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Karsten107

Frage zur M3 Anschaffung

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Karsten107
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Hallo!

Ich bin neu hier im Forum und wollte mich zuerst kurz vorstellen. Ich Heiße Karsten, bin 34 Jahre alt und wohne im Raum Aachen.

Zur Zeit fahre ich einen 320d touring, welcher aber Mitte 2007 abgestellt wird.

Etwas neues soll her- kein Diesel mehr.

Ich wollte mir einen gebrauchten M346 kaufen. Meine Frau hatte ich auch schnell davon überzeugt und so steht dem Ganzen eigentlich nichts weiter im Wege.

In der BMW Gebrauchtwagenbörse stehen ja so einige von diesen Modellen eingetragen.

Nun zu meinen Fragen, bei denen mir die M3 Fachleute hier bestimmt helfen können:

* Auf welche Dinge sollte ich achten wenn ich einen gebrauchten M3 begutachte/ Probefahre? Gibt es 'Kinderkrankheiten' bei diesem Modell oder Dinge die nach ca. 50000 km auftreten können und dem 'Laien' nicht sofort auffallen?

* Gab es beim M346 ein Facelift oder eine Veränderung am Motor? Ich meine gehört zu haben, dass die Fahrzeuge ab 2003 in Veränderter Form verkauft wurden. Irre ich mich da? Auf welches Baujahr sollte ich achten?

* Wie hoch ist die km-Laufleistung von den M3 Motoren? Ein Händler sagte mir dass die Fahrzeuge ab 160000 km 'schlapp' würden. Was habe ich denn darunter zu verstehen?

* Was ist denn das sogenannte Competition Paket? Hauptsächlich werde ich das Fahrzeug für die Strecke von zu Hause zur Arbeit nutzen (und natürlich im Feierabend... :) ). Kann ich da auf das angesprochene Extrapakt verzichten? Was meint ihr?

Vielleicht klingen meine Fragen etwas allgemein, das sind aber die Dinge die mich beschäftigen. Ich will mir mein Traumauto leisten und will alle Eventualitäten ausschließen oder zumindest so gering wie möglich halten!

Gruß,

Karsten

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alpinab846
Geschrieben

Zunächst mal herzlich Willkommen....

Ab Mitte 2003 sind veränderte Motorlager zum Einsatz gekommen, um den vorher häufig aufgetretenen Lagerschäden vorzubeugen. Gleichzeitig hat es eine "Rückrufaktion" gegeben, bei durch BMW gewartete Modelle sollten die alten Lagerschalen getauscht worden sein. Deshalb grundsätzlich ein Auto aus erster Hand und mit vollem Scheckheft. Das gilt im übrigen besonders für SMG-Autos, da gabs mehrere Software Updates, die den zu Anfang hohen Verschleiß der Kupplung beseitigt haben.

Die "Clubsport" Modelle gab es ab 2005, es sind z.B. Felgen in CSL OPtik verbaut, das Fahrwerk hat diverse Änderungen, dann gibt es optische Retuschen...Es war quasi ein Ausstattungspaket-einer halber CSL. Kann man meiner Meinung nach drauf verzichten. Wenn dann ein richtiger CSL (der aber nicht wirklich dazu taugt zur Arbeit zu fahren). Wichtig ist in meinen Augen das SMG-ein Feature, daß ich zu verschiedenen Gelegenheiten sehr schätzen gelernt habe.

Die Laufleistung kann sehr variieren. Es gibt Fahrzeuge, die weit über 100.000 km gelaufen haben-es kommt aber dabei sehr darauf an, wie die Motoren behandelt wurden. Das ist im Nachinein schwer abzuschätzen.

"Schlapp" werden die Motoren, wenn die Kompression nachlässt. Ob das jetzt mit 160.000 km oder mit 250.000 km passiert kann niemand sagen. Fakt ist, daß eine artgerechte BEwegung mit hohen Drehzahlen den Verschleiß fördert. Und das nicht nur am Motor sondern auch an Reifen, Bremsen und Fahrwerk.

