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URicken

Das Zocken der Banken geht wieder los ...

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URicken
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Da kann man nur noch das Kotzen kriegen...

Das Prinzip, mit dem die Spekulanten Griechenland schaden, ist schnell erklärt: Ein Dutzend Banken, darunter die amerikanischen Schwergewichte Goldman Sachs chartlink.jpg und JP Morgan chartlink.jpg, haben einen Index entworfen, an dem sich ablesen lässt, wie hoch das Risiko ist, dass Griechenland oder andere Schuldenstaaten (siehe Infobox links) pleite gehen. Dieser Index heißt laut dem Bericht iTraxx SovX Western Europe Index; er wurde im September 2009 von der Markit Group of London vorgestellt.

Preise für die Versicherung griechischer Staatsanleihen explodieren

Seine Berechnungsgrundlage seien sogenannte Credit Default Swaps, das sind, vereinfacht gesagt, Versicherungen auf Kreditausfälle. In diesem Fall: Staatsschulden, die im Falle einer Pleite Griechenlands nicht zurückgezahlt werden könnten.

Im Falle einer Staatspleite würden diejenigen profitieren, die die Swaps besitzen. "Es ist, als kaufe man eine Feuerschutzversicherung für das Haus des Nachbarn", sagte Philip Gisdakis, Chefberater für Kreditgeschäfte bei der Bank UniCredit, der "New York Times". "Sie schaffen einen Anreiz, das Haus abzubrennen."

Die Bankster lernen es nicht - jetzt geht es nicht um ein Häuschen sondern um ein ganzes Land - und wir alle hängen mit drin :evil:

Mehr Infos unter:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680228,00.html

Ich kann garnicht so schnell fressen, wie ich kotzen könnte!

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double-p
Geschrieben

Das ist aber nicht neu.

Siehe auch Immo-Gewerbe-Blase.. also meiner Meinung nach haben

die garnie aufgehoert.

gecko911
Geschrieben

...und am Schluß bezahlen wir alle wieder dafür. :evil::-(((°

Jonny
Geschrieben

Alle zerschlagen diese Zockerbuden...man kann es wohl nicht anders sagen aber die Mehrheit der Investmentbanker sind assoziales Gesocks...

Nugmen
Geschrieben

wieviel unserer € schiebt das Merkel wieder nach Griechenland, was hab ich da heut gehört? :oops:

Gast Alpinchen
Geschrieben
Alle zerschlagen diese Zockerbuden...man kann es wohl nicht anders sagen aber die Mehrheit der Investmentbanker sind assoziales Gesocks...

Ja, da hast Du recht. :puke::puke::puke:

Sumita
Geschrieben

Gebe Euch Allen uneingeschränkt recht, früher gab es ein Sprichwort.

" Wer nichts kann und nichts wird, der wird Wirt. "

"Heute sagt man wer nichts wird und nichts kann, der wird Bankkaufmann. "

Es wird diesem Gesindel aber auch sehr leicht gemacht.

Leider tut man einigen bestimmt unrecht, aber der größte Teil gehört an die Wand gestellt, denn wer so leichtfertig wie die Banker, Existenzen, Familien sowie Betriebe vorsätzlich ruiniert, der verdient nichts anderes.

Wie wärs, bringen wir doch Alle mal keine Kohle mehr zur Bank, sagen wir 3 - 4 Monate, überweisen alles selbst in bar od. per Post,und heben unser gesamtes Erspartes ab Ihr werdet mal sehen wie kleinlaut die angekrochen kommen.

Außerdem sind wir schon lange nicht mehr König als Kunde in dieser Branche, bestenfalls nur noch eine Melkkuh.

herzliche Grüße

Sumita

Jonny
Geschrieben

Wir als "Endkunden" sind da sowieso egal...ich glaube es dauert nicht mehr lange wenn es so weiter geht und es wird gruppierungen oder einzelne geben, die die sache "in die hand" nehmen. Leute die um alle gebracht wurden und dann Amoklaufen in der Bank, politische Gruppierungen im linken und Rechten Eck die zulauf erhalten...genau da wird es hinsteuern wenn es nicht politisch eingedämmt und gestoppt wird.

