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el_mariachi

Leistungsverlust auf dem Weg vom Motor zu den Reifen

Empfohlene Beiträge

el_mariachi
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hallöchen,

kann mir jemand sagen, wieviel Leistung ein Motor ungefähr am Weg zu den Reifen verliert, also wieviel in Reibung verpufft?

Wahrscheinlich kann man das nicht pauschal sagen, aber wenn jemand einige Beispiel hätte, wäre das klasse :-))!

Ich rede jetzt primär von moderneren Motoren/Fahrzeugen, wobei mich auch interessieren würde wie es bei älteren Fahrzeugen ausschaut :)

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Roaddog
Geschrieben

Bei YouTube habe ich ein Video gefunden von Capristo Exhaust, dort wird die Radleistung gemessen und man kann auch den Wert für die Leistung an der Kupplung einsehen.

 

Ferrari 599 GTB (mit optimierter Abgasanlage)

Leistung an der Kupplung: 614 PS = 100%

Leistung am Rad: 565 PS = 92%

Verlustleistung: 49 PS = 8%

 

Hoffe geholfen zu haben.

Gruß Marcel

porschefan993
Geschrieben

Strassenfahrzeuge haben eine viel höhere Verlustleistung als Rennfahrzeuge.(Synchronringe, schräg verzahntes Getriebe, Schwungrad....)

der yeti
Geschrieben

Mein civic hatte 199ps an der kuplung und etwa 164 am rad.

Wie kan man den verlust eigentlich reduzieren?

Gruss aus Belgien

el_mariachi
Geschrieben

Durch geringere Reibung denke ich mal...ich dachte einfach mal drüber nach wie die Teile, an denen die Leistung verloren geht gelagert sind (geht zB an der Kurbelwelle auch was verloren bzw wie ist die gelagert)

Sind einfach ein paar Gedanken, wirklich viel Ahnung von der Technik habe ich (noch) nicht

porschefan993
Geschrieben

Hatte Porsche nicht mal eine "gebaute" Kurbelwelle, deren Lagerung durch Wälzlager erfolgte??

Edit: Eine geschmiedete, gegossene, oder gefräßte Kurbelwelle ist bauartbedingt gleitgelagert (das Lager besteht aus 2 Halbschalen, was beim Wälzlager nicht möglich ist).

el_mariachi
Geschrieben

Genau bei der Kurbelwelle frage ich mich ja, warum es nicht möglich ist, so etwas magnetisch zu lagern, da hat man ja quasi keine Reibung mehr...wie gesagt, nur ein Hirngespinst von jemandem der sich nicht wirklich auskennt :wink:

G1zM0
Geschrieben (bearbeitet)
Hatte Porsche nicht mal eine "gebaute" Kurbelwelle, deren Lagerung durch Wälzlager erfolgte??

Edit: Eine geschmiedete, gegossene, oder gefräßte Kurbelwelle ist bauartbedingt gleitgelagert (das Lager besteht aus 2 Halbschalen, was beim Wälzlager nicht möglich ist).

Das gab es schon des öfteren. Ua. im 2 Weltkieg hatten das einige deutsche Fahzeuge wie zB. der Phänomen.

bearbeitet von G1zM0
Telekoma
Geschrieben

Die Leistung eines Motors wird an der Kurbelwelle gemessen.

Also alle Reibungsverluste im Motor aussen vor.

Das wird wohl von so vielen Details in der Konstruktion, bis hin zur Achsübersetzung abhängen, dass man hier statt einer Faustregel wohl allenfalls eine ungefähre Höchstgrenze erörtern könnte.

Auf jeden Fall kann man eins festhalten: Leistungsverlust sucks :D

magic62
Geschrieben

So gab es doch auch motoren mit mittelabtrieb. Da wurde die leistung in der mitte der kurbelwelle abgenommen und am getriebe weitergegeben.

Aber es geht hier um die radleistung und die verluste im antriebsstrang. Je mehr umlenkungen und zwischengetrieben (also je mehr lager) desto mehr verluste.

Deshalb oft weniger verlust beim fronttriebler als beim hecktriebler (keine kardanwelle die man auch noch mitdrehen lassen muss). Bei fronttriebler sind die quer eingebauten motoren auch im vorteil gegenüber längseingebaute motoren (da muss man von der kurbelwelle zum rad, die richtung um 90° drehen).

Jede übersetzung nimmt leistung. Deshalb auch gradverzahnte renngetrieben. De werden im alltag nicht benutzt vonwegen den lärm die die produzieren im gegensatz von schrägverzahnte getrieben (die kosten allerdings etwas mehr leistung).

Die verschiedene arten von lager (hier schon angesprochen).

Dann noch die oelsorten in ein getriebe (oder differenzial).

Alles im allen eine nicht einfach zu erklärende sache, die man nicht pauschalisieren kann. :wink:

porschefan993
Geschrieben

Ausserdem halten die Renngetriebe auch nur 5000km. :D:D

turbodelta
Geschrieben

Aus meinen Erfahrungen liegen die in etwa so verteilt:

10-15% Frontantrieb

15-25% Heckentrieb

25-30% Allrad

Gast
Geschrieben

Das ist auch der Grund warum Porsche PS meist etwas mehr effektive Radleistung haben sind als die der andren Hersteller. Konzeptbedingt ist einfach der Weg vom Motor zur Hinterachse günstiger und so fällt weniger Verlustleistung an.

chris22
Geschrieben

Bei Smart ist es das Gleiche :).

Rodemarc
Geschrieben

Ja stimmt, allerdings hat der Smart sowieso keine Leistung. 42.gif

chris22
Geschrieben

Stimmt, allerdings finde ich es lustig, dass ein Fortwo und ein 911 das gleiche Antriebskonzept haben.

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