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(Laaanger) Dauertest Mercedes S 320 CDI (W221)

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Hier geht es um einen S 320 CDI (W 221 „Vormopf“), Erstzulassung Juni 2008. Mittlerweile sind 35.000 Kilometer „drauf“ und es ist Zeit und Gelegenheit, sich dem Dickschiff mal aus praktischer Sicht eines Nutzers zu nähern.

Was hat er drin?

Einen Dreiliter-V6-Diesel mit 235 PS und Siebengang-Automatik, Ledersitze vorne und hinten beheizt, vorne belüftet, Command-Navi mit CD-Wechsler und Telefon, Glasschiebedach, Standheizung, Bi-Xenon, Nachtsichtassistent, PDC mit Rückfahrkamera, Metalliclack „andoritgrau“ und für’s Wohlfühlen innen Wurzelnußholz dunkel mit „Ambientelicht“. Kein Felgen-/Reifen-Schnickschnack, dafür einen Satz Winterräder auf Werksfelgen in Werksgröße.

Kuriosum: Ich bestelle „die billigsten Werksfelgen“ für diesen Zweck und der Händler bietet mir irgendwelche Zubehörfelgen an. Am billigsten sind aber die Serienfelgen als Ersatzteil!

Die ersten Kilometer

Nach der Übernahme galt es zunächst, das (heutzutage immer mehr umstrittene) „Einfahren“ abzuwickeln. Was man da alles zu liest! Von „anfangs schonen“ – vielleicht sogar bis 5.000 km – bis „drive it like You stole it!“ ist alles vertreten. Die Betriebsanleitung ist nicht wirklich hilfreich, weil hier ausnehmend wortkarg.

Also: Ich habe mich an die Regel „auf den ersten 50 km noch sanft, dann schroff mit mindestens Halbgas beschleunigen, ausrollen lassen, wieder beschleunigen, ausrollen lassen“ und ab 1.000 km auch mal länger richtig belasten (aber immer wieder kühlendes Öl durch Schiebebetrieb an die Kolbenlaufbahnen bringen) gehalten. Diese Fahrweise ist schon anstrengend! Aber: Nach kaum 250 km zeigte sich der Erfolg: der Motor drehte williger hoch, das Ansprechverhalten wurde immer besser und der mittlere Verbrauch sank um mehr als einen halben Liter. Fühlt sich blöd an, wenn man mit Halbgas von 100 auf 170 beschleunigt und ihn dann wieder ausrollen läßt bis 100 … und sollte nur auf leeren Strecken erledigt werden!

OT: "Einfahren" muß man allenfalls die Antriebsteile des Differentials und vor allem die Kolbenringe. Die brauchen "Druck", damit sie schnellstmöglich den richtigen Sitz finden und optimal abdichten. "Lager einfahren" gibt es nicht, das sind alles Märchen. Ein Gleitlager wird nicht eingefahren - weder Kurbelwellenhauptlager noch Pleuellager!

Scheint aber gefruchtet zu haben, denn ich habe weder Ölverbrauch zu beklagen zwischen den Wechseln noch Leistungsmangel. Ohne Chip und alles läuft er sicher „in den Begrenzer“, der bei 252 km/h dem Vorwärtsdrang ein Ende setzt. Nicht schlecht für einen 235 PS-Motor in dem Riesenschiff und ein Zeugnis bester Aerodynamik.

Auch die Bremsen und Reifen mußten eine ähnliche Prozedur hinter sich bringen: Anfangs war die Verzögerungswirkung nicht berauschend, nach ein paar festeren Bremsungen (keine Vollbremsung, aber schon entschlossen draufgetreten, nicht bis zum Stillstand) stellte sich schnell die noch vom Vorführwagen geschätzte Reaktion des Systems ein. Die Reifen hatte ich auf Mindestdruck eingestellt und nach 200 km erst den höchstzulässigen aufgepumpt, die Michelin-Reifen laufen wunderbar leise und rund.

Nach 15 Betriebsstunden ein Öl- und Filterwechsel – seitdem wird er normal gefahren. Apropos: Ich wollte ihm noch kein vollsynthetisches Öl verabreichen und habe statt dessen Fuchs Titan GT1 5W30 nach Blatt 229.51 verwendet. Das Zeug ist ja jesusmäßig teuer! Im Netz kriege ich das Aral 0 W 40 nach 229.51 für 7 €/L, das Fuchs kostete im Werksverkauf in Mannheim schlappe 15 € - seitdem ist‘s das Aral geworden.

Die trockenen Verbrauchswerte

Auf den ersten Kilometern zeigte der Bordrechner noch um die 10 L/100 km (kein Wunder, bei der Fahrweise), inzwischen bin ich bei knapp unter 8 L im langfristigen Schnitt angekommen. Mindestwert beim ruhigen Rollen im ländlichen Vorstadtverkehr ohne Klima waren 7,1 L, am Samstag zu Muttern mit rund 800 km flotter Autobahnfahrt sind 9,2 L/100 km durchgeflossen (Durchschnittstempo war mit Landstraße und ein bißchen Stadt 130 km/h). Maximum bisher war bei einer eiligen Fahrt nach Norddeich (Fähren nach Juist warten nicht, da tidenabhängig) 10,4 L/100 km bei einem Durchschnittstempo von zarten 170 km/h. Für einen Zweitonner, der wenn’s ging auch mit 240 (Winterreifenlimit) laufen mußte, finde ich das nach derzeitiger Technik richtig sparsam.

Stadt und häufiges Beschleunigen kostet sofort meßbar Sprit, wenn man's ruhig angehen läßt, hält sich auch der Kurzstreckenverbrauch in Grenzen. Für Ampelrennen bin ich zu alt und das Auto zu groß - das paßt irgendwie nicht zum sänftenartigen Gleiten, das diesen Wagen prägt. Wenn es sein muß, kann er das aber (auf Kosten des Materials, das ist Gift für Automaten), denn der erste ist saukurz übersetzt. Handgestoppt sind's 8,5 s für den Sprint aus dem Stand auf 100 - auch nicht verkehrt für 235 Diesel-PS, was?

Zum (Marken-)Diesel gibt’s mit 1:100 immer Zweitaktöl dazu – im Kofferraum rechts ist eine schöne Halterung für die Flasche. Schon beim Vorgänger hatte sich diese Zugabe bewährt. Sowohl Abgaswerte wie Motorlaufruhe haben dadurch profitiert. Manche halten die Zugabe für Aberglauben, mich überzeugt die Idee der Zusatzschmierung der Hochdruckpumpe im CommonRail (die auf reine Schmierung durch Diesel angewiesen ist) und die Theorie der sauberen Düsenspitzen und damit konstant guten Spritzbildes und die bisher rund 200tkm damit in verschiedenen Dieseln legen beredtes Zeugnis für die Sinnhaftigkeit ab.

Motorölverbrauch an dem nur schwer ablesbaren Peilstab kaum feststellbar – dieses elend lange Drahtgeflecht-Dingens kann man wohl erst bei schwarz gewordenem Motoröl wirklich zum Peilen verwenden. Das hat’s früher praktischer mit einer Blechzunge gegeben!

