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MarioRoman

Fahrbericht Golf VI GTI | Nutella lässt grüßen

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MarioRoman
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In den USA war es schon länger ein Trend: muskulöse Alltagsautos für bezahlbares Geld. Der bekannteste dieser Gattung ist wohl der Ford Mustang. Es sollte zwölf Jahre dauern, bis Volkswagen 1976 die europäische Antwort in Form des 800 Kilo leichten und 110 PS starken Golf I GTI präsentierte. Frech, kantig und bezahlbar: ein neuer Kult war geboren – und mit ihm ein Bestseller. Bis heute wurden weltweit über 1,7 Millionen GTI verkauft und ein Ende ist nicht in Sicht.

Es gibt Synonyme, die sind gleichbedeutend für eine ganze Produktlinie. Ein Taschentuch ist ein Tempo, Nutella ist gleichbedeutend für jede Nuss Nougat Creme und ein Jeep ist ein echter Geländewagen. So auch beim GTI. Doch wie bei all diesen Produkten, ist es immer das Original, das besonders hervorsticht. Der Kult Golf GTI fährt in seiner mittlerweile sechsten Generation vor. Zwar 500 Kilo schwerer aber auch 100 PS stärker als das Original. Ein Musterknabe wie aus dem Bilderbuch? Schauen wir mal.

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Weg vom Biedergolf – ein GTI muss auffallen

Um dem Biederimage des Otto Normal Golf entgegenzuwirken, wurden einige optische Korrekturen betrieben. Schließlich soll man einen GTI nicht nur spüren, nein er muss auch mit einer unverkennbaren Kriegsbemalung antreten. Der rotgefasste Kühlergrill in Wabenstruktur mitsamt GTI Logo und die tiefgezogene aggressive Frontschürze lassen den Kult-Golf bulliger wirken. Und wenn ein Linksspurblocker sich dann mal zur Seite bequemt, darf er dann auch noch einen kurzen Blick auf den Hintern des Renn-Golfs mit großzügigem Dachspoiler, verdunkelten Rückleuchten, Diffusor an der Heckschürze und der verchromten zweiflutigen Abgasanlage werfen. Im Grunde genommen eher dezente Kosmetik, aber es reicht um diesen Golf eindeutig als GTI wahrzunehmen.

Auch im erwartungsgemäß top verarbeiteten Innenraum warten einige Gimmicks, wie etwa ein unten abgeflachtes Sportlederlenkrad mit roten Ziernähten und rutschfesten Alu Pedalen. Im Fond lässt es sich als großer Mensch jenseits der 1,80 erstaunlich gut aushalten. 350 Liter Kofferraumvolumen lassen genug Platz für längere Reisen. Zudem lässt er sich, dank der getrennt umklappbaren Rückbank, auf 1305 Liter erweitern. Und um den Kult zu bewahren, geht die Empfehlung dieses eine Mal nicht in Richtung der optionalen Lederausstattung. Nein! Wer einen echten GTI haben will, der muss sich auch die bequemen Sportsitze mit Stoffüberzug und dem kultigen Schottenkaro-Muster bestellen. Das ist Pflicht und da hilft auch kein diskutieren. Punkt! Aus! Ende!

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Volle Fahrt voraus – Kraft ohne Ende

Unter der Haube pocht ein drehfreudiges Zwei-Liter Reihen Vierzylinder Aggregat mit Turbo. 210 Pferde (155 kW) werden direkt auf die Vorderachse gehievt und mit einem Drehmoment von bis zu 280 Nm vorangeschoben. Dabei spurtet er in respektablen 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ab 200 wird’s zäh- bei 238 km/h endet der Vortrieb. Interessanter wird es in Sachen Elastizität bei Zwischenspurts und Überholmanövern. Hier steht dem GTI immer genug Saft zur Verfügung.

Eine besondere Überraschung war der Durst des GTI: schluckte der freche Wolfsburger trotz durchaus dynamischer Touren im Schnitt gerade mal 6-7 Liter. Wer es auf der Landstraße ruhig angehen lässt, hat mit etwas Geduld sogar eine 5 vor dem Komma stehen. Fantastisch, bedenkt man wie viel Power hier unter der Haube steckt. Nach knapp zweitausend Kilometern verbrauchte der GTI am Ende gerade mal 8 Liter auf 100 km. Gleichwertige Konkurrenten schaffen bei sportlicher Fahrweise kaum einen Verbrauch unter 10 -12 Litern.

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Ökologisch pfeffern – DSG sei Dank

Dafür verantwortlich ist neben dem sparsamen Motor das exzellente 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe – kurz DSG. Es sorgt für ein ruckfreies Fahren und wählt im D-Modus blitzschnell den optimalen Gang, um spritschonend voran zu kommen. Dennoch trödelt er nicht vor sich hin, sondern hat immer noch ausreichend Reserven um flott in die Hufe zu kommen. Der Nachteil am DSG Getriebe allgemein ist allerdings das recht emotionslose Voranschreiten. Einmal angefahren fühlt sich der GTI an, als würde er wie von einem Gummiband gezogen. Da kann noch so viel Drehmoment hinter sein- es fehlt einfach was.

Bewegt man den Schalthebel in Richtung S spannt der Wolfsburger seine Muskeln an, hält munter die Drehzahl im optimalen Spurtbereich und die Gasannahme wird deutlich aggressiver umgesetzt. Auch der Sound kann sich dabei für einen Vierzylinder durchaus hören lassen. Ein gelungener Switch vom Stadtflitzer zum Kurvenkratzer. Alles andere wäre aber auch mehr als verwunderlich, denn er ist schließlich das Nutella unter den Hot-Hatches, den hochmotorisierten Kompakten. Egal wer kommt, gemessen wird sich zuerst immer am berühmten Golf GTI.

