ich  nicht anschaffen, da braucht man heutzutage ja auch noch vier Luftdrucksensoren dazu, das ist Nepp ohne echten technischen Sinn.
       
       

       
       
      Die Fertigung ist routinierte und gute Großserie bei den technischen Dingen, man merkt aber dennoch, daß das Zusammenschrauben mehr „ingenieursmäßig“ daherkommt als daß Kaufleute Zehntelcents an Steckern abschaben. Alleine die soliden Schraubkontakte der Elektrik sind vertrauenerweckend. Alles sehr gut gemacht.
       
       

       

       
       
      Genug Abstraktes. Steigen wir ein. Vergleichsmaßstab „das Beste oder nichts“ - mein derzeitiger Mercedes C 250.

      Rein und raus  geht’s gut dank weit öffnender Türen und bequem niedriger Schweller. Innen, damit man auch raus einfach die Füße auf die Straße stellt und aufsteht anstatt sie noch über einen zu hohen Innenschweller heben zu müssen. Mazda vor Benz.
       
       

       
       
      Sitzen tut man sehr gut. Angenehm hohe Lehne, weiter Verstellbereich, gute Sitzflächenlänge und -breite, angenehm gepolstert. Lenkrad extrem weit verstellbar, man kann sich also alles hinrücken, wie’s gefällt. Sehr klare Instrumente in schlichtem schwarz-weiß, das Dreh-Drück-Ding kenne ich von Benzens. Alles gut, alles schick. Nett anzufassen, sehr solide gebaut. Eher Richtung Audi als Benz … Mazda wieder vorn.
       
       

       

       
       
      Und dann ist da doch was, das stört. Aber nicht zu ändern: Plastik in Hochglanzschwarz. Hat sich noch nicht bis Japan herumgesprochen, daß es unpraktisch, empfindlich und daher blödsinnig ist. Genau so endet es auch hier. Tapser, Staub, erste Kratzer nach nur 1.200 km, das taugt nichts! Gleichstand zum ebenfalls glanzkratzigen Benz.
       
       

       
       
      Hinten ist’s eng, hinter mir könnte ich nicht sitzen. Ist für meinen Einsatz auch wurscht, da wird vielleicht ein Dutzendmal in vier Jahren überhaupt jemand Platz nehmen. Theoretisch Vorteil Benz. De facto: mir egal.

      Kofferraum gibt es. Weit oben (Ladekante außen) und tief innen (Ladekante zum Boden). Umklappen kann man auch. Mehr brauche ich nicht, bin fürs leicht erschwerte Beladen trainiert genug. Im Rücken darf man’s nicht haben! Vorteil Benz, der hat als Stufenheck aber keine Umklappmöglichkeit. De facto: mir egal.
       
       

       
       

       
       
      Bevor wir losfahren: Die „Sicherheitssysteme“ sind ja uferlos und sicher gut gemeint. Aber sie erschweren flüssiges Fahren nach Intuition und jahrzehntelanger unfallfreier Erfahrung über mehr als 1 Million Kilometer. Also entweder „aus“ (dafür gibt’s tatsächlich einen Schalter!) oder Fahrstil umstellen. Ist heutzutage leider so.
       
      Unersetzbar ist das Kamerasystem vorne und hinten. Die Einparksensoren sind redundant - zum Bild piepst es dann auch noch, aber bei drohendem Kontakt vorne unten schweigt die akustische Warnung. Das Totwinkelwarnsystem ist nötig, man sieht „über die Schulter“ schlicht nichts. Spiegel zwar sehr angenehm groß und gut positioniert, aber Toter Winkel ist halt Toter Winkel. Detail am Rande: Nur sich von hinten annähernde Autos lösen das Signal aus, fahre ich als Überholer dran vorbei, wird nichts angezeigt. Außer, ich will zu früh einscheren, dann blinkt das kleine gelbe Dreieck. So muß das!
       
       

       

       
       
      Querverkehrswarner wegen der schlechten Übersicht sehr nützlich. Auf diese Art schadet dann - vorausgesetzt, man kann mit diesem ganzen Helfergedöns umgehen - die Optik überhaupt nicht (mehr). Ohne wäre mir das nicht geheuer, nur Parkpiepser hinten sind zu wenig!