Reifenverschleiß sommers wie winters bei gesetzt-ruhiger Fahrweise (wenn’s flotter werden soll, habe ich andere Autos) mit den Michelinen sehr niedrig. Die Sommerreifen haben ca. 20tkm drauf und sind noch bei 5,5 mm, die Winterreifen erlitten bis dato ca. 15 tkm und tragen noch 6,5 mm rundum. Sehr gleichmäßiges Ablaufbild, keine Sägezähne, kein Nachwuchten und auch im Sommer nur ganz geringe Probleme mit Standplatten bei sehr großer Hitze. Meine volle Empfehlung in Seriengröße für Michelin PilotPrimacy sommers und PilotAlpin winters.

Die Liebkosungen

Gewaschen und mit Zaino versiegelt habe ich ihn auch regelmäßig. Erstmal mit All-in-One vorgereinigt und dann mit Z2 oder Z-CS die Grundversiegelung erledigt. Nach wie vor sehr schöner Metalliceffekt in der sehr gleichmäßig und orangehautfrei aufgetragenen Lackierung.

Na gut, ich hab‘ sie in dieser Beziehung eh nicht mehr alle – gewaschen wird er bis auf frostige Ausnahmen ausschließlich per Hand nach allen Regeln der Kunst mit bestem Markengedöns (mein Tip: SurfCity Garage PacificBlue Shampoo mit bester Gleitwirkung, gutem Reinigungseffekt und sehr gutem Glanz). Auffallend die sehr gute Abdichtung aller Scheiben und Türen/Klappen – wenn das so dauerhaft bleibt, ist es ein echter Gewinn für die Sauberkeit beim Ein- und Aussteigen und Be- und Entladen. Endlich läuft mir bei einem Mercedes im Regen nicht mehr das Wasser der Heckscheibe/der Kofferraumklappe in den Kofferraum – die Heckscheibendichtung ist eine Art „Regenrinne“.

Beim Waschen fällt auf, daß die Felgen (Standard 17“) sich schon ziemlich mit Bremsstaub zuwerfen, selbst hinten. Zwar sind sie ordentlich lackiert, aber die Speichen und der innen umlaufende Wulst erschweren die Reinigung schon ordentlich. Bestes Instrument zur Reinigung: Flaschenreiniger aus dem 1€-Laden mit Schaumstoffkopf und eine „dicke Shampoolösung“. Felgen strahlen kratzerfrei wie neu!

Vor allem die infrarotgedämmte Frontscheibe ist nur mühsam auf streifenfreien Glanz zu bringen. Ansonsten wäscht und pflegt er sich außen sehr gut. Der Lack ist sehr gut aufgetragen und in andoritgrau wenig schmutzempfindlich. Mücken sammelt er auf, wo es nur geht – die Front ist schnell und gleichmäßig übersät mit Leichen. Lästiges Zeichen gut anliegenden Luftstroms!

Zwei Dinge sind mir unangenehm aufgefallen: Das Kennzeichen sitzt bei Rückfahrkamera hinten sehr nah an der Griffleiste, das Putzen in diesen Ecken ist unnötig kompliziert. Und der tolle Kühlergrill ist ein einziges „lieriges (pfälzisch für fummelig, wenig robust) Plastikzeuch“ – zusammengesteckt aus lauter knirschenden Plastikteilen, verwindungsfreudig und mit mehr Rippchen und Kanten versehen als das ganze Restauto. Das sollte sich doch pflegeleichter machen lassen?

Apropos: Innen sehe ich jetzt auch, wo die Schwachstellen sind: Die ausgeformten Türverkleidungen sind ungeschickt angelegt: Die Griffschalen liegen in einer Ausbuchtung der Verkleidung, so daß man bei gedankenlosem Hinfassen da drankommt und dort Spuren hinterläßt. Um wöchentliches Nachwischen kommt man nicht herum – was bei den verwendeten Materialien aber kein besonderer Aufwand ist. Klar: An den hochglänzenden Holzverkleidungen sieht man jeden Fingerabdruck, vor allem „um den Controller herum“. Immerhin putzt es sich gut.

Die Heckscheibe innen erfordert Yoga-Kenntnisse oder Schlangenarme, wenn man die Unterkante wirklich erreichen will – Tribut an die Aerodynamik.

Der Alltag

Die Bedienung an sich ist für Mercedes-Erfahrene leicht. Das Navi ist ein Gedicht – schnell, gute Anweisungen, sehr gute Abbiegehilfe. Blöd aber: Im Vollbild-Modus kann ich keine anderen Einstellungen mehr vornehmen, sondern muß zunächst in den Standard-Modus wechseln und dann wieder zurück.

Da ich „am Ende allen Geldes“ keinen weiteren Firlefanz dazubestellt habe, ist die Menüführung einfach im Command, die Bedienung wirklich nach kürzester Gewöhnung simpel und sicher. Der (einfache und serienmäßige) Tempomat ist mir beim Herumgleiten mit dem Dickschiff richtig ans Herz gewachsen – auf der Autobahn fahre ich kaum ohne und selbst auf Umgehungsstraßen ist das Einhalten des Tempolimits so viel einfacher.

Mit dem Ambientelicht ist die Ausleuchtung der Fahrerkabine sehr angenehm, es gibt keine „dunkle Höhle“, sondern einen nicht störend leicht gelblich ausgeleuchteten Raum unter den Fenstern – sehr überzeugend. Lichtstärke kann man auch noch regeln – wie jede Menge anderen Zinnober. Meine leuchtet nicht nach innen und folgt mir auch nicht lichttechnisch nach Hause („Follow-Me-Home-Funktion“ – wie geistreich …)

Das Fahrlicht mit Xenon ist ausgezeichnet sowohl in Helligkeit wie Lichtverteilung und Reichweite. Kurvenlicht sehr angenehm auf Landstraßen. Das Abbiegelicht sieht zwar von außen affig aus mit dem „einen leuchtenden Nebelscheinwerfer“, hat aber durchaus seine Meriten in einem mäßig beleuchteten Wohngebiet.

Auf nächtlich-leerer A45 hat sich der Nachtsichtassistent sehr bewährt: Das Infrarotlicht reicht ungefähr so weit wie Fernlicht, ohne daß man entgegenkommende LKW blendet. Damit sind kurvige Strecken angenehm einsehbar und Unsicherheit über Hindernisse oder konkreten Streckenverlauf stark gemindert. Auf Landstraßen hervorragend nutzbar, auch seitlich wird relativ weit „geguckt“. Die Bildwiedergabe muß man etwas abdunkeln, damit das helle „Kino“ den Blick nicht zu sehr ablenkt. Wiedergegeben wird ziemlich genau das, was man auch selber durch die Windschutzscheibe als Ausschnitt sieht – insofern keine lange Umstellungsphase der Augen wegen anderen Maßstabes oder Bildausschnitts. Vielleicht nicht jedermanns Sache, ich bin sehr zufrieden mit dem Sicherheitsgewinn. Wenn ich nur einen Wildunfall oder eine kritische Situation nachts im Pfälzer Wald damit vermeide, hat sich’s schon bezahlt gemacht. Bei Regen, Schnee oder Nebel funktioniert es leider nicht – gerade da wäre man um jede Sichthilfe dankbar.

