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Berufsaussichten: BWL vs. Ingenieurswissenschaften


GT-Concept

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Geschrieben

In den nächsten 6 Monaten muss ich mich für ein Studium entscheiden und bin hin und her gerissen zwischen BWL und dem Bereich der Ingenieurswissenschaften. (hauptsächlich Masch'ing, Chemie'ing und Biotech)

Da wir hier sicher eine hohe Dichte an erfolgreichen Studierten haben, wollte ich mal fragen, wie die Berufsaussichten in den beiden Sparten sind. (v.a. finanziell)

Ich weiss, dass die Fragestellung ziemlich allgemein ist, daher möchte ich einige konkretere Fragen stellen:

-Hat man als BWLler (Uni St. Gallen) genau so gute Chancen im Ausland wie als Ingenieur (ETH Zürich)? Rechnen muss man ja überall gleich, die Gesetze und Märkte unterscheiden sicher deutlich, je nach Region. (Mich interessieren v.a. Europa und Nordamerika.)

-Hat man als (fähiger) BWLler wirklich fast eine Garantie auf einen sehr hohen Lohn (ab 150'000-200'000 CHF) oder sind das nur wenige Super-Verdiener, die den Schnitt hochziehen?

-Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Chemio/Bio-Ing und Biotechnologie? Die haben ja fast identische Studenpläne.

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Geschrieben

Also eine Garantie auf einen hohen Verdient, kann dir wohl niemand geben.

Ich kenne mich mit den 2 besagten Berufen nicht aus, aber auch ich stand einmal vor der Entscheidung, was ich denn nun machen möchte.

Aus finanziellen Gründen kam dann ein Studium nicht mehr in Frage (muss meine Familie unterstützen und kann ihnen nicht noch Belastungen auferlegen) und so arbeite ich in dem Beruf, den ich gelernt habe.

Du solltest dir vorher überlegen, was du wirklich machen willst. Nur wenn du mit 100 % hinter dem Beruf stehst und auch mit vollem Elan an die Sache gehst, hast du Aussicht auf das, was du verdienen möchtest.

Gehe in dich und triff dann deine Entscheidung. Nichts ist schlimmer, als wenn du ein Studium beginnst (glaube mir BWL ist sehr trocken), was du eigentlich nicht möchtest.

Viel Erfolg :-))!

Geschrieben

Kommt für dich Wirtschaftsingenieurwesen nicht in Frage? Dafür habe ich mich entscheiden und studiere nun im ersten Semester :-))!

Geschrieben
Kommt für dich Wirtschaftsingenieurwesen nicht in Frage? Dafür habe ich mich entscheiden und studiere nun im ersten Semester :-))!

Ich glaube, in der Schweiz sieht es für die bei weitem nicht so gut aus wie in Deutschland. Das gleiche gilt übrigens für Bachelor-Ingenieure aus Hochschulen.

Noch ein paar Worte zu meinen Wahlen:

-Masch'ing: Passt vermutlich am besten zu mir. Mechanik geht mir in die Birne wie nichts anderes. Leider bezahlt die Branche nicht besonders gut.

-Chemie-Ing/Biotechnologie: Passt auch gut zu mir. Ich finde es interessant, lerne es aber nicht ganz so leicht wie Physik. Starke einheimische Pharma-Industrie. Ich weiss aber nicht wirklich, wie die konkrete Arbeit in dem Bereich aussieht.

-Elektrotechnik: Eigentlich interessant, ich habe aber nicht viel Erfahrung damit. Energietechnologie und Quantenphysik fand ich interessant, Prozessorarchitektur finde ich ätzend wie kaum etwas anderes. In meiner Nähe wohnen drei Elektroingenieure und die haben alle einen Schaden. Und ihre Kinder haben auch alle einen Schaden. Das gibt mir doch zu denken. Insgesamt gute Bezahlung.

-BWL: Das konnte ich ganz gut in der Schule, ich hatte jedoch nur wenige Stunden in dem Bereich. Super Bezahlung. Starke Banken/Versicherungs-Branche vor der Haustüre.

Für Ingenieurswissenschaften spricht für mich zusätzlich, dass die ETHZ in meiner Nähe ist und ich damit gute Chancen im Ausland habe.

BWL würde ich in St. Gallen studieren, was etwas weiter weg ist. Da ich Chancen im Ausland haben will, kommt Zürich für mich nicht in Frage. Nichts gegen die Uni Zürich, aber die HSG ist eine weltweit renommierte Institution.