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Frontkratzkiller XDS – interessante Lösung

Wo wir schon beim Kratzen sind. Ein Drehmoment von 280 Nm auf der Vorderachse, ist nicht unbedingt die besten Vorrausetzung für einen optimalen Sprint. Die Wolfsburger haben sich dem Problem angenommen und simulieren dem GTI mittels raffinierter Elektronik (XDS) ein mechanisches Sperrdifferential vor.

Das soll in der Theorie dazu führen, dass hektische Lenkeinflüsse, die zum Beispiel beim Beschleunigen passieren können, eliminiert werden. Und auch in der Praxis funktioniert dieses Prinzip gut. Beim starken beschleunigen aus dem Stand ist nur ein leichtes Zerren zu bemerken. Zackig gefahrene Kurven werden dank zielgenauer Lenkung sauber verarbeitet ohne dass es gleich zum gefürchteten Schieben über die Front kommt. Erst bei härterer Gangart werden die Vorderreifen zum quälenden Aufschreien genötigt. Insgesamt bleibt der 1,4 Tonnen schwere Wolfsburger sehr neutral und ausgewogen und bereitet dem Fahrer -auch dank der gut dosierbaren Bremsen, viel Vergnügen.

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Einzig bei schlechten Wetterverhältnissen und flottem Gasfuß wird einem der Antrieb wieder bewusst gemacht. Darüber hinaus steht dem GTI optional die adaptive Fahrwerksregelung DCC zur Verfügung. Sie reagiert permanent auf die Fahrbahnsituation und modifiziert dementsprechend die Dämpferkennung.

So wird die Dämpfung innerhalb von Sekundenbruchteilen verhärtet und verhindert somit störende Nick- und Wankbewegungen, um die fahrdynamischen Erfordernisse optimal zu erfüllen. Ebenso lässt sich das grundsätzliche Fahrverhalten durch die Modi „Sport“ und „Comfort“ individualisieren. Im Modus „Sport“ wird dabei auch die Servolenkung an die dynamischere Abstimmung angepasst. Warum der GTI nach wie vor nicht optional mit Allrad geordert werden darf, bleibt bisher unbeantwortet.

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Fazit: Dieser Volkswagen hat ihn noch, den Funken an Fahrfreude. Der GTI ist ein kompakter Sportwagen mit exzellenten Reisequalitäten, in dem sich jeder wohl fühlen wird, denn es ist einfach das Original. Ein echter Gran Turismo also. Den Charme des 1er Golf GTI erreicht die neuste Generation nicht mal ansatzweise, dafür ist er fast zu perfekt geworden. Aber einen gewissen Spieltrieb hat man ihm gelassen. Das ist für VW Verhältnisse schon etwas Besonderes, schließlich leiden die meisten anderen Modelle in Sachen Spaßentfaltung unter permanenten Dauerfrost.

Zwischendurch sah es fast so aus, als könnte der R32 in der vierten und fünften Golfgeneration dem GTI den Rang ablaufen, doch mit dem Einstellen des spaßigen Sechszylinders wurde dem (leider) ein jähes Ende gesetzt. Somit ist der neue R zwar immer noch ein tolles Gerät aber der Emotionshahn wurde ihm deutlich abgewürgt. Es bleibt der Golf GTI als derzeit einziger Rebell im VW Lager. Er hat es sich aber auch redlich verdient.

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DATENBLATT GOLF GTI VI

Hubraum: 1.984 cm³ | Leistung: 155 kw (210 PS) bei 5.300 U/min | Drehmoment: 280 Nm bei 1.700 U/min | Gewicht: 1.414 | Vmax: 238 km/h | Beschleunigung 0- 100 km/h in 6,9 s | Co2 Emission g/km: 173 g | Durchschnittsverbrauch: 7,3 l/100 km | Preis: ab 28.525 EUR inkl. MwSt.

CREDITS

text: Mario-Roman Lambrecht

photos: Mario-Roman Lambrecht

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Dirk_B.
Geschrieben

Nett zu lesen wie immer, Danke.

Ich persönlich finde den GTI dennoch ein wenig langweilig.

Nervig ist vor allem, dass man ESP nicht abschalten kann und die verhältnismäßig stark untersteuernde Auslegung des GTI.

BMW-M5
Geschrieben

@Dirk_B: Habe ich nicht irgendwas von einer (EU) ESP-Pflicht gelesen? Sollte doch dieses Jahr eintreten, oder? Vielleicht hat das damit zu tun? Klingt eigtl. nicht logisch, ich weiß. :D Aber warum denn sonst eine PFLICHT? Hirnrissig.

Aber BTT: Hat sich geschmeidig lesen lassen :-))! und für mich war es doch überraschend, dass man heutzutage einen solchen "Renner" mit einer fünf vor dem Komma fahren kann. Das schaffe ich mit meinem (mittlerweile über 11jahre alten) 1.6 16V Ecotec-Benziner (100PS) nur dann ansatzweise, wenn ich mich auf der AB hinter den LKWs einordne. :oops:

Überraschend vllt auch nur, weil ich mich nie wirklich für diese neueren Autos (gti, opc, st) interessiert habe, bisher.

