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Operation Top Kill

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-Johannes-
Geschrieben

Die Farbe ist aber eine andere, sieht weniger nach Öl aus!

kkswiss
Geschrieben

Auf vielen News-Portalen wird schon drüber berichtet.

WASHINGTON – Endlich: Operation «Top-Kill» ist im Golf von Mexiko angelaufen – offenbar erfolgreich. Aus dem Leck trete statt Öl bloss noch Bohrschlamm aus. Doch Gewissheit gibts erst in ein paar Stunden.
Gast HdR
Geschrieben
Auf vielen News-Portalen wird schon drüber berichtet.

Hoffentlich hat diese Sache jetzt bald ein "relativ" gutes Ende!

Was da noch an Folgeschäden etc. auf uns "ALLE" zukommt...!?

Ich mag gar nicht an die Tiere, Pflanzen und evtll. auch Menschen denken, die da

(und mittel/langfristig auch an allen anderen, weit von der Ölsauerei entfernten Orten "Stichwort: Nahrungskette"...)

gerade kaputtgehen :cry:

Eine Schande!

CP
Geschrieben
Die Farbe ist aber eine andere, sieht weniger nach Öl aus!

Ja, heute ist die Farbe anders als gestern. Hoffentlich ein gutes Zeichen.

double-p
Geschrieben

So ein Szenario gab's im Golf von Mexico schonmal. Nach 9 Monaten (!!)

hat man dann eine Entlastungsbohrung gemacht. Alles andere (incl Top Kill)

hat nichts gebracht.

Betreiber war der Vorgaenger von Transocean..

==>

In Kanada ist die Vorbereitung einer solchen Bohrung Vorschrift - und

BP macht dagegen Lobbyarbeit.

http://trueslant.com/allisonkilkenny/2010/05/13/fresh-from-gulf-disaster-bp-urges-canadian-legislators-to-drop-regulations/

Ein Schelm...

FutureBreeze
Geschrieben

danke!

Das ist schon Krass!

aeon
Geschrieben
Ja, heute ist die Farbe anders als gestern. Hoffentlich ein gutes Zeichen.

Die andere Farbe rührt nur daher, dass das austretene Öl durch "Top Kill" mit Schlamm vermischt wird. Anonsten ist alles bei alten. Aber auch wirklich alles, bis jetzt ist nämlich kein Erfolg zu verzeichnen.

Gast HdR
Geschrieben

Inzwischen liest man von Befürchtungen, das Öl könnte noch bis August munter weiter ins Meer laufen. :puke:

Hat nicht auch jemand in einem TV-Bericht erwähnt, es könne im "schlimmsten" Fall 8, i.W. "ACHT" Jahre lang Öl aus diesem Leck austreten, weil diese Ölquelle solche Dimensionen hat...? :-o

Au Backe! :???:

MikeMuc
Geschrieben

Dahinter stecken doch ausschliesslich wirtschafftliche Interessen.

Ich bin mir sicher es gibt eine Lösung den Austritt zu stoppen. Und wenn es eine

Sprengung ist um das Bohrloch endgültig zu verschliessen

Allerdings müsste dann neu gebohrt werden um das Vorkommen zu erschliessen.

Aber, BP muss das Öl ja unbedingt auffangen..... Alles klar.

BP sollte dafür mal so richtig bluten. Vorallem nachdem jetzt so langsam bekannt wird

was sich schon Monate vorher abgespielt hat.

Fehlerhafte Überdruckventile usw.

Gast Tiescher
Geschrieben

Moin,

mit einer Sprengung ist das nicht getan. Es handelt sich um ein verrohrtes Bohrloch. Wo will man da sprengen?

Bei dem eingesetzten Typ der Bohrinsel handelt es sich um ein System, bei dem die Bohrinsel mit Maschinenantrieben von einem Positionierungs-Computer in der Position gehalten wird, anders als verankerte Plattformen. Es sind dann natürlich minimal Bewegungen der Plattform vorhanden.

Bei Bohrungen unter Druck werden Blow-Out-Preventer (BOP) benutzt. Diese müssen bei diesem System der Plattform direkt auf dem Meeresgrund auf dem Bohrloch positioniert werden, weil sie keine größeren Bewegungen vertragen. Normalerweise haben die BOPs mehrere Schutzmechanismen, um das Bohrloch im Notfall zu schließen. Diese haben scheinbar im vorliegenden Fall versagt, der BOP ist im Zuge der Explosion vom Bohrrohr gerissen worden. Dadurch ist es nun auch so schwierig, die Bohrung zu verschließen.

Sicherlich wird es eine Zeit dauern, eine Entlastungsbohrung abzuteufen. Erstmal muss eine neue Bohrplattform mobilisiert werden, dann muss die Bohrung an sich ausgeführt werden, was auch eine gewisse Zeit dauert. Immerhin reden wir von einer großen Wassertiefe plus die erforderliche Bohrtiefe.

Das eigentliche Leck muss dann aber noch immer verschlossen werden, lediglich der Druck ist dann wohl geringer.

Ich gehe mal davon aus, dass die Verantwortlichen, vor allem unter dem politischen Druck, alles machen werden, um so schnell wie möglich alles in den Griff zu bekommen, aber zaubern können sie auch nicht. Unter öffentlichem Druck und Beobachtung zu stehen macht die Sache nicht leichter.

Nochmal zu dem Punkt "Öl auffangen, weil wertvoll":

Die Plattform hatte Tageskosten von ca. 1,000,000 $ (inklusive dem drumrum von Schiffen, Helis etc.). Anschaffungspreis war vor ein paar Jahren rund 350,000,000 $. Heute sicherlich das Doppelte, plus die Bauzeit. Ich weiß nicht, was davon die Versicherung trägt, vielleicht die Wiederbeschaffungskosten, aber weder die Ausfallzeiten, noch die Folgekosten wie Umweltschäden, Rettungsversuche etc. sind normalerweise von solchen Versicherungen gedeckt.

Gruß Björn

Jonny
Geschrieben

Das ist auch richtig so. Die machen Milliardengewinne...dann können sie auch ihren Dreck bezahlen. Wenigstens hier sollte man mal den Verursacher bluten lassen, wenn es schon bei den Typen in Nadelstreifen nicht geklappt hat...

HighSpeed 250
Geschrieben

Ich bin dafür, daß BP jeden verdammten Cent zahlt für die ganzen Umweltschäden, Verdienstausfälle etc.

Es dauert viele Jahre und Arbeitsstunden etc. bis die Naturschutzgebiete und Strände wieder hergestellt sind. Viele Fischer und Touristikbetriebe werden pleite gehen. Die wirtschaftliche Prosperität ganzer Regionen wird den Bach runtergehen. Immobilien in den betroffenen Gebieten werden wertlos etc.

Ich hoffe, daß BP mit zig Tausenden von Straf- und Zivilklagen eingedeckt wird bis ihnen das Weiße von den Augen raus kommt. Die sollen zahlen bis sich schwarz werden wie ihr Öl ...

Es muß ein Exempel sanktioniert werden, um sowohl BP als auch allen anderen Erdöl- und sonstigen Firmen ihre Verantwortung aufzuzeigen. Profitgier auf Kosten von Umwelt und anderen darf sich nicht lohnen!

CP
Geschrieben

Ich würde versuchen das Leck zuzufrieren.

Meerwasser unter Druck einspülen, wie es schon mit dem Bohrschlamm versucht wurde. Das Wasser ist dort unten sowieso schon nahe dem Gefrierpunkt und man spart sich die Wärmemenge, die man bräuchte um das Öl abzukühlen.

Dann von der Rohrwand her nach innen zufrieren. Ähnlich wie Wasserleitungen verkalken. Dahinter dann zementieren. Ist aber wohl leichter gesagt als getan.

Rodemarc
Geschrieben
Dahinter stecken doch ausschliesslich wirtschafftliche Interessen.

Im Grunde ist an der ganzen Katastrophe auch schön zu sehen wie "billig" das Öl für die großen Konzerne eigentlich noch ist.

Wenn es das Gold wäre welches man dem Konsumenten täglich vorgaukelt würde man sicher nicht an irgendwelchen Ventilen am Bohrloch sparen und billigend in Kauf nehmen dass jeden Tag 10 Millionen Liter davon ins Meer laufen.

Gast Tiescher
Geschrieben
Ich würde versuchen das Leck zuzufrieren.

Meerwasser unter Druck einspülen, wie es schon mit dem Bohrschlamm versucht wurde. Das Wasser ist dort unten sowieso schon nahe dem Gefrierpunkt und man spart sich die Wärmemenge, die man bräuchte um das Öl abzukühlen.

Dann von der Rohrwand her nach innen zufrieren. Ähnlich wie Wasserleitungen verkalken. Dahinter dann zementieren. Ist aber wohl leichter gesagt als getan.

Vereisung geht nun wirklich nicht.

Der Tod jeder Vereisung ist Strömung. Schau mal einen munter plätschernden Gebirgsbach im Winter bei wochenlang minus 20 Grad an, daneben den Ententeich....

Dazu kommt noch, dass sich Salzwasser noch schlechter vereisen lässt.

Um eine Vereisung zu realisieren, muss man dem Wasser oder in der Regel ein Wasser-Boden-Gemisch Energie (Wärme) entziehen. Dazu gibt es im Spezialtiefbau zwei Verfahren: Ein offenes, bei dem flüssiger Stickstoff eingesetzt wird (mit bis zu -196°) und ein geschlossenes Verfahren, bei dem eine Wasser-Kalzium-Chlorid-Lösung auf -35° abgekühlt wird und so die Energie abtransportiert.

Bei beiden Verfahren wäre das Problem, die kalten Flüssigkeiten in die 1.500 m Tiefe zu bekommen (isolierte Leitungen, Wärmeverluste) und dan noch an die richtige Stelle zu bringen.

Ich hab gerade eine mittelgroße Bodenvereisung hier in Kairo am Laufen um eine havarierte Tunnelbohrmaschine in 35 m Tiefe zu bergen, dass ist schon schwierig genug.

Gruß Björn

CP
Geschrieben

Kann schon sein, dass eine Vereisung schwierig oder nicht möglich ist. Aber die Absaugung per Kuppel über dem Leck ist ja gerade deswegen gescheitert. Das Öl ist im kalten Wasser ausgeflockt und hat das Rohr zugesetzt.

Gast Alpinchen
Geschrieben
Kann schon sein, dass eine Vereisung schwierig oder nicht möglich ist. Aber die Absaugung per Kuppel über dem Leck ist ja gerade deswegen gescheitert. Das Öl ist im kalten Wasser ausgeflockt und hat das Rohr zugesetzt.

Das sind aber zwei Paar Schuhe.

Der Rohrdurchmesser war wohl zu klein, und die Kuppel zu leicht.

Ich denke, die werden das mit der Kuppel noch mal versuchen. Etwas anderes bleibt denen praktisch auf die Schnelle nicht.

Andy962
Geschrieben

Erschreckend was dort passiert...

Wie Rodemarc gesagt hat (danke dafür), das schwarze Gold ist nicht wertvoll genug!

Wie sollen die Menschen dort jetzt weiterleben, wenn man bedenkt soetwas würde einem selbst passieren...

Eine Schande was die globalisierten Konzerne veranstalten.

Hoffe das die Bluten müssen:evil:

Gast HdR
Geschrieben

Wie sollen die Menschen dort jetzt weiterleben, wenn man bedenkt soetwas würde einem selbst passieren...

Eigentlich ist es uns "selbst" ja auch passiert!

Diese Ölkatastrophe wird sicherlich globale Folgen haben.

Das ist schon eine sehr, sehr üble Geschichte.

Irgendwer hat mal gesagt: "Wasser ist wichtiger als Öl"!

Gast Alpinchen
Geschrieben
Erschreckend was dort passiert...

Wie Rodemarc gesagt hat (danke dafür), das schwarze Gold ist nicht wertvoll genug!

Wie sollen die Menschen dort jetzt weiterleben, wenn man bedenkt soetwas würde einem selbst passieren...

Eine Schande was die globalisierten Konzerne veranstalten.

Hoffe das die Bluten müssen:evil:

Du weisst aber schon, was Du da sagst, gelle?

JEDER von uns würde ähnlich handeln, wie diejenigen, deren "Schuld" das dort jetzt ist.

Man sollte sich einmal in die Situation der Verantwortlichen versetzen, die wie in jedem anderen Betrieb in der Schere zwischen max. Gewinn und Jobverlust stecken.

Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken, das ist eine emotionale Achterbahn.

Jeder Mensch hat erst einmal seine persönlichen Interessen, die er zuvorderst wahrnimmt.

Im übrigen sacken nicht die Mineralölkonzerne den Löwenanteil ein.

Nein, das sind wir selber. Wir zahlen erst einmal Mineralölsteuer, welche wir dann wieder sinnlos verprasseln.

Wir sanieren insolvente Länder, insolvente Banken, führen Kriege gegeneinander, usw.

Wir müssen uns bei alledem immer an die eigene Nase fassen.

Wir könnten ja ganz locker auf 10Ct. Steuer je Liter verzichten, und diesen Betrag in zusätzliche Sicherheit investieren.

Oder aber gleich 10 Ct./Liter mehr zahlen.

Dann würden aber wieder die gleichen Leute schreien, welche jetzt nach Schuldigen suchen und deren harte Bestrafung fordern.

Apropos Bestrafung: George Walker Bush läuft doch auch als freier Millionär durchs Leben. So what......

Andy962
Geschrieben

Lässt sich mit meinem "Gerechtigkeitssinn" trotzdem nicht vereinbaren!

Jeder muss die Konsequenzen seines Handelns tragen, auch ethisch/moralisch.

Ist ja keiner verpflichtet die Natur auszubeuten, aber vielleicht sehe ich das als "Landwirt" auch anders.

Und das ne menge Leute frei rumlaufen und im Reichtum schwelgen, die aber etwas ganz anderes verdient hätten, daß ist wohl eine andere Geschichte.

Trotz der Uhrzeit meines Post wusste ich schon genau was ich da schreibe, kein Ding!

Gruss, Andreas

Jonny
Geschrieben

Ein Konzern mit so einen Gewinn pro Jahr nagt wohl kaum am Hungertuch und kann wohl sehr gut auf die Sicherheit seiner Anlagen achten bzw. er ist dazu verpflichtet. Würde jemand auf dem Bau irgendwelche Regeln verletzen und es passiert was gehts da auch direkt vors Gericht.

Nur bei manchen hat es dann etwas mit Gier zu tun und nicht mehr mit Streben nach Gewinn...

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