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KaxDx

Sony Alpha 500 mit sehr viel Zubehör!

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KaxDx
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Hat irgendkemand von euch interesse an einer kompletten Ausrüstung von Sony?

Also:

Sony Alpha 500 (12.400 Auslösungen) mit Originalverpackung und Rechnung (1 Jahr Restgarantie! und Versicherung für alle nicht-garantie-Schäden ebenfalls ncoh ein Jahr!)

Sigma 70-300mm (4.0-5.6)

Sony 18-70mm (3.5-5.6) inkl. Dörr Pol-Filter

Sony 16-105mm (3.5-5.6) inkl. Schneider Kreuznach Pol-Filter

Sigma 10-20mm (Im September gerkauft!) (4.0-5.6) inkl Hoya Polfilter

Metz 48 AF-1 Blitz

2 Original Sony Ladegeräte

2 Original Sony Akkus

2 Objektivtaschen

1 Kamertasche von Crumbler

Kamera ist gebraucht aber technisch in einem einwandfreien Zustand!

Gesamtneuwert des Komplettsets beträgt ca.:2.668€!

Daher mein Angebot an euch:

vhb: 2.000€

Bei Interesse bitte bei mir melden

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KaxDx
Geschrieben

Gerne auch Tausch gegen Eos 5D MkII mit einer Optik:)

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  • Ähnliche Themen

    • Nachdem die Richtung bei unseren geliebten Autos immer mehr in Richtung Turbomotoren geht, habe ich mich entschlossen, mir den ein oder anderen „Sauger“ zu sichern.
       
      Angefangen habe ich mit einem BMW M5 E 60, dessen V10 ich für ein Meisterwerk des Motorenbaus halte, nachdem ich in der Vergangenheit häufiger M3s auf der Renne gefahren war und immer der Ansicht war, dass es sich um ganz passable Autos handelt, die allerdings meinen geliebten Elfern (Porsche) nie das Wasser reichen konnten. Aber egal: Markenbrille abgenommen, ein wenig die Fakten recherchiert, vorurteilsfrei ein Wochenende den neuen BMW M5 F10 (Bi-Turbo) zur Probe gefahren, danach einen gebrauchten BMW M5 E 60 (Sauger) derselben BMW Niederlassung und die Entscheidung war gefallen. Über den Preis wurden wir uns zügig einig, die Abwicklung war dann und ist noch immer ein wenig holprig, doch liegt das wahrscheinlich daran, dass unsereiner kein normaler Autokunde nach BMW-Vergleichsmaßstäben ist und die Abwicklung eher, na sagen wir mal, Einser-BMW like ist. Aber jetzt zu den Fakten:
      Der Wertverlust eines großen BMW in den ersten Jahren ist hoch. Aus kaufmännischen Gründen würde ich mir ein solches Auto nie neu kaufen. Wahrscheinlich bin ich auch da ein wenig von meinen Elfern versaut. Da der E60 nicht mehr produziert wird, stand diese Entscheidung jedoch ohnehin nicht zur Debatte. Was auffiel, war, dass man, wenn man einen guten M5 findet, sehr viel Auto für überschaubares Geld bekommt.
        Zwar wurden recht viele Autos produziert, doch trotz allem war das Angebot für mich übersichtlich. Dies hatte mehrere Gründe:
      2.1. Viele M5-Käufer haben insbesondere hinsichtlich der Innenausstattung einen anderen Geschmack als ich. Ich wollte ein Auto mit silberner oder schwarzer Außenfarbe, schwarzer Lederausstattung und ohne Holzapplikationen. Bei meinen Recherchen im Netz war ich erstaunt, wie viele Fahrzeuge mit weißem oder hellbraunem Leder es gibt, teilweise mit absolut unpassenden Außenfarben kombiniert.

      2.2. Unfallfreiheit war ein Muss. Kleinkram wie Parkrempler etc. bezeichne ich nicht als Unfall. Nachlackierungen wegen Steinschlägen sind auch völlig normal.

      2.3. Im Ausland würde ich keinen M5 kaufen, insbesondere nicht in den osteuropäischen Ländern. Die dort übliche „Tachojustierung“ halte ich für vollkommen inakzeptabel. Kann einem natürlich auch in Deutschland passieren, also aufpassen.

