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Frust....

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Werte Gemeinde...

Sorry, aber nach gestern muss ich mir hier einfach mal meinen Frust von der Leber schreiben...

Kann mir, als Schweizer Bürger welcher im Jahr rund 40'000 km auf der deutschen BAB fährt, mal einer hier auf dem Forum die Frage, welche mit Sicherheit auch viele von euch selbst bewegt und welche aber euch alle mit Sicherheit ausschliesst, beantworten:

Wieso nur gibt es auf Bundesdeutschen Autobahnen so viele I*D*O*T*E*N...

Ich meine, dass in der Schweiz nur mit max. 140 km/h gefahren wird ist, bedingt durch das stattlich verordnete Tempolimit von 120km/h und die drakonische und exorbitant teure Ordnungsbussenpraktik, ja durchaus zu verstehen und auch nachzuvollziehen...

Wesshalb aber in Good old Germany, in dem Land notabene in welchem auf weiten Strecken der BAB kein Tempolimit herrscht, in letzter Zeit so langsam und auch noch so konkret und rücksichtslos nur "links & langsam" gefahren wird, ist für mich schlicht unverständlich...

In der Regel wird, auf 2 spurigen Autobahnen während den normalen Tageszeiten so zwischen 80 - 130 km/h gefahren... Wird es dann mal 3 spurig steigt das Tempo dann, vielleicht, auch mal auf 140 - 150 km/h... Oftmals aber auch nicht, denn, jetzt benötigen ja die Elefanten dann plötzlich 2 Spuren... So bald es dann aber mal 4 spurig wird sind, dann auch mal 160 - 180 km/h drinn, mehr aber geht dann in der Regel auch nicht...

Eine Fahrt gestern auf der A5, von Kassel über das Gammbacher Kreuz über FFM nach Darmstadt und dann über Freiburg nach CH, während der normalen Tageszeit, liess sich, im Bereich rund um FFM, trotz teilweise 4 Spuren nur mit 120 - 150 km/h bewältigen...

So etwas ist doch einfach "voll - konkret - krass"... Ich meine, die deutschen Bürger und auch die meisten rechtsbürgerlichen Politiker, wehren sich doch schon seit Jahren vehement gegen ein Tempolimit auf der BAB... Ich frage mich dann aber nur "wozu", wenn doch tagsüber gar nicht schneller als die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h gefaren wird und werden kann...

Oftmals ist es doch so: Auf der ersten Spur fahren die Elefanten, dicht an dicht ... Auf der 2. Spur fahren vereinzelte Elefanten und nur ganz wenige Bürgerkäfige... Auf der dritten Spur gibt es keine Elefanten und auch nur sehr wenige Bürgerkäfige... Dafür aber jede Menge an ungenutzter Strasse...Auf der 4. Spur aber, also auf der Spur welche eigentlich das "Express" Attribut tragen sollte, ja auf dieser Spur drängeln sich dann, all die "Nachtwächter" und "Schnarchnasen".... Und verhindern dort mit ihrer Fahrweise wirkungsvoll, dass ordentliche Leute in einer vernünftigen Zeit von A nach B gelangen können...

Dabei stelle ich jetzt einfach mal fest, dass, je näher mann an die Schweizer Grenze kommt, je beschaulicher es auf den Strassen zu und her geht... (Bitte jetzt keine Schläge von Leuten aus Baden - Württemberg!!!) Ich habe einfach das ganz subjektive Gefühl, dass hier, beispeielwseise zwischen Rastatt und Freiburg am gemütlichsten gebummelt wird...

Damit Ihr "tempolimitlos glücklichen" deutschen Kollegen sieht, wie "weit" bzw. "krank" wir hier in der Schweiz schon geworden sind zeigt euch hier an der Stelle mal folgende Anektdote...

Letzte Woche war ich am Elternabend meiner 10 Jährigen Tochter in der Schule... Und dort fragte mich an diesem Abend die Lehrerin meiner Tochter, mit gespielter??? Unsicherheit, ob sie mich mal etwas persönliches fragen dürfe...

