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Sumita

Wieder "Randale" Deutschland quo vadis ?

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Sumita
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Wieder sind " hochpreisige Fahrzeuge " in Hamburg in Flammen aufgegangen.

Laut TV - Berichten innerhalb der ersten 5 Monate in Hamburg jetzt schon mehr als 60 Stück.

Allesamt in den sogenannten " Nobelvierteln.

In keiner anderen Großstadt in der BRD, ist es so drastisch schlimm wie in Hbg.

Natürlich ist es schwierig, solchen neidvollen Brandstiftern aus vermutlich unteren, asozialen Schichten, das Handwerk zu legen, laut Berichterstattern.

In keinem anderen Staat der Welt ist so eine haßerfüllte Neidgesellschaft so gegenwärtig wie bei uns in Deutschland.

Ich mache mir wirklich langsam Sorgen um unseren Staat Deutschland.

Ganz pessimistisch Veranlagte prophezeien, in naher Zukunft, bürgerkriegsähnliche Zustände.

Steht es wirklich schon so schlimm ?

Ich wohne auf dem " Land " und bekomme " Gott sei Dank " noch nicht all zuviel mit von diesen üblen Geschehnissen.

Ich weiß, daß viele sagen werden: " Na und, an einer Tatsache die feststeht, kann man nichts ändern. "

Aber Besorgnis über die vermehrten Vorfälle mache ich mir schon, wenn man es gestattet.

Würde gerne Euere Meinung dazu mal hören, wie seht Ihr das ?

herzliche Grüße

Sumita

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Markus Berzborn
Geschrieben
Ganz pessimistisch Veranlagte prophezeien, in naher Zukunft, bürgerkriegsähnliche Zustände.

Steht es wirklich schon so schlimm ?

Nein, so schlimm steht es lange noch nicht.

Gruß,

Markus

Graunase
Geschrieben

Schaut Euch mal in Frankreich um, was da in den Banlieus abgeht ist viiiel härter.Ich meine in F gehen pro Nacht (!) ca.135 Fahrzeuge in Flammen auf.Ich will damit jetzt nichts relativieren,aber die Kirche sollte doch auch im Dorf bleiben:Bürgerkrieg ist definitiv zu hoch gegriffen!

Daß dies kein hinnehmbarer Zustand ist nach dessen Ursachen geforscht werden sollte ist klar!

Viele Grüße!

Jonny
Geschrieben

Irgendwann wird es eben dann auch hier zu Gated Communities kommen...wenn man aber nicht gegen die linksautonomen chaoten vorgeht sondern den fokus weiterhin einseitig beim kampf gegen rechts belässt, wird sich nichts ändern.

R-U-F
Geschrieben
wenn man aber nicht gegen die linksautonomen chaoten vorgeht sondern den fokus weiterhin einseitig beim kampf gegen rechts belässt, wird sich nichts ändern.

Ohne politisch zu werden: für mich ist beides nicht richtig, aber warum wird fast ausschließlich nur gegen Rechtsradikale vorgegangen und so gut wie gar nicht gegen Linksradikale, es ist doch beides gleich extrem :confused:

Ich denke, das es eine verhältnissmäßig kleine Gruppe ist, die die Wagen anzündet. Das sind gar nicht so viele Leute wie man vielleicht vermuten würde und man könnte Ihnen durchaus ein Ende bereiten, allerdings müsste man gezielt dagegen vorgehen und das passiert irgendwie nicht.

double-p
Geschrieben

Wenn in Hamburg schon Menschen grundlos erstochen werden, dann braucht

man doch nach "bischen Feuerparty" nicht nach Gruenden suchen.

skaone
Geschrieben

Natürlich ist es schwierig, solchen neidvollen Brandstiftern aus vermutlich unteren, asozialen Schichten, das Handwerk zu legen, laut Berichterstattern.

Was für ein Niveau…*

Zum Thema: Sachbeschädigung ist immer schlimm, aber wir haben deutlich schlimmere Probleme in Deutschland.

