Jump to content
pitstopper

Auto König - kein Ferrari mehr ?

Empfohlene Beiträge

Auto-Bello   
Auto-Bello
Geschrieben

König hatte 3-4 Locations

Um genau zu sein waren es vier.

Der letzte davon bleibt.

Schatzbogen (Ferrari), Maxplatz (Showroom), Anzing Gutenberg 1 (Land Rover), Anzing Gutenberg 11 (Showroom + Werkstatt Bentley, Lotus usw.)

Weshalb sollten die "Glaspaläste" unter gehen?

Nicht umsonst hat Bmw die Automag Buchner + Linser aufgekauft,

auch am Glaspalast Bmw Spaett in Ismaning ist Bmw interessiert.

Der erste Eindruck, den man am Eingang erhält ist eben der wichtigste.

Markus Berzborn   
Markus Berzborn
Geschrieben
Am Schatzbogen bist du rein und dachtest du wärst in den 80er Jahren. Das geht halt einfach nicht.

Mich stört das nicht. Wenn ich Ambiente will, gehe ich in ein gutes Hotel oder sonstwo hin, aber bestimmt nicht zu einem Autohändler.

Von dem erwarte ich nur Qualität und Professionalität und kein Lifestyle-Gehabe.

Ich weiß, dass das viele anders sehen, aber das hindert mich nicht daran, dies zu bedauern.

Gruß,

Markus

  • Gefällt mir 1
ToniTanti CO   
ToniTanti
Geschrieben

Ja, aber die Zeiten einer verölten, mit 80-EUR-Lederfreischwingern vollgestellte Empfangshalle, mit Einfachverglasung, und einem Tresen, wie er im Obi steht - geht eben bei 200.000 EUR Autos absolut gar nicht mehr.

Da erwarte ich als Kunde schon vernünftiges, trendiges und zur Marke passendes Ambiente.

Hier spielen eben viele Aspekte eine Rolle. Der Kunde möchte eine besondere Wertschätzung erfahren, er möchte merken und spüren, daß ihm der Händler gerne ein Auto verkaufen möchte, er will den Mythos Ferrari erleben, anfassen und richen können.

Die Yachtbauer mache es doch vor, wie Luxusgüter vorgeführt werden müssen.

Eine teure Uhr kaufe ich ja auch nicht auf dem Basar am Hauptbanhhof, sondern im schönen Umfeld eines netten, freundlichen und zuvorkommenden Juweliers. Ein lecker Espresso oder EarlGrey, nettes Ambiente, fürsorgliche, gut aussehnde Verkäufer(innen!!) und schon geht es an die Kasse.....

Die CD- und CI-Vorgaben der Marken sind immer ausgefeilter, da ein ganzheitlicher, weltweiter Auftritt und eine durchgängige Markenpositionierung erreicht werden soll. Das fängt bei der Möblierung an, geht über die Farben, die Briefbögen bis eben zur Architektur der Immobilie.

Adios

  • Gefällt mir 4
cinquevalvole CO   
cinquevalvole
Geschrieben

Wenn der Kunde den Eindruck gewinnt, das Unternehmen macht halbe Sachen bei Gebäude und Einrichtung,

argwöhnt er ähnliche Inkonsequenz unterm Blechkleid der ausgestellten PKW. :???:

Wer kauft schon gerne in Läden in denen die Stimmung mies ist, bei Händlern deren Ambiente aussieht wie kurz vor der Insolvenz?

Besser man präsentiert die Vehikel in locations wie dem Meilenwerk, das übrigens weit betagter aussieht als 80er-Jahre. X-)

Nur solche Gebäude findet man in München nicht so schnell.

Auf der anderen Seite will der Kunde keinen Prunk mitfinanzieren. Teures blingbling ist also wegzulassen.

Markus Berzborn   
Markus Berzborn
Geschrieben

Mir gefällt halt sowas wie der (nach heutigen Maßstäben sehr kleine) Showroom von Bristol in London.

Hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert. Kein modischer Schnickschnack, sondern er erfüllt seinen eigentlichen Zweck: Es stehen Autos drin, und die kann man sich ansehen. Nicht mehr, nicht weniger.