Geschrieben

Wenn du gut bist, wirst du sowohl mit einem BWL-Studium als auch mit dem Studium einer Ingenieurswissenschaft viel Geld verdienen. Und du solltest nicht so stark auf das Gehalt "schielen", wenn dir der Job keinen Spaß macht, nutzt auch eine gute Bezahlung IMO nichts.

Ich habe mich für Elektrotechnik entschieden. Und nein - ich habe keinen Schaden. :D

Geschrieben

Jede Uni hat eine Studienberatung, warum fragst Du nicht dort nach, die müssten deine Fragen beantworten können.

Geschrieben

Wenn du bei der Auswahl nur nach dem (möglichen) Spitzengehalt gehst, wirst du's ziemlich sicher nicht schaffen, dieses Ziel später zu erreichen. Du kannst im Studium viel durch Ehrgeiz schaffen, aber eben nicht alles.

Ich sehs bei mir im Studiengang oft genug, wie solche Kandidaten abbrechen - du musst dein Fach mögen, sonst wirds nichts.

bez. Uni St.Gallen: Ich find die Uni schön, die geographische Lage auch, aber die Verteilung M:W Studenten von 5:1 bis 7:1 an der gesamten Uni plus eine Stadt, die nichtmal ansatzweise Studenten etwas bieten kann (ausser einem "Tanzlokal"), das waren für mich zwei Punkte, die gegen das Studium dort sprechen. (Hab mich für International Affairs beworben, Test gemacht und bestanden, aber mich aus besagten Gründen gegen das Studium dort entschieden).

Geschrieben

Am besten beides machen :wink: Wobei im Zweifel haben die Ing-Wissenschaften den besseren Ruf und bieten vor allem mit einer BWL Zusatzausbildung (egal was auch immer) die besten Chancen.

Aber Spass machen sollte das Studium schon zu einem gewissen Grad, sonst wirds eh nix. Und das hängt von deinen Neigungen und Kenntnissen ab. Und wie der Arbeitsmarkt in 5-7 Jahren aussieht, weiss man eh nicht.

Aber schlussendlich ist es oftmals auch nebensächlich was man studiert hat, Hauptsache überhaupt studiert und das an einer renommierten Uni.

Geschrieben

Richtig! Du musst das was du da im Studium machst wirklich auch voll von Herzen machen, dann kann der Erfolg von alleine kommen, wenn du dich aber nur durchquälst wirst du nie so gut werden, dass du ein Spitzengehalt bekommst.

Die Frage BWL oder Ing., also hier in Deutschland würde ich dir zum Ing. raten, wenn ich dir berhaupt einen Rat geben würde außer oben gesagtes. In der Schweiz kenn ich den Markt nicht gut genug und weiß auch nicht, ob für dich ein Leben außerhalb der Schweiz dauerhaft in Frage kommt. Sowohl die ETH als auch die HSG sind europaweit ein Begriff, da machst du mit beiden sicherlich nichts falsch.

Geschrieben
Jede Uni hat eine Studienberatung, warum fragst Du nicht dort nach, die müssten deine Fragen beantworten können.

Ich frage überall, wo ich kann. Aber bis jetzt habe ich von Privatpersonen meistens besseren Rat bekommen, als von offizieller Seite. Kommt mir auf jeden Fall so vor.

aber die Verteilung M:W Studenten von 5:1 bis 7:1

Ander ETH sind es eher 10:1 oder 20:1, aber sollte man den Beruf wirklich nach der Frauenquote im Studium wählen? Das Departement Materialwissenschaften der ETHZ wirbt primär mit der höchsten Frauenquote der ganzen Hochschule, aber von den 40% sieht die Mehrheit nicht gerade umwerfend aus.

Die Situation der Ingenieure in der Schweiz ist sehr gut. Es gibt einen Ingenieurs-Mangel und mit der ETHZ und EPFL zwei Top-Unis auf dem Gebiet. Es gibt in der Schweiz eine sehr starke Chemie/Pharma-Branche und auch auf dem Gebiet des Maschinenbaus sieht es nicht schlecht aus. Ausserdem gibt es in der Schweiz Arbeitsplätze in praktisch jedem Bereich der Spitzentechnologie.

Die momentanen Hochschul-Abhänger finden in 3 Monaten fast alle einen Job und können mit einem Anfangs-Lohn um 75k CHF rechnen.

Was BWL angeht, da kenne ich mich nicht so gut aus, aber es gibt in der Schweiz genug grosse Banken und Versicherungen.

