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Ferrari f550 Export nach Israel

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Ultimatum
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liebe cp gemeinde,

möchte mich von unserem schönen f550 trennen (deutsches fahrzeug) und habe auch schon einen käufer aus israel. sein bzw aktuell auch mein problem ist allerdings, dass er den wagen nur dauerhaft einführen darf, wenn dessen fachgerechte wartung durch eine authorisierte ferrari werksatt gewährleistet ist. es gibt allerdings keinen ferrari händler in israel! ferrari deutschland kann mir nicht weiterhelfen und fiat darf das dort nichjt machen. hat jemand von euch eine idee dazu oder das evtl schon einmal gemacht?

vielen dank!

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hugoservatius
Geschrieben

Ich denke 'mal, daß es in Beirut eine Ferrari-Vertretung geben müßte, jedenfalls gab es sie vor dem Bürgerkrieg ganz sicher, allerdings dürfte die Fahrt dorthin nicht völlig problemlos sein...

Allerdings halte ich es für eine ziemlich - vorsichtig ausgedrückt - ungewöhnliche Idee, in Israel einen Ferrari fahren zu wollen.

Beste Grüße, H.

Markus Berzborn
Geschrieben

Meines Wissens gibt es einen Ferrari-Händler in Tel Aviv.

Frag doch mal bei der Zentrale von Ferrari in Italien an, die müssten das doch wissen.

Definitiv sind in Israel (mein Schwiegervater lebt dort) einige Ferraris unterwegs - aber sehr wenige. Denn das ist da eigentlich wirklich nur ein Auto für Masochisten. Oder halt für Liebhaber, die ihn sich mehr ansehen als damit zu fahren.

Gruß,

Markus

Ultimatum
Geschrieben

hallo hugo,

danke für die schnelle antwort. hab schon viel von dir gelesen.

ich hielt die idee auch für ungewöhnlich, musste allerdings feststellen, dass ich von israel nur soviel weiss, wie in den nachrichten kommt und dort sind die fahrzeuge eher gepanzert und tarnfarben. soviel zu meinem gepflegten halbwissen und den vorurteilen. im erst- habe vom käufer schon vieles gelernt. tel aviv ist eine sehr moderne bussines stadt und dort gibt es wohlhabend und schicke leute und eine dementsprechende szene. und europäische autos sind sehr gefragte statussymbole. werde mir das sicher mal ansehen, nun sollte vorher aber der autodeal klappen. danke und grüsse nach berlin!

Ultimatum
Geschrieben

@markus

hallo markus, auch dir danke für die schnelle antwort. hab´ über ferrari dealer locator nichts gefunden. bei ferrari financial services ebenfalls negativ. werde aber zur sicherheit morgen in italia anfragen. ich weiss auch von einem f575 in israel, der soll dem dortigen fiat importeur gehören, der jedoch keine hilfestellung leisten will. will wohl alleine bleiben mit seinem auto.

Markus Berzborn
Geschrieben
ich hielt die idee auch für ungewöhnlich, musste allerdings feststellen, dass ich von israel nur soviel weiss, wie in den nachrichten kommt und dort sind die fahrzeuge eher gepanzert und tarnfarben. soviel zu meinem gepflegten halbwissen und den vorurteilen.

Das ist nicht der Punkt.

Sondern erstens das Klima, es wird zumindest im Sommer teils unerträglich heiß da. Und zweitens gibt es kaum Straßen, wo man den Ferrari angemessen bewegen kann.

Dass Tel Aviv eine pulsierende westlich geprägte Stadt ist, ist hingegen völlig richtig.

Gruß,

Markus

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)

Habe gerade mal auf der offiziellen Ferrari-Seite nachgeschaut - die englische Variante, weil mein Italienisch alles andere als toll ist.

Wenn Du da auf "About Us" gehst und dann auf "Ferrari in the World" findest Du folgenden Eintrag:

Israel

The Ferrari network in Israel is comprised of 1 authorized dealership in Tel Aviv.

Eine Adresse steht allerdings nicht dabei.

Jedoch die Kontaktdaten für "Ferrari Central and East Europe":

Stielstr. 3b

65201 Wiesbaden

Tel.: 0611 28 409-0

Da würde ich also an Deiner Stelle einfach mal anrufen.

Gruß,

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
Berliner
Geschrieben
Ich denke 'mal, daß es in Beirut eine Ferrari-Vertretung geben müßte, jedenfalls gab es sie vor dem Bürgerkrieg ganz sicher, allerdings dürfte die Fahrt dorthin nicht völlig problemlos sein...

