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D3nis

Audi R8 Bilderbuch

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Faultier
Geschrieben

Sehr gute Idee und der R8 ist ja auch ein Traumwagen. Hier meine Bilder, die ich im Audi-Zentrum OL gemacht habe :-))! leider nur handy-cam :oops:

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vw-fahrer
Geschrieben

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vw-fahrer
Geschrieben

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vw-fahrer
Geschrieben

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JK
Geschrieben (bearbeitet)

noch ein paar Bilder:

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bearbeitet von F40org
vw-fahrer
Geschrieben (bearbeitet)

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bearbeitet von F40org
vw-fahrer
Geschrieben (bearbeitet)

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bearbeitet von F40org
PorscheSR
Geschrieben
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vw-fahrer
Geschrieben

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vw-fahrer
Geschrieben

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porsche.fs
Geschrieben

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Hoffe sie gefallen !

vw-fahrer
Geschrieben

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botzelmann
Geschrieben

D3nis+Kumpel und ich waren gerade ein wenig in Karlsruhe unterwegs - Autos schauen :)

Darunter waren dann auch 3 R8 (ein werkswagen im Regen, ein Privatwagen, und ein Ausstellungsfahrzeug) die man auch schön fotografieren konnte :)

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Regen macht sich super auf dem R8

D3nis
Geschrieben

War toll heute morgen, danke Tim. Die Regen-Bilder sind klasse! :-))!

Kleine Ergänzung.

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botzelmann
Geschrieben
War toll heute morgen, danke Tim. Die Regen-Bilder sind klasse! :-))!

Kleine Ergänzung.

]

Ja, war schon lustig :) Mein Schnupfen weiß gerade auch nicht, ob er jetzt sein oder nicht sein will. Aber was solls.

Noch kurz und knapp:

Klick für Hochauflösendes Bild

Ich liebe meine neue Kamera :D

porsche.fs
Geschrieben

Die Regenbilder sind ja mal genial :-o

Warum bietet Audi die 19 Zöller nicht serienmäßig an, wenn eh auf keinem Fahrzeug die serien 18er montiert sind ?

ToniTanti
Geschrieben

Na, warum wohl?

Weil es somit ein kostenpflichtiges Extra ist, was wiederum der AUDI-Deckungsbeitragsrechnung gut tut. Es bringt Geld, so einfach.

Die 19" erinnern mich sehr an die Felgen des F 430.

Adios

Faultier
Geschrieben
noch ein paar Bilder:

R8%20001.jpg

Klick für Galerie

Wunderschönes Bild und zurecht mein neuer Handy-Hintergrundbild :-))!:sensation

Infantrie
Geschrieben

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porsche.fs
Geschrieben

Genial !!

Hast du auch noch welche vom ganzen Auto ?

Infantrie
Geschrieben
Genial !!

Hast du auch noch welche vom ganzen Auto ?

Ja, die sind aber nicht gut geworden. :(

botzelmann
Geschrieben

Domi hat eigentlich genau die gleichen Motive :D

Aber egalX-)

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und meine Komplettaufnahmen sind auch nichts geworden. Aber Domi - von dir kann ich noch richtig viel lernen:-))!

Audi R8
Geschrieben

Ich musste auch mal zu Audi fahren und mir den R8 anschauen. :-o :-o :-o

Der Verkäufer war sehr sympatisch und erlaubte mir sogar auf dem Fahrersitz platz zunehmen... :danke::stolzbin:

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Themistokles
Geschrieben

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      Aussen
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      Schade nur, dass AUDI nicht auch noch Klangmodelle wie BMW integriert hat. Das hat mir beim BMW sehr gut gefallen. Ob Konzertsaal oder Club. für drei Klangbilder gab es fest eingebaute Equalizer-Einstellungen. So etwas gibt es im R8 leider nicht. Stellt man sich jedoch realistisch dem Konzept des R8 wird einem auch sehr schnell klar, warum das da nicht hingehört 😉
       
