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absolutmuc

Verdienstmöglichkeiten BMW-Welt und BMW-Museum

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absolutmuc
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Servus,

ein Freund möchte sich bei einer Agentur für einen Job als "der Mann, der die Fahrzeugübergabe in der BMW-Welt macht" bewerben, also eher der Bereich Customer Care / Customer Service. (Ist Anfang dreißig, hat Ausbildung und Berufserfahrung im Automobilbereich).

Bei der Bewerbung ist Angabe der Gehaltsvorstellung Bedingung, meiner Einschätzung nach läge das Jahresgehalt bei 35-40 brutto? Kommt das ungefähr hin?

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Hadez
Geschrieben

Kann ich mir nicht vorstellen. Welche Anforderungen muss ein Bewerber denn erfüllen?

Jahresgehalt würde ich bei max. 30.000 brutto sehen.

Standort München mal unberücksichtigt.

JayOne
Geschrieben

Also 35-40 brutto halte ich auch für zu viel, heute kann ja manch ein Ingenieur froh sein, wenn er 40 brutto als Einstiegsgehalt bekommt.

Ich denke auch eher an 30 maximal.

brobox
Geschrieben

Der Job ist meiner Einschätzung nach ähnlich wie Autos verkaufen (Verkäufer machen ja unter anderem auch Auslieferungen), aber ohne Erfolgsdruck, dafür mit höherem Gewicht auf angenehmem Äusseren und gute Umgangsformen. Deshalb würde ich mich am durchschnittlichen Verdient eines Verkäufers orientieren. 30 bis 35 m halte ich für realistisch.

FutureBreeze
Geschrieben

fragen wir doch mal so rum - wo hat er bisher gearbeitet und was hat er dort bisher verdient?

bewirbt er sich aus vorhandenem arbeitsverhältniss heraus?

tap333
Geschrieben

Ein Autoverkäufer, wenn er jetzt kein Versager ist, macht locker 50tEUR brutto im Jahr plus Prämien.

JayOne
Geschrieben

sprich jeder Autoverkäufer der exklusive Prämien keine 50k verdient ist ein Versager :-))!

(und VW ist scheiße) :-))!

Edit: Durchschnittsbrutto eines Autoverkäufers in Bayern: 2.687€, sprich ca 32k

FutureBreeze
Geschrieben

50k plus prämien?

wow - warum hab ich studiert?

wo muss ich mich bewerben?

Bin sicher ein guter Autoverkäufer, da ich die Begeisterung am KFZ wecken kann ;-)

Toni_F355
Geschrieben
50k plus prämien?

wow - warum hab ich studiert?

Tja, ich sage jetzt mal nichts dazu....! O:-)

Du hast studiert - und ich fahr den Ferri! (Vorsicht, Sarkasmus!)

Denke auch, 30k wird das max. Erreichbare inkl. aller Sozialleistungen sein für einen solchen Posten in der BMW Welt!

brobox
Geschrieben
Ein Autoverkäufer, wenn er jetzt kein Versager ist, macht locker 50tEUR brutto im Jahr plus Prämien.

Wer hat das gesagt? Dragan oder Stefan?

littlemj
Geschrieben
50k plus prämien?

wow - warum hab ich studiert?

wo muss ich mich bewerben?

ja, das wüsst ich grad auch gern...

Bin sicher ein guter Autoverkäufer, da ich die Begeisterung am KFZ wecken kann ;-)

Die Leute kaufen doch nur ein Auto damit du endlich ruhig bist :D :D :D

absolutmuc
Geschrieben

Er ist Kfz-Meister, musste aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Verdienst über 40k bisher. Ich konnte den Job nicht recht einordnen, da kein Verkäufer aber auch kein Kundenberater.

Gefordert werden neben Studium oder Ausbildung im Kfz-Bereich erhebliche social-skills und Fremdsprachen.

Das klingt -zumindest theoretisch- wesentlich anspruchsvoller als die typische Audi-Ingolstadt-Schlüsselübergabe-Aushilfe. 30k wäre eine harte Nuss, da ist man bei den Lebenshaltungskosten hier ganz schön angesch***en.

tap333
Geschrieben

Studieren nur um später viel Geld zu verdienen ist Wunschdenken. Man gucke sich mal die Gehälter von z.b. Maschinenbauingenieuren an. Die finde ich lächerlich.

Selbst als Arzt im Krankenhaus bekommt ihr absolut lächerliches Gehalt.