Nugmen
Geschrieben
Was für ein Niveau…*

ja das stimmt, das Niveau der unteren sozialen Schichten sinkt immer mehr :(

Andy962
Geschrieben
Ganz pessimistisch Veranlagte prophezeien, in naher Zukunft, bürgerkriegsähnliche Zustände.

Steht es wirklich schon so schlimm ?

Hallo Sumita,

ein ernstes Thema, das eigentlich schon zu politisch für dieses Forum ist.

Zu den von dir befürchteten "Zuständen".

Ich war von 2002 bis 2005 Jugendfanvertreter unserer Region eines damaligen (und jetzt wieder) Bundesligavereins.

Schon weit vorher , und jetzt immer noch, habe ich einiges an Einblick in die "junge rechte und linke Szene", aber auch ganz normale Jugendszene, die sich im Umfeld eines grossen Clubs mit mehr als 35000 Zuschauern befindet.

Mein kurzes und ernüchterndes Fazit:

Bestimmte Teile der Jugend ( was nicht mit asozialen Herkunftsumständen zu tun hat, soviel MUSS klar sein) hat einfach Spass an Gewalt und keinerlei Unrechtsempfinden.

Einfach weil die Eltern versagt haben/zu sehr mit sich selbst zu tun hatten/*****en sind.

Dieser "Spass" an Gewalt entlädt sich je nach Möglichkeit (eigentlich klingt das übel) eben an Autos, wie in HH, kann aber auch auf dem dörflichem/kleinstädtischem Schulhof gegen Lehrer/Mitschüler oder eben die eigenen Eltern gehen.

Damals war ich bei Jugendlichen zuhause wo der Sohn seinen Schulabschluss gemacht hatte zum gratulieren und die Eltern lagen an diesem Tag um 17 Uhr sturzbesoffen im Wohnzimmer... erbärmlich.

Das hat aber alles nichts mit asozialen Verhältnissen zu tun, ich habe Jurastudenten gesehen die Massenprügeleien vor dem Stadion oganisiert haben/ oder oganisieren wollten.

Alles in allem erschreckend und meiner Meinung nach auf eine gelangweilte Wohlstandsgesellschaft zurückzuführen die ihre Kämpfe eben woanders ausführt, wobei ein unentwickeltes Schuldbewusstsein sein übriges tut.

Es ist keine Angst vor Konsequenzen vorhanden, keine angst vor de Staatsmacht und kein Respekt (oder Angst) vor den Eltern.

Auf der anderen Seite ist da auch jede Menge Frust bei der Jugend, da sind junge Leute die eigentlich normal sind, die keine Freunde haben, geschweige denn eine Beziehung, einfach weil gewisse Werte (bei dem Wort könnt ich in dem Zusammenhang ko...) wie Klamotten oder Handy nicht erfüllt werden.

Es ist schwierig einem Jugendlichen sowas zu erklären, vor allem weil man es selbst nicht vertsehen kann.

Da entlädt sich einiges in Alk, Kiffen oder Gewalt, sehr traurig das ganze.

Trotz allem sehe ich optimistisch in die Zukunft, denn wenn diese Generation Verantwortung übernehmen muss (und ich hoffe sie bekommt die Chance zur rechten Zeit im Rahmen der eigenen Möglichkeiten), dann werden die auch wieder ruhiger und Vernünftiger.

Gruss,Andreas

Jonny
Geschrieben
Was für ein Niveau…*

Zum Thema: Sachbeschädigung ist immer schlimm, aber wir haben deutlich schlimmere Probleme in Deutschland.

Sachbeschädigung kann aber auch ganz schnell dazu führen, dass z.b. das Feuer auf ein Gebäude übergreift und Menschen zu schaden kommen.

Sumita
Geschrieben

Es ist mir einfach zu leicht, alles auf die Gesellschaft und das soziale Umfeld zu schieben.

Es wird krampfhaft immer wieder bei solchen strittigen Themen versucht überall eine Schuld zu finden,.... nur bei sich selbst anfangen, das tut man nicht.

