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v_i_o

Tipps für Autofotografen

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v_i_o
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Hallo alle zusammen,

ich arbeite derzeit an einem Referat über Automotorsportfotografie...

und bin auf der suche nach Auto sowie Rennstreckenfotografen ob beruflich oder nebenberuflich sowie welche die dies als reines hobby sehen...

Zum einen bin ich am Informationen sammeln soviel ich bekommen kann.. zum anderen...suche ich Profis die mir fragen beantworten können...

Hoffe ihr ahbt ein paar Tipps und evtl ansprechpartner für mich..

Viona

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TobiBMWFan
Geschrieben

Nur her mit den Fragen. Hier bist du genau richtig, ich kenne einige Fotografen die Mitglieder hier im Forum sind. (inklusive mir) :-))!

botzelmann
Geschrieben

schreib mir mal eine PN :)

v_i_o
Geschrieben

Ohaa.. also im Grunde brauch ich alles Wissenswerte...

Die sicht von jemanden der davon Leben muss?

Ein Job wie jeder andere? Wo liegen mögliche gefahren? und was bereitet am meisten freude?

Autosfotografieren für Zeitschriften, Katalog, sowie Werbeflyer Wie viel ist davon noch fotografie und wieviel manipuliert?

dann...

Rennstreckenfotografen- Geschichten was ist evtl einem schon passiert.. auf was muss man besonderst achten?

also einfach was einem soo zud em thema einfällt...

Jonny
Geschrieben (bearbeitet)
Ohaa.. also im Grunde brauch ich alles Wissenswerte...

Die sicht von jemanden der davon Leben muss?

Ein Job wie jeder andere? Wo liegen mögliche gefahren? und was bereitet am meisten freude?

Autosfotografieren für Zeitschriften, Katalog, sowie Werbeflyer Wie viel ist davon noch fotografie und wieviel manipuliert?

dann...

Rennstreckenfotografen- Geschichten was ist evtl einem schon passiert.. auf was muss man besonderst achten?

also einfach was einem soo zud em thema einfällt...

Schreib mal rein was du wissen willst. Glaub ich kann dir das meiste sagen...aber das sollte dann nicht unter Verschluss bleiben. Ich sage sowieso nur das was ohne Probleme zu sagen ist... Evtl. interessiert es auch andere.

Ich kann dabei aber nur für Werbefotografen reden...Reportage, Presse etc. hab ich keine Ahnung.

Wenn du aber Dinge wissen willst über Shootings wie die angehängten Fotos sag bescheid. Ich war dabei ;) Arbeite als Fotoassi...

Ein Job wie jeder andere? Definitiv nicht!

Autosfotografieren für Zeitschriften, Katalog, sowie Werbeflyer Wie viel ist davon noch fotografie und wieviel manipuliert?

Erstmal muss man separieren. Wenn ein Konzern eine Anzeige in einem Magazin schaltet ist das was anderes, wie wenn Magazin XY Bilder machen lässt. Und auch da gibt es noch Unterschiede ob z.B. reine Pressefotos oder ob schon etwas künstlerisches etc. dazu kommt.

Fotografie und gutes Licht liefert immer die Basis für die Manipulation im Nachhinein. Photoshop spielt aber definitiv eine Rolle! Manchmal eine größere, manchmal eine kleinere.

Rennstreckenfotografen- Geschichten was ist evtl einem schon passiert.. auf was muss man besonderst achten? Kenn ich mich nicht aus...geht wohl eher in Richtung Presse die ganze Rennstreckenfotografie.

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bearbeitet von jonnychoceur
v_i_o
Geschrieben

Vielen dnak du hilfst mir damit wirklich sehr weiter... ich werd morgen direkt noch fragen posten...

TPO
Geschrieben

Mal grob gesagt.

Die sicht von jemanden der davon Leben muss?

Wichtiger Punkt, der Beruf Fotograf hat sich mit dem Aufkommen der Digitaltechnik schwer verändert.

Die Ausrüstung muss angeschafft werden. Waren früher analoge Kameras über Jahrzehnte zu gebrauchen hat der Schritt auf die digitale Fotografie viel Geld verschlungen. Auf einmal wollte keine Redaktion mehr Fotos auf 35mm Film mehr haben, alles lief auf einmal Digital.