      Wirkung
      Der R8 fällt unzweifelhaft auf. Ich fahre seit 1998 einen Ferrari aber was ich in der kurzen Zeit mit dem R8 erfahren habe, werde ich wohl mit der Diva aus Maranello so schnell nicht erleben.
      Gleich am ersten Tag - Auto mußte vollgetankt werden - kam die nette Dame aus dem Verkauf der Tankstelle heraus, um sich das Auto anzuschauen. Die ersten Worte waren: "Unglaublich, ist das etwa ein R8? Darf ich mir den mal anschauen?" Während der teuere Sprit in den Tank floss, habe ich der Dame das Fahrzeug gezeigt. Schade nur, dass sich diese Wirkung nicht im Preis für das Benzin widerspiegelte 😉
      Ein paar Tage später dann eine Menschentraube (Kids zwischen 14 und 19) vor unserem Haus um mal einen Blick auf das Auto zu werfen. Nachbarn, die staunend vor dem Auto stehen und zum Kauf gratulierten.
      Einmal ist auf der Landstrasse ein Päärchen in einem alten Opel Kadett hinter mir gefahren und hat wie wild Fotos von dem Auto geschossen. Und das obwohl die Windschutzscheibe eher wie Rauchglas von den Zigaretten aussah, die die beiden "verputzt" hatten.
      Gestern noch das Auto gewaschen und ein freundlicher Benzfahrer hat gesagt, dass er so ein Fahrzeug noch nie gesehen hat.
      Kinder, die sich gerne nur mal reinsetzen wollen
      Gerade vor dem Haus ein alter A6 mit einem jüngeren Fahrer, der im Schrittempo vorbeifährt und nur das Auto anschaut.
      Passanten auf Parkplätzen, die einfach nur so gratulierten und Aussagen wie:
      endlich mal ein richter Sportwagen  was ist das den für ein Auto. Habe ich noch nie gesehen  schöner als ein Ferrrari... usw. Der "Auffallfaktor" dieses Autos ist unglaublich - fast schon peinlich. Das können auch Wolfgang und Dieter so bestätigen (wenn Ihr euch noch an die freundliche Dame erinnert, die uns vor dem Hotel entgegen gekommen ist). Ich muss ehrlich sagen, dass ich so etwas mit dem Ferrari nur ganz selten erfahren habe.
       
      Verbrauch
      Wenn ich das Auto nicht so toll fände, würde ich AUDI tatsächlich wegen ihres "Normverbrauchs" verklagen. Wer sich tatsächlich auf so was verläßt, der ist verlassen. Den angegebenen Durchschnittsverbrauch schaffe ich selbst bei optimiertem Fahrverhalten NIE! Im Schnitt hat sich der Verbrauch bis jetzt auf ca. 16 L Super Plus eingependelt. Ich versichere, dass ich hier nicht mit 300 über die Autobahn jage oder mit Kavalierstart versuche, junge willige Dinger von mir zu begeistern - aus dem Alter bin ich übrigens auch aufgrund einer glücklichen Ehe schon längst hinaus. Selbst bei längeren Autobahnfahrten bin ich doch immer wieder entsetzt, wie schnell sich die Tanknadel (bei eimem 90 Liter Tank!) der Reserve zuwendet. Ich glaube fast, die beiden sind ein Paar und wollen nich lange so weit auseinanderstehen 😉
       
      Magnetic Ride
      Ich hatte mir eventuell mehr darunter vorgestellt bin aber dennoch begeistert, wie wenig Schwankungen das Auto bei Querbeschleunigung aufweist. James Bond könnte bei aktivierten Sportmodus ohne Probleme mit der einen Hand das Auto lenken während die andere den Martini hält. Es würde nichts verschüttet. Das Auto hält stabil die Waagerechte - UNGLAUBLICH!
       
