Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
hugoservatius

Vintage BMW

Empfohlene Beiträge

Thorsten0815
Geschrieben

Und da meckern wir heute über eine grosse Niere vorne? :D 

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
Il Grigio
Geschrieben (bearbeitet)

Nicht zu vergessen die Art Cars: Von renommierten Künstler gestaltete BMW der verschiedensten Rennserien.

 

2026025630_6_BMW-Museum(19).thumb.JPG.c7fbcfe21d00198cb474207c69270d7d.JPG1948876890_6_BMW-Museum(20).thumb.JPG.41d4a6ea62f12c542cf7d1667cd585d9.JPG13661713_6_BMW-Museum(21).thumb.JPG.5f7f36ad27d4bc47545c60929d86e3c6.JPG1444244920_6_BMW-Museum(23).thumb.JPG.fd12e234b3d1f24106bb1eae79776164.JPG

 

 

 

Hier noch eine Ikone, zumindest in meinen Augen: 323 i (E 21). 2,3 Liter, 6 Zylinder, 143 PS.

 

Ich hatte nacheinander zwei davon, allerdings den 323 i des kleinen Mannes:  320/6. Immerhin habe ich mir die Arroganz geleistet, keinen BMW mit 4 Zylindern zu fahren. 😎

 

1687179946_6_BMW-Museum(15).thumb.JPG.a277919a506dc7d8997bde80f38925b4.JPG

 

Einen 2002 tii hätte ich seinerzeit allerdings genommen. Der hatte auch nur 4 Zylinder. Ich war aber noch zu jung, um mir einen leisten zu können.

bearbeitet von Il Grigio
Il Grigio
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Il Grigio:

Von renommierten Künstler

Von renommierten Künstlern.

 

Rettet dem Dativ! Entschuldigung. 🙈

Andreas.
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Il Grigio:

320/6.

Solex Doppelvergaser - durfte ich an der Tankstelle/Werkstatt meines Vaters mit 14 Jahren synchronisieren und Wartungsarbeiten machen :) Das Grün war zeitlos elegant.

Andreas.
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Il Grigio:

2002

Hatte nur den 1802, aber Weber-Doppelvergaser & bin vor Ehrfurcht vor einem Umbau mit Flachschieber-Vergaser gekniet - die Geräuschkulisse mit Fächerkrümmer und natürlich damals ohne Katalysatoren - Highlight des sportaffinen Fans. Wallbergrennen (love) :D - leider zu jung gewesen, um selbst fahren zu dürfen.

bearbeitet von Andreas.
Il Grigio
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Andreas.:

Solex Doppelvergaser

Solex 4 A 1. Doppelregistervergaser, also im Prinzip eine Art Vierfachvergaser, ein Wunderwerk der Mechanik. Aber wehe, die Dinger kommen in die Jahre und die Hebelchen bzw. deren Lagerung schlagen aus. Und das Schwimmernadelventil wanderte und legte ihn lahm. Neue Messinghülse in dessen Führung reinschlagen, dann ging's wieder. Bis ich das wußte, habe ich aber mehrmals auf dem Standstreifen den Vergaser zerlegt und wieder mühsam zum Laufen gebracht. Memories.... 😍

Andreas.
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Il Grigio:

mehrmals auf dem Standstreifen den Vergaser zerlegt

irgendwie fehlt einem doch diese Bastelei etwas bei den modernen Fahrzeugen ;)

Il Grigio
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Andreas.:

irgendwie fehlt einem doch diese Bastelei etwas bei den modernen Fahrzeugen ;)

 

Ob ich das heute noch wollte?

 

Was hab ich beim Bremsbeläge wechseln geflucht an meinen Autos, die Trommelbremsen hatten. Die Kanten der Beläge mit der Feile brechen, die Dinger zwischen die Bremszylinder fummeln. "Sakra! Ich will Scheibenbremsen und Bremsklötze. Ruck zuck fertig! Eines Tages kaufe ich mir ein Auto mit rundum Scheibenbremsen!"

