Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
Timo996

996 Turbo Flügel

Empfohlene Beiträge

Timo996
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hallo,

ich bin Besitzer eines 911 Turbo Modell 996. Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Ersatz für den Serienheckflügel, da er für mich ein bisschen zu klein wirkt.

Ich bin auf diversen Seiten von Porsche Tunern auf einige Artikel gestoßen.

Der 9ff Heckflügel ist mir aber zu übertrieben. Der von Techart gefällt mir auch nicht so. Albertweb, TTP, Cartronic ebenfalls durchforscht.

In die engere Wahl sind gefallen der von Strosek und der Flügel der Firma fvd (Heckflügel in GT 2 Optik ist die ungefähre Bezeichnung).

Ich habe jetzt an Euch die Frage, ob ihr noch einen Tuner kennt der Heckflügel anbietet?

2. Frage ist, ob ihr Bilder habt wo der Hecklfügel Modell Strosek verbaut wurde, da ich durch die üblichen Bilder bei Bildersuche auf flickr.com bzw google nicht sehr weit komme.

Danke für Eure Hilfe.

MFG Timo

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
RB26DETT
Geschrieben

Hi Timo,

eventuell wäre der Turbo-Heckflügel aus dem 996er Tequipment - Programm etwas für Dich? Dieser ist Bestandteil des Aerokit Turbo für den 996er, welches man direkt über das PZ beziehen kann.

Schaut so aus:

Beste Grüße

post-70330-14435337578829_thumb.jpg

Timo996
Geschrieben

hi danke für die info. den aerokit spoiler kenn ich auch. ich muss sagen er hat was aber wollte eigentlich nur den flügel auswechseln, da mir dieses upgrade so besser gefällt. falls jemand hier im forum einen flügel anzubieten hat, einfach mich anschreiben. danke für weitere anregungen etc.

grüße timo

R-U-F
Geschrieben

Aerokit-Flügel oder GT2. Alles was es sonst noch gibt würd ich lassen, verschlechtert nur die Aerodynamik. Die meisten Flügel die es gibt haben keinen Windkanal gesehen.

Timo996
Geschrieben

wüsstest du einen der windkanal getestet ist? weisst du zufällig wie es mit dem von strosek ausschaut?

grüße timo

R-U-F
Geschrieben

Weiß leider keinen, außer die original Flügel.

Timo996
Geschrieben

Wird dies ein großer Aufwand sein, wenn ich die Heckdeckel austausche? Hier werde ich aber nur mit einem originalen gt2 heckdeckel zufrieden sein oder? wegen passform, tüv eintragung sowie stabilität denke ich

R-U-F
Geschrieben

Ja, die Nachbauten sind nicht unbedingt empfehlenswert.

Nur den Flügel wechseln ist einfach, brauchst aber einen spezial Schlüssel!

matelko
Geschrieben

Ähmmm..... klitzekleiner Hinweis: das Aerokit des Turbo besteht aus dem feststehenden Heckspoiler (mit neuem, leichteren Heckdeckel, wie schon erwähnt) und einer zusätzlichen Spoilerlippe für die Front. Beides ist nur zusammen zu haben und darf auch nur zusammen verbaut werden bzw. ist nur zusammen zulassungsfähig.

Für den Typ 996 Turbo ist das die Teilenummer 04480199.

Timo996
Geschrieben

Laut der Strosek HP ist der Flügel Windkanal getestet. Jetzt weiss ich wirklich nicht original lassen oder doch erwerben?.

Marc W.
Geschrieben

Schreiben die nur "getestet" ohne irgendwelche Ergebnisse bekannt zu geben?! Wenn Strosek auf der Homepage keine Vergleichzahlen zum original Flügel gibt, kannst Du davon ausgehen, daß die Werte eindeutig schlechter sind. Ansonsten gibt es keinen Grund sie zu verschweigen...

Wenn Du einen neuen Flügel für Deinen 996turbo kaufst, solltest Du schon darauf achten, daß der Flügel weniger Auftrieb produziert als das Original. :wink:

Timo996
Geschrieben

So habe heute von Strosek diesen Bericht bekommen. Kann mir jetzt jemand sagen ob die Werte jetzt besser oder schlechter durch den Flügel werden?

Danke für die Hilfe.

Im Anhang müsste der Flügeltest sein.