Grundsätzlich kann man denke ich sagen, dass man mit solch einem Wagen bei weitem besser bedient ist, als mit einem X5, ML o.ä. da kann man mir sagen was man will. Der Golf bietet auch fünf Leuten Platz, hat 4/5 Türen und ist gut motorisiert. Dabei ist er sparsamer, passt in jede normale Parklücke, ist generell "logischer" (da für den normalen Gebrauch absolut ausreichend) und das Wichtigste...sorry, innerlich lache ich nicht über den Fahrer eines Golfs! :wink:

Da fällt mir noch eine lustige Story zum Golf I GTI ein, welchen sich mein Vater damals neu gekauft hatte. Meine Eltern waren damals mit eben jenen weißen GTI auf dem Weg von Meran nach Berlin. Auf Höhe von München mit allem was leistungsmäßig möglich war (unglaubliche 185km/h) plötzlich eine riesige Rauchwolke hinter dem Wagen. Hmmm...ging dann grad noch in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich. Nach einiger Zeit hat man dann eine VW-Werkstatt gefunden, welche aber über Ostern natürlich nicht offen war. Naja, später stellte sich dann raus, dass der Motor "völlig hi" war da sich ein Zylinder verabschiedet hatte, so wurde dann ein neuer Motor eingebaut.

Später, als der Wagen verkauft wurde das selbe...Motorschaden. Anruf vom neuen Besitzer: "Haben Sie noch die Rechnung aus München damals?" "Ja." ...die haben damals falsches Öl eingefühlt.

Da der Wagen zwischenzeitlich auch als Botenwagen von meinem Vater benutzt wurde (und div. kleinere Unfälle der Boten überlebt hatte) hatte der Wagen nicht mehr soo ganz die Ursprungsform eines Ier Golfs und mit der Schüssel haben meine Eltern damals dann beim Bachmair am Tegernsee eingecheckt. Der Concierge hat vor lauter RR und Daimler glatt den verbeulten Golf "übersehen"...:D

Felix
Geschrieben
@Dirk_B: Habe ich nicht irgendwas von einer (EU) ESP-Pflicht gelesen? Sollte doch dieses Jahr eintreten, oder?

Vielleicht hat das damit zu tun? Klingt eigtl. nicht logisch, ich weiß. :D Aber warum denn sonst eine PFLICHT? Hirnrissig.

Das schaffe ich mit meinem (mittlerweile über 11jahre alten) 1.6 16V Ecotec-Benziner (100PS) nur dann ansatzweise...Grundsätzlich kann man denke ich sagen, dass man mit solch einem Wagen bei weitem besser bedient ist, als mit einem X5, ML o.ä. da kann man mir sagen was man will. Der Golf...is generell "logischer"

Moment mal kurz, ich kann deiner "Logik" gerade nicht ganz folgen. Natürlich kommt man mit einem alten Kleinwagen auch auch von A nach B, aber dass man "Grundsätzlich" besser (sicherer?) damit fährt finde ich schon hanebüchen!

Warum ein serienmäßiges ESP "Hinrissig" sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Zuletzt hatten wir hier doch noch das miese Nordschleifen-Video von deinen BMW-M Kollegen; ich glaube da wurde gut deutlich wie wirkungsvoll das System ist. Die Volkswagen Forschung behauptet sogar, das ESP sei wirksamer als der Airbag: http://www.auto-gebrauchtwagen.de/meldung_4634.php

Ich möchte es dir (noch sonst wem) wünschen, mal an einem Unfall mit Personenschaden beteilig zu sein, oder auch einfach nur als Ersthelfer versuchen zu retten was noch zu retten ist... ich will das gar nicht weiter ausführen... aber jede Innovation die Unfälle vermeiden kann ist wirklich eine gute Sache, und bestimmt nicht Hirnrissig.

@Topic: Den 6er GTI halte ich übrigens für einen sehr starken und sicheren Wagen.

Atombender
Geschrieben

Wieso hat der Rote kein Bremspedal?

MarioRoman
Geschrieben
Wieso hat der Rote kein Bremspedal?

Wer bremst hat Angst...

tomekkk
Geschrieben
Grundsätzlich kann man denke ich sagen, dass man mit solch einem Wagen bei weitem besser bedient ist, als mit einem X5, ML o.ä. da kann man mir sagen was man will. Der Golf bietet auch fünf Leuten Platz, hat 4/5 Türen und ist gut motorisiert. Dabei ist er sparsamer, passt in jede normale Parklücke, ist generell "logischer" (da für den normalen Gebrauch absolut ausreichend)

Das ist vielleicht deine Meinung, aber es kauft keiner nen X5 oder nen ML um besonders sparsam durch die Gegend zu kommen.

Der ML ist z.B sicherer als ein Golf!

Für 5 Leute Platz? Das hast du nicht einmal in einer E-Klasse!

Einen Golf als absolut ausreichendes Fahrzeug zu bezeichnen, na ich weiß nicht..

und das Wichtigste...sorry, innerlich lache ich nicht über den Fahrer eines Golfs! :wink:

Was willst du uns damit sagen!?

MarioRoman
Geschrieben
Das ist vielleicht deine Meinung, aber es kauft keiner nen X5 oder nen ML um besonders sparsam durch die Gegend zu kommen.

Der ML ist z.B sicherer als ein Golf!

Für 5 Leute Platz? Das hast du nicht einmal in einer E-Klasse!

Einen Golf als absolut ausreichendes Fahrzeug zu bezeichnen, na ich weiß nicht..

Was willst du uns damit sagen!?

