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R-U-F

Neue Bremsbeläge für 360 Modena

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R-U-F
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Brauche neue Bremsbeläge für meinen 360 Bj. 2003. Vorne und hinten.

Weiss jemand was da alternativ passt? Evtl. baugleich von Porsche? Ich möchte die Bremsbeläge selbst besorgen und selbst wechseln und nicht der Ferrari Niederlassung das Geld in den Rachen werfen O:-)

Evtl. kann man die Ferrari Teilenummer umschlüsseln?

Danke für eure Infos

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TR-512
Geschrieben

....Bremsen nur original und Erstausrüsterquali. Was anderes käme für mich nicht in Frage.

Gruß Klaus

R-U-F
Geschrieben

Na das ist doch klar Klaus, deswegen will ich ja von Brembo direkt welche. Ohne Ferrari Teilenummer und 50% Mehrpreis.

TR-512
Geschrieben

auch von Brembo direkt wirst Du die nicht 50% billiger bekommen. :wink:

R-U-F
Geschrieben

Ich schon O:-)

Gast Anonym16
Geschrieben

Die Differenz macht mehr aus als 50 % oder etwa nicht?

R-U-F
Geschrieben

Ich geh davon aus. Ich hab die 50% mal in den Raum geworfen. Ich weiss das normale Teile bei Ferrari incl. Ferrari Teilenummer das vielfache kosten. Ich kann mich noch erinnern, ich wollte mal einen Satz Radbolzen für den 355, da kostete das Stück 50,- (!!!) Euro :D

Ich kann die direkt vom Brembo bekommen, will bei denen aber nicht lange nachfragen müssen was ich für welche brauche. Einfach nur bestellen. Die sind direkt von denen nicht teuer.

Aber kann mir hier den niemand eine Teilenummer nennen? Ihr seit doch alle alte Spezialisten.

kkswiss
Geschrieben

In jedem gut sortierten Grosshandel lassen sich Brembo-Artikel kaufen.

In Deutschland hat die Firma Trost das Brembo-Sortiment. Trost tritt als Grosshändler für viele kleinere Einzelhandelgeschäfte dort auf.

Link zur Hompage

Nur, Brembo-Bremsbeläge bekommst Du nicht in Ferrari-Qualität.

Da macht Ferrari Lieferantenverträge mit Brembo, und vielen andern Firmen.

Das einzige was Du machen kannst, ist einen baugleichen Scheibenbremsbelag zu kaufen.

Hier müssen aber leichte Abstriche gemacht werden. Eventuell lässt sich der Bremsbelagfühler nicht verbauen, oder auf der Rückseite ist ein anderer anti-quietsch Belag.

Nur eins kann man sich abschmiken, gleiches Aussehen, bedeutet nicht gleiche Bremswirkung.

Jeder Bremsbelag wird auf die Legierung der Bremsscheibe abgestimmt.

In unsern 360gern hatten wir immer die Pagid RS 19, gelb verbaut.

Jeder Belag hat eine WVA Nummer. Das ist wie eine DIN Nummer. Diese Nummer legt die Bauform und Grösse (der Grundfläche, nicht der Belagsstärke) fest.

Die WVA Nummer vom 360ger VA ist 21153, bei der HA ist es die WVA 20877

Diese Nummern lassen sich von allen Bremsklotzherstellern umschlüsseln. Die Preise schwanken zwischen 50 Euro bis 800 Euro pro Satz.

Wichtig: Diese Nummer legt nur die Bauform fest, nicht die Belagsqualität. Wer meint er könne den 50 Euro Bremsklotz im 360ger fahren kann eine böse Überraschung erhalten.

Es könnte sein, dass der Kleber, der den Belag mit der Trägerplatte verbindet, nicht für hohe Temperaturen ausgelegt ist. Die Folge könnte ein Abriss des Belags während einer Bremsung von der Trägerplatte sein.

Das ist dann so wie in der "Werner" Film, wo sich die Bremse auf dem Bergabstück vom Töff verabschiedet.

Wenn Bremsklötze, dann welche die nicht nur passen, sondern auch halten.

Die RS19, gelb, für die VA kosteten damals bei uns 220 Euro im Verkauf.

