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Berufsaussichten: BWL vs. Ingenieurswissenschaften


GT-Concept

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Geschrieben

Ich möchte jetzt eigentlich nicht auf Deine Frage eingehen, weil ich in beiden Bereichen wenig Ahnung vom Berufsleben habe. Aber ich möchte Dich einerseits mal fragen, warum Du glaubst, dass Du ein schlechtes Renomee hast? Denkst Du das hier alle gegen Dich sind oder kannst Du Dir vielleicht vorstellen, dass Deine Art in dieser Gesellschaft vielleicht etwas anstößig ist? Ich denke jeder hier, der hier älter als Mitte 20 ist, wird Dir bestätigen können, dass sie auch nach dem Abi dachten, dass sie alles wissen. Und ich denke auch, dass nahezu jeder hier dann auch zugeben muss, dass sie mittlerweile gemerkt haben, dass das ganz schön naiv war. Man hat, wenn man aus der Schule kommt noch überhaupt keine Ahnung vom Leben. Mag ja sein, dass Du irgendwas schon hast durchmachen müssen, aber das war wohl wenn, dann eher privat. Gesellschaftlich steht man nach der Schule noch ziemlich alt aus, wenn man mal wirklich irgendwo ins Berufsleben oder die Uni einsteigt. Die Erfahrung kommt eben erst mit dem "echten" Leben und nicht dem behüteten 8-14Uhr-Leben der Schule. Darunter fällt z.B. das man lernt auszusortieren, was wichtig ist und was nicht. In der Schule hat man grob Zeit von 14 Uhr bis 23 Uhr, um seinen Interessen nachzugehen und Freunde zu treffen - eben Freizeit. Wenn man dann arbeitet, dann verkürzt sich die Zeit auf 19 Uhr bis 23 Uhr. Fallen also "mal eben" knappe 5 Stunden Freizeit weg. Und da überlegt man sich eben zweimal, welche Freunde man noch trifft, welche Hobbies man beibehält und wieviel Zeit man im Internet verbringt.

Sieh die Aussagen hier nicht als Provokation und bitte sei nicht so kindisch und sag so blöde Sachen wie "Du kennst mich gar nicht, ich bin ganz anders als alle anderen Abiturienten, die Du je getroffen hast", denn eines lernt man mit der Zeit: am Ende sind sie im Grunde alle gleich. Wie gesagt, sieh es nicht als Provokation, sondern lass es mal auf Dich wirken, was da steht. Die meisten, die Dir geantwortet haben, stehen schon recht lange im Arbeitsleben. Die haben gemerkt, dass man nur weit kommt, wenn man etwas mit Passion macht - genauso wie das Hobby Autos. Jeder, der schon etwas im Arbeitsleben steht, wird schonmal einen (jungen) Kollegen gehabt haben, der irgendwas nur aus Geldgeilheit gemacht hat und dann fachlich kläglich gescheitert ist, weil ihm eben die Leidenschaft fehlt.

Es will Dir hier ja keiner absprechen, dass Du nicht eines von beidem studieren sollst. Aber Dein Ansatz ist eben falsch. Mag ja sein, dass Du es anders meinst, aber geschrieben hast Du: Welcher Job bringt am Ende mehr Kohle?

Wir können Dir natürlich nicht beantworten, welches Fach Dir mehr Spaß macht, das musst Du schon alleine. Aber hättest Du gefragt, was man mit beiden Studiengängen so hinterher im Arbeitsleben wirklich macht oder was man so genau im Studium machen muss, damit Du einen besseren Eindruck bekommst, dann hättest Du mit Sicherheit die Antworten bekommen, die Du eigentlich haben wolltest.

Lass es Dir einfach nochmal gesagt sein von jemandem, der schon etwas länger "dabei" ist. Viel Geld ist gut, ja mitunter macht es aus froh. Aber nichts, wirklich nichts ist schlimmer als Morgens aufzustehen und schon zu kotzen, weil man weiß, man fährt gleich ins Büro. Das ist die unterste Stufe der Lebensqualität und wer sich beim arbeiten nur über seinen Lohnscheck freuen kann und nicht über die Arbeit, die er tut, der wird auf kurz oder lang keine höheren Summen auf seinem Scheck vorfinden. Nur der, der mit Eifer dabei ist und Spaß an der Arbeit hat, fällt in einem Unternehmen positiv auf und wird auch (im Normalfall) entsprechen gefördert. Und dann klappt's auch mit dem hohen Gehalt und dem Spaß-Sportwagen am Wochenende.

Und ob das Gehalt hoch oder niedrig ist, das kann Dir für in 5-7 Jahren, wie schon gesagt wurde, keiner Sagen. Auch danach nicht, denn wie jetzt z.B. mit der Finanzkrise gibt es so viele Faktoren, die da reinspielen, dass das immer nur individuell geht. Du kannst den Job mit dem höchsten Durchschnittsgehalt habe, wenn Du dann in einer Firma anfängst, die gerade den Bach heruntergeht, stehst Du vielleicht ein Jahr später beim Arbeitsamt und beziehst Deine Leistungen. Andererseits kann es auch sein, dass Du in einem Unternehmen arbeitest, welches knapp Pleite ist und zehn Jahre später jedem Mitarbeiter von der Putzfrau bis zum Top-Manager einen 5.000€-Bonus auszahlt (siehe Ferrari oder Porsche).

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Geschrieben

Bedenke allein die Tatsache, dass du im Berufsleben knapp ein Drittel der Zeit in der Arbeit verbringt, ein weitere Drittel wirst du schlafen und knapp ein Drittel wirst du Freizeit haben. Das heißt, in der Zeit die du wach bist verbringst du 50% in der Arbeit. Willst also diese Zeit mit einem Job verbringen der dir Spaß bereitet oder nicht?

Geschrieben

Falls hier noch andere mitlesen möchte ich zum Thema "mach was dir Spaß macht" noch kurz anmerken, dass man das nur tun sollte, wenn man damit nicht in die sichere Arbeitslosigkeit studiert!

Ich hätte auch lieber Geschichte studiert, weil es mich interessiert hat. Hab dann aber eingesehen, dass es sinnvoller ist, mein zweites Interesse, nämlich die Technik zum Beruf zu machen.

Achja, bei uns sind immer mal wieder vor Praktika/Workshops usw. Befragungen gemacht worden, aus welchen Gründen man angefangen hat Masch'bau zu studieren. Die, die den sicheren Arbeitsplatz und das sichere/hohe Gehalt als ersten Grund angegeben haben, sind alle nicht mehr dabei, weil sie freiwillig(!) geschmissen haben!

Geschrieben
Aber ich möchte Dich einerseits mal fragen, warum Du glaubst, dass Du ein schlechtes Renomee hast?

Weil ich irgendwo mal darauf hingewiesen habe, dass der NS-Rekord nicht von einem Porsche gehalten wird und weil ich im Witze-Thread nach 10 Seiten Holländer-Witze einen Witz über Deutsche reingeschrieben habe.

Ich denke jeder hier, der hier älter als Mitte 20 ist, wird Dir bestätigen können, dass sie auch nach dem Abi dachten, dass sie alles wissen. Und ich denke auch, dass nahezu jeder hier dann auch zugeben muss, dass sie mittlerweile gemerkt haben, dass das ganz schön naiv war.

Die Naivität in der eigenen Jugend rechtfertigt also Arroganz der heutigen Jugend gegenüber?

Geschrieben
Weil ich irgendwo mal darauf hingewiesen habe, dass der NS-Rekord nicht von einem Porsche gehalten wird und weil ich im Witze-Thread nach 10 Seiten Holländer-Witze einen Witz über Deutsche reingeschrieben habe.

Damit kannst Du ja schon mal deine Karriere bei Porsche und als Comedian abhaken... :wink:

Geschrieben
Falls hier noch andere mitlesen möchte ich zum Thema "mach was dir Spaß macht" noch kurz anmerken, dass man das nur tun sollte, wenn man damit nicht in die sichere Arbeitslosigkeit studiert!

Man kann mit jedem Studiengang nachher einen guten Job finden. Man kann mit jedem Studienabschluss erfolgreich (und auch finanziell erfolgreich) werden.

Man muss nur gut sein…

Geschrieben
Man kann mit jedem Studiengang nachher einen guten Job finden. Man kann mit jedem Studienabschluss erfolgreich (und auch finanziell erfolgreich) werden.

Man muss nur gut sein…

Das will er doch gar nicht hören......:???:

Geschrieben
Die Naivität in der eigenen Jugend rechtfertigt also Arroganz der heutigen Jugend gegenüber?

Eigentlich wollte ich mit meiner Antwort diesen Thread gut sein lassen, aber darauf muss ich einfach antworten.

Genau diese beiden Aussagen, die Du machst, rechtfertigen in meinen Augen jede Aussage, die in diesem Thread getätigt wurde. Das ist auch keine Arroganz (denn wo bitte willst Du die gesehen habe!?), sondern einfach die Wiedergabe von Erfahrungswerten.

Weil ich irgendwo mal darauf hingewiesen habe, dass der NS-Rekord nicht von einem Porsche gehalten wird und weil ich im Witze-Thread nach 10 Seiten Holländer-Witze einen Witz über Deutsche reingeschrieben habe.

Glaubst Du daran wirklich? Dann tut mir Deine Realitätslosigkeit leid. Keiner wird hier über einen guten Witz über Deutsche ein schlechtes Renomee abgeben. Es geht hier wahrlich nur darum, wie man etwas schreibt und wie es bei den anderen ankommt. Und Du stapfst hier mit Anlauf und mit einem riesen Sprung in absolut jedes Fettnäpfchen, welches sich Dir auftut. Du solltest wirklich mal darüber nachdenken, ob hier nicht einige vielleicht recht haben mit ihren Aussagen. Denn wie heißt das Sprichwort so schön: wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch heraus.

Geschrieben
Das will er doch gar nicht hören......:???:

Das stimmt wahrscheinlich. Na ja, das ist aber sein Problem – wer sich nicht helfen lassen will, dem wird eben nicht geholfen.

Geschrieben
Das will er doch gar nicht hören......:???:

Kollege, du solltest deine psychologischen Fähigkeiten etwas weniger überschätzen.

@ master p

Wenn man mir sagt, meine Argumente seinen wertlos, weil ich erst 18 bin, dann ist das arrogant.

EDIT

Ich möchte übrigens nochmals darauf hinweisen, dass euer Gemaule über meine Einstellung überhaupt nichts mit meiner Frage nach den Berufsaussichten zu tun hat.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo GT-Concept,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

EDIT

Mach das, was Dir Spaß macht bzw. von dem Du den Eindruck hast, dass es Spaß machen wird und informiere Dich ausführlich. Das scheint mir bisher nicht der Fall zu sein.

Was glaubst du, warum Medizin und Jura nicht auf meiner Liste stehen? Weil man da so schlecht verdient? Ist es so schwer zu glauben, dass sich jemand für Natur- und für Geisteswissenschaften interessiert?

Nö, ich sage ja nur, dass es Spaß machen muß. Viel Geld kannst Du in beiden Berufen verdienen. Das wirst Du aber nur schaffen, wenn Du absolut begeistert von Deiner Tätigkeit bist. Von vorne herein nach Gehältern schielen bringt nix.

Für ein Ingenieurstudium brauchst Du i.d.R. ein Praktikum (6-8 Wochen) vor dem Start. Praktikatenrichtlinien besorgen und exakt befolgen, sonst darfst Du nochmal ran. Die Einteilung unterscheidet sich von Uni zu Uni und Fach zu Fach.

An der ETH genügt ein Maturzeugnis, soweit ich weiss.

Ich habe gerade mal nachgesehen:

http://www.mavt.ethz.ch/education/bachelor/struktur/werk_prax/index_DE

5 Wochen bis Vordiplom Bachelor + 12 Wochen im Masterstudiengang. Empfohlen wird es die 5 Wochen vor Beginn abzuleisten, ist aber nicht zwingend.

In Deutschland ist es i.d.R. zwingend das Grundpraktikum (ca. 6-8 Wochen) vorher abzuleisten, kann aber oft auch zu Studienbeginn noch nachgeholt werden. Der Rest (knappes halbes Jahr) dann im Hauptdiplom/Master.

Geschrieben

STOP!

Also nur weil er ein schlechtes Renomee hat hier gleich zu urteilen ist nicht ok. Viele hier haben mal nen schlechten Start oder so gehabt und sich zu wertvollen Mitgliedern entwickelt! Außerdem sollte es kein Grund sein jemandem eine ordentliche Auskunft zu verweigern.

Vielleicht wäre es nochmals hilfreich den Eingangspost zu wiederholen und die Fragestellung zu präzisieren.

GT-Concept, ich bin mir sicher dir wird hier gerne geholfen und es hat hier viele User mit mächtig Erfahrung. Lass dich nicht abschrecken.

Lasst es uns doch nochmal von vorn versuchen, das ist besser, als wenn wir alle unsre Posts nochmal wiederholen und sich eine blöde Stimmung ausschauckelt. Erstmal tief durchatmen und drüber nachdenken was man schreibt. Erst dann den Absenden Knopf drücken.

so long... :hug:

Geschrieben
Man kann mit jedem Studiengang nachher einen guten Job finden. Man kann mit jedem Studienabschluss erfolgreich (und auch finanziell erfolgreich) werden.

Man muss nur gut sein…

Nun ja, bei Geschichte reicht, wenn man nicht Lehrer werden will, gut halt nicht aus, da reicht auch nicht sehr gut sondern da muss man wirklich überdurchschnittlich sein. Und dann muss man in den Spiegel schauen können, die eigenen Schwächen erkennen und sich das ganze nochmal gut überlegen.

Natürlich könnte man versuchen diese Schwächen auszumerzen, aber gerade bei so riskanten Studiengängen reicht ein Patzer im ganzen Studium und schon bist du nicht mehr ganz vorne dabei und schaust somit in die Röhre.

Ansonsten habt ihr natürlich recht, man kann auch jetzt noch als Banker Geld verdienen ;)

Geschrieben
Kollege, du solltest deine psychologischen Fähigkeiten etwas weniger überschätzen.

Bis zum Kollegen von mir wirst Du es nicht schaffen :wink:.

Zum einen bin ich längst im Ruhestand, bevor Du mir beruflich auch nur annähernd das Wasser reichen können wirst,

zum anderen werde ich jemanden mit deiner Einstellung sicher nicht zum Teilhaber machen.

Dafür ist mir mein Ing.-Büro dann doch zu schade O:-).

Ich wünsche dir aber trotzdem einen schönen Abend

Wolfgang

Geschrieben

Ansonsten habt ihr natürlich recht, man kann auch jetzt noch als Banker Geld verdienen ;)

Ach du lieber Gott. Wie viele Banker gibt es und wie viele davon schwimmen ganz oben?

Ich hab' neulich noch einen absoluten Fachmann und Spezialisten mit dem "richtigen Händchen" im Wertpapiergeschäft abblitzen lassen mit dem Argument,

dass ein solcher selbsternannter "Fuchs" es doch locker schaffen müsste, seinen eigenen Wohlstand so intensiv zu vermehren, dass er es nicht mehr nötig haben müsste,

mit Ende 50 noch Pennystocks zu verhökern.

Soviel zu gescheiterten Bankerexistenzen.

Eine grundsolide Ausbildung in einem bodenständigen Beruf ist im allgemeinen noch immer der beste Garant für eine gesicherte Existenz.

Das muss gar noch nicht einmal ein Studium sein.

Aber Du hast recht: Man KANN Geld verdienen. Das trifft aber auf jeden Berufszweig zu.

Aber um nochmal auf's Topic zu kommen:

Natürlich sollte man ein wenig auf den Mainstream achten, wenn man seine Ausbildung plant. Es soll ja alles zeitgemäss sein.

Man sollte auch die möglichst vielseitige Einsetzbarkeit des erlangten Wissens berücksichtigen.

Wie häufig ist der gewählte Beruf anzutreffen? Je seltener, desto schwieriger gestaltet sich die Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz.

Wie bodenständig ist man? Nimmt man Ortswechsel in Kauf? Kommt man mit fremden Kulturen klar (Auslandseinsätze)?

Das wichtigste halt: Die persönliche Neigung. Wer Babys die Windeln nicht ohne Würgereiz wechseln kann, der wird in der Altenpflege sicher fehl am Platz sein.

Wer seit frühester Kindheit seinen Märklin Metallbaukasten wie einen Schatz verteidigt und ein Modell nach dem anderen baut, hat wohl eine Affinität zur Technik.

Der braucht m. Mng. nach gar nicht gross nach einem Psychologiestudium schielen.

Was mich beim Eingangsposting nach wie vor stört, ist die "Tatsache", dass der OP in so ziemlich allen Fächern und Bereichen "ziemlich gut" sein soll,

und deswegen diesbezüglich keine Entscheidung möglich sei.

Mit Verlaub gesagt: Das glaube ich nicht. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen!

Wenn der OP nun meint, dass er möglichst schnell AR-Vorsitzender eines Blue Chip werden will, dann sollte er in der Tat eine Uni finden,

auf welcher die Nachzucht der aktuellen CEOs auf's Leben vorbereitet wird.

Nur mit Studium und guten Leistungen kommen die wenigsten ganz nach oben. Da sind Kontakte, Seilschaften, wie auch immer man das nennen will, das wichtigste.

Das Problem wird sein, dass er gar nicht angenommen wird, resp. die Studiengebühren solcher Eliteschmieden für Ottonormalverbraucher unerschwinglich sind.

Bei der Überlegung, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu scheffeln, dürfte ein BWL-Studium noch am wenigsten hinderlich erscheinen.

Viel Glück beim beruflichen Aufstieg wünscht

Wolfgang

Geschrieben

Um mal wieder etwas richtung topic zu bringen...

Ich persönlich halte nicht besonders viel von der Einstellung "Wo verdien ich später am meisten?". Wie andere auch schon sagten kommt man nach "oben", wenn man gut ist. Und gut ist man langfristig nur dann, wenn man auch von der Sache überzeugt und im Idealfall begeistert ist.

Ergo: Tu das was Dir Spaß macht und baue dein Potential dort weiter aus. Alles andere wird meiner Meinung nach nicht viel als ein Strohfeuer.

Die häufigsten Produktinnovatoren die es finanziell gesehen seeeehr weit gebracht haben, hatten meißt garnicht das Geld im Visier zu Beginn, sondern Spaß an ihrer Arbeit/Hobby und haben dadurch etwas brialliantes entwickelt...

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung weiterhin.

Grüßle,

Chris

Geschrieben
Bei der Überlegung, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu scheffeln, dürfte ein BWL-Studium noch am wenigsten hinderlich erscheinen.

Das kannst Du mir sicher erklären.

Zu deiner anderen Aussage bezüglich "Wasserreichen im Berufsleben" und so sage ich hier nichts. Da musst Dich selbst fragen, ob das hier ein angebrachter Umgangston ist. :wink2:

Geschrieben
2. Wenn ich einen etwas provokativen Ton anschlagen muss, damit die Leute mal mit ihren Argumenten rausrücken und nicht nur Phrasen dreschen, dann mache ich das. Ich weiss auch nicht, warum es so ist, aber wenn man es nicht tut, dann hört man wirklich nur Meinungen und keine Gründe.

Wie man in den Wald hineinruft....

Wenn ich mir hilfreiche und ernstzunehehmende Antworten erhoffe, würde ich die rhetorischen Samthandschuhe anziehen :-))!

Du wirst hier hauptsächlich User antreffen, die schon ne Weile im Beruf stehen und mit einigem Abstand auf ihre Hochschul/Berufsanfangszeit zurückblicken, wahrscheinlich weißt du das selbst, bist ja eine Ecke länger dabei als ich und ohne hier Werbung machen zu wollen verweise ich dich auf das Forum von uni-protokolle.de. Da sind hauptsächlich Studenten unterwegs, vielleicht können deine Fragen dort erschöpfender beantwortet werden.

Geschrieben
Das kannst Du mir sicher erklären.

Zu deiner anderen Aussage bezüglich "Wasserreichen im Berufsleben" und so sage ich hier nichts. Da musst Dich selbst fragen, ob das hier ein angebrachter Umgangston ist. :wink2:

Der OP steht VOR dem Beginn seiner Berufsausbildung, ich habe 30 Berufsjahre auf'm Buckel.

Ich will noch 15 Jahre draufsatteln. Da müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn er mich bis zur Rente toppen wollte O:-).

Ist nicht unmöglich, aber ziemlich unwahrscheinlich.

Im übrigen beherzige ich den Spruch:"Lehrjahre (auch Studienjahre und die ersten Jahre als Jungingenieur) sind keine Herrenjahre".

Ich hab' das alles durch, wie so viele von uns.

Und bis heute hat noch JEDER in seinem späteren Berufsleben das gleiche Statement abgegeben.

Das zu erkennen benötigt Lebenszeit, die die Jugend noch nicht haben kann. Insofern wird es immer wieder zu Konflikten kommen.

Spätestens zum Beginn des Berufslebens, wenn der Jungingenieur an die Hand genommen werden muss, um an die Arbeit geführt zu werden,

erkennt er, wie gewaltig das Gebiet ist, von dem er keine Ahnung hat.

Da ist dann von der "großen Klappe" nichts mehr übrig. Dann wird geschwommen. Da versuchen die Jungen nur noch den Kopf über Wasser zu halten.

Gut haben diejenigen getan, die mit dem Herzen den Beruf gewählt haben.

Diese Jungen tun sich verhältnismässig leicht im Berufsstart.

Die anderen werden von der harten Realität eingeholt. Da is nix mit "Ich hab' fertig mit Studium und kann alles".

Ne, da fängt der Ernst des Lebens erst an. Da beschleicht dich die Furcht vor Fehlentscheidungen, weil du keine Erfahrung hast.

Du kennst nicht den Ausgang eines Vorhabens, woher auch...

Dein Freund-Feind-Radar funktioniert noch nicht. Du schämst dich, weil du unsicher bist. Du traust dich aus falscher Scham nicht zu fragen..... deine Unsicherheit wird nicht weniger, sie wächst.

Es dauert viele Jahre, bis du in deinem Beruf souverän agieren kannst (nicht reagieren, das können auch kleine Kinder).

Du musst viele Prügel einstecken, bis du in Verhandlungen selbstsicher deine Meinung, dein Konzept, deine Idee, dein Vorhaben, deine Kalkulation, wer weiß was noch selbstsicher vertreten kannst.

Du musst die Argumente, Erwiderungen, Entgegnungen der anderen Beteiligten kennen und durchgearbeitet haben. Dann erst bist du sicher.

Schaumschläger in Nadelstreifen hab' ich in meinem Leben schon genug gesehen und beruflich alle kennengelernten überlebt.

Ich gebe zu, dass mich Sprüche von Jungen, die sich ihres begrenzten Erfahrungsschatzes nicht bewusst sind manchmal ganz schön auf die Palme bringen können.

Aber mal ehrlich: Man liest aus zwei bis drei Sätzen des OP schon heraus, dass er noch absolut keinen Schimmer von Ausbildung und Beruf hat.

Das ist auf Grund seiner Jugend selbstverständlich und auch sein Recht.

Was nicht passt, ist das Auftreten, als habe er alle Erfahrung der Welt.

Wie so oft im Leben wird da versucht, Unsicherheit und Nichtwissen mit lauter Stimme zu überdecken. Das mag manchmal funktionieren.

Nicht aber Menschen, welche schon den überwiegenden Teil ihres Berufslebens hinter sich gelassen haben.

Ich weiss im übrigen nicht, was Du mit Umgangston meinst.

Mit 'nem Auto, welches 100 km in der Stunde fährt, kann man halt nicht 80 km in 30 Minuten zurücklegen.

Darauf hinzuweisen ist doch legitim, oder?

Im übrigen scheint mir, bin ich nicht der einzige, bei dem sich bei solchen Postings zumindest unterschwellig Widerstand regt.

Grüsse

Wolfgang

Geschrieben

@ CP

Danke für die Info. Die 5 Wochen werde ich wohl eher in den ersten Semesterferien machen als vor dem Studium. Als Maturand habe ich vielleicht noch nicht das Fachwissen um das ganze ordentlich zu machen.

Was mich beim Eingangsposting nach wie vor stört, ist die "Tatsache", dass der OP in so ziemlich allen Fächern und Bereichen "ziemlich gut" sein soll,

Meine letzten Zeugnis-Noten:

Mathe: 5.5

Bio: 5.5

Chemie: 6

Physik: 5.5

Schwerpunktfach Bio+Chemie: 5

Wirtschaft+Recht: 5.5

Ich denke, ich habe für alle in Frage kommenden Studiengänge die nötigen Fähigkeiten. Die Frage, die ich mir momentan stelle, ist, welcher Weg der beste für mich ist und darum stelle ich auch überall Fragen, wo ich Antworten erwarte.

Geschrieben
@ CP

Danke für die Info. Die 5 Wochen werde ich wohl eher in den ersten Semesterferien machen als vor dem Studium. Als Maturand habe ich vielleicht noch nicht das Fachwissen um das ganze ordentlich zu machen.

Wenn es ein übliche Vorpraktikum für Ing. wird (was ich ehrlich empfehle!) dann wirst du in der (Lehr-)werkstatt stehen und U-Stahl feilen, Blechbiegen, Schweißen, etc. Dafür brauchst das erste Semester in dem du Mathe, Physik, TM und sowas praxisfernes hast sicher nicht. :wink:

Geschrieben

…und in den „Semesterferien” hat man bei vielen Studiengängen sowieso keine Zeit.

Geschrieben

Oder kann nach erfolgreichem Vorpraktikum (also wichtig! guter Eindruck bei den Meistern!) evtl. eine Stelle als Werksstudent bekommen... nicht der schlechteste Weg in die Zukunft! :wink:

Geschrieben
@ CP

Danke für die Info. Die 5 Wochen werde ich wohl eher in den ersten Semesterferien machen als vor dem Studium. Als Maturand habe ich vielleicht noch nicht das Fachwissen um das ganze ordentlich zu machen.

Meine letzten Zeugnis-Noten:

Mathe: 5.5

Bio: 5.5

Chemie: 6

Physik: 5.5

Schwerpunktfach Bio+Chemie: 5

Wirtschaft+Recht: 5.5

Ich denke, ich habe für alle in Frage kommenden Studiengänge die nötigen Fähigkeiten. Die Frage, die ich mir momentan stelle, ist, welcher Weg der beste für mich ist und darum stelle ich auch überall Fragen, wo ich Antworten erwarte.

Ich glaube, er meinte damit nicht deine Schulnoten. Ich habe auch Fächer wie Physik mit Bestnote abgeschlossen, trotzdem bin ich in diesem Bereich komplett unbegabt. Schulnoten haben relativ wenig Aussagekraft.

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