Das heißt ja nicht, dass der Raum verdreckt oder unordentlich ist.

Aber es ist eben nichts da, was nicht direkt etwas mit den Autos zu tun hat.

Dafür gibt es nämlich genug andere Angebote auf höchstem Niveau in London.

Gruß,

Markus

janimaxx   
janimaxx
Geschrieben

Die Hersteller können ja meinetwegen Millionen in Glaspaläste investieren, aber oftmals wird vergessen, daß dort Menschen arbeiten - und die entwickeln nun mal so ihr Eigenleben. Wenn man als Kunde nicht ernst genommen wird, aus welchen Gründen auch immer, werden immer mehr Händler ihren Laden für immer schließen müssen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch positive Beispiele, gerade dort, wo das Werk dahinter steht.

kkswiss   
kkswiss
Geschrieben
Da erwarte ich als Kunde schon vernünftiges, trendiges und zur Marke passendes Ambiente.

Hier spielen eben viele Aspekte eine Rolle. Der Kunde möchte eine besondere Wertschätzung erfahren, er möchte merken und spüren, daß ihm der Händler gerne ein Auto verkaufen möchte, er will den Mythos Ferrari erleben, anfassen und richen können.

Uuns geht es gleich. Es macht doch spass durch die grosse Halle zu schlendern und noch etwas kleines einzukaufen.

Bei jedem Besuch kommen meistens ein paar Kleinigkeiten mit.X-)

Und einen Espresso an der Bar zu schlürfen, welche eine nette, hübsche Bedienung hat, jaaa, das ist Leben.:-))!

R-U-F CO   
R-U-F
Geschrieben
Mich stört das nicht. Wenn ich Ambiente will, gehe ich in ein gutes Hotel oder sonstwo hin, aber bestimmt nicht zu einem Autohändler.

Ich hab selten so einen Schwachsinn gelesen.

Wenn ich mich heute auf den Weg mache, um mir ein Auto für 250.000,- Euro (!) zu kaufen und einen Showroom vorfinde der komplett veraltet und vor allem lieblos ist, dann fühl ich mich nicht wohl und es sagt außerdem eine Menge über die aufgesuchte Firma aus !

Komisch, das es mir beim Gohm in Singen, beim Eberlein in Kassel (schönstes Ferrari Autohaus das ich persönlich in Deutschland kenne) und bei Mille Miglia in Starnberg nicht so geht. Das liegt wahrscheinlich daran, das diese Autohäuser mit der Zeit gehen und ihren Showroom anpassen und man sich dort wohl fühlt.

Das Gebäude muss meiner Meinung nach dem entsprechen, was sich darin befindet und das sind nun mal Autos die bis zu 645.000,- Euro kosten! Die Ruine am Schatzbogen war überfällig was eine Renovierung betrifft.

  • Gefällt mir 3
R-U-F CO   
R-U-F
Geschrieben
Genau so sieht's aus.

Das ist schlichtweg nicht richtig. Man muss mit der Zeit gehen und das erfordert auch mal eine Investition in ein neues Gebäude.

Und zeig mir mal bitte einen Händler, der desewgen eine Pleite reingezogen hat.

Und wenn es der Fall war, kann es ihm vorher schon nicht gut gegangen sein, denn nur durch den Neubau eines Gebäudes muss niemand Insolvenz anmelden solange der Verkauf gut läuft. Und ich glaube auch nicht, das nach dem Neubau der Verkauf einbricht, also macht das was du sagst nicht unbedingt viel Sinn.

F40_1602 CO   
F40_1602
Geschrieben
Das ist schlichtweg nicht richtig. Man muss mit der Zeit gehen und das erfordert auch mal eine Investition in ein neues Gebäude.

Und zeig mir mal bitte einen Händler, der desewgen eine Pleite reingezogen hat.

Und wenn es der Fall war, kann es ihm vorher schon nicht gut gegangen sein, denn nur durch den Neubau eines Gebäudes muss niemand Insolvenz anmelden solange der Verkauf gut läuft. Und ich glaube auch nicht, das nach dem Neubau der Verkauf einbricht, also macht das was du sagst nicht unbedingt viel Sinn.