Allerdings halte ich es für eine ziemlich - vorsichtig ausgedrückt - ungewöhnliche Idee, in Israel einen Ferrari fahren zu wollen.

Beste Grüße, H.

In Beirut gibt es meines Wissens zwar eine Ferrari-Vertretung, allerdings wird es für den potentiellen Käufer als Israeli unmöglich sein, den Libanon zu bereisen.

Auch für Ausländer, die einen israelischen Stempel in ihrem Pass haben, ist es nicht möglich, in den Libanon einzureisen.

Die einzige Möglichkeit wäre, von Israel über Jordanien mit einem Zweitpass in den Libanon zu kommen.

Btw: Vielleicht gibt es aber eine Vertretung in Amman (Jordanien), das könnte die Aktion etwas vereinfachen, denn Amman ist eigentlich nicht so schwer zu erreichen.

Generell finde ich es aber auch nicht so sinnvoll, in Israel einen Ferrari zu bewegen, denn in den Städten ist mehr oder weniger Dauerstau, die Autobahnen sind auf 100 km/h beschränkt und die Landstraßen in einem nicht gerade optimalen Zustand.

Einzig auf den besetzten Golan-Höhen könnte ich es mir vorstellen, mit großer Freude einen Ferrari artgerecht zu bewegenX-).

Allerdings: Wer kauft einen Ferrari schon aus rationalen Gründen? O:-)

In diesem Sinne,

einen schönen Abend,

Berliner

Markus Berzborn
Geschrieben
die Autobahnen sind auf 100 km/h beschränkt

Sonst wäre man ja auch zu schnell durchs ganze Land durch. :lol:

Gruß,

Markus

hugoservatius
Geschrieben
(...) habe vom käufer schon vieles gelernt. tel aviv ist eine sehr moderne bussines stadt und dort gibt es wohlhabend und schicke leute und eine dementsprechende szene. und europäische autos sind sehr gefragte statussymbole. werde mir das sicher mal ansehen' date=' nun sollte vorher aber der autodeal klappen.[/quote']

Ich kenne Israel ganz gut, liebe Jerusalem, Haifa und Tel Aviv, käme allerdings niemals auf die Idee, dort etwas anderes als einen Range Rover zu fahren...

Du solltest unbedingt dort hin reisen, Israel ist ein ganz wunderbares Land, trotz aller Probleme, die es dort gibt.

Viele Grüße, Hugo.

hugoservatius
Geschrieben
In Beirut gibt es meines Wissens zwar eine Ferrari-Vertretung, allerdings wird es für den potentiellen Käufer als Israeli unmöglich sein, den Libanon zu bereisen.

... das meinte ich mit "nicht völlig problemlos". :wink:

Markus Berzborn
Geschrieben
käme allerdings niemals auf die Idee, dort etwas anderes als einen Range Rover zu fahren...

Einen Monteverdi Safari. Aus der neutralen Schweiz mit amerikanischer Antriebstechnik. Passt doch. 8)

Übrigens ist die Frage des Passes in Libanon noch nicht mal vorrangig. Es gibt nämlich erst gar keinen Grenzübergang, über den man vom Libanon nach Israel könnte. Und von Syrien aus auch nicht.

Man könnte höchstens versuchen, vom Libanon aus nach Amman zu fahren und von dort aus nach Israel. Aber das kann es ja wohl auch nicht sein.

Da kann man den Ferrari ja gleich in Italien kaufen. Eine direkte Fährverbindung von Italien nach Tel Aviv und Ashdod gibt es nämlich. :wink:

Gruß,

Markus

hugoservatius
Geschrieben
Einen Monteverdi Safari. Aus der neutralen Schweiz mit amerikanischer Antriebstechnik. Passt doch. 8)

Du triffst - wie so oft - den Nagel auf den Kopf:

Das erste - und einzige Mal - daß ich mit einem Monteverdi Sahara mitgefahren bin, war in Haifa. Silbergrau mit schwarzem Kunstleder. Klebte ziemlich an den Hosenbeinen... 8)

Markus Berzborn
Geschrieben

Konnte die Sache mit der Ferrari-Vertretung in Israel inzwischen geklärt werden? Würde mich schon interessieren.