Ach so, vielleicht sollte unser User Herr Skaone auch noch etwas lernen, nämlich richtig zu lesen, dann bräuchte er sich nicht auf das von Ihm zitierte " Niveau " begeben.

Damit er es aber nochmal zum besseren Verständnis verstehen kann, ...meine aufgeführte Aussage bzgl. " unteres asoziales Niveau " ist nicht meine Aussage, sondern Aussage von Berichterstattern, die ich hier nur zitierte, ....verstanden jetzt ?

Mag sein, daß in Frankreich es noch schlimmer ist, aber sollte man sich nicht mehr nach dem " Guten " als nach dem " Schlechteren " richten ?

Meine vollste Zustimmung mit seiner Aussage hat übrigens User Ruf.

Und, eines sollten wir tunlichst vermeiden, all diese Probleme schön zu reden, wie,.. ist ja nicht so schlimm etc.

Eine schlechte Tat kann man, verglichen mit einer noch Schlechteren nicht gutheißen, oder rechtfertigen.

Ein normal denkender Mensch, weiß sehr wohl was Recht und Unrecht ist, und daß das zerstören fremden Eigentums nicht das " Richtige " sein kann.

Allen Vorurteilen zum Trotz, es gibt auch Rechtsanwälte, Richter, Polizisten, etc. kurz auch gebildete rechtschaffene Personen, die aus Gebieten wie " Harlem od. den Bronx " aufgewachsen sind.

Ich garantiere, die hatten ein wesentlich schlimmeres Umfeld als es hier bei uns in Deutschland ist.

Ich bleibe bei meiner Aussage, jeder ist selbst für sein Tun und Handeln verantwortlich, Umfeld und Milieu hin od her.

Es ist aber dennoch für mich lehrreich und interessant, andere Meinungen über dieses Problem zu hören.

herzliche Grüße

Sumita

therealleimi
Geschrieben

Ach so, vielleicht sollte unser User Herr Skaone auch noch etwas lernen, nämlich richtig zu lesen, dann bräuchte er sich nicht auf das von Ihm zitierte " Niveau " begeben.

Damit er es aber nochmal zum besseren Verständnis verstehen kann, ...meine aufgeführte Aussage bzgl. " unteres asoziales Niveau " ist nicht meine Aussage, sondern Aussage von Berichterstattern, die ich hier nur zitierte, ....verstanden jetzt ?

War aber trotzdem mehr als unglücklich formuliert. ICh weiß nicht wo du das her hast aber soweit mir bekannt ist tappt die Polizei beim Motiv der Täter noch im Dunkeln.

Es gibt weder Bekennerschreiben noch sonstige Anhaltspunkte die ein konzentriertes Vorgehen Linksautonomer nahelegen würden.

Gleichzeitig ist es falsch zu behaupten die Staatsgewalt würde nicht in richtung Linke Randalierer vorgehen. Das Reaktionen gegen die Aufmärsche der Rechten mehr mediale Resonanzen hervorrufen sollte auch klar sein - das hat historische Gründe.

skaone
Geschrieben (bearbeitet)
Sachbeschädigung kann aber auch ganz schnell dazu führen, dass z.b. das Feuer auf ein Gebäude übergreift und Menschen zu schaden kommen.

Klar, es ist auch ein Problem und sollte irgendwie gelöst werden.

(Ich denke aber, dass es – gerade in Großstädten wie Hamburg – deutlich schlimmere Probleme gibt. Wir reden hier von einer Stadt, in der grundlos unschuldige Menschen erstochen werden – wen interessieren denn da ein paar Autos?)

ja das stimmt, das Niveau der unteren sozialen Schichten sinkt immer mehr :(

Auch wenn du es wohl nicht so gemeint hast. Du hast recht, und das ist ein ernsthaftes Problem.

Ach so, vielleicht sollte unser User Herr Skaone auch noch etwas lernen, nämlich richtig zu lesen, dann bräuchte er sich nicht auf das von Ihm zitierte " Niveau " begeben.

