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Porsche 918 Spyder und eine Abschlussarbeit

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Im Rahmen meiner Abschlussarbeit, habe ich mich dafür entschieden ein Kommunikationskonzept für den Porsche 918 Spyder zu machen. Die Informationssuche gestaltet sich nun leider schwierig, da es sich ja um eine Konzeptstudie handelt und Porsche selber daher keinerlei Daten rausgeben will.

Ich bräuchte aber dringend mehr Daten über den Wagen,

wie viel er kosten könnte/würde,

welche Leute sich so etwas kaufen, Zielgruppe etc.

Wie wichtig ist bei einem Sportwagen der Umweltaspekt? Wie wichtig ist er für potenzielle Käufer im allgemeinen?

Wenn Ihr Informationen über die derzeitige Marktentwicklung im Automobil bzw. Sportwagensegment habt, würde mir das auch weiterhelfen.

Über welche Kommunikationskanäle Porsche so Werbung macht wäre auch noch interessant.

Es wäre echt sehr nett von euch wenn Ihr mir helft. Egal was ihr so über das Thema wisst, schreibt es einfach hier hinein. Es ist schwierig etwas zu planen, wenn schon die Forschung aus blossen Vermutungen besteht.

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus.

Liebe Grüße

Jasmin

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S.Schnuse
Geschrieben

Also wieviel der kosten würde, wird Dir hier niemand sagen können. Die Zielgruppe dürfte ähnlich der des Carrera GT sein, da empfiehlt sich ein Blick in die Carrera GT Registry von unserem Netburner: http://51768833.de.strato-hosting.eu/carreragtregistry/index.htm

Was das Marketing angeht, so sind diverse Printmagazine immer gut gefüllt mit Porsche Werbung und derzeit läuft auch ein Spot im Fernsehen.

Der Umweltaspekt ist zwar nicht ausschlaggebend bei solch einem Auto, wird aber trotzdem immer wichtiger, auch bei Sportwägen.

Die Marktentwicklung ist derzeit positiv, trotz Wirtschaftskrise verkaufen sich Luxusgüter derzeit wie warme Brötchen, hierzu am besten mal einen Blick nach China werfen.

netburner
Geschrieben

Die Kosten für den 918 wurden unter der Hand mit rund 700.000,-€ pro Stück angegeben in Genf. Ob das korrekt ist und dem wirklichen Preis entsprechen wird, kann ich nicht sagen, definitiv dürfte sich die Stückzahl allein durch den Preis gegenüber dem Carrera GT deutlich reduzieren.

Marc W.
Geschrieben

Hallo Jasmin,

Deine Abschluss-Arbeit kann tatsächlich nur sehr spekulativ werden. Keine Deiner Frage läßt sich in naher Zukunft mit einer handfesten Aussage beantworten... :wink:

Zum Preis werden immer wieder Zahlen in der Größenordnung 650, 680, 700K genannt. Da es sich bei dem Käuferklientel aber überwigend um Unternehmer handelt, könnte diese Aussage (ähnlich wie auch beim Bugatti Veyron) ohne MwSt. zu verstehen sein. Somit erhöht sich der deutsche Endpreis mal eben um fast 1/5. Spekulation...

Die Zielgruppe wird sich auch erst richtig manifestieren, wenn das Auto die angegebenen Werte erfüllt. Solange es "nur" ein grüner Sportwagen ist, der nicht mindestens auf dem Niveau der Konkurrenten und über dem Niveau des Vorgängers ist, bringt die Öko-Technik im Verkauf gar nichts.

Wenn die grüne Technik das Auto über besagtes Niveau hebt, wird es ein Erfolg und die Zielgruppe wird dieses Auto kaufen, wird das Auto unter dem Niveau bleiben, wird es einige wenige geben, die lieber grün statt schnell sind. Aber das ist eben grundsätzlich konträr zu der typischen Zielgruppe.

Bei einem echten Sportwagen ist der Umweltaspekt absolut untergeordnet, davor stehen Attribute, wie Geschwindigkeit, Zeiten, Spaß, aber auch Optik, Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit. Der Zielgruppe, die bereit ist ein extravagantes Auto für 700K zu kaufen, ist es absolut egal, ob das Auto auf 100km nun für 10, 20 oder 100 Euro Energie konsumiert, Hauptsache, es ist schnell und bringt Spaß.

TB!
Geschrieben

Pardon, aber die Anfrage finde ich sehr skurril.

Wie kannst Du denn eine Abschlussarbeit über ein Thema schreiben, zu dem Du keinerlei Zugang hast? Was ist denn das überhaupt für ein Studiengang, in dem so etwas zugelassen wird?

Ich würde mir ein Thema suchen, bei dem Du einen echten Wertbeitrag für den Themengeber erzeugen kannst. Durchaus auch bei Porsche, frag doch einfach mal an, was die momentan für Themen anbieten? Die bemühen sich sehr um den Nachwuchs. Ich betreue zur Zeit zwei Bachelor-Arbeiten, die direkt bei und im Auftrag von Porsche geschrieben werden.

double-p
Geschrieben

Post and run - ausserdem ist Ferienanfang. O:-)

Gumo
Geschrieben

Was schätzt ihr, in welcher Stückzahl wird es den 918 Spyder geben?