Wer nicht die finanziellen Möglichkeiten hatte auf die Anfangs teure Digitaltechnik umzusteigen hatte große Probleme seine Bilder zu verkaufen.

Eine Nikon D1 mit 2,7 Megapixeln beispielweise kostete zur Markteinführung 1999 gut 12.000 Mark! 5 Jahre später schafften die neuen Modelle 12 Megapixel, somit kann man sich denken wie da die Preise bei der alten Technik gestürzt sind. Heute, 10 Jahre nach der D1 hat jedes Fotohandy mehr Auflösung und die D1 hat vielleicht 300 Euro an Sammlerwert. :wink:

Heute kann man zwar immernoch ein Vermögen für gute Kameras ausgeben, aber auch in der "Consumer Klasse" gibt es gute Kameras mit denen man gute Bilder schießen kann und dass für relativ wenig Geld.

Wegen der bezahlbaren Verfügbarkeit von Digitalkameras für Nicht-Profis und dem allgemeinen "Trend zur Fotografie" wurde auch die Konkurrenz für die Profifotografen immer größer. Jeder Hobbyknipser der seine Kamera vom Elektronikdiscounter hatte konnte nun auch brauchbares Bildmaterial liefern, und seien es nur reine Glückstreffer.

Mal davon abgesehen dass damit selbsternannte "Fotografen" aus allen Löchern sprangen entdecken auch die Redaktion als Abnehmer der Fotos den Trend. Beispiel BILD 1414 Leserreporter. Vor 10 Jahren noch undenkbar, heute wo jeder ein Fotohandy hat zählen eigentlich nurnoch die richtige Zeit, der richtige Ort und die Gier nach einer Prämie. Dass die Leute nichtmal wissen was ihre Fotos wert sind kommt dazu, für die Konditionen die BILD den Leserreportern bietet könnte ein Profi niemals leben.

Es bleiben so nur wenige Möglichkeiten, sich zu spezialisieren oder einen Abnehmer für Fotos zu finder der auf Qualität nicht verzichten kann. Soweit dass Porsche seine PR-Fotos mit dem Fotohandy machen lässt sind wir zum Glück noch nicht. :D

Gerade die Konzert- und die Sportfotografie sind richtige "Materialschlachten", hier braucht man auch heute noch teure Ausrüstung so dass man sich von den Hobbyfotografen noch etwas absetzten kann. Mit fortschreitender Technik wird sich dies in Zukunft auch ändern.

Ein Job wie jeder andere? Wo liegen mögliche gefahren? und was bereitet am meisten freude?

Das kommt in erster Linie darauf an ob man als angestellter oder selbstständiger Fotograf arbeitet. Zudem welches Genre.

Für die Reportagefotografie kann ich sagen dass ich sehr wenige festangestellte Fotografen kenne, die wenigen sind bei Tageszeitungen wo täglich Bildmaterial geliefert werden muss, meist im regionalem Raum.

Die meisten Fotografen in meinem bekanntenkreis arbeiten aber selbstständig, müssen sich ihre Jobs selbst suchen, Akkreditierungen beschaffen und die Bilder verkaufen. Man hat zwar immer jemanden den man kennt und der eigentlich immer auch was abnimmt, aber es ist nicht ausgeschlossen dass nach einem Termin die Arbeit nichts mehr wert ist als Dateienmüll auf der Festplatte. Wobei der kann auch Spaß machen. :wink:

Mögliche Gefahren liegen im Reisen. Jeder Termin ist woanders, man ist ständig unterwegs. Ich hab mal den Spruch gehört Fotografen seien eigentlich Berufskraftfahrer die halt eine Kamera bedienen können. Dass auf Reisen auch Unfälle passieren sollte klar sein.

Zudem muss man seine Ausrüstung schützen, als selbstständiger Fotograf auf Veranstalltungen ist man nicht versichert, stolpert man kann schnell mal ein Objektiv für 1000 und mehr Euro kaputt sein. Auch Raub oder Diebstahl können passieren, zur Not eignet sich ein Einbeinstativ auch wunderbar als Schlagstock. X-)

Was einem Freude bereitet muss jeder für sich selbst entscheiden. Als ich vor der Entscheidung stand hauptberuflich als Fotograf zu arbeiten habe ich mich aus bereits genannten Punkten dagegen entschieden. Mir persönlich macht es Freude auf "meinem Niveau" Fotos machen zu können, dabei von meiner Erfahrung zu profitieren, allerdings mit der Freiheit zu entscheiden was ich mache und was nicht. Als Nebenjob zum Studium konnte ich mir meine Jobs aussuchen, das hat am meisten Spaß gemacht! :-))!

