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Karl

Fahrbericht Lamborghini Gallardo LP560-4

Empfohlene Beiträge

G1zM0
Geschrieben

Doch kann man. Mit dem richtigen zwischen Gas brauchst du nichtmal kuppeln.

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  • Ähnliche Themen

    • F40org
      Basierend und anknüpfend an das traumhafte Event des letzten Jahres

      http://www.carpassion.com/de/forum/carpassion-com-events/29126-vip-treffen-engadin-st-moritz.html

      machten es kkswisslight und kkswiss letztes Wocheende wieder wahr und vereinten den schon eingeschworenen Kreis zum Treffen. Diesmal war unseres Ausgangspunkt das wunderschöne Alpenhotel Bitschnau in Schruns in Vorarlberg (www.bitschnau.at). Die alte Runde wurde noch durch sehr nette und liebenswürdige - teils sehr ess- und trinkfesten - Usern ergänzt. Kompliment schon hier an die Veranstalter: Perfekte Runde - Ihr habt ein sehr glückliches Händchen dafür.

      Diese User nahmen teil:

      kkswisslight
      kkswiss

      ACD/C mit Frau
      CountachQV mit Frau
      F40org mit Frau
      Kai360
      K-L-M
      Loni mit Bängeli
      matelko
      Max S.
      mecki
      MikeMuc mit Frau
      skr mit Frau

      sowie noch ein befreundetes - nicht CP - Päarchen des Veranstalters

      Achso - und natürlich Rudi, der doch etwas mehr war als nur der der uns die Zimmer vermietete und fürs Essen sorgte.


      Ich zitiere jetzt einfach mal einen Teilnehmer:

      ......Also dann ich. Was soll man zu diesem Wochenende im Montafon großartig schreiben?

      Okay, ihr vermutet es alle: es war mal wieder PERFEKT.


      Und das, obwohl es eigentlich die ganze Zeit geregnet hat.

      Oder vielleicht WEIL es die ganze Zeit geregnet hat?


      Unser herzlicher Dank gilt kkswisslight und kkswiss, die uns dieses wunderbare Wochenende beschert haben. Natürlich auch Rudi, der unser Profi-Organisationsteam in idealer Weise ergänzt hat. Das Hotel war spitze, das Essen noch besser, die Wanderung zur Hütte, der Hüttenabend und die anschließende "Abfahrt" nicht zu toppen und die CP-Runde - wie erwartet - die Harmonie pur und selbst das "Ersatzprogramm" hat uns restlos begeistert. Kurz, es wird uns lange in Erinnerung bleiben.

      Einziger Kritikpunkt: mein Wellness-Marathon wurde am Samstag unschön durch so eine blöde Autofahrerei unterbrochen. ......


      Bilder gibt es von meiner Seite leider nicht sehr viele - ABER - unsere beiden Profipaparazzis hatten beim Rahmen- und Ersatzprogramm neben den in der Garage stehenden Autos genug zu fotografieren und zu filmen was sicherlich im Laufe der Woche auch hier erscheinen wird.

      Wie letztes Jahr gab es auch diesmal wieder ein paar nette Überraschung schon beim Betreten des Hotelzimmers.

      Schöne Grüße aus der Schweiz wurden uns da präsentiert.




      Hier noch die große Bilderausbeute meinerseits während der Ausfahrt am Samstag. Unschwer zu erkennen - es war NASS. Für die Semi-Slick-Fahrer und die Fahrer von Fahrzeugen mit sehr viel Drehmoment nicht wirklich ein Vergnüngen.








      Am Abreisetag fiel mir dieses emsig arbeitende Team auf. Mein Fazit: Das Falten eines Cobraverdecks in Kofferraumverträgliche Abmessungen will wohl überlegt sein.






      Bei Traumwetter genossen - je nach Routenplanung - noch einige Teilnehmer eine wunderschöne Fahrt durch die Alpen.

      ...und immer dem Schnee entgegen.