An der Sitzeinstellung habe ich etwas länger gebastelt – die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten machen es einem aber auch nicht leicht. Die anfänglich für zu deutlich gehaltene Lordosenstütze steht mittlerweile auf „4“ von „10“ und wirkt vor allem bei langen Fahrten sehr angenehm. Alle Sitze sind riesig und für nahezu jede Statur einstellbar. „So gut sitze ich ja daheim nicht!“ ist ein häufig gehörter Kommentar. Das Leder in schwarz nimmt kaum Dreck an und läßt sich mit einem feuchten Microfasertuch sehr gut reinigen. Abnutzungsspuren/Sitzspiegel nicht feststellbar, auch das matte Erscheinungsbild ist uneingeschränkt erhalten.

Man kann relativ lange ohne Klimaanlage fahren, der Innenraum erwärmt sich nicht zu stark trotz schräg stehender Scheiben. Die Anlage selber mit den Einstellmöglichkeiten der Intensität des Luftstromes ist eine der besten derzeit erhältlichen hinsichtlich Zugfreiheit, Leistungsfähigkeit und Bedienbarkeit. Belüftete Sitze sind ein Segen – ******hitze macht nichts mehr und das Hemd bleibt trocken am Rücken. Was fehlt, sind „gekühlte Sicherheitsgurte“, denn die schwarzen Bänder werden bei Fahrten gegen die Sonne doch unangenehm heiß.

Platz hat er schon sehr reichlich – mit einer Einschränkung: Es ist und bleibt ein Viersitzer. In der Mitte hinten können nur Pygmäen oder Beinamputierte sitzen, da der Mitteltunnel sehr breit und sehr hoch ist. Der nicht variable Kofferraum ist bestens ausgekleidet und mit seiner kubischen Form hervorragend nutzbar. Noch niedrige Ladekante und sehr praktische Klappenöffnung machen das Beladen einfach. Kurz Geratene haben mit der Ladetiefe ein Problem: Was hinten liegt, ist unerreichbar oder es sieht sehr witzig aus beim Hineinklettern und Rauskrabbeln.

Apropos Krabbeln: Der Einstieg ist vorne und hinten durch riesige und weit öffnende Türen bestens auch für Lange und/oder Dicke. Gerade vorne leidet man heutzutage ja nicht selten unter der verflucht flachen A-Säule und damit eingeschränktem Kopfraum; hier ist das noch gut.

Das Fahrgefühl

Benzmäßig – „in guten wie in schlechten Zeiten“. Was das heißt?

Sehr gute Manövrierbarkeit auch in engen Situationen (vor allem mit der genialen Rückfahrkamera). Excellenter Federungs- und Abrollkomfort sowohl auf kurzen Stößen wie langen Bodenwellen – solange man die Serienbereifung behält! Sehr feine Lenkung mit angenehmer Zentrierung und gleichmäßiger Rückstellung, keinerlei Nervosität und ein stoischer Geradeauslauf. „Schlafwagen“ ist ein gutes Stichwort – auf ruhig-flotter Langstrecke schlafen mir alle Beifahrer regelmäßig ein, auch wenn es sehr ruhig geglittene 200+ km/h auf dem Tacho sind. Ganz kleiner Minuspunkt: Bei sehr langen Wellen und höherem Tempo kann es in Stellung „C“ des Fahrwerks zu Rollbewegungen kommen, die an ein Schiff bei Seegang erinnern. Andere Autos nicken dann aber schon wie wild, da man ansonsten zumeist fast gar nichts merkt, ist dieser Effekt etwas ausgeprägt.

Das sichere Gefühl eines schweren Wagens, der durchaus auch mal etwas forschere Gangart mag, scharfes Fahren aber nicht unterstützt. Die sonst angenehme Bremse wird „weich“, die Karosse stampft deutlich und rollt auch ziemlich, die Sitze geben zu wenig Seitenhalt und die Lenkung vermittelt dann zu wenig Gefühl. Dafür ist ein "S" aber auch wirklich nicht gedacht, er läßt das Gewicht und die Ausmaße dann deutlich spüren.

Bei schlechtem Wetter sehr gut freigehaltene Seiten- und Heckscheibe, Spiegel (an sich etwas klein mit der modischen Tropfenform) bleiben sauber. Linse der Rückfahrkamera wird leider doch mit Dreck zugeworfen – nichts ist ohne Nachteil.

Randbemerkung: Manche beschweren sich, daß sie Neid mit dem Wagen auslösten und das von anderen Fahrern durch Schneiden und „Nicht-Reinlassen“ auch zu spüren bekämen. Mich wundert das etwas: Der „S“ hat schon ein gehöriges Überholprestige, sprich: Vorausfahrende machen in der Regel bei Annähern selber Platz. Wer mit dem Dicken auf der Autobahn rumsaut wie Rambo, löst sicher Antireaktionen aus. Wenn man ohne Drängeln mitschwimmt und auch die rechte Fahrspur benutzt, kurz – sich nicht benimmt wie eine offene Hose -, habe ich nichts dergleichen bemerkt.

Die Wartung

Ich traue bei Dieselpartikelfiltern wegen möglicher Gefahr der Ölverdünnung durch Dieseleintrag bei Regenerationsphasen den langen Wechselintervallen von 25tkm oder jährlich nicht. Ölwechsel gibt’s bei jedem Reifenumstecken mit Filter. Auch sonst sind die Wartungsvorschriften abgestimmt auf den „Ersthandleaser“, der das Auto nach spätestens vier Jahren und 150tkm abgibt. KEIN Differentialölwechsel vorgeschrieben! Natürlich ist das beim Service nach zwei Jahren rausgeflogen. Ebenso das Automatiköl. Die Filter werden alle im halben Intervall ersetzt – man kann von steigendem Verbrauch nach 60+tkm lesen, weil der Luftfiltereinsatz erst nach 80tkm gewechselt werden soll. Dummes Zeug, das nur den kurzfristig gesenkten Betriebskosten dienen soll, aber auf Kosten der Lebensdauer geht.

Assyst A kostete (bei mitgebrachtem Öl) netto 180 €, der große Assyst C mit Bremsflüssigkeit, Getriebe- und Differentialöl und den Innenraumluftfiltern 500 €. Die Zwischenölwechsel schlagen mit 56 € fürs Öl und runden 60 € für die Arbeit zu Buche. Ausgegeben habe ich also (incl. dem teuren ersten Ölwechsel) 1.324 € auf 35.000 km.

Bremsbeläge halten noch sicher weitere 20tkm vorne und 50tkm hinten – und sind im Wechsel relativ preiswert. Ob die vorderen Scheiben noch durchhalten, bezweifle ich. Der Wagen wiegt halt mehr als zwei Tonnen und das will schon gehalten werden!

Und zum Schluß: Die Mängel

Tja. Da sind immer alle gespannt. Enttäuschung für alle Hetzer: Die dritte Bremsleuchte hat geklirrt und wurde ersetzt. Die Jalousie am Schiebedach knarzte und wurde ersetzt. Schade, was? Länger ist die Liste nicht!

Für ein Forum ein etwas langer und für Carpassion etwas ungewöhnlicher Beitrag, geht es hier doch nicht um „Sportwagen“. Ich werde weiter zum Fortschritt beim ruhig-gleitenden Kilometersammeln berichten.