Aber ich habe mal gehört, dass die Arbeitsplätze dort unsicher geworden sind und die Top-Verdiener häufig aus dem Ausland kommen. Den Grund dafür habe ich vergessen, ich glaube aber, es hatte etwas mit der Ausbildung an den Hochschulen zu tun.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo GT-Concept,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Aber schlussendlich ist es oftmals auch nebensächlich was man studiert hat, Hauptsache überhaupt studiert und das an einer renommierten Uni.

Ziemlich gewagte Behauptung, zumindest wenn man halbwegs mit Ehrgeiz an die Uni kommt.

Es gibt zum Einen die, die nur deshalb studieren weil sie keine Lust auf Arbeiten haben und zum Anderen gibt es engagierte Leute mit klaren Vorstellungen und Zielen.

Ich studiere in Duisburg BWL (Platz 2 im deutschlandweiten Ranking für BWL) und habe bereits viele Leute kennen gelernt, die nur wegen den Rennommé dort studieren. Nur leider haben die nicht so richtig Lust auf BWL und werden deshalb auch spätestens nach den ersten beiden Semestern merken, dass der Zug abgefahren ist.

Heute ist das Studium kein Zuckerschlecken mehr, schon garnicht der Bachelor-Studiengang. Die Abbrecherquoten sprechen da für sich. :wink:

"Hauptsache studieren" ist demnach in der Regel der falsche weg.

Wenn Interesse besteht, kann ich mal eine Graphik hochladen, auf der die Einstellungskriterien eines Unternehmens stehen.

Der Name der Hochschule stand jedenfalls recht weit im unteren Mittelfeld. :wink:

PS: Frauenquote 47%W / 53%M. :DO:-)

Geschrieben
aber sollte man den Beruf wirklich nach der Frauenquote im Studium wählen?

Ich wollte damit eigentlich ausdrücken, dass du auch noch ein Leben während dem Studium und außerhalb der Bibliothek führen wirst. Und wenn eine Stadt in der Hinsicht nichts zu bieten hat, ist sie die falsche Wahl. Damit du ein gutes Studium ablegen kannst, solltest du dir ein optimales Umfeld aussuchen. Dazu zählen mE auch Faktoren, die auf den ersten Blick nicht wirklich ausschlaggebend erscheinen. Du musst auch mal abschalten, man kann nicht immer nur durchlernen und dann schlafen gehen. Klar, Du gehst mit Ehrgeiz an dein Studium ran, ich bin ehrgeizig geblieben und trotzdem will ich abends mal schön einen Trinken gehen und dabei nach Möglichkeit nicht den kompletten Hörsaal wiedertreffen.

In Zürich ist die Sachlage anders, weil Zürich eine große Stadt ist mit einem umfassenden Nachtleben. Das gibt es in SG nach allem, was ich gesehen habe nicht - der einzige Vorzug, den diese Stadt bietet ist, dass du schnell in Italien, schnell beim Skifahren und schnell am Bodensee bist.

btw: Ich habe nicht selten davon gehört, dass man im Studium die Frau fürs Leben findet. :wink: Ausserdem kann eine Beziehung in stressigen Momenten im Studium Einiges. Und bei all den anderen Vorzügen: Warum sollte man in dieser Hinsicht seine Chancen nicht optimieren? 8) Alles in allem bereue ich meine Entscheidung keinen Meter, nicht an der HSG zu sein.

Geschrieben

Frau fürs Leben? Was glaubst du, wozu ich das ganze Geld und die fetten Karren und die teuren Anzüge will? :D

EDIT

Weiss einer, wie es mit studieren im Ausland aussieht an der HSG? An der ETH ist das möglich, aber teilweise verliert man dann Zeit, weil der Besuch aller ETH-Vorlesungen des Studiums vorgeschrieben ist und man das dann nachholen muss, oder?

Geschrieben
In den nächsten 6 Monaten muss ich mich für ein Studium entscheiden und bin hin und her gerissen zwischen BWL und dem Bereich der Ingenieurswissenschaften. (hauptsächlich Masch'ing, Chemie'ing und Biotech)

Da wir hier sicher eine hohe Dichte an erfolgreichen Studierten haben, wollte ich mal fragen, wie die Berufsaussichten in den beiden Sparten sind. (v.a. finanziell)

Ich weiss, dass die Fragestellung ziemlich allgemein ist, daher möchte ich einige konkretere Fragen stellen:

-Hat man als BWLler (Uni St. Gallen) genau so gute Chancen im Ausland wie als Ingenieur (ETH Zürich)? Rechnen muss man ja überall gleich, die Gesetze und Märkte unterscheiden sicher deutlich, je nach Region. (Mich interessieren v.a. Europa und Nordamerika.)

-Hat man als (fähiger) BWLler wirklich fast eine Garantie auf einen sehr hohen Lohn (ab 150'000-200'000 CHF) oder sind das nur wenige Super-Verdiener, die den Schnitt hochziehen?

-Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Chemio/Bio-Ing und Biotechnologie? Die haben ja fast identische Studenpläne.

Ich bin einigermaßen erschrocken über deine Intention zum Studium.

Meiner Meinung nach bist Du noch nicht reif genug dafür, da Du den tieferen Sinn einer qualifizierten Ausbildung nicht begriffen hast.

Studium heisst: Höchstmögliche Qualifikation bei gleichzeitiger Ahnungslosigkeit beim Start in die Arbeitswelt.

Die richtigen Herausforderungen kommen erst nach dem Studium.

Da tust Du etwas ungeliebtes, verdienst noch nix und hast möglicherweise 'nen Ar..h zum Vorgesetzten. Toll, gelle? Aber gar nicht so selten.

Was willst Du dann machen? Neue Stelle suchen? Nach dem zweiten Wechsel giltst Du als nicht belastbar und verbaust dir so manches.

Da ist es doch besser, man hat zumindest eine feste Grösse im Job: Nämlich die Liebe zum Fachgebiet.

Du m_u_s_s_t das, was Du tust lieben, sonst wirst Du in deiner Profession nur Mittelmaß sein.

Mittelmäßige Leistung heisst auch mittelmäßige Vergütung.

Wenn Du voll in deinem Job aufgehst, dann kommt der Erfolg fast zwangsläufig.

Über die Zukunftsaussichten einer Berufssparte kann dir n_i_e_m_a_n_d eine annähernd verlässliche Aussage machen.

Wenn das jemand vorgibt zu können, dann mache einen Bogen um ihn.

Vor 10 Jahren hat man vor dem Studium des Bauingenieurwesens gewarnt.

Heute werden gute Bauingenieure händeringend gesucht.

BWler waren die letzten 10 Jahre die Top-Berufsgruppe, besonders im Bankensektor.

In nächster Zeit werden diese die Physiker im Taxi und in der Frittenbude ablösen :wink:. Kam auch über Nacht.

Wenn Du die Möglichkeit hast, das was Du am liebsten tust, auch beruflich zu verfolgen, dann gehst Du deiner persönlichen Neigung nach.

Das ist der wesentlichste Baustein zum erfolgreichen Studium.

Ansonsten kann ich nur raten: Scheuklappen auf, Turbo rein und volles Tempo durchs Studium.

Je kürzer dein Studium wird, desto mehr Eindruck schindest Du in den Personalabteilungen.

Zeig denen, dass Du anpacken kannst, nichts auf die lange Bank schiebst und verantwortlich handelst.

Versuche einen Teil deines Studiums im Ausland zu absolvieren. Damit zeigst Du, dass Du keine Angst vor neuen Ufern hast.

Den Gedanken an eine "rennomierte" Hochschule würde ich ganz hinten anstellen.

Mache aber bitte nicht den Fehler, dein Studium nach aktuellen Gehaltstabellen auszuwählen. Das sind nur Momentaufnahmen.

Viel Glück beim Start in die berufliche Zukunft wünscht

Wolfgang

Geschrieben

Konfuzius sagt: Mach dein Hobby zum Beruf und du wirst nie Arbeiten müssen.

Ganz ehrlich, ich stimme Alpinchen da voll zu, auch wenn ich es vorher schonmal geschrieben habe: Wenn du Spass an deiner Arbeit hast dann wird der Erfolg kommen, wenn du keinen Spass daran hast, dich dein Studium, die Leute im Studium und das spätere Arbeitsleben nur ankotzt dann hilft auch keine Million Franken! Dann gehst ein und wirst keinen Erfolg haben.