Jetzt bist aber echt naiv, daß sind doch keine vermögenden Leute. Ohne Geldgeber würde es diese Verkaufsraüme doch garnicht geben. Schauen wir mal wer noch von den genannten Händlern, demnächst richtig Probleme bekommt.

R-U-F CO   
R-U-F
Geschrieben

Viele bauen auch selbst bzw. sind vermögend.

Und natürlich hast du Recht, im Fall Starnberg z. B. gibts ja auch einen Sponsor. Aber trotzdem, was macht das für einen Unterschied? Eigentlich keinen, außer das der Trottel dann der Investor ist und nicht der Eigentümer vom Autohaus.

F40_1602 CO   
F40_1602
Geschrieben

@Ruf

können wir froh sein, daß wir die schönen Autos fahren dürfen und keinen eigenen "Autosalon" haben O:-) .

hohenb CO   
hohenb
Geschrieben (bearbeitet)
Viele bauen auch selbst bzw. sind vermögend.

ich fühle mich bei einem solventen Autohaus auch wohler, ich verstehe auch nicht so ganz die Hersteller die Markenverträge an Firmen vergeben die teiweise eine sehr duenne Kapitaldecke haben.

bearbeitet von F40org
R-U-F CO   
R-U-F
Geschrieben
@Ruf

können wir froh sein, daß wir die schönen Autos fahren dürfen und keinen eigenen "Autosalon" haben O:-) .

Das kannst du laut sagen, ich möcht im Leben kein Autohaus besitzen. Ist wie ein Restaurant oder Hotel, bedeutet nur Ärger.

ich verstehe auch nicht so ganz die Hersteller die Markenverträge an Firmen vergeben die teiweise eine sehr duenne Kapitaldecke haben.

Teilweise wirklich nicht nachvollziehbar.

Gast Alpinchen   
Gast Alpinchen
Geschrieben

Vielleicht sollte man ein wenig differenzieren.

Man kann "alt" nicht unbedingt mit desolat, lieblos, schmutzig, oder was weiss ich gleich setzen.

Man kann auch nicht jeden Neubau als erforderlich oder unumgänglich ansehen.

Wir leben in einer Zeit, in der jeder versucht, den anderen zu übertreffen.

Das scheint auch in Bezug auf Gebäude, oder in unserem Falle auf Ausstellungen zu gelten.

Grundsätzlich bin ich ja auch der Meinung, dass man seine Haut ansprechend zu Markte tragen sollte.

Es scheint aber auch eine Unsitte zu sein, dass jeder x-beliebige "Manager meint, seinen persönlichen Stempel aufzudrücken.

Dass da manchmal nur Fäkalien ausgeschüttet werden.... na ja, ich denke, da sind wir uns einig.

Was ich meine, ist die Kirche im Dorf zu lassen.

Ich komme mir schlicht und ergreifend veräppelt vor, wenn ich zum Kauf eines Wagens noch eine Flasche Champagner "geschenkt" bekomme.

Wer zahlt die denn bitteschön?

Ich bin auch selbständig, und weiss um BW und Kalkulation.

Ich möchte eigentlich nicht so gerne das Vergnügen und das "Wohlfühlen" anderer (die es offensichtlich genießen, wenn sie gebauchpinselt werden) mit bezahlen.

Und natürlich tun es Freischwinger für 100€, auf denen man sich über den Preis unterhält; es muss nicht Rolf Benz sein.

Ich komme wegen eines Wagens, und nicht wegen Wellness.

Wie gesagt, es muss das richtige Maß getroffen werden.

Und wenn ein Betrieb wegen der Kosten einer Ausstellung, oder auch des gesamten "Ambientes" , in finanzielle Schwierigkeiten geriete, dann hätte er etwas falsch gemacht.

@R-U-F: Wir hatten hier einen VW-Händler, der hat wegen der Vorgaben schlapp gemacht und aufgegeben, bevor es zum Desaster kam.

Bei BMW gilt auch so eine rigide Firmenpolitik.