      R-Tronic
      Es gibt hier Puristen, die einen Schalter jederzeit vorziehen. Ich definitiv nicht. Ich hatte auch schon im BMW das SMG und wußte genau, auf was ich mich da einlasse. Ich LIEBE die R-Tronic wenn sie auch bei einem Kick Down den klassischen Kopfwackler erzeugt - was soll's, da merkst Du halt, dass das Auto 420 PS hat. Die müssen ja irgendwie auf die Strasse gebracht werden. Da verrichten die unsichtbaren Helferlein für meinen Geschmack perfekt ihre Arbeit. Für mich war ein wichtiger Faktor, dass ich das Auto im Stadtbetrieb OHNE Rührstab wesentlich entspannter fahren kann.
      Wenn ich den Wunsch verspüre, das Auto manuell zu seinen Höchstgrenzen zu prügeln, steht mir WAHLWEISE die Schaltwippen oder der sehr gut in der Hand liegende Schaltknauf aus Edelstahl in der Hand. Wichtig dabei im Gegensatz zum Schalter - ICH KANN WÄHLEN!!!
      Meine Frau hat dieses Auto mittlerweile auch "lieb gewonnen". So viel PS, die so kultiviert auf die Strasse gebracht werden können, hat meine Frau nicht erwartet, als sie das Auto zum ersten Mal selbst gefahren ist. Es freut mich sehr, dass gerade meine Frau - die nun überhaupt nichts von Autos hält - so begeistert von diesem tollen Schmuckstück ist.
       
      Besonderheiten
      Ein paar Besonderheiten hat das Auto, die ich mir nicht erklären kann. Obwohl in der Betriebsanleitung steht, dass die SD Karten für MP3 bis zu max 4GB SD HC Karten verkraften, reicht es bei meinem Auto leider nur zu 2 GB SD Karten. Ich habe mir also eine 4 GB Karte "for nothing" gekauft.
      Nach der Fahrt durch die Waschanlage (die Puristen bitte nicht aufregen - es ist doch nur ein Auto!) ist mir aufgefallen, dass der Teppich über dem CD Wechsler komplett NASS war! Ich habe das gestern auch noch mal überprüft, da war aber alles wieder ok ;-(. Sehr seltsam
      Nach der Fahrt durch die Waschanlage bist Du auf Aussenspiegel angewiesen. Der Blick durch den Rückspiegel zeigt ein Dampfbad. Du kannst NICHTS mehr sehen. Auch die Heckheizung verschafft NULL Sicht. Erst das penible Abwischen mit einem Leder bringt wieder klare Sicht - SCHADE!!!
       
      Fazit - vorsicht: EMOTIONAL!
      Ich bereue es NICHT! Ich bin wie verrückt nach diesem Auto und es ist einfach nur geil, morgens um 4:30 Uhr aufzustehen und sich darauf zu freuen, dass Du gleich in dieses Geschoss steigst, um MIT FREUDE Deiner Arbeit nachzugehen. Wenn Du den Motor startest und der Sound von 8 Zylindern die Nachbarn aus den Betten scheucht; wenn Du auf der Autobahn mit 140 km/H fährst und ein plötzlich ein Mittelklassesportler hinter Dir dicht auffährt, gibst Du nur Gas und binnen Sekunden wird aus dem Auffahrenden nur noch ein kleiner Lichtpunkt der irgendwann mal verschwindet. Das macht süchtig ohne Ende und...
       
      ich kann dieses Gefühl jeden Tag auf's neue genießen.
      Der R8 ist die ideale Kombination zwischen Alltagssportler und "dem Besonderen". Er schafft es ohne Probleme, den Fahrer, Beifahrer und die Aussenstehenden, binnen Sekunden von sich zu überzeugen. Es ist immer wieder toll, mal einen vorsichtigen Blick an der Ampel auf die Insassen der Fahrzeuge zu werfen, die um Dich herum stehen. Unglaubliche Blicke von Kindern, neidische Blicke von den Vätern und bewundernde - auch ablehnende - Blicke von den Passanten.
       