Ich heisse das ja nicht gut...aber es wird so kommen. Ich für meinen Teil schiebe einen Hass auf Investmentbanker...klar tut man damit auch welchen Unrecht. Aber ich glaube wenn man auf den Sack eindrischt, trifft man meistens die richtigen.

esco1203
Geschrieben

Hinter dem ganzen Geld steckt wieder das Geld der INvestoren, die nicht genug bekommen können.

Der typische Schlag MenscH investmentbanker bzgl. Merchant Banking / M&A / Coporate Finance ist z.T. schon recht fragwürdig. Wenn ich mir Kollegen anschaue die da reinwollen, oder sihc über die Big4 dareinmogeln wollen: gibt schon unsympatische drunter und das wohl statistisch vermehrt. Sind halt eingepresste Formen durch die sie gehen müssen, wofür man etwas stromlinienförmig sein muss um möglichst hoch zu kommen.

Ansonsten tun die Leute da auch nur ihren job. Versuchen schlauer, schneller und gewiefter zu sein als die Konkurrenz. Und was die da genau tun sollen, das muss der Staat bzw. die staaten zusammen reglementieren. das ganze casino dreht sich solange weiter bis niemand mehr MEHR Rendite machen möchte, als der normale markt gerade hergibt.

Und wie kann man mehr rendite machen? Rumhebeln mit kombi fremdkapital viel + wenig eigenkapital und hohe risiken eingehen auf riskante Wetten. das muss alles reglementiert werden. Ibanken verdienen ihr geld mit all den unreglemtierten sachen. und der typ von der Kasse hat in meinen Augen die gleiche schuld wie der mitarbeiter bei Lidl an der kasse.

Solange Menschen nach der höheren rendite suchen und haben wollen, wird es diese gewieften typen geben.

CountachQV
Geschrieben
Gebe Euch Allen uneingeschränkt recht, früher gab es ein Sprichwort.

" Wer nichts kann und nichts wird, der wird Wirt. "

"Heute sagt man wer nichts wird und nichts kann, der wird Bankkaufmann. "

Es wird diesem Gesindel aber auch sehr leicht gemacht.

Leider tut man einigen bestimmt unrecht, aber der größte Teil gehört an die Wand gestellt, denn wer so leichtfertig wie die Banker, Existenzen, Familien sowie Betriebe vorsätzlich ruiniert, der verdient nichts anderes.

Ich denke du hast keine Ahnung von was du da sprichst, der Bankkaufmann der seinen Job nach besten Gewissen in irgendeiner Bank erledigt hat überhaupt gar nichts mit dem Investmentbanking zu tun. Da wird der Sack geschlagen wenn man den Esel treffen will.

Das IB ist eine typische amerikanische Erfindung, früher gab es da die Regel das IB und die anderen Bereiche nicht in derselben Bank sein dürfen, als dies aufgehoben wurde fing das richtige Schlamassel an, den nun hängt der Rest einer Universalbank vom IB ab und kann es nicht einfach aufgeben. Solange alles gut geht fahren sie exorbitante Gewinne ein, aber auch soviel Verlust wenns Schei$$e läuft.

Das Problem ist, dass weltweit zuviel Geld vorhanden ist welches investiert werden muss, darum das Investmentbanking.

Dieses ist nicht reiner Selbstzweck sondern befriedigt die Renditeansprüche der Inverstierenden.

Als erstes müsste man die verfügbare Geldmenge verkleinern, wenn die Notenbanken Geld zu 0,x% hergeben kann man dieses billige Geld investieren und kommt auf solche rendite-trächtigen Konstrukte. Das ist der Grund warum die Investmentbanken schon wieder solche abstrusen Gewinne machen, sie haben fast unlimitiert billiges Geld zur Verfügung, damit lässt sich hervoragend spekulieren, sei es Öl oder Kupfer oder andere Rohstoffe.

URicken
Geschrieben
Das IB ist eine typische amerikanische Erfindung, früher gab es da die Regel das IB und die anderen Bereiche nicht in derselben Bank sein dürfen, als dies aufgehoben wurde fing das richtige Schlamassel an, den nun hängt der Rest einer Universalbank vom IB ab und kann es nicht einfach aufgeben. Solange alles gut geht fahren sie exorbitante Gewinne ein, aber auch soviel Verlust wenns Schei$$e läuft.

