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VW-Chef Pischetsrieder geht!

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jackpot
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VW-Chef Pischetsrieder geht!

Der Vorstandschef der Volkswagen AG, Bernd Pischetsrieder, verlässt den Autobauer. Er wird bereits Ende Dezember ausscheiden, teilte die Volkswagen AG heute in Wolfsburg mit. Nachfolger wird Martin Winterkorn.

Quelle: orf.at

So schnell kann es gehen...

Edit: Hier gibt es weitere Infos:

http://orf.at/061107-5720/index.html

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bmw_320i_touring
Geschrieben
So schnell kann es gehen...

Aha,

er war doch gar nicht so lange im Amt, oder irre ich jetzt da.

Geht er denn oder wurde er gegangen?

mat01
Geschrieben

war eh die falsche entscheidung. wie kann man den mann, der das rover debakel zu verantworten hat zum chef machen.

unter dem strich 4 verschwendete jahre für VW, winterkorn wird die übergangslösung.

bis porsche 40% hat und ein off. übernahmeangebot startet.

jackpot
Geschrieben
war eh die falsche entscheidung. wie kann man den mann, der das rover debakel zu verantworten hat zum chef machen.

Das sagte meine Freundin auch immer. Ich wollte es aber nie glauben... :oops:

Trotz der Querelen mit Piech wurde der Vertrag von Pischetsrieder erst kürzlich verlängert*. Ich dachte, nun wäre Ruhe eingekehrt. Sein Abgang kommt für mich daher schon etwas überraschend.

*Link: http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/330002

whatzmyid
Geschrieben

Der hat noch einen Vertrag bis 2012. Das wird teuer!

alpinab846
Geschrieben

Mit Winterkorn kommt zwar der Mann, der Audi in den letzten 4 Jahren weiter nach vorne gebracht hat-was meines Erachtens nur die Fortsetzung einer Erfolgsstory war, andererseits aber auch der Mann, der mit Piech zusammen den Phaeton durchgedrückt hat. Also aus der persönlichen Geschichte heraus durchaus jemand, der Flecken auf der Weste hat. Zudem besteht wohl eine sehr enge Freundschaft zu Piech. Ob das uneingeschränkt positiv ist lassen wir mal dahingestellt.

Daß Pischetsrieders Abgang teuer wird kann man wohl ungesehen unterschreiben....

ToniTanti
Geschrieben

Das ein Vorstandsvorsitzender, der zum einen ja schon seit geraumer Zeit im Aufsichtsrat umstritten war, im Mai 2006 eine Vertragsverlängerung für 6 Jahre, bis 2012 erhält und dann nach einem halben Jahr geht, ist für mich ein Unding. Da muß es im Unternehmen und/oder im AR massiv brodeln. Wie konnte ein solcher Vertrag überhaupt über 6 Folgejahre geschlossen werden?

Entweder wird es für VW richtig teuer oder Pietschesrieder verzichtet auf Geld. Das ist wohl intern geregelt worden. Trotzdem zeugt eine solche Entwicklung nicht gerade von unternehmerischer Weitsicht. Mnchmal werde ich das Gefühl nicht los, das gerade im Vorstands- und AR-Bereich Verträge beschlossen und abgeschlossen werden, die die selben Herren mit z.B. einem Produktionsleiter nie im Leben abschließen würden. Da riecht alles nur nach Klüngelei und eigener massiver Vorteilsnahme zu Lasten Dritter. Was für ein Sumpf!

Nun zu Porsche:

Porsche will ja aktuell auf 29,9 Anteilsbesitz aufstocken. Wenn Porsche mehr als 30% der Aktien werwerben will, muß Porsche allen (Rest-)Aktionären ein Kaufangebot machen. Das wird dann wohl für Porsche etwas zu teuer.

Aber die Porsche-Crew im AR um Wideking wird da schon richtig Druck machen, daß VW in die Gewinnspur zurückkommt und für Porsche eine vernünftige Rendite (höher als am Kapitalmarkt) sichtbar wird.

Adios

marcelvs
Geschrieben
Das ein Vorstandsvorsitzender, der zum einen ja schon seit geraumer Zeit im Aufsichtsrat umstritten war, im Mai 2006 eine Vertragsverlängerung für 6 Jahre, bis 2012 erhält und dann nach einem halben Jahr geht, ist für mich ein Unding. Da muß es im Unternehmen und/oder im AR massiv brodeln. Wie konnte ein solcher Vertrag überhaupt über 6 Folgejahre geschlossen werden?