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      Absolut ausserirdisch ist das Fahrwerk. Ohne jede Wankbewegung giert der Wagen nach kurven. Die Lenkung ist superpräzise und der Wagen folgt der gewählten Linie wie an einer Schnur gezogen. Grenzbereich? Auf öffentlichen Strassen kaum erfahrbar!
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      Am meisten überrascht mich das Getriebe. Kaum spürbar werden die Gänge gewechselt. Erst im schärfsten Modus werden die Gänge richtig reingehämmert – einen Leistungsunterbruch spürt man nicht. So muss es sein!
      Auch mit faktisch angezogener Handbremse – sprich: Einfahrmodus – hat der 720s Power ohne Ende. Selbst der zarte Umgang mit dem Gaspedal drückt einem mächtig in den Sitz.
      Über das Design mag man geteilter Meinung sein. Mir jedenfalls gefällt der Wagen. Er sieht aus wie von einem anderen Stern. Jede Öffnung hat eine Funktion, nichts ist Show oder Effekthascherei. Form follows Function in Reinkultur.
      Fazit: Sehr teuer – aber jeden Euro/Franken wert! Fahrmaschine mit hohem Restkomfort.
       
       
       
       
      Porsche 911 Carrera S
      Der Wagen hat alles, was man für Geld kaufen kann. Selbst eine Hinterachslenkung ist an Bord. Der Porsche ist markentypisch perfekt verarbeitet und trotz der vielen Knöpfe und Schalter wirkt das Cockpit aufgeräumt.
      Verglichen mit dem McL sitzt man fast wie in einem SUV. Die Sitzposition ist gut, aber eben nicht perfekt; für mich vor allem etwas zu hoch.
      Natürlich ist es nicht fair, den 911 mit dem 720s zu vergleichen. Trotzdem machen wir es. Das Leistungsdefizit ist spürbar – kein Wunder, es fehlen auch über 250 PS. Ebenso markant ist der Unterschied beim Fahrwerk. Obwohl der Porsche zum Besten gehört, was man für Geld kaufen kann, ist – wenn man vom 720s kommt – die Seitenneigung gewöhnungsbedürftig. Im McLaren fehlt diese gänzlich, im Porsche ist sie gering, aber vorhanden.
      Eigentlich gibt es am Getriebe nichts zu bemängeln. Es schaltet rasch, sauber und ruckfrei. Doch mit den Paddels hatte ich so meine Mühe. Mehrmals schaltete ich, ohne es zu wollen.
      Im heutigen Trio ist der Porsche an der Zapfsäule klarer Gewinner. Während die beiden Briten schon nach den ersten zwei von drei Etappen die Zapfsäule herbei sehnten, fuhr der Porsche heute ohne einmal nachzutanken – mit weniger als 13 Litern war der Konsum für ein Auto in dieser Leistungsklasse bescheiden und beweist, dass Turbos keine Säufer sein müssen.
      Fazit: Der alltagstaugliche Sportwagen für jeden Tag. Eine Art Schweizer Armeemesser. Nur dass man das perfekte Steak eben nicht mit dem Taschenmesser geniesst…
       
      McLaren 570s
      Die Scherentüren öffenen deutlich weiter als die des 720s und brauchen entsprechend mehr Platz, was im Alltag nicht unbedingt positiv ist.
      Auch er top verarbeitet, perfekte Sitzposition und intuitive Bedienung. Optisch eine Augenweide – innen wie aussen.
      Für mich ist der 570s bezüglich Preis/Leistung eines der besten Angebote auf dem Markt. Doch eines muss er sich vorhalten lassen: Sein Turboloch. Unterhalb von 2000 Umdrehungen passiert nicht viel. Bis 3000 Touren geht was und darüber explodiert der Wagen. Wenn die Turbos mit vollem Druck zur Attacke blasen, gibt es keine Gnade. So müssen sich die Apollo-Astronauten beim Start gefühlt haben. Der Schub geht sauger-like bis über 8000 Umdrehungen! Die Geräuschkulisse ist vernehmlich, aber gesittet. Kein Inferno, aber präsent.
      Die Bremse will hart getreten werden; macht man das, wirft der Wagen Anker. Kein Bremsfading, kein flattern – nichts, einfach nur Energievernichtung und zwar in einer Form, die einem die Gurten in die Brust schneidet…
      Im Gegensatz zum 720s hat der 570s ein konventionelles Fahrwerk. Also keine hydraulischen Pumpen, die jede Unebenheit oder Wankbewegung bereits im Ansatz vernichten. Doch so wirklich vermissen tut man die Features des 720 nicht. Der Mittelmotorwagen schnupft die Kurven nur so auf. Gemeinheiten sind im fremd. Ebenso Wankbewegungen. Wer ihn lenkt, weiss wie Mikrochirurgen mit dem Skalpell arbeiten. Kurve anvisieren, einlenken und der 570 fährt die Linie in seiner unnachahmlichen Präzision. Es ist ein Vergnügen höchster Güte.
      An der Tanksäule zeigt sich, dass die Euphorie ihren Preis hat. Er genehmigt sich kaum weniger als der 720s.
      Fazit: Wer einen Sportwagen auf Turbo S-Niveau sucht und dabei Sportlichkeit gegen Alltagstauglichkeit tauscht, ist hier richtig.
       
      Schlusswort
      Pech für den 911er, dass er zu diesem unfairen Vergleich antreten musste. Doch Fairness war nicht das Ziel des heutigen Tages - es gab nur ein Ziel: Spass, Fahrspass!
      Selbstredend bin ich nicht objektiv. Ich bin ein bekennender McLaren-Fan und habe 2015 mit Porsche abgeschlossen. Das ändert aber nichts daran, dass Porsche die besten Sportwagen baut, wenn Alltagstauglichkeit gefragt ist. Will man mehr Sport, ist man bei McLaren besser aufgehoben. Doch das darf glücklicherweise jeder für sich entscheiden.
    • F40org
      Ist denn bekannt wie das Teilnehmerfeld ist - oder kann ich das irgendwo im www schon finden? Merci.

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