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JML

Rot - Und warum ist es so schwierig zu fotografieren?

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JML
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Letzter Beitrag:

Hallo Leute!

gestern war bei strahlendem Sonnenschein ein Freund von meinem Vater zu besuch.

Er will sein altes Jaguar E-Type Cabrio verkaufen.

Cam geschnappt (Canon Ixus 500) 100 Fotos gemacht mit verschiedensten Motiven , Richtungen und Belichtungen.

Aber irgendwie ist das Ergebnis ernüchternd. Nicht eines trifft wirklich die Farbe.

Ich hatte vor 2 Jahren schon mit diversen Digicams Probleme das Imolarot richtig zu treffen.

Liegt das an meiner Unfähigkeit oder spielt die Cam eine wichtige Rolle?

Ich will mir auch jetzt demnächst eine Digi Spiegelreflex zulegen. max 1500€ Canon Eos 30D? Dazu gibts ja bereits topics.

Danke!

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Aircraft
Geschrieben

Hallo.

Woran es genau liegt weiß ich nicht. Aber ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Farben nicht richtig gut abgebildet werden.

Die Cam spielt mit Sicherheit eine große Rolle!

Ansonsten erledigt Photoshop solche Kleinigkeiten eigentlich relativ zuverlässig. Oft reicht schon einmal "Auto Color" und das ganze sieht echt gut aus! Versuch das mal!

Mephisto
Geschrieben

Wenn du mit der Ixus keine vernuenftigen Resultate fertig bringst, hat das mit der 30D noch Zeit, denn leichter wirds da nicht.

TPO
Geschrieben

Mögliche Ursachen:

Falscher Weißabgleich, was aber bei normalem Sonnenlicht draussen eher selten passiert.

Falsche Belichtung, viele Kameras haben eine automatische Belichtungskorrektur die mal spinnen kann. Bei der DSLR kann man das vermeiden indem man mit einer sogenannten Graukarte einmisst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Graukarte

http://www.mhohner.de/graycard.php

Datenverlust bei JPG Komprimierung. JPGs geben nie wirklich die Bilder so wieder wie sich fotografiert wurden, das geht nicht das JPGs einem Kompressionverfahren unterliegen bei dem nunmal Daten auch verloren gehen. DSLRs können daher im RAW-Format fotografieren und speichern so genau die Daten ab die der Bildchip auch aufnimmt. RAWs müssen anschließend nachbearbeitet werden, zb mit Photoshop oder einem Capture Programm.

Oder dein Monitor ist nicht richtig kalibiert. Auf jedem Monitor sehen Bilder anders aus, auf jedem Drucker ebenso. Darum gibt es spezielle Tools mit denen man seinen Monitor und Drucker "neutral" einstellen kann. Diese Lösung ist aber sehr kostenintensiv und lohnt sich meist nur bei kommerziellen Arbeiten. Ich benutze daher 2 Monitore, einmal den am Notebook und einen zusätzlichen TFT Monitor mit bessere Bildqualität.

Eventuell könnte man deine Bilder mit einer Tonwertkorrektur wieder hinbekommen, auch mit Sättigung und den Farbkanälen lässt sich viel machen.

Das Problem hierbei ist, man kann nur schwer erklären wir rot das Rot sein soll, aber wir können ja mal versuchen. :wink:

TPO
Geschrieben

Mit Autotonwertkorrektur

img3078tonwdv2.jpg

Mit Autotonwertkorrektur und 5% mehr Sättigung

img3078tonws5de9.jpg

Mit Autotonwertkorrektur und 10% mehr Sättigung

img3078tonws10gd2.jpg

Mit Autotonwertkorrektur und 10% mehr Sättigung und 10% mehr Kontrast.

img3078tonws10k10cv7.jpg

Mit Autotonwertkorrektur und 10% mehr Sättigung und 10% mehr Kontrast und Sättigung alles Rottöne um Minus 10%.

img3078rotminus10bx7.jpg

Jeweils bei 90% Qualität gespeichert.

SlyDog
Geschrieben

wenns nur um leichte Farbabweichungen geht, kommt oft noch hinzu, dass die meisten Monitore einfach nich richtig kalibriert sind

http://www.werbefoto.at/d_base/calibration.htm

TPO
Geschrieben

Danke Borrie, den Link kannte ich noch nicht!

Das mit den Monitoren ist schon ein Problem, ich bin selbst immer etwas überrascht wie die Fotos aussehen wenn ich sie hab im Fotolabor entwickeln lassen.

Nochwas zum Thema http://www.fotocommunity.de/info/Monitorkalibrierung

JML
Geschrieben

Danke. Monitor scheint aber soweit in Ordnung zu sein. Ist noch keine 4 Monate alt von BenQ.

Das Bild: "Mit Autotonwertkorrektur und 10% mehr Sättigung" triffts am besten.

Werd mal schauen was ich mit meinem alten Ulead Photo Impact 5.0 zustande bekomme...

skaone
Geschrieben

Mit "rot" sollte es eigentlich keine Probleme geben, "grün" ist die schwierigste farbe, auch beim ausbelichten.

Wenn man sich mit Farben und Photoshop nicht auskennt, kann man einfach eine Graukarte ins Bild halten (irgendwo im gleichen Licht wie das Hauptmotiv, aber natürlich so, dass man sie schnell wegstempeln kann), dann hat man eine Referenz für die Tonwertkorrektur.

Zum Monitor: Die meisten Monitore sind prinzipiell falsch eingestellt: Nämlich auf ca. 9000°k. Wenn man am nicht kalibrierten Monitor seine Fotos bearbeitet, sollte man wenigstens seinen Monitor auf die richtige Temperatur stellen, also zwischen 5000-6500°k (da gibts unterschiedliche Tipps).

Wenn man sich ein bisschen intensiver mit Photos beschäftigt, sollte man sich ein Densitometer leihen, z.B. das Eye-One Display. Kann man z.B. bei Calumet mieten.

Wenn man seine Fotos irgendwo ausblichten lässt, ist es dazu noch unbedingt notwendig, dass man sich das ICC-Profil des Anbieters besorgt und einen "Soft-Proof" macht. Sonst kann unmöglich ein gutes Ergebnis dabei rauskommen.

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