Markus

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El croato
Geschrieben

Super toller Bericht. :-))!

Atombender
Geschrieben

Sehr schöner Bericht. :-))!

8 Liter im Schnitt sind für ein solch schweres Auto mit 235 PS ein toller Wert. Wobei die soziale Akzeptanz für einen mittelgroßen Diesel ehe viel höher sein dürfte als für einen V12 Biturbo.

Hast du mit dem Gedanken geliebäugelt, die Massagesitze zu nehmen? Nennt sich glaub ich Sitzkomfort-Paket.

M. Raines
Geschrieben

Danke für den Bericht!

Mein Verbrauch beim 730d will einfach nicht unter 9,9 Liter fallen. Von daher, respektabler Wert!

Marc W.
Geschrieben

Danke für den tollen Bericht, gerade die ungewöhnliche Ausführlichkeit finde ich klasse!

Wobei die soziale Akzeptanz für einen mittelgroßen Diesel ehe viel höher sein dürfte als für einen V12 Biturbo.

Das ist Blödsinn, sogar ich muß genau hinschauen, um einen S320 CDI von einem S600 unterscheiden zu können. Wenn mir das schon so geht, werden 98% aller Mitbürger in erster Linie einen großen Mercedes sehen und die Motorisierung überhaupt nicht abschätzen können. Wenn jemand hohen Wert auf Sozialverträglichkeit legt, muß er statt S-Klasse einen VW Passat fahren, alles andere wirkt nicht.

Was mich einmal mehr erstaunt ist der Diesel-Konsum bei forscher Gangart, Du berichtest positiv über 10,4 Liter. Bei vergleichbarer Gangart verbraucht mein Allrad-Dickschiff (V10 Biturbo Benziner) auch nur 14,2 Liter auf 100km, allerdings nutze ich dann auch nur 50% der Leistung, dennoch entzaubert das - so finde ich - Deine Aussage etwas.

El croato
Geschrieben

Was mich einmal mehr erstaunt ist der Diesel-Konsum bei forscher Gangart, Du berichtest positiv über 10,4 Liter. Bei vergleichbarer Gangart verbraucht mein Allrad-Dickschiff (V10 Biturbo Benziner) auch nur 14,2 Liter auf 100km, allerdings nutze ich dann auch nur 50% der Leistung, dennoch entzaubert das - so finde ich - Deine Aussage etwas.

Ich teile diese Meinung nicht wirklich. Wenn du mit einem (vergleichbaren) Diesel und Benziner jeweils 200 km/h fährst, merkst du doch einen gewaltigen Unterschied. Genau hier liegt die Stärke des Diesels.

Marc W.
Geschrieben

Eben, umso schlimmer ist doch, daß mein mehr als doppelt so starker Benziner bei selbigen Nutzungsverhalten nur relativ wenig mehr Brennstoff benötigt. Der Vergleich ist ja eher für mich unfair... :wink::D

806
Geschrieben

@MarcW: Das kommt schon hin so - die starken Benziner laufen ja selbst bei 250 noch mit Teillast. Der Biturbo würde glaube ich auch 300 schaffen. Der kleine Diesel läuft bei mehr als 3000/min (210 km/h) schon in den Volllastbereich und da verlieren Diesel ihren Wirkungsgradvorteil.

Nur: Im Alltag kachelt man ja nicht permanent mit Highspeed über die Bahn, sondern die wesentlichen Verbrauchsfaktoren sind Leerlaufverbrauch (beim Diesel knapp 1 L/h, beim Biturbo satt mehr als 2 L/h) und Verbrauch bei mittlerer Last. Da ist nach wie vor ein Diesel unschlagbar, da er in diesem Bereich mit extremem Luftüberschuß arbeitet. Bei einer ruhigen tempomatgerollten Autobahnetappe mit max. 150 (Frankreich z.B.) komme ich mit rund 7,5 L/100 km aus. Da schafft der Benziner kaum weniger als 10.

Natürlich hilft bei dieser Betrachtung auch, daß Diesel mehr Energie/Liter hat - nämlich etwa 10 % im Vergleich zu SuperPlus oder Super. Insofern muß man sogar der technischen Korrektheit wegen den Dieselverbrauch mal 1,1 rechnen, so daß sich inzwischen rund 8,5 L "Benzin-Vergleichsmenge" für eine echte Gegenüberstellung ergibt.

Für alle modernen Großwagen gilt sowieso: Der tatsächlich extrem gesenkte Verbrauch ist hier viel deutlicher als bei den kleineres Fahrzeugen. Früher hätte man für die Fahrleistungen des 320 CDI einen 450 SE (für Topspeed sogar den 6.9er) gebraucht. Beide liefen sicher nicht unter 20 L/100 km. Faktisch ist bei heftig gestiegenem Komfort (und rund 1/3 mehr Speck auf den Hüften) also der Verbrauch um 50 % gesunken.

Bei einem Golf ist von Verbrauchssenkung eigentlich gar nichts zu merken - die alten lagen um die 8 Liter, die neuen auch (und wenn man den TFSIs richtig einschenkt, kriegen die richtig Durst). Da dürften heute eigentlich im Verhältnis wie bei den Dicken nur um die 4 bis max. 5 L stehen - bei BENZINERN.

Markus

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TR-512
Geschrieben

ich habe den "alten" W220 320CDI gehabt von 2004-2007 und war super zufrieden auch mit dem ab EZ eingebauten Brabus-Chip. :-))!

Den neuen 221er habe ich seit 4 Monaten und bin ebenso zufrieden, zumal mir die allgem. Optik viel besser gefällt. Leistung pur und vollkommen ausreichend. O:-)

Bei diesen Witterungen mit Standheizung etc. komme ich bei forscher Fahrweise aber auch schon mal auf ca. 11-12 Liter :oops:

806
Geschrieben

Er schlägt sich weiterhin wacker - mit einem Effekt, den ich bei vorherigen Daimler-Dieseln auch schon beobachten konnte: Der Verbrauch sinkt. Ab etwa 40tkm (und nochmal voraussichtlich ab ca. 80 tkm) geht der Verbrauch zurück. Inzwischen liege ich in den meisten Fällen unter 8 L/100 km (Zweitaktöl in etwa 1:150 eingerechnet).

Bescheidet man sich vernünftigerweise auf der Autobahn mit maximal 2500/min - was etwas mehr als 170 km/h sind - läuft er mit knapp über 8 L/100 km und der erzielbare Temposchnitt liegt dann immerhin um die 120 km/h.

Bei inzwischen knapp 48.000 km hat er dann doch ein Wehwehchen entwickelt: Sein Kurbelwellensimmering ist undicht. Fiel beim Reifenumstecken auf durch kleine Ölmengen an der Motorverkleidung.

Zwar ist er inzwischen mehr als zwei Jahre alt und die Gewährleistung abgelaufen, doch dachte ich mich in den komfortablen Händen der Kulanzgewährung durch das Haus Mercedes-Benz. Immerhin sollte bei einem Anschaffungspreis in der Größenordnung einer kleineren Wohnung bei solche einem nicht zu erwartenden Defekt bei so relativ geringer Laufleistung doch die Kostenübernahme kein Problem sein.

SOLLTE, denn sie ist!