Geht man einfach mal davon aus das man ein Auto braucht um flott von a nach b zu kommen, ein bissel Fahrspaß inklusive, ist ein Golf GTI doch mehr als ausreichend? Im Grunde genommen ist dann auch ein Fiat 500 Abarth schon ausreichend. 5 Leute halte ich für übertrieben aber 4 Leute können problemlos auch längere Fahrten in einem Golf aushalten. Bin auch durchaus überrascht gewesen.

BMW-M5
Geschrieben
Moment mal kurz, ich kann deiner "Logik" gerade nicht ganz folgen. Natürlich kommt man mit einem alten Kleinwagen auch von A nach B, aber dass man "Grundsätzlich" besser (sicherer?) damit fährt finde ich schon hanebüchen!

Du, kein Problem. Manchmal kann ich das selber nicht (meiner Logik folgen). :D

Du beziehst das jetzt auf den Satz "(mittlerweile über 11jahre alten) 1.6 16V Ecotec-Benziner (100PS)"? Damit habe ich nur verdeutlichen wollen, dass die Technik/der Fortschritt soweit in den 11jahren gekommen ist, dass man heutzutage einen (sogar etwas schwereren Wagen wie den 6er Golf) mit mehr als der doppelten Leistung mit fast gleichem Durchschnittsverbrauch fahren kann.

Warum ein serienmäßiges ESP "Hinrissig" sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Zuletzt hatten wir hier doch noch das miese Nordschleifen-Video von deinen BMW-M Kollegen; ich glaube da wurde gut deutlich wie wirkungsvoll das System ist. Die Volkswagen Forschung behauptet sogar, das ESP sei wirksamer als der Airbag: http://www.auto-gebrauchtwagen.de/meldung_4634.php

Und wieder ein Missverständniss. Ich schrieb nicht, dass ich das ESP als hirnrissig ansehe. Ganz im Gegenteil sogar.

Ich bezog mich auf den Zusammenhang zwischen der ESP-Pflicht und dem nicht deaktivierbaren ESP im GTI.

Mein erster Gedanke war, dass die beiden Sachen etwas miteinander zu tun hätten. (Also ESP-Pflicht ab '11 und dem nicht deaktivierbaren ESP im GTI) So, mein zweiter Gedanke war, dass das eigtl. nicht Sinn macht. Deshalb "hirnrissig".

Tut mir leid. Manchmal schreibe ich einfach das, was mir im Kopf rumgeistert & das ist manchmal eher kontraproduktiv bzw. manchmal schwer zu verstehen. X-)

Ich möchte es dir (noch sonst wem) wünschen, mal an einem Unfall mit Personenschaden beteilig zu sein, oder auch einfach nur als Ersthelfer versuchen zu retten was noch zu retten ist... ich will das gar nicht weiter ausführen... aber jede Innovation die Unfälle vermeiden kann ist wirklich eine gute Sache, und bestimmt nicht Hirnrissig.

Meinen Opel-Speedster-Thread schon gesehen? Zum Glück kein Personenschaden, aber dennoch: ESP im Wagen und er wäre heute noch MEIN und nicht im Autohimmel. :wink:

Das ist vielleicht deine Meinung, aber es kauft keiner nen X5 oder nen ML um besonders sparsam durch die Gegend zu kommen.

Der ML ist z.B sicherer als ein Golf!

Für 5 Leute Platz? Das hast du nicht einmal in einer E-Klasse!

Einen Golf als absolut ausreichendes Fahrzeug zu bezeichnen, na ich weiß nicht..

Genau das ist der Punkt, du sagst es. Es kauft sich keiner einen X5/ML, weil er sparsam unterwegs sein möchte. Der GTI-Fahrer wohl auch nicht. Aber! Er ist mindestens genauso schnell unterwegs, wenn nicht schneller (Landstrasse) bei weniger finanziellem Aufwand, verbraucht (trotzdem) dabei weniger und hat den selben Nutzen vom Wagen, wie der X5/ML-Fahrer.

Und jetzt soll mir keiner damit kommen, ich wüsste nicht wovon ich spreche (Touareg und 2xML hatte ich selbst jeweils für eine Woche ausgeliehen).

1. Punkt: Platzangebot: Die großen SUV bieten mit Sicherheit den einen oder anderen Liter mehr Gepäckvolumen an, ABER: wann brauche ich diesen? So gut wie...Nie! Im Urlaub: ja, genau. Wie du und ich wissen wir, dass man höchstens zu viert in den Urlaub fährt und da reicht der Kofferraum eines Golfs allemal aus.

2. Punkt: Allrad: Ohja, sehr sinnvoll. :D Vor allem im Gelände. Aber in Langenaltheim habe ich zu 95% eher andere Gefährte als diese "Saloonschleicher-Utility-Vehicle" gesehen...:lol:

Und ja, wir haben in unserer Familie sogar selber solch einen Wagen. Die kleineste SUV-Variation von Toyota. Und ich hasse ihn. Das Auto ist nicht nur nicht hübsch, es verbraucht zu viel, es bietet nicht mehr Platz als ein Astra Kombi, das Getriebe ist für die Tonne und und und...immerhin ist es ein Toyota und somit hat man ein sehr zuverlässiges Auto im Fuhrpark.

Und somit kommt man zu der Frage: Warum? Warum um Gottes Willen kauft man sich soetwas wie einen SUV?