Ich plaudere mal ein wenig aus dem Nähkästchen:

Ich selbst habe mit Elektrotechnik begonnen, nach einem halben Jahr hab ich gemerkt, dass ich weder mit der Materie noch mit den Leuten was anfangen kann. Dann kam ein Wechsel zu was ganz anderem, ich hab angefangen im Krankenhaus zu arbeiten, im Vergleich zu davor (BMW Entwicklungsabteilung) habe ich jetzt keinen M5 mehr Probegefahren sondern Betten geschoben und Windeln gewechselt. Dann kam das Medizinstudium, schei$e viel Auswendiglernen (liegt mir eigentlich überhaupt nicht, aber, oh Wunder, es klappt meist einwandfrei) und was ganz anderes als ich bisher gemacht hab. Mit die geilsten Leute der Welt kennengelernt (unter anderem auch meine Freundin) und ich hab trotz eines anstrengenden Studiums und viel Arbeit nebenbei einen Mordsspass! Finanziell gesehen war es zu Beginn eine echt dumme Entscheidung, hätte ich E-Technik durchgezogen wäre ich ca jetzt wahrscheinlich bei BMW übernommen worden, 40k Euro im Jahr. So werde ich noch ca. 3 Jahre studieren und mehr oder weniger nichts verdienen. ABER! mittlerweile habe ich auch innerhalb der Medizin meine Kontakte, ich werde aktuell für einen Forschungsaufenthalt in der Schweiz bezahlt, ich habe zur Halbzeit meines Studiums bereits 2 Verträge für Assistensarztstellen vorliegen und ich habe Mentoren gefunden die mir absolute Rückendeckung geben was meine Zukunft angeht. Ich kann mir momentan meines Jobs späters sehr sicher sein, und finanziell werde ich MEINE E-Technik alternative wohl auch noch einholen.

Gute Freunde die E-Technik mit soviel Elan machen wie ich Medizin stehen allerdings in ihrem Fach ähnlich gut da wie ich. Aber da ist einfach nur die Motivation "schuld".

Geld kann nur sehr wenige Menschen motivieren, ich würde sogar sagen Geld motiviert vielleicht ein paar Tausen auf dieser Welt. Alle anderen sind zwar kurzfristig von der Kohle begeistert aber die Ernüchterung kommt oft schnell. Ich weiss nicht wie du dich da selbst einschätzt. Ich würde dir persönlich als erste auch raten dich mit deinen nächsten Verwandten und Bekannten zusammen zu setzen. Dann sag ihnen sie sollen dir klipp und klar ganz frei raus und ehrlich ihre Meinung über dich sagen. Kannst du einer der BWL'er werden die ohne Wimpernzucken 1000 Leute entlassen? Kannst du dich auch noch nach der Arbeit für eine Problemlösung bei dem Motor den du gerade mitentwickelst begeistern? Was bist du für ein Typ?

Geschrieben

Sich das Studium nach dem potentiellen Gehalt auszusuchen ist ein schlechter Ansatz.

Mach das, was Dir Spaß macht bzw. von dem Du den Eindruck hast, dass es Spaß machen wird und informiere Dich ausführlich. Das scheint mir bisher nicht der Fall zu sein.

Studienberatungen durch den jeweiligen Beauftragten der Uni bringen meiner Meinung nach nix. Geh in die jeweiligen Fachschaften und sprich dort mit den Studenten. Am besten vorher dort anrufen und einen Termin ausmachen.

Schau Dir jeweils ein paar Skripte an und setz Dich ruhig in ein paar Vorlesungen (z.B. TM, HM, Thermo bei den Ingenieuren). Du wirst inhaltlich nicht viel verstehen, aber Du bekommst wichtige Eindrücke.

Für ein Ingenieurstudium brauchst Du i.d.R. ein Praktikum (6-8 Wochen) vor dem Start. Praktikatenrichtlinien besorgen und exakt befolgen, sonst darfst Du nochmal ran. Die Einteilung unterscheidet sich von Uni zu Uni und Fach zu Fach.

Schau Dich auch mal im Bekanntenkreis um. Vielleicht kannst Du direkt in den einen oder anderen Betrieb reinschauen. Oder informiere Dich direkt bei Unternehmen der Branchen, die Dich interessieren könnten.

Geschrieben

Meiner Meinung nach bist Du noch nicht reif genug dafür, da Du den tieferen Sinn einer qualifizierten Ausbildung nicht begriffen hast.

Ich denke, da lehnst du dich etwas zu sehr aus dem Fenster. Kennst du mich? Weisst du, warum ich so denke, wie ich denke? Hast du darüber nachgedacht, warum ich so denke?

Wenn man etwas will, was man nicht hat, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man bekommt es geschenkt oder man muss es sich selbst nehmen. Schenken wird es mir keiner.

Da tust Du etwas ungeliebtes, verdienst noch nix und hast möglicherweise 'nen Ar..h zum Vorgesetzten. Toll, gelle? Aber gar nicht so selten.

Was willst Du dann machen? Neue Stelle suchen?

Durchbeissen. Das ist nicht lustig, aber glaub mir, im Durchbeissen hab ich Übung.