    • NOS_VIPER
      Hallo,

      ich bin von meinem Italienurlaub zurück und habe da meinen schönsten Tag in meinem Leben erleben dürfen. Eigentlich waren
      wir in Rimini untergebracht, nur war da tote Hose, also suchten wir uns Ausflüge die man mit den öffentlichen ohne große
      Umstände erreichen konnte. An einem Tag fuhren wir nach Bologna und da fiel mir ein, das doch Lamborghini nicht so weit ent-
      fernt ist. Nach dem wir einen Taschendieb enttarnt hatten und unser Gepäck vollständig bei uns blieb fanden wir den örtlichen
      Busbahnhof und lösten einen Fahrschein nach S. Agata.

      Da angekommen standen wir auch recht schnell vor dem Werk. Es war ein Anblick den man eigentlich nur aus Prospekten,
      Zeitschriften oder ähnlichem kannte. Nun schlug mein Herz höher und schon entdeckte ich einen Diablo Roadster. Herrlich.
      Und direkt vor dem Hauptgebäude parkte noch ein weißer Gallardo Spyder.

      Leider erwischten wir bei unserem spontanen Besuch die Mittagspause und so setzen wir uns halt die verbleibende Stunde auf
      eine Wiese nahe dem Werk und genossen die Sonne. Doch bevor wir das taten musste ich erst mal die Emotionen verarbeiten
      die der weiße LP640 in mir auslöste als er uns entgegen kam und auf das Werksgelände fuhr. A new Lamborghini was born

      Während der Zeit, die wir die Stunde auf der Wiese verbrachten, genoss ich die Soundkulisse der LP560-4 und LP640 die an
      uns vorbeifuhren und auf Testfahrt geschickt wurden. Es waren insgesamt 6 Stiere die an uns vorbei dröhnten. Meine Nacken-
      haare wollten nicht so recht zur Ruhe kommen. Es war so gigantisch so viele Lambos zu sehen. Es war für mich etwas ganz
      besonderes.

      Als es dann endlich kurz vor halb 3 war gingen wir wieder zu dem Museum. Der weiße Gallardo Spyder wurde gerade mit Kamera-
      equipment beladen und wurde anschließend angelassen. Herrlich. Einfach schön. Als er hinter dem Werk verschwand löste
      ich nun also 2 Tickets für das Museum. Es war mir eine Ehre eine Reise durch die Zeit von Lamborghini zu machen. Es war schön
      die Formen zu bestaunen. Wie schön doch so ein 400 GT, Miura oder Countach ist. Auch all die anderen Modelle. Nach
      dem ich die untere Etage ausgiebig genossen hatte sind wir eine Etage höher und hier wurde alles noch mal „schlimmer“. Da
      waren also die Lambos die mir am besten gefallen. Ich wusste nicht wo man hingucken sollte. Meine Ohren sagten mir „Guck
      aus dem Fenster und sieh Dir die LP560-4 an. Oder da den gelben Murciélago!“ Meine Augen schrieen danach das Miura Concept,
      Den GT, den RGT, den SVR, den LP640 und den Reventón auf einmal ansehen zu wollen. Als ich wieder Herr meiner Sinne war,
      fing ich an, ein Auto nach dem anderen anzusehen. Zu erkunden und zu genießen. Wie imposant doch der RGT ist. Ohne
      Sponsoren gefällt er mir am besten. Er ist wirklich einfach nur Schwarz, Flach, Breit und Respekteinflössend.