Autosfotografieren für Zeitschriften, Katalog, sowie Werbeflyer Wie viel ist davon noch fotografie und wieviel manipuliert?

Dazu können andere sicher besser was sagen.

dann...

Rennstreckenfotografen- Geschichten was ist evtl einem schon passiert.. auf was muss man besonderst achten?

Die eigene Sicherheit! Die wenigsten Fotografen arbeiten dort wo die Zuschauer sich aufhalten, sprich ausserhalb des Sicherheitsbereichs. Mit der Akkreditierung ist nicht selten auch ein Haftungsauschluss verbunden, sprich der Veranstallter lässt einem in Ruhe arbeiten, dafür ists ihm aber auch egal wenn man sich in Gefahr begibt.

Der Rest worauf man besonders achten sollte ergibt sich aus der eigenen Erfahrung, man kann nicht pauschal sagen dass man X und Y machen muss um ein gutes Bild zu bekommen, oder Z damit es sich verkauft.

also einfach was einem soo zud em thema einfällt...

Eigentlich ist die Fotografie ansich der kleinste Teil bei der Arbeit eines Fotografen. Bei mir bestand und besteht die Tätigkeit in über 50% aus quatschen. Man muss ständig mit Leuten reden. Reden mit dem Redakteur was er will, reden mit dem Veranstallter für die Akkreditierung, reden mit den Securities damit sie einen dann auch reinlassen, reden mit den Kollegen denn wenn man sich gegenseitig im Weg rumsteht bringt einem das auch nichts, wieder mit der Redaktion reden wie sie das Bildmaterial finden, obs Kritik gibt oder was auch immer.

Dann kommt das Warten! Gerade bei Events wartet man viel. Wenns offiziell um 20 Uhr losgeht ist man um halb da. Dann kommt man nicht rein weil wieder jemand zu dämlich ist einen Namen auf irgendeiner Liste zu finden. Dann kommt raus dass der Grund warum man da ist eigentlich erst in 2h stattfindet, das hat aber der Veranstallter trotz Nachfrage verschwiegen, wieder nach Hause fahren lohnt nicht. Selbstverständlich wird das Programm nach hinter verschoben, wäre ja auch uncool wenn einmal was pünktlich wäre. Es gibt keinen abgesperrten Pressebereich, also muss man sich direkt vor die Bühne stellen weil man später nicht mehr dorthin kommt. Wieder warten. Plötzlich gibts eine Vorband, hat wieder niemand was gesagt. Mit 4 Stunden Verspätung um 12 gehts dann endlich los. Nach 15 Minuten hat man alle Fotos die man braucht und geht wieder. Für die Warterei wird man natürlich nicht bezahlt.

Ich hab auch schon Kollegen erlebt die einfach gegangen sind, die haben dann aber keine weiteren Aufträge bekommen.

Neben Reden und Warten braucht man ein Netzwerk, ohne das geht garnichts! Wenn man mal nicht kann ists immer gut eine Vertretung stellen zu können. Absagen will eine Redaktion nicht hören, wenn man sagt "ihr bekommt die Fotos, wenn auch nicht von mir" hört sich das weit aus besser an.

Zudem kann man sich unter Freunden auch Ausrüstung leihen, jeder Cent den man in die Ausrüstung steckt muss vorher verdient werden, wenn man sich kostenlos was leihen kann ist das von enormen Vorteil! Beispiel, ein Freund hat ein 300mm Teleobjektiv mit Offenblende 2.8. Sowas kostet neu mal eben 5.000 Euro, das Teil kauft man sich nicht einfach mal so. Als Gegenzug leiht man was zurück oder vermittelt einen Job, irgendwas ist immer von Interesse.

Mit der Zeit lernt man auch immer mehr Leute in seiner "Szene" kennen, das kann einem viele Türen öffnen. Wenn es beim Konzert heißt die Fotografen dürfen nur die ersten 3 Lieder fotografieren und man kennt zufällig die Veranstallterin, dann redet man wieder (siehe oben) und kann exklusiv den Rest auchnoch ablichten. So kommt man an Bilder die kein anderer hat. Wo Regeln sind gibt es auch immer Ausnahmen, mit einem guten Netzwerk stehen halt die Chancen besser.