Ein fleißiger Fabrikarbeiter hat nach ein paar Jahren die gleiche Summe in der Tasche.

Kenne einige Verkäufer von verschiedenen Autohäusern und ich habe es schwarz auf weiß gesehen. Zuviel darf ich auch nicht verraten. Was ein Großkundenverkäufer verdient, würdet ihr nicht glauben.

JayOne
Geschrieben

Es mag ja sein, dass es diese Verkäufer gibt, die 50k und mehr verdienen, aber alle anderen als Versager ab zu tun oder es als die Normalität anzusehen ist meiner Meinung auch nicht das Wahre.

Naja du hast schon Recht, dass ein Studium nicht automatisch einen höheren Verdienst einschließt, aber leider ist es heut zu Tage so, dass das klassische hoch arbeiten, wie es früher einmal möglich war eben nicht mehr so vorhanden ist.

Also ein Studium ist heute schon oft Grundvorraussetzung und von daher macht ein Studium dann doch wieder Sinn, um höher aufzusteigen.

Natürlich kann auch jemand ohne Studium viel Geld verdienen, auch viel mehr als jemand der studiert hat, allerdings ist das ja von vielen Faktoren und vom Einzelfall abhängig.

Deswegen hab ich mich vorhin eben geärgert.

Grüße

tomekkk
Geschrieben
Studieren nur um später viel Geld zu verdienen ist Wunschdenken. Man gucke sich mal die Gehälter von z.b. Maschinenbauingenieuren an. Die finde ich lächerlich.

Ja klar:???: Ein Einstiegsgehalt von 45.000 ist doch nicht schlecht!

tap333
Geschrieben

Versager ist etwas übertrieben ok. Verkäufer die sich ein wenig anstrengen schaffen diese Summe.

Ich habe viele Studenten kennengelernt die dachten, am Ende des Studiums winkt die große Kohle. Selbst als Arzt(für mich das schlimmste Beispiel) mit super Abschluss ist das Gehalt ein Schlag ins Gesicht. Da kann man als Strassenbauer deutlich mehr verdienen.

Felix
Geschrieben

@Topic:

Ich glaube das der Job kaum etwas mit einem Verkäufer zutun hat. Zumindest dürfte sein Gehalt Fix sein und keine Erfolgsprämien enthalten. Ich kenne solche Leute zwar nur von Werksabholungen bei VW und Audi, dürfte dort aber ähnlich sein. Eigentlich ein sehr schöner Job wie ich finde, denn das Abholen des neuen Wagens ist ja für die meisten Eigentümer ein sehr freudiger Moment.

Man erklärt und übergibt denn Kunden dort ihr neues Auto, gratuliert, wünscht gute Fahrt usw.

ABER man berät dort nicht bei der Konfiguration, schließt keine Verträge und handelt auch keine Konditionen aus. Ebenso wenig hat man einen Kundenstamm, oder ein Gebiet das man bereut.

tomekkk
Geschrieben (bearbeitet)

Bekommst du im Krankenhaus als Assistenzarzt nicht schon 10.000 Brutto/Monat?

Davon abgesehen wäre ich aber lieber Konstrukteur als Strassenbauer, alleine von der Anstrengung her!

bearbeitet von tomekkk
Felix
Geschrieben
Versager ist etwas übertrieben ok. Verkäufer die sich ein wenig anstrengen schaffen diese Summe.

Ich habe viele Studenten kennengelernt die dachten, am Ende des Studiums winkt die große Kohle. Selbst als Arzt(für mich das schlimmste Beispiel) mit super Abschluss ist das Gehalt ein Schlag ins Gesicht. Da kann man als Strassenbauer deutlich mehr verdienen.

Das kann ich zum Teil bestätigen. Wir haben im Freundeskreis zwei junge Anästhesisten die als Stationsärzte im Krankenhaus arbeiten. Ist schon krass welche Schichten/Arbeitszeiten denen auferlegt werden, dazu noch eine Bezahlung die eher mies ist.

Klar, wer Daddy´s Praxis mit gutem (privatem) Kundenstamm übernehmen kann... da kann das auch anders aussehen. ;)

JayOne
Geschrieben

Der Berufswunsch Arzt ist eben keine wirtschaftliche Entscheidung und das ist auch gut so! Aber ich sage euch ganz ehrlich, das schlimmste daran Arzt zu sein ist, dass man in der Gesellschaft dafür viel zu wenig respektiert wird, ich höre viel zu oft Menschen über Ärzte schimpfen. Aber was würden egnau diese Leute dann ohne die Ärzte machen?

In meinen Augen sind Ärzte für das was Sie jeden Tag leisten, wie viele Stunden Sie arbeiten, wie konzentriert Sie sein müssen, wie viel Verantwortung Sie tragen, wie flexibel Sie sein müssen und wie viel von Ihnen erwartet wird nicht nur unterbezahlt, sondern einfach viel zu wenig angesehen in der Gesellschaft, obwohl es wohl nur wenige Leute gibt, die sich freiwillig etwas ähnliches aushalsen. Soviel dazu.

Und um nochmal zurück zu kommen zum Thema studieren wegen Geld etc.

Natürlich sind 50.000€ Einstiegsgehalt viel Geld und das ist ja auch nicht das Ende der Fahnenstange, aber ich verstehe schon was tap333 sagen will. Er meint einfach dass das Studium kein Garant für Erfolg und "Reichtum" im sinne von einem hohen Verdienst ist.

Wie schon gesagt hängt es halt von viel zu vielen Faktoren ab,w ie erfolgreich jemand ist und wie oder ob er zu einem hohen Verdienst ist, aber eines darf man nicht vergessen, Bildung schadet einem nie und heute ist es leider schon so etwas wie eine Grundvorraussetzung, dass man studiert hat und genau deswegen lohnt es sich wohl auch aus wirtschaftlicher Sicht wieder zu studieren.

Edit: Ja Felix, das stimmt, aber wie viele Ärzte schuften sich im Krankenhaus einen ab?

Toni_F355
Geschrieben
Was ein Großkundenverkäufer verdient, würdet ihr nicht glauben.

Ooooch, ich würde.............! :D

Aber ich sage euch ganz ehrlich, das schlimmste daran Arzt zu sein ist, dass man in der Gesellschaft dafür viel zu wenig respektiert wird..

Meinste?? Ich persönlich hab Mega-Respekt vor diesem Berufsstand, deren Verantwortung, die Arbeitszeitbelastung und und und! :-))!

Aber deswegen stilisiere ich die Ärzteschaft nicht zu "Götter in weiss!"

Ich habe schon ein paar VD´s von Ärzten gesehen, da bekommste echt Tränen der Rührung! Meistens komplett lächerlich was da unten rechts steht!

Ganz anders sieht es wiederum aus, wenn ein Arzt irgendwelchen Geissens die Lippen aufspritzt oder die Tüten vergrößert, Arbeitszeit von 09.00 - 16.00 Uhr! Und dann das 5-10 fache Gehalt eines Notfall-Chirurgen!

Aber das ist ne Grundsatzdiskussion und wäre hier komplett OTT!

JayOne
Geschrieben

Ich stilisiere Sie auch nicht zu Göttern in weiß Toni, aber die meisten die ich kenne sind dennoch unzufrieden nach einer Behandlung. Weil es eben oft krankheits- oder verletzungsbedingt bestimmte Nachteile mit sich zieht und oft wird der Arzt dafür verantwortlich gemacht. Finde ich schade.

Ich konnte auch im Krankenhaus-Alltag ganz gut miterleben, welche Strapazen der Job so mit sich bringt und die sind echt nicht zu verachten.

Wenn jemand aus Überzeugung Menschen zu helfen den Entschluß fasst Arzt zu werden dann hat er definitiv meine Anerkennung.

Von solchen Lippenaufspritzern halte ich auch nichts, allerdings hat die plastische Chirurgie schon durch Unfallfolgen und so weiter eine daseinsberechtigung.

So genug Off-Topic :D

Gast
Geschrieben
Versager ist etwas übertrieben ok. Verkäufer die sich ein wenig anstrengen schaffen diese Summe.

Ich habe viele Studenten kennengelernt die dachten, am Ende des Studiums winkt die große Kohle. Selbst als Arzt(für mich das schlimmste Beispiel) mit super Abschluss ist das Gehalt ein Schlag ins Gesicht. Da kann man als Strassenbauer deutlich mehr verdienen.