Damit er es aber nochmal zum besseren Verständnis verstehen kann, ...meine aufgeführte Aussage bzgl. " unteres asoziales Niveau " ist nicht meine Aussage, sondern Aussage von Berichterstattern, die ich hier nur zitierte, ....verstanden jetzt ?

Link?

(im übrigen sollte man Zitate durch Anführungszeichen kennzeichnen – das macht Texte grundsätzlich verständlicher. :wink:)

bearbeitet von CountachQV
beiträge zusammengeführt
chris22
Geschrieben

Hm, die Mutmaßungen, die Täter kämen aus niederen Schichten kann ich nicht teilen.

Der Agglomerationsraum Hamburg ist im Wandel - Wohnungs- und Mietpreise explodieren, die Stadt ist die drittteuerste in ganz Europa. Nicht jeder ist damit einverstanden. Der "normale" Hamburger lehnt sich dagegen auf, so geschehen im Gängeviertel und auch gegen den IKEA-Bau gab es zahlreiche, von Prominenten unterstützte, Proteste.

So werden die Taten, die seit wenigen Jahren auf Luxusautos der Bewohner der teuren Viertel abzielen, dieser Protestszene zugerechnet. Dabei wird streng darauf geachtet, dass kein Lebewesen zu Schaden kommt. Die Täter zu ermitteln ist bisher nicht gelungen, da diese nicht unintelligent vorgehen. Beispielsweise werden Grillanzünder unter die Reifen gelegt. Das könnte jeder Jogger machen.

Die Fahrzeuge sind jedoch dagegen versichert und ein nennenswerter Schaden entsteht in Zeiten, in denen es andere, wirklich wichtige gesellschaftliche Probleme gibt, nicht. Somit wollen wir aus dieser Mücke keinen Elephanten machen, oder?

Gruß

Christian

absolutmuc
Geschrieben
Dabei wird streng darauf geachtet, dass kein Lebewesen zu Schaden kommt.

...

Die Fahrzeuge sind jedoch dagegen versichert und ein nennenswerter Schaden entsteht in Zeiten, in denen es andere, wirklich wichtige gesellschaftliche Probleme gibt, nicht. Somit wollen wir aus dieser Mücke keinen Elephanten machen, oder?

Das ist aber jetzt nicht dein Ernst, oder?

Brandstiftung ist niemals, absolut niemals eine Tat, bei der streng darauf geachtet werden kann, dass kein Lebewesen zu schaden kommt. Nicht ohne Grund ist Brandstiftung nach deutschem Recht eine "gemeingefährliche Straftat".

Dass hochpreisige Fahrzeuge ja versichert wären und damit kein nennenswerter Schaden entsteht ist ja ein Widerspruch in sich. Du meinst wohl, in einer Zeit wo Milliarden in schwachsinnige Banken gepumpt wird, wären die paar Millionen egal? Klar, in diesem Sinnne sind die Milliarden für die Bankenkrise auch peanuts, wenn man bedenkt, was z.B. Kriege in den letzten Jahrzehnten der westlichen Welt gekostet haben. Alles ist relativ, darf aber nicht aus dem direkten Zusammenhang gerissen werden.

Lass die Zündler doch mal davonkommen, Nachahmer finden und dann versicherere mal einen stinknormalen neuen 5er BMW in einem "brandgefährdeten" Gebiet (siehe Paris). Dann reden wir mal darüber, ob dir persönlich nicht doch bald ein nennenswerter Schaden entsteht...

:???:

double-p
Geschrieben

In Ermangelung... post_thanks.gif an absolutmuc.

chris22
Geschrieben
Das ist aber jetzt nicht dein Ernst, oder?

Brandstiftung ist niemals, absolut niemals eine Tat, bei der streng darauf geachtet werden kann, dass kein Lebewesen zu schaden kommt. Nicht ohne Grund ist Brandstiftung nach deutschem Recht eine "gemeingefährliche Straftat".