 

Alle meine Autos haben längst rundum Scheibenbremsen. Und? Mache ich das noch selbst? Nö.

 

Wie doch die Zeit vergeht!

bearbeitet von Il Grigio
Ulf.M
Geschrieben

Moin 

Ach wie schön ist es doch, bei 22 Grad abends mit einem schönen 6 Zylinder offen durch die Gegend zu cruisen 

IMG_20200811_222742.jpg

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später anmelden. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Themen

    • Nachdem die Richtung bei unseren geliebten Autos immer mehr in Richtung Turbomotoren geht, habe ich mich entschlossen, mir den ein oder anderen „Sauger“ zu sichern.
       
      Angefangen habe ich mit einem BMW M5 E 60, dessen V10 ich für ein Meisterwerk des Motorenbaus halte, nachdem ich in der Vergangenheit häufiger M3s auf der Renne gefahren war und immer der Ansicht war, dass es sich um ganz passable Autos handelt, die allerdings meinen geliebten Elfern (Porsche) nie das Wasser reichen konnten. Aber egal: Markenbrille abgenommen, ein wenig die Fakten recherchiert, vorurteilsfrei ein Wochenende den neuen BMW M5 F10 (Bi-Turbo) zur Probe gefahren, danach einen gebrauchten BMW M5 E 60 (Sauger) derselben BMW Niederlassung und die Entscheidung war gefallen. Über den Preis wurden wir uns zügig einig, die Abwicklung war dann und ist noch immer ein wenig holprig, doch liegt das wahrscheinlich daran, dass unsereiner kein normaler Autokunde nach BMW-Vergleichsmaßstäben ist und die Abwicklung eher, na sagen wir mal, Einser-BMW like ist. Aber jetzt zu den Fakten:
      Der Wertverlust eines großen BMW in den ersten Jahren ist hoch. Aus kaufmännischen Gründen würde ich mir ein solches Auto nie neu kaufen. Wahrscheinlich bin ich auch da ein wenig von meinen Elfern versaut. Da der E60 nicht mehr produziert wird, stand diese Entscheidung jedoch ohnehin nicht zur Debatte. Was auffiel, war, dass man, wenn man einen guten M5 findet, sehr viel Auto für überschaubares Geld bekommt.
        Zwar wurden recht viele Autos produziert, doch trotz allem war das Angebot für mich übersichtlich. Dies hatte mehrere Gründe:
      2.1. Viele M5-Käufer haben insbesondere hinsichtlich der Innenausstattung einen anderen Geschmack als ich. Ich wollte ein Auto mit silberner oder schwarzer Außenfarbe, schwarzer Lederausstattung und ohne Holzapplikationen. Bei meinen Recherchen im Netz war ich erstaunt, wie viele Fahrzeuge mit weißem oder hellbraunem Leder es gibt, teilweise mit absolut unpassenden Außenfarben kombiniert.

      2.2. Unfallfreiheit war ein Muss. Kleinkram wie Parkrempler etc. bezeichne ich nicht als Unfall. Nachlackierungen wegen Steinschlägen sind auch völlig normal.

      2.3. Im Ausland würde ich keinen M5 kaufen, insbesondere nicht in den osteuropäischen Ländern. Die dort übliche „Tachojustierung“ halte ich für vollkommen inakzeptabel. Kann einem natürlich auch in Deutschland passieren, also aufpassen.

      2.4. Eine zumindest Rest-Garantie von BMW war gewünscht, um die Kaufdurchsicht nicht zu intensiv betreiben zu müssen. Dafür muss man nicht bei BMW kaufen, sondern kann das Auto auch von einem Privatmann erwerben, der diese Versicherung (EuroPlus heißt das bei BMW) abgeschlossen hat, da sie übertragbar ist. Aber diesen Punkt hätte ich ggf. auch fallen lassen, dann muss eben genauer hingeschaut werden.

      2.5. Einen Touring wollte ich nicht, da ich ihn optisch nicht so schön finde, den Platz nicht brauche und der Apparat 100 kg mehr wiegt, also ein schlechteres Leistungsgewicht hat.