Grüße Timo

post-84072-14435337715782_thumb.jpg

Timo996
Geschrieben

Von einem Strosek Mitrarbeiter:

Der Flügel wurde auf einem 996 Turbo im BMW Windkanal bei Dingolfing gestestet. Ich war sogar mit dabei. Die abtriebswerte sind aufgrund der größeren Fläche und der steileren Abrisskante deutlich besser. Je schneller desto mehr Druck gibts.

MFG

Hat er recht mit den Werten?

Powerstar996
Geschrieben

Wenn du einen Heckflügel kaufst der mehr Abtrieb produziert als der Serienflügel brauchst du auch Vorne ne andere Frontlippe sonst wirst du nur mit untersteuern zu kämpfen haben.

Ich hatte bei mir den 9ff Heckflügel+ die 9ff Frontlippe dran und war sehr zufrieden

Timo996
Geschrieben

Aufgrund der Größe des 9ff Heckflügels wird er wahrscheinlich mehr Abtrieb verursachen. Der von Strosek ist ja nur relativ größer in Bezug auf den Originalen. Ist deshalb eine Spoilerlippe bzw. Frontspoiler bei Anbau des Strosek Flügels von nöten, oder reicht die serienmäßige Spoilerlippe aus?

Hast du zufällig noch ein paar Bilder von deinem Turbo, wo die 9ff Spoiler verbaut sind?

Was hast du denn damals für den Flügel und die Spoilerlippe bezahlt wenn ich fragen darf?

Hatte vor einem Jahr bei 9ff angerufen. Damaliger Preis nur für den Flügel lag bei ca. 1000€ wenn ich mich nicht irre. Hast du evtl. noch die 9ff Spoiler?

Ich bin echt am überlegen ob ich den Turbo original lasse oder ihn durch einen leicht größeren Heckflügel aufwerte. Nur wenn ich durch den Flügel auch noch eine andere Spoilerlippe benötige wird mir das ehrlich gesagt zu viel.

Grüße Timo

Marc W.
Geschrieben

Nur mal so nebenbei, mehr Abtrieb bedeutet auch geringere Topspeed... :wink:

Timo996
Geschrieben

Das hatte ich auch noch im Hinterkopf. Ich glaub ich lasse das mit dem(n) Spoiler(n). Lieber das Geld fürs nächste Auto sparen;-)

matelko
Geschrieben

Wenn Du ein ausgewogenes Fahrverhalten anstrebst, dann gehört zu jedem Heckflügel eine genau passende (i.S. von zugehörige) Frontlippe. Insofern ist Deine Betrachtungsweise von "aufwerten" eher zwiespältig zu verstehen. Denn aerodynamische Hilfsmittel haben zuvorderst den Zweck zu erfüllen, das Fahrverhalten bei höheren (ab ca. 80 km/h) und hohen Tempi zu optimieren und dabei mit den Fahrwerken geeignet zusammenzuarbeiten. "Geeignet" heißt in diesem Fall, daß Du das Auto sicherer und damit schneller bewegen kannst (vom ausschließlich reduzierten Top-Speed bei steigendem Abtrieb mal abgesehen). Wenn Du also nur den Heckspoiler wechseln möchtest, wäre das diesem Ansatz absolut entgegenwirkend. Einfach ausgedrückt: Schnickschnack für Eisdielen-Poser, aber bestimmt keine "Aufwertung".

Timo996
Geschrieben

Komplette Tuningpakete z.B. von Techart, Speedart etc dienen in zweierlei Hinsicht: 1. wie du richtig erwähnt hast das Fahrverhalten zu verbessern. 2. eine optische Veränderung des Wagens.

Ich habe schon öfters 996 Turbos gesehen, wo nur eine Veränderung des Heckflügels vorgenommen wurde. Für mich wäre es eine optische Aufwertung gewesen, da der "kleine" Heckflügel für mich optisch nicht das npu ist.

Um an der Eisdiele wie du betitelt hast zu posen werde ich mir kaum einen Heckflügel kaufen. Da nehm ich lieber das Geld und kauf mir lieber eine Jahreskarte für die Eisdiele.

Es war ja meine Frage ob bei dem Strosek Flügel eine entsprechende Spoilerlippe etc. "zwingend nötig" ist, da der Heckflügel ja nur ein bisschen größer ist als der Originale. Bei einem GT 3 Cup Flügel bei einem Serien 996 C2 z.B., würde ich dein Statement ja verstehen mit dem posen ohne "Frontveränderung", aber mich hinzustellen das ich den Flügel nur zum posen an der Eisdiele oder sonst, wo find ich ehrlich gesagt unangebracht.