Dass hochpreisige Fahrzeuge ja versichert wären und damit kein nennenswerter Schaden entsteht ist ja ein Widerspruch in sich. Du meinst wohl, in einer Zeit wo Milliarden in schwachsinnige Banken gepumpt wird, wären die paar Millionen egal? Klar, in diesem Sinnne sind die Milliarden für die Bankenkrise auch peanuts, wenn man bedenkt, was z.B. Kriege in den letzten Jahrzehnten der westlichen Welt gekostet haben. Alles ist relativ, darf aber nicht aus dem direkten Zusammenhang gerissen werden.

Lass die Zündler doch mal davonkommen, Nachahmer finden und dann versicherere mal einen stinknormalen neuen 5er BMW in einem "brandgefährdeten" Gebiet (siehe Paris). Dann reden wir mal darüber, ob dir persönlich nicht doch bald ein nennenswerter Schaden entsteht...

:???:

Doch, das ist mein Ernst. Ich studiere den Kram sogar und weiß was gemeingefährliche Straftaten sind. Du reißt meinen Kommentar allerdings gehörig aus dem Zusammenhang. Natürlich entsteht ein Sachschaden (daher der Name Hase) und die Versicherungen dürfen blechen. Ich verstand dies jedoch abstrakter. In Zeiten, in denen Hauptschüler lernen, den Hartz IV Antrag auszufüllen, in denen Familien das siebte Kind bekommen, um vom Staat Anspruch auf eine größere Wohnung zu haben, in Zeiten, in denen kleine Kinder verwahrlosen und sterben, da die Eltern heillos überfordert sind und in Zeiten, in denen es bequemer ist, den Nachwuchs vor elektronische Medien zu setzen, anstatt sich mit ihm auseinander zu setzen, stellen brennende Autos FÜR MICH keinen nennenswerten Schaden dar.

Gruß

Christian

schirmi
Geschrieben

Die Fahrzeuge sind jedoch dagegen versichert und ein nennenswerter Schaden entsteht in Zeiten, in denen es andere, wirklich wichtige gesellschaftliche Probleme gibt, nicht. Somit wollen wir aus dieser Mücke keinen Elephanten machen, oder?

Die Schäden werden durch die Versicherung gedeckt... stimmt... das heißt aber auch, dass jeder, der heute eine KFZ Versicherung abschließt einen kleinen Teil dieser Schäden in Form höherer Beiträge bezahlen muss. Gerade bei gängigen Fahrzeugen aus der Mittel- bis Oberklasse kann man in den letzten Jahren einen teils heftigen Anstieg der Versicherungskosten feststellen. Der Versicherungsbeitrag für einen E53 X5 hat sich in den letzten 5 Jahren nahezu verdoppelt - ich habe bei unterschiedlichen Versicherungen nach dem Grund gefragt. Die Antwort war immer die selbe: Anstieg von Vandalismus und Diebstahl. :evil:

Die Täter gehen deiner Meinung nach nicht unintelligent vor?

Diese "Protestaktionen" (-nennt man linken Terror und Vandalismus heute so?) verfehlen komplett ihr Ziel. Den Eigentümern der Wägen entsteht ein wenig bürokratischer Aufwand und sie werden sich ärgern - aber wie du ja bereits festgestellt hast wird der Schaden von der Versicherung getragen ... im Endeffekt also von der Allgemeinheit. Dieser Vandalismus schadet also nicht den Hamburgern welche die unakzeptable Dreistigkeit besitzen finanziell erfolgreich zu sein (Achtung Ironie!) sondern jedem Autobesitzer in Deutschland - egal ob reich oder arm.

Ich sehe diese Vorfälle als äußerst bedenklich. Sie zeigen, dass es immer mehr Leute gibt, welche keinerlei Respekt für Eigentum und Besitzverhältnisse haben. Welche nicht verstehen, dass hinter Geld meist jahrelange harte Arbeit steht und nur die wenigsten der "Bonzen" ihr Geld mit ein paar Mausklicks und Aktienleerverkäufen verdienen.

Mal ganz davon abgesehen, dass geltende Gesetze hier komplett ignoriert werden und keinerlei Unrechtsbewusstsein herrscht.