      An dem Tag sah ich zum ersten mal einen Reventón und kann ihm beim besten willen nichts schlechtes abgewinnen. Er ist toll

      Dann drängte leider die Uhr. Doch wir entschieden uns einen Bus später zu nehmen und noch paar Lambos beim fahren zu zu
      sehen. Es war doch überwältigend wenn sich mal 2 LP560-4 aus dem Werk jagten... Also wieder runter und.... alles um mich
      herum setzte aus... Da stand Valentino Balboni. Der Mann der für mich für Lamborghini steht. Also schnell die Kamera an und
      ein Foto. Als er mit dem Gespräch fertig war, war im Begriff das Museum zu verlassen. Ich war wie in Trance, also musste
      meine Freundin ihn ansprechen und fragen ob er sich mit mir fotografieren lassen würde. Er bejahte das sehr freundlich. Als
      ich nun wieder Herr über mein Gehirn und Zunge war, fing ich an mit ihm englisch zu sprechen, und als ich ihm erzählte, das
      ich ihn vor 3 Jahren in Oschersleben bei der GTR Supertrophy traf, redete er deutsch mit mir weiter. Ich redete noch ein
      bisschen mit ihm und stellte wieder fest, dass er immer noch so fest auf dem Boden steht und sich über jeden Besuch freut wie
      vor 3 Jahren. Er erfreut sich an jeder Begeisterung anderer Lamborghinifans.

      Dann fragte er mich ob ich mir denn schon das Werk angesehen habe. Ich verneinte es, denn ich hatte keine Gelegenheit mich
      vorher anzumelden. Da fragte er am Empfang ob noch eine Führung ist und sagte mir dann das nur noch eine auf italienisch ist.
      Ob ich sie mir jedoch trotzdem das Werk ansehen möchte. Klar! Ich war hin und weg. Auch wenn ich nix verstehe, einen Blick
      in die heiligen Hallen werfen zu dürfen, das wäre doch was. Also bejahte ich und da fragte die Empfangsdame ob ich dafür schon
      gezahlt habe und da winkt Valentino ab und sagt was auf italienisch zu ihr. Wie sich herausstellte, sagte er, wir gehören zu ihm
      und es geht schon klar. Ich war sprachlos.

      Es war ein Tag der Steigerungen und der Superlative. Erst der spontane Entschluss das Werk zu besuchen, dann die Lambos
      zu sehen die getestet wurden. Und dann noch das Museum und das „i“-Tüpfelchen auf dem „i“-Tüpfelchen war ja dann
      die Einladung von Valentino Balboni das Werk zu besuchen.

      Jetzt musste ich mich nur noch etwas mehr als 30 Minuten gedulden bis die Führung los ging. Das war bei all der vielen Eindrücke
      kein Problem für mich.

      Ich sah mir gerade die im Museum ausgestellten Motoren an, als Motorenlärm mich aus meinen Gedanken riss. Da stand vor dem
      Museum, halb unter der Schranke ein Mattschwarzer LP640 und wollte raus. Am Steuer, Valentino. Ich bin so schnell wie es ging
      raus aus dem Museum.

      Valentino stellte, den LP vor dem Werk ab und lies den Motor laufen. Dann nahm er sich einen aus der Gruppe der Engländer und
      fuhr mit ihm weg. Und als er das Werksgelände verlies, verliesen auch die aus England angereisten Z06 und Diablo Roadster das Ge-
      lände. Der Diablo war um einiges lauter als der LP640. Das Nummernschild besagte auch „LOUD“ (Nur etwas anders geschrieben *wink*)
      Ein kurzer Gasstoß und die Nackehaare standen senkrecht. Auch als er beim losfahren kurz beschleunigte war der Sound infernalisch.

      Meine Sinne wurden überrannt und es war wie ein Traum für mich. Doch ich wusste da noch nicht, was noch auf mich zukommt.

      Dann war unsere Führung und zum Glück in englisch statt in italienisch. So verstanden wir doch was gesagt wurde. Es war sehr
      schön, faszinierend und etwas ganz besonderes da zu sein, wo die Traumautos gebaut werden. So viele Lambos in so
      vielen Farben. Es stand sogar ein Reventón da, bei dem gerade Hydraulik und Co auf Dichtigkeit geprüft wurde. Dann wurden wir aus
      dem Werk seitlich heraus geführt und da standen so viele Lambos herum die getestet wurden oder zum testen bereit waren. Alle in
      verschiedenen Farbkombinationen und alle wunderschön. Egal ob LP640, Gallardo SL, LP560-4, Murcielago, LP640 Roadster,
      Gallardo oder Gallardo Spyder. Wir wurden um das erste Gebäude herum zur Sattlerei geführt und da standen in einem anderen Ge-
      bäude weitere Murciélagos und sogar ein Diablo GTR. In der Sattlerei angekommen war es beeindruckend all die Farb-
      variationen sehen zu können. Es ist toll was Lamborghini für Farben anbietet.