Ich meine, es wäre der letzte 6er gewesen, da hatte BMW eine exakte Vorgabe an die Händler gemacht, wie dieser zu präsentieren sei.

Ein einziger Präsentationsplatz hat den Händler so ca. 80K€ gekostet; Toni müsste das aber besser wissen.

Der mir bekannte BMW-Händler hat seinen Betrieb im letzten Jahr, noch vor der "Krise", verkauft. Eben wegen heftiger Vorgaben von BMW.

Natürlich mag es, besonders auch bei Ferrari, einen großen Unterschied zwischen den Ansichten von Neuwagenkäufern und Gebrauchtwagenkäufern geben.

Der Gebrauchtwagenkäufer hat im allgemeinen nicht die gleichen Geldmittel zur Verfügung, und schaut auch deshalb etwas mehr darauf, wie "die Kohle verblasen wird".

Mir persönlich reicht eine Ausstellung, wie sie z.B. Zender in Mülheim -Kärlich hat. Einfach schlicht und sauber in einem nicht überladenen Ambiente.

Einfach dem Zweck angepasst, mit der Berücksichtigung, dass sich auch die dort Beschäftigten wohl fühlen.

Eben NICHT Palazzo Prozzo, sondern sachlich und freundlich.

Ich vermute aber mal, dass sich das alles nun so langsam aber sicher relativieren wird.

Übrigens: Auch bei Aldi kann man Hummer kaufen, schmeckt übrigens nicht schlechter als der im Restaurant,

(wobei ich mal mutmaße, dass auch einige Restaurants den Hummer schon mal im Aldi kaufen O:-)).

Grüße

Wolfgang

Jonny   
Jonny
Geschrieben

Also ehrlich ich finde man muss ein Produkt auch entsprechend seiner Wertigkeit sowie der erwünschten gefühlten Wertigkeit der Marke beim Kunden präsentiert werden und auch das Unternehmen welches derartige Produkte verkaufen will, kann sich dabei nicht rausreden. Das Erlebnis vor Ort, das Erlebnis zu kaufen etc. sind ein denke ich nicht zu unterschätzender Faktor. Und ich mag eine zuvorkommende Art und Weise, ich schätze den frisch gepressten Orangensaft beim Friseur auch wenn ich weiß das der einkalkuliert und von mir mitbezahlt wurde. Ein schönes Paket ist für mich wichtig. Ich will mich als Kunde wohlfühlen und ich würde mich auch über ein Glas Champagner beim Kauf meines neuen Autos freuen oder ähnliche kleine Nettigkeiten.

Und ein Nobelwagenhändler, ein händler für teuren Schmuck, teure Kleidung etc. kann einfach nicht 0815 aussehen. Es muss besonders sein.

Glaspalast muss nicht sein, finde das etwas austauschbar aber es muss besonders sein. Der Kunde muss sich wohlfühlen, das umfeld als hochwertig und kompetent betrachten.

Und ich sehe Designermöbel durchaus als Mittel zum Zweck für eine derartige Darstellung um ein schönes Gesamtbild zu schaffen.

Gast Alpinchen   
Gast Alpinchen
Geschrieben

Glaspalast muss nicht sein, finde das etwas austauschbar aber es muss besonders sein. Der Kunde muss sich wohlfühlen, das umfeld als hochwertig und kompetent betrachten.

Und wohl fühlen werden sich Kunden, wenn sie ernsthaft und kompetent beraten werden.

Wenn mit dem von Ihnen zu investierenden Geld verantwortlich und umsichtig umgegangen wird.

Da sind Dinge, die kann nur eine Persönlichkeit vermitteln. Das kann kein Gebäude und kein Sitzmöbel.

Es sind IMMER die Menschen, welche Geschäfte miteinander machen.

Ich vermute hier mal, dass wir wahrscheinlich alle das gleiche Ambiente mögen werden und auch den gleichen Menschen unser Vertrauen schenken.

Vielleicht drücken wir uns, geprägt durch unser persönliches Umfeld, nur unterschiedlich aus; meinen aber im Kern das selbe.

CP   
CP
Geschrieben

War König eigentlich auch der Münchner Lambo Händler?