MB übernähme das Material (na toll, der Simmerring kostet keine 100 €) und 50 % des Lohns. Kurze Nachfrage, wieviel das denn wohl sei?

"Ei, da kommen schon ein paar AW zusammen: Getriebe muß raus, Kardanwelle auseinander, alles muß wieder rein und "frisch angelernt" werden."

"Und was heißt das in €??"

"Rechnen Se mal mit knapp 1.500 €!"

Bei einem überpenibel und ausschließlich bei MB gewarteten Fahrzeug, das einen für die Laufleistung ungewöhnlichen Mangel zeigt, läßt man mich also auf mindestens 750 € sitzen?

"Wollen Sie einfach keinen weiteren Benz mehr an mich verkaufen?"

"Das machen ja nicht wir, das entscheidet das System vom Benz."

Coole Sache - der Software-Entscheid des Hauses ist dann das "Beste oder nichts", oder wie???

Gottseidank war ich so vorsichtig, die "Garantieverlängerung" abzuschließen (660 € für zwei Jahre, verlängerbar bis 200tkm und zehn Jahre maximal). Nach den Bedingungen (Dichtungen mit Ausnahme der Zylinderkopfdichtung sind nicht umfaßt) sah ich da schon rabenschwarz - aber: Die CarGarantie trägt den Eigenanteil nach Kulanz von MB.

Ich muß schon sagen: Das ist ärmlich in Zeiten zunehmend ausgeweiteter Garantien anderer Hersteller und wird den Herren in Stuttgart noch "auf die Füße fallen".

Markus

806
Geschrieben

Am Wochenende stand wieder eine längere Tour an. Speyer-Lippstadt und zurück, runde 800 km.

Fahrweise mal bewußt auf "noch gut vorankommen, aber spritsparend" ausgelegt und konsequent durchgehalten: Auf zweispuriger AB Tempomat 140 km/h, auf drei- oder mehrspruriger AB 160. Sonst "Limit +10".

Was fällt besonders auf? wenn die Firmenwagenbolzer weg sind, ist man mit diesen Tempi bei den absolut Schnellsten dabei - überholt wurde ich insgesamt nur 25mal, alle anderen fuhren langsamer. Meist 120-130 km/h. Wer braucht noch ein Tempolimit, wenn die Spritpreise offensichtlich schon ihren Teil zur Temposenkung beitragen?

Geschätzt war keiner schneller als 200 km/h (A6 von Darmstadt nach Mannheim nachts, Porsche Cayenne turbo), auch die Überholer ließen es bei ca. max. 180 km/h bewenden.

Fulminant: Bei diesem Rumgerolle (gebremst habe ich genau einmal, als mir eine Schlafmütze ohne Blinker und Vordermann vor's Auto fuhr) kommt ein Schnitt von 118 km/h raus (Stadtverkehr in Lippstadt mitgerechnet), auf der AB selber sind's 125 km/h.

Verbrauch: 8,0 L/100 km (alleine, kein Gepäck, Klima aus, Reifenluftdruck rundum auf max. - vorne 2,7, hinten 2,9 bar).

Mehrfahrzeit auf die Strecke ca. 15 Minuten - OBJEKTIV gesehen lohnt sich schnelleres Fahren kaum. SUBJEKTIV ist das vor allem im "S" todsterbenslangweilig und einlullend. Ganz gleichmäßiges Geräusch mit besten Einschlafqualitäten. De facto bin ich etwa 95 % der Strecke mit Tempomat gefahren bzw. habe ausrollen lassen beim Annähern an ein Hindernis und dann einfach mit Tempomat wieder beschleunigt.

Maximaldrehzahl: 2500/min, die das Tempomatbeschleunigen als Schaltdrehzahl verwendet.

Auffällig dabei: Aus der Baustelle auf 110 km/h bleibt der Automat lange im 5. Gang "hängen", bis endlich durchgeschaltet wird bis in den 7. Gang. Bei schärferem Beschleunigen mit eigenem Fuß tritt der Effekt nicht auf. Umständlich anzuwählendes manuelles Schalten - einmal Taste an der Konsole für Modus "M", dann mit Paddle zweimal hochschalten, jetzt zweimal Taste auf Mittelkonsole drücken für Wiedereinstellen des Fahrmodus "C".

Mit Sitzbelüftung, Lordosenstütze und bequemen breiten Sitzen sind solche Touren vollkommen streßfrei zu bewältigen - das Dickschiff fühlt sich völlig unterfordert an.

Markus

Marc W.
Geschrieben

Wenn ich mit meinem RS6 so fahren würde, braucht er auch im Durchschnitt nur 11,5 L/100km und das mit Allrad, 580PS und als Benziner. :wink:

Ja, mit dieser Fahrweise gehört man tatsächlich schon zu den Schnellsten, für mich wäre es aber dennoch wirklich tödlich. Ich bin deutlich konzentrierter, wenn ich schnell fahre, bei den niedrigen Dauertempi bin ich für jede Ablenkung empfänglich, mit dem Resultat, daß ich entweder einschlafe oder nicht aufpasse. :oops:

Ergo, lieber 25L/100km Verbrauch, 15 Minuten Zeitgewinn viel Spaß und am Leben... O:-)

Auf so eine Strecke schaffst Du übrigens deutlich mehr Zeitgewinn. Auf 800km sind da auch 60-70 Minuten nicht unrealistisch. :wink:

janimaxx
Geschrieben

...Zeit für einen neuen Thread :D:D:D:D

800km mit einem 118er Schnitt bedeutet ca. 6:45h, richtig?

70 Minuten schneller bedeutet bei 405 Minuten Gesamtfahrzeit eine Steigerung von gut 18%. Diese 18 Prozent auf den 118er Schnitt macht dann einen 144er Schnitt....

Bei einer 800km-Strecke am Stück in der Realität eine Stunde Vorsprung herauszufahren grenzt fast an Unmöglichkeit.

Ein 997 müßte auf die Entfernung mit ein 'bißchen' Pech sogar 2x tanken. Jedes andere Auto mindestens einmal, heißt schon wieder 8 Minuten Zeitverlust, in denen die S-Klasse entspannte 16 Kilometer weit gefahren ist :wink:

Und am Ende ist beim S-Klasse CDI leuchtet noch nicht mal die Tankanzeige.

Ich bin sehr skeptisch, ob 800km ausreichen, um 70 Minuten Vorsprung rauszufahren :wink:

Marc W.
Geschrieben

Es geht regelmäßig und es sind auch noch deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten auf Langstrecke möglich. Das ist neben dem Verkehr aber natürlich auch von der Autobahn und den Tempolimits abhängig.

Im Februar bin ich in ziemlich genau 6:45 Stunden von Flensburg bis südlich von München (965km) gekommen, mit Winterreifen und bei durchwachsenem Wetter, das wäre unter perfekten Bedingungen auch noch 30 Minuten schneller gegangen, vor 3 Jahren habe ich das schon mal in 6:05 geschafft, da waren es aber auch noch einige Tempolomits weniger. Übrigens inkl. 3 mal tanken und "punktefreien" Limit-Überschreitungen. :wink:

806
Geschrieben

Theoretisch ginge es schon deutlich schneller, aber die A45 ist komplett baustellenverseucht - gefühlt jede Brücke wird instandgesetzt (echt wohl nur jede zweite?). Da ist auf den wenigen freien Stücken dazwischen nichts zu gewinnen - leider.