Gruß,

Markus

Gast Alpinchen
Geschrieben

Nur mal eine Frage zum besseren Verständnis:

Hab' ich das richtig verstanden, dass der Staat Israel es dem einzelnen Bürger nicht erlaubt, einen Ferrari einzuführen,

wenn keine Markenwerkstatt in Israel vorhanden ist? :-o

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)

Zum Beweis, dass es Ferraris in Israel gibt:

IpTfPRS3dD0

gmLAJFJ7FqE

WTXwHwm4wtY

79F7R-Gwnws

Gruß,

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
Nugmen
Geschrieben

wieso sollten die Juden keinen Ferrari fahren, klar gibts dort solche :wink:

Nur glaub ich, dass solche Anfragen im allgemeinen einen Finte sind :(

Gast HdR
Geschrieben (bearbeitet)

Differenzierung:

Juden: Angehörige einer Glaubensrichtung/Religion (Weltweit).

Israelis: Einwohner/Bürger des Staates Israel.

bearbeitet von HdR
Markus Berzborn
Geschrieben

Ja, das schmeißen viele schon mal durcheinander.

Ist ja auch nicht ganz einfach zu verstehen.

Denn im Prinzip hat nach dem Staatsverständnis jeder Jude das Recht, nach Israel zu ziehen.

Er muss es aber nicht.

In den letzten Jahren sind z.B. viele Juden aus Russland und anderen früheren Sowjetrepubliken ins Land gekommen, nicht zuletzt auch, weil sie da eine, wenn auch kleine, staatliche Rente bekommen, obwohl sie nie einbezahlt haben.

Und andererseits ist nicht jeder israelische Staatsbürger ein Jude, wobei die größte Minderheit natürlich die Araber stellen. Arabisch ist ja auch meines Wissens zweite offizielle Amtssprache.

Gruß,

Markus

Gast Alpinchen
Geschrieben

Er muss es aber nicht.

In den letzten Jahren sind z.B. viele ........... (beliebig austauschbar) aus Russland und anderen früheren Sowjetrepubliken ins Land gekommen, nicht zuletzt auch, weil sie da eine, wenn auch kleine, staatliche Rente bekommen, obwohl sie nie einbezahlt haben.

Das kennen wir hier doch zur Genüge. :evil:

edit:

das ".......... (beliebig austauschbar)" stammt von mir

Markus Berzborn
Geschrieben

Da gibt es aber einen Unterschied.

Israel bietet den Leuten ja bewusst an ins Land zu kommen, bzw. unterstützt das.

Der Hintergrund dürfte sein, dass sich die arabische Bevölkerung weit "schneller vermehrt" und somit Israel langfristig seinen staatlichen Bestand gefährdet sieht.

Was natürlich auch in den wirtschaftlichen Verhältnissen begründet sein dürfte. Man sieht das ja oft weltweit, dass bei zunehmendem Wohlstand die Zahl der Kinder sinkt.

Gruß,

Markus

Ultimatum
Geschrieben

nachdem wir einiges über land und leute lernten zurück zum thema:

habe u.a. mit ferrari telefoniert. es ist definitiv so, dass solange kein offizieller service gewähleistet ist, keine importgenehmigung für einen ferrari erteilt wird. alle dort laufenden und auf youtube eingestellten fahrzeuge sind demnach z.b. vom libanesischen händler zugelassen und u.u. vom israelischen bürgern gefahrene autos. ab oktober soll es aber definitiv einen servicepoint oder händler in tel aviv geben. somit wären diese luxusprobleme beseitigt und jeder kann nach herzenslust einen ferrari kaufen, zulassen und damit auf den promenaden showfahren.

pitstopper
Geschrieben

also wer das Geld hat, sich einen Ferrari zu kaufen wird wohl auch in der Lage sein, aus diesem Land auszuwandern. Was will ich mit einem solchen Wagen den ich dort weder richtig fahren (mangels geeigneter Straßen) noch herzeigen (Kriminalität) kann. Nichts gegen Israel, aber wer will dort wohnen/leben ?

Markus Berzborn
Geschrieben

Die Lebensqualität in Israel ist doch deutlich höher als in allen Nachbarstaaten, wieso soll man da nicht leben wollen.

Das einzige Problem sind doch nur die beknackten arabischen Terroristen.

Aber den Alltag bestimmen die auch nicht.

Die Kriminalitätsrate in Israel ist übrigens ziemlich gering. Verstehe daher Deine diesbezügliche Bemerkung nicht ganz.

Gruß,

Markus

Limited466
Geschrieben

ist diese import regel nur auf Israel bzw. ferrari in isreal bezogen, oder allgemein. Z.B. hier in der schweiz kann ich importieren was ich will.. ob es dann zugelassen wird sei mal dahingestellt. Aber wenn es darum geht das ich mir einen XYZ in die Garage oder in die Wohnung reinstelle is dem Zoll egal..

(ist doch so oder :) )

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