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Berufsaussichten: BWL vs. Ingenieurswissenschaften


GT-Concept

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Geschrieben
@ CP

Danke für die Info. Die 5 Wochen werde ich wohl eher in den ersten Semesterferien machen als vor dem Studium. Als Maturand habe ich vielleicht noch nicht das Fachwissen um das ganze ordentlich zu machen.

Meine letzten Zeugnis-Noten:

Mathe: 5.5

Bio: 5.5

Chemie: 6

Physik: 5.5

Schwerpunktfach Bio+Chemie: 5

Wirtschaft+Recht: 5.5

Ich denke, ich habe für alle in Frage kommenden Studiengänge die nötigen Fähigkeiten. Die Frage, die ich mir momentan stelle, ist, welcher Weg der beste für mich ist und darum stelle ich auch überall Fragen, wo ich Antworten erwarte.

Scheint so'n Manko bei dir zu sein, dass Du dir alles so auslegst, wie es in dein Schema passt.

Ich schrub:

"Was mich beim Eingangsposting nach wie vor stört, ist die "Tatsache", dass der OP in so ziemlich allen Fächern und Bereichen "ziemlich gut" sein soll,

und deswegen diesbezüglich keine Entscheidung möglich sei."

Das war kein Angriff auf dich oder deine Fähigkeiten, auch deine Noten jucken mich persönlich nicht.

Du hast aber doch gewiss besondere Vorlieben, aus denen mögliche Qualifikationen ablesbar sind.

Wenn Du sie nicht kennst, dann kann dir keiner Raten ausser denen, die dich gross gezogen haben.

Du fühlst dich angegriffen, sobald eine Antwort nicht deinen Erwartungen entspricht. Du bist konstruktiver Kritik nicht so richtig zugänglich.

Ich melde mich hiermit aus dem Thread ab.

Wolfgang

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Geschrieben
Scheint so'n Manko bei dir zu sein, dass Du dir alles so auslegst, wie es in dein Schema passt.

Ich schrub:

"Was mich beim Eingangsposting nach wie vor stört, ist die "Tatsache", dass der OP in so ziemlich allen Fächern und Bereichen "ziemlich gut" sein soll,

und deswegen diesbezüglich keine Entscheidung möglich sei."

Das war kein Angriff auf dich oder deine Fähigkeiten, auch deine Noten jucken mich persönlich nicht.

Du hast aber doch gewiss besondere Vorlieben, aus denen mögliche Qualifikationen ablesbar sind.

Wenn Du sie nicht kennst, dann kann dir keiner Raten ausser denen, die dich gross gezogen haben.

Du fühlst dich angegriffen, sobald eine Antwort nicht deinen Erwartungen entspricht. Du bist konstruktiver Kritik nicht so richtig zugänglich.

Ich melde mich hiermit aus dem Thread ab.

Wolfgang

Du bist doch völlig paranoid. Deine psychologischen Fähigkeiten habe ich bereits kommentiert. Die sind zu schlecht, als dass du dich damit zu profilieren versuchen solltest.

Es es wirklich so schwer? Ich habe nach den Berufsaussichten von Ingenieuren und BWLlern gefragt und nebenbei erwähnt, welche Disziplinen der Ingenieurswissenschaften für mich in Frage kommen.

Warum zum Teufel muss ich jetzt 100 mal erklären, dass ich kein Geld geschenkt bekomme und es mir darum erarbeiten muss?

Die Kriterien, nach denen ich mein Studium aussuche, sind doch mein Problem.

Geschrieben

Ich wollt' ja eigentlich nicht mehr, aber weil Du's bist...

Du bist doch völlig paranoid. Deine psychologischen Fähigkeiten habe ich bereits kommentiert. Die sind zu schlecht, als dass du dich damit zu profilieren versuchen solltest.

Geht ja nicht um mich.... ich verdiene ja auch kein Geld damit

Es es wirklich so schwer? Ich habe nach den Berufsaussichten von Ingenieuren und BWLlern gefragt und nebenbei erwähnt, welche Disziplinen der Ingenieurswissenschaften für mich in Frage kommen.

Keiner kann dir etwas über Berufsaussichten sagen. Was heute gilt, kann morgen über'n Haufen geworfen sein.

Hier in D sind die Statistiker noch nicht im Stande annähern genau vorherzusagen, wieviele Kindergartenplätze in 5 Jahren gebraucht werden.

Welche Disziplinen für dich in Frage kommen? Wer zum Teufel soll das wissen außer dir und denen, die dich kennen?

Warum fragst Du wildfremde Menschen um etwas über dich zu erfahren und regst dich dann über deren Antworten auf, wenn sie dir nicht passen?

Warum zum Teufel muss ich jetzt 100 mal erklären, dass ich kein Geld geschenkt bekomme und es mir darum erarbeiten muss?

Du musst überhaupt nichts erklären. Vor allem nicht, warum Du Geld verdienen musst. 99,9 % aller hier Anwesenden wissen warum.

Denen gehts genau so (mir übrigens auch).

Die Kriterien, nach denen ich mein Studium aussuche, sind doch mein Problem.

Warum fragst Du dann?

Geh' am besten noch 'n Weilchen zur Schule und denk mal nach, was werden könnte.

Gut's Nächtle

Wolfgang

edit: Ich hab' gerade in deinem Profil nachgeschaut.

Du gibst an, Student zu sein. Das stimmt doch gar nicht. Du bist Student, sobald du eingeschrieben bist, vorher nicht.

Ich vermute mal, dass wir nach deiner Immatrikulation Ing. Cand. lesen werden. (jedenfalls im Ingenieurbereich)

Geschrieben

um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

Die Einstiegsgehälter streuen zwischen 35.000 und 50.000€. Daran würde ich meine Entscheidung nicht festmachen. Das hängt im Prinzip nur davon ab, was du aus deinem Studium machen willst, wo du welche Kontakte hast. Wie du dich verkaufen kannst. Eher mittelmaß oder unterer Durchschnitt... oder durchpauken und gut überm Schnitt und unter den besten Prozenten landen...

Das hast du selbst in der Hand, soweit es deine Leistungsfähigkeit zulässt. Wobei ich persönlich auch der Meinung bin, dass man mit Ergeiz viel gut machen kann... Im Abi hatte ich auch dreimal die Bestnote - unterm Jahr war ich eher weniger motiviert. Eine Aussage über Intelligenz ist das ja nicht wirklich. Ist aber im Prinzip auch egal. Seine Möglichkeiten über Schulnoten zu definieren ist demnach auch schwachsinnig.

Was die Zukunftsaussichten angeht... Ich glaube, dass du ehrlich gesagt mit BWL bessere Aussichten hast. Was aber nicht heißt, dass du auf dem anderen Wege genau die selben wirtschaftlichen Möglichkeiten hast.

Ich selbst studiere zwar auch Maschinenbau an einer angesehenen Uni - aber wenn ich in die Zukunft blicke, denke ich nicht, dass die Menge an Absolventen auch einen Arbeitsplatz findet. Im Moment haben wir ja noch (in Deutschland) genug Platz auf dem Arbeitsmarkt... Aber wenn ich sehe, dass sich die Zahl der Studenten für mein Ziel in den letzten 5 Jahren um fast 500% gesteigert hat... Und Jahr für Jahr immer mehr dazukommen... Da ist das ganze demnach in ein paar Jahren (wenn ich fertig bin) wahrscheinlich gesättigt.

Dennoch gibt es für mich keinen anderen Studiengang, da es mich einfach brennend interessiert, was ein Rillenkugellager ist, oder wieso martensitisch gehärteter Stahl so hart ist. :wink:

Ob jetzt ein Arbeitnehmer 5% mehr Lohn bekommt, oder 4% weniger Geld für Toilettenpapier ausgegeben wird, ist mir Recht egal. Aber auch dafür gibt es Leute, die das interessant finden. Davon musst du es abhängig machen.

Wie das jetzt genau im Detail mit Wiwi-en aussieht, weiß ich jetzt aber auch nicht. interessiert mich aber ehrlich gesagt auch nicht.

wenn ich mal jemanden brauche, der später meine Finanzen berechnet, kaufe ich mir einfach einen O:-):wink: (Also glaube nie jemandem, der nur eine Seite kennt... Die Wiwis werden dir genau das Gegenteil erzählen 8) )

Geschrieben

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber möchte nur Kurz in den Raum werfen, dass wenn du Geld verdienen willst du dir ggf. ein duales Studium suchen solltest.

Weil gesucht wird eigentlich: Möglichst Jung, gutes Studium und am liebsten ganz viel Berufserfahrung.

Ich bin derzeit dabei an der Hochschule Liechtenstein Wirtschaftswissenschaften zu studieren, Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik.

Noch ist der Stoff etwas zäh, weil wir nur BWL Stoff haben, aber es wird noch besser ;)

Ich arbeite derzeit nebenbei relativ erfolgreich als Wirtschaftsinformatiker in einerm relativ großen Unternehmen hier in Liechtenstein und es macht mir viel Spaß. Ich bin 70% auf der arbeit und dann halt noch etwa 50% in der Uni.

Das ist derzeit das einzige Manko, die sehr geringe Zeit. Ich arbeite den ganzen Montag, bin Dienstags inner HS, Mittwochs wird erst gearbeitet und abends nochmal in die HS, Do nur arbeit und Freitags den halben tag arbeiten und danach in die HS bis abends.

Da bleibt dann halt nicht mehr viel Zeit um irgendwas anderes zu tun als zu arbeiten, zu studieren und zu lernen. Aber dafür werde ich später sicherlich einen relativ leichten Jobeinstieg haben.

Soetwas kann ich dir nur ans Herz legen. Ich kann dir auch die HS Liechtenstein nur ans Herz legen. Wir sind etwa 25-30 Studenten im Teilzeit Studiengang und da lernt man seinen Prof auch besser kennen.

Noch ein link: www.hochschule.li ;)

Liebe Grüße

Julian

Geschrieben
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber möchte nur Kurz in den Raum werfen, dass wenn du Geld verdienen willst du dir ggf. ein duales Studium suchen solltest.

Weil gesucht wird eigentlich: Möglichst Jung, gutes Studium und am liebsten ganz viel Berufserfahrung.

Kann ich bestätigen. Kommt aber auch immer auf das Unternehmen an. Dual ist nicht gleich Dual!!!

Geschrieben
Wenn es ein übliche Vorpraktikum für Ing. wird (was ich ehrlich empfehle!) dann wirst du in der (Lehr-)werkstatt stehen und U-Stahl feilen, Blechbiegen, Schweißen, etc. Dafür brauchst das erste Semester in dem du Mathe, Physik, TM und sowas praxisfernes hast sicher nicht. :wink:

Das wollte ich auch gerade schreiben. So ein U-Stahl kann ganz schön dick sein. Ein paar Wochen in einer Gießerei ist auch nicht schlecht. Sandguß zum Beispiel... O:-)

Mach das besser vorher. In der vorlesungsfreien Zeit wirst Du genug mit Prüfungen zu tun haben. Da ist das eher hinderlich wenn man wochenlang in der Lehrwerkstatt ist, anstatt lernen zu können.

Deswegen empfehle ich ja in die Fachschaften zu gehen und mit den Studenten zu sprechen, die das alles schon hinter sich haben.

Geschrieben
Das wollte ich auch gerade schreiben. So ein U-Stahl kann ganz schön dick sein. Ein paar Wochen in einer Gießerei ist auch nicht schlecht. Sandguß zum Beispiel... O:-)

O:-)

Ich glaub jeder der das durchhat weiss es zu schätzen. Auch wenn man es teilweise wirklich hasst währenddessen. Aber das ist halt der Grundwehrdienst der Ingis :wink:

Am geilsten wars den neuen Praktikanten zu zusehn wie sie die ersten Milimeter vom U-Stahl runter hatten und meinten sie seien fertig... naja neue Linie anreissen und weiterschrubben :-))! und nochmal... und nochmal....

Geschrieben
Ich bin 70% auf der arbeit und dann halt noch etwa 50% in der Uni.

Und du bist sicher das du das passende Studium für dich gefunden hast ? :wink:

Geschrieben
Und du bist sicher das du das passende Studium für dich gefunden hast ? :wink:

Zumindest die Widersprüchlichkeit mancher Wirtschaftsanalyse ließe sich so im Grundsatz erklären O:-).

Aber aus Liechtenstein..... ne... die sollten besser rechnen können :-(((°.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo GT-Concept,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Und du bist sicher das du das passende Studium für dich gefunden hast ? :wink:

Ich vermute mal er meint das so:

1. Ein durchschnittlicher Student geht eine bestimmte Stundenzahl in die Uni bzw. verbringt die Zeit mir Lernen, er geht 50% davon in die Uni bzw. verbringt die Zeit mir Lernen. Gehen wir mal von einer studentischen 40h Woche aus dann bringt es compuking hier auf 20h

2. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt ca. 43h, 70% davon sind 30h, diese arbeitet compuking.

Zusammen ist compuking also ca.50h mit seinem Job und der Uni beschäftigt. Macht knapp 120% der Zeit eines normalen Arbeiters oder Studenten. :wink:

Geschrieben

Zusammen ist compuking also ca.50h mit seinem Job und der Uni beschäftigt. Macht knapp 120% der Zeit eines normalen Arbeiters oder Studenten. :wink:

Sind aber nur ca. 80% dessen, was man bringen muss, um ganz vorne mit zu spielen.

Ich denke, wir können die Wochenleistung eines StudiumPlus-Teilnehmers eher mit 60 bis 65 Wochenstunden ansetzen. Sonst wird das nix.

Noch schlimmer scheint der Bachelor-Studiengang zu sein.

Hier hat man im Ing.-Bereich mittlerweile Abbrecherquoten von 30 bis 50 %.

Wer im Moment noch wählen kann, auf Dipl.-Ing. zu studieren, der ist gut beraten, das zu tun.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben
Sind aber nur ca. 80% dessen, was man bringen muss, um ganz vorne mit zu spielen.

Ich denke, wir können die Wochenleistung eines StudiumPlus-Teilnehmers eher mit 60 bis 65 Wochenstunden ansetzen. Sonst wird das nix.

Noch schlimmer scheint der Bachelor-Studiengang zu sein.

Hier hat man im Ing.-Bereich mittlerweile Abbrecherquoten von 30 bis 50 %.

Wer im Moment noch wählen kann, auf Dipl.-Ing. zu studieren, der ist gut beraten, das zu tun.

Was die Zeiten angeht hast du sicherlich Recht, ich komme auch tendenziell eher auf 65-70h im Jahresdurchschnitt...ich wollte mal freundlich wirkende Zahlen wählen, sonst schrecken wir hier noch jemanden ab :D

Dafür nehmen die Unis jetzt in den ersten Semestern teil 1500 und mehr Studenten auf und lassen sie ein Jahr später wieder gehn...

Aber das wirklich Lustige am Bachelor ist ja der darauffolgende Master. Es gibt weniger Masterplätze als Bachelorabgänger, aber es will nahezu jeder gleich den Master machen. Was passiert also? Die Uni wählt wieder aus. Jetzt kommt es dazu, dass Leute von schweren Unis einen schlechteren Bachelor haben und deswegen an einer andren Uni weitermachen müssen und dafür Studenten mit einem leichteren Bachelor von einer schlechteren Uni an die Elite-Unis kommen. So je einem Freund mit VWL und Maschbau passiert. Verrückte Welt... :???:

Aber das ist halt wie bei den NC Studiengängen mit zentraler Zuteilung, es gibt keinen Bayern und BaWü Heimvorteil. :evil:

Geschrieben
[...]Noch schlimmer scheint der Bachelor-Studiengang zu sein.

Hier hat man im Ing.-Bereich mittlerweile Abbrecherquoten von 30 bis 50 %.

Wer im Moment noch wählen kann, auf Dipl.-Ing. zu studieren, der ist gut beraten, das zu tun.[...]

Vorsicht mit solchen "Pauschalaussagen". Das sind nämlich nicht zwangsläufig Abbrecher, sondern viele werden auch dematrikuliert. Vereinfacht gesagt ist es beim Diplomstudium so, dass Du so lange studieren kannst, wie Du möchtest und für jede Klausur drei Versuche hast - egal wann.

Beim Bachelorstudium hingegen MUSS man die Klausuren im Semester mitschreiben und wenn man nicht besteht, MUSS man sie im nächsten Semester wiederholen. Wenn man es dann nicht packt, dann fliegt man direkt raus. Somit kann ein Bachelorstudium im Normalfall maximal 2 Semester länger dauern, als es das Regelstudium vorsieht. Und schon alleine darin besteht ein erheblicher Unterschied.

PS: Das oben gilt nicht für alle Studiengänge und nicht für alle Unis und ist wirklich nur ganz, ganz grob umrissen!

Geschrieben
Vorsicht mit solchen "Pauschalaussagen". Das sind nämlich nicht zwangsläufig Abbrecher, sondern viele werden auch dematrikuliert. Vereinfacht gesagt ist es beim Diplomstudium so, dass Du so lange studieren kannst, wie Du möchtest und für jede Klausur drei Versuche hast - egal wann.

Beim Bachelorstudium hingegen MUSS man die Klausuren im Semester mitschreiben und wenn man nicht besteht, MUSS man sie im nächsten Semester wiederholen. Wenn man es dann nicht packt, dann fliegt man direkt raus. Somit kann ein Bachelorstudium im Normalfall maximal 2 Semester länger dauern, als es das Regelstudium vorsieht. Und schon alleine darin besteht ein erheblicher Unterschied.

PS: Das oben gilt nicht für alle Studiengänge und nicht für alle Unis und ist wirklich nur ganz, ganz grob umrissen!

Das ist so richtig, wie du das schreibst.

Für den einzelnen Studi spielt es aber wohl keine Rolle, ob er aufgibt oder aufgegeben wird :cry:.

Der Bachelor ist für mich so sinnvoll wie das Turbo-Abi mit zusätzlicher Anhäufung von Ausfallstunden.

Da werden junge Menschen systematisch einer "Eliteselektion" geopfert. Das darf so nicht sein.

Ich seh' bei meinem eigenen Sohn (4. Sem. Masch.-Bau) wie hart schon der Studiengang auf Dipl.-Ing. ist.

Bis jetzt hat er noch jeden Schein im ersten Anlauf eingesammelt. Aber ich denke, das damit nun Schluss ist.

Er wird nicht mehr in allen Fächern seine Leistungsnachweise erbringen können. 1 oder gar 2 Fächer werden dieses Semester leiden.

Wenn ich dann noch dieses affig kurze letzte Semester sehe und mir vergegenwärtige, welche Stoffmenge dort hinein gepackt wurde....

Da bin ich froh, dass man innerhalb eines gewissen Rahmens seinem individuellen Studienplan folgen und Lernschwerpunkte setzen kann.

Um ehrlich zu sein: Ich möchte heute kein Student mehr sein.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben

also 30..50% ist doch noch ein moderater Wert. Zu meiner Zeit sind in E-Technik über 80% "auf der Strecke" geblieben.

Gruß, Georg

Geschrieben
O:-)

Ich glaub jeder der das durchhat weiss es zu schätzen. Auch wenn man es teilweise wirklich hasst währenddessen. Aber das ist halt der Grundwehrdienst der Ingis :wink:

Am geilsten wars den neuen Praktikanten zu zusehn wie sie die ersten Milimeter vom U-Stahl runter hatten und meinten sie seien fertig... naja neue Linie anreissen und weiterschrubben :-))! und nochmal... und nochmal....

Ein Kumpel von mir hat das Ding kurzerhand abgefräst und dann noch ein wenig dran rumgefeilt. Der Meister hat nicht schlecht gestaunt am Ende des Tages! O:-)

also 30..50% ist doch noch ein moderater Wert. Zu meiner Zeit sind in E-Technik über 80% "auf der Strecke" geblieben.

Gruß, Georg

In meinem Studiengang waren es sicher auch 70 %. Leider hat es auch einige gute Leute rausgekegelt, denen der Spaß an der Sache im Laufe der Zeit völlig vergangen war. Andere wiederum, von denen man es anfangs gar nicht erwartet hätte, haben sich als besonders zäh herausgestellt und haben überlebt.

Geschrieben

das hat einer bei uns auch versucht - am nächsten tag hatte er 2 U-stähle auf der werkbank liegen *fg

Geschrieben
Ich vermute mal er meint das so:

1. Ein durchschnittlicher Student geht eine bestimmte Stundenzahl in die Uni bzw. verbringt die Zeit mir Lernen, er geht 50% davon in die Uni bzw. verbringt die Zeit mir Lernen. Gehen wir mal von einer studentischen 40h Woche aus dann bringt es compuking hier auf 20h

2. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt ca. 43h, 70% davon sind 30h, diese arbeitet compuking.

Zusammen ist compuking also ca.50h mit seinem Job und der Uni beschäftigt. Macht knapp 120% der Zeit eines normalen Arbeiters oder Studenten. :wink:

So war es gemeint ;)

Das ist aber nur die Zeit, die ich in der Hochschule / auf der arbeit verbringe. Das was ich noch zuhause mache ist nicht mit einberechnet. Da kann man dann nochmal zw. 20 und 25h drauf rechnen. Also es ist echt viel zu tun, aber ich gehe schwer davon aus, dass es sich hinterher lohnt :)

Zum Thema Bachelor und Plätze: deswegen haben wir nur max. 40 Leute pro Semster / studiengang. Weil da wird dann wirklich gesiebt vorher schon und dann passt das hinterher auch :)

Geschrieben
also 30..50% ist doch noch ein moderater Wert. Zu meiner Zeit sind in E-Technik über 80% "auf der Strecke" geblieben.

Gruß, Georg

:-o Aufgegeben? Durchgefallen? 80% sind schon krass.

Dafür hat man mehr Platz im Hörsaal. :wink:

Geschrieben
:-o Aufgegeben? Durchgefallen? 80% sind schon krass.

Dafür hat man mehr Platz im Hörsaal. :wink:

Bei uns sprach der Direktor von 60 - 65% Abbrecherquote. Mehr Platz im Hörsaal ist aber nicht zwangsläufig die Schlussfolgerung. Immerhin sitzen ja in einigen Vorlesungen nicht nur die Studenten aus dem selben Fach. In der Vorlesung "Buchhaltung und Jahresabschluss" sind wir 700 Studenten. :???: Da sitzen BWL'er, Kulturwirte, etc.

Geschrieben
:-o Aufgegeben? Durchgefallen? 80% sind schon krass.

Dafür hat man mehr Platz im Hörsaal. :wink:

Sowohl als auch, speziell in Mathe wurde kräftig gesiebt. Im übrigen halte ich den Ansatz ein Studium nach den vermeintlichen Berufsaussichten auszuwählen für grundsätzlich falsch, was nützt ein gequältes Studium und später ein Job der keinen Spaß macht ? Mit den Voraussetzungen kann man wohl kaum zu den Besten gehören, aber genau darauf kommt es an !

Gruß, Georg

Geschrieben
also 30..50% ist doch noch ein moderater Wert. Zu meiner Zeit sind in E-Technik über 80% "auf der Strecke" geblieben.

Gruß, Georg

Stromschlag im Versuchslabor? O:-)

Kommt mir sonst doch reichlich viel vor.

Ab 15% müssten bei den Verantwortlichen doch alle Alarmglocken geklingelt haben.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben

Mh, ab 15% Alarmglocken wäre ein Traum. Nein, das sind leider schon mehr Abbrecher.

Geschrieben

bei uns gab es auch ne horrende zahl an abbrechern - bzw karteileichen, die sich jahrzehnte lang durchs studium quälen - die werden jetzt alle aufhören müssen, wenn die umstellung von diplom auf bachelor vollzogen ist

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