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Selbstständigkeit oder weiter studieren?

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FutureBreeze
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Hm - wie fange ich an?

Am besten am Anfang!

Ich studiere seit 8 Semestern Produktionstechnik mit der Fachrichtung Marketing und Vertrieb.

Ich gestehe, dass mir das Studium ansich nicht mehr wirklich viel Spass macht, und ich viel mehr Freude an meinen Nebenjobs habe!

Ich betreue für Logitech in Köln 4 Mediamärkte und mache darüberhinaus gerne die eine oder andere Promotionaktion mit.

Lange Rede kurzer Sinn, seit kurzem habe ich die Möglichkeit als freiberuflicher Aussendienstler für Logitech zu arbeiten.

Ich bin mir sicher, dass mir dieser Job mehr zusagen würde als die meisten "Büro-Jobs"!

Ich würde mein eigenes Gebiet bekommen, und hätte ein wirklich gutes Einkommen.

Das grosse Problem ist, dass ich dafür mein Studium an den Nagel hängen müsste, oder es sich zumindest extrem verlangsamt!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in meinem Studium auf gut deutsch nur noch "Müll" lerne! Ich habe in meinen Nebenjobs viel mehr erfahren wie es im rauhen Alltag wirklich zugeht!

Will ich mich wirklich die nächsten 1-2 Jahre durch ein Studium mogeln, nur um dann ein Diplom in den Händen zu halten?

Meine Eltern würden sagen:

"Kind, du brauchst eine gescheite Ausbildung!"

Ist Erfahrung nicht eigentlich die bessere Ausbildung?

Was bringt einem Unternehmen ein Absolvent, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat?

Wie schaut es um meinen Marktwert aus wenn ich mein Studium abbreche, und sagen wir mal 5 Jahre für Logitech erfolgreich Aussendienst mache?

Werde ich dann an meinem fehlenden Abschluss gemessen, oder wird meine Berufserfahrung gewürdigt?

Fragen über Fragen!!!!

Eines steht fest:

So wie jetzt kann es nicht weiter gehen!

Ich muss aufhören meine kostbare Zeit zu verbrennen!

Vielen Dank für eure Meinungen!

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chip
Geschrieben

Stell Dir die Frage mal anders.

Wer hat schon die Chance für ein bekanntes Unternehmen quasi ohne Einstiegs und Anlaufprobleme (da ja bereits durch Nebenjob bekannt) tätig zu werden ? Das heißt, du bist wirklich zu beneiden was den Start betrifft.

Weitere Vorteile:

Vermute mal, dass kaum Kapitaleinsatz nötig ist. Für mich ein wichtiges Kriterium, da lästige Banktermine etc. nicht nötig sind.

Gestaltungsmöglichkeiten der Selbständigkeit sind viel besser als bei Angestellten (Versicherungen Steuern etc) Umgekehrt aber auch mehr Planung, Eigenverantwortung und die notwendigkeit sich in Bereich wie Steuern etc. einzuarbeiten.

Wie oft hat man den so eine Chance ?

Studium hin oder her, das ganze ist jetzt greifbar. Wenn Du einen guten Vertrag (mit verbindlichen Zahlungsterminen etc.) verhandeln kannst, Dein Bauchgefühl und Deine bisherige Erfahrung JA sagen, dann mach es. ggf kannst Du ja noch ein zweites Standbein aufbauen um entsprechend abgesichert zu sein.

Ich bin jetzt seit 13 Jahren selbständig und hab dafür einen guten aber langweiligen Bankjob trotz Fortbildung zum Bankbetriebswirt und Chancen auf eine sagen wir mal mitlere Bankkarriere aufgegeben und das bis heute nicht einen Tag bereut. Wenn ich mich mal mit meinen damaligen Kollegen vergleiche, dann habe ich durch die Selbständigkeit viel mehr erreicht.

Also, nur Mut. :-))!

P.S. In vielen Details wie Versicherungen etc. sind natürlich ausführliche Gespräche und Beratungen weit über die Möglichkeiten hier im Forum hinaus nötig, damit Du wirklich fundiert entschieden kannst.

bmwracer
Geschrieben

mach dich selbstständig!

die vorteile, bzw. die chancen die du nun hast, hat oliver ja schon aufgelistet.

nebenbei könntest du dein studium ja noch weiterlaufen lassen!

aber ist doch echt super für dich, das du so eine chance bekommst:-))!

freut mich!

gruß,

lukas

ViperGTS
Geschrieben

in die relevanten Zeitungen und die Inserate: ....Studienabbrecher werden NIEMALS gesucht.