      Ich danke dem Schicksal, dass es mir ermöglicht hat, so etwas erleben zu dürfen. Momentan macht die Arbeit Spass, weil ich weiß, dass sie es ist, die es mir ermöglicht, so was erleben zu dürfen. Einer meiner Antriebe für mein tägliches Schaffen steht nun vor meinen Haus und es dient jeden Tag auf's neue als Motivation für meine zukünftigen Pläne. Wann kann man das schon von mal von einem Automobil sagen 😉
      PS: Schöne Bilder habe ich leider immer noch nicht geschossen - mir fehlt einfach die Motivation, das Können und die Zeit dazu. Ich hoffe sehr, dass die Hoffotografen von CP in Salem dabei sein werden. Man sollte es den Profis überlassen, ein so schönes Auto geschickt in Szene zu setzen.
      Euch allen eine schöne und - vor allen Dingen - unfallfreie Zeit.
      Bis zum nächsten Mal...
    • matelko
      Um die Zukunft des V8-Motors steht es nicht besonders gut, der politische Zwang will es so. Und das trotz redlicher Bemühungen, den CO2-Ausstoß u.a. durch Direkteinspritzung, Aufladung, Zylinderabschaltung und Segelfunktion zu reduzieren. So wird es beispielsweise für die kommende Audi-Baureihe A6/S6/RS6 ab Anfang 2018 keinen V8-Motor mehr geben. Ja, ganz richtig, selbst der RS6 wird keinen V8-Motor mehr erhalten! Dabei bieten die grundsätzlichen Anlagen der V8-Maschine m.E. keinen wirklichen Anlaß, diesen Motorentyp infrage zu stellen. Freilich, schiere Leistung kann man heute auch mit Motoren geringerer Zylinderzahlen standfest erzeugen. Der Ford GT ist hierfür ein aktuell sehr gutes Beispiel: Dessen V6-Biturbomotor "Ecoboost" bringt es immerhin auf über 650 PS und 746 Nm und seine Standfestigkeit hat das Triebwerk bereits in Le Mans 2016 gezeigt. Was also sind die Vorzüge eines V8-Motors, deretwegen man an ihm festhalten sollte?

      Klassische V-Motoren zeigen, unabhängig der Zylinderzahl, ein besonderes Merkmal: Die zwei Pleuelstangen des jeweils gegenüberliegenden Zylinderpaares laufen auf einem gemeinsamen Hubzapfen der Kurbelwelle. Dabei spielt der Bankwinkel des V keine Rolle, denn auch bei einigen Motoren mit horizontal gegenüberliegenden Zylindern greifen zwei Pleuel auf einen gemeinsamen Hubzapfen zu.
       


      Triebwerke wie die des Porsche 917 werden deshalb trotz des 180° Bankwinkels nicht den Boxer-, sondern den V-Motoren zugeordnet. Beim Boxermotor, wie er für den Porsche 911 charakteristisch ist, laufen die Pleuel der gegenüberliegenden Zylinderpaare dagegen auf separaten Hubzapfen, die gegeneinander um 180° versetzt sind. Daraus folgt unmittelbar, daß im V-Motor der Versatz der beiden Zylinderbänke durch die Breite des Pleuelfußes bestimmt wird, beim Boxer beträgt er hingegen einen halben Zylinderabstand. Der V8-Motor ist deshalb nur unwesentlich länger als ein Reihenvierzylinder mit gleichem Zylinderabstand. Bei Bedarf läßt sich der Bankversatz durch die Verwendung ineinandergreifender Gabelpleuel sogar vollständig vermeiden, wie es z.B. Harley-Davidson macht.


       
      Die prinzipiell sehr kompakte Bauweise der V8-Motoren macht sie auch für Hybridantriebe interessant, indem man sie mit einer zusätzlichen E-Maschine am Kurbelwellenflansch versieht. Der Porsche 918 Spyder hat diese Möglichkeit eindrucksvoll umgesetzt.

      Der Bankwinkel des V-Motors beeinflußt die Motorhöhe und -breite sowie die Lage des Schwerpunkts in der Hochachse. Idealerweise wird er bei V-Motoren so gewählt, daß sich ein gleichmäßiger Zündabstand ergibt, um Vibrationen zwischen den beiden Zylinderbänken zu vermeiden. Für den Viertakt-V8-Motor bedeutet das: 720° Zyklenwinkel, also zwei Kurbelwellenumdrehungen für ein vollständiges Arbeitsspiel geteilt durch die Zylinderzahl 8, ergeben 90° Bankwinkel oder ein ganzzahliges Vielfaches davon. Beim Viertakt-V6-Motor wird für eine regelmäßige Zündfolge ein Bankwinkel von 120° benötigt, was in der Regel mit einer unerwünscht großen Baubreite verbunden ist, weshalb der V6 häufig ebenfalls mit einem Bankwinkel von 90° ausgeführt wird. Zur Kompensation der sich daraus ergebenden, ungleichmäßigen Zündfolge bedient man sich eines Kunstgriffs: Der „falsche“ Bankwinkel wird durch einen zusätzlichen Versatz der Hubzapfenkröpfungen an der Kurbelwelle ausgeglichen. Dies erfordert sogenannte Split-Pin-Kurbelwellen (a) oder sogar Einzelkröpfungen, sogenannte Flying Arms (b), mit einem Winkelversatz um den fehlenden Betrag. Bei einem V6 mit einem Bankwinkel von 90° beträgt dieser folglich 30°.