Och, schon nach zwölf! Gut Nacht! X-)

TPO
Geschrieben

Mal ein kleiner Auszug aus den lezten 3 Jahren...

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ICH und ICH

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Patrice, T-Mobile MTV Streetgigs. Auf einmal rennt der Typ ins Publikum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, das Foto hat kein anderer.

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Fettes Brot, Strom und Drang Tour.

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My Baby Wants To Eat Your Pussy.

http://de.wikipedia.org/wiki/My_Baby_Wants_to_Eat_Your_Pussy

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Fine Filter 50, bekannt von „Unsere Liebe“ auf Pro7.

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Miss Leema, Djane von Samy Deluxe und Monrose

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Kool DJ GQ, DJ vom CURSE.

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Fat Belly aus Hannover.

http://www.myspace.com/fatbellymusic

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BOW Tanic, Szene DJ, 104.6 RTL Berlin

Wie gesagt, kleiner Auszug. :D

Jetzt aber gute Nacht. X-)

v_i_o
Geschrieben

TPO vielen lieben dank für deine ausführliche antwort werde davon sicherlich einiges verwenden können...

Mit den Konzertaufnahmen auch wenn sie sehr shcön sind kann ich leider nicht sooo viel anfangen Autoaufnahmen wern mir lieber :-)

skaone
Geschrieben

Autosfotografieren für Zeitschriften, Katalog, sowie Werbeflyer Wie viel ist davon noch fotografie und wieviel manipuliert?

Das entscheidende Stichwort ist CGI. Viele »Fotos« entstehen zu großen Teilen komplett am Computer. Die Autos sind gerendert und nur die Hintergründe fotografiert. Ein gutes Beispiel war die Werbekampagne des Toyota Auris. Das ist die größte Plakatkampagne aller Zeiten in Deutschland gewesen – die Autos sind nicht fotografiert worden, sondern komplett am Computer entstanden.

Der Trend in der Autofotografie geht auch eindeutig in diese Richtung, weil es enorme Kosten spart und gleichzeitig mindestens gleichwertige Ergebnisse liefert.

Jonny
Geschrieben

Als billiger sehe ich es aber nur an, wenn hohe Transportkosten dazu kommen. Wenn das Auto verfügbar ist und z.B. in Europa bleibt dürften die Kostenvorteile bei CGI nicht soweit höher sein.

Habe einige CGI Shootings hinter mir und um ehrlich zu sein ist CGI so ein gescheisse...da kann ich auch ein Auto mitnehmen und fotografieren und direkt ausleuchten. Das teure daran ist der Transport des Autos...die kosten für HMI und Co fallen zwar auch an, dafür fällt der CGI Operator weg. Das Auto muss ja auch jemand einbauen etc. und das kostet auch Geld.

Schau mal wie diese Toyota Auris Kampagne ausgesehen hat...total beschissen :D

Grundsätzlich hast du Recht. CGI ist definitiv ein Thema das am kommen ist...mal sehen wie es sich durchsetzt. Wurde von manchen Firmen auch wieder stark eingeschätzt da schwer zu kalkulieren bzw. oft einfach zu niedrig kalkuliert wurde und dann am Ende trotzdem alles teurer wurde.

Es wird aber nach wie vor mit Autos am Set fotografiert...OBWOHL es die Autos auch als CGI Daten geben würde. Hat wohl auch seinen Grund...

Der Fotograf der dann neben den CGI Leuten sitzt und sagt wie das ausgeleuchtet wird kostet da dann ja auch seinen Tagessatz...

Das Grundproblem sehe ich eher in abfallender Qualität...

Wenn man sich manche aktuelle Anzeigen, Kampagnen etc. anschaut kriegt man das grausen. Da wurde z.B. CGI gemacht und die Perspektiven stimmen vorne und hinten nicht, das Licht ist scheisse geführt, das Backplate hässlich, Auto und Hintergrund kommen nicht zusammen usw. usf.

Es gibt soviele Beispiele...das hat für mich mit Werbung und der bestmöglichen und schönsten Darstellung eines Produktes dann nichts mehr zu tun. Das hat was mit Kostensenkung zu tun und mit Anspruchslosigkeit bzw. mangelhaftem Qualitätsverständnis...

skaone
Geschrieben
Als billiger sehe ich es aber nur an, wenn hohe Transportkosten dazu kommen. Wenn das Auto verfügbar ist und z.B. in Europa bleibt dürften die Kostenvorteile bei CGI nicht soweit höher sein.