BWler waren die letzten 10 Jahre die Top-Berufsgruppe, besonders im Bankensektor.

In nächster Zeit werden diese die Physiker im Taxi und in der Frittenbude ablösen

Gibt es da Zahlen oder ist das nur Werbung der TUs? Die BWLler haben an den "Info"-Tagen nämlich immer das Gegenteil behauptet.

(Das kotzt mich übrigens wirklich an. Die Unis informieren nicht, sie werben. An der ETH haben sie in fast jeder Vorstellung Listen mit bekannten CEOs aus dem entsprechenden Gebiet gezeigt, aber über das Berufsbild wurde bei genau einer gesprochen.)

Konfuzius sagt: Mach dein Hobby zum Beruf und du wirst nie Arbeiten müssen.

Mein Karatelehrer sagt: Wenn man sein Hobby zum Beruf macht, dann muss man sich um den Papierkram kümmern, sich fragen, ob am Ende des Tages genug Geld zum Leben reingekommen ist und sich mit Verbands-Funktionären mit Allmachts-Fantasien herumschlagen. Höchst wahrscheinlich wird man nie wieder so viel Spass an der Sache haben, wie der Schüler, der sich im Karate nur um Karate kümmern kann, weil er beruflich den finanziell sicheren Weg gegangen ist.

Ich möchte mich aber noch für eure Hilfe bedanken. Nehmt hier bitte nichts persönlich. Ihr werdet wohl verstehen, dass ich eure Argumente kontern will um zu testen, ob da wirklich etwas dahinter steht oder ob das nur schnell hingeschriebene Phrasen sind.

EDIT

Mach das, was Dir Spaß macht bzw. von dem Du den Eindruck hast, dass es Spaß machen wird und informiere Dich ausführlich. Das scheint mir bisher nicht der Fall zu sein.

Was glaubst du, warum Medizin und Jura nicht auf meiner Liste stehen? Weil man da so schlecht verdient? Ist es so schwer zu glauben, dass sich jemand für Natur- und für Geisteswissenschaften interessiert?

Für ein Ingenieurstudium brauchst Du i.d.R. ein Praktikum (6-8 Wochen) vor dem Start. Praktikatenrichtlinien besorgen und exakt befolgen, sonst darfst Du nochmal ran. Die Einteilung unterscheidet sich von Uni zu Uni und Fach zu Fach.

An der ETH genügt ein Maturzeugnis, soweit ich weiss.

Geschrieben
Durchbeissen. Das ist nicht lustig, aber glaub mir, im Durchbeissen hab ich Übung.
Diesem Irrglauben würde ich nicht unterliegen. Du hast Recht, es gibt wirklich Durststrecken und da muss man durch, genauso wie die "Nicht-aufgeben"-Einstellung etwas für sich hat. Aber es ist auf lange Frist unglaublich zermürbend. Und summiert sich das in mehreren Bereichen auf, ist auch ein dicker Panzer ganz schnell durchstossen.

Genau das Gegenteil berichteten die BWLer

Ist doch ganz klar. Würdest du freiwillig zugeben, dass dein Studiengang in Zukunft nicht der gefragteste sein könnte? Die Passion vereint sich da manchmal schnell mit subjektiven Eindrücken.

Warum hier viele das selbe schreiben liegt einfach daran, dass du im ersten Post die Einstellung vermittelt hast "Wo kann ich später am Besten abkassieren?" - "Also studier ich das." Diese Rechnung geht nicht auf. Du solltest unbedingt nach deinen wahren Interessen schauen, was du später wirklich mal gerne machen würdest ("Viel Geld verdienen" zählt nicht!). Und danach solltest du gehen, egal welcher Bereich es dann schlussendlich wird, das musst du dir einfach vor Augen halten.

Geschrieben

Hallo GT-Concept,

du willst keinen Rat, du willst deinen grundsätzlichen Ansatz bestätigen lassen (Geld ist das wichtigste, sonst nix!).

Du erkennst den Stellenwert von Lebenserfahrung noch nicht.

Macht nix, kommt im Laufe der Jahre (so in ca. 30 bis 40 Jahren).

Wenn ich meine Einschätzung niederschreibe, dann lehne ich mich nicht aus dem Fenster, ich gebe in komprimierter Form meine Erfahrungen wieder.

Diese Erfahrungen und Erkenntnisse resultieren aus von mir gemachten Fehlern.

Aus dem Fenster lehnst Du dich. Dir fehlt aber noch das Gegengewicht, kommt aber auch noch. Ich hoffe, dass Du trotzdem nicht raus fällst.

Bis dahin wünsche ich dir, dass Du dir nicht zu weh tust und eine für dich richtige Wahl des Studienganges triffst.

Grüsse

Wolfgang

p.s.: Du hast mitbekommen, das der Tenor der Antworten immer der selbe ist?

Geschrieben
du willst keinen Rat, du willst deinen grundsätzlichen Ansatz bestätigen lassen (Geld ist das wichtigste, sonst nix!).

1. Wenn ich nur auf das Geld achte, warum kommen für mich Medizin und Jura nicht in Frage?

2. Wenn ich einen etwas provokativen Ton anschlagen muss, damit die Leute mal mit ihren Argumenten rausrücken und nicht nur Phrasen dreschen, dann mache ich das. Ich weiss auch nicht, warum es so ist, aber wenn man es nicht tut, dann hört man wirklich nur Meinungen und keine Gründe.

EDIT

p.s.: Du hast mitbekommen, das der Tenor der Antworten immer der selbe ist?

1. Die Leute widersprechen sich.

2. Ich habe in den für jeden vorgeschlagenen Studiengang wichtigen Fächern gute Noten.

3. Der Tonor ist eigentlich nicht die Antwort auf meine Frage.

Geschrieben

Hallo GT-Concept,

es mag sogar Fächer geben, die dir nicht liegen. Vielleicht kannst Du auch kein Blut sehen:wink:.

Vielleicht ist Jura für dich zu abstrakt, hat ja gemeinhin nicht mehr viel zu tun mit gesundem Menschenverstand.

Deine Äusserung, dass man Menschen nur mit Provokation zu einer verwertbaren Aussage bringt, zeugt meiner Einschätzung nach von Unreife.

Warum muss man für die Aussage, dass man nur in den Berufen Höchstleistung erbringen wird, welche man liebt, einen "Beweis" erbringen?

Warum ist ein "Beweis" erforderlich für die Aussage, dass die besten das meiste verdienen?

Wer das nicht versteht, kann an einer wie gerade geführten Diskussion gar nicht teilnehmen, da er die einfachsten Zusammenhänge nicht versteht / verstehen will.

Am besten wird sein, wenn Du BWL studierst und mir später erzählen kannst, dass Fa. XYZ nichts taugt, weil sie nur 8% Gewinn abgeworfen hat

entgegen deiner Annahme, dass es 9,1% hätten sein sollen.

Junge, komm mal runter von deinem hohen Ross und rutsche noch mal auf den Knien durch die Kinderstube.

Übrigens, das was Du unter "Durchbeissen" verstehst ist ein Spaziergang gegen das, was noch auf dich zukommt.

Ich weiss, ich kenne dich nicht, Du bist derjenige Abiturient, der wirklich......durchbeissen...... Höchstleistung.... ach was weiss ich noch....

Das Leben wird dich schon auf's rechte Mass Stutzen.

Grüsse (ich muss jetzt F1 sehen)

Wolfgang

Geschrieben

(Das kotzt mich übrigens wirklich an. Die Unis informieren nicht, sie werben. An der ETH haben sie in fast jeder Vorstellung Listen mit bekannten CEOs aus dem entsprechenden Gebiet gezeigt, aber über das Berufsbild wurde bei genau einer gesprochen.)

Sicher, da verwechselst Du auch Unis mit Schulen.

Bei mir in der Schule war es so dass die (meisten) Lehrer immer versuchten ihre Schüler möglichst gut fördern und aufs Leben vorzubereitet. Das waren soziale Motive. Ich hatte Lehrer die sich richtig für mich reingekniet haben und zu denen hab ich bis heute noch guten Kontakt!

Unis sind wie Fabriken. Da hast Du keinen Namen, nur eine Matrikelnummer. Dem Prof kanns egal sein, der wird dich ausserhalb der Sprechstunden eh nie kennenlernen. Wie denn auch bei mehreren Hundert Komilitonnen in einer Vorlesung? Und die Verwaltung hat auch anderes zu tun als sich Gedanken um deine persönliche Zukunft zu machen, die müssten für ihre Gelder kämpfen, die Studiengänge fülle und dann muss man noch bei den Uni-Rankings möglichst gut ankommen.

Ich hab auch noch nie erlebt dass sich eine Uni bei ihren Studenten dafür entschuldigt hat ihnen Sachen versprochen zu haben die sie dann im Studium nicht halten konnte. X-)

Mach also am besten das was die am meisten liegt, Notfalls wechsel die Uni oder den Studiengang, das machen jedes Semster zig Tausende. :wink:

Sorry, ein Patentrezept gibts nunmal nicht... :(

Geschrieben
1. Wenn ich nur auf das Geld achte, warum kommen für mich Medizin und Jura nicht in Frage?

Weil du mit Medizin und Jura ohne wirkliche Leidenschaft kein Geld verdienen kannst! (Genauso wie in Maschbau oder Biotech) Und scheinbar hast du für diese beiden Fächer dann eben schon jetzt kein Interesse. Freu dich, macht deine Entscheidung schonmal leichter.

Wofür willst du Gründe hören? Wir können dir hier nicht sagen wofür du besser geeignet bist. Wie soll das gehen? Du sagst ja selbts, dass wir dich nicht kennen. Deshalb auch mein Vorschlag, dass du selbst dein privates Umfeld befragst. Dort kann dir eine gut Einschätzunge gegeben werden.

Wenn du meinst, dass es nur eine leere Phrase ist, dass du ohne Liebe zum Beruf kaum erfolgreich und glücklich werden kannst dann tu das. Echte Argumente dafür wird es wohl nicht geben, außer dass ein glücklicher Mitarbeiter immer bessere Leistung bringen wird als ein unglücklicher, dass ein motivierter Mitarbeiter besser sein wird als ein unmotivierter. Aber das dürfte jemandem wie dir doch auch einleuchten, oder nicht?

Sowohl die ETH als auch die HSG sind europaweit bekannt. Das weißt du selbst auch. Kannst dir dazu gängige Rankings durchlesen. Ob St. Gallen dir als Unistadt gefällt musst du selbst eintscheiden, das kommt auch immer darauf an was man für ein Typ ist. Der eine kann nur in der Großstadt wie Zürich, den andren nervt die Städterei und kann nur in nem Dorf glücklich werden (für den ist dann evtl. St. Gallen schon zu groß). Diese Faktoren musst du aber selbst für dich herausfinden!!

Ausreichend Geld verdienen kannst du wenn du gut bist in nahezu jedem Beruf! Das kommt wirklich nur auf deine Fähigkeiten und deine Persönlichkeit an.

Geschrieben
Deine Äusserung, dass man Menschen nur mit Provokation zu einer verwertbaren Aussage bringt, zeugt meiner Einschätzung nach von Unreife.

Warum muss man für die Aussage, dass man nur in den Berufen Höchstleistung erbringen wird, welche man liebt, einen "Beweis" erbringen?

Warum ist ein "Beweis" erforderlich für die Aussage, dass die besten das meiste verdienen?

Wer das nicht versteht, kann an einer wie gerade geführten Diskussion gar nicht teilnehmen, da er die einfachsten Zusammenhänge nicht versteht / verstehen will.

Das mit dem Provozieren basiert auf Beobachtung.

Der Zusammenhang zwischen Spass und Leistung stimmt übrigens nicht. Das kann ich bei mir selbst beobachten. Ich mache lieber Sport als Mathe und bin in Mathe trotzdem eine Note besser.

Übrigens, das was Du unter "Durchbeissen" verstehst ist ein Spaziergang gegen das, was noch auf dich zukommt.

Ich weiss, ich kenne dich nicht, Du bist derjenige Abiturient, der wirklich......durchbeissen...... Höchstleistung.... ach was weiss ich noch....

Das Leben wird dich schon auf's rechte Mass Stutzen.

Woher nimmst du eigentlich die Arroganz, so von oben herab über mich zu urteilen?

Ich sage ja auch nicht, dass ich 10jährige kenne, die schon mehr durchgemacht haben als du, auch wenn es vermutlich stimmt.

EDIT

Die ursprüngliche Frage war eigentlich, wie die Berufsaussichten für angehende BWLler und Ingenieure aussehen und nicht, ob das das richtige Kriterium für die Wahl eines Studiums ist.

Geschrieben
Die ursprüngliche Frage war eigentlich, wie die Berufsaussichten für angehende BWLler und Ingenieure aussehen und nicht, ob das das richtige Kriterium für die Wahl eines Studiums ist.

Das hat man Dir bereits erklärt. :wink: Erstens kann Dir niemand sagen wie der Arbeitsmarkt in 7 Jahren aussieht und zweitens ist die Bezeichnung "angehende BWL'er" ziemlich unrezise.

Du kannst Dich auf Steuerlehre oder auf Logistik spezialisieren, zum Beispiel wenn Du den Master machen willst. (um nur mal ein Beispiel zu nennen). Beides hat im späteren Berufsleben recht wenig miteinander zu tun.

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