In meinen Augen handelt es sich hier also keinesfalls um eine "Mücke die zum Elefanten gemacht wird". Natürlich sind diese Vorfälle ansich keine ernste Bedrohung - aber die Gesinnungen, die dahinterstehen sind es. Und das größte Problem dürfte wohl sein, dass solch linksextreme Aktionen auf immer mehr Akzeptanz treffen oder verharmlost werden (sieht man ja auch hier im Threat). Dies zeigt sich auch, wenn eine Partei wie Die Linke (welche für mich nichts anderes als die NPD der anderen Extreme ist) in der Bevölkerung oft von über 10% der Wahlberechtigten gewählt wird...

Gast Alpinchen
Geschrieben
In Ermangelung... post_thanks.gif an absolutmuc.

Da schließe ich mich uneingeschränkt an. :-))!

@Christian: Autos abfackeln kann man Deiner Meinung nach tolerieren? :evil:

Alleine die Tatsache, das man "noch schlimmeres" tun könnte, macht die Taten nicht weniger schwerwiegend.

Ich möchte jetzt mal meinen, dass Du Dich hier im falschen Forum befindest.:(

Wolfgang

R-U-F
Geschrieben

@schirmi

Guter Beitrag, du hast es exakt auf den Punkt gebracht!

chris22
Geschrieben

Die Täter gehen deiner Meinung nach nicht unintelligent vor?

Diese "Protestaktionen" (-nennt man linken Terror und Vandalismus heute so?) verfehlen komplett ihr Ziel. Den Eigentümern der Wägen entsteht ein wenig bürokratischer Aufwand und sie werden sich ärgern - aber wie du ja bereits festgestellt hast wird der Schaden von der Versicherung getragen ... im Endeffekt also von der Allgemeinheit. Dieser Vandalismus schadet also nicht den Hamburgern welche die unakzeptable Dreistigkeit besitzen finanziell erfolgreich zu sein (Achtung Ironie!) sondern jedem Autobesitzer in Deutschland - egal ob reich oder arm.

Ich sehe diese Vorfälle als äußerst bedenklich. Sie zeigen, dass es immer mehr Leute gibt, welche keinerlei Respekt für Eigentum und Besitzverhältnisse haben. Welche nicht verstehen, dass hinter Geld meist jahrelange harte Arbeit steht und nur die wenigsten der "Bonzen" ihr Geld mit ein paar Mausklicks und Aktienleerverkäufen verdienen.

Mal ganz davon abgesehen, dass geltende Gesetze hier komplett ignoriert werden und keinerlei Unrechtsbewusstsein herrscht.

In meinen Augen handelt es sich hier also keinesfalls um eine "Mücke die zum Elefanten gemacht wird". Natürlich sind diese Vorfälle ansich keine ernste Bedrohung - aber die Gesinnungen, die dahinterstehen sind es. Und das größte Problem dürfte wohl sein, dass solch linksextreme Aktionen auf immer mehr Akzeptanz treffen oder verharmlost werden (sieht man ja auch hier im Threat). Dies zeigt sich auch, wenn eine Partei wie Die Linke (welche für mich nichts anderes als die NPD der anderen Extreme ist) in der Bevölkerung oft von über 10% der Wahlberechtigten gewählt wird...

Die Täter verfehlen ihre Ziele gar nicht. Diejenigen, die in der Lage sind, die Preise zu zahlen, überlegen sich zweimal, ob sie in die Gegenden ziehen.

Die Hamburger regen sich über die Mieten auf. der Vandalismus ist ein Mittel, diesen Trend zu stoppen.

Ich distanziere mich selbstverständlich von einem derart illegalen Verhalten, jedoch muss sich Ole von Beust überlegen, wohin es gehen soll. In Hamburg gärt es immer stärker, seien es die Mieten, das Schulsystem oder die Laeiszhalle.

Gruß

Christian

chris22
Geschrieben
Da schließe ich mich uneingeschränkt an. :-))!