      In der Grundauslegung eines V8-Motors gibt es einen weiteren wichtigen Parameter: die Anordnung der Kröpfungen auf der Kurbelwelle. Diese beeinflußt entscheidend die prinzipielle Charakteristik des Triebwerks, entweder maximales Leistungspotenzial oder bestmöglicher Ausgleich der freien Massenkräfte und -momente. Aufgrund der kinematischen Kopplung im Kurbeltrieb entstehen die Massenkräfte aus der oszillierenden Bewegung von Kolben- und Pleuelmassen. Je nachdem, ob diese Massenkräfte ein- oder zweimal pro Kurbelwellenumdrehung entstehen – etwa durch die Kolbenbewegung auf- oder abwärts –, spricht man von Kräften erster oder zweiter Ordnung der Motordrehzahl. Ergibt sich für die freien Massenkräfte zudem noch ein Hebelarm in Bezug auf die Motormitte, entstehen daraus freie Massenmomente. Freie Massenkräfte und/oder -momente machen sich bei steigender Drehzahl in Form von zunehmenden Vibrationen bemerkbar, die gerade in der ersten und zweiten Ordnung als unangenehm empfunden werden und nur teilweise durch die Motorlager entkoppelbar sind. Im Wesentlichen kommen in klassischen V8-Motoren daher zwei Kröpfungsvarianten vor: die „Kreuzwelle“, bei der die Hubzapfen der vier Zylinderpaare jeweils in einem Winkel von 90° zueinander stehen (Cross-Plane, für die Kurbelwellenzapfen im 90°-Winkel, siehe Abbildung), und die „flache Kurbelwelle“, bei der alle Hubzapfen auf einer gemeinsamen Ebene liegen (Flat-Plane, für die 180°-Kurbelwelle, siehe Abbildung).


       
      Der Cross-Plane V8-Motor punktet seit jeher bei einem besonders wichtigen Kriterium: Ausgeprägte Laufruhe und Vibrationsfreiheit. Denn obwohl sich der erste und letzte Kolben jeder Zylinderbank nicht in derselben Position befinden und somit Vibrationen erzeugen, können diese sehr einfach durch Gegengewichte reduziert werden. Dies ist jedoch nur bei einem V-Motor mit 90° Bankwinkel und nicht versetzten Hubzapfen möglich - also nur beim V8. Der Grund hierfür ist der, daß die Gegengewichte gegenüber des Hubzapfens angebracht werden müssen, und sich somit bei einem Reihenmotor zur Seite bewegen, während der Kolben sich auf oder ab bewegt. Aufgrund des V8-Bankwinkels von 90° gleicht dieses Gegengewicht aber genau jene Kräfte aus, die durch den zweiten Kolben auf dem Hubzapfen (aus der um 90° gedrehten, anderen Zylinderbank) hervorgerufen werden. Cross-Plane V8-Motoren laufen daher mit besonders überzeugender Ausgeglichenheit.