Ich will es mal so erklären. Eine nette Geschichte:

München, ein große Kreuzung in der Nähe der BMW-Werke: Wir (ein Freund, sein Vater und ich) stehen an einer Fußgängerampel um diese Kreuzung zu überqueren: die Straße hat drei Spuren nebeneinander. Es hält als erstes ein X5, dann ein ML, wiederrum ein paar Sekunden später tatsächlich noch so ein Monster, ein Q7 (alle schwarz, aber das erklärt sich von selbst (es hatte sowieso schon jeder das Bild von drei schwarzen Autos im Kopf)). So, wir Fußgänger haben rot. Nach einigen Sekunden springt die Ampel für die Autos auf grün. Plötzlich eine Lärmwolke...die drei Asphalt-Cowboys machen sich unter dem Getosse ihrer Turbodiesel auf der Schnellste an der nächsten roten Ampel zu sein. Wunderbar, wir drei bepieseln uns vor lauter lachen fast bis der Vater meines Freundes meinte: "Das ist ja wie in der Tierwelt. Drei Gorillamännchen klopfen sich auf die Brust um den Anspruch klar zu machen, dass sie das Alphamännchen sind." :-))!

Zum Thema Sicherheit kann ich nichts sagen. Ich habe nicht die aktl. NCAP-Liste und ich möchte mir sie auch nicht unbedingt "reinziehen", aber ich gehe mal davon aus, dass ein 6er Golf einfach nicht schlecht sein kann in Sachen Sicherheit. Ob nun sicherer oder nicht, das kommt zuletzt dann auch noch darauf an, in was für einen Unfall man mit welchem der beiden Fzg. gerät m.M.

Was willst du uns damit sagen!?

Grundsätzlich. Ohne Gefahr zu laufen aus dem Forum auf Lebenszeit gebannt zu werden: Ich habe grundsätzlich nichts gegen jmd., der solch einen SUV fährt.

Nur es ist eben nur so: Wie man in den Wald hineinruft, so schmettert es auch zurück. :-o:lol:

Irgendetwas möchte man doch damit ausdrücken, wenn man ein Auto kauft, dessen Nutzen gg. fast Null tendiert. Gut klar, ist alles Ansichtssache. Nur ich habe eben noch nie einen SUV-Fahrer hören sagen: "Zum Glück hat mein SUV Allrad, sonst wäre ich aus der Situation nie herausgekommen" oder "Meinen SUV brauche ich, da ich die Bodenfreiheit fast täglich auf dem Weg zur Arbeit ausnutze"

Was ich damit sagen möchte: Die Fahrer dieser Vehikel kommen mir desöfteren ziemlich "hochnässig" daher, unsympathisch schon fast würde ich behaupten. So nach dem Motto: "Ich hier oben auf meinem hohen Ross und du kleiner Sch**ßer dort unten"

Aber es gibt bestimmt auch sehr sinnvolle SUVs, wie der XC90 und der Discovery mit ihren 7 Sitzen. Für eine Großfamilie sicher eine Überlegung wert. :-))!

@Mario: Entschuldige, dass ich deinen Thread hier zuschreibe. Aber wenn jeder dieser Fahrer sich anstatt für einen SUV für einen Golf GTI entscheiden würde, wäre die Welt eine bessere in der wir leben. O:-)

Und somit gebe ich ab ins Studio: Prost!

ali21
Geschrieben

ich wünsche mir eine Welt in der man das Auto fahren darf, das man möchte und die Mitmenschen sich nicht dauernd Gedanken über die Psyche des Autofahrers machen, sondern sich entweder an dem Anblick eines schönen Fahrzeugs erfreuen oder es einfach ignorieren wenn es ihnen nicht zusagt X-)

MarioRoman
Geschrieben

Alles Ok... ich finde diese Diskussionen immer ganz interessant und es ist ja noch einigermaßen im Thema ;-)

Felix
Geschrieben

Und wieder ein Missverständniss. Ich schrieb nicht, dass ich das ESP als hirnrissig ansehe. Ganz im Gegenteil sogar.

Ich bezog mich auf den Zusammenhang zwischen der ESP-Pflicht und dem nicht deaktivierbaren ESP im GTI.

Mein erster Gedanke war, dass die beiden Sachen etwas miteinander zu tun hätten. (Also ESP-Pflicht ab '11 und dem nicht deaktivierbaren ESP im GTI) So, mein zweiter Gedanke war, dass das eigtl. nicht Sinn macht. Deshalb "hirnrissig".

Tut mir leid. Manchmal schreibe ich einfach das, was mir im Kopf rumgeistert & das ist manchmal eher kontraproduktiv bzw. manchmal schwer zu verstehen. X-)

Alles klar, ist doch kein Problem hier. Eben kurz erklärt und schon versteht man sich wieder. ;) Nun aber wieder zurück zum Thema.

BMW-M5
Geschrieben
ich wünsche mir eine Welt in der man das Auto fahren darf, das man möchte und die Mitmenschen sich nicht dauernd Gedanken über die Psyche des Autofahrers machen, sondern sich entweder an dem Anblick eines schönen Fahrzeugs erfreuen oder es einfach ignorieren wenn es ihnen nicht zusagt X-)

Darf ich den Fahrer gleich mit "ignorieren"? Das wäre mein Wunsch. :P

Es soll sich jeder das kaufen, was ihm gefällt & zu dem er steht. Aber es darf sich auch weiterhin jedermann seine Gedanken dazu machen und diese niederschreiben. :wink:

@Felix: genau...BTT!

Schönes WE noch...

AronCanario
Geschrieben

Ich kann beim besten Willen nicht verstehen wie man diesen Golf mit einem SUV vergleichen kann.