      2.4. Eine zumindest Rest-Garantie von BMW war gewünscht, um die Kaufdurchsicht nicht zu intensiv betreiben zu müssen. Dafür muss man nicht bei BMW kaufen, sondern kann das Auto auch von einem Privatmann erwerben, der diese Versicherung (EuroPlus heißt das bei BMW) abgeschlossen hat, da sie übertragbar ist. Aber diesen Punkt hätte ich ggf. auch fallen lassen, dann muss eben genauer hingeschaut werden.

      2.5. Einen Touring wollte ich nicht, da ich ihn optisch nicht so schön finde, den Platz nicht brauche und der Apparat 100 kg mehr wiegt, also ein schlechteres Leistungsgewicht hat.

      2.6. Die 5er erhielten in 2007 ein Facelift, in dessen Rahmen einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen wurden (neues iDrive mit frei programmierbaren Tasten für präferierte Funktionen, neues Außendesign mit Klarglasscheinwerfern und Heckleuchten mit LEDs etc.). Da es zu Anfang der M5-Produktion auch Probleme mit dem SMG und einige andere Themen gegeben haben soll, kam ein Modell vor Facelift für mich nicht in Frage.

      2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed
    • Guten Abend meine Damen und Herren,
       
      beim durchstöbern der gebrauchten Porsches aus Dubai, ist es mir aufgefallen, das die Preise recht attraktiv sind, im Vergleich zu Europa. Nun nach längeren Recherchen, bin ich mir noch immer nicht ganz im klaren wie viel das Auto im Endeffekt kostet. 
       
      Nun meine Frage hat das jemand schon gemacht oder wenigstens eine Ahnung was das alles kostet und ob man Autos in Dubai kaufen kann?
      Was ich bis jetzt weiss ist, dass die Autos nicht identisch sind wie hier zu Hause (verstärkte Kühlung, etc..)
      Wie das mit der Fracht ist und der Anmeldung (TÜV, Verzollen,  Mwst, Einfuhrsteuer, usw....)
       
      Auf jedem Fall freue ich mich auf jede Antwort. 
       
      Einen schönen Abend noch und viele fröhliche Kilometer! 
       
      Marijan
    • Liebe Grüße an alle im Lambo-Forum

      Bei mir reift der Gedanke, mir einen Diablo zu kaufen.
      Trotz vieler Hinweise hier im Forum, keinen aus der ersten Serie zu nehmen, suche ich eben gerade einen 2WD - und damit wahrscheinlich auch aus der ersten Serie.
      Wenn einer einen zu verkaufen hat, bitte melden
      Ansonsten suche ich eben in mobile, autoscout24 oder auch in der jameslist.

      Derzeit beschäftigt mich eine konkrete Frage : Wer hat schon mal einen Wagen in den Arabischen Emiraten gekauft ? Da gibt es so einige Händler, die vermeintlich günstige Wägen anbieten. Gerade mit wenig Kilometer oder angeblichem Showroom-Zustand. Hat da jemand schon mal Erfahrungen gemacht ?
      Kann man den Angaben glauben ? Immerhin kostet ja jede Besichtigung den Flug, das Hotel und sonstige Kleinigkeiten. Ganz zu schweigen davon, dass man für jede Besichtigung ja auch Urlaub beantragen muss. Was ist, wenn sie einem versprechen, der Wagen sei unfallfrei - und dann ...
      Hat jemand Erfahrungen mit der Abwicklung ? Kann man sich verlassen ? Man müsste ja irgendwie das Geld dorthin bringen. Überweisen im Vorfeld ? Ohne den Wagen ja gleich mitnehmen zu können ? Bargeld hintragen und den Wagen dann zu einer Spedition fahren ?
      Und wie ist das dann ein Deutschland ? Zoll und MWST sind ja klar. Aber wie ist das mit der Zulassung ? Kennt der TÜV die Daten ? Oder braucht man da dann alles ? Also inkl. Abgasgutachten, Geräuschgutachten, Einzelabnahme, ... 8)
      viele Fragen ...
      Ich glaube, ich werde das Abenteuer mal wagen und kann nachher sicherlich hier berichten. Aber wenn jemand schon Erfahrungen hat und mir ein paar Tipps geben kann, würde ich vielleicht nicht ganz so dumm loslaufen

      lg
    • Ich möchte ein kleines Projekt mit Euch teilen. Mein 720s hat die Telemetrie App, aber nicht die Kameras. Die Telemetrie App sowie die zugehörige Windows-basierte Analyse-Software von McLaren ist durchaus leistungsfähig, aber ein Videooverlay z.B. für GoPro ist damit leider nicht möglich. Genau das hat mich gereizt. Aber der Reihe nach.
       