Den sicheren M3 gibt es in meinen Augen nicht. Schau Dir das Auto genau an, achte auf Verschleißteile wie Bremsen (sehr anfällig), Reifen. Keine "getunten" Fahrzeug kaufen. Der M3 E46 ist von Versicherung und Wartungskosten sowie von den Verschleißteilen ein teures Vergnügen-daran sollte man denken.

In Geilöenkirchen sitzt ein M-Spezialist, der Dir vielleicht weiterhelfen kann. Bei Interesse->PN

Grüße

Peter

Karsten107
Geschrieben

Danke für die schnelle Antwort.

Dass das Fahrzeug teuer in Unterhalt usw ist weiß ich. Ich werde auf jedenfall ein Fahrzeug nehmen dass die MwSt ausweisen kann. Wird ein Firmenfahrzeug werden somit sind auch anfallende Kosten absetzbar :).

Versichern könnte ich das Fahrzeug bei meiner bisherigen Versicherung. Ich habe mich da schon kundig gemacht und einen Tarif gefunden der in der Preislage meinem momentanen entspricht.

Ist der von Dir angesprochene M-Spezialist BMW-Händler?

Bezüglich Wartungskosten: Um wieviel Prozent liegen die Wartungskosten im Vergleich zu einem 'normalen' BMW höher? Die Wartungskosten für meinen Z3 (den ich damals hatte) waren nämlich auch schon recht hoch. Kann man da überhaupt einen Vergleich ziehen?

alpinab846
Geschrieben

Nein-kein offizieller BMW-Händler. Aber ein wirklicher Spezialist, der sich nur um Ms und Alpinas kümmert und sehr eng mit Hartge verbunden ist.

Wenn Dein Zetti ein M-Roadster war ist es von der technischen Seite her vergelichbar-aber Reifen sind deutlich teurer da größer....

Karsten107
Geschrieben

Um jetzt nochmal eine ganz 'blöde' Frage zu stellen. wie kann ich mir denn die Bremsen genau ansehen? Soll ich bei einer Probefahrt mal kräftig in die Eisen gehen um das Fahrzeug auf ein Ausbrechen hin zu testen oder wie kann ich eine 'schlechte' Bremse von einer 'guten' Bremse unterscheiden?

Bisher habe ich nur Neuwagen. Deswegen meine Unsicherheit bezüglich Gebrauchtwagen.

Mein Z3 war ein 3.0 roadster. Kein M.

alpinab846
Geschrieben

Also:

Beim Bremsen darf nichts "rubbeln". Die Bremse neigt zum Verzug, wenn sie belastet wird-dazu reicht eine Vollbremsung auf der Autobahn. Belagstärke und Scheibendicke sollte man prüfen. Wenn Du das Auto kriegst sollte man die (verschlossenen) Belüftungsschächte öffnen (braucht nur ein Deckel entfernt werde)-es gibt viele Kniffe, die BMW nicht macht/kennt......

Di M-Wartungskosten sind deutlich höher, z.B. aufgrund der mechanischen Ventilstößel etc.

Karsten107
Geschrieben

Generell ist es aber schon empfehlenswert direkt bei einem BMW Händler so ein Fahrzeug zu kaufen, oder hat da jemand andere Erfahrungen gemacht?

Wenn ich mal etwas an meinen Fahrzeugen zu bemängeln hatte wurde mir beim BMW Händler eigentlich immer recht gut geholfen und kulant war er auch.

Die Sache ist halt nur, dass es beim Händler ein paar Euronen teurer ist als von privat :)

tdi-man
Geschrieben

Mein Tipp lautet:

Vielleicht einen Wagen von einem Werksangehörigen zu kaufen... :-))!

Karsten107
Geschrieben

Kein schlechter Tip. Wie kann ich das bewerkstelligen? Ich kenne so wenig Leute von BMW...

Carsten_D
Geschrieben

hallo namensbruder!