Entweder wird es für VW richtig teuer oder Pietschesrieder verzichtet auf Geld. Das ist wohl intern geregelt worden. Trotzdem zeugt eine solche Entwicklung nicht gerade von unternehmerischer Weitsicht. Mnchmal werde ich das Gefühl nicht los, das gerade im Vorstands- und AR-Bereich Verträge beschlossen und abgeschlossen werden, die die selben Herren mit z.B. einem Produktionsleiter nie im Leben abschließen würden. Da riecht alles nur nach Klüngelei und eigener massiver Vorteilsnahme zu Lasten Dritter. Was für ein Sumpf!

Adios

Das läuft doch überall so...einmal auf einem "hohen" Posten und gut ist...

Siehe Ackermann und Konsorten...

Aber Pietschesrieder wird schon gut für sich verhandelt haben, ich schätze der bekommt eine Abfindung im zweistelligen Millionen Bereich und sitzt die Tage woanders im AR oder Vorstand. Vielleicht sogar im Volkswagen Konzern(Audi, Skoda oder....)

Naja und wer zahlt es? Wir, durch noch teuerer Autos....

F40org
Geschrieben
war eh die falsche entscheidung. wie kann man den mann, der das rover debakel zu verantworten hat zum chef machen.
Internas von BMW sprechen aber auch davon, dass Hr. R. auch nicht so ganz unbeteiligt war. Aber das gehört nicht hier her.
Kai360
Geschrieben

Dumm nur,

selbst die blödeste Katze (in dem Fall Kater) fällt immer wieder aus die Füße.

Erst BMW geschädigt,

dann VW,

whow`s next?

Gruß

Kai

ToniTanti
Geschrieben
Dumm nur,

selbst die blödeste Katze (in dem Fall Kater) fällt immer wieder aus die Füße.

Erst BMW geschädigt,

dann VW,

whow`s next?

Gruß

Kai

Hallo Kai,

Immerhin kam Pischetsrieder seinerzeit auf ausdrücklichen Wunsch von Piech und durfte dessen "glorreiches" Erbe mit dem Phaeton-Debakel und dem viel zu teuer konstruierten, konzipierten und produziertem Golf V übernehmen. Von einer mehr als dürftigen restlichen VW-Modellpallette mal ganz abgesehen.

Und bei BMW waren ja auch seinerzeit mehrere Vorstände, der AR und die Hauptaktionäre Quandt beim Rover-Engagement beteiligt und haben diesem zugestimmt.

Für mich ist Pitschetsrieder auch nicht der überzeugende Vorstand, aber diese Fehler nur ihm anzukreiden, halte ich für nicht objektiv.

Der hat jetzt, als scheidender Vorstand noch die schöne Aufgabe, den Abbau von 3.000 Stellen zu verkünden, damit dann Winterkorn erstmal ohne negative Publicity starten kann.

Eine der für mich dubiosten Figuren in diesem ganzen VW-Konglomerat ist Piech selbst. Auch das sein damaliger Personalvorstand Peter Hartz nun die (ohne Frage berechtigte) Anklage wegen Veruntreuung erhält, ist doch auch Piechs Mist gewachsen. Das ist doch alles auf Anweisung von Piech passiert, wenn über mehrer Jahre insgesamt 2.000.000,00 EUR an den Konzernbetriebsratsvorsitzenden geflossen sind. Das Piech davon nichts gewußt haben will entbehrt für mich jeglicher Grundlage. Der will aus VW einen schönen "Familienbetrieb" mit der Kreuzbeteiligung über Porsche machen und nach alter Gutsherrenart mitregieren.

Adios

F40org
Geschrieben
Hallo Kai,

Immerhin kam Pischetsrieder seinerzeit auf ausdrücklichen Wunsch von Piech und durfte dessen "glorreiches" Erbe mit dem Phaeton-Debakel und dem viel zu teuer konstruierten, konzipierten und produziertem Golf V übernehmen. Von einer mehr als dürftigen restlichen VW-Modellpallette mal ganz abgesehen.

Und bei BMW waren ja auch seinerzeit mehrere Vorstände, der AR und die Hauptaktionäre Quandt beim Rover-Engagement beteiligt und haben diesem zugestimmt.

Für mich ist Pitschetsrieder auch nicht der überzeugende Vorstand, aber diese Fehler nur ihm anzukreiden, halte ich für nicht objektiv.

Der hat jetzt, als scheidender Vorstand noch die schöne Aufgabe, den Abbau von 3.000 Stellen zu verkünden, damit dann Winterkorn erstmal ohne negative Publicity starten kann.