      Als die Führung vorbei war, kamen wir gerade noch pünktlich zum Museum um Valentino mit einem Burnout das Werksgelände ver-
      lassen zu sehen. Er liebt es halt einen Lambo zu fahren...

      Dann war auch leider schon die Zeit vorbei die uns blieb. Nun hieß es Abschied nehmen um unseren Bus und Anschlusszug zu erwischen...

      An dieser Stelle möchte ich mich bei Valentino Balboni für die tolle Geste bedanken und auch bei meiner Freundin die auf einen
      Ausflug verzichtet und mir somit die Möglichkeit gegeben hat einen großen Traum zu erfüllen.

      Das war DER Tag in meinem Leben.















    • S.Schnuse
      In aller Früh sind Matthias und ich um 4.00 Uhr morgens von Osterhofen nach Most (CZ) gestartet. Nach 260km auf tschechischen Landstraßen waren wir pünktlich zum Briefing an der Rennstrecke. Der Veranstalter war ein Online-Rennreifenshop. Mit dem Wetter hatten wir viel Glück, denn während es in unserer Heimat regnete, war es in Most die ganze Zeit trocken.



      Unser Renngefährt, ein BMW M3 compact mit 321 PS.


      Ein Porsche 997 GT3 aus Berlin.


      Porsche 944 turbo und 993 Carrera 2.


      Meine Helmkamera wurde mit Panzertape befestigt.


      Dann haben wir die Serienreifen gegen Rennreifen getauscht.


      Eine nette E36 Armada aus Brandenburg.


      Sehr viele Porsche von Lundt Automobile waren dort.


      Matthias ist startklar!


      ... meine Kamera auch.


      Über dem Auspuff war es schön warm.


      Ein Formel 3000 (Reynard)


      Ein E36 M3, den ich von der Nordschleife her auch kenne.


      Ein schöner Manta, der den Tag leider nicht überstand.


      Keine Ahnung was das für einer ist.


      Blick vom Turm auf die Strecke.
    • cinquevalvole
      Freitag 29.8.2008 - Der Willkommenstag

      ab 13:00 Uhr
      Begrüßung und Check In im Fahrerlager, Ausgabe der Veranstaltungsunterlagen, kurzer Sicherheitscheck Ihres Fahrzeuges

      ab 19:30 Uhr
      Boxenparty mit Buffet (pro Person 25,- Euro)

      Samstag 30.8.2008 - Der Fahrtag

      kein Rennen, keine Gleichmäßigkeitsprüfung - Fahren zur Freude, Sie bestimmen Ihr Tempo! Genießen Sie Ihren Oldie auf dem klassischen Salzburgring - Runde für Runde 4,25 km. (Beifahrer sind während der Fahrten auf dem Salzburgring nicht zugelassen). Die Wertung zur "Sounds of Speed Trophy" erfolgt nach den Kriterien: Sound, Fahrstil, Seltenheit und Erhaltungszustand.
      07:30 Uhr - Fahrerbesprechung
      08:15 Uhr - Fahrspaß pur - getrennt nach Fahrzeugkategorien
      ab 14 Uhr - Läufe mit Indianapolis-Start
      ca. 18:45 Uhr - Siegerehrung
      (Vorläufiger Zeitplan - Änderungen vorbehalten)


      Zeitreise in längst vergangene Rennsporttage - Mittendrin statt nur dabei - von 8:30 Uhr bis ca. 18:45 Uhr.
      Der Eintritt ins Fahrerlager kostet acht Euro, inkl. freier Zutritt zur Zuschauertribüne im Fahrerlager.
      Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren sind frei.
      Für Besucher, die mit Ihrem Oldtimer bis Baujahr 1979 kommen, ist ein Parkplatz direkt vor dem
      Fahrerlager-Tunnel reserviert (solange Vorrat reicht), der Fahrer des Oldies hat ins Fahrerlager/Zuschauertribüne freien Eintritt.