...noch was zu den kosten:

vergiss bitte nicht die service intervalle/kosten also insp.I bzw. insp.II wenn du ein gebrauchten kaufst.

im klartext: muss der gebrauchte kurz nach dem kauf zur insp. II so zirka bei 80t km dann sind nur für die insp.II gute 930-950 euro ohne teile zu veranschlagen. muss die bremse gleich mit gewechselt werden kannst gute 600 euro pro achse draufschlagen.

bei m darfst (leider) immer bonuspreise zahlen!

gruss

CARSTEN

itf joegun
Geschrieben
Kein schlechter Tip. Wie kann ich das bewerkstelligen? Ich kenne so wenig Leute von BMW...

Geh auf die BMW Homepage. Dort unter gebrauchtwagen. Wenn Du nach Jahreswagen suchst, findest Du ganz sicher einen Haufen M3's von Werksanghörigen. Ich hatte damals den 330i darüber erworben. 9tkm, fast 30% unter Neuwert.

Es gab mal ein BMW JAWA (Jahreswagen)-Programm, da wurden die Interessenten direkt an BMW Werksangehörige vermittelt. Das gibts aber glaube ich nicht mehr, leider.

Wichtig ist in meinen Augen das SMG-ein Feature, daß ich zu verschiedenen Gelegenheiten sehr schätzen gelernt habe.

:wink:

tdi-man
Geschrieben
Kein schlechter Tip. Wie kann ich das bewerkstelligen? Ich kenne so wenig Leute von BMW...

Ein Vorredner hat die Homepage ja schon erwähnt und halt auch in Autozeitschriften nachsehen... da schreiben einige... :-))!

Karsten107
Geschrieben

Gibt es eigentlich auch für Gebrauchte BMWs soetwas wie 'Anschluss-Garantien'?

Lohnt es sich für einen M3 eine solche Garantie abzuschließen? Kann ich einfach mit einem gebrauchten BMW zum Händler hinfahren und sagen, dass ich eine Anschluß-Garantie haben möchte? Oder muß das Fahrzeug dafür direkt beim Händler gekauft werden?

m zetti
Geschrieben
Gibt es eigentlich auch für Gebrauchte BMWs soetwas wie 'Anschluss-Garantien'?

Lohnt es sich für einen M3 eine solche Garantie abzuschließen? Kann ich einfach mit einem gebrauchten BMW zum Händler hinfahren und sagen, dass ich eine Anschluß-Garantie haben möchte? Oder muß das Fahrzeug dafür direkt beim Händler gekauft werden?

Wenn Du das Auto beim BMW Händler kaufst, sollte eine Garantie ohne weiteres möglich sein (ich glaube das heisst Euro Plus Garantie). Meines wissens kann man Diese einmalig um zwei Jahre verlängern. Kostet aber wohl dann einmalig Extra (nach den zwei Jahren).

Ob man nachträglich eine Garantie bekommen kann, fragst Du am besten einfach mal bei einem Händler an. Ich könnte mir vorstellen, das dafür der Wagen bestimmt nach BMW Vorgaben gecheckt werden muss.

Gruß

Michael

Karsten107
Geschrieben

Ich möchte mich an dieser Stelle schonmal für die tollen Tips und Ratschläge bedanken! Klasse Forum hier! *Thumbs up*

Am Samstag werde ich übrigens eine Probefahrt mit einem M3 Cabrio machen. Ich werde meine Erfahrungen hier posten :)

duke330
Geschrieben

Wenn Du das Auto kriegst sollte man die (verschlossenen) Belüftungsschächte öffnen (braucht nur ein Deckel entfernt werde)-es gibt viele Kniffe, die BMW nicht macht/kennt......

Sorry, wenn ich so reinplatze, aber wieso ha BMW die Deckel montiert, hab sie auch weggenommen...Zuerst Bremslüftung reinbauen und dann verschliessen?:-?