      Ein HeadUp-Display ist serienmäßig. Ich bin zu alt für so ein neumodisches Zeug, mir erschließt sich der Nutzen nicht. Wen die Instrumente gut sind: Spielerei, mehr nicht. Hier sind sie gut! Dazu noch eine mäßig zuverlässige „Verkehrszeichenerkennung“ … was nützt mir das, wenn’s nicht sicher funktioniert und z.B. zeitliche Beschränkungen nicht berücksichtigt oder Baustellenschilder übersieht? Weglassen ist mehr als Haben!
       
      Der Tempomat ist bei Benzens ungeschlagen simpel und effektiv. Hier sogar quasi eine „Distronic“, aber mir ist die Sensorik zu grobschlächtig. Sie erahnt naturgemäß nicht, daß gleich einer davorfahren wird, der muß dann schon die Spur wechseln, bis reagiert wird. Dann ist der Bremseingriff schon sehr deutlich und der Fahrfluß ist dahin. Bei auf „weit“ gestelltem Sicherheitsabstand bremst das Auto im normalen Verkehr alle naselang. Das gefällt mir nicht, die Bequemlichkeit im Mercedes wird mir fehlen. Ein Hebel. Eine Bewegung. Alles gut. Hier nicht.

      Lamentieren wir nicht über fehlende mechanische Handbremse. Ich weiß jetzt sogar, wie man die elektronische löst (gleichzeitig Fußbremse treten, sonst wird das nix!). Rückrollverhinderer „Auto Hold“ funktioniert sehr gut. Ach ja - eigentlich funktioniert sonst alles sehr gut.

      So, hier endet der Vergleich zum Mercedes C 250. Verheerend für Mercedes. Perfekt für den Mazda, der für mich mindestens genau so viel Bewegungsraum vorne und alles ansonsten in besser, sauberer gemacht und schöner bietet.

      Der Zweiliter-Vierzylinder im Mazda mit nur 122 PS ohne Turbo und ohne Partikelfilter schafft wunderbare lange verloren geglaubte Freude beim Fahren. Kein Winzmotörchen, das einen Turbohauch für wenige tausend U/min hat und dann schlaff dem Drehzahlbegrenzer entgegen orgelt. Ein herrlich dosierbarer Kraftfluß mit spontaner Gasannahme und für meine Alltagszwecke perfekt ausreichender Dauerleistung. Soll’s etwas flotter voran gehen, sollten so etwa 3500/min beim Hochschalten erreicht werden (30 - 50 - 80  - 110 - 140 km/h jeweils), sonst reicht es, bei 2500/min den nächsten Gang zu wählen. Bei 4000/min liegt die Höchstleistung an - klingt komisch, ist aber so. Von 4000 bis 6000/min hat er 122 PS. Richtig Hochdrehen bringt also nicht wirklich was außer einer ggf. gesparten Schaltpause und besserem Anschluß im höheren Gang. „Oben“ wird er natürlich kurzatmig, ab 160 geht’s nicht mehr so stürmisch voran. Da muß der 5. Gang auch für eine zügigere Spitze herhalten, der 6. schafft ab 180 sonst kaum noch Beschleunigung. Sehr schnelle Fahrer kann das stören, mich berührt’s nicht. Ich finde 160 als Dauerhöchsttempo sehr angenehm und bis dahin ist alles gut.
       
       



      Merkt man auch im Verbrauch. WLTP sagt 6,2 L/100 km im Mittel. Schaffe ich locker, eher wohl 5,X dauerhaft. Stadt fahre ich nicht so viel und wenn, dann nicht im Stau. Schnell auch selten, also immer im optimalen Bereich. Zylinderabschaltung bemerkt man beim konstanten Fahren z.B. mit 80 im 6. Gang. Auf einmal ist die Momentanverbauchsanzeige auf 2 -2,5 L/100 km! i-loop /start-Stop auf Mazdaisch) ist nett, aber bei Hitze wird der Motor schnell wieder angeworfen. Klima kostet! Dank Startergenerator extrem unauffällig und ruckfrei, insofern mustergültig.
       
