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Die Welt Presse Fotos des Jahres 2010

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tomekkk
Geschrieben

Nach den ersten drei Fotos wurde mir speiübel - das ist doch pervers!

Atombender
Geschrieben

Und es ist immer der gleiche Dreck...

Ich warte seit über 30 Jahren auf ein "fröhliches" World Press Photo of the Year. Werd' ich aber nicht mehr erleben, das gezeigten Elend anderer Menschen lässt sich schließlich besser verkaufen, das wissen die Photografen genau. Aasgeier.

gecko911
Geschrieben

Einige krasse Fotos dabei. 17 und 18 sind nix für schwache Nerven....

Huschijunior
Geschrieben

Die Bilder sind echt teilweise der Wahnsinn!

Eins hat mir allerdings bei dem Link gefehlt. Ich hatte einen Link vom Stern ( http://www.stern.de/fotografie/world-press-photo-award-2011-die-besten-bilder-des-jahres-1652917.html ) und da ist das das 10. Bild. Bei dem Bild musste ich 2mal hinschauen um es zu sehen was da passiert ist. Ich hatte bei einigen Bildern echt Gänsehaut pur und wusste nicht was ich sagen sollte.

Gast Benni-348
Geschrieben
Und es ist immer der gleiche Dreck...

Ich warte seit über 30 Jahren auf ein "fröhliches" World Press Photo of the Year. Werd' ich aber nicht mehr erleben, das gezeigten Elend anderer Menschen lässt sich schließlich besser verkaufen, das wissen die Photografen genau. Aasgeier.

Was bringen denn "Friede-Freude-Eierkuchen-Bilder"?

Die prämierten Bilder sollen doch aufrütteln und sensibilisieren. Und das tun sie doch wirklich.

Das tatsächliche Elend auf der Welt wird doch viel zu oft tot geschwiegen.

Wenn ich das erste Bild sehe, muss ich daran denken, dass dem Mädel nicht nur die Nase verstümmelt wurde.

Die Taliban haben ihr auch die Ohren abgeschnitten.

Atombender
Geschrieben

Wenn ich das erste Bild sehe, muss ich daran denken, dass dem Mädel nicht nur die Nase verstümmelt wurde. Die Taliban haben ihr auch die Ohren abgeschnitten.

Und das weißt du nicht, weil du das Bild angeschaut sondern weil du den Text darunter gelesen hast. Für mich ist ein gutes Bild größtenteils selbsterklärend und eine Momentaufnahme "aus dem Leben gegriffen". Lediglich der Ort und Zeitpunkt werden erwähnt. Der Kontext ergibt sich aus der Szene. Dass die meisten Photos Schaurigkeiten zeigen, ist doch kein Zufall. Da fühlt man sich wie ein Gaffer.

Im Übrigen hat das Internet einen sehr großen Teil dazu beigetragen, wegen seines fast grenzenlosem Zugang zu Informationen viele Leute abzustumpfen.

Rodemarc
Geschrieben
Im Übrigen hat das Internet einen sehr großen Teil dazu beigetragen, wegen seines fast grenzenlosem Zugang zu Informationen viele Leute abzustumpfen.

Ich will garnicht groß dazu schreiben, ist sicher ein zweischneidiges Schwert.

Aber: Das Internet hat sicher mehr Leute zu Informationen im positiven Sinne verholfen als es andere abgestumpft hat.

Wenn ich mir anschaue das die Proteste in Tunesien, Ägypten, etc zum großen Teil über moderne Medien organisiert wurden, ist das nur positiv.

Eine ganz wichtige Möglichkeit, um unterdrückte und diktatorisch regierte Länder umzukrempeln führt über umfassende Information von großen Teilen der Bevölkerung.

Jonny
Geschrieben
Was bringen denn "Friede-Freude-Eierkuchen-Bilder"?

Die prämierten Bilder sollen doch aufrütteln und sensibilisieren. Und das tun sie doch wirklich.

Das tatsächliche Elend auf der Welt wird doch viel zu oft tot geschwiegen.

Wenn ich das erste Bild sehe, muss ich daran denken, dass dem Mädel nicht nur die Nase verstümmelt wurde.

Die Taliban haben ihr auch die Ohren abgeschnitten.

Richtig. Und bei uns demonstriert das Hippi-Pack für ein Ende des Afghanistaneinsatzes...man sollte sich mal vor Augen halten, was eine Rückkehr der Taliban nicht nur für die Welt sondern auch für die Afghanen bedeutet...