Zu geschickten Zeiten gefahren (sonntags abends ab 19.00 z.B.) ist die Bahn fast autofrei, da geht dann tatsächlich was. Insofern kann ich Marcs Beschreibungen schon folgen; Schnitte von 170 und mehr sind dann drin. Geht aber nur bei wirklich bestem Licht am Auto und mit hellwachsten Sinnen, denn plötzlich im Dunkeln auftauchende bulgarische Kleinlaster ohne Rücklicht sind kein erfreuliches Erlebnis.:-o

Selbst dann sind 11 L/100 km nicht zu knacken - und tanken muß ich immer noch nicht. Dafür leuchtet dann die Tankwarnung.

Apropos: Hier schlagen die Preise Purzelbäume in Speyer! Montags morgens bei Shell mit ADAC-Cent-Abzug 128,9 ct/L, nachmittags 141,9??? Sonst passiert's mir ja immer so: Auf der Hinfahrt zum Termmin niedriger Spritpreis, aber keine Zeit eingeplant. "Auf der Rückfahrt dran denken!" - von wegen, bis nach dem Termin ist das Preisniveau schon wieder angepaßt.:evil: Diesesmal habe ich Glück gehabt ... :lol:

Markus

Sibi
Geschrieben

Wie groß ist denn der Tank der S Klasse? Fahre selbst einen 320cdi, den alten Reihensechser mit einpaar Modifikationen. Preis/Leistung ist grenzgenial. 20% Landstraße, 15% Stau und 65% Autobahn Tempomat 130, ein Verbrauch von 5.3l. Ein - Zwei Beschleunigungen auf 260 inkludiert.

Wünsche aufjedenfall weiterhin viel Freude mit dem Dickschiff! :-))!

master_p
Geschrieben
[...]einen 320cdi, den alten Reihensechser[...]

:-o Sowas hat Mercedes?

Der Text, den Sie eingegeben haben, ist zu kurz. Bitte erweitern Sie den Text auf die minimale Länge von 10 Zeichen.

806
Geschrieben

Hatte - im W220/W211/W210.

Ich fuhr ihn zu meiner vollsten Zufriedenheit im W211 als Vorgänger. Der Verbrauch lag zwischen 5,3 (!!X-)X-)) und 11,7 L/100 km mit einem Schnitt von knapp über 8 L/100 km.

Mit dem heutigen 90 L-Tank sind Reichweiten von 1100+ km Standard. Bei meinen anderen Autos muß ich mich jedesmal ans rechtzeitige Tanken erinnern.

Der Reihensechser ist ein völlig unproblematischer Motor gewesen, war nur zwingend auf Standheizung angewiesen. Der Block ist noch aus Eisen (der V6 ist ja Alu), das dauerte ewig, bis der im Winter auf Betriebstemperatur kam. Der V6 ist ruckizucki warm.

Markus

der_messias
Geschrieben
H(der V6 ist ja Alu)

Der Diesel V6 ist aus Alu :-o

Hätte gedacht, dass die Diesel wegen der hohen Drücke immer noch aus Eisenguss sind ....

EDIT: Tatsache, die Dinger sind mittlerweile wirklich aus Aluminium .... wenn jetzt noch bald die LKW Diesel aus Aluguss sind, dann fall ich echt vom Glauben ab :D

806
Geschrieben

Ursprünglich wäre hier nichts besonderes zu berichten gewesen, aber dann kam's doch:

Termin zum Winterräder montieren ausgemacht, extra früh aufgestanden (wäre wieder mit jahreszeitlichem Motoröl- und Filterwechsel gewesen), saukalt morgens - und er springt nicht richtig an. "Nicht richtig" heißt, daß der Sechszylinder sich deutlich amputiert anhört, bockt und schüttelt, schier nicht laufen will. Nach drei Startversuchen vorsichtshalber aufgegeben - zuletzt leierte der Anlasser fast zehn Sekunden, bis er die Maschine zu ihrem faden Leben erwecken konnte.

DAS wirkte nun besorgniserregend. Anruf beim Händler des Vertrauens im knapp 30 km entfernten Frankenthal: "Jungs, er läuft nicht, Ihr müßt ihn holen!" Eigentlich zahlt das keiner bei der "Mobile Life", da müßte das Speyrer Benzhaus ran - zu denen will ich aber aus verschiedenen Gründen nicht.

Macht nix - das Autohaus Wedig fackelt nicht lange, sondern schickt einen Mitarbeiter, der auf dem Hänger meinen Ersatzwagen dabei hat. Leider kommt der ältere und sehr nette, eher physisch filigrane Herr alleine und der Benz steht im Hof.

Ich kann Euch sagen - schiebt mal mit teilweise vollem Lenkeinschlag eine motorantriebslose S-Klasse ... :-o:-o wie er das alleine hätte machen sollen, bleibt ein Rätsel.

Natürlich springt er in Frankenthal beim Abladen tadellos an, der Hund!:evil:

Immerhin: Im Fehlerspeicher ist hinterlegt, daß ich nicht spinne, sondern eine Lambdasonde vor einem der Kats. Daraufhin legt er eine komplette Zylinderbank lahm, was den selbst für schmerzberfreite Ohren grauenvollen Motorlauf erklärt.

Erst dachte ich: "Wollt Ihr mich auf den Arm nehmen? Was soll den eine Lambdasonde beim Diesel?? Der arbeitet doch mit Luftüberschuß und das Ding will doch das stöchiometrische 14,7 Teile Luft:einem Teil Sprit messen. Humbug!!" Na ja, das ist das beim Benziner gewünschte Ergebnis der späteren Motorregelung auf Grundlage der Sondenmeldungen. Beim Diesel ist die Teil des "OBD II" und dient der Ermittlung dauerhaft sauberer und kennfeldgetreuer Verbrennung - wieder was gelernt.

Zweite Lehre: Service gibt's noch bei Benzens - ein Anruf, und für den "fernen Kunden" wird alles Erforderliche möglich gemacht.

Das Söndchen ist neu wie die Wischblätter zum Winter und alles ist wieder klar.

Zum Reifenwechsel nochmal vorher das Profil gemessen: Die Michelin Pilot Primacy in Werksgröße 235/55-17 haben noch rundum und über die ganze Lauffläche 4,5 mm Profil nach ziemlich genau 31.000 km Sommerbetrieb. werden also auch nächste Saison noch halten, bis ich sie sicherheitshalber bei 3 mm wechseln werde. Nicht verkehrt an sich. Die gleichmäßigkeit des Laufbildes spricht dafür, daß man durchaus stets den vom Werk vorgesehenen Maximaldruck (2,7 bar vorne, 2,9 hinten) fahren kann, ohne daß der Reifen ungleichmäßig abliefe. Alles Niedrigere ist nur "Komfortdruck", der das Anfedern auf ganz kurzen Unebenheiten den Reifenschultern überläßt und dafür erhöhten Rollwiderstand in Kauf nimmt.