Das ist eine völlig andere Fahrzeuggattung, in einem SUV hat man eine ganz andere Sicherheit (wurde ja schon berichtet) und man genießt ein angenehmes entspanntes Fahren. Das kann der Golf doch nie !!!

Wenn ich mit meinem SUV unterwegs bin, Armlehne links, Armlehne rechts, alles Leder, Platz ohne Ende, da kommt richtig Flair auf. Anhängelast 3,5 Tonnen, meinen Anhänger spür ich fast gar nicht, und nach einer 1000km-Fahrt steig ich völlig aufrecht wie ein Mensch aus.

Wie willst du das mit dem Golf vergleichen ?

BMW-M5
Geschrieben
Wenn ich mit meinem SUV unterwegs bin, Armlehne links, Armlehne rechts, alles Leder, Platz ohne Ende, da kommt richtig Flair auf. Anhängelast 3,5 Tonnen, meinen Anhänger spür ich fast gar nicht, und nach einer 1000km-Fahrt steig ich völlig aufrecht wie ein Mensch aus.

Wie willst du das mit dem Golf vergleichen ?

Kennst du TopGear? Sicher kennst du das (jeder Speedhead kennt das). Dann kennst du vielleicht auch diesen Beitrag?

(ab 2:20-3:35min)

Phm6fREnK-A

Ich würde mich sogar freiwillig bereit erklären den selben "Test" im Sommer auf einer vielbefahrenen AB zu machen.

1std. lang jeweils 1 Euro (von meinem eigenen Geld) in ein Sparschwein, für jeden SUV, der einen Anhänger hinten dran. Ich würde sogar soweit gehen und zusätzlich für jeden SUV einen Euro dem Schweinchen zu geben, für jeden SUV, der mehr als zwei Personen transportiert.

Nach der Std. würde ich mich fast wetten zu trauen, bekommt man aus dem "Erlös" mit viel Glück eine Schachtel Kippen. :wink:

Und ja, ich vergleiche beide Autos miteinander. Nicht auf einer Fahrzeugebene nur jediglich um des Nutzens und die Daseinsberechtigung beider Autos (SUV und Golfklasse).

Zum Thema Sicherheit habe ich ebenso schon etwas niedergeschrieben. :)

AronCanario
Geschrieben

Also sei mir nicht böse aber dein Vergleich Golf und SUV hat für mich überhaupt keine Daseinsberechtigung.

Die Käuferschicht ist doch schon eine ganz andere!

Meistens kaufen sich junge Leute einen GTI, wollen eben viele PS und haben meistens wenig Geld um was richtiges zu kaufen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht böse aber die suchen eben fürs kleine Geld die maximale Power.

Das ist soweit ja auch in Ordnung.

Der SUV-Fahrer will entspannt und souverän reisen, ist meistens mittleren Alters und darüber.

Das solche Autos nicht unbedingt zu den wirtschaftlichsten gehören ist doch ganz klar!

Aber wen interessiert das schon?

Der Benzin wird mir nicht geschenkt, den bezahle ich selber, Verschleißartikel sind etwas teurer als bei anderen Autos, was solls, das belebt die Wirtschaft, jemand verdient daran.

Auch der Staat reibt sich die Hände, der hat überall "Märchensteuer" darauf!

Und dein GTI ist auch kein Vernunftsfahrzeug, da müßtest du Golf mit 50 PS oder besser noch Fahrradfahren.

tomekkk
Geschrieben
1. Punkt: Platzangebot: Die großen SUV bieten mit Sicherheit den einen oder anderen Liter mehr Gepäckvolumen an, ABER: wann brauche ich diesen? So gut wie...Nie! Im Urlaub: ja, genau. Wie du und ich wissen wir, dass man höchstens zu viert in den Urlaub fährt und da reicht der Kofferraum eines Golfs allemal aus.

2. Punkt: Allrad: Ohja, sehr sinnvoll. :D Vor allem im Gelände. Aber in Langenaltheim habe ich zu 95% eher andere Gefährte als diese "Saloonschleicher-Utility-Vehicle" gesehen...:lol:

Und ja, wir haben in unserer Familie sogar selber solch einen Wagen. Die kleineste SUV-Variation von Toyota. Und ich hasse ihn. Das Auto ist nicht nur nicht hübsch, es verbraucht zu viel, es bietet nicht mehr Platz als ein Astra Kombi, das Getriebe ist für die Tonne und und und...immerhin ist es ein Toyota und somit hat man ein sehr zuverlässiges Auto im Fuhrpark.

Allrad hätte mir diesen Winter verdammt geholfen!:)

Und somit kommt man zu der Frage: Warum? Warum um Gottes Willen kauft man sich soetwas wie einen SUV?

Ich will es mal so erklären. Eine nette Geschichte:

München, ein große Kreuzung in der Nähe der BMW-Werke: Wir (ein Freund, sein Vater und ich) stehen an einer Fußgängerampel um diese Kreuzung zu überqueren: die Straße hat drei Spuren nebeneinander. Es hält als erstes ein X5, dann ein ML, wiederrum ein paar Sekunden später tatsächlich noch so ein Monster, ein Q7 (alle schwarz, aber das erklärt sich von selbst (es hatte sowieso schon jeder das Bild von drei schwarzen Autos im Kopf)). So, wir Fußgänger haben rot. Nach einigen Sekunden springt die Ampel für die Autos auf grün. Plötzlich eine Lärmwolke...die drei Asphalt-Cowboys machen sich unter dem Getosse ihrer Turbodiesel auf der Schnellste an der nächsten roten Ampel zu sein. Wunderbar, wir drei bepieseln uns vor lauter lachen fast bis der Vater meines Freundes meinte: "Das ist ja wie in der Tierwelt. Drei Gorillamännchen klopfen sich auf die Brust um den Anspruch klar zu machen, dass sie das Alphamännchen sind." :-))!