      2.6. Die 5er erhielten in 2007 ein Facelift, in dessen Rahmen einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen wurden (neues iDrive mit frei programmierbaren Tasten für präferierte Funktionen, neues Außendesign mit Klarglasscheinwerfern und Heckleuchten mit LEDs etc.). Da es zu Anfang der M5-Produktion auch Probleme mit dem SMG und einige andere Themen gegeben haben soll, kam ein Modell vor Facelift für mich nicht in Frage.

      2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed
    • Der 318i touring (KM Stand 103.434) meiner Frau ist leicht inkontinent. Wenn man bei google die Wörter BMW N42 Ölverlust eingibt, findet man viele Leidensgenossen. N42 ist der Motorencode, betroffen sind aber auch andere Motoren mit N Kennung, wie z.B. der N46. Bei der Vielzahl an Austrittsstellen und er Häufigkeit der Treffer bei google, kann man davon ausgehen dass der N42 nicht zu den besten BMW Motoren gehört. Die Valvetronic ist ja auch noch so eine Sache, aber genug gejammert, Ärmel hochkrämpeln und an die Arbeit:


      Die Shopping List ist gut für den Wechsel von:
      - Kupplung
      - Kurbelgehäuseentlüftung
      - Kettenspanner
      - Ventildeckeldichtung
      - Ölwannendichtung
      - Getriebeöl
      - Hinterachsgetriebeöl
      - Kühlflüssigkeit
      - Motoröl
      - Ölfilter
      - Kraftstofffilter
      - Luftfilter
      ... und ein Red Bull für den Mechaniker (also mich).


      Stirnseitig sieht der Motor so aus. Die zwei Elektrodinger da sind Magnetventile. Das untere scheint undicht. Leider kann ich nicht wirklich eruieren wo das Öl genau herkommt. Deshalb steht auf der to do list:

      11 12 0 032 224 Ventildeckeldichtung 1x
      07 58 9 062 376 Dichtmasse Dreibond 1x
      13 62 7 548 994 Kurbelwellensensor 1x
      12 14 1 748 398 O-Ring 3x
      11 36 7 546 379 O-Ring Magnetventil 2x


      Das Öl läuft runter bis zum Lenkgetriebe, und sucht sich von dort den Wag zum Garagenboden.

      Aber wer nur vorn schaut, der übersieht noch eine viel sprudelfreudigere Ölquelle...


      Spritzwand hinten, Tatort Vakuumpumpe! Die Vakuumpumpe wird von der Nockenwelle angetrieben und sorgt für den Unterdruck des Bremskraftverstärkers. Und wie man hier sieht, tropft das teure Long Life Öl da raus. Schlimmer noch, es tropft auf den...


      Abgaskrümmer. Und ich hab mich immer gewundert warum der BMW so nach verbrannten Öl stinkt.


      Damit man an die Vakuumpumpe ran kommt, sollte man entsprechende Baufreiheit schaffen.

      Demnächst baue ich die Vakuumpumpe aus, und dann zeige ich euch, wie aus 500 € Werkstattrechnung bei Freundlichen nur 15 € werden. Ich brauche aber noch ein paar Ersatzteile und morgen ist erstmal Sonntag.

      Thema Kupplung:

      Wenn einen der Tatendrang packt, dann soll man das ausnutzen. Deshalb wechsel ich die Kupplung gleich mit.


      Wie man sieht ist es nicht ganz umsonst. Mit 140 € für einen original ZF Sachs Kupplungskit halten sich die Kosten auch in Grenzen.

      Thema Getriebe:

      Ölaustritt an der Schaltstange...


      ... und wahrscheinlich auch am Abtriebsflansch. Zwei neue Wellendichtringe sollten Abhilfe schaffen. Kosten hier: ca. 25 €.


      Thema Kraftstofffilter:

      Wahrscheinlich ist das noch der erste.