Das Problem ist, dass weltweit zuviel Geld vorhanden ist welches investiert werden muss, darum das Investmentbanking.

Dieses ist nicht reiner Selbstzweck sondern befriedigt die Renditeansprüche der Inverstierenden.

Als erstes müsste man die verfügbare Geldmenge verkleinern, wenn die Notenbanken Geld zu 0,x% hergeben kann man dieses billige Geld investieren und kommt auf solche rendite-trächtigen Konstrukte. Das ist der Grund warum die Investmentbanken schon wieder solche abstrusen Gewinne machen, sie haben fast unlimitiert billiges Geld zur Verfügung, damit lässt sich hervoragend spekulieren, sei es Öl oder Kupfer oder andere Rohstoffe.

Raymond - perfekt zusammengefasst! :-))!

Gast Alpinchen
Geschrieben

Das Problem ist, dass weltweit zuviel Geld vorhanden ist welches investiert werden muss, darum das Investmentbanking.

Bitte was ist zuviel vorhanden? Geld?

Dir ist aber klar, das eben das nicht der Fall ist.

Nach neuen Studien beträgt die reale Deckung der bezifferten "Investments" mal eben 1/7, also ca. 15 %.

Alles andere wird sich schön geredet und gelogen.

Wie z.B. hätte die Immobilienblase in Amerika entstehen können, wenn nur mit Geld und nicht mit Visionen und Fiktionen gehandelt worden wäre.

Der Kurs einer Aktie spiegelt nicht den Wert eines Betriebes wieder, sondern die Fantasie seiner Anleger.

Darüber muss man sich einfach im klaren sein.

CountachQV
Geschrieben

Eben doch ist zuviel Geld vorhanden, die Banken können sich bei den Notenbanken für 0,x% Geld ausleihen und damit dann Monopoly spielen.

Als Deckung hinterlegen sie Aktien, das nennt man Repo-Geschäft.

Geld ist praktisch nirgends physisch dahinter, wenn Geld nicht so verfügbar wäre wären auch die Aktienkurse nicht so hoch, typisch Angebot und Nachfrage, nur wird in diesem Fall mit dem billigen Geldangebot die Spekulation angeheizt.

Sumita
Geschrieben

Hi Raymond,

es ist richtig, daß ich nicht der Fachmann im Invest Banking bin, deshalb spreche ich bewußt von den tagtäglichen Mißständen und Vorfällen im kleineren Bereich, wie zBsp.

Warum empfielt der Berater bei der Bank wissentlich Anlagen, bei denen weniger Gewinn und Zinsen zu erzielen sind als bei Anderen ( bei gleichem Risiko vorausgesetzt ).

Weil er angehalten wird in erster Linie die Hauseigenen zu verkaufen.

Das ist bei erster Betrachtung eigentlich nichts Negatives, da ja zuerst jeder sein eigenes Produkt, kaufmännisch richtig, anbietet.

Anschließend wird dann aber das Geldvolumen der Sparer und Anleger, dann gerade bei wesentlich gewinnbringenderen fragwürdigen Objekten angelegt, das dann auch mal in die Hose gehen kann.

Es sind nicht immer die Anleger und Sparer die den Hals nicht voll kriegen, sondern auch eben gewisse Banker, die durch Vorgaben und Druck der Geschäftsführung, jährlich immer mehr steigende Prozentzahlen im Konkurrenzfeld erzielen müssen.

Leitzinsen die gesenkt wurden, wer hat sich darüber nicht schon aufgeregt, werden mit fadenscheinigen Gründen und zeitlicher Hinhaltetechnik an den Endkunden einfach nicht weitergegeben.

Wie oft ist es vorgekommen, daß Kredite bei Bauobjekten od. Firmengründungen gewährt wurden, wo von vornherein genau gewußt wurde,

der Kunde kann das nicht bewältigen.

Man ließ diese gewähren, um dann nach 2 od. 3 Jahren den Kunden das Messer auf die Brust zu setzen.

Diese Objekte wurden dann weit unter Preis versteigert, und man glaubt es kaum, die gleiche Bank hat dann für nen Appel und Ei, dieses Projekt angekauft und mit 5 fachen Gewinn wieder veräußert.