      Vorab ein wichtiger Hinweis: Das Forum erlaubt nur den Upload von Bild-Dateitypen. Daher kann ich die unten genannten Dateien nicht hochladen. Auch ein Umbenennen der Extensions in gif, png, etc. funktioniert leider nicht. Wenn jemand die Dateien haben möchte, brauche ich eine Mailadresse per PM.
       
      Die Daten aus der MTT App können per USB Port exportiert werden. Das File Format, das McLaren hier benutzt, ist HDF5 (kurz für Hierarchical Data Format V5). Dieses Format ist bei Anwendungen im analytischen Bereich, z.B. in der Medizin, und dient der Speicherung großer, strukturierter und mehrdimensionaler Datenmengen. Leider ist dieses Datenformat sonst nicht weit verbreitet und kann z.B. von Excel nicht gelesen werden. Und erst recht nicht von den bekannten Video Overlay Programmen. Also, Schritt 1, Konvertierung dieser Daten in ein CSV Format.
       
      Dazu braucht es ein kleines Skript (Name „mttConverter.R“), um die Inhalte aus dem HDF5 Logfile der MTT App in eine CSV Datei zu konvertieren. Dieses Skript ist in der Programmiersprache R, eine Sprache, die vor allen Dingen für komplexe Datenmanipulationen, statistische Analysen und AI-Anwendungen verwendet wird. Es gibt R zusammen mit einer leistungsfähigen, grafischen Entwicklungsumgebung namens R Studio als Open Source. Mit Google leicht zu finden. Nach Installation zuerst bitte die beiden folgenden Befehle ausführen, um die erforderlichen Bibliotheken zu laden:
       
      1.       install.packages("BiocManager")
      2.       BiocManager::install("rhdf5")
       
      Danach das Skript in R Studio laden und ausführen. Der erste Dialog fragt nach dem MTT Logfile, mit dem zweiten kann die generierte CSV Datei abgelegt werden.
       
      Kommen wir zum zweiten Schritt, der Generierung des Videooverlays. Auch hierzu braucht man natürlich eine passende Software. Dashware oder Racerender 3 sind hier gute Lösungen. Ich nutze Racerender 3 Ultimate. Das Paket bietet für ca. 50 € alles, was das Herz begehrt. Es gibt auch eine Freeware Edition, aber da ist die Videolänge auf 3 Minuten beschränkt. Aber auch Dashware ist eine sehr gute und kostenlose Lösung. Als Starthilfe kann ich Euch ein Racerender 3 Overlay Template (Name „McLaren 720s“) anbieten, das auf die Inhalte der CSV Datei mit den Telemetriedaten angepasst ist.
       
      Und so sieht das Ergebnis aus. Da im Moment kein Track offen hat, gibt es nur ein Bild von einer sehr schönen Landstraße.
       

    • Zum Thema 360: der Modena ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein total anderes, meiner Meinung nach um Welten besseres Auto, wenn man sich erst mal an die gewachsenen Ausmaße und die schlechtere Übersichtlichkeit gewöhnt hat (ähnlich wenn man einen 964 mit einem 996 vergleichen würde). Dank seines Alu-Rahmens ist der Wagen enorm stabil und verwindungssteif, nichts knarzt mehr wie beim 355. Die Bedienung ist absolut leichtgängig und ergonomisch, die Sitzposition perfekt, lange Strecken sind ohne Probleme wie Krampf im rechten Fuß (355!) abspulbar und meines Erachtens ist auch die Verarbeitung sehr gut (ich kann Leute nicht verstehen, die sich an sichtbaren Schrauben an der Türinnenverkleidung und Kabelsträngen an der Lenksäule stören).
       
      Die ersten Modelle hatten noch kein Xenon, es stand anfänglich auf der Aufpreisliste und wurde im Zuge der Modellpflege (2001?) in die Serienausstattung aufgenommen. Was die Ausleuchtung angeht, sind die Xenonscheinwerfer übrigens sehr gut.
      Das Leder ist sehr fein (feiner als bei Porsche) und könnte bei schlechtem Umgang Abnutzungsspuren aufweisen. Ist wohl alles eine Sache der Pflege und des Umgangs.
       
