Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY

Reifendruck beim F355?


Vienna355

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich weiß schon, ist ein uralter Thread. Aber er passt so gut...

Es geht um den korrekten Reifendruck beim F355. Ferrari gibt 3 Reifen vor, die völlig unterschiedlich gefüllt werden

  • Bridgestone 2,5/2,2
  • Pirelli 2,2/2,0


  • Michelin 1,9/2,1


Mir ist es völlig unerklärlich, wie es nur auf Grund eines anderen Reifens zu einem Unterschied von 0,6 Bar kommt (immerhin +30% beim Bridgestone gegenüber dem Michelin).

Noch weniger kann ich nachvollziehen, warum beim Michelin als Einzigem vorne weniger Druck drin ist als hinten. Das müsste doch einen Einfluss auf die Balance haben, oder?

Und am allerwenigsten ist für mich erklärbar, wir jemand den richtigen Reifendruck in anderen als diesen 3 Typen findet, wo es bei diesen schon so große Unterschiede gibt...

:-o

Ich muss vor der Ausfahrt am Wochenende unbedingt noch einmal den Druck prüfen...

:D

CU

Wolfgang

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »

Also ich bin jetzt kein Reifenfachmann, aber für mich stellt sich die Situation folgender Maßen dar:

Jeder verbaut unterschiedliche Karkassen. z.B.: im Flankenbereich stabiler und in der Mitte der Lauffläche dünner, oder außen am Profil ca. 20mm Gummi und in der Mitte 12mm.

So liegt also auf der Hand, daß sich die einzelnen Reifen je nach Belastung und Luftdruck unterschiedlich wölben.

Der eine Reifen, in dem außen viel Stahl und Gummi verarbeitet wurde, aber in der Mitte relativ dünnwandig ist, würde bei höherem Druck in der Mitte sich stärker wölben und dadurch weniger Aufstandsfläche aufweisen, bzw. auch dadurch in der Mitte der Lauffläche einen deutlich höheren Verschleiß zeigen!

Wie gesagt, ich bin kein Fachmann, aber das wäre meine diletantische Erklärung dafür!

Gruß Manni308

  • Gefällt mir 1
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Also ich bin jetzt kein Reifenfachmann, aber für mich stellt sich die Situation folgender Maßen dar:

Jeder verbaut unterschiedliche Karkassen. z.B.: im Flankenbereich stabiler und in der Mitte der Lauffläche dünner, oder außen am Profil ca. 20mm Gummi und in der Mitte 12mm.

So liegt also auf der Hand, daß sich die einzelnen Reifen je nach Belastung und Luftdruck unterschiedlich wölben.

Der eine Reifen, in dem außen viel Stahl und Gummi verarbeitet wurde, aber in der Mitte relativ dünnwandig ist, würde bei höherem Druck in der Mitte sich stärker wölben und dadurch weniger Aufstandsfläche aufweisen, bzw. auch dadurch in der Mitte der Lauffläche einen deutlich höheren Verschleiß zeigen!

Wie gesagt, ich bin kein Fachmann, aber das wäre meine diletantische Erklärung dafür!

Gruß Manni308

Danke, das klingt sogar für mich einigermaßen plausibel, wenngleich ich bisher nie solche Unterschiede bei ein und demsonst noch nie solche Unterschiede zwischen den Fabrikaten gesehen habe.

Was mir noch nicht ganz klar ist, gibt es wirklich solche Differenzen in Aufbau und Mischung, dass beim einen Hersteller vorne ein höherer Druck ist als hinten und es sich bei einem anderen Hersteller genau umgekehrt verhält?

Ist jetzt alles nicht rasend wichtig, aber ich habe auch schon den einen oder anderen Fehler in der Bedienungsanleitung gefunden, die sicher nicht zu einem Meilenstein dieser Gattung zählt...

CU

Wolfgang

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Geh mal davon aus, daß sich in den letzten 15 Jahren auch die Mischungen und Karkassenaufbauten der oben angeführten Hersteller verändert haben und die angeführten Luftdrücke somit als Daumenwert anzusehen sind!

Ich würde mit einem Wert von 2,0 Bar rundum anfangen und auf erfahrungen der User hier im Forum zurückgreifen!:-))!

Gruß Manni308

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das klingt ja wirklich spannend. Ich fahre Pirelli und bin jetzt auf die Empfehlung hier im Forum eingegangen und zwar mit 1,9/2,1.

Die Erklärung von Manni308 klingt zwar logisch, doch normalerweise sind die Luftdruck-Empfehlungen der Hersteller von der Reifengröße (Breite und Querschnitt) abhängig. Bis jetzt habe ich so etwas noch nie herstellerbezogen gesehen. Aber man lernt ja nie aus!

Ich bleibe jetzt erst einmal bei dem oben genannten Luftdruck, um zu testen, ob die Vorderachse bei höheren Geschwindigkeiten weniger nervös ist als vorher. Dann schauen wir mal weiter.

Sonnige Grüße

AYA

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich schätze mal, daß 0,1 Bar rauf oder runter niemanden von uns Möchtegernalonsos

auffällt!:D

Der Eine gibt etwas mehr Gas, der Andere fährt zügiger um die Kurven und beim Dritten

ist die Außentemperatur höher und damit verbunden ändern sich natürlich auch die

Drücke in den Reifen!

Es kann mir keiner erzählen, daß er selbst bei 0,2 Bar Druckänderung dann auch eine

Veränderung des Fahrverhaltens bemerkt. Bei Rennfahrzeugen und Rennfahrern sieht

das alles natürlich anders aus, aber die fahren auch viel niedrigere Ausgangsdrücke!

Gruß Manni308

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich schätze mal, daß 0,1 Bar rauf oder runter niemanden von uns Möchtegernalonsos

auffällt!:D

Es kann mir keiner erzählen, daß er selbst bei 0,2 Bar Druckänderung dann auch eine

Veränderung des Fahrverhaltens bemerkt. Bei Rennfahrzeugen und Rennfahrern sieht

das alles natürlich anders aus, aber die fahren auch viel niedrigere Ausgangsdrücke!

Gruß Manni308

Es kommt darauf an, wie lange man fahren muss um einen Unterschied zu merken!:D

Alle Automobilhersteller geben den Maximalpneudruck bei der Serienbereifung an. Das hat den Vorteil, dass der Rollwiederstand reduziert wird und die Autos weniger Benzin brauchen.

Zusätzlich erleichtert es, dass das Fahrwerk leichter übersteuert.

Merkst Du was? 0,2 bar Luftdruck mehr und der Verbrauch sinkt, sowie es gibt mehr "Sicherheit" beim Fahren, ohne das die Hersteller grössere Aufwände treiben müssen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Aber Kai ist es nicht so, daß man auf dem Track den Druck auf ca. 1.6 Bar reduziert, damit der Reifen mit zunehmender Temperatur seinen optimalen Druck aufbaut und dadurch die optimale Straßenlage erreicht?

So habe ich es zumindest immer interpretiert!:oops:

Da Du aber mit Sicherheit viel mehr Ahnung davon hast als ich, würde ich mich gerne eines besseren belehren lassen!:-))!

Gruß Manni308

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Manni, ich habe den Text überspitzt, Du hast schon Recht.

0,2 bar Differenz merkt kein normaler Fahrer, jedoch über eine grössere Distanz gibt es einen Mehr, oder Minderverbrauch.

Als ganz groben Richtwert kannst Du auf dem Track den Standardluftdruck (vom kalten Pneu, gem. Herstellervorgabe) auf den heissen Pneu, minus 0,2 Bar rechnen.

Das heisst, nachdem Du die Luft abgelassen hast, und der Pneu erkaltet ist, hast Du max. die Hälfte vom Standardluftdruck im Pneu.

Wenn man so mit nun kalten Pneu fährt, ist der Pneu kurzfristig tot!:-(((°, Falls er nicht schon vorher abgerubbelt wurde!:D

  • Gefällt mir 1
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später registrieren. Wenn du bereits ein Benutzerkonto hast, melde dich zuerst an.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Neu erstellen...