Habe einige CGI Shootings hinter mir und um ehrlich zu sein ist CGI so ein gescheisse...da kann ich auch ein Auto mitnehmen und fotografieren und direkt ausleuchten. Das teure daran ist der Transport des Autos...die kosten für HMI und Co fallen zwar auch an, dafür fällt der CGI Operator weg. Das Auto muss ja auch jemand einbauen etc. und das kostet auch Geld.

Schau mal wie diese Toyota Auris Kampagne ausgesehen hat...total beschissen :D

Grundsätzlich hast du Recht. CGI ist definitiv ein Thema das am kommen ist...mal sehen wie es sich durchsetzt. Wurde von manchen Firmen auch wieder stark eingeschätzt da schwer zu kalkulieren bzw. oft einfach zu niedrig kalkuliert wurde und dann am Ende trotzdem alles teurer wurde.

Es wird aber nach wie vor mit Autos am Set fotografiert...OBWOHL es die Autos auch als CGI Daten geben würde. Hat wohl auch seinen Grund...

Der Fotograf der dann neben den CGI Leuten sitzt und sagt wie das ausgeleuchtet wird kostet da dann ja auch seinen Tagessatz...

Inzwischen gibt es aber einige Fotografen, die die komplette CGI-Arbeit übernehmen.

Ich denke die Kostenersparnis geht noch weiter: Man ist definitiv unabhängiger vom Wetter, man hat einen deutlich kleineren logistischen Aufwand, weniger Leute am Set, deutlich weniger Risiko (bei neuen Modellen haben die Autofirmen ja eine unfassbare Panik – viele Firmen schicken ja richtige Sicherheitsleute mit, die mit Fernglas die Umgebung beobachten.)… usw.

(Die Auris-Kampagne war tatsächlich ziemlich beschissen. Aber das lag wohl nicht am CGI. :D)

Jonny
Geschrieben

Unabhängiger vom Wetter? Also ich hab grad ein CGI Shooting hinter mir und wir haben 2 Shootingtage wiederholen müssen weil das Wetter entgegen vorraussage nicht gepasst hat...man kann kein schattiges backplate verwenden wenn es eine sonnige stimmung haben soll...

Geheimhaltung ist ein Punkt wo CGI sinn macht und auch dann wenn z.B. keine Nullserie verfügbar ist.

Was die Panik angeht...klar ist Security dabei wenn ein neues Auto fotografiert wird. Wir haben mitten in Madrid fotografiert und es wurde trotzdem nicht abgeschossen...ich glaube wenn man zuviel Brimborium macht wird es erst interessant für einige...

Ich sehe es halt so. Wenn ich das Auto dabei habe, dann wird es direkt on location fotografiert. Nach 10 Stunden oder so hat man dann sein Foto fertig und es kann direkt zur Post gehen. Bei CGI hat man nach ähnlichem Aufwand nur den Hintergrund...das Auto muss noch reingerendert und ausgeleuchtet werden. Da CGI Firmen nicht umsonst arbeiten (jedenfalls diejenigen die auch was können) wird es wohl gleich auf gleich rauskommen.

Am CGI lag das mit der Auris Kampagne nat. nicht ;)

Man kann ja definitiv auch gute CGI Kampagnen machen...

v_i_o
Geschrieben

Okay ich hab auch noch fragen :-)))

Welche Vorbereitungsmaßnahmen sind zu treffen wenn man für einen großen automobilhersteller fotografiert? also oftmals bekommt man ja shcon ein skript und ein ausgearbeitetes Konzept von der PR agentur... ist dies dann wirklich nur noch die reine umsetzung? oder zählt da evtl auch noch die eigen kreativität von einem fotografen?

Studio? welche technischen mindestvorraussetzungen müssen gegeben sein?

Gibt es Fahrzeuge bei denen das Fotografieren leichter fällt als evtl bei anderen? wenn ja warum z.b.. was könnten störend sein.. ?

Was fastzieniert euch and er autofotografie? oder gibt euch besonderst den kick?

Muss man selbst einfach auch eine Liebe für Automobile haben damit man dies richtig mit leidenschaft umsetzen kann? oder zählt da auch einfahc das fotografiesche auge mehr.. ?