      Während der E36 nur zwei Anschlüsse (Ein- und Ausgang) am Kraftstofffilter hatte, hat der E46 ganze vier! Dafür hat er aber keine Benzinrückleitung vom Motor (wie der E36), sondern nur eine Zuleitung. Ich vermute das deshalb der Kraftstofffilter komplexer ist - und auch teurer. Fast 40 €.


      Thema Kurbelgehäuseentlüftung:

      Das sieht doch aus wie schlimmste Arterienverkalkung. Dieses weisse Zeug klebt auch am Öleinfülldeckel. Schön ist anders, und wenn das im Winter einfriert, kann das übel ausgehen. Deshalb empfehlen viele Experten den Verbau einer Kaltlandausführung, wie es BMW für die kälteren Regionen anbietet. Ich bin wagemutig und habe wieder die original Teile verwendet.


      Der Ventildeckel ist auch voll mit dem weissen Schlamm.

      Irgendwann die Tage gehts weiter - jetzt müssen erstmal noch ein paar Ersatzteile beschafft werden. Stay tuned und danke fürs Interesse!
    • Der X5 meines Vaters hat Memory Funktion und anklappbare Außenspiegel. Die Anklappfunktion hat nie funktioniert, die Spiegel klappten kurz an und gleich wieder auf. In der Waschstraße und auch beim Fahrtwind legte der X5 gern das linke Ohr an.

      Diagnose des BMW Händlers: Kaputt, muss neu, 1.000 € (beide Seiten)

      Reparaturkosten durch Schnuse Tuning: 29,90 €

      Wer das mal Nachbasteln möchte, hier die Anleitung dazu.

      Schuld am losen Außenspiegel sind ein paar abgenutzte Zahnräder. Ein Elektromotor treibt über zwei Schneckenräder ein Hohlrad an. Die Scheckenradverzahnung nutzt sich ab, wahrscheinlich wenn man versucht den Spiegel von Hand anzuklappen.


      Die Spiegelkappe geht relativ leicht nach vorn abzuziehen, es ist alles nur gesteckt.


      Stecker von der Umfeldbeleuchtung abziehen und Spiegelkappe und Rahmen beiseite legen.


      Nun haben wir genug Baufreiheit.


      Drei Torx Schrauben (T10) halten den Spiegel am Spiegeldreieck fest.


      Die Motor/Getriebeeinheit, die wir gleich zerlegen müssen, wird von unten mit 4 Torxschrauben gehalten.


      Die Motor/Getriebeeinheit kann auch verdreht montiert werden, also unbedingt Position der Nasen merken, oder wie ich hier, ein Foto machen.


      So muss das nachher wieder aussehen.


      Die Motor/Getriebeeinheit wird von 4 Torxschrauben zusammen gehalten.


      Nun wird das Motorgehäuse abgezogen und die Wellen mit den Zahnrädern heraus genommen.


      Wie man am rechten Zahnrad sehen kann, sind die Zähne ziemlich platt. Deshalb blieb der Spiegel nicht mehr in Position, weil die Verzahnung übergesprungen ist.

      Woher bezieht man die Ersatzteile?

      Wenn man bei ebay die Suchbegriffe Reparatursatz Aussenspiegel BMW X5 E53 wird man mit Angeboten überhäuft.

      Ich habe z.B. diese Teile hier gekauft: http://www.ebay.de/itm/221317625904?

      Aber wiegesagt, es gibt mehrere Anbieter.

      Das Problem mit dem Anklappen war aber noch immer nicht behoben. Der Spiegel war zwar wieder fest, aber nach dem Anklappen fuhr er gleich wieder auf.


      Schuld daran ist der Mikroschalter. Die Blechklammer ist abgefallen und lag neben dem Schaltergehäuse. Das Scharnier kann man aber etwas enger zusammen biegen und wieder drauf stecken. Wer dennoch den Austausch bevorzugt, der muss keine 500 € zahlen, sondern nur 81 Cent: Klick mich!


      Alles zusammen gebaut, und die Ohren bleiben nun angegelgt.
    • Wie ist eigentlich die Ersatzteilversorgung und -preispolitik beim E30?

×
×
  • Neu erstellen...