Hat jemand eine Ahnung, was für ein Volumen die bisherigen Meilenwerkprojekte hatten?

ToniTanti CO   
ToniTanti
Geschrieben
Und wohl fühlen werden sich Kunden, wenn sie ernsthaft und kompetent beraten werden.

Wenn mit dem von Ihnen zu investierenden Geld verantwortlich und umsichtig umgegangen wird.

Da sind Dinge, die kann nur eine Persönlichkeit vermitteln. Das kann kein Gebäude und kein Sitzmöbel.

Es sind IMMER die Menschen, welche Geschäfte miteinander machen.

Ich vermute hier mal, dass wir wahrscheinlich alle das gleiche Ambiente mögen werden und auch den gleichen Menschen unser Vertrauen schenken.

Vielleicht drücken wir uns, geprägt durch unser persönliches Umfeld, nur unterschiedlich aus; meinen aber im Kern das selbe.

Nein, die meisten Kunden werden nämlich den Laden gar nicht erst betreten, wenn er nicht optisch ansprechend und zeitgemäß eingerichtet ist. Gerade bei absoluten Premiummarken, die auch noch Handarbeit und Manufaktur in ihren Lettern haben, sind das fundamental wichtige Aspekte der gesamten Markenphilosophie.

Wenn ich an den Messeauftritt der Fa. Harman international (Becker, AKG, Harman/kardon, etc.) in Berlin auf der Funklausstellung denke - Im Funkturm- dann weiß ich, wie Markenbotschaften aussehen müssen und was ich als Company machen muß, um meine Kunden jedes mal neu zu begeistern und zu überraschen.

Was bitte ist den gegen eine Flasche Chamapgner einzuwenden? Es geht um die Geste - nicht mehr. Um das Danke des Händlers, daß der Kunde dort ein Auto gekauft hat.

Natürlich werden alle Kosten (eben auch die Messeauftritte, die gesamten Mitarbeiter, die Flüge etc....) auf den VK-Preis des Produktes umgelegt.

= Deckungsbeitragesrechnung, ROI, Umsatzrendite - hier fließen all die fixen und varbiablen Kosten als auch die sprungfixen (hier eben die Champusflasche) mit ein.

Na und?

Der Pizzabäcker, der Dir am Ende des Essens einen Grappa ausgibt (über den sich der Kunde ja freut), legt diesen auch auf die Nudelpreise um.

Die alten, ungepflegten, unrenovierten Händler und Werkstätten werden in diesem Preissegment massive Probleme bekommen.

Ein Kunde, der die zahlreichen Lounges der Airlines kennt, dert i.d.R. in hochwertigen Hotels übernachtet, der sich mit guten und schönen Luxusartikeln (Uhren, Schreibgeräte, Manschettenknöpfe, Maßanzüge, Kosmetika, Kultur etc.) für die Arbeit belohnt, wird dies selbstverständlich auch und gerade von Ferrari erwarten.

So wie die Ferrari-Owner jährlich in die Pflege- und Wartung des Fahrzeugs investieren, so muß eben auch der Händler in seine Immobilien und deren Einrichtung investieren.

Adios

  • Gefällt mir 1
Gast Alpinchen   
Gast Alpinchen
Geschrieben (bearbeitet)

Hm.... Toni, Du sprichst von einer Klientel, der man ALLES verkaufen kann. Haupsache, kein zweiter besitzt das gleiche. Auf diese Klientel bezogen gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

Allerdings leben auch Ferrari-Händler nun nicht nur von dieser Käufergruppe.

Die meisten der Sportwagenfahrer, die ich kenne, schauen sehr genau wofür sie ihr Geld ausgeben.

Grüße

Wolfgang

bearbeitet von Alpinchen
Schreibfehrer beseitigt
ToniTanti CO   
ToniTanti
Geschrieben
Hm.... Toni, Du sprichst von einer Klientel, der man ALLES verkaufen kann. Haupsache, kein zweiter besitzt das gleiche. Auf diese Klientel bezogen gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

Allerdings leben auch Ferrari-Händler nun nicht nur von dieser Käufergruppe.

Die meisten der Sportwagenfahrer, die ich kenne, schaut sehr genau wofür sie ihr Geld ausgibt.