Soooooo dieserstmal noch einige fragen die mich interessieren würden...

skaone
Geschrieben
Okay ich hab auch noch fragen :-)))

Welche Vorbereitungsmaßnahmen sind zu treffen wenn man für einen großen automobilhersteller fotografiert? also oftmals bekommt man ja shcon ein skript und ein ausgearbeitetes Konzept von der PR agentur... ist dies dann wirklich nur noch die reine umsetzung? oder zählt da evtl auch noch die eigen kreativität von einem fotografen?

Es ist wohl ein Mittelding. Natürlich bekommt man ein Briefing von der Werbeagentur und es ist sehr oft (immer?) ein Art Director der Agentur beim Shooting dabei. Letzten Endes geht es immer um Kompromisse, aber wenn die Kreativität des Fotografen nicht gefragt wäre, würde man sich die oftmals horrenden Honorare sparen können.

Studio? welche technischen mindestvorraussetzungen müssen gegeben sein?

Was meinst du damit? Prinzipiell sollte ein Studio neben der großen Fläche mit guter Hohlkehle über ausreichendes Licht (Heiß- und Blitzlicht), Spiegel etc. verfügen. Ein Segel an der Decke ist wichtig, eine drehbare Bühne… und das nötige technische Zeugs wie Studiostative etc.

Gibt es Fahrzeuge bei denen das Fotografieren leichter fällt als evtl bei anderen? wenn ja warum z.b.. was könnten störend sein.. ?

Bei Fahraufnahmen wird ein sogenanntes Rig verwendet. Das lässt sich nicht an jedem Auto so einfach befestigen. Ansonsten ist es einfacher helle Fahrzeuge zu fotografieren, da sie weniger Licht schlucken.

Jonny
Geschrieben

Welche Vorbereitungsmaßnahmen sind zu treffen wenn man für einen großen automobilhersteller fotografiert? also oftmals bekommt man ja shcon ein skript und ein ausgearbeitetes Konzept von der PR agentur... ist dies dann wirklich nur noch die reine umsetzung? oder zählt da evtl auch noch die eigen kreativität von einem fotografen?

Natürlich hat die Agentur bereits ein Konzept und das wurde vom Kunden für gut befunden...also wird es auch so umgesetzt. Da sind meistens Perspektiven gescribbeld (mit bleistift grob gezeichnet) und Situationen beschrieben sowie die Erscheinung des Autos bestimmt. Eher Edel, eher Aggressiv, beides vereinen. Danach sucht der Fotograf zusammen mit ArtDirector von Agentur bzw. manchmal auch Vertreter von Seiten des Kundes (Hersteller) die Perspektive, legt die Locations fest.

Vor dem ganzen Shooting sucht der Fotograf die Stadt bzw. den Ort aus an dem das Konzept umgesetzt wird und orientiert sich dabei am konzept bzw. dem was die Agentur will. Es wird eine Produktionsfirma beauftragt die daraufhin locations sucht...

Zudem muss man natürlich Assistenten buchen, falls Fahraufnahmen dabei sind einen Rigger buchen der das Rig ans Auto baut etc. Viel Organisation.

Dann reist man dahin. Lichtequipment nimmt man entweder mit (fahren dann die assis im laster/sprinter zum ziel) oder man mietet es vor Ort. Je nachdem...

Man setzt nat. die Wünsche der Agentur um, aber man sollte als Fotograf immer am optimalen ergebniss sein und es können auch änderungen in absprache mit agentur und kunde gemacht werden. Das ist eine Entscheidung dei von Fall zu Fall anders ist.

Studio? welche technischen mindestvorraussetzungen müssen gegeben sein?

Je nachdem. Gibt fotografen die sogut wie nur im Studio sind...da ist ein eigenes Studio auf dauer rentabler als immer zu mieten. Gibt aber auch nicht wenige die sogut wie nur "on location" arbeiten und selten ins studio gehen...da wird es dann gemietet wenn mal ein studio job kommt.

Gibt es Fahrzeuge bei denen das Fotografieren leichter fällt als evtl bei anderen? wenn ja warum z.b.. was könnten störend sein.. ?