Ich stelle mir die Frage, warum kann sie dann den Erstkunden nicht so hilfreich unter die Arme greifen ?

Es gibt noch zig weitere Mißstände die ich hier aufführen könnte, sicherlich ist im Einzelfall gesehen das alles unbedeutend, aber die vielzahl solcher Praktiken ergeben in ihrer Summe einen nicht unerheblichen finanziellen Schaden, den Alle mittragen müssen.

Wenn ich Deiner Meinung nach dies nicht richtig sehe, bin ich gerne bereit mich belehren zu lassen, aber von der Hand zu weisen sind Verfehlungen von Banker im eigenen Land gesehen, nicht.

Dabei habe ich bewußt, die Verfehlungen der globalen weltweiten Finanzmärkte, insbesonders des IB Banking gar nicht angesprochen.

herzliche Grüße

Sumita

Gast Alpinchen
Geschrieben

Geld ist praktisch nirgends physisch dahinter, wenn Geld nicht so verfügbar wäre wären auch die Aktienkurse nicht so hoch, typisch Angebot und Nachfrage, nur wird in diesem Fall mit dem billigen Geldangebot die Spekulation angeheizt.

Also ist es doch so, dass Deine Aussage, es sei ZUVIEL Geld zum Investieren vorhanden, so nicht stimmt.

Wenn man nun aber hingeht, und das ganze relativiert, in dem man Geld nicht mehr ausschließlich als realen Wechselkurs für eine tatsächliche Leistung/Sache ansiehst,

dann ist das nicht mehr spekulativ, sondern Betrug an denjenigen, welche vordergründig vorgegaukelt bekommen, daß Geld eine stabile Messgröße ihrer Leistungsfähigkeit sei.

Und hierbei erwarte ich, daß unsere Politik eingreift.

esco1203
Geschrieben

Das Problem ist, dass Geld/Rendite und Gewinn in der Regel keine Moral kennt. Die US und EuroBanken werden genau soweit gehen, wie es der Gesetzgeber eingegrenzt hat. Denn wo sind denn Überrenditen nur überhaupt möglich? Den Markt zu SCHLAGEN oder unglaublich zu hebeln. Da muss ich schlauer sein oder den Kunden abziehen. Ob es jetzt Insidertrading, Kundenbetrug oder wie auch immer ist.

Intransparenz des Marktes und Ahnunglosigkeit der Kunden hilft den Bankstern ungemein eine Extrarendite und seine extra Verkaufsprovision einzusacken. Es ist interessant, dass viele Banken aus dem Nahen Osten mit dem Islamic Banking durch den Verbot von Zinsen und weiteren Investitionsbarrieren viel weniger unter der ganzen CDS/CDO Krise gelitten haben. Eben weil hier das Geld/ Rendite und Investition bestimmte moralische Grenzen kennt und sich auch daran hält.

Der Staat muss noch viel mehr tun um die Haftung der Anlageberater zu verstärken.

Auf der einen Seite möchte er langfristig Kunden gut beraten auf der anderen gibts Haue wenn nicht genug Umsatz reinkommt. Und Umsatz sind Provisionen aus irgendwelchen Produkten und keine Anlage reinformen wie Aktien und klassische Anleihen.

Nein das sind dann Anleihenähnliche Produkte, wo die erklärung des PRodukts 200 Seiten verschlingt mit wenn und abers. Wenn der Kunde aber hier selbst zuschlägt dann ist er im Grunde genommen auf seinen eigenen Leisten schuld. In der Produktbroschüre ist alles nachzulesen, aber tut nun mal kein Mensch. Für 2-3 % mehr rendite in ein Produkt zu investieren, dass er kaum versteht.

Gast 640RP
Geschrieben
Also ist es doch so, dass Deine Aussage, es sei ZUVIEL Geld zum Investieren vorhanden, so nicht stimmt.

Nein, du darfst Geld nicht nur als Geld in Form von Geldscheinen oder Münzen sehen, denn das gibt es schon lange nichtmehr, spätestens seit der Wert des emittierten Geldes nichtmehr an eine eingelagerte Goldreserve gebunden ist.

edit: Natürlich gibts es noch Geldscheine und Münzen (:D), nur wurde das eben mittlerweile durch Geldwerte ergänzt, die nur auf dem Blatt bzw. im Computer existieren.

