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Musik


Vincentonator

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Geschrieben

Guten Abend Genossen,

in diesem Thread soll es mehr um Musik gehen, die man selber macht. Also quasi das Gegenteil des "Was hört ihr gerade"-Threads.

Ich für meinen Teil mache schon seit Ewigkeiten Musik. Seit meinem ersten Geburtstag habe ich ein Schlagzeug (von meinem Vater geschenkt bekommen). Mein Vater hat früher selbst in einer Band Schlagzeug gespielt und dadurch hat es mich nach und nach auch immer mehr fasziniert. Ich hatte nie Unterricht, und Schlagzeugnoten kann ich auch nicht lesen, aber ich habe das Feeling, wenn ich spiele (sagen zumindest die Zuhörer). Grob gesagt spiele ich also seit 14 Jahren Schlagzeug.

Irgendwann letztes Jahr habe ich dann angefangen, auf der Gitarre meines Vaters "rumzuklimpern". Wieder ohne Unterricht oder die Fähigkeit, Noten lesen zu können. Das Internet war dabei immer sehr hilfreich.

Seit gestern spiele ich auch noch ein wenig Bass :D

Das liegt daran, dass mein Vater und ich nun selbst Lieder schreiben bzw. spielen möchten, und ich mir die Melodie und Texte ausdenke. Unser erstes Lied haben wir heute (nur mit Gitarre und Gesang) schonmal komplett durchgespielt, und es klingt eigentlich schon ganz gut. Noch ein bisschen Feinschliff und dann wird bald die Studioversion mit Bass und Schlagzeug aufgenommen. Weitere Lieder sind in Planung.

Da ich Schüler bin, habe ich noch viel Zeit zum spielen. So entstehen immer wieder neue Ideen, die man ausarbeiten und verbessern kann.

Wenn ihr eure Musikgeschichte erzählen möchtet oder einfach nur Fragen zu bestimmten Instrumenten oder Zubehör habt, schreibt einfach drauf los.

Viel Spaß nun mit und in diesem Thread,

Vincent

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Geschrieben

Schönes Thema, könnte ich eine Menge zu schreiben und werde es wohl auch bei mehr Zeit mal machen.

Musik ist zwar nicht mein Hauptberuf, aber ich habe schon immer Musik gemacht - eigene Musik als auch Werke anderer Komponisten gespielt.

Mein letztes größeres Konzert war Ende November in Sankt Petersburg/Russland, da habe ich u.a. die russische Erstaufführung von Stockhausens Natürliche Dauern 1-6 gespielt.

Kleinere Konzertauftritte usw. gibt es natürlich dauernd und auch laufend neue Pläne. Aber was davon verwirklicht wird, ist immer in erster Linie eine Zeitfrage. Wie gesagt, ich lebe nicht von der Musik und kann daher nicht beliebig viel Zeit damit verbringen.

Lese gerade - Du bist aus Köln. Da halte ich mich natürlich auch des öfteren auf, ist ja musikalisch einiges los da. Bin da auch schon selbst aufgetreten, z.B. in der Alten Feuerwache. Auch bei der Kölner Musiknacht habe ich die letzten Jahre immer mitgemacht. Ist immer ein Super-Event und macht viel Spaß.

Foto von meinem letzten Konzert in Petersburg:

353125.jpg

Und ein Bild aus den 80ern - Unsere damalige Elektronik-Band live:

353123.jpg

Gruß,

Markus

Geschrieben

Hm, die Anzahl der Hobby- und Profi-Musiker scheint sich hier ja in Grenzen zu halten. :wink:

Schade, aber vielleicht kommt ja noch was.

Musikmachen ist doch eine tolle Sache. :-))!

Und Autofahren kann schließlich (fast) jeder. 8)

Gruß,

Markus

Geschrieben

Hab ca. 10 Jahre lang die Drums gekickt. Viel Doublebass Action und eher in die Metallrichtung...