Sie erzählte mir dann eine Anektdote, bei welcher es prinipiell darum ging, dass sie, die Lehrerin, meine Tochter dazu ermuntern wollte, dass sie, maine Tochter, mit einer ihr gestellten Aufgabe nicht so arg pressieren sollte sondern dass sie sich statt dessen ruhig etwas mehr Zeit nehmen solle...

Im Rahmen dieser Diskussion muss dann wohl die Lehrerin zu meiner Tochter gesagt haben, dass man ja, auf der Autobahn, auch nicht mit 200 fährt... Daraufhin meinte meine Tochter aber anscheinend nur staubtrocken: "Aber Frau Lehrerin, Wir fahren auf der Autobahn schon auch mal 200"...

Und genau hier kam dann die gespielt??? unsichere Frage meiner Lehrerin, Ob denn nun meine Tochter, an der Stelle, einfach übertrieben habe, oder aber, ob ich denn wirklich meine diesbezügliche elterliche Vorbildfunktion in einer derart schwerwiegenden und rücksichtslosen Weise verletzen würde, in dem ich, mit einer mir schutzbefohlenen minderjährigen Person, eine derartig krasse Verletzung der schweizerischen Verkehrsregeln vornehmen würde...

Es lag und liegt wohl hinter der Vorstellungskraft dieser rechtschaffenen Leuchte der bildenden Zunft, dass es in Europa noch ein Land gibt in welchem man(n) / frau, ohne Verletzung von Verkehrsregeln, so schnell fahren darf...

Meine Erklärung, dass ich so was in CH natürlich nie und nimmer tun würde und dass sich die von meiner Tochter angesprochenen ungeheurelichen Geschwindigkeitsexzesse tatsächlich auf der Fahrt zu unseren Verwandten in Good old Germany, und somit in völlig legaler Weise zugetragen haben, war der Dame aber nicht wirklich eine Beruhigung...

Sie meinte dann nur, dass sie so etwas, auch wenn es denn in Deutschland legal sei, trotzdem als ein, einem Kind gegenüber, äusserst verantwortungsloses Verhalten missbilligen würde...

Ich hab dann das Gespräch, nur wegen dem guten Ruf meiner Tochter ganz "sanft" abgebrochen bzw. auf ein weniger gefährlicher Territorium gelenkt...

By the way, die Dame ist so schätze ich mal Mitte 20...

Vielleicht erhalten meine Frau und ich nun demnächst Besuch von der Schulpflege bzw. der Vormundschaftsbehörde welche uns dannzumals mitteilt, dass sie uns das Sorgerecht für unsere Kinder wegen meinem ungebührlichem Verhalten entziehen werden...

So weit ist es bereits in der Schweiz...

"Ein Schelm wer Böses dabei denkt"...

Und der Tipp für meiner Tochter:

"Vorsicht Feind höhrt mit"...

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chip
Geschrieben

Das problem der Linksschleicherei läßt sich in 2 Punkten beantworten:

1. mangelnde Fahrausbildung: Viele Leute sind unsicher und trauen sich nicht auto zu fahren weil sie das nie gelernt haben, da in der Fahrschule Auto bedienen im Vordergrund steht. Das schlimme ist nur, dass sich die Leute dann noch mit ihrer Blockiererei im Recht fühlen. (Kein Problem der Fahrausbildung sonder eher der verkorksten (Neid) Gesellschaft)

2. Links bummeln und blockieren wird nur minimal bestraft und sehr wenig konsequent überwacht. Der ertappte Sünder hat da vieleicht 20 Euro Strafe zu befürchten. Keine wirkliche Abschreckung.

zetti-hh
Geschrieben

und dazu kommen dann auchnoch ein paar leutchen die verkehrserzieher spielen wollen. das mögen zwar nur sehr wenige sein aber die würd ich am liebsten inne luft jagen.