Friede-Freude-Eierkuchen und eine friedliche Welt bedeutetet für manche Schmalspurhirne in unseren breiten, dass man nix hört, nix sieht und wenn dann regt man sich über den bösen Satan die USA auf. Ich hasse das. Und genau dafür, sind solche Bilder gut um diesen Typen von Menschen zu zeigen, was ihre "wir halten uns raus" Mentalität so bewirkt. Blühende Wiesen haben die schon in ihren Köpfen...

Markus Berzborn
Geschrieben
Einige krasse Fotos dabei. 17 und 18 sind nix für schwache Nerven....

Ja, das sagt unsere Generation, weil wir Frieden und Wohlstand gewohnt sind.

Für Kriegsteilnehmer wären diese Fotos aber nun wirklich in keiner Weise schockierend gewesen.

Gruß,

Markus

Felix
Geschrieben
Und es ist immer der gleiche Dreck...

Ich warte seit über 30 Jahren auf ein "fröhliches" World Press Photo of the Year. Werd' ich aber nicht mehr erleben, das gezeigten Elend anderer Menschen lässt sich schließlich besser verkaufen, das wissen die Photografen genau. Aasgeier.

In der Hinsicht kann ich dich schon gut verstehen. Aber ein gutes Foto kann doch auch einen politische Aussage haben, ohne gleich zu schockieren. Gerade denke ich an:

001XM8-5020484.JPG

Ich denke vielen geht es nur um möglichst brutale Fotos am Rande der Legalität, um die Auflage zu steigern. Natürlich gibt es sehr viel Elend in der Welt. Aber warum zeigt man denn nicht die tägliche Arbeit unserer Streifenpolizisten, Rettungssanitäter oder Unfall-Chirurgen? Über Vergewaltigung, Drogen-Tote, Mord, Unfälle und Suizid will ja niemand etwas wissen...wenn es in der eigenen Stadt passiert, nur das ist leider die Realität, selbst in meinem kleinen Paderborn. Dies will aber niemand wahr haben und darum passieren die "schlimmen Dinge" ja immer ganz weit weg und hierzulande herrscht die schöne heile Welt. Zumindest versucht uns das die Presse zu vermitteln, wenn ich mir diesen Award anschaue, klappt das ja auch ganz gut. Denn zumindest ein Foto rund um die Öl-Katastrophe von "Deepwater Horizon" hatte ich mir schon gewünscht in den TopTen, leider ist das wohl zu un-populär.

Sumita
Geschrieben

Unter dem Aspekt des richtigen Momentes beim Abdrücken des Kamerauslösers, sind die Bilder teilweise sensationell.

Ob solche Bilder für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, ist zweifelhaft.

Man darf dabei nicht vergessen, daß in erster Linie es den Photographen darum geht, Geld, viel Geld damit zu verdienen, um bekannt zu werden, und für eine spätere evt. Karriere als Starphotograph " aufzusteigen ".

In meinen Augen geht es hier nur ums Geschäft und Publicity, und nichts, aber auch gar nichts Anderes.

Unter dem " Deckmantel ", die Öffentlichkeit auf gewisse Mißständ und Zustände hinzuweisen, ist reiner Selbstzweck und Makulatur, der hier vorgeschoben wird.

Andere würden sagen es ist Effekthascherei.

Ich gebe den Usern uneingeschränkt recht, die hier bemerken, daß man eher positive Photos prämieren sollte.

Wenn ich so die letzten 40 Jahre zurückdenke, hat das negativ Sensationelle, das Abnormale und Skurille, das Positive, die Idylle, Schönheit, Bejahendes, immer mehr verdrängt.

Kein Wunder, daß in den letzten 10 Jahren immer mehr Personen einen Psychiater brauchen, nervlich am Ende sind usw.

Denn das Erfreuliche, Schöne, Lebensbejahende, das positive Denken in unserer heutigen Gesellschaft, wird zwar immer wieder betont, letztendlich aber nur als eine Phrasendrescherei abgetan.

Jeden Tag werden wir von den Medien dermaßen negativ berieselt, daß es den Meisten gar nicht mehr auffällt, gleichzeitig aber Selbstmordversuche, Gleichgültigkeit, Komplexe und Verhaltensstörungen drastisch zunehmen.