Eine der für mich dubiosten Figuren in diesem ganzen VW-Konglomerat ist Piech selbst. Auch das sein damaliger Personalvorstand Peter Hartz nun die (ohne Frage berechtigte) Anklage wegen Veruntreuung erhält, ist doch auch Piechs Mist gewachsen. Das ist doch alles auf Anweisung von Piech passiert, wenn über mehrer Jahre insgesamt 2.000.000,00 EUR an den Konzernbetriebsratsvorsitzenden geflossen sind. Das Piech davon nichts gewußt haben will entbehrt für mich jeglicher Grundlage. Der will aus VW einen schönen "Familienbetrieb" mit der Kreuzbeteiligung über Porsche machen und nach alter Gutsherrenart mitregieren.

Adios

Toni, ganz klar teile ich Deine Posting.

ToniTanti
Geschrieben

Alles kleine Ergänzung zu Herrn Piech:

Der VW-Großaktionär Tweedy Browne hat den Führungswechsel beim Wolfsburger Autokonzern scharf kritisiert und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch persönlich angegriffen. Piëch habe, so der Großaktionär, die Prinzipien der Corporate Governance massiv mit Füßen getreten.

Somit geht erstmals einer der Großinvestoren des Autobauers klar auf Distanz zu dem mehr als überraschenden Führungswechsel an der Unternehmensspitze. Es sei beispiellos, dass ein Vorstandschef, der offenbar erfolgreich dabei sei, eine wichtige Wende im Unternehmen herbeizuführen, so sang- und klanglos gefeuert werde, sagte Tom Shrager, Partner des einflussreichen US-Investmenthauses Tweedy Browne. Dies werfe ernsthafte Fragen zur Corporate Governance bei VW und der Rolle von Piëch auf.

Tweedy Browne zählt aktuell zu den fünf größten Anteilseignern von VW und hält mit zwei Millionen Aktien knapp ein Prozent an Volkswagen. Shrager nimmt vor allem das Verhalten von Piëch aufs Korn. "Wir konnten uns kaum vorstellen, dass der Aufsichtsratsvorsitzende - mit seiner wenig eindrucksvollen Bilanz als VW-Manager - die Prinzipien der Corporate Governance mit Füßen treten und seine Aufsichtsrats-Kollegen auf solche Weise umstimmen würde", kritisierte Shrager. "Hiermit ernenne ich den Aufsichtsrat von VW zum Verschlafensten von ganz Deutschland." Tweedy Browne hatte schon auf der letzten VW-Hauptversammlung in Hamburg (leider) vergeblich versucht, Piëch als Aufsichtsratschef abzulösen.

Und auch Widekind mit den Porsche-Anteilen ist daran wohl nicht ganz unschuldig, da er ja wohl zugestimmt haben muß. Und das, obwohl der Vertrag mit Pischetsrieder erst, auch unter dem Beisein der Porsche AG, verlängert wurde. Da will wohl Wideking auch Ruhe im eigenen Hause haben, so vermute ich und bringt dann dieses Bauernopfer.

Adios

Kai360
Geschrieben

Eine der für mich dubiosten Figuren in diesem ganzen VW-Konglomerat ist Piech selbst.

:applaus::dafuer::goodposti

Mehr sag ich lieber nicht! Nur man schaue einmal was dem alles gehört, bzw. der Famlilie, bzw. woran die beteiligt sind....

jackpot
Geschrieben

Mehr sag ich lieber nicht! Nur man schaue einmal was dem alles gehört, bzw. der Famlilie, bzw. woran die beteiligt sind....

Das ist richtig, aber warum ist man dadurch dubios?

Der Besitz der Familie Porsche/Piech ist schon seit Jahrzehnten sehr umfangreich und wächst stetig weiter. Sie agieren und arbeiten gut, da ist das nur ein logisches Resultat.

Mich beeindruckt die Familie als auch die extrem lange Erfolgsstory sehr, aber auch Piech selbst. Was er aus der altbackenen Marke Audi gemacht hat, was er in puncto Qualität (Stichwort Spaltmaße) gemacht hat, nur um 2 Beispiele zu nennen, war doch sehr gut.

Dass er auch Fehlentscheidungen getroffen hat, ist aus heutiger Sicht ebenfalls erwiesen. Aber im nachhinein ist man bekanntlicherweise immer schlauer...

Die Rolle von Piech im AR wäre sicher zu hinterfragen, aber die ganze Familie wegen ihres Besitzes ins dubiose Eck zu stellen, finde ich nicht richtig.