Geschrieben

@Markus Berzborn: RESPEKT! Als Nicht-Profi auf diesem Niveau zu spielen finde ich beeindruckend.

Ich bin Hobby-Musiker. Die Band hat sich gerade aufgelöst, jetzt suche ich gemeinsam mit dem Bassisten wieder neue Mitspieler .. .. die alte Leier ... Stilistisch geht das so in Richtung Alternative/NuMetal. Mit meinem Musikgeschmack bin ich in meiner Altersklasse ziemlich alleine. Gefallen haben mir die letzten Alben bspw. von QOTSA, Serj Tankian oder auch Mudvayne.

Ich betreibe noch ein wenig Home-Recording. Aber durch den Zeitmangel ist da schon seit Jahren kaum noch etwas Gescheites entstanden.

Geschrieben
Mit meinem Musikgeschmack bin ich in meiner Altersklasse ziemlich alleine.

Man kann doch auch mal was mit Leuten einer anderen Altersklasse machen. Finde ich oft sogar sehr anregend, man kann dann auch andere Sichtweisen auf das Leben mitbekommen usw.

Also ich habe schon mit Leuten zusammen gespielt, die 30 Jahre älter waren als ich, und heute können sie auch schon mal 20 Jahre jünger sein als ich.

Ist doch gar kein Problem und war auch fast immer sehr interessant.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Lese gerade - Du bist aus Köln. Da halte ich mich natürlich auch des öfteren auf, ist ja musikalisch einiges los da. Bin da auch schon selbst aufgetreten, z.B. in der Alten Feuerwache. Auch bei der Kölner Musiknacht habe ich die letzten Jahre immer mitgemacht. Ist immer ein Super-Event und macht viel Spaß.

Du meinst die Alte Feuerwache in der Nähe des Eigelsteintors? 5 Minuten Fußweg, und du stehst bei mir vor der Haustür :)

Im Eigelsteintor spielen mein Vater und ich öfters (im Proberaum 1) Schlagzeug. Ist mein Lieblingsraum und da gehen wir schon seit Ewigkeiten hin.

Das Schlagzeug klingt gut und mit ein paar von unseren Becken kann man sich so richtig ausleben :D

Hier ein Bild:

DSCI0395.jpg

Auf allen anderen Bildern hab ich den typischen Musikerblick drauf. Für die, die ihn nicht kennen, es ist quasi so: man konzentriert sich voll und ganz auf die Musik und vergisst dabei, wie komisch man eigentlich guckt :)

Geschrieben
Du meinst die Alte Feuerwache in der Nähe des Eigelsteintors?

Klar. Ich finde, da gibt es oft sehr interessante Veranstaltungen.

Natürlich auch manchmal so eher linksorientierten Polit-Kram usw., das ist dann nicht mein Ding. Muss ja auch nicht.

Gruß,

Markus

P.S.: Habe gerade festgestellt, dass das auch schon wieder sechs Jahre her ist, dass ich da zum letzten Mal gespielt habe. Echt Wahnsinn wie die Zeit vergeht. :-o

Geschrieben

Ich würde gerne ein Musikmachen können, ich selbst kann ohne Musik nicht leben. Ich habe viele Talente nur Musik gehört auf keinen Fall dazu.

Ich verliere in jedem Karaokespiel und hab absolut kein Taktgefühl.:oops:

Auch bei Musikinstrumenten hatte ich leide keine Geduld. :-(((°

Aber ich bewunderen jeden der gut singen kann, bzw. ein Instrument spielt. :-))!

Finde es schade das der Thread so wenig anklang findet. Vielleicht liegt es auch an dem Titel.

Geschrieben
Finde es schade das der Thread so wenig anklang findet. Vielleicht liegt es auch an dem Titel.

Wieso, geht doch inzwischen. :)

Ist ja auch erst einen Tag alt.