Viele Ecken und Kanten sind nicht so einfach wie runde, fließende Formen. Man muss ja die Muskeln und Sehnen und den Charakter des Autos beim Fotografieren in Szene setzen und sollte die Designelemente betonen...und nicht verstecken. Bei vielen Kanten etc. ist das in der Regel nicht so einfach wie bei schön runden, fließenden Formen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass z.B. Fahrzeuge der Firma Porsche durch ihre schönen Rundungen sehr schön das Licht annehmen. AMG dagegen mit vielen Lufteinlässen, Ecken, Kanten, Formen etc. ist deutlich herausfordernder. Kommt aber auch immer drauf an ob Studio oder on location. Draußen kommt bei gutem Licht viel von alleine...im Studio baut man von Null auf was nat. schwieriger ist.

Zudem spielt die Farbe auch immer eine Rolle. Schwarz ist z.b. sehr schwierig...bei weiß sagt man es wäre schwierig...habe ich bisher nicht so empfunden. Silber ist eine sehr angenehme Farbe...

Was fastzieniert euch and er autofotografie? oder gibt euch besonderst den kick?

Faszination für mich selbst...ich kann es nicht sagen. Ich liebe es einfach :D

Für andere will ich an dieser Stelle nicht sprechen...da hat jeder seine eigenen Gründe warum man gerne Autofotografie betreibt.

Toll sind definitiv die Locations...man steht früh um 4 am Set, es ist dunkel, man baut auf, die Sonne geht langsam auf, die ersten Strahlen kommen auf der Landschaft auf etc...ist immer wieder toll! Natürlich das spielen mit Licht, das optimale Umsetzen der Formen...und wenn man dann am Ende vom Tag sagen kann man hat ein gutes Foto gemacht.

Muss man selbst einfach auch eine Liebe für Automobile haben damit man dies richtig mit leidenschaft umsetzen kann? oder zählt da auch einfahc das fotografiesche auge mehr.. ?

Muss man nicht...gibt genug die mit Autos nur deshalb zu tun haben bzw. sich dafür interessieren weil sie die eben fotografieren. Manchmal ist eine Liebe dafür evtl. sogar hinderlich weil man keinen so nüchternen Blick hat...manchmal kann es wieder besser sein weil man sich mehr interessiert und reinhängt. Das ist von Fotograf zu Fotograf sicherlich unterschiedlich. Gibt ja auch genug schwule Fashionfotografen die Frauen fotografieren... ;)

Soooooo dieserstmal noch einige fragen die mich interessieren würden...

v_i_o
Geschrieben

Ohh geil ihr seit einfach wundervoll.. tausend dank ihr ahbt echt was gut bei mir :-) hab jetzt noch ein termin mit nem bmw szenen fotograf.. bin ich mal gespannt.. und sobald ich das pdf fertig hab also mein referat poste ich dies dann auch

Jonny
Geschrieben

Wenn du noch fragen hast, sag bescheid.

Roaddog
Geschrieben

es könnte sie doch evtl. mal jemand mitnehmen wenn es sich in nächster Zeit anbietet. :wink:

RolandK
Geschrieben

Ich habe den Thread mal umbenannt. So macht es mehr Sinn. :wink:

TPO
Geschrieben
hab jetzt noch ein termin mit nem bmw szenen fotograf..

Halt dich besser an Jonny. X-)

v_i_o
Geschrieben

Ohhh wow also das mit dem Vorschlag fürs mitnehmen nehm würde ich sehr sehr gerne annehmen bin auch bereit dafür nen stück fahrt in kauf zu nehmen...

@RolandK danke dir *knicks*

Nugmen
Geschrieben
Ohhh wow also das mit dem Vorschlag fürs mitnehmen nehm würde ich sehr sehr gerne annehmen bin auch bereit dafür nen stück fahrt in kauf zu nehmen...

du VIO, kannst du eigentlich kochen? :rolleyes:

Gast Alpinchen
Geschrieben

Da kommt mir gerade Udo Jürgens in den Sinn, oder auch die Verballhornung durch Otto. O:-)

Jonny
Geschrieben

Mitnehmen wird schwierig da die Shootings meist im Ausland sind und dann ein weiteres Hotelzimmer, ein weiter Flug etc. gebucht werden muss. Bei geheimen Autos sowieso nicht ;)

Bin jetzt ab Montag wieder für paar Tage im Ausland zum Shooten...aber mal wieder mit Flug und deshalb keine Chance jemand mitzunehmen.

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