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Bugatti Veyron Bilderbuch


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Und noch mal R-U-F, der Herr ist in er Lage und der Position sich ein Phantasie-Kennzeichen so zu gestalten, wie er das möchte! Keiner, und ich meine wirklich keiner, wird ihm deswegen ans Bein pinkeln. :wink:

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Ich habe den 16.4 Grand Sport zweimal testen können, einmal Anfang April und ein weiteres mal im Sommer mit dem Testfahrer zusammen, Pierre-Henri Raphanel. Dazu ganz hilfreich ist einmal die Bekanntsc

Der Veyron wird immer wie erschwinglicher...

AC/DC_Gallardo

Hat mir meine Frau gestern abend geschickt, sie sass gemütlich in der Altstadt in irgendeiner Rockerbar...    

Wow, bei Bugatti hat ers aber definitiv drauf! Mit Abstand der schönste Veyron, den ich bisher gesehen habe! :-o Genau so wäre er bei mir in der Garage, wenn denn das Taschengeld vorhanden wäre! :-))!

  • 4 Wochen später...
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Ein Wort: G-O-L-D-I-G-G-E-R !

Nein, das ist LIEBE O:-)

Sieht auf jeden Fall wirklich heftig aus und die Kleine ist ja der richtige Schmuck für den Beifahrersitz :D

Die zwei Roadster sind ja auch geil, aber ich frag mich wer sich als Amerikaner einfach so ein Auto für 2 Mio. USD kauft X-)

Der silberne ist, soweit ich weiß, eines der ersten Serienfahrzeug. Der Wagen wurde anfangs in Molsheim als Testwagen genutzt, ich habe den Wagen im April bei meiner ersten Probefahrt bewegen dürfen.

Ich habe den 16.4 Grand Sport zweimal testen können, einmal Anfang April und ein weiteres mal im Sommer mit dem Testfahrer zusammen, Pierre-Henri Raphanel. Dazu ganz hilfreich ist einmal die Bekanntschaft zu einer Bugatti-Vertriebsorganisation und die Tatsache, dass man sich einen gewissen verkaufsfördernden Effekt dadurch erwünschte. Man wusste, dass ich Freundschaften zu zwei autoaffinen Sammlern (eine Sammlung ca. 60 Fahrzeuge, die andere ca. 150 Fahrzeuge + 50 Motorräder) pflege und bat mich auch offen darum von meiner nach der Testfahrt vorhandenen Begeisterung im Freundeskreis zu berichten.

Beide Testfahrten waren wirklich faszinierend, wobei meine Angst, später in keinem anderen Sportwagen mehr Freude zu verspüren wirklich unbegründet war. Die Beschleunigung fühlt sich bei den ersten eigenen Fahrversuchen derart brachial an, dass ich nach den ersten kurzen Vollgasversuchen spontan und erschrocken vom Gas ging, weil die Beschleunigung derart unverzögert und heftig war. Ich weiß, dass das durchaus verrückt klingt, aber es war tatsächlich so. Auch die Verzögerung ist überaus brutal, zumal wenn ab Tempi über 220 (wenn ich mich recht erinnere) und ausreichender Pedalkraft die Luftbremse mit ausfährt. Auch dem Vergleich mit einer Yamaha R1, die mich erst auf der Landstraße um Molsheim durch sämtliche Kreisverkehre und zuletzt auch auf die Autobahn verfolgte, muss der Grand Sport nicht scheuen: bei Volllast ab der Beschleunigungsspur hatte der Biker keine Chance dranzubleiben. Hinterher überholte er dann bei etwas strengerem Tempolimit rechts ungefähr so :-))!

Das war ingesamt auch eine Sache, die mich am Veyron überraschte: sämtliche Reaktionen waren positiv, es gab keinerlei Gemecker oder gar Fragen nach dem Spritverbrauch :wink: Diese Erfahrungen konnte auch der Testfahrer bestätigen. Er erzählte bei der Testfahrt erst einige Dinge über die Firmenphilosophie, die Entstehung des Veyron und des Grand Sport und zeigte anschließend ein wenig das fahrdynamische Potential des GrandSport. Neben der Tatsache, dass der Wagen wirklich perfekt verarbeitet ist und auch bei geöffnetem Dach (wir sind beide Male ausschließlich offen gefahren) keinerlei Geräusche macht, präsentierte er vor allen Dingen mit Stolz die Spurstabilität: auf einer längeren Gerade beschleunigte er erst, nur mit Daumen und Zeigefinger das Lenkrad haltend, auf knapp 200 km/h um anschließend eine Vollbremsung bis zum Stillstand zu vollführen. Das irre dabei war, dass er während der kompletten Vollbremsung beide Hände vom Lenkrad nahm, kräftig in die Hände klatschte und der Wagen trotzdem zu 100% spurstabil blieb.

Nach beiden Fahrten waren für mich aber nicht die reinen Leistungsdaten am faszinierendsten, sondern die Ausgewogenheit des Autos. Man kann einerseits im höchsten Gang leise durch die Stadt rollen und sich schon im nächsten Moment auf ein deutlich höheres Geschwindigkeitsniveau katapultieren, wobei der Wagen nie zum rasen animierte. Ich bin nie schneller als 250 gefahren, da man darunter auch viel besser den atemberaubenden Klang genießen kann. Vor allem wenn man bei Fahrt im hohen Gang kurz Gas gibt und direkt wieder lupft, so dass der Motor nur kurz Luft holt ("aufschnaubt") und dann die Wastegates den Überdruck ablassen.

Fazit: Ich würde ihn kaufen... in Black blue metallic als A- und B-Farbe, innen Terracotta :)

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So ein Erlebnis ist zumindest für mich schwer zu beschreiben bzw fast "unbeschreiblich" im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bewundere dann immer wieder die super geschriebenen Fahrberichte anderer Leute hier im Forum.

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