Grüße

Wolfgang

Nein, von der spreche ich nicht. Und in dem Satz ".....der man alles verkaufen kann....." spiegelt sich für mich etwas negatives wieder.

Warum ist das denn, selbst wenn dem nicht so ist, bitte negativ?

Die klassische Sport- oder Luxuswagwenklientel, ob nun Ferrari oder Bentley oder Lambo oder Aston, genießt (ob nun zurecht oder zu unrecht) einen gewissen Lebensstandart.

Was spricht dagegen, sich schöne Bleistifte von Faber-Castell oder eine Panerai-Ferrari-Uhr zu kaufen? Oder eine gute Leder-Aktentasche?

Genau das sind die von Dir beschriebenen Kunden, die sehr genau schauen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Nämlich für schöne, wertige oder toll designte, nicht alltägliche und/oder zeitlos schöne Dinge und Asseccoires.

Es gibt aber auch die Owner, die (wurde hier in einem anderen Fred schon mal diskutiert), ewig über die möglichst billige Eigenreparatur, mit preiswerten Importteilen für die Fensterheber eines 348 diskutieren. Denen wird ggf. das Ambiente, das Umfeld, die Lage als auch die Betreuung durch einen off. Ferrari-Dealer "relativ egal" sein.

Das ist aber nicht die Hauptzielgruppe von Ferrari. Ebensowenig diejenigen, die sich bei ebay dann gebrauchte Ferrari-Schuhe oder getragene Ferrari-Polo-Shirts kaufen. Beide Käuferschichten haben eben somit ihre Ansprechpartner und diese damit ihre Berechtigung.

Adios

Gast Alpinchen   
Gast Alpinchen
Geschrieben

Ich habe das nicht abwertend gemeint, sondern lediglich festgestellt.

Wenn "Glaspaläste" von den Kunden gewollt sind, dann werden die auch bleiben.

ToniTanti CO   
ToniTanti
Geschrieben
Ich habe das nicht abwertend gemeint, sondern lediglich festgestellt.

Wenn "Glaspaläste" von den Kunden gewollt sind, dann werden die auch bleiben.

Ja, die sind genauso gewollt, wie tolle Bars und Clubs mit schicken, stylishen Clubmöbeln, faszinierender Beleuchtung und coolem Ambiente - da geht es eben auch um mehr, als nur einen GinTonic oder Caipi zu trinken......

Adios

  • Gefällt mir 1
Gast Alpinchen   
Gast Alpinchen
Geschrieben
Ja, die sind genauso gewollt, wie tolle Bars und Clubs mit schicken, stylishen Clubmöbeln, faszinierender Beleuchtung und coolem Ambiente - da geht es eben auch um mehr, als nur einen GinTonic oder Caipi zu trinken......

Adios

Jaja..... aber in Bars kaufe ich im allgemeinen keine Autos, und beim Autohaus gebe ich mir nicht die Kante.

Kann aber sein, dass ich da ein wenig ausserhalb der Norm liege. :wink:

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • RolandK
      Der Ferrari F355 ist ein Sportwagen mit Mittelmotor, der im Jahr 1994 das Vorgängermodell Ferrari 348 ersetzte. Dieses Modell wurde fünf Jahre lang gebaut und war sowohl als Coupé als auch als Spider und Targa mit herausnehmbarem Dach erhältlich. Der F355 stellte sowohl bezüglich Fahrleistungen, Verarbeitungsqualität und Fahrverhalten einen großen Fortschritt zum 348 dar. Das Fahrwerk war relativ hart abgestimmt, es besaß einen automatischen Niveauausgleich und sorgte damit auch bei hohen Geschwindigkeiten für ruhige Lagen in den Kurven. Lediglich der unbequeme Einstieg, die mitunter hohe Motorlautstärke und mangelhafter Komfort bei langsamen Fahrten wurden von der Fachpresse kritisiert. Die Scheibenbremsen waren innenbelüftet, der F355 war auch bereits mit ABS ausgestattet. Die Karosserie bestand aus Aluminium, sie wurde vom Designer Pinifarina entwickelt. Die Außenhaut ruht dabei auf einem Stahlchassis und einem Hilfsrahmen. Der Ferrari F355 wurde zunächst nur mit Schalt- und ab 1998 auch mit automatisiertem Getriebe angeboten. Dabei handelt es sich um die erste Verwendung des Formel-1-Getriebes in einem Serienmodell von Ferrari. Der Motor, der erstmals mit fünf Ventilen ausgestattet war, hatte knapp 3.500 Kubikzentimeter Hubraum und brachte 381 PS auf die Straße. Damit konnte der F355 innerhalb von 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Vom F355 wurde insgesamt etwa 11.000 Fahrzeuge verkauft, bevor er dann 1999 vom Ferrari 360 abgelöst wurde.
    • RolandK
      Der Ferrari 458 Italia wurde als Nachfolger des Ferrari F430 im Jahr 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Sportwagen wurde bis 2016 produziert und erfreut sich aufgrund der ausgereiften Technik und der ansprechenden Optik großer Beliebtheit. Dieses Modell ist mit einem Achtzylinder-V-Mittelmotor ausgestattet, der mit einem Hubraum von 4.497 Kubikzentimetern etwa 570 PS auf die Straße bringt. Der Fahrer konnte bei der Bestellung zwischen einem 6-Gang Schaltgetriebe und einem 6-Gang sequentiellen F1-Getriebe wählen. Die Fahrdynamik arbeitet vollelektronisch, wobei gleichzeitig die Traktionskontrolle und das ABS angesteuert und geregelt werden. Im Ferrari 458 des exklusiven Sportwagenherstellers finden sich fortschrittliche technische Lösungen, durch die das Fahrzeug zu einem einmaligen und einzigartigen Erlebnis wird. Der Hersteller wendet sich in erster Linie an echte Enthusiasten, die auf der Suche nach einem reinrassigen Sportwagen mit dem entsprechenden Fahrgefühl sind. Dabei wurden in den Bereichen der Aerodynamik und des Triebwerks zahlreiche Innovationen erdacht und umgesetzt. Teilweise handelt es sich dabei um Weltneuheiten, ein gutes Beispiel dafür ist die Driftwinkelsteuerung. Zusätzlich zum Ferrari 458 Italia wurden eine Spider- und eine Speciale-Variante auf den Markt gebracht, die eine Leistung von 570 (Spider) beziehungsweise 605 (Speciale) PS vorweisen können. Der Spider unterscheidet sich vom Grundmodell hauptsächlich durch das unter der Motorhaube versenkbare Dach. Die Speciale-Edition ist betont sportlich ausgestattet, im Innenraum wurde auf Teppiche verzichtet, anstatt dessen werden Karbon und Alcantara verwendet.
    • kkswiss
    • RJ2008
      Liebe Pilota Lamborghini,
       
      von 19. bis 22. Juli 2018 veranstalten wir zum dritten Mal das Ferrari & Lamborghini Bayern Treffen.
       
      Infos findet ihr unter
       
      http://ferrari.lamborghini.bayern
       
      Wir haben bis 30. April ein Kontingent an Zimmern für Teilnehmer reserviert. Wer nur Samstags mitfahren und bei der Abend Gala mit dabei sein will, kann auch nur eine Tagespauschale buchen. Danach werden die nicht gebuchten Zimmer an das Hotel zurückgegeben.
       
      Trailer vom Film von letztem Jahr:
       
      http://cloud.rene-jaeger.de/index.php/s/8gZFJEOVEXiC5rg
       
      Für Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.
       
      Herzliche Grüße,
      René
       
    • biggi512tr
      Hallo,
      wir (Ferraristen aus Baden-Würrtemberg) würden gerne ein Testarossa Treffen Ende September 2011 im Großraum Heilbronn initieren?
      Wer hat Lust und Laune? Kein großes Event - einfach nur gemütliches Beisammensein, vielleicht eine gemeinsame kleine Tour.
      Teilnehmen dürfen alle Testarossa (auch 512 TR und 512 M).
      Bei Interesse bitte kurze Info in mein Postfach.
      Danke + rossorote Grüße
      Biggi

×