Ist eine wirklich gute Frage, ob Du am Markt in 5 oder mehr Jahren gegen ähnlich erfahrene Mitbewerber bestehen kannst, die das Studium durchgezogen haben (=Normalfall!).

BTW, 8 Semester "verschenkt", wenn Du jetzt aufgibst - und dass wird für IMMER in Deinem Lebenslauf stehen.

P.S.: ich hatte am Ende meines Studiums (die letzten paar Semester) auch einen Nebenjob, der Gutes Geld eingebracht hat, aber irgendwie kam ich NIE auf die IDEE deshalb mein Studium abzubrechen!? Das ist allerdings >20 Jahre her...

bmw_320i_touring
Geschrieben

Das ist sicherlich keine leichte Entscheidung.

Aber wenn ich ehrlich bin,würde ich irgendwie versuchen, das Studium zu beenden! Gemäß des Falles, dass es mal irgendwann mit dem Job nicht mehr so gut laufen sollte, müsstest Du Dich woanders bewerben. Und Du hättest keinen Abschluss. Klar, Du hast dann berufserfahrung, etc, aber ob das ein Abschluss mit Diplom aufwiegt, wage ich zu bezweifeln.

Dann mach lieber 1-2 Semester länger, aber bringe das Studim zu Ende.

Und das man kurz vorm Ende des Studiums keinen Bock mehr hat, das kann ich nur bestätigen. Bei mir liegt nur noch die Diplomarbeit in BWL an, aber die Motivation ist gleich null, leider!

Gruß

Z0RR0
Geschrieben
[...]Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in meinem Studium auf gut deutsch nur noch "Müll" lerne![...]

gibt es leute, die während des ganzen studiums nie so ein gefühl hatten ...?

Aircraft
Geschrieben
Das ist sicherlich keine leichte Entscheidung.

Aber wenn ich ehrlich bin,würde ich irgendwie versuchen, das Studium zu beenden! Gemäß des Falles, dass es mal irgendwann mit dem Job nicht mehr so gut laufen sollte, müsstest Du Dich woanders bewerben. Und Du hättest keinen Abschluss. Klar, Du hast dann berufserfahrung, etc, aber ob das ein Abschluss mit Diplom aufwiegt, wage ich zu bezweifeln.

Dann mach lieber 1-2 Semester länger, aber bringe das Studim zu Ende.

Hallo. banane.gif

Aber so wie ich es verstanden habe, bietet sich diese Gelegenheit mit Logitech nicht nochmal bzw. später, oder?! Jetzt muss man natürlich abwägen...und das ist in deiner Situation bei weitem nicht leicht. Weil wer garantiert dir ein Job nach dem Studium?

Am besten wäre, wenn du dein Studium zuendeführen könntest und den Nebenjob weiterhin machen könntest um dann eventuell nach dem Studium den beschriebenen Logitech-Job anzunehmen.

Oder ist diese Möglichkeit garnicht ausgeschlossen?

Ich kann mir allerdings mehr als gut vorstellen, dass du in deinem Studium gelangweilt bist. Ich bin noch nichtmal im Studium, sondern in der Kollegstufe und steuere auf mein Abitur zu. Selbst jetzt habe ich manchmal schon den Wunsch nach praktischen Erfahrungen. Ich will garnicht wissen wie es in 4 oder 5 Jahren ist(~8 Semester). Als aussenstehender würde ich aber auch sagen: Zieh dein Studium durch. Du bist kurz vor dem Ziel!

Gast
Geschrieben

Ich würde dir ehrlicherweise zu einer Zwischenlösung raten. Es wird sicher anstrengend sein, aber es sollte schon gehn. Nimm den Job bei Logitech an und versuche dein Studium möglichst schnelle nebenher zu machen. Wenn du mit den Leuten von Logitech redest wird es vielleicht möglich sein eine 70% Stelle (o.ä.) zu bekommen und mit den restlichen 30% und viel Engagement dein Studium doch noch zu beenden. Es muss ja nicht in der normalen Zeit sein, kannst dir ja 1-2 Semester zusätzlich gönnen, aber ich würde es zu Ende bringen wollen. Ich sehe es bei meinem Onkel der nie studiert hat aber jetzt regelmäßig durchs Raster fällt deswegen. Vorallem bei großen Konzernen kannst du kaum nur durch Berufserfahrung hoch einsteigen, die haben einfach ihre Regeln und da gehört oft ein Hochschulstudium dazu. Man kann sicher auch anders Erfolg haben, bestes Beispiel ist für mich auch da mein Onkel, er hat es trotzdem geschafft, aber ich habe gesehn wie hart das war für ihn. Einen Rückschlag nach dem andren eistecken und immer wieder ein großes Risiko eingehn um vorwärts zu kommen. Da gehört Glück und Ausdauer dazu. Mit dem Diplom weißt du vielleicht nicht wirklich viel mehr, aber du hast einen Zettel den viele Personaler gerne sehn wollen.