Nur, die gehen mehr an die Bremsscheiben, aber die Bremswirkung ist auch um ca. 1/3 besser als der Serienbelag.

Ein weiterer Nachteil ist die Strassenzualssung, nur vom Fahrzeughersteller freigegebene Teile haben diese Zulassung, und die, das kann ich Dir versichern, gibt es nur als Original-Teil.

Ich habe dafür zu lange mit solchen Teilen in D. gehandelt.

TR-512
Geschrieben

Hoi Kai,

klasse Post und spätestens jetzt -so hoffe ich- wird sich auch der sparsamste oder wagemutigste nicht mehr auf Experimente in Bezug auf Bremsen, respektive der Qualität seiner Bremsbeläge einlassen. :-))! :-))!

Nicht, dass mich mal einer von denen von der Bahn schiebt. :-(((° :-(((°

Gruß Klaus

TR-512
Geschrieben
Ich geh davon aus. Ich hab die 50% mal in den Raum geworfen. Ich weiss das normale Teile bei Ferrari incl. Ferrari Teilenummer das vielfache kosten. Ich kann mich noch erinnern, ich wollte mal einen Satz Radbolzen für den 355, da kostete das Stück 50,- (!!!) Euro :D

Ich kann die direkt vom Brembo bekommen, will bei denen aber nicht lange nachfragen müssen was ich für welche brauche. Einfach nur bestellen. Die sind direkt von denen nicht teuer.

Aber kann mir hier den niemand eine Teilenummer nennen? Ihr seit doch alle alte Spezialisten.

Hey Kolllegaa,

wenn Du Deine Bremsen dann beim Discounter gekauft hast, bitte ich Dich aber bei einer gemeinsamen Ausfahrt bitte vor mir zu fahren, okay. ? :D :D :D

Gruß Klaus

StripLV
Geschrieben

Alternative Bremsbeläge die besser und günstiger sind bekommt ihr bei der Scuderia GT in Irschenberg.

Habe nämlich auch danach gefragt.

Einfach anrufen. Herr Gerhofer hat mir das gesagt.

R-U-F
Geschrieben

Die gibts so ziemlich überall, und funktionieren genauso. Ich bin im 355 3 Jahre lang andere gefahren. Im SLK mach ich das gleiche. Funktioniert bestens.

Telekoma
Geschrieben

Vorher noch ein absolut kompetentes Statement von KKSwiss, der jahrelang in dieser Branche gewesen ist und nun diese saloppe "Entwarnung"

Ist es denn bei solchen Unterhaltskosten wirklich noch relevant, ob ich einmal im Jahr ein paar hundert Euro mehr investiere, das von einer Vertragswerkstatt mit Originalteilen machen lasse, dafür aber auch eine Anlaufstelle habe, wenn es mal quietscht oder schleift? Und vor allem fahre ich mit einem guten Gefühl - und darum geht es doch beim Ferrari-Fahren?!

Tauscht man so was eigentlich auch mit der hübschen Beifahrerin aus, die man gerade irgendwo aufgegabelt hat?

Sie: "Schönes Auto"

Er: "Erinnere mich nicht dran, bald sind wieder Bremsen fällig und ich versuche gerade billig an Verschleissteile zu kommen"

(ok, als Scherz würde ich es sogar noch bringen. :D )

Wenn man sich sein Faible für das Schöne schon was kosten lässt, dann sollte die Liebe auch bis ins Detail gehen.

Ich kauf mir ja auch keine Jugendstil-Villa um die dann mit Rigips-Platten und Teerpappe zu sanieren.

Kann JEDER machen wie er will, aber so sehe ich das.

Hoppel13
Geschrieben

Also ich kann noch FERODO empfehlen, namens "DS Performance". Habe neben meinen Erfahrungen auch einige Ferrari-Freunde die diese Beläge auch seit Jahren fahren, und voll zufrieden sind bei einem bezahlbaren Preis :-))!

Die haben z.b. auch welche für den 348 etc im Programm...

Und: "neben Beschleunigung/Fahrwerk und Sound sind Bremsen wohl mit das wichtigste an einem Ferrari" O:-) O:-)

TR-512
Geschrieben
Vorher noch ein absolut kompetentes Statement von KKSwiss, der jahrelang in dieser Branche gewesen ist und nun diese saloppe "Entwarnung"

Ist es denn bei solchen Unterhaltskosten wirklich noch relevant, ob ich einmal im Jahr ein paar hundert Euro mehr investiere, das von einer Vertragswerkstatt mit Originalteilen machen lasse, dafür aber auch eine Anlaufstelle habe, wenn es mal quietscht oder schleift? Und vor allem fahre ich mit einem guten Gefühl - und darum geht es doch beim Ferrari-Fahren?!

Tauscht man so was eigentlich auch mit der hübschen Beifahrerin aus, die man gerade irgendwo aufgegabelt hat?

Sie: "Schönes Auto"

Er: "Erinnere mich nicht dran, bald sind wieder Bremsen fällig und ich versuche gerade billig an Verschleissteile zu kommen"

(ok, als Scherz würde ich es sogar noch bringen. :D )

Wenn man sich seinen Faible für das Schöne schon was kosten lässt, dann sollte die Liebe auch bis ins Detail gehen.

Ich kauf mir ja auch keine Jugendstil-Villa um die dann mit Rigips-Platten und Teerpappe zu sanieren.

Kann JEDER machen wie er will, aber so sehe ich das.

:-))! :-))! :-))! dem ist nichts hinzuzufügen. :lol: :lol: :lol:

R-U-F
Geschrieben

Wohin driftet das jetzt eigentlich ab? Danke fürs sinnlose aufblähen des Threads.

Jeder kann seine Beläge kaufen wo er will, wenn du gerne mehr Geld ausgibst als du musst (oder sie nicht selber wechseln kannst/willst), ist das sehr schön für dich, mir gehts nicht so.

Ich wollte eigentlich nur eine Teilenummer in Erfahrung bringen, oder die Info ob (BREMBO) irgendwelche Porsche Beläge identisch sind.

TR-512
Geschrieben
Wohin driftet das jetzt eigentlich ab? Danke fürs sinnlose aufblähen des Threads.

Jeder kann seine Beläge kaufen wo er will, wenn du gerne mehr Geld ausgibst als du musst (oder sie nicht selber wechseln kannst/willst), ist das sehr schön für dich, mir gehts nicht so.

Ich wollte eigentlich nur eine Teilenummer in Erfahrung bringen, oder die Info ob (BREMBO) irgendwelche Porsche Beläge identisch sind.

mmmh wie soll ich das jetzt sagen. :cry: Sehr schwierig, weil Du wohl etwas "ungehalten" bist. :lol: :lol:

Aber zum Thema: Hier soll doch nix aufgebläht werden oder gar so erscheinen. !! Du wirst aber m.M. nach keinen Bremsbelag finden, der nach Teile-Nr. mit denen eines Porsche identisch ist. Falls es doch zufällig der Fall sein sollte, heißt das faktisch nicht gleich, dass dieser auch für den Ferri freigegeben ist, geschweige dann auch zwangsläufig mit Deiner Bremsscheibe harmoniert usw.

In der Annahme das Du den Post vom geschätzten kkswiss gelesen hast, welcher sich etwa sein halbes Leben (u.a. natürlich O:-) ) mit den Bremsen beschäftigt hat, bin ich auch der Meinung, in Punkto Bremsen deren Beläge usw. nichts dem Zufall zu überlassen und hier würde ich nur absolute originale Ersatzteile verwenden. Zumal Du ja wie gerade geäußert diese nicht mal selber wechseln willst/kannst. !!! Sei mal froh, dass Du nicht die Beläge für einen F40 kaufen mußt. :cry:

Egal, meine Message ist nur: Klar kann jeder seine Beläge sonst wo kaufen, von mir aus gar ohne fahren. O:-) Biiiitttteeee sich aber im Fahrwasser immer vor mir aufhalten. :D :D :D

Ähemm, zumal die Bremsen beim 355 u. 360 eigentlich (Leute, Hand auf´s Herz) nicht so prickelnd sind. Wenn ich z.B. mit meinem CLS 500 mit SBC-Bremse eine Vollbremsung mache, wird jeder der zuvor genannten hinter mir chanchenlos die Erneuerung meines Heckteils löhnen müsssen/dürfen. :lol: :lol: Okay, muß ja nicht sein.

Nix für ungut, gelle 8)

Gruß Klaus

Telekoma
Geschrieben

Geschätzter User R-U-F

Deine Neigung dazu, Gefahren im Zusammenhang mit Autofahrn´ aus Deiner Wahrnehmung auszublenden, ist sicherlich mittlerweile zur Kenntnis genommen worden.

Wie auch schon vorbeugend in meinem letzten Post geschrieben, ist das (mögliche Gefahren für andere mal ausser acht gelassen) JEDEM selbst überlassen.

Was ich allerdings überhaupt nicht akzeptiere ist, wenn jede Antwort die Dir nicht in den Kram passt als "sinnloses Aufblähen des Threads" bezeichnet wird. (vgl. auch Thread zum GT3 Raser)

Die Risiken der Montage von solchen Teilen zu erfahren ist wohl jedem wichtiger, als zu wissen wie man ein paar Euro spart.:wink:

Wenn Du konkrete Antworten willst, ohne andere Meinungen zu hören.

klick auf

www.gelbeseiten.de

gib Bremsen ein und schnapp Dir ein Telefon :-))!

Darf ich mir erlauben zu fragen, wie alt Du bist?

kkswiss
Geschrieben

Ich wollte eigentlich nur eine Teilenummer in Erfahrung bringen, oder die Info ob (BREMBO) irgendwelche Porsche Beläge identisch sind.

Bitte alle ganz ruhig bleiben.

Ihr habt alle Recht.

@RUF

Die beiden Nummern die dort oben stehen helfen Dir Bremsbeläge für den 360ger zu finden.

Es gibt selbstverständlich auch gute Bremsbeläge mit diesen Nummern.

Nur sollte eins beachtet werden.

Das Fahrzeug, aus dem (für den) die "Ersatzbremsblötze" sind, sollte schon zur gleichen Fahrzeugkategorie (oder höher) gehören.

Solche Klötze sind von der Bauform her auch in einem Willams Clio verbaut. Die Bauform ist zwar gleich, aber das Harz und die Beimischung ist nicht für so hohe Temperaturen wie im 360ger vorgesehen.

Besser Du nimmst die Ferrodo, die haben eine Zulassung, oder Rennsportbeläge. Die haben zwar keine Zulassung, aber hier hast Du die Gewissheit, dass die Qualität stimmt.

Du solltest aber auch noch beachten, das Fahrverhalten verschlechtert sich beim 360ger sollten ungleiche Reibwerte an Vorder/Hinterachse vorhanden sein.

Dir ist sicher schon aufgefallen, dass der 360ger einen höheren Bremsbelag-Verschleiss an der Hinterachse hat.

Das kommt, da Ferrari beim 360ger der Hinterachse eine "Voreilung" gibt. Dadurch ist das Fahrzeug viel stabiler beim Bremsen, da die Hinterradbremse immer ein wenig früher bremst als die Vorderradbremse.

Ist der Reibwert an der Hinterachse jetzt geringer als an der Vorderachse, geht dieser Vorteil verloren.

Ich weiss aber auch nicht ob die Bremsbeläge für die Stahlbremse so teuer sind, dass sich ein Risiko lohnt.

Die grössten Einsparungen lassen sich aber wirklich (wie Klaus schon schrieb) beim F40 machen. Da hast Du beim Kauf von hochwertigen, teuren Rennsportbelägen gegenüber dem Original-Belag locker 60-70% gespart.

Was da Ferrari für einen Standart-Belag an Preis aufruft ist schon extrem.

Und bei einer CCM, da bleibt nur der Kauf beim Freundlichen. Die Beläge für die Carbonscheiben haben ein völlig aufeinander abgestimmtes Material. Hier liesse sich zwar auch ein Vergleichsbelag finden bei dem die Bauform stimmt.

Sollte aber das Belagsmaterial nicht zu der Carbonscheibe passen, sind die Bremsscheiben binnen 30-40 KM erneuerungsbedürftig.

Fazit:

Bremsbeläge lassen sich am besten mit Reifen vergleichen.

Es gibt verschiedene Reifen mit gleicher Grösse und gleicher Farbe, aber der Qualitätsunterschied zwischen einem Michelin CUP und einem Sava XY ist doch schon erwähnenswert.

R-U-F
Geschrieben

@kkswiss

danke für die Info. Ich bin ebenfalls vom Fach und suche ja genau deshalb einen guten kompatiblen Belag. Ich werd mal selbst weitersuchen.

Danke dir trotzdem für deine Info.

@Telekoma alias "Forumspriester"

vielen Dank für deine hilfreichen Belehrungen. Die hab ich wirklich gebraucht.

GeorgW
Geschrieben
...Dir ist sicher schon aufgefallen, dass der 360ger einen höheren Bremsbelag-Verschleiss an der Hinterachse hat.

Das kommt, da Ferrari beim 360ger der Hinterachse eine "Voreilung" gibt. Dadurch ist das Fahrzeug viel stabiler beim Bremsen, da die Hinterradbremse immer ein wenig früher bremst als die Vorderradbremse...

Hallo,

das ist m.M. nach genau andersrum: die hinteren Bremsen sprechen etwas verzögert an um zu verhindern, daß das Heck beim Bremsen ausbricht. Der höhere Belagverschleiß hinten wird am ASR liegen, welches das Rad mit zuviel Schlupf bremst.

Gruß, Georg

kkswiss
Geschrieben
Hallo,

das ist m.M. nach genau andersrum: die hinteren Bremsen sprechen etwas verzögert an um zu verhindern, daß das Heck beim Bremsen ausbricht. Der höhere Belagverschleiß hinten wird am ASR liegen, welches das Rad mit zuviel Schlupf bremst.

Gruß, Georg

Das hat nichts mit dem ASR zu tun. Die Bremse hat wirklich eine Voreilung, bei allen 360gern, sicher.

ASR ist bei mir meistens aus, ich hasse die elektronische Beschneidung.

Toni_F355
Geschrieben
Das hat nichts mit dem ASR zu tun. Die Bremse hat wirklich eine Voreilung, bei allen 360gern, sicher.

ASR ist bei mir meistens aus, ich hasse die elektronische Beschneidung.

Da muss ich kkswiss Recht geben!

Würde die hintere Bremse deutlich später als die VA verzögern, würde das Heck "leicht" werden und schnell ausbrechen!

Nennt sich Physik! :D

So wird er hinten zuerst verzögert und damit stabil gehalten, während die vordere Bremse die Masse abbremst!

Ganz am Anfang gabs dafür abenteuerliche, mechanische Einrichtungen an der HA, die je nach Beladung mehr oder weniger stark die HA verzögerte!

Ansonsten wäre das Heck mehr als unruhig beim Bremsen geworden. Heute löst man das durch Elektronik, die den Schlupf messen bzw dementsprechend regeln!

GeorgW
Geschrieben

nee nee, wenn zuerst die Hinterräder abgebremst würden dann würde sich das Auto dadurch nicht stabilisieren sondern würde im Gegenteil bei jeder etwas schärferen Bremsung abfliegen: die nahezu blockierenden Hinterräder würden durch den (durch die verzögert einsetzenden vorderen Bremsen bewirkten) Radlastwechsel schlagartig entlastet....

Üblicherweise gibts im hinteren Bremskreis ein Verzögerungsventil damit die hinteren Bremsen verzögert einsetzen, nämlich dann wenn die Radlast bereits nach vorn gewandert ist, würde mich wirklich sehr wundern wenns beim 360 umgekehrt wäre. :???:

Gruß, Georg

Toni_F355
Geschrieben
die nahezu blockierenden Hinterräder würden durch den durch die verzögert einsetzenden vorderen Bremsen bewirkten Radlastwechsel schlagartig entlastet....

Georg, eben: das Mass ist hier entscheidend!

Ich sprach nicht von "nahezu blockierenden Hinterräder"! Das Heck wird leicht angebremst um spurtreu zu bleiben, und die VA übernimmt die restliche Hauptarbeit!

Das andere Phänomen kennen wir ja von der Handbremse! Blockierende HA bedeutet: rum mit dem Heck!

Merke: der Reibwiderstand der Reifen ist deutlich geringer als der Rollwiderstand!

Bitte genau lesen, gell! :-))!

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