Kai360
Geschrieben
Das ist richtig, aber warum ist man dadurch dubios?

Korrekt, per se sicher nicht verwerflich

Aber ganz kurz,

INTERESSENKONFLIKT,

kann ich als Aktionär so nicht gutheißen!

alpinab846
Geschrieben
Alles kleine Ergänzung zu Herrn Piech:

Der VW-Großaktionär Tweedy Browne hat den Führungswechsel beim Wolfsburger Autokonzern scharf kritisiert und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch persönlich angegriffen. Piëch habe, so der Großaktionär, die Prinzipien der Corporate Governance massiv mit Füßen getreten.

Somit geht erstmals einer der Großinvestoren des Autobauers klar auf Distanz zu dem mehr als überraschenden Führungswechsel an der Unternehmensspitze. Es sei beispiellos, dass ein Vorstandschef, der offenbar erfolgreich dabei sei, eine wichtige Wende im Unternehmen herbeizuführen, so sang- und klanglos gefeuert werde, sagte Tom Shrager, Partner des einflussreichen US-Investmenthauses Tweedy Browne. Dies werfe ernsthafte Fragen zur Corporate Governance bei VW und der Rolle von Piëch auf.

Tweedy Browne zählt aktuell zu den fünf größten Anteilseignern von VW und hält mit zwei Millionen Aktien knapp ein Prozent an Volkswagen. Shrager nimmt vor allem das Verhalten von Piëch aufs Korn. "Wir konnten uns kaum vorstellen, dass der Aufsichtsratsvorsitzende - mit seiner wenig eindrucksvollen Bilanz als VW-Manager - die Prinzipien der Corporate Governance mit Füßen treten und seine Aufsichtsrats-Kollegen auf solche Weise umstimmen würde", kritisierte Shrager. "Hiermit ernenne ich den Aufsichtsrat von VW zum Verschlafensten von ganz Deutschland." Tweedy Browne hatte schon auf der letzten VW-Hauptversammlung in Hamburg (leider) vergeblich versucht, Piëch als Aufsichtsratschef abzulösen.

Und auch Widekind mit den Porsche-Anteilen ist daran wohl nicht ganz unschuldig, da er ja wohl zugestimmt haben muß. Und das, obwohl der Vertrag mit Pischetsrieder erst, auch unter dem Beisein der Porsche AG, verlängert wurde. Da will wohl Wideking auch Ruhe im eigenen Hause haben, so vermute ich und bringt dann dieses Bauernopfer.

Adios

Wenn der Großinvestor aussteigt hat Porsche eventuell eine gute Möglichkeit auf 1% der Aktien. Ich denke, daß die Strategie im Hause VW besser durchdacht ist denn je.

K-L-M
Geschrieben

Ich habs vor, glaub ich 2 Jahren schon einmal hier geschrieben.

Ich hatte die "Ehre" den Herrn Pischetsrieder persönlich agieren zu sehen.

Ich war entsetzt und betrübt eine Führungskraft aus 3 max. 2 Reihe später als Gallionsfigur zu erleben. Total der falsche Mann dafür.

Aber nicht vergessen, der Piech hat ihn nach VW geholt. Er hat den Fehler gemacht oder bewußt einen (möchte jetzt kein falsches Wort sagen) schwächeren geholt. VW hat es furchtbar büßen müßen.

Ein ekelhaftes Spiel

Klaus

@ jackpot, Deine Freundin hat Gespür. Gratuliere.

jackpot
Geschrieben

@ jackpot, Deine Freundin hat Gespür. Gratuliere.

Darum hat sie ja mich ausgewählt :D

Die Geschichte vom Pischetsrieder möchte ich beim nächsten Treffen mal genauer hören, das interessiert mich!

CP
Geschrieben

..........................

jackpot
Geschrieben

Vor der Vertragsverlängerung von Pischetsrieder hat Piech doch öffentlich ziemlich kritische Äußerungen und diverse Zweifel an ihm abgegeben, was sich sogar negativ auf den Aktienkurs ausgewirkt hat.

Negativ für die Anleger, würde ich mal sagen, aber lukrativ für jemanden wie Piech und Porsche, wenn man dadurch wesentlich billiger kaufen kann.

Aus heutiger Sicht denke ich auch, dass da nicht zufällig irgendwelche Spannungen entstanden, sondern das diese Inszenierung genau geplant war.

In Ö. lief bei AT&S (Leiterplattenhersteller) vor Jahren angeblich ein ähnliches Szenario, wenn man den Zeitungen und den Klagen eines Großaktionärs Glauben schenken darf.

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