Versuch beides zu machen, aber dreh doch die Sache um. Arbeite nicht nebenher sondern studiere nebenher. Das wäre mein Vorschlag.

GeorgW
Geschrieben

Hallo,

mein gutgemeinter Tip: das Studium auf jeden Fall zu Ende bringen !

Logitech hin oder her, was heute toll ist kann in 10 Jahren vielleicht keinen mehr interessieren, ein abgeschlossenes Studium hat für immer Bestand: egal was Du wie lange studiert hast, Du hast etwas zu Ende gebracht.

Es gibt unzählige Leute die tausend Dinge anfangen und auf halber Strecke aufgeben, das zählt alles nicht sondern durchhalten ist angesagt, auch und gerade wenn es mal schwierig ist. :-))!

Wenn ich die Beschreibung Deines Jobs richtig verstehe, dann bestückst Du z.Zt. die MM Regale mit den Logitech Produkten und sollst dies künftig freiberuflich übernehmen ? Was passiert wenn Logitech dies eines Tages an eine der vielen Agenturen vergibt ? Oder MM sich wieder selbst darum kümmert ? :-o:-(((°

Gruß, Georg

skaone
Geschrieben
in die relevanten Zeitungen und die Inserate: ....Studienabbrecher werden NIEMALS gesucht.

Ist eine wirklich gute Frage, ob Du am Markt in 5 oder mehr Jahren gegen ähnlich erfahrene Mitbewerber bestehen kannst, die das Studium durchgezogen haben (=Normalfall!).

BTW, 8 Semester "verschenkt", wenn Du jetzt aufgibst - und dass wird für IMMER in Deinem Lebenslauf stehen.

Das sagt eigentlich alles. :-))! :-))!

Smove
Geschrieben

Ich gehe davon aus, dass du dein Vordiplom nach 8 Semester in der Tasche hast. daher sollte es doch kein Problem sein das Studium für eine Zeit auszusetzen und später zu beenden.( Freund hat sein Studium für eine Pilotenausbildung unterbrochen, er bekam von der TU München einen Schrieb, der ihm garantiert an demjenigen Punkt weiterzumachen wo er aufgehört hat)

Ähnliches sollte bei dir doch ebenfalls möglich sein?

Tobias

Lagu
Geschrieben

Prüfe mal folgende Gedanken:

Welche Firma (welcher seriöse Personalverantwortliche) würde einem jungen Mensch mit vorhandener Qualifikation, RATEN SEIN STUDIUM AUFZUGEBEN ?

Ein seriöses Angebot von höchster Ebene, von seriösen Entscheidungsträgern gefällt, würde heißen: Fahren Sie ihre Promotionaktivitäten zurück. "Wir brauchen Sie wenn Sie ihr Diplom haben"!!!!!!!:-))!

FutureBreeze
Geschrieben

So - Erst mal vielen Dank für eure Meinungen!

Ich habe vorhin unabhängig davon beschlossen, mir endlich selber in den Hintern zu treten und dieses Studium zu ende zu führen!

Wenn Logitech mich will, sollen sie ein Jahr auf mich warten!

Im Januar sind erst einmal Klausuren, und die gilt es zu bestehen - alles andere muss eben einmal zurücktreten.

Nur so kann ich mir selber sicher sein, dass ich auch in Zukunft Herausforderungen angehen und bewältigen kann!

Wo ich schon mal dabei bin:

Ich suche eine Diplomandenstelle für Herbst 2007 mit vorgelagertem Praktikum im Sommer 2007.

Mein Studiengang:

Produktionstechnik - Fachrichtung Marketing und Vertrieb

Wunschbranche:

Automobilindustrie

chip
Geschrieben
BTW, 8 Semester "verschenkt", wenn Du jetzt aufgibst - und dass wird für IMMER in Deinem Lebenslauf stehen.

