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Diablo6.0

Stromkonzerne und EU-Kommission...

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Diablo6.0
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Letzter Beitrag:

Laut Berichterstattung ermittelt die EU-Kommission ja gerade gegen 2 (oder mehr?) der großen deutschen Energiekonzerne, EON und RWE. Es scheint wohl erwiesen, dass es da Preisabsprachen gegeben hat (welch Wunder) und die Strafen, die in solchen Fällen verhängt werden können, sind ja nicht gerade von schlechten Eltern...

Ich stelle mir gerade die Frage, wer, sofern es zu einer Verurteilung kommen sollte, die Strafzahlungen in Milliardenhöhe erhält. Ich hielte es nämlich schlichtweg für eine Unverschämtheit, wenn die EU diese dann einstreichen würde, weil die Menschen in Deutschland ja die "Leidtragenden" dieser Absprachen sind...

Weiß jemand mehr?

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master_p
Geschrieben

Preisabsprachen ja oder nein ist im Prinzip eh wurscht. Es kann ja eh keiner wirklich nachvollziehen. Und selbst wenn, dann ist die Strafe lachhaft. Man sieht es z.B. an dem Siemens Schwarzgeldskandal. Siemens gibt zu Schwarzgeld in Höhe von knapp 400Mio. EUR gezahlt zu haben. Sowas zahlt man ja nicht aus Spaß, sondern weil man sich davon ein Geschäft erhofft. Sprich man erhält mehr als die 400Mio. EUR raus. Und was muss als Strafe gezahlt werden? Lächerliche 200Mio. EUR! Wenn ein Konzern "mal eben" 400Mio. EUR an der Steuer vorbeischleusen kann und irgendwo tief in den Büchern vergräbt, dann sind 200Mio. EUR lachhaft. Zumal jetzt ja anscheinend Beweise aufgetaucht sind, nach denen es knapp 1Mrd. EUR gewesen sein soll.

Und so ähnlich wird's (wenn überhaupt) auch hier. Vielleicht gab es Absprachen und die Strafe dafür sind dann z.B. 100Mio. EUR. Und durch die Preisabsprachen wurden vorher dann knappe 800Mio. EUR eingenommen... und am Ende steigt der Strompreis, weil die Strafzahlung wieder auf die Leute umgelegt wird (uns sei es durch Entlassungen etc.).

Diablo6.0
Geschrieben

Naja, bei ein paar Milliarden, so wie sie im Raum stehen, halte ich das schon für nicht so unerheblich. Die könnte man hier in Deutschland sicherlich gut gebrauchen...Dennoch halte ich es inzwischen für eine bodenlose Unverschämtheit, wie die Energiekonzerne scheinbar beliebig an der Preisschraube drehen können. Gestern ist hier wieder ein Brief der GEW ins Haus geflattert in dem steht, dass man die Preise zum 01.01.2008 wieder mal erhöhen "muss"...komischerweise muss man dem Staat in diesem Bereich eine gewisse Handlungsunfähigkeit unterstellen, oder er ist einfach nicht mehr an der Kaufkraft seiner Bürger interessiert...

FutureBreeze
Geschrieben

Kaum zeigen sich die Schattenseiten des Kapitalismuss, schreien alle nach dem Staat - z z z als ob es einen Planwirtschaftlichen Kapitalismuss geben würde ;-)

Diablo6.0
Geschrieben
Kaum zeigen sich die Schattenseiten des Kapitalismuss, schreien alle nach dem Staat - z z z als ob es einen Planwirtschaftlichen Kapitalismuss geben würde ;-)

Was bleibt einem auch anderes übrig? Zur Konkurrenz wechseln kann man schliesslich nicht bzw. günstiger ist es dort auch nicht :wink:

Die Bundesnetzagentur kommt ihrer Rolle als Regulierungsbehörde ja auch nicht wirklich nach, es wird munter weiter genehmigt...irgendwas stimmt doch da nicht!

TPO
Geschrieben
Was bleibt einem auch anderes übrig? Zur Konkurrenz wechseln kann man schliesslich nicht bzw. günstiger ist es dort auch nicht :wink:

Günstiger ist es wirklich nicht immer, ich hab gewechselt und zahle bei meinem Verbrauch sogar 3 Euro mehr im Jahr :wink: , aber dafür hat mein neuer Anbieter besseren Service und bin weg von meinem alten Anbieter mit den 3 Buchstaben, den ich eigentlich nie mochte. Wenn die Großen ihre Kunden an die Kleinen verlieren, vielleicht checken die dann mal was.

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