OT

Ich finde es sehr schwierig ein "Da kann man als Strassenbauer deutlich mehr verdienen" mit einem "durchschnittlich macht der Uniassitenzarzt nicht viel Kohle" zu vergleichen. Der Uniassistent ist mit die unterste Stufe im ärztlichen System, was die Bezahlung angeht sind oft nur Häuser mit kirchlichem Träger schlechter. Wenn ich dann einen sehr erfolgreichen "Fabrikarbeiter" (erklär mal was der eigentlich ist?) oder Strassenbauer damit vergleiche funktioniert das einfach nicht. Ich kann nicht nur ein gewisses Alter nehmen und dann das Gehalt mit diesem Alter vergleichen ohne die Entwicklungschancen und auch die bisherige Entwicklung im Vergleich zu einer durchschnittlichen Person in diesem Bereich zu vergleichen. Jemand, der sehr erfolgreich ist wird wahrscheinlich oft ähnlich oder mehr verdienen als durchschnittliche Personen einer "Bildungsstufe" drüber.

Wenn der Arzt sich reinhängt, gut ist in seinem Job und sich auf der Karriereleiter nach oben arbeitet (so wie der Fabrikarbeiter es auch getan hat) dann kommen da irgendwann eben keine 45-50k pro Jahr raus, da reden wir dann von mehr als 200k im Jahr (in München auch mehr, die Spanne reicht hier in Deutschland als Oberarzt bei knapp unter 100k bis zu vereinzelten Chefärzten bzw. privaten Praxen mit mehrern Millionen Nettoverdienst im Jahr, das sind dann Einzelfälle, wie der Arbeiter mit 100k im Jahr auch...). Das Gesellschaftliche Ansehen und das Gehalt leidet leider sehr unter ungeschickten Verhandlungsweisen (lange nichts und dann plötzlich fallen einem Missstände auf und man will 15% plus weniger Arbeit). Wieviel Ärzte dafür in der Klinik sind oder daheim noch machen lasse ich außen vor. Der Stundenlohn und die entsprechende Verantwortung ist auch im Bereich der Spitzengehälter in meinen Augen nicht ausgewogen. Aber Arzt ist oftmals (und das ist auch gut so) kein Beruf sondern mehr Berufung. Man erfüllt sich damit auch oftmals ein persönliches Lebensziel, dass man nicht durch Geld kaufen könnte.

Zum Thema: Ich denke mit 34-38k liegt man nicht unbedingt falsch. Das lässt Spielraum für Verhandlungen und man kann bei BMW dank 13. und 14. Gehalt auch mal ein etwas niedrigeres Monatsgehalt aushandeln. Die Frage ist aber wirklich wieviel Verantwortung er in dem Bereich übernehmen wird. Wenn er z.B. auch verantwortlich für die anderen Mitarbeiter ist kann auch wesentlich mehr drin sein. Wenn er "nur" den BMW auf die Übergabeplattform fährt und den Schlüssel übergibt wohl eher weniger.

absolutmuc
Geschrieben
OT

...

Zum Thema: Ich denke mit 34-38k liegt man nicht unbedingt falsch. Das lässt Spielraum für Verhandlungen und man kann bei BMW dank 13. und 14. Gehalt auch mal ein etwas niedrigeres Monatsgehalt aushandeln. Die Frage ist aber wirklich wieviel Verantwortung er in dem Bereich übernehmen wird. Wenn er z.B. auch verantwortlich für die anderen Mitarbeiter ist kann auch wesentlich mehr drin sein. Wenn er "nur" den BMW auf die Übergabeplattform fährt und den Schlüssel übergibt wohl eher weniger.

Danke, ich kenne das Spiel ein wenig, wer z.B. 20% über oder unter dem "tatsächlich erreichbaren Gehalt" liegt, hat oft schon schlechte Karten... Der eine ist dann größenwahnsinnig, der andere verkauft sich unter Wert...

brobox
Geschrieben
...Wenn er z.B. auch verantwortlich für die anderen Mitarbeiter ist kann auch wesentlich mehr drin sein. Wenn er "nur" den BMW auf die Übergabeplattform fährt und den Schlüssel übergibt wohl eher weniger.

Wenn sich da in den letzten Jahren nichts geändert hat ist gehört eine ausführliche Einweisung in das Fahrzeug zur Übergabe. "Betriebsanleitung finden Sie im Handschuhfach" gilt nicht. Allerdings ist das einfach zu lernen, kann prinzipiell jeder der ein neues Modell der entsprechenden Marke fährt, weiteres Detailwissen wird in Schulungen vermittelt. Natürlich sollte man die Zeremonie mindestens auch in Englisch, besser noch in einer weiteren Sprache beherrschen.

Wenn man gute Umgangsformen und ein passendes Auftreten mitbringt würde ich den Job im Vergleich zum Verkauf als leichter bezeichnen.

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