      Ein Ingenieurswitz ist auch versteckt: Der Durchschnitt wird mit einem Pfeil in der Momentanverbrauchsanzeige dargestellt. Das hat noch keiner als „quirk and feature“ identifiziert!

      Bei unserer Erprobung mit auch länger schneller Autobahnfahrt erreicht er 6,5 L/100 km. Ab etwa Tacho 140 steigt der Verbrauch merklich, ab 160 wird’s nochmals teurer und über 180 wird’s zu teuer. Mir ist nur schleierhaft, wie ein Autotester der auto motor und sport einen Durchschnitt von 8,2 L geschafft hat. Da muß man dann aber schon grob unverständig Auto fahren?
       
       

       

      Egal. Zurück zum Fahren.

      Lenken tut er gut, aber etwas arm an Rückmeldung. Das Gefühl für die Querkräfte an den Reifen vermittelt er nicht optimal. Auch aus der Mittellage ist das Lenkgefühl etwas zu „abstrakt“. Für den Alltag ist das gut, weil nicht fordernd. Für sportliches Fahren ist das etwas zu wenig mitteilsam.

      Dafür rollt und federt er richtig gut trotz einfacher Starrachse (Entschuldigung! „Verbundlenkerachse“) hinten. Und trotz ungeschickt flacher Reifenflanken - 215/45er sind da schon ein Wort. Außer bei sehr kurzen und harten Stößen (z.B. Kaneldeckelkante) schafft das Fahrwerk einen erstaunlich guten Fahrkomfort. Selbst flache Bordsteine werden gut verarbeitet (diese alten „abgeflachten“ von vielleicht 3 - 4 cm Höhe), viel besser als in dem Referenz-Benz. Auf der Autobahn ist das ehrlich gesagt besser als im Mercedes, erprobt auf meinen zu Vergleichszwecken bemühten heimischen Probestrecken. Das erstaunt und begeistert mich, zumal die montierten Toyo Proxess nicht gerade als sanfte Federer bekannt sind.

      Gut gekühlt waren wir unterwegs. Wie er heizen würde? Keine Ahnung, derzeit ist Sommer im April. Die Klima (man muß etwas niedrigere Temperaturen wählen als im Benz) mit Zweizonenregelung ist leise, effektiv und mit sehr netter Luftführung „um die Passagiere herum“. Das sollte heute auch kein Thema mehr sein!
       
       

       
       
      Und noch etwas ist er: leise. So leise, daß die auf rauhem Belag deutlicher hervortretenden Rollgeräusche etwas zu sehr merklich sind. Auch hier: Den Meßwert von 76 dB(A) bei 160 km/h, wie ihn die auto motor und sport ermittelte, kann ich nicht feststellen. Meine App im iPhone meldet 73 dB(A) auf Betonstrecke. Auf gutem Asphalt sind’s 72. Dazu ist der Frequenzbereich der Geräusche sehr angenehm. Die aufwändige Dämmung lohnt sich, der Wagen ermöglicht völlig problemlos entspannte Unterhaltung mit dem Beifahrer. Windgeräusche kommen erst ab etwa 180 deutlicher ins Spiel, sind dann aber noch immer geringer als beim Benz um Tempo 130. Sehr angenehmer Geräuschkomfort also.

      Und von Antrieb verstehen sie auch sonst was in Hiroshima! Sehr gute Kupplung mit guter Bedienkraft, angenehmem Pedalweg und sehr feiner Dosierbarkeit. Das Getriebe schaltet sich fast perfekt. Am Vorführer mag der 1. Gang nicht immer flutschen, warm wird’s besser, aber nie richtig gut. Liegt das an dem Schalter für das Start-/Stop-System?