@Christian: Autos abfackeln kann man Deiner Meinung nach tolerieren? :evil:

Alleine die Tatsache, das man "noch schlimmeres" tun könnte, macht die Taten nicht weniger schwerwiegend.

Ich möchte jetzt mal meinen, dass Du Dich hier im falschen Forum befindest.:(

Wolfgang

Hallo Wolfgang,

wo schrieb ich, dass ich sowas toleriere?

Ob ich mit meiner Meinung im falschen Forum bin, entscheiden die Mods. Ich möchte dich bitten, diesen auch die Entscheidung zu überlassen.

Gruß

Christian

schirmi
Geschrieben
Die Täter verfehlen ihre Ziele gar nicht. Diejenigen, die in der Lage sind, die Preise zu zahlen, überlegen sich zweimal, ob sie in die Gegenden ziehen.

Die Hamburger regen sich über die Mieten auf. der Vandalismus ist ein Mittel, diesen Trend zu stoppen.

Ich tippe ehr, dass die betroffenen Gegenden im baldiger Zukunft einen hohen Zaun ziehen und einen Sicherheitsdienst engagieren. Dann haben wir in Deutschland auch bald Gated Communities wie in USA, Südafrika, etc...

Fraglich ob solche zu mehr Verständigung zwischen den Schichten führen... wohl ehr zu einer weiteren Abgrenzung, welche zwansläufig Menschen aus der Gesellschaft ausschließen wird.

absolutmuc
Geschrieben

@chris22

ok, die von dir aufgeführten Themen HartzIV, soziale Hängematte, Verwahrlosung und Vernachlässigung von Kindern sowie Medien als Erziehungsersatz sind alle einen eigenen Thread in einem Kultur-/Politik-/Erziehungs-/Gesellschaftsforum wert.

Wir könnten hier nacheinander alle schwerwiegenden Probleme Deutschlands und dieser Welt aufführen, 20 brennende Autos in Hamburg sind dagegen vermutlich vernachlässigbar.

Aber darum geht es hier nicht...

Wie man in den letzten Jahren sieht, sind brennende Autos ein medial ausgeschlachtetes Gewalt-Phänomen, das bei vielen Asozialen einfach hervorragend ankommt. Protest ist da keiner dahinter, genauso wie bei den Mai-Krawallen.

Lust an der Gewalt und der Zerstörung wird als Protest gegen irgendetwas legitimiert und verniedlicht. Damit für Asoziale attraktiv und gesellschaftlich verharmlost. Und das ist ein gewaltiges Problem! Meiner Meinung nach.

:???:

chris22
Geschrieben
@chris22

ok, die von dir aufgeführten Themen HartzIV, soziale Hängematte, Verwahrlosung und Vernachlässigung von Kindern sowie Medien als Erziehungsersatz sind alle einen eigenen Thread in einem Kultur-/Politik-/Erziehungs-/Gesellschaftsforum wert.

Wir könnten hier nacheinander alle schwerwiegenden Probleme Deutschlands und dieser Welt aufführen, 20 brennende Autos in Hamburg sind dagegen vermutlich vernachlässigbar.

Danke, mehr wollte ich gar nicht sagen.

Aber darum geht es hier nicht...

Wie man in den letzten Jahren sieht, sind brennende Autos ein medial ausgeschlachtetes Gewalt-Phänomen, das bei vielen Asozialen einfach hervorragend ankommt. Protest ist da keiner dahinter, genauso wie bei den Mai-Krawallen.

Lust an der Gewalt und der Zerstörung wird als Protest gegen irgendetwas legitimiert und verniedlicht. Damit für Asoziale attraktiv und gesellschaftlich verharmlost. Und das ist ein gewaltiges Problem! Meiner Meinung nach.

:???:

Da muss ich dir recht geben. Je mehr Aufmerksam die *****en bekommen, deren Tagesablauf stumpfe Gewalt ist, umso attraktiver wird dies für andere.

Auf der anderen Seite sinkt die Zahl der Verbrechen in Deutschland. So viele "Asoziale" wie die Bildzeitung immer ausgräbt, gibt es hier gar nicht.

Gruß

Christian

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