Drum frage ich mich wirklich, müssen solche Bilder sein.

Kommt mir aber keiner und sagt die sollen " aufrütteln ".

Es ist mit dieser Pressefreiheit, auch dem Internet, wie mit einem Messer.

Es kann auf der einen Seite ein Segen, ( wenn in Not ), aber auch ein Fluch sein ( wenn jemand damit umgebracht wird).

Genauso sehe ich unsere Medien, Presse, TV, Internet.

Wenn damit dosiert, und mit Gefühl umgegangen wird, ok. Leider sehe ich da seit längerem keinerlei Ansatzpunkte.

Deshalb verurteile ich dies auch so vehement.

Presse, TV und sämtliche anderen Medien, sind an vielen Mißständen, Aufhetzungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen genauso mitverantwortlich, wie die Verursacher von Kriegen, Verbrechern od. Mißständen selbst.

Zurück zum Thema, wenn manche Erwachsene schon diese Photos sich nicht ansehen können, sich ekeln, oder ein flaues Gefühl im Magen verspüren, wie sollen da Kinder, die sowas u. U. sehen dann wohl diese verarbeiten können.

Darüber solte man auch mal nachdenken.

herzliche Grüße

Sumita

Markus Berzborn
Geschrieben

Für meine Begriffe sind solche Bilder der Realität jedenfalls erheblich sinnvoller als die ganzen Horror- und Splatterfilme und was es da sonst noch so alles gibt und die sich manche Leute sogar noch freiwillig anschauen gehen.

Gewalt und Elend sind ernste Dinge und nicht Spaß und Unterhaltung.

Je mehr Menschen das kapieren, umso besser.

Gruß,

Markus

Atombender
Geschrieben

Die Doppelmoral der Presse hat mich gelehrt, dass es in Ordnung ist, am Spätnachmittag einen Bericht aus Afrika zu zeigen, wo zwei gefangen genommene "Rebellen" mit Benzin übergossen und dann angezündet werden. Ein Film wie "Night is Falling" hingegen darf nicht vor 22:00 Uhr ausgestrahlt werden.

Im übrigen sollte gerade die USA mal lernen, vor der eigenen Haustür zu fegen anstatt in ihrem Antiterrorwahn durch halb Asien zu wüten.

Aber jetzt driftet es zu weit in Richtung Politik.

hayabusa1300
Geschrieben

Hier kann man sich fast alle Bilder die seit 1957 gewonnen haben angucken:

http://www.archive.worldpressphoto.org/years

Und ich muss sagen, dass ich nicht den Eindruck habe, dass seitdem eine drastische Entwicklung zur Dramatik sehe. Gewinner 1963, ein Mönch der sich selber verbrennt. Gewinner 1984, eine Baby-Leiche die exhumiert wird.

Ich denke, dass einige Fotografen (nicht jeder) mit ihren Bildern auch zum Nachdenken anregen, die Menschen bewegen wollen. Un das tun schockierende Bilder nun mal mehr als Blumenwiesen.

Atombender
Geschrieben

Hier ist mal so ein "Friede-Freude-Eierkuchen" Bild; Ein US-Soldat, der aus Vietnam zurückkehrt und von seiner Familie begrüßt wird. An Kraft und Symbolik kaum zu überbieten.

homecoming-vietnam.jpg

Sowas sieht mal leider eher selten.

Markus Berzborn
Geschrieben
Ich denke, dass einige Fotografen (nicht jeder) mit ihren Bildern auch zum Nachdenken anregen, die Menschen bewegen wollen. Un das tun schockierende Bilder nun mal mehr als Blumenwiesen.

Wie heißt das alte Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und das stimmt, weil die meisten Menschen eher visuell als aural orientiert und darüber hinaus auch keine Intellektuellen sind.

Wenn man nun also ein Bild vorlegt wie das unter Nr. 1, dann braucht man nicht mehr lange zu erklären, was die Taliban sind.

Ebenso wie man nach Vorlage der Bilder der Leichenberge aus den KZs nicht mehr lange darüber diskutieren muss, ob der Nationalsozialismus nicht doch auch seine guten Aspekte hatte.

Da es jedoch erfahrungsgemäß immer wieder einige Schwachköpfe bzw. Menschen mit reichlich kurzem Gedächtnis gibt, ist es gut, beizeiten solche Bilder hervorkramen zu können, wenn solche Leute meinen, wieder den Mund aufreißen zu müssen.