      Wie auch immer: Auch die Gangabstufungen passen. Im Alltag der Tempolimite und des dichten Verkehrs ist das insgesamt eine sehr gute Wahl. Wenn’s sein muß (6500/min) geht schon der zweite über Tempo 100. Eigentlich sinnlos, ermöglicht aber wegen fehlender Schaltpause zum dritten Gang manierliche Katalogzeiten im Standardsprint. Schon der dritte geht theoretisch bis 160 km/h, der vierte brächte bei Abriegeldrehzahl 197 km/h zustande. Ergo: ein Getriebe mit einem noch gut nutzbaren Schongang „5“ und einem Schongang „6“ fürs Tempohalten auf der Autobahn. Der sechste ermöglicht Tempo 150 bei 3250/min, also bei Abriegeldrehzahl würde die magische „300“ geknackt.

      Zumal „geradeaus kann a jeder Aff’“, wie eine deutsche Rallylegende gerne zum Besten gibt. Kurven kann der Mazda auch. Und wie! Das ist der Teil, der auch im Alltag neben dem Komfort meine besondere Beachtung erhält. Und das ist perfekt, was der Mazda 3 da abliefert. Wo der Benz schon schwer zu tun hat (meine Abfahrt auf dem Heimweg bergauf rechts, eine Hundekurve), zieht der Mazda bei gleichem Tempo völlig unbeeindruckt seine Spur. Man müßte es wohl deutlich schneller angehen lassen, damit er seine Grenze zeigt. Sehr feine Dämpfung, sehr gute Traktion, saubere Führung der Hinterachse, keine Empfindlichkeit auf Lastwechsel. Hut ab, das ist ein wunderbarer Kompromiß!

      Die Bremse mit sehr festem Druckpunkt und schönem Gefühl über den Pedalweg paßt dazu. Scheint’s von ATE, zumindest steht das auf den hinteren Bremsbelägen.
       
       

       
       
      So, und noch was zum Geld:

      Billig ist er nicht, in meiner Konfiguration „122 G“ Selection, i-activesense-Paket, Design-Paket und silbermetallic kommen 27.690 € Listenpreis brutto zustande. Hört sich viel an, bis man zum Erschrecken einen Golf konfiguriert. 115 PS Dreizylinder Handschalter, damit es nicht noch schlimmer kommt für VW. Knapp 34.000 € stehen am Ende da. Mit dem 130 PS-Motor wären es 35.500 € geworden. Und nicht nur da hört der Spaß auf!

      Man ahnt es vielleicht: wenn der Endpreis beim F(reundlichen)M(azda)H(ändler) stimmt, ist das mein neuer. Lieferzeit je nach Ausstattung schon jetzt bis zu sieben Monate, das paßt.


      Markus
    • Welch ein Aufwand, um eine einfache Funktion elektronisch nach zu bauen!
      https://www.msn.com/de-de/nachrichten/digital/audi-macht-die-außenspiegel-überflüssig/ar-AAzBMNb?ocid=spartanntp
       
      Ich denke da an Lichteinfluss, Dunkelheit, Sonnenablesbarkeit und Dimmen von Displays, Videobearbeitung, Energie, usw.
      Braucht man das? Wofür? cw-Wert? Vergrössern von Details? Weniger Verstellen beim Fahrerwechsel? 
      Was halte Ihr davon? Pro//Contra?
       
    • Hallo, 
      ich suche die „outer plate“ von den Spiegeln aus Guss oder Alu.
      Ich weis nicht den richtigen Namen und welches Material es  ist, aber kein Plastik.
      Könnt ihr mir helfen?
      anbei ein Bild 
      Danke vorab
       

    • Manchmal fährt man mit seinem Lamo, Ferrari what ever highclaas vehicle und es ist völlig normal geworden, wenn das Fahrzeug ein Weilchen steht, kommt dann mal wieder etwas Vorfreude auf.
      - Aber wenn ich mir diese Passion und Leidenschaft ansehe stellt es mir die Harre und ich bin dankbar, ein Teil davon sein zu dürfen und stelle fest wie geil es ist, dann in meinen Lamborghini einsteigen zu können und los zu fahren, was den Meisten verwehrt bleibt. Der entsprechende Sound verkörpert das noch viel heftiger. 
       
       

×
×
  • Neu erstellen...