Wie gesagt es war die Frage ob bei dem von Strosek eine Veränderung vorgenommen werden muss. Soll ich mir dann eine Frontlippe verbauen obwohl sie mir absolut nicht zusagt? Dann würde ich das mit dem Flügel lassen.

Grüße Timo

ToniTanti
Geschrieben
Komplette Tuningpakete z.B. von Techart, Speedart etc dienen in zweierlei Hinsicht: 1. wie du richtig erwähnt hast das Fahrverhalten zu verbessern. 2. eine optische Veränderung des Wagens.

Ich habe schon öfters 996 Turbos gesehen, wo nur eine Veränderung des Heckflügels vorgenommen wurde. Für mich wäre es eine optische Aufwertung gewesen, da der "kleine" Heckflügel für mich optisch nicht das npu ist.

Um an der Eisdiele wie du betitelt hast zu posen werde ich mir kaum einen Heckflügel kaufen. Da nehm ich lieber das Geld und kauf mir lieber eine Jahreskarte für die Eisdiele.

Es war ja meine Frage ob bei dem Strosek Flügel eine entsprechende Spoilerlippe etc. "zwingend nötig" ist, da der Heckflügel ja nur ein bisschen größer ist als der Originale. Bei einem GT 3 Cup Flügel bei einem Serien 996 C2 z.B., würde ich dein Statement ja verstehen mit dem posen ohne "Frontveränderung", aber mich hinzustellen das ich den Flügel nur zum posen an der Eisdiele oder sonst, wo find ich ehrlich gesagt unangebracht.

Wie gesagt es war die Frage ob bei dem von Strosek eine Veränderung vorgenommen werden muss. Soll ich mir dann eine Frontlippe verbauen obwohl sie mir absolut nicht zusagt? Dann würde ich das mit dem Flügel lassen.

Grüße Timo

Guten Morgen!

1. Hat Matelko nie behauptet, daß Sie den Flügel zum posen vor der Eisdiele anschaffen und montieren wollen. Wobei ja in Ihren Aussagen der optische Aspekt eindeutig im Vordergrund stand.

2. Wenn Sie das alles so genau wissen möchten, was ja ok ist, warum telefonieren Sie dann nicht direkt mit Strosek?

3. Und wenn eben, aus Aerodynamikgründen (wie beim Porsche-Tequipment-Flügel) eine Frontlippe montiert werden muß, dann ist das eben so. Und wenn Ihnen diese Montage nicht gefällt, dann kann man eben den Heckflügel nicht montieren. Und bei der Aerodynamik sind eben manchmal schon Kleinigkeiten entscheident und haben massiven Einfluß auf die Fahrbarkeit, die Fahrdynamik und die Sicherheit von Automobilien. Und das eben im Besonderen bei Fahrzeugen die 300 Km/h schnell sind.

4. Strosek war schon immer vorrangig ein optischer Tuningbetrieb,

5. Wenn Sie wirkliche Verbesserungen am Fahrzeug vornehmen möchten, kommen nur Betriebe wie z.B. Manthey, TechArt, Alzen in Frage, da dort das Gesamtpaket entwickelt wird.

Adios

Marc W.
Geschrieben

Ich sehe das auch so, daß matelko Dich nicht angegriffen hat. Er hat nur deutlich gemacht, daß ein Heckspoiler (der den Auftrieb zusätlich verringert) ohne Frontspoiler technisch keinen Sinn macht - ja sogar gefährlich sein kann. Ein 911er ist auf der Vorderachse gefühlt ohnehin schon leichter als andere Autos, wenn Du jetzt noch zusätzlich aufs Heck "drückst" wird er vorn noch leichter und Du hast das Gefühl in schnellen Autobahnkurven nur noch gerade aus fahren zu können.

Einziger Sinn einer solchen Lösung kann der Stadtverkehr (niedrige Geschwindigkeit) in Verbindung mit der individuellen Optik sein.

Entsprechend gibt es drei Lösungen:

  • mit der original Aerodynamik zu leben und die original Optik zu akzeptieren
  • passend zum größeren Heckflügel einen entsprechenden Frontspoiler zu akzeptieren
  • nur den Heckflügel für die Optik zu verbauen, dann aber schnelle Kurven zu vermeiden

Timo996
Geschrieben

Das mit der Eisdiele kam bei mir aber so an ist aber nicht weiter tragisch jetzt.