      Hier die Infos:

      http://www.salzburgringclassic.de/


    • MarioRoman
      Lässig, einfach nur lässig stehen sie da. Auf der einen Seite der „Über-Golf“ R32 auf der anderen die „Familienrennsemmel“ genannt Opel Vectra OPC. Außer einem dicken V6 haben sie noch eines gemeinsam – sie sind bald Geschichte.

      Ja, es ist wieder soweit. Der Golf V wird früher als erwartet vom Nachfolger Golf VI abgelöst. Opel geht mit seinem Vectra sogar noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Plattformbruder Signum gehen beide nun in den Ruhestand. Eine neue Ära in der Mittelklasse kündigt sich bei Opel an. Der Name: Insignia!

      Zeit, um den beiden abtretenden Topversionen die letzte Ölung zu geben. Jeder mit einem geschulten Auge erkennt sofort, mit diesen beiden blauen Buben ist nicht zu spaßen. Aus Wolfsburg kündigen sich allradgetriebene 250 Pferde im soundgewaltigen V6 an. Aus Rüsselsheim zerren 280 turbogeladene PS an der Vorderachse. Wer sich also mit diesen Genossen anlegt, sollte ordentlich Potenz im Motorraum beherbergen.



      Der Golf V: wie immer ein Millionenseller

      Mit der fünften Generation des Golf setzte Volkswagen die Geschichte eines der erfolgreichsten Automobile überhaupt fort. Ein frisches Design sollte daherkommen – ohne die klassische Linienführung zu beeinflussen. Nüchtern betrachtet ist der exzellent verarbeitete Golf V ein neutral gebliebenes Kompaktauto. „Kompakt, dezent, gut“

      Mit 2.344.000 Einheiten weltweit (Stand: Juni 08) erreichte die Volkswagen AG die anvisierten Verkaufszahlen voll und ganz. Ganz klar in Führung bei den Absätzen ist Deutschland gefolgt von Großbritannien. Besonders beliebt war hier der 1.9 TDI mit 105 PS und Diesel-Partikel-Filter. Diese Motorisierung macht knapp ein Drittel der Baureihe aus.



      Auch in den USA lief der Golf unter dem lustigen Pseudonym Rabbit „den Erwartungen entsprechend.“ Genaue Zahlen wollte VW aber leider nicht nennen. Da die sogenannten Hatchback’s in Amerika vor allem als Hot Hatches (GTI, R32) gefragt sind, ist der normal motorisierte Golf des US-Kunden der Jetta. Mehr als acht Millionen hat Volkswagen seit 1980 verkauft, rund die Hälfte davon in den USA.

      So gibt es auch eine GTI-Version des Jetta, den GLI: Er wäre in der angepassten US-Optik auch für manch einen europäischen Käufer eine Überlegung wert. Ebenso verkauft sich der New Beetle, der noch auf der alten Golf IV-Plattform daher kommt, wie geschnitten Brot. Mehr als eine Millionen New Beetle und New Beetle Cabriolets fahren mittlerweile um den Globus.



      Die Topmodelle: Rennfeeling in geringer Stückzahl

      Abgesehen vom Dollar-Kurs braucht VW sich also keine Sorgen um den US-Markt zu machen. Das Topmodell, der R32 mit 250 PS und soundstarkem V6-Motor, wäre wohl der Traum von vielen. Leisten konnten ihn sich allerdings selbst hierzulande noch nicht einmal 1 Prozent der Golf V Kunden..u. Wenn doch – dann am liebsten in Deep Blue Pearleffekt oder Black Magic Perleffekt.