.

Wenn beides geht umso besser. Das eine Thema Selbständigkeit schließt das Thema Studienabschluß ja nicht aus.

Zum Zitat:

Lebenslauf hin oder her, wer sich als Selbständiger Verkäufer/Berater bewirbt für den gelten teils andere Regeln als der klassische Lebenslauf.

Anfangs hab ich mich selbständig für Jobs immer wie "normal" beworben.

Mitlerweile mache ich das seit 10 Jahren nur noch so, dass ich mich als Geschäftspartner mit freien Terminen mit einer Kurzvorstellung sowie einer Referenzliste der bisherigen Projekte vorstelle. Seit dem immer sehr gute Resonanz und in sagen wir mal ca. 30 konkreten Vorstellungsgesprächen in den letzten 10 Jahren hat mich nicht 1 Mensch nach irgendeinem Zeugnis, Zertifikat etc. gefragt.

Persönliches Gespräch, ein paar Details abklopfen und fertig. Klingt fast unglaublich ist aber absolut wahr.

ViperGTS
Geschrieben

>>>Ich habe vorhin unabhängig davon beschlossen, mir endlich selber in den Hintern zu treten und dieses Studium zu ende zu führen!<<<

zum (richtigen) Entschluß.

Zumal die Prüfungen wohl nur noch 40 Tage weg sind! :D

jackpot
Geschrieben

Ich mag keine halben Sachen. Wenn ich etwas anpacke, dann ziehe ich das auch durch, selbst wenn es schwierig ist.

Trotzdem sind mir ein paar Gedanken Pro und Contra eingefallen:

1. Möchtest Du Dich wirklich nur auf dieses eine Unternehmen verlassen?? Die werden vielleicht morgen verkauft und wie in solchen Fällen üblich stehen dann 25% der Belegschaft vor die Tür. Was ist dann? Das Studium, bei dem Du schon so weit gekommen bist, ist dann wohl futsch. Das wäre wirklich sehr schade. Einen langweiligen Job mal aufzugeben, ist sicher weniger problematisch als 8 Semester Studium an den Nagel zu hängen. Da hast Du nämlich gar nichts! Ein Wiedereinstieg ist mehr als unwahrscheinlich, ebenso wie die Frage, ob Du wieder Anschluss finden wirst. Oft scheitert es an der Motivation oder am Geld.

2. Ein Studienabschluß ist in unserer Gesellschaft (leider) wichtig. Ohne diesen Status kannst Du in vielen, großen Unternehmen gewisse Jobs gar nicht erreichen. Außerdem wirkt sich ein Abschluss auf die Gehaltseinstufung und die weiteren Karrierechancen aus.

3. Die Chancen und Voraussetzungen im Job ändern sich relativ schnell. Wenn man ein heiß begehrtes Studium beginnt, kann man am Ende trotzdem als Loser dastehen, wenn es zu viele Absolventen oder zu wenig Nachfrage gibt. Eine Inventur zwischendurch ist daher sinnvoll und wichtig. Sollten sich die Bedingungen und Voraussetzungen am Arbeitsmarkt geändert haben, dann ist es legitim, dass man umdisponiert und die Studienrichtung bzw. den -Schwerpunkt ändert. Um aber kurz vor Ende alles hinzuschmeißen, muß es wirklich triftige Gründe geben. Die sehe ich in Deinem Fall allerdings nicht!

4. Die Selbständigkeit bietet Chancen und Risiken. Wenn man die Risiken minimieren kann und sich mit diversen Investitionen nicht über Jahre komplett verschuldet, sollte man diesen Schritt durchaus in Erwägung ziehen. Die Branche und die Art der Ausrichtung sind sicher auch wichtig. Im Bereich Dienstleistung, wo man relativ flexibel agieren kann, ist es sicher einfacher als in kapitalintensiven und starren Segmenten, wo man sich mit diesem Schritt für Jahrzehnte festlegt und einbetoniert.

5. So gut die Chancen auch stehen mögen, die Kehrseite der Medaille solltest Du nicht außer acht lassen. Selbst als Kleinunternehmer brauchst Du einen Steuerberater, Krankenversicherung etc. – das sind viele Ausgaben, die man leicht übersieht und die sich erheblich summieren. Lass Dich beraten und sei ehrlich zu Dir. Rechne alle Kosten ein und entscheide erst dann. Ein vermeintlich hoher Bezug ist daher mit Vorsicht zu genießen, wenn Du sämtliche Koseten selber tragen musst.