P.s. Vielleicht, dass man schnell mal wieder Bremsscheiben kaufen kommt...:???::D

m zetti
Geschrieben

P.s. Vielleicht, dass man schnell mal wieder Bremsscheiben kaufen kommt...:???::D

Der Gedanke ist nicht ganz abwägig......

Karsten107
Geschrieben

Das hieße also im Klartext: Besser Deckel abmachen?

Karsten107
Geschrieben

Ich habe in einigen anderen Threads noch ein bischen rumgestöbert.

In den meisten wird im wahrsten Sinne des Wortes über die anfallenden Kosten eines BMW M3 gestritten.

Viele reden von vielen Reparaturen, Ersatz von Verschleißteilen etc.

Beim durchlesen des Threads kommt aber heraus, dass eben diese Leute ihren M3 häufig über Rennstrecken jagen. Klar, dass dann schneller neue Bremsen fällig sind.

Gibt es eine Möglichkeit zu erkennen (außer an den Bremsen) ob das Fahrzeug häufig im auf die Rennstrecke gesetzt wurde?

tdi-man
Geschrieben
...Gibt es eine Möglichkeit zu erkennen (außer an den Bremsen) ob das Fahrzeug häufig im auf die Rennstrecke gesetzt wurde?

Da musst Du einfach ein waches Auge haben. Oder Du nimmst Dir einen Bekannten mit, der sich mit der Materie gut auskennt.

So sollte Deinem M3 dann nichts mehr im Wege stehen... :-))!

Gast
Geschrieben

Eine von einem guten Freund praktizierte Vorgehensweise bei einer Fahrzeugbesichtigung ist es u.a. den Besitzer selbst eine kleine Runde sein Schmuckstück vorführen zu lassen und erst danach selbst ans Volant zu greifen. So kann man schon ein wenig sehen wie der Besitzer so mit seinem Fahrzeug umgeht und ob er dem Motor auch kalt schon mal richtig fliegen lässt oder ob er eher besonnen und materialschonend fährt. Er ist mir dieser Vorgehensweise immer gut gefahren! :)

Roaddog
Geschrieben

ein verkäufer der nichts zu verbergen hat, wird sich auch nicht querstellen wenn ein wagen mal eben auf die hebebühne gefahren wird bevor man diesen kauft.

wir reden ja nicht von autos mit 200€ kaufpreis

FoxMulder
Geschrieben

Ein E46 M3 ist sicher nichts für kleine Geldbeutel. Die Anschaffung ist ja noch eines, aber die Kosten danach wie höhere Benzin-, Unterhalts- und Versicherungskosten sind nicht zu unterschätzen und haben schon manchem den Spass verdorben...

duke330
Geschrieben
Ein E46 M3 ist sicher nichts für kleine Geldbeutel. Die Anschaffung ist ja noch eines, aber die Kosten danach wie höhere Benzin-, Unterhalts- und Versicherungskosten sind nicht zu unterschätzen und haben schon manchem den Spass verdorben...

Ist alles relativ...

Benzin kommt auf die Fahrweise an, Versicherung zählt der richtige Draht:wink: und der Service ist ja bis 100000 gratis zumindest in CH.

Also der M hat mich nicht mehr gekostet als der 330, muss ich ganz ehrlich sagen...:-))!

FoxMulder
Geschrieben

ja, ist alles relativ, die Zeit, Geschmack und natürlich auch ein kleiner geldbeutel X-)

Zahle jetzt pro Monat ca. 100.- CHF mehr für Versicherung und ca. 100.- CHF mehr für Benzin wie für meinen 330Ci. Benzin ist nur deswegen so wenig mehr, weil ich pro Monat nicht viel mehr als 2 Tankfüllungen brauche. MAcht pro JAhr auch schon mind. 2400.- CHF aus. Auf Kurzstrecken messe ich jetzt einen Durchschnittsverbrauch von mind. 14L/100Km, mit dem 330Ci hatte ich nur 11.5L/100km, wer viel fährt merkt das schon.... Mehrkosten an Steuern vernachlässigbar, da im Kanton Bern nach Gesamtgewicht besteuert wird...