Solche Leute gibt es natürlich, aber viel häufiger erlebt man solche Aktionen doch bei sportlichen Autos, und vorallem bei getunten Golfs/3er Bmws.

Zum Thema Sicherheit kann ich nichts sagen. Ich habe nicht die aktl. NCAP-Liste und ich möchte mir sie auch nicht unbedingt "reinziehen", aber ich gehe mal davon aus, dass ein 6er Golf einfach nicht schlecht sein kann in Sachen Sicherheit. Ob nun sicherer oder nicht, das kommt zuletzt dann auch noch darauf an, in was für einen Unfall man mit welchem der beiden Fzg. gerät m.M.

.

Ja allerdings hast du bei einem Q7 gegen Golf Crash schon die pure Masse, die den SUV-Fahrere besser darstehen lässt.

Deswegen sollte man die NCAP-Tests nicht so viel Glauben schenken. Da werden die Fahrzeuge für 50km/h gegen die Wand optimiert, aber wie oft kommt das in der Realität vor?

Wenn ich mit meinem SUV unterwegs bin, Armlehne links, Armlehne rechts, alles Leder, Platz ohne Ende, da kommt richtig Flair auf. Anhängelast 3,5 Tonnen, meinen Anhänger spür ich fast gar nicht, und nach einer 1000km-Fahrt steig ich völlig aufrecht wie ein Mensch aus.

Wie willst du das mit dem Golf vergleichen ?

Eben, ist eben eine rollende Couch:)

Ich würde mich sogar freiwillig bereit erklären den selben "Test" im Sommer auf einer vielbefahrenen AB zu machen.

1std. lang jeweils 1 Euro (von meinem eigenen Geld) in ein Sparschwein, für jeden SUV, der einen Anhänger hinten dran. Ich würde sogar soweit gehen und zusätzlich für jeden SUV einen Euro dem Schweinchen zu geben, für jeden SUV, der mehr als zwei Personen transportiert.

Nach der Std. würde ich mich fast wetten zu trauen, bekommt man aus dem "Erlös" mit viel Glück eine Schachtel Kippen.

Da dürftest du sogar Recht haben, vielleicht wird nur in 1% ein Hänger geschleppt, aber wie ist es mit leistungsstarken Autos?

Z.B eine C63 Amg, ein Alltagsfahzeug. Wie oft werden dort prozentuell die >400Ps abgerufen?

Aber bei Bedarf ist die Leistung da, das ist was zählt!

BMW-M5
Geschrieben
Also sei mir nicht böse aber dein Vergleich Golf und SUV hat für mich überhaupt keine Daseinsberechtigung.

Die Käuferschicht ist doch schon eine ganz andere!

Meistens kaufen sich junge Leute einen GTI, wollen eben viele PS und haben meistens wenig Geld um was richtiges zu kaufen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht böse aber die suchen eben fürs kleine Geld die maximale Power.

Das ist soweit ja auch in Ordnung.

Der SUV-Fahrer will entspannt und souverän reisen, ist meistens mittleren Alters und darüber.

Das solche Autos nicht unbedingt zu den wirtschaftlichsten gehören ist doch ganz klar!

Aber wen interessiert das schon?

Der Benzin wird mir nicht geschenkt, den bezahle ich selber, Verschleißartikel sind etwas teurer als bei anderen Autos, was solls, das belebt die Wirtschaft, jemand verdient daran.

Auch der Staat reibt sich die Hände, der hat überall "Märchensteuer" darauf!

Und dein GTI ist auch kein Vernunftsfahrzeug, da müßtest du Golf mit 50 PS oder besser noch Fahrradfahren.

Hey Aron,

grundsätzlich muss ich sagen, stimme ich dir in jedem Punkt zu.

Bis auf: die Daseinsberechtigung dieses Vergleichs. Beide bieten mir grob gesehen die gleichen Vorraussetzungen hinsichtlich des Nutzwertes so eines Wagens. Natürlich kann man mit einem SUV noch seinen riesigen Pferde- oder Bootshänger ziehen. Ein Golf kann dies nicht wirklich, aber diese "Menschenschicht" (Yacht- und Gestüt-Besitzer) mal ausgenommen...was ist sonst für mich gesehen auf einer Ebene? Das Platzangebot grob gesehen. Meistens fährt man sowieso nur zu Zweit und wenn man mal zu viert ist, bekomme ich in einem 6er Golf genauso wenig Platzangst, wie in einem X5/ML.

Leistungsmäßig setze ich nun allerdings einen gleichstarken Diesel-SUV diesem Gti entgegen, da ich bisher nur eben diese aus eigener Erfahrung kenne (320 und 350 CDI ML und V6-Diesel-Touareg). Leistungsmäßig liegen glaube ich alle ziemlich gleich (>200PS). Nun bekomme ich aber mit dem selben finanziellen Aufwand bei der Tankstelle mehr für mein Geld beim Golf Gti, als bei solch einem SUV. Selbstverständlich, ist auch logisch & muss ich nun auch nicht weiter erläutern. Das Gewicht, das Wandschrankdesign und der Allrad zollen ihren Tribut.

Noch kurz zum Allrad: allgemein ist gg. dieses Antriebskonzept nichts zu sagen. Das hat mit Sicherheit in vielen Fzgen seine Berechtigung. Alleine schon der Fahrdynamik und der Fahrsicherheit wegen ist so ein Antriebskonzept größtenteils einem FWD oder RWD vorzuziehen (siehe Gallardo/GT-R). (Aber das ist ein anderes Thema, denn da scheiden sich auch die Geister => Gallardo Balboni)

Nur eben kommt mir das bei vielen SUVs heutzutage so vor, als hätte man dieses Antriebskonzept eben verbaut, weil das halt immer so war. Schaut aus wie ein Geländewagen...also hat der auch Allrad. Und unter ironischen Gesichtspunkten wäre ich mir garnicht mal so sicher, ob so ein Wagen wie ein X6M o.ä. es überhaupt noch ohne Allrad schaffen würde vom Fleck zu kommen von Geländefahrten (den Bordstein hoch) ganz zu schweigen. :rolleyes:

@tomekkk: Dieses Jahr hatten wir hier zwar keinen richtigen Winter, aber da ich schon den einen oder anderen richtigen Winter miterlebt habe und bis dato da dann mit einem FWD unterwegs war, kann ich nur sagen, dass ich nie in einer Situation war, wo ich mir Allrad gewünscht hätte. Aber das es diese Situationen gibt, schließe ich auf alle Fälle nicht aus. Man ist mit Allrad bei gewissen Witterungsverhältnissen besser beraten, als ohne bzw. souveräner unterwegs. Nur Bremsen tun nun alle Fzge. gleich...:lol:

Und natürlich gibt es dieses "sich auf die Brust klopfen" nicht nur bei den SUVs. Aber bei denen empfand ich es als besonders skurill.

Und wie gesagt: grundsätzlich habt ihr beide recht. Ein Gti ist ein Auto für "Jungspunde", die sich ein Auto mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, wobei da die Leistung eben in PS gemessen wird und bei einem SUV wird die Leistung eben dann in Anhängelast, Couch-Gefühl und dem Sicherheitsgefühl gemessen.

Nur unter gewissen Gesichtspunkten ist es eben manchmal schwer verständlich für mich, warum einen SUV kaufen?

Eine S-Klasse bietet mehr Komfort, ein E-Kombi mehr Kofferraum, eine C-Klasse ist sparsamer und sie alle gibt es auch mit Allrad.

AronCanario
Geschrieben

@BMW M5:

Braucht man einen SUV?

Das ist immer rellativ, klar brauchen die Sprit, wenn es trocken ist braucht man auch keinen Allrad usw, usw...

Trotzdem sind es verdammt gemütliche Fahrzeuge und ich möchte meinen nicht mehr missen.

Die hohe Sitzposition hat was, und manche Menschen wollen eben aufrechter sitzen und nicht so liegen wie in einer Limo.

Wenn jemand sportlich fahren möchte und es ihm auf Handling, Verbrauch, Fahrleistungen ankommt dann soll er sich den GTI holen. Für jeden ist etwas zu finden, nur vergleichen kann man diese zwei Fahrzeugkategorien doch wirklich nicht.

BMW-M5
Geschrieben (bearbeitet)
... Für jeden ist etwas zu finden, nur vergleichen kann man diese zwei Fahrzeugkategorien doch wirklich nicht.

Okay, ich höre ja auch schon auf...:wink:

(p.s.: in deinem Profil steht etwas von einem Landrover? Welcher denn? Discovery...? Unter gewissen Gesichtspunkten macht dieses Auto viel mehr Sinn als andere SUVs (Gelände, 7sitze...) Vom Defender war ich schon immer ein Fan. Da du aber etwas von einer "Couch" geschrieben hast, gehe ich mal davon aus, dass du den nicht hast. Und ich gehe sogar (!!!) noch einen Kompromiss ein, wenn schon einen SUV, dann mit Stil...Range Rover (Sport) :-))

bearbeitet von BMW-M5
loris
Geschrieben

Nettes Auto fürs Frauchen.

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      Vorab möchte ich noch zwei Anmerkungen machen:
      Dieser Bericht ist hoffentlich komplett fehlerfrei, dennoch kann es sicherlich einige individuelle Abweichungen geben. Durch gesetzliche Veränderungen (Steuer/Zoll/TÜV/Zulassung) hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Mein Bericht dürfte momentan (Mai 2007) aktuell sein. Dennoch wäre es schön, wenn dieser Thread immer wieder mit neuen Erfahrungen gefüttert wird, damit er auch immer auf dem jeweils aktuellen Stand bleibt.  
      Nun gehts los:
       
      1. Vorbereitung:
      Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte:
      Unfallfreiheit Kilometerstand glaubhaftes Serviceheft event. Mängel Ausstattungsmerkmale Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages  
      2. Bargeld in die Schweiz:
      Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist.
      Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte.
       
      3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz:
      Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto.
      In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen!
       
      Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd.
      In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist.
       
      4. Vorbereitung Export/Import:
      Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet:
      Ausfuhrbescheinigung Einfuhrbescheinigung Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 Unbedenklichkeitsbescheinigung  
      Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat.
      Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt.
       
      4. Export aus der Schweiz:
      Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert.
       
      5. Import nach Deutschland:
      Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei...
       
      Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!!
       
      Herzlich willkommen in Deutschland!
       
      6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV:
      Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme.
       
      In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben!
       
      7. Vollabnahme beim deutschen TÜV:
      Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung.
       
      8. Zulassung bei der Zulassungsstelle:
      Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung.
      Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt!
       
      DAS WARS!!! Herzlichen Glückwunsch zum schweizer Porsche mit deutscher Zulassung!

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