ich war letztes wochenende nachts auf der autobahn zwischen hamburg und bremen unterwegs. dort gibts relativ viele streckenabschnitte wo "richtgeschwindigkeit" ist ... da die strecke an einem samstag abend um 23uhr aber extrem leer war bin ich anschlag mit unserer eklasse da längsgefahren ... irgendwann dann setzte sich ein rentner vor mich ... ganz linke spur und er ging mit der geschwindigkeit immer weiter runter ... anfangs 180 zum schluss 125 ... die beiden anderen spuren waren sehr schwach besiedelt so das er locker hätte in der mitte fahren können. aber nein er fährt 10 minuten vor mir her. k.A. ob es erlaubt ist (wahrscheinlich eher nicht) habe ich dann meine wut mit bi-xenon ausgedrückt ... keine reaktion. zum glück musste ich nach bremen runter von der autobahn ... dieser kerl hätte mich noch da zugetrieben rechts zu überholen :evil:

kkswiss
Geschrieben

Cool

Ich versuche mal eine Antwort zur Frage zu finden, ob die stimmt, keine Ahnung.

Früher, bis vor gut 3 Jahren pendelten wir ein bis zweimal die Woche zwischen Marburg (Hessen) und Zürich.

Diese Pendelei zog sich so über sieben bis acht Jahre hin.

Im Laufe der Zeit stellte ich ähnliches fest, wie Du jetzt. Besonders schlimm ist es gewesen während der Ferien. Zu Anfang dachte ich an die reisende Bevölkerung mit den Anhängern. Aber könnte es nicht in erster Linie mit den sehr hohen Spritpreisen in Deutschland zu tun haben.

Wenn ich sehe wie viele Fahrkurse der ADAC oder ähnlicher Clubs anbieten, in denen es um sparsame Fahrweise geht.

Und dann die ganzen Dieselfahrzeuge, jeder will so wenig wie möglich mir diesen Kisten verbrauchen. Da wird um das letzte Zehntel auf dem Bordcomputer gekämpft.

Zur Schule:

Das hast du dir selbst zuzuschreiben, hättest ja nichts sagen brauchen.

Unsere Tochter (7 Jahre) ist auf einer Privatschule mit grün angehauchten Lehrern.

Was glaubst Du wie wir angesehen werden mit unsern Autos. Irgendwann hat unsere Tochter mal geäussert dass wir einen Ferrari haben, und Mama und Papa damit auf die Rennstrecke gehen.

Und es kam, wie es kommen musste, klar erzählte sie auch noch dass sie hin und wieder mit uns dort auf der Strecke ist.

Ohh, hauaha, das war nicht gut, beim nächsten Elternabend wäre meine Frau besser alleine gegangen.

Was sind wir doch für Rabeneltern, diese Gefahr die wir unserer Tochter zumuten und dann die gesundheitlichen Schäden, die sie davon trägt. Der Krach, die Abgase, ja sogar das grobe Verhalten der Rennfahrer ist bedrohlich.

Fazit:

Zu eins

Ich bin froh das wir jetzt hier in der CH wohnen und die Pendelei aufgehört hat.

Zu zwei

Ich gehe nicht mehr auf einen Elternabend, solange diese Lehrerin da ist.

littlemj
Geschrieben

Zuallererstmal mein Beileid :hug: für die uneinsichtigen deutschen Linksfahrer, ich fühle mit dir.

Bin am Dienstag ziemlich spontan vor dem Papst in den Münchner Zoo geflüchtet. Über die Autobahn von Regensburg nach München ist auf den ersten ca. 50-60 km keine Geschwindigkeitsbegrenzung und es war wegen dem Papstbesuch (?) auch relativ wenig Verkehr. Wir sind aber trotzdem zügig durchgekommen (150 - 160, hiermal ein Danke an meinen Tempomat :-))! ).

Sobald aber eine Begrenzung kam, fahren (fast) alle auf der linken Spur und zwar wie festgenagelt auch wenn mal 300 m Platz sind zwischen zwei LKWs.

Hauptproblem hierfür ist glaub ich das Ego.

Was anderes kann man dazu glaub ich wirklich nicht sagen. Wenn ich ein "minderwertiges" Fahrzeug im Rückspiