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Baumstamm

Frage an Fotografen: Was könnte man hier mit eigenem Auge sehen, was ist bearbeitet?

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Baumstamm
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Letzter Beitrag:

Servus,

ich weiss, dass wir hier zwar in einem Sportwagen Forum sind, aber ich stelle meine Frage trotzdem mal, da hier ja auch eine Menge fähiger Fotografen angemeldet ist. Sollte ein Admin/Moderator diesen Thread unpassend finden, so solle er diesen doch bitte löschen!

Ich habe in den Weiten des Internets folgendes Bild gefunden und wollte fragen, ob man diese wunderbare Aussicht wirklich mit bloßem Auge sehen kann oder ob dies ein völlig bearbeitetes Bild ist.

5621838534_fc3c33c447_b.jpg

Klick um auf die Flickr Seite des Fotografen "theauroraflickr" zu kommen!

Diese Aussicht hat mich einfach beeindruckt und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man diese Anzahl von Sternen inkl. der sehr deutlich zu sehenden Milchstraße genau so mit bloßem Auge sehen kann. Ich weiss jetzt nicht ob meine Frage völlig unpassend bzw. doof ist, weil ich auf dem Gebiet der Fotografie ein Laie bin, aber ich bin für jede Antwort dankbar.

Das Foto ist wohl auf Teneriffa auf dem "El Teide" entstanden, dem höchsten Berg Spaniens!

Übrigens gibt es dazu auch noch ein Video mit weiteren extrem beeindruckenden Naturaufnahmen :-))!

1FCz_sRkrNw

Gruß Baumstamm

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el_mariachi
Geschrieben

Ich bin zwar kein Fotograf, aber ich glaube, mit entsprechend langer Belichtungszeit lässt sich sowas verwirklichen.

Sverigenils
Geschrieben

Mit einer langen Belichtungszeit wird es aber auch schwierig für die abgebildete Person, vollkommen ruhig zu sitzen, mal abgesehen davon, dass sich die Sterne ja auch bewegen, bei einer Belichtungszeit von allein einer Minute zB hat man schon Striche statt Punkten..

Mein Gedanke: Extrem große Blende? So richtig passen tut es aber auch nicht zu 100%...

Mikes996
Geschrieben

Selbst bei längerer Belichtungszeit nicht möglich ,die Belichtungszeit wäre so lang das die Sterne bei dieser langen Belichtungszeit nur als lange Striche zu erkennen wären wegen der Erdrotation und der Typ vorn nur verschwommen,also selbst wenn die Kamera gut ausgerichtet mit einem Nachführmotor versehen wäre,könnte der Mensch im Bild niemals solange still stehen das er nicht nicht verschwommen wäre.Dieses Bild ist mit einem leistungsfähigen Teleskop aufgenommen worden und zudem eine Fotomontage,da bin ich mir fast sicher.Grüße

FutureBreeze
Geschrieben

grundsätzlich sind solche aufnahmen doch eigentlich nur mit kameranachführung möglich!

Wenn es möglich sein sollte mit einfachem statischen equipment solche aufnahmen zu machen bräuchte man keine teleskope mehr ;-)

Für mich ist das ein Fake.

Mit den augen wird man ein solches bild niemals sehen - dafür sind die sterne einfach viel dunkler als die dämmerung!

Muhviehstar
Geschrieben

Guckt euch mal im Flickr-Stream das Equipment an. Sieht ganz schön aufwendig aus, habe aber absolut keine Ahnung, was man dort sieht. :wink:

Die Exif-Daten von dem Bild sind ebenso beeindruckend: http://www.flickr.com/photos/60897480@N03/5621838534/meta/

ISO 4000 bei 30 Sekunden Belichtung... Bei Tageslicht könnte man schon fast den Objektivdeckel drauf lassen :wink:

botzelmann
Geschrieben

Das Bild muss nicht zwangsläufig ein Photoshopfake sein.

Es gibt auch "halbe" Graufilter um z.B. einen Himmel auf Fotos bereits bei der Aufnahme abzudunkeln.

Dreht man den Graufilter um (also den "grauen" Teil auf den Untergrund/die Person), ballert die ISO-Zahl auf XXX.XXX, Blende auf etc. dann könnte so ein Foto auch mit einer ansatzweise geringen Belichtungszeit mMn möglich sein, so dass Sterne und Person eben nicht verwackeln/Striche ziehen.

Soviel aber mal nur in der Theorie - ich hatte noch nie einen Graufilter auf der Kamera und habe keine Ahnung, welchen Effekt so ein Teil hat

Atombender
Geschrieben

Bei Astro-Photographien wird häufig mit Falschfarben oder Farbübersättigung gearbeitet. Ein David Malin macht auch nichts anderes. Mit dem eigenen Auge ist so ein Bild nicht wahrzunehmen. Auch wenn der Himmel frei von Wolken und Lichtverschmutzung ist, hat die Atmosphäre in der Höhe immer noch einige Nebeneffekte zu bieten wie zum Beispiel das "Funkeln" einzelner Sterne.

Edit: Falls du dir nicht sicher bist, wohin mit einem Thread, im Zweifelsfall gibt es "Aus dem Alltag". Da können eigentlich alle Themen, die nichts mit Autos zu tun haben, rein.

cinquevalvole
Geschrieben

Ein extrem lichtstarkes Objektiv/Teleskop ist erforderlich. Sind meist riesige Kavenzmänner. :-o

Oft werden in der Astrophotographie Vollformatchips verwendet, die zwecks Rauschunterdrückung auch eigens gekühlt werden.

Daneben muss die Montierung bzw. Nachführung, der Verschluss - im Grunde die gesamte Mechanik erschütterungsfrei ausgeführt sein.

Atik4000.jpg

botzelmann
Geschrieben

Oder es ist wirklich nur ISO Rauschen und gar keine Sterne :wink:

der_messias
Geschrieben

Liegt ein nicht großer Teil dieses Lichtes nicht auch außerhalb des sichtbaren Bereichs und kann somit nur mittels entsprechender chips aufgenommen werden?

Ein weitere Möglichkeit wäre, wobei man damit den Sternenhimmel auch nicht hinbekommen dürfte, eine HDR Aufnahme ... ?!

Wahrscheinlich ist das Bild eine ganze Kombination aus verschiedensten Aufnahmetechniken, die dann zusammengesetzt wurden.

natches
Geschrieben

Für micht sieht daran nichts direkt montiert aus außer vielleicht ein paar Änderungen an der Farbe und am Kontrast.

Laut den EXIFS (Kameradaten) wurde hier mit einer sehr großen Blende (1.4) und einer sehr großen Lichtempfindlichkeit (ISO 4000) 30 Sekunden lang belichtet. Bei einem klaren Himmel könnte ich mir also schon vorstellen, dass ein derartiges Bild dabei enstehen kann!

cinquevalvole
Geschrieben

Als Faustformel für die maximale Belichtungszeit (t) in Sekunden gilt:

b9be5284d3da339ac33d5a1c2cc98a85.png

Ansonsten droht Strichspuraufnahme wg. Deklination.

Ausserdem gehen die Astrofuzzis gern im Winter ins Gebirge.

Vorteile u.a.: Weniger Wasserteilchen und Smog in der Luft, weniger Streulicht aus Zivilisation.

Ansonsten kann man in postproduction am Computer noch mehrere Aufnahmen kombinieren und so z.B. verschiedene Spektren überlagern. Sieht dann schön bunt aus so ein Pferdenebel. X-)

Pferdekopfnebel.jpg

autogirl
Geschrieben

Also spontan würde ich sagen, so ein Foto gibt es nicht als original Fotografie. Vorallem die unteren Sterne haben mir zuviel Kontrast für die scheinbare Entfernung. Ich denke mal, das nicht nur Bearbeitung Schärfe, Kontrast ect. gemacht wurde sondern auch einiges am Sternenbild geändert wurde.

Jonny
Geschrieben

Nachdem ich jetzt mal in Neuseeland mitten in der Pampa in absoluter Dunkelheit stand bin ich mir relativ sicher, dass man sowas fotografieren kann. Ich hab zum ersten Mal die Milchstraße mit eigenen Augen gesehen, und anstatt den paar Sternchen die man in unseren Gegenden wegen der Lichtverschmutzung sieht, hab ich einen Sternenhimmel ähnlich dem oben gezeigten (ohne die Farben) gesehen.

Unglaublich!

autogirl
Geschrieben

Ok, bin nicht so der Profi beim Fotografieren. Man kann da schon einiges rausholen manchmal. Ich weiß aber auf jden Fall, das ich ziemlich fix so ein Bild mit Photoshop interessant gestalten könnte. :-)

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