Inzwischen hat er 55.000 Kilometer drauf und aus den letzten 10.000 km kann ich von immer besseren Verbrauchswerten berichten. Bei vollkommen unsportlicher, passiver Fahrweise hier im ländlich-pfälzischen Vorrotverkehr im Großraum Ludwigshafen erreiche ich bei nach wie vor einem Dauerdurchschnitt von ca. 55 km/h inzwischen 7,7 L/100 km. Minmum war gerade auf einer Tour zum Seminar nach Trier ein Mittel von 7,1 L/100 km bei einem Durchschnitt von 102 km/h.

Die bei der letzten Inspektion als "austauschreif" bezeichneten vorderen Bremsen halten inzwischen schon weitere 11.500 km durch und werden auch den Winter noch schaffen. Bei der nächsten Inspektion im Juni 2012 sehe ich sie aber als "fertig" an, dann dürften sie deutlich mehr als 60.000 km geschafft haben. Nicht schlecht für eine Zweitonnen-Limousine, aber durchaus mit Verbesserungspotential. Wo sind eigentlich die alten Daimler-Sitten hin, daß früher die weichen und scheibenschonenden Beläge spätestens nach 20.000 runter waren aber die Scheiben 100.000 hielten?

Bei der nun hereinbrechenden Kälte freue ich mich jedes Mal beim Losfahren, daß ich eine Standheizung mit Fernbedienung drin habe - Motor und Innenraum schon warm beim Losfahren, Sitzheizung eigentlich kaum erforderlich; dafür auf Stufe III in die Zeugungsfähigkeit bedrohender Weise leistungsfähig.O:-)

In alter Sitte kriegt auch das Getriebe seine Warmlaufphase, indem ich die ersten paar hundert Meter manuell schalte und allzufrühes Hochschalten verhindere. Getriebe sind ja leider in der Großserie nicht zwangs-, sondern schleudergeschmiert, da möchte ich der riesigen Ölmenge bei Kälte erst einmal die Möglichkeit zum Durchschmieren geben, bis sie dann wieder automatisch beaufschlagt wird. Mag Spinnerei sein, aber bei solchen Dingen höre ich lieber auf erfahrene KFZler ("Wir können am geöffneten Getriebe oder Differential erkennen, ob die kalt getreten wurden, die Schäden sind typisch im Kammbereich der Zahnräder und in den Spitzen der Hauptlager.")

To be continued ...

Markus

806
Geschrieben

Gestern war's so weit: Die 60.000er Marke ist geknackt.

Anfangs des Jahres habe ich den Verbrauchszähler "genullt" und nicht wie sonst immer bei jedem Tanken zurückgestellt. Auf nun 3.000 km zeigt er einen Schnitt von 8,2 L/100 km bei einem Durchschnitt von 65 km/h an. Ist etwas überdurchschnittlich schnell gewesen durch ein paar Langstreckenfahrten, seitdem sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit auch immer weiter (angefangen habe ich mit 118 km/h ...).

Was soll schon groß passiert sein auf den paar Kilometern?

Na gut, seit es so derbe kalt war, ist der Verbrauch von zuvor 8,0 auf 8,2 gestiegen - selbst die Standheizung ändert nichts daran, daß bei großer Kälte einfach alles zäher dreht und damit höhere Widerstände bis zum Erreichen der Betriebstemperatur zu überwinden sind.

Die Standheizung erwies sich als echter Segen: Selbst bei -13° nach einer halben Stunde Laufzeit ins warm gewordene Auto einzusteigen, erfreut! Batterie verkraftet die Laufzeit problemlos - na gut, er hat ja drei davon!

Gerade bei Grabeskälte erwies es sich als gut, zunächst langsam mit manuell geschalteten Gängen den Antriebsstrang erst mal vorsichtig auf Temperatur zu bringen. Vor allem die Automatik mag es sehr, wenn die riesige Ölmenge Zeit und Gelegenheit bekommt, wenigstens etwas aus der Kältestarre loszukommen.

Einen Nachteil der modernen "Sparauslegung" habe ich allerdings zu berichten: Die Scheinwerferwaschanlage war eingefroren, obwohl im Herbst genug Frostschutz reinkam. Wie das nun geht? Tja ... Früher war alles besser! Da gab es eine eigene Taste, mit der man die Scheinwerferwaschanlage betätigen konnte. Kam Frostschutz ins System, hat man einfach so lange gedrückt, bis das frostfeste Zeug auch wirklich vorne an den Düsen angekommen war (quasi eine Systemspülung).

Heute geht das nicht mehr, die Taste ist weg. Dafür sprüht die Scheinwerferwaschanlage nur noch bei jedem fünftem Waschvorgang der Scheibenwaschanlage (und nach jedem Motorstart wird neu gezählt). Konsequenz: Bis zum Frosteinbruch war's ja eher frühlingshaft warm, kaum schmuddelig und deshalb habe ich nicht "genug gewaschen". Vorne im System stand noch die Sommermischung an und die fror natürlich ein. So was ist Mist und an der falschen Stelle gespart!

Markus

806
Geschrieben

Es gibt wieder Neuigkeiten - auch weniger erfreuliche.

Der Dicke brauchte eine Jahresinspektion; diesesmal "mit allem" oder auf Mercedes-Deutsch "Service E". Motoröl, Ölfilter, Ansaugluftfilter, Innenraumluftfilter, Dieselfilter, Bremsflüssigkeit, Getriebeöl - so sieht's das Werksprogramm vor.

Ich hab's noch auf die Spitze getrieben: Differentialöl neu - das Werk sieht keinen Wechsel vor und verleiht dem Begriff der Lebensdauerfüllung eine völlig neue Bedeutung. Außerdem Öl der Servolenkung neu - da gilt das gleiche. Es ist mir unverständlich, wie diese vergleichsweise preiswerten zusatzarbeiten eingespart werden und damit die Lebenszeit der Bauteile unnötig erschwert und möglicherweise verkürzt wird. Die Mehrkosten sind lächerlich - zusammen keine 170 € netto. Eine Lenkungspumpe kostet zarte 900 € plus Steuer plus Einbau. In der S-Klasse ist sogar ein Lenkungsölfilter verbaut (!!), aber der kann auch den auf die Dauer eintretenden Zuwachs an Wasser alleine durch den Luftaustausch an den Belüftungsbohrungen nicht verhindern.

Jetzt ist es auch so weit, daß die vorderen Bremsen "fertig" sind. Scheiben und Beläge haben also 63.472 km gehalten. An sich ist das für ein so schweres Auto schon recht ordentlich und würde als Routine verbucht. Wenig erfreulich ist, daß die Bremskolben sich nicht mehr in die Sättel zurückdrücken ließen, weil sie an den durch Schwund an Belagdicke freiwerdenden "Hälsen" korrodiert sind. Ein Bremssattel kostet 350 € zzgl. Einbau!

Aber nicht mich - da ich die Garantieverlängerung bei Mercedes abgeschlossen habe. Die übernehmen zwar Scheiben und Beläge nicht, wohl aber die Bremssättel mitsamt Lohnkosten. Die Prämie hat sich nun also schon zweimal gerechnet: Für den Kurbelwellensimmering und nun die vorderen Bremssättel. Wobei: Es ist schon erschütternd, daß die Bremskolben in so schlechter Oberflächenbehandlung verwendet werden, daß sie bei Abnutzung der Beläge ebenfalls ersatzreif werden!