Jonny
Geschrieben

Es ist definitiv zu viel Geld da...das war ja auch Auslöser der Krise. Es gab billiges Geld der chinesischen Banken welches sich die US Banken geliehen haben und da es so billig war an fast jeden verliehen haben.

Die Ablösung des Geldes vom Gold war das größte Problem und der größte Schwachsinn.

Gast Alpinchen
Geschrieben
Nein, du darfst Geld nicht nur als Geld in Form von Geldscheinen oder Münzen sehen, denn das gibt es schon lange nichtmehr, spätestens seit der Wert des emittierten Geldes nichtmehr an eine eingelagerte Goldreserve gebunden ist.

edit: Natürlich gibts es noch Geldscheine und Münzen (:D), nur wurde das eben mittlerweile durch Geldwerte ergänzt, die nur auf dem Blatt bzw. im Computer existieren.

Es ist aber offensichtlich so, dass es genau diese Bewertungen sind, die unser System zu Fall bringen.

Uns wird ein bestimmter Wert "vorgegaukelt", und wir kaufen zu diesem Preis.

Der vereinnahmte Betrag wird zu sehr großen Teilen von den "Gauklern" eingesackt.

Anschließend wird dieser Kurs von den "Gauklern" auf annähernd realistische Werte reduziert.

Diese Verluste müssen nun alle zahlen.

Es ist offensichtlich (nicht scheinbar) so, dass genau dieses bewusste Beschönigen durch "Fachleute", und das danach erfolgende Sozialisieren des Risikos noch immer nicht unter Strafe steht.

Jeder Häuslebesitzer, der im Winter seiner Schneeräumpflicht nicht nachkommt, ist durch evtl. Haftungsfolgen in seiner Existenz stärker bedroht,

als alle Banker Deutschlands zusammen genommen.

Ich für meinen Teil traue nicht einem dieser Typen mehr über den Weg.

Wenn "mein Banker" guten Tag sagt, dann vergewissere ich mich erst, ob es auch hell ist.

double-p
Geschrieben
Ich für meinen Teil traue nicht einem dieser Typen mehr über den Weg.

Wenn "mein Banker" guten Tag sagt, dann vergewissere ich mich erst, ob es auch hell ist.

"Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht,

wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will,

wenn es zu regnen beginnt." Mark Twain

:wink:

Graunase
Geschrieben
Es ist aber offensichtlich so, dass es genau diese Bewertungen sind, die unser System zu Fall bringen.

Uns wird ein bestimmter Wert "vorgegaukelt", und wir kaufen zu diesem Preis.

Der vereinnahmte Betrag wird zu sehr großen Teilen von den "Gauklern" eingesackt.

Anschließend wird dieser Kurs von den "Gauklern" auf annähernd realistische Werte reduziert.

Diese Verluste müssen nun alle zahlen.

Es ist offensichtlich (nicht scheinbar) so, dass genau dieses bewusste Beschönigen durch "Fachleute", und das danach erfolgende Sozialisieren des Risikos noch immer nicht unter Strafe steht.

Jeder Häuslebesitzer, der im Winter seiner Schneeräumpflicht nicht nachkommt, ist durch evtl. Haftungsfolgen in seiner Existenz stärker bedroht,

als alle Banker Deutschlands zusammen genommen.

Ich für meinen Teil traue nicht einem dieser Typen mehr über den Weg.

Wenn "mein Banker" guten Tag sagt, dann vergewissere ich mich erst, ob es auch hell ist.

Kann mich nur anschließen zumal der Einzelne leider keine Möglichkeit hat sich dem System zu entziehen.Da nutzt es auch nichts noch so viel per Barzahlung etc.zu regeln wenn die dafür sorgen daß über Nacht das Haus nur noch die Hälfte Wert ist.Und die Politik wird ja von den Geldmassen auch scheinbar gekauft

Das größte Problem ist einfach daß die Geldmenge nicht mehr ansatzweise durch Goldreserven gedeckt ist (wobei auch das relativ ist).Und die Zentralbanken verkaufen weiter munter ihre Reserven.Was ist wenn diese weg sind möchte ich nicht wissen...