Gruß,

Markus

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Vincentonator,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Ich habe 6 Jahre Klavierunterricht genommen und 9 Jahre für Fagott, mit letzterem war ich dann natürlich auch in Orchestern, eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Momentan probiere ich mich an Ableton Live, ist zwar schwierig sich in so ein komplexes Programm einzuarbeiten, aber die Resultate die man im Internet hören kann sind wirklich beeindruckend. Ich hoffe, dass ich bald ein vollständiges Stück selbst komponieren kann.

Geschrieben

Oh, Fagott, das ist ja mal was seltenes. :-))!

Ein paar Oboen-Spieler kenne ich und habe auch mit denen schon mal was zusammen gemacht. Mit Fagott aber leider noch nicht.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Oh, da gibt es ganz wunderbare Kammermusik :-))! Wobei ich sagen muss, dass ich am liebsten immer mit voller Besetzung im Sinfonieorchester gespielt habe, Wagner, Bruckner oder die Rachmaninov Klavierkonzerte, das hat schon wirklich Spaß gemacht. Leider komme ich in letzter Zeit kaum noch zum Spielen, das Studium vereinnahmt mich doch sehr.

Geschrieben
Oh, da gibt es ganz wunderbare Kammermusik :-))!

Klar, da kenn ich einiges, bin ja auch leidenschaftlicher Plattensammler. :)

Aber ich habe halt keinen leibhaftigen Fagottisten im Bekanntenkreis, mit dem ich so was auch mal selber spielen könnte.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Musik ist für mich auch eine ganz wichtige Sache und das schönste, was Menschen an Kunst hervorbringen können.

Nichts anderes kann so vielseitig sein und derart Emotionen transportieren.

Bin da auch offen für fast jeden Stil.

Bei Metal wo nur noch gegröhlt wird, hat es allerdings Grenzen.

Mein Vater spielte hervorragend Gitarre und als Kind habe ich immer mit ihm gesungen. Wir hatten auch immer einen Flügel herumstehen, mit dem sich mein Vater allerdings nie ernsthaft auseinandergesetzt hat.

Mir lagen die Tasten schon mehr, allerdings wollte ich unbedingt ´ne Orgel haben - weiss auch nicht mehr warum. Eventuell aufgrund meiner Affinität zur Elektronik. Heute ärgert es mich, dass ich nicht die Schönheit der Piano-Klänge erkannt habe und stattdessen Orgel/Keyboardunterricht genommen habe.

Natürlich sind da viele Ähnlichkeiten (Tastenanordnung, Akkorde) aber andererseits ist es von der Ausbildung her doch wieder was völlig anderes.

Also habe ich dann immer wieder mit Unterbrechungen Unterricht gehabt und habe nur langweilige Lieder einstudieren müssen.

Glaube meine Lehrer waren auch Müll irgendwie. :D

Mit 16 kam dann ein Korg DSS 1 - ein Sampling Synthesizer den man mit 3,5 Zoll Disketten füttern konnte. Gigantische 1024 Kilobyte pro Datenträger.

256 Kilobyte RAM, was für 5 Sekunden Aufnahme reichte.

Mit dem habe ich dann auch meine ersten Midi-Erfahrungen mit einem Atari ST1040 STFM gesammelt.

Als "Das Boot" im Deutschen Fernsehen gezeigt wurde, gefiel mir die Titelmelodie so gut, dass ich sie nachgespielt habe und mit einem Techno-Beat unterlegt hatte.

Etwa 6-8 Monate danach, brachte dann U96 mit "Das Boot" einen Nummer 1 Hit.

Nunja, ich darf mich darüber nicht ärgern, denn so gut war meine Nummer sicherlich nicht ausproduziert.

Dann kamen noch ein paar Synthies ( Yamaha DX7, Roland D70 etc.) und mit den beschränkten Möglichkeiten habe ich dann weiter herumlaboriert und es kamen beizeiten echt gute Sachen dabei raus.

Dann machte ich etwa 10 Jahre Pause damit, bis ich plötzlich wieder auf die Idee kam, daran anzuknüpfen.

Ich kaufte mir dann die fetteste Workstation, die am Markt verfügbar war.

Ein Korg Triton Studio mit gewichteter Tastatur (88 Tasten wie beim Klavier) und allen Erweiterungen, wie ein sog. MOSS Board, mit dem man in einem eigentlich digitalen Synthesizer zusätzliche Analoge Klangerzeugung des legendären Korg Z1 implementierte.

Am Anfang war die Motivation natürlich groß und es gelang mir stellenweise sogar ganz nette Ansätze zu produzieren.

Leider habe ich immer das Problem, dass ich keinen Song richtig zu Ende bringe. Ich bastele dann 8-10 Takte zusammen und muss dann abschalten, weil ich es nach 300 Mal herumeditieren schon selbst nicht mehr hören kann.

Wenn ich mich dann wieder mal daran setze, will es einfach nicht mehr fliessen, oder ich habe mich schon sattgehört. So fange ich dann wieder mit was anderem von vorne an.

Ich habe hier also ganz gutes Recording-Equipment herumstehen, aber beschäftige mich viel zu wenig damit.

Meistens beschränkt es sich auf Problembehebungen, wenn irgendetwas nicht richtig funktioniert. Dann gehe ich mit einer Energie daran, als hätte ich ein Album unter Termindruck zu produzieren und wenn es dann läuft, schalte ich es beruhigt wieder ab.

Ich denke aber auch, die Zeit wird wieder kommen, wo man einfach so inspiriert ist, dass man auch mal was richtig fertig macht.

Deshalb bleibt das alles schön zugedeckt stehen und wartet auf den Moment, wenn ich mal wieder eine Nacht durchmache um was gutes auf die Beine zu stellen.

Alleine Musik zu machen hat halt einfach einen großen Nachteil.

Wenn man zusammen "jammt" kommen per Zufall manchmal ganz tolle Sachen dabei raus. Das hat eine ganz andere Dynamik.

Da ich eben nicht so ein guter Spieler bin, versuche ich eher einfachere, moderne Musik (Trance, House, Breakbeat oder auch Hip-Hop) zu machen.

Da spielt man auch mal einen Part auf der Tatatur ein, aber hauptsächlich editiert man am Beat herum, spielt mit Effekten und kommt dabei nicht wirklich voran.

So lande ich dann auch immer wieder in der angesprochenen Sackgasse und verwirft alles wieder.

Ich glaube, wenn ich mal ein Album herausbringen sollte, wird da 12 mal der gleiche Song in verschiedenen Versionen drauf sein, da ich mich nie entscheiden könnte, welche nun am besten klingt.

Habe noch einen guten Freund, der virtuos Geige (hat eine E-Geige :)) und Gitarre spielt.

Wenn der mich mal besucht, werde ich seine Instrumente hier anschliessen und wir machen mal eine kleine Session.

Das wäre dann bis auf das spielen mit meinem Vater in meiner Kindheit, das erste Mal, dass ich mit anderen gemeinsam musiziere,

Aber insgesamt schon ein tolles Hobby.

Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir nur wünschen virtuos Klavier und Gitarre spielen zu können.

Mehr bräuchte ich dann auch nicht mehr in meinem Leben.

Da es wahrscheinlich dazu nicht kommen wird, habe ich vor 3 Wochen wieder mit Klavierunterricht begonnen.

P.S. Geprägt hat mich sicher auch das Tonstudio meines Onkels, der zwar selber irgendwie komische Musik gemacht hat, aber damals schon sehr viele mittel- bis sehr bekannte Musiker produziert hat.

Einer von denen war ein sehr bekannter Österreicher, den ich dort als 10 Jähriger sogar kennenlernen durfte. Als ich dann allerdings im Bett war, hatte dieser bei meinem Onkel zu Hause (wo auch das Tonstudio war) wohl nach 1,5 Flaschen Vodka noch die halbe Bude vollgekotzt ;-)

Geschrieben

Interessante Schilderung.

Einen Korg Z 1 habe ich übrigens u.a. noch hier, benutze ihn auch recht häufig. Der ist allerdings keineswegs analog, sondern voll digital. :wink:

Oder meinst Du die "analoge" Benutzeroberfläche?

Auf jeden Fall ein tolles Gerät, in den späten 90ern wegweisend. Macht auch heute noch viel Spaß und bietet viele Möglichkeiten.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Hmm ich dachte immer, das MOSS Board wäre eine Analoge Klangerzeugung.

Aber jetzt lese ich soeben etwas von DSP im Bezug auf den Z1.

Komme ich jetzt auch nicht so ganz mit, aber ich habe auch wirklich (leider leider leider) keine Ahnung von Synthese. :cry:

Sie können den Triton Extreme mit unserem legendären 6*-stimmigen DSP Modeling-Synth erweitern. Das optionale *MOSS-Board (DSP Synthesizer-*Platine - kann vom Anwender eingebaut werden) bietet 13 verschiedene Syntheseformen, darunter Analog-Simulation, Physical Modeling und verschiedene Digital*-Verfahren.

Nach dem Einbau stehen 128 zusätzliche MOSS-*Programme (Multi-*Oscillator Synthesis System) sowie spektakuläre Combinations zur Verfügung, bei denen die MOSS*-Klänge mit HI-*Sounds zu einem schlüssigen Ganzen kombiniert werden.

Ok, war wohl "Analog Simulation" was mich auf die falsche Fährte brachte.

Geschrieben

P.S. Geprägt hat mich sicher auch das Tonstudio meines Onkels, der zwar selber irgendwie komische Musik gemacht hat, aber damals schon sehr viele mittel- bis sehr bekannte Musiker produziert hat.

Einer von denen war ein sehr bekannter Österreicher, den ich dort als 10 Jähriger sogar kennenlernen durfte. Als ich dann allerdings im Bett war, hatte dieser bei meinem Onkel zu Hause (wo auch das Tonstudio war) wohl nach 1,5Flaschen Vodka noch die halbe Bude vollgekotzt ;-)

Wann war das ca.? Zwecks Orientierung wer es sein könnte. O:-)

Bzw. du kannst mir auch den Namen per PN schreiben, habe den Verdacht das es auf einen gemeinsamen Bekannten hinauslaufen könnte. :wink:

Geschrieben

Hoi, da versammeln sich ja doch ein paar Musiker hier, dann will ich mich der melodiösen Gemeinde mal anschließen.

Ich habe 10 Jahre Klavierunterricht gehabt. Ich konnte als Kind fast gar nicht anders, da unser Nachbar ein sehr bekannter Pianofabrikant ist und wir natürlich einen Flügel von ihm im Haus stehen haben. So fing ich schon von klein auf an, darauf rumzuklimpern. Um das irgendwie in sinnvolle Wege zu leiten, haben meine Eltern mich dann in die Musikschule gesteckt :D

Nebenbei habe ich auch noch Akkordeon und etwas Gitarre gelernt, aber das Piano war immer mein Hauptinstrument. Bin dann in der Jugend, als ich das Spielen an sich drauf hatte, vom klassischen Piano weg, hin zu Synthies und Orgeln. Ähnlich wie bei Telekoma habe ich mir auch erstmal eine schöne Workstation (Roland XP80) gekauft und damit losgelegt. Mit der Zeit kamen dann versch. weitere Geräte wie Korg N1, Roland VK77 etc hinzu.