6. Wichtigster Unterschied zum unselbständigen Leben: Als Angestellter arbeitet 12 Monate, minus 5 Wochen Urlaub, minus 1 Woche Krankenstand. Das ergibt gesamt 10,5 Monate reine Arbeit! Dafür bekommt man 14 Gehälter, manche sogar noch 1 bis 2 weitere plus Prämien. Als Selbständiger sind Urlaub und Krankenstand ein Problem und sicher nicht selbstverständlich. Das heißt, Du arbeitest 11,5 Monate und bekommst auch nur Kohle für 11,5 Monate. Das sind 1 Monat mehr Arbeit und 2,5 "Monatsgehälter" weniger! Das Einkommen in der Selbständigkeit muß also erheblich höher sein, um nicht unterm Strich schlechter dazustehen als als Angestellter.

7. Wenn das Mehreinkommen in der Selbständigkeit, die familiäre Rückendeckung und Unterstützung, der eigene Freiheitsdrang, die extrem hohe Selbstmotivation und Disziplin dafürsprechen, sollte man den Sprung ins kalte Wasser wagen. In Deinem Fall wäre aber die Beendigung des Studiums sicher vernünftiger!

URicken
Geschrieben
... Vielen Dank für eure Meinungen!

Guten Morgen FutureBreeze,

ehrlich gesagt kannst Du dir die Antwort nur selbst geben. Eventuell können Dir noch Freunde dabe helfen.

Ich habe 1988 mit meinem Studium begonnen und ...

nach dem 7. Semester abgebrochen!

Während meines Studiums habe ich mir mit EDV-Seminaren mein Geld verdient. Damals hatte ich noch keine Familie und mußte lediglich für mich selbst sorgen.

Bis heute - über 15 Jahre später - habe ich nur ganz wenige Momente gehabt, in denen ich bereue, daß ich mein Studium nicht zuende geführt habe.

Fakt jedoch ist und bleibt, daß Dir für die Zukunft niemand Erfolg versprechen kann. Die allgemeine Situation für Berufseinsteiger hat sich m. E. heute eher verschärft als vereinfacht.

Kehre in Dich und stelle Dir einfach folgende Fragen:

- hat der Job, den ich beginnen möchte, Zukunft

- was kann ich mit meiner Ausbildung machen, wenn ich den Job mal schmeisse

- entspricht die Tätigkeit tatsächlich dem, was mir SPASS macht

Wie auch immer Du dich entscheiden wirst - ich drücke Dir die Daumen, daß alles so wird, wie Du es dir vorstellst.

Fab
Geschrieben

Ich gebe an dieser Stelle mal eine allgemeine Antwort auf die Frage: "Gründen oder Studium?"

Es gibt an allen Unis (jedenfalls in Berlin) Gründerbüros und spezielle Lehrveranstaltungen. Jedenfalls kann man sich während des Studiums schonmal wichtige Grundlagen aneignen und sich einen Überblick verschaffen.

...und dann...

Die meiner Meinung nach beste Möglichkeit sich mit der Gründungsplanung zu beschäftigen ist Exist Seed (http://www.exist.de/existseed/). Man wird für ein Jahr an der Uni angestellt und bekommt Gehalt, Büro, sattes Budget, Mentor aus der Uni, Coach aus einer Unternehmensberatung, Zugriff auf die Uniresourcen und was am wichtigsten ist: Man kann aus der Uni heraus agieren und über die Profs Kontakte zu Business Angels herstellen.

Das ganze gilt für 1-3 Leute (Studierende oder Absolventen). Ziel ist es seine Gründung so vorzubereiten, dass man nach dem Jahr richtig anfangen kann und eine Anschlussfinanzierung erhält. Die meisten Unis unterstützen einen auch danach noch ordentlich.

Die Vorraussetzung für dieses Programm ist eine innovative Idee und ein ausbaufähiges Geschäftsmodell. Es richtet sich allerdings an richtige Gründungen und nicht an Selbstständigkeit. Das Unternehmen darf noch nicht gegründet sein. Man kann das Jahr über z.B. als GmbH i.G. agieren.

Die Antwort auf die Frage "Gründen oder Studium?" muss also sein: BEIDES!

Ein Beispiel für ein so gefördertes Unternehmen: http://www.syncing.net/

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