Was das Schneeräumen anbelangt möchte ich OT hinzufügen daß die süddeutschen Gemeinden es sich besonders leicht machen in dem sie schreiben "eingeschränkter Winterdienst".Das soll ich an unserem Gehsteig auch mal machen,da hat man aber was an der Backe!

Jonny
Geschrieben

Guter Bekannter von mir hat gerade erzählt, dass er aktuell wohl trotz Bankenhilfen die Geld ohne Zins quasi kriegen horrende Zinsen zahlt und die Bank richtig stress macht wenn nicht sofort gezahlt wird.

Da geht es diesen Drecksbanken mal schlecht werden sie vom Staat und damit dem Volk unterstützt, im Gegenzug wird das Volk in die Insolvenz getrieben und abgezockt bis zum geht nicht mehr. In früheren Tagen hätte ein wütender Mob die Türme gestürmt und Anzugträger wären aus dem Fenster geflogen...das muss ja nicht sein. Aber wenigstens in den Bau wandern müsste einiger der Banker bzw. zu empfindlichen Geldstrafen müssten diese Institute verpflichtet werden...

Ich frage mich ernsthaft, warum ich als Bürger Steuern zahlen und mich an Regeln & Moral halten soll, wenn das für die nicht gilt. Motto: Jeder nehme sich was geht...

assmann
Geschrieben

Ich will dann auch mal meinen Senf dazu abgeben...

Der Titel des Threads ist nicht ganz korrekt. Das Zocken der Banken hat ja nie aufgehört.

Hier dem einfachen Bankkaufmann an den Kragen gehen zu wollen ist auch nicht sinnvoll. Diese sind auch nur Opfer des Systems. Es ist ja relativ bekannt, welche deutschen Banken (und ihre Kunden) durch die Finanzkrise besonders betroffen sind. Bei diesen Banken wurde ein enormer Druck auf die Finanzberater ausgeübt, Lehmann-Papiere und ähnliches an die ahnungslose Omi zu verscherbeln. Wer hier seine vorgegebenen Ziele nicht erfüllte, musste mit der Kündigung rechnen. Keine Ahnung wie jetzt in diesen Banken verfahren wird.

Es gibt in Deutschland Ethikbanken, Umweltbanken, sozial ausgerichtete Geldinstitute oder auch Bistumsbanken. Wer hier alternativen sucht, kann durchaus fündig werden.

Noch zum Goldstandard. Es wäre katastrophal für die gesamte Weltwirtschaft, wenn man die Geldmenge an das Gold koppeln würde. Ich versuche es mal einfach auszudrücken, hoffe es damit nicht zu oberflächlich darzustellen. Die Geldmenge ist an die Wirtschaftskraft gekoppelt und im optimum steigt die Geldmenge nur so stark wie die Wirtschaftskraft. Würde man zum Goldstandard zurückkehren, würde man sich von der förderbaren Menge des Goldes abhängig machen und man bekäme höchstwahrscheinlich eine Deflation.

Ich sehe das Problem mehr in den flexiblen Wechselkursen, hier müssten die Notenbanken gegensteuern und extreme Wechselkursschwankungen ausgleichen. Besser wäre noch eine Art Bretton Woods System wiederherzustellen.

Zu den niedrigen Zinsen, mit denen die Notenbanken im Augenblick noch Geld in den Markt pumpen. Die Geldpolitik von Alan Greenspan und der FED haben vor der Krise eindeutig dazu beigetragen, diese auszulösen [die deutsche Exportwirtschaft hat sehr davon profitiert]. Das die Zinsen im Moment niedrig sein müssen, hat den Hintergrund eine Kreditklemme zu verhindern. Es ist offensichtlich das Banken ihre Bilanzen damit aufbessern und/oder wieder an den Casinotisch gegangen sind.

Hier muss man einfach sagen, dass die Politik versagt hat, den Banken Regeln aufzuzwingen und die Grundlagen zu schaffen, eine weitere Krise zu verhindern.

Schönes Wochenende,

Felix

Gast Alpinchen
Geschrieben

Hier muss man einfach sagen, dass die Politik versagt hat, den Banken Regeln aufzuzwingen und die Grundlagen zu schaffen, eine weitere Krise zu verhindern.

Sie hatten einfach keine Zeit; denn es mussten Feinstaubzonen errichtet werden....... O:-)

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