Mit Strosek habe ich sowohl geschrieben, als auch telefoniert. Das Ergebnis des Gesprächs mit dem Heckflügel habe ich gepostet.

Werde gleich noch mit 9ff telefonieren zwecks Spoilerpaket.

Jetzt noch eine andere Frage:

Wurde beim Turbo die Auslieferung auch ab Werk mit lackierter Spoilerlippe getätigt oder sind das alles nachträgliche Lackierungen?

MFG Timo

gecko911
Geschrieben

Sogar beim G-Modell hat Porsche den Heckflügel nur in Verbindung mit der Gummilippe vorne freigegeben.

Wenn, dann würde ich es richtig machen. :-))!

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Themen

    • RolandK
      Informationen und Hinweise, die nützlich sind, wenn Sie einen Porsche kaufen möchten und weitere allgemeine Tipps zur Sportwagenmarke Porsche.
    • Marc W.
      So, heute ist mein 993turbo endgültig in Deutschland angekommen, sprich er hat eine deutsche Zulassung! :bet:
      Ich hatte ja schon in dem Thread, wo ich das Auto gesucht hatte, angekündigt, daß ich sobald alles in trockenen Tüchern ist, einen alles umfassenden und detallierten Erfahrungsbericht erstelle. Damit sollen viele Fragen und Halbweißheiten, die im Raum stehen endgültig geklärt werden.
      Vorab möchte ich noch zwei Anmerkungen machen:
      Dieser Bericht ist hoffentlich komplett fehlerfrei, dennoch kann es sicherlich einige individuelle Abweichungen geben. Durch gesetzliche Veränderungen (Steuer/Zoll/TÜV/Zulassung) hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Mein Bericht dürfte momentan (Mai 2007) aktuell sein. Dennoch wäre es schön, wenn dieser Thread immer wieder mit neuen Erfahrungen gefüttert wird, damit er auch immer auf dem jeweils aktuellen Stand bleibt.  
      Nun gehts los:
       
      1. Vorbereitung:
      Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte:
      Unfallfreiheit Kilometerstand glaubhaftes Serviceheft event. Mängel Ausstattungsmerkmale Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages  
      2. Bargeld in die Schweiz:
      Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist.
      Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte.
       
      3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz:
      Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto.
      In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen!
       
      Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd.
      In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist.
       
      4. Vorbereitung Export/Import:
      Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet:
      Ausfuhrbescheinigung Einfuhrbescheinigung Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 Unbedenklichkeitsbescheinigung  
      Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat.
      Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt.
       
      4. Export aus der Schweiz:
      Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert.
       
      5. Import nach Deutschland:
      Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei...
       
      Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!!
       
      Herzlich willkommen in Deutschland!
       
      6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV:
      Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme.
       
      In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben!
       
      7. Vollabnahme beim deutschen TÜV:
      Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung.
       
      8. Zulassung bei der Zulassungsstelle:
      Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung.
      Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt!
       
      DAS WARS!!! Herzlichen Glückwunsch zum schweizer Porsche mit deutscher Zulassung!
    • silversurfer87
      Hallo zusammen,
       
      ich habe heute das Hardtop von meiner 996 abgenommen und habe dabei folgendes entdeckt. Das Verdeck löst sich an der Heckscheibe aus dem Falz heraus. Nun wäre meine Frage - kennt ihr das? Ist das ein Thema für ein Sattler zur Reparatur oder für ein neues Verdeck? Danke euch für ein kurzes Feedback und habt ein schönes Wochenende!

    • CR Germany
      Auf RennTeam.com steht ein ausführlicher Vergleichstest zwischen dem Porsche GT2 (996) und dem Turbo (996) bereit.
       
      Enjoy!
    • C911
      Hallo zusammen, 
      ich fahre einen 89er 328GTS und einen 87er 911 Carrera 3.2 Coupé.
      Gibt es Leute im Raum Koblenz / RLP die an gelegentlichen Ausfahrten interessiert sind ? Zusammen macht’s doch mehr Spaß ...
      Gerne Ferrari, klassische Porsche oder auch sonstige Youngtimer / Oldtimer.
       
      Danke und Grüße 
      Christian 

×
×
  • Neu erstellen...