Ich spielte dann in einer Band, die durchaus regional erfolgreich war. Wir belegten beim bundesweiten F6 Nachwuchswettbewerb Platz 4. Leider trennte man sich dann, wegen versch. Studienorte. Danach jammte ich während des Studiums in einer Ska/Funk-Rock-Band (mit Bläsersatz :-))!), die dann leider auch ihr Ende fand. Nun stehen die Synthis hier in der Ecke und verstauben. Leider ist angehende Selbstständigkeit kein 9-5 Job und so werden die Synthis wohl noch ein bisschen auf ihren nächsten Einsatz warten müssen.

@Telekoma: Von einem Trinity habe ich immer geträumt, schon erstmal weil die Dinger weiß waren und jeder coole Musiker so eins hatte :) Leider waren die mir damals zu teuer und ich habe das etwas günstigere XP80 gewählt.

Geschrieben
Das muss so ca. 1984 oder 1985 gewesen sein.

Ja, das würde meinen Verdacht bestätigen. :wink:

EDIT: PN gelesen. Und Verdacht ist Bestätigt.

Geschrieben

Sieh an, sieh an. Hätte gar nicht gedacht, dass sich hier so viele Leute tummeln, die noch was anderes können, ausser Autos kaufen. O:-)X-)

@Mr. Toretto

Klasse Sache mit eurer Band!

Eine Trinity hatte ich allerdings nie. Hier steht eine Triton Workstation.

Übrigens entstand meine Motivation, damit wieder anzufangen eigentlich aus der Tatsache, dass wirklich kaum noch gute Musik nachkommt.

Da hatte ich den hohen Anspruch, "meine" Musik für mich selbst zu machen.

Leider bin ich dann aber schnell an meine Grenzen gestoßen.

(wir sind ja hier nicht bei "Was hört Ihr gerade" aber in einem kürzlich hier geposteten Video kam Musik, die mich nach langer Zeit mal wieder echt begeisterte:

)
Geschrieben

Vielen sagen ja, heute gibt es keine gute, einfallsreiche, innovative usw. Musik mehr.

Das stimmt aber gar nicht.

Sie ist höchstens nicht mehr so in den Medien präsent.

Gute neue Musik gibt es wie eh und je. Man muss nur ein bisschen Eigeninitiative zum Suchen aufbringen.

Auch wenn viele sagen: "In den 70ern, 80ern oder wann auch immer, gab es noch tolle Musik". OK, stimmt. Es gab aber zu allen Zeiten immer noch mehr Schrott als Gutes. Nur hat man den vielleicht verdrängt.

Ganz normaler Effekt, glaube ich, so in Richtung Verklärung der Jugend. :lol:

Gruß,

Markus

Geschrieben

Tja, ist auch irgendwie logisch, wenn der schlechte Geschmack sich durchsetzt, gibt´s eben nur noch Konserven.

Ist ja wie im Supermarkt. 80 % der Lebensmittel dort, sind für eine gesunde Ernährung nicht geeignet und der Grund wird sicher nicht sein, dass es deshalb nicht gekauft wird. Aber ich möchte nicht OT werden.

Geschrieben

Der Thread läuft erst seit 2 Tagen. Schön, dass so viele Musiker und Musikbegeisterte hier im CP sind.

Der Thread muss nicht schnell mit Kommentaren gefüllt werden, er sollte zumindest keinen Quatsch und niveaulose Kommentare beinhalten. Ein wenig OT oder einen youtube-link finde ich allerdings gar nicht mal so schlecht. Ein bisschen Abwechslung tut immer gut :)

Von dieser Gitarre träume ich:

g6136tltv.jpg

Eine Gretsch White Falcon. Da sie ja schon seit den 50zigern (glaube ich gelesen zu haben) gebaut wird, gibt es sie in vielen verschiedenen Versionen. Mir gefällt die Version G6136T-LTV am besten.

Hier noch der eBay-link:

http://cgi.ebay.de/Gretsch-G6136T-LTV-White-Falcon-Electric-Guitar_W0QQitemZ270331804235QQcmdZViewItemQQptZUK_Musical_Instruments_Guitars_CV?hash=item270331804235&_trksid=p3286.m63.l1177

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