Gruß,

Markus

gecko911
Geschrieben
Ich will garnicht groß dazu schreiben, ist sicher ein zweischneidiges Schwert.

Aber: Das Internet hat sicher mehr Leute zu Informationen im positiven Sinne verholfen als es andere abgestumpft hat.

Wenn ich mir anschaue das die Proteste in Tunesien, Ägypten, etc zum großen Teil über moderne Medien organisiert wurden, ist das nur positiv.

Eine ganz wichtige Möglichkeit, um unterdrückte und diktatorisch regierte Länder umzukrempeln führt über umfassende Information von großen Teilen der Bevölkerung.

Sehe ich genauso.

Richtig. Und bei uns demonstriert das Hippi-Pack für ein Ende des Afghanistaneinsatzes...man sollte sich mal vor Augen halten, was eine Rückkehr der Taliban nicht nur für die Welt sondern auch für die Afghanen bedeutet...

Friede-Freude-Eierkuchen und eine friedliche Welt bedeutetet für manche Schmalspurhirne in unseren breiten, dass man nix hört, nix sieht und wenn dann regt man sich über den bösen Satan die USA auf. Ich hasse das. Und genau dafür, sind solche Bilder gut um diesen Typen von Menschen zu zeigen, was ihre "wir halten uns raus" Mentalität so bewirkt. Blühende Wiesen haben die schon in ihren Köpfen...

Stimmt. Deshalb ist der Musikantenstadl auch so erfolgreich.....

Ja, das sagt unsere Generation, weil wir Frieden und Wohlstand gewohnt sind.

Für Kriegsteilnehmer wären diese Fotos aber nun wirklich in keiner Weise schockierend gewesen.

Gruß,

Markus

Man kann ja immer nur von sich selbst und seinem Umfeld ausgehen.

Gerade deshalb brauchen wir auch solche Fotos!!!

Gast Benni-348
Geschrieben

.....

In meinen Augen geht es hier nur ums Geschäft .....

.....

Sumita

Willkommen in der Wirklichkeit!

Darum geht es UNS ALLEN. Selbst bei VW arbeitet am Fließband keiner für lau.

Und auch im real existierenden Sozialismus haben "blaue Kacheln" eine gewichtige Rolle gespielt.

Man muss sich bei all diesen Überlegungen zum Sinn oder Unsinn solcher Fotos von dem Gedanken lösen, dass irgend jemand daran verdient / verdient hat.

Wenn man das nicht tut, dann darf man, den gleichen Gedanken hegend, auch keine Kunstausstellung mehr besuchen.

"Künstler" wie Helnwein oder Warhol haben auch nur gegen bares gearbeitet.

Für mich ist die Wirkung der Bilder auf mich wichtig, und speziell das erste Bild hat wieder ganz heftig an mir gerüttelt.

Wobei ich die Geschichte dieses Mädchens schon länger kenne.

LittlePorker-Fan
Geschrieben
Man darf dabei nicht vergessen, daß in erster Linie es den Photographen darum geht, Geld, viel Geld damit zu verdienen, um bekannt zu werden, und für eine spätere evt. Karriere als Starphotograph " aufzusteigen ".

In meinen Augen geht es hier nur ums Geschäft und Publicity, und nichts, aber auch gar nichts Anderes.

Darum geht es UNS ALLEN. Selbst bei VW arbeitet am Fließband keiner für lau.

Und auch im real existierenden Sozialismus haben "blaue Kacheln" eine gewichtige Rolle gespielt.

Man muss sich bei all diesen Überlegungen zum Sinn oder Unsinn solcher Fotos von dem Gedanken lösen, dass irgend jemand daran verdient / verdient hat.

Wenn man das nicht tut, dann darf man, den gleichen Gedanken hegend, auch keine Kunstausstellung mehr besuchen.

"Künstler" wie Helnwein oder Warhol haben auch nur gegen bares gearbeitet.

Ich bin mir sicher, dass die Krisen-Fotografen überwiegend ein Höheres Ziel verfolgen.

Fehlt ein Solches, ein ideologisch-hohes Ziel, überwiegt meistens ein natürlicher, menschlicher Fluchtreflex.

Die meisten Krisen-Fotografen bleiben aber ihrem gefahrvollen Umfeld treu, selbst wenn sie schon genügend auf dem Konto haben.