Wertverlust darf man natürlich auch nicht vergessen. M3 mit hohen Kilometerleistungen und schlechter Ausstattung stehen wie Blei, die muss man fast verschenken um sie noch loszuwerden...also über 100'000km ohne Service-Plus wird es schwierig in der CH einen M3 für einen vernünftigen Preis zu verkaufen...

Ein M3 kostet definitiv mehr als ein 330Ci

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      So weit so gut. Das war mein Erfahrungsbericht. Am Ende muss ich sagen, dass der kommende neue M3 ein wirklich extrem geiles Auto werden muss bevor ich mir nochmal einen kaufe.
      LG, Marco
    • jbmclaren
      Guten Tag,
       
      kurz zu meiner Situation:
      Ich bin im Besitz eines Porsche 981 Cayman GTS. Dieser eignet sich außerordentlich gut für den ein oder anderen Track Day. Da ich aus OWL stamme, ergibt sich meistens der Bilster Berg als Fahrmöglichkeit. Beim Porsche weiß ich besonders zu schätzen, dass er sowohl auf dem Track abliefert, als auch als geeignetes Reisefahrzeug für ein langes Wochenende zu zweit dient.
       
      Meine Überlegung ist nun, den GTS abzugeben und gegen einen MP4-12C oder eben 12C ein zu tauschen; dass der McLaren platzbedingt weniger als Reiseauto taugt ist mir bereits klar.
      Erfahrungen mit der Marke habe ich gar keine, eine erste Probefahrt steht noch aus und wird nur stattfinden, sollten meine folgenden Fragen nicht mit den katastrophalsten Fakten beantwortet werden 😉
       
      Folgende Fragen:
      Mit welchen Wartungskosten ist bei McLaren in welchen Intervallen ungefähr zu rechnen? Wie schlägt sich der McLaren auf der Rennstrecke? Die Frage zielt speziell auf die Bremsanlage (Stahl) ab. Hier muss ich auch beim Cayman immer die Beläge wechseln, dies stellt kein Problem dar. Gibt es weitere Baugruppen, die im Track Day Betrieb besonders beachtet oder gewartet werden sollten? Auf welche Besonderheiten ist beim Gebrauchtwagenkauf zu achten? Ist das IRIS System in der ersten Version wirklich so schlecht? Wenn ja, was kostet ein Update ungefähr? Ich weiß, dass es sich bei einem solchen Fahrzeug um ein Auto handelt, welches neu gerne mal bis zu 300.000€ gekostet hat, trotzdem finde ich es sinnvoll vor der Anschaffung zu wissen, welche laufenden Kosten auf einen zukommen können, speziell im Track Day Betrieb.
       
      Beste Grüße
      Jan
    • madmax2019
      Ich bin mir im grossen und ganzen ziemlich sicher das ich mir einen 488 kaufen werde.
      Ich habe vor ungefähr 220K auszugeben.
       
      Ich habe aber keine Ahnung von einem Ferrari
       
      Was muss ich beachten?
    • biketrialer
      Moin zusammen,
       
      bin der Neue (Marcel 31 aus Göttingen) habe letzte Woche meinen Rs6 verkauft und möchte mir nun einen R8 4S kaufen und habe folgende Frage:
       
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      Ist die Auspuffanlage die selbe ? Und ist der normale V10 mit 540ps genauso laut wie der v10 plus ? Bin bisher nur den v10 plus Probe gefahren, da wir hier keinen normalen haben.
       
      Da es zur Zeit bessere Angebote für den normalen V10 gibt, überlege ich halt den zu nehmen, da er natürlich nur als Alltagswagen gilt und nicht für die Rennstrecke gebraucht wird... Ich möchte aber unter keinen Umständen auf diesen Sound verzichten auch nicht eingeschränkt :))).
       
      Danke für eure Hilfe!

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