Die Verlängerung der Garantie habe ich auch schon abgeschlossen; wird nun auch empfindlich teuer, denn für das fünfte Jahr nach Erstzulassung fallen netto 705 € an. Wenn da noch was dazu kommt, bin ich trotzdem froh drum, denn damit sind auch im Vergleich zu anderen Herstellern schon recht umfangreiche Ersatzleistungen verbunden.

Ob die bei der Inspektion aufgetauchte Undichtigkeit eines O-Rings am Turbolader (Ölaustritt) auch gedeckt ist, muß ich abwarten; das war aber nicht wirklich teuer, sondern nur lästig. Dank der Motorraumverkleidung bemerkt man so was ja nicht mehr durch Ölfelcken unter'm Auto, sondern bei der gut viertelstündigen "Dialogannahme".

Dabei konnte ich den ganzen Wagenboden nach diesem vierten Winter des Wagens begutachten und wieder einmal feststellen, daß Benzens sich da durchaus Mühe geben und auf den ersten Blick befremdlich wirkende Abschirmungen/Leitbleche/Verkleidungen durchaus Sinn ergeben: Bis auf ein paar leicht korrodierte Schrauben präsentiert er sich ohne Drecknester und in ansonsten tadellosem Zustand. Der Auspuff scheint für die Ewigkeit gebaut, auch die Achsteile präsentieren sich solide und mit teilweise durch kleine Verkelidungen geschützte Gummilager. Auch die beiden Hardyscheiben sind in sehr gutem Zustand, sollen auch vor 150 tkm eigentlich keine Probleme machen.

Motoröl habe ich wieder mitgebracht (ARAL SuperTronic 0 W 40 für 6,78 € netto "im Netz gekauft" statt für 22,69 €/L beim Händler, auf zehn Liter gerechnet macht das fast so viel aus, wie meine zusätzlichen Ölwechsel.

Ach - bevor ich's vergesse: Den Lackschaden am Heckstoßfänger seitlich habe ich bei einem Lackierer beseitigen lassen. Andoritgrau (auf dem Stoßfänger wie bei fast allen Herstellern in deutlich abweichendem Fahrbton zur Restkarosse) nachzuspritzen ist nicht leicht, weil die Farbe einen Perlmuttanteil hat. Er hat's tadellos hinbekommen. Ansonsten ist das Blechkleid tatsächlich beulen- und dellenfrei nach vier Jahren!

Werkstattrechnung habe ich noch nicht - ich befürchte aber, diesesmal auch wegen eines dringend erforderlichen Navi-Updates deutlich die Marke von netto 1.500 € gerissen zu haben.

Tröstlich dafür: Die Winterreifen sind immer noch nicht abgefahren, sondern haben rundum noch 5 mm Profil. Da's hier im Rheintal ja nicht direkt "alpin" wird, werden sie mir für einen fünften Winter noch reichen und dann erst zu ersetzen sein. Erstaunlich: Dann hätten sie fast 40.000 km gehalten.

Benzens verlangen neuerdings für Fahrer der G-, GL-, ML-, RL- und S-Klasse beim Einlagern mehr Geld. Verstehe ich nicht ganz, denn meine serienmäßigen Siebzehnzöller machen sicher nicht mehr Arbeit als Neunzehner auf einer C-Klasse??

Zum Schluß noch die akteullen Verbrauchsdaten: Seit dem 2.1.2012 bin ich 6.581 km gefahren mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,2 L/100 km bei einem Durchschnittstempo von 69 km/h. Verbrauch und Tempo sind höher als gewöhnlich, weil sich anfangs des Jahres relativ viele Langstreckenfahrten auf der Autobahn ergaben. Vernünftig gefahren mit maximal 2500/min (=168 km/h laut Tacho) bleibt man da immer noch deutlich unter 9 L/100 km. Im jetzt wärmer werdenden Wetter schaffe ich ländlich-ruhige Dienstfahrten im vorderpfälzer Raum (nicht gebummelt, nur sinnig gefahren) durchaus mit unter 7,5 L/100 km.

Den ganzen Zirkus tue ich mir ja nur an, weil ich des immensen Wertverlusts wegen darauf angewiesen bin, den Dicken bis zur Abschreibungsrenze mindestens zu fahren. Händler-EK derzeit netto 32.000 € - da habe ich pro gefahrenen km einen Verlust von fast genau 0,50 € zu verkraften.

So, wie sich allerdings das Fahrzeug innen und außen noch ansehen läßt (nämlich tadellos), sollte das wenigstens auch klappen ...

Markus

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ASCARI
Geschrieben

Ich hab's noch auf die Spitze getrieben: Differentialöl neu - das Werk sieht keinen Wechsel vor und verleiht dem Begriff der Lebensdauerfüllung eine völlig neue Bedeutung. Außerdem Öl der Servolenkung neu - da gilt das gleiche. Es ist mir unverständlich, wie diese vergleichsweise preiswerten zusatzarbeiten eingespart werden und damit die Lebenszeit der Bauteile unnötig erschwert und möglicherweise verkürzt wird. Die Mehrkosten sind lächerlich - zusammen keine 170 € netto. Eine Lenkungspumpe kostet zarte 900 € plus Steuer plus Einbau. In der S-Klasse ist sogar ein Lenkungsölfilter verbaut (!!), aber der kann auch den auf die Dauer eintretenden Zuwachs an Wasser alleine durch den Luftaustausch an den Belüftungsbohrungen nicht verhindern.

Markus

Ja, ja. Das kommt mir sehr bekannt vor. Die Teile werden gerne mal von den Automobilherstellern als "Wartungsfrei" bezeichnet. Den wenn was kaputt geht, ist es für die Werkstatt lohnender, die (teuren) defekten Teile als (vergleichsweise günstige) Öl auszutauschen.

Wurde auch das Getriebeöl gewechselt? Ich weis jetzt nicht wie das ganze bei einer Automatik aussieht, aber bei einem manuelen Getriebe sollte alle paar Jahr das Öl gewechselt werden.

PS: Auch der Durchschnittsverbrauch von 8,2 Liter Diesel ist für ein 235 PS starkes Schiff relativ wenig!

istec1003
Geschrieben

Wurde auch das Getriebeöl gewechselt? Ich weis jetzt nicht wie das ganze bei einer Automatik aussieht, aber bei einem manuelen Getriebe sollte alle paar Jahr das Öl gewechselt werden.

Ja, siehe Text:

Der Dicke brauchte eine Jahresinspektion; diesesmal "mit allem" oder auf Mercedes-Deutsch "Service E". Motoröl, Ölfilter, Ansaugluftfilter, Innenraumluftfilter, Dieselfilter, Bremsflüssigkeit, Getriebeöl - so sieht's das Werksprogramm vor.
ASCARI
Geschrieben

Sorry! Ich habs überlesen!

Bei unserem BMW wurde gesagt, das man das Getriebsöl nicht austauschen müsse! Daraus schließe ich, dass BMW im gegensatz zu Mercedes kein Getriebsöl wechselt.:evil: Oder kann mich jemand vom Gegenteil überzeugen?

Meinerseits Daumen hoch für die Marke Mercedes:-))!:-))!:-))!

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