      Der Kult-GTI ist mit 3,8 Prozent Marktanteil in Deutschland schon eher in den nennenswerten Prozentzahlen vertreten. Der GT erreicht unter den PS starken Benzinern mit 8,5 Prozent lässig die Pole Position. Ob es vom R32 auch wie vom Passat ein R36-Model geben wird, damit lässt uns Volkswagen im Dunkeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein aufgeladener Vierzylinder ähnlich wie beim Audi TTS hier Einzug erhält, ist deutlich höher. CO2-Zwangsverordnung sei Dank. Aber man darf ja noch hoffen, oder? Wie lautet doch das Motto auf der US-Site? „Engineered for the Autobahn.“



      Endgültiger Abschied nach 3 Generationen: Opel Vectra

      Opel ist etwas radikaler mit seiner Nachfolge. Der Vectra ist zum Ende des Jahres Geschichte. Man möchte einen Neubeginn einläuten. Noch immer hallt der Ruf der teils enormen Qualitätsschwankungen Anfang der 90er hinterher.

      Auch das Gerangel in den oberen Chef-Etagen von GM tat Opel mehr weh als gut. Es gilt also sich von diesem bösen Karma zu lösen und den Reset-Button zu drücken, mit einem hochmodernen Werk und einem neuen Namen im Mittelklassesegment – Insignia. Lassen wir uns überraschen.

      So schwer es Opel zurzeit mit seinem Ruf in Deutschland auch hat – der aktuelle Vectra kann nichts dafür. Er sorgte auch in seiner dritten Generation für zufriedene Käufer. Von den in Deutschland eher durchschnittlichen Verkaufszahlen sollte man sich nicht täuschen lassen – auch wenn es Opel ordentlich wurmen wird, dass der Passat nach wie vor der Beststeller in seinem Segment geblieben ist. 186.000 Exemplare wurden hierzulande vom Vectra C verkauft, mit 84.000 Exemplaren schlägt der Wagon (Kombi-Version) die Varianten Schrägheck (41.000) und Limousine (61.000) eindeutig.



      Vauxhall verkauft sich excellent

      Wichtigster Absatzmarkt ist Großbritannien. Dort verkaufte sich Vectra unter dem beliebten Vauxhall-Firmenlogo insgesamt 302.500 Mal. Interessantes Detail: die Limousine lag mit 14.000 Exemplaren wie Blei in den Läden. Auch der Wagon kam mit 28.500 Exemplaren nicht viel besser weg. Die Schrägheck Variante verkaufte sich allerdings mit 260.000 Exemplaren überdurchschnittlich gut. Weltweit entschieden sich insgesamt 959.500 Kunden für den Vectra.

      Besonders vermissen werden wir die OPC-Variante. Mit viel Liebe zum Detail wurde der Vectra zur rennstreckentauglichen Sportlimo umgewandelt. Gerade mal 0,4 Prozent entschieden sich für diese äußert schmackhafte Variante der Babytransportgranate. Ähnlich wie beim R32 entschied sich der Hauptteil der Käufer für die Farben schwarz und ardenblau.

      Auch Opel zeigte sich sehr optimistisch und hat die für den Lebenszyklus zu erwartenden Verkaufszahlen in Europa voll und ganz erreicht. Da heißt es für den Insignia nur, Daumen drücken und übertreffen, übertreffen, übertreffen. Verdient haben es die leidgeplagten Jungs aus Rüsselsheim allemal.



      Macht’s gut…

      Somit hoffen wir auf eine spannende neue Ära mit den neuen Modellen von VW und Opel und verabschieden uns leise und höflich von den Vorgängern. Möget ihr noch rostfrei und qualitativ hochwertig viele viele Tüv geprüfte Kilometer hinter euch bringen.


      Text+Fotos: Mario-Roman Lambrecht

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