Auch sind die Fotografen ja nicht Schuld an dem Leiden und auch nicht an der Sensationsgier der Menschen die in Frieden leben:

Die "Großen Schweinereien" in der gesamten Menschheitsgeschichte kommen immer im Namen eines Gottes, eines Vaterlandes oder einer anderen höheren Sache. Menschen kämpfen eigentlich nur dann, wenn es um höhere Ziele geht, um ihre ideologischen Gesichtspunkte.

absolutmuc
Geschrieben
Richtig. Und bei uns demonstriert das Hippi-Pack für ein Ende des Afghanistaneinsatzes...man sollte sich mal vor Augen halten, was eine Rückkehr der Taliban nicht nur für die Welt sondern auch für die Afghanen bedeutet...

Friede-Freude-Eierkuchen und eine friedliche Welt bedeutetet für manche Schmalspurhirne in unseren breiten, dass man nix hört, nix sieht und wenn dann regt man sich über den bösen Satan die USA auf. Ich hasse das. Und genau dafür, sind solche Bilder gut um diesen Typen von Menschen zu zeigen, was ihre "wir halten uns raus" Mentalität so bewirkt. Blühende Wiesen haben die schon in ihren Köpfen...

14 Monate Dienst in AFG haben mir zwei Dinge gezeigt:

1. Kollateralschäden sind leider unvermeidbar in einem friedensschaffenden Einsatz.

2. Kollateralschäden sind Kindergarten im Vergleich zur Herrschaft religiöser Fundamentalisten.

Diese prämierten Bilder sollen doch Inhalte für die Öffentlichkeit transportieren. Da darf es schon mal ungeschminkt grausam sein.

Nicht der "Gaffer-Effekt" soll meiner Meinung nach bedient werden, sondern die Bilder bedienen sich dieses Effekts, um ihren Inhalt zu transportieren. Das ist absolut legitim und nachvollziehbar.

Atombender
Geschrieben (bearbeitet)

Fotos, die die Grausamkeit der Taliban und anderen "Feinden des Westens" zeigen sind natürlich ok, aber wehe man zeigt ein Video eines US-Hubschraubers, der einige Salven in einen mit Kindern besetzten Van feuert, u. a. weil die schießwütige Crew zu dämlich ist, eine Kamera von einer Bazooka zu unterscheiden. Sowas ist unpopulär und wird deshalb verschwiegen. Alles kühl kakulierter Brei, der uns vorgesetzt wird und wir schlucken's runter. Denk da mal drüber nach.

Jury 2011 (Länder beachten)

http://www.worldpressphoto.org/index.php?option=com_content&task=view&id=1938&Itemid=276&bandwidth=high

Edit: Benny: Ja

bearbeitet von Atombender
Gast Benni-348
Geschrieben

Ich denke es wird zu politisch.

Sumita
Geschrieben (bearbeitet)

Nur ein Beispiel, warum wir Irrtümer aufliegen, und wie unser Urteilsvermögen mit Bildern und Kommentaren von der Presse und den Medien manipuliert werden kann.

Als die Amerikaner in den Irak einmaschierten wurde das wie folgt kommentiert.

Der eine TV Sender zeigte eine jubelnde Menschenmenge, tausende die die Hände erhoben und Tränen in den Augen hatten.

Der Kommentar des Reporters." Jubelnde Einheimische begrüßen die amerikanischen Soldaten, die " Befreier " von unserem Diktator, das ganze Land ist im Freudentaumel."

Der andere TV Sender, er zeigte die absolut gleichen Bilder, wurden wie folgt von dem anderen Berichtertatter kommentiert.

" Die kapitalistischen Angreifer werden von der Bevölkerung mit ohnmächtigen Haß, Tränen der Wut in den Augen, und zornigen, drohenden erhobenen Händen empfangen, aber sie sind momentan machtlos, doch ihre Stunde wird noch kommen."

Bilder können nur den Moment zeigen, was jeder dazu hinein interpretiert, bleibt Jedem selbst überlassen, jedoch weder Ursachen noch Hintergründe, die bleiben verborgen.

Sind die Bilder manchmal schon schlimm genug, werden sie meist durch die Kommentare der Medien noch schlimmer gemacht.

Es besteht die Möglichkeit, daß doch nicht Alles so scheint wie es wirklich scheint.

Das nur als Denkanstoß.

herzliche Grüße

Sumita

bearbeitet von Sumita

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