      Was den Zahnriemen angeht, schreibt Ferrari wie beim 355 einen Wechsel alle drei Jahre oder alle xx Kilometer vor (habe die Zahl vergessen, 60000 km?, auf jedenfall erreicht man die drei Jahre meist vorher). Im Gegensatz zum 355 muß beim 360 der Motor aber nicht mehr ausgebaut werden, die Rückwand hinter den Sitzen ist demontierbar und dadurch läßt sich der Zahnriemen bei eingebautem Motor wechseln. Das erspart Arbeitszeit und somit natürlich Kosten. Beim 355 waren es 2500 bis 3000 Euro, beim 360 ca. die Hälfte.
       
      Der Zahnriemenwechsel ist auf jeden Fall durchzuführen, ich würde keinesfalls aus Kostengründen darauf verzichten. Lieber das Geld in die Wartung, als einen kapitalen Motorschaden ohne Garantie. Auch beim Wiederverkauf ist ein lückenloses Scheckheft Pflicht, zumindest bei neueren Fahrzeugen wie 355 oder 360. Ich würde keinen Gebrauchten ohne kaufen.
       
      Was die F1 angeht, ist sie gegenüber der aus dem 355 stark verbessert (z.B. E-Gas) und auch im Zuge der Modellpflege beim 360 softwareseitig aktualisiert worden. Was genau gemacht wurde, kann ich Dir leider nicht sagen, nach Aussagen anderer scheint das Softwareupdate jedoch eine Verbesserung gebracht zu haben (kürzere Schaltzeiten). Überhaupt die F1: ich würde auf jeden Fall empfehlen, ein Modell mit F1 vorher ausgiebig zu testen. Eine Probefahrt allein reicht m.E. dafür nicht aus. Die Vor- und Nachteile erschließen sich erst nach längerer Nutzung und man braucht sicher auch länger als einen Tag, um sich überhaupt einmal an diese Art der Gangwechsel zu gewöhnen. Generell kann man sagen, daß die Schaltwechsel bei hohen Drehzahlen (hoch und runter) absolut perfekt sind. Mit Fuß und Hand kriegt man das nicht so optimal hin. Auf der Rennstrecke und auch auf der Autobahn bringt das schon Vorteile, da man sich ganz auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren kann, ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Auf der anderen Seite erkauft man sich diese Vorteile mit Abstrichen beim Langsamfahrkomfort. Die Kupplung macht ständig auf und zu, was ein gefühlvolles Anfahren erschwert. Das führt einerseits zu höherem Verschleiß und verbranntem Geruch beim Anfahren mit etwas zu viel Gas und erfordert andererseits einen extrem gefühlvollen Gasfuß, was an Steigungen oder beim Abbiegen zusätzlich erschwert wird. Hier ist der Kupplungsfuß ganz klar im Vorteil. Man muß außerdem sagen, daß die 6-Gang Handschaltung im 360 butterweich und exakt zu schalten ist, kein Vergleich mehr zum 355 (der auch nicht sooo schlecht war). Das metallische Klacken beim Gangwechsel, die offene Kulisse und eine Preisersparnis von 8000 Euro auch bei Gebrauchten gibt es quasi kostenlos dazu.
       
      Zu erwähnen wäre auch, daß die kurzen Schaltzeiten im Sportmodus (hier gibt die Elektronik auch selbständig Zwischengas beim Runterschalten und das ASR greift später ein) immer mit der harten Fahrwerkseinstellung gekoppelt sind. Jetzt verlaufen die Gangwechsel mit kurzen Schaltzeiten zumindest subjektiv jedoch harmonischer ab als im Normalmodus. Wenn man aber aufgrund von schlechter Fahrbahn und gemäßigtem Tempo die komfortablere Fahrwerkseinstellung und dennoch die kurzen Schaltzeiten möchte, ist dies leider nicht möglich. Ferrari sollte meiner Meinung nach diese zwei Funktionen entkoppeln.
       
      Was die Lebensdauer der Kupplung angeht, hält diese beim F1 etwa halb so lang als bei der normalen Handschaltung, was in etwa 30000 km zu 60000 km entspricht.
       
      Wie gesagt, man muß ausprobieren, welches Getriebe zu einem am besten paßt und das geht nur nach ausführlichen Testfahrten in verschiedenen Verkehrssituationen.
       
      Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen und stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
       
      Gruß,
      skr

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