      Typisch für den Cross-Plane V8-Motor ist auch das charakteristische Mündungsgeräusch, das „Brabbeln“. Es hat seine Ursache im Gasaustausch im Motor, der nicht optimal ist. Ein verlustarmer Ladungswechsel ist aber eine Grundvoraussetzung für die optimale Ausnutzung des Hubraums in puncto Zylinderfüllung und Liefergrad und damit des Leistungspotenzials. Grundsätzlich kann der Ladungswechsel durch zwei Effekte behindert werden: Strömungswiderstände in der Ein- und Auslaßstrecke, oder ein unvollständiger Gasaustausch und damit eine Restgasmenge im Zylinder. Heißes Restabgas fördert zudem bei Ottomotoren die Klopf-Neigung. Anhaltendes Klopfen führt unausweichlich zu Kolbenschäden. Um dies unter allen Umständen zu vermeiden, muß eine Klopfregelung geeignet eingreifen – die Zündung kann damit aber nicht mehr zum thermodynamisch optimalen Zeitpunkt erfolgen, was zu entsprechenden Einbußen im thermischen Wirkungsgrad führt. Ein V8-Motor mit Cross-Plane Kurbelwelle weist dieses Restgasproblem in besonders ausgeprägter Form auf, d.h. trotz der im Allgemeinen gleichmäßigen Zündfolge beim Gesamtmotor mit 90° Bankwinkel verbleibt eine ungleichmäßige Zündfolge je Zylinderbank. Dabei zünden zwangsläufig immer zwei Zylinder einer Bank direkt nacheinander (90° Zündabstand). Konkret bedeutet das, daß der Auslaß-Druck-Impuls des späteren Zylinders bereits erfolgt, wenn die Auslaßventile des vorher gezündeten Zylinders noch offen stehen. Folglich wird Abgas in diesen Zylinder zurück gedrückt, wodurch die Qualität des Ladungswechsels leidet. In der Praxis konnte dieser Nachteil bisher nur mit höherem Aufwand kompensiert werden, z.B. durch entsprechend große Längen der einzelnen Abgaskrümmerrohre – hier liegen die Grenzen jedoch meist im Fahrzeug-Package – oder durch bankübergreifende Abgaskrümmer für V-Motoren, bei denen die Auslaßseite direkt im V-Winkel liegt. Eine jüngere Porsche-Entwicklung hat an dieser Stelle einen neuen Weg beschritten: Mit spezifischen Steuerzeiten für jeden einzelnen Zylinder wird das Restgasproblem mit minimalem Aufwand eliminiert, was sowohl in der Simulation als auch am Motorprüfstand nachgewiesen werden konnte.


       
      Die Kurbelwelle eines Flat-Plane V8-Motors sieht aus wie die eines Reihenvierzylinders. Die Ähnlichkeit zum Vierzylinder kommt dabei nicht von ungefähr: Der Flat-Plane-V8 verkörpert den initialen Gedanken, der zur Entwicklung von V8-Motoren führte, nämlich zwei Reihenvierzylinder in Winkelanordnung zu kombinieren. Daraus resultieren auch die grundsätzlichen Vor- und Nachteile dieser Konfiguration. Die freien Massenkräfte des Vierzylinders bleiben in der zweiten Ordnung erhalten und summieren sich in der V-Anordnung vektoriell. Der Ladungswechsel wird dagegen deutlich harmonischer. Die Zündung beim Flat-Plane-V8 springt von einer Zylinderbank zur nächsten, wodurch die Restgasproblematik des Cross-Plane-V8 entfällt. Aufgrund des gleichmäßig wechselseitigen Ausschiebens der Abgase ergibt sich aber auch ein völlig eigenständiger Motorensound, der nach eben zwei Reihenvierzylindern klingt – schrill und aggressiv. In der Summe dieser Eigenschaften qualifiziert sich der Flat-Plane-V8 eher für den Einsatz in Hochleistungssportwagen, wie etwa Ferrari oder dem Porsche 918 spyder.

      Während der Zündabstand den Kurbelwellendrehwinkel angibt, der zwischen der Zündung zweier Zylinder zurückgelegt wird, definiert die Zündfolge die eindeutige Sequenz der Zylinder nacheinander. Bank- und Kröpfungswinkel lassen dabei als geometrisch fixe Größen nur bestimmte Reihenfolgen zu. Die jeweilige Anordnung definiert, welcher Kolben wann seinen oberen Totpunkt (OT) durchläuft. Zündfolgen von Flat- und Cross-Plane-Motoren unterscheiden sich deshalb prinzipiell. Moderne Flat-Plane-V8-Motoren feuern fast durchgängig in identischer Sequenz; bei den Cross-Plane-V8-Motoren sind es hingegen im Wesentlichen fünf herstellerspezifische Zündfolgen. Dabei ist bereits ein Umstand berücksichtigt, der leicht Verwirrung stiften kann: Weltweit gibt es unterschiedliche Definitionen, welcher Zylinder als erster gezählt wird und wie die weiteren Brennräume beziffert werden. Dadurch ergeben sich scheinbar andere Zündfolgen. Um diese Effekte der unterschiedlichen Zylinderzählung bereinigt, reduziert sich die Varianz der Zündfolgen verschiedener Hersteller deutlich.

      Beginnt man die Zündfolgenzählung stets mit Zylinder 1 nach DIN 73021, ergeben sich beim Flat-Plane V8 theoretisch je Drehrichtung acht mögliche Zündfolgen. Beim Cross-Plane-Motor sind es 16, da hier die Winkellage der mittleren Hubzapfen austauschbar ist:


       
      Jedoch wird nicht jede theoretisch mögliche Zündfolge auch praktisch umgesetzt. Ziel ist stets der bestmögliche Kompromiß zwischen den Kriterien Ladungswechsel / Beanspruchung der Kurbelwellenhauptlager / Schwingungsanregung des Kurbeltriebs durch Verformung der Kurbelwelle unter Last / Drehungleichförmigkeit. In der Summe der Eigenschaften ist z.B. die Zündfolge 1-3-7-2-6-5-4-8 die beste Wahl für eine maximale Robustheit der Kurbelwellenlagerung.

      Fazit:
      Die Aufteilung des Gesamthubraums in viele Einzelzylinder ergibt eine gleichmäßige Drehmomentabgabe und damit Laufruhe. Beim V8-Motor im Viertaktverfahren sind es somit vier Krafthübe je Kurbelwellenumdrehung. Größere Zylinderzahlen als 8 bieten noch mehr Laufruhe und dadurch Komfort, haben aber durch eine größere Baulänge und ein höheres Aggregatgewicht Nachteile in der Fahrzeugarchitektur und der Achslastverteilung zur Folge. Bei Sportwagen zum Beispiel läßt sich dies durch eine Mittelmotoranordnung oder bei Frontmotoren durch konsequentes Einrücken eines Zehn- oder Zwölfzylindermotors zur Fahrzeugmitte hin nur bedingt kompensieren, denn für Fahrer und Beifahrer bedeutet das räumliche Einschränkungen – was wiederum bei Luxuslimousinen kein gangbarer Weg ist. Hier geht die Motorbaulänge deshalb vollständig in die Längsgeometrie des Fahrzeugs ein, führt etwa beim V12-Motor zu einem längeren Radstand oder Überhang und somit zu Nachteilen in der Agilität des Fahrzeugs. Sonderbauformen wie der W12 kompensieren diesen Nachteil des klassischen V12, allerdings mit deutlich höherem technischem Aufwand. Die schlagkräftigen Vorzüge eines klassischen V8-Motors sind ein geringer Bauraumbedarf bei einfacher Triebwerksarchitektur, hoher Leistungsdichte sowie hervorragender Laufruhe und Vibrationsarmut zwischen den Zylinderbänken.  Deshalb sollte der V8-Motor auch in Zukunft  seinen festen Platz bei der Motorisierung hochwertiger Fahrzeuge behalten – nicht nur als Ikone, sondern aufgrund der Summe seiner technischen Eigenschaften.
       
    • alpinab846
      Der M1 ist ein aus vielen Gründen sehr interessantes Thema. Es war der Startpunkt der M-GmbH, der Start für einen der faszinierendsten Motoren, die die M-GmbH bis Mitte 1995 in verschiedenen Ausbaustufen begleitet hat.
      Auf der anderen Seite die Geschichte einer traurigen Kooperation mit Lamborghini, Qualitätsmängeln und Schwierigkeiten, die erst in Kooperation mit Baur wieder ausgeglichen werden konnten.
      Wirtschaftlich war das Ganze ein Flop-der wahre Wert dieses Fahrzeugs wurde erst nach Stop der 446 Fahrzeuge umfassenden Produktion erkannt.
      Heute ist das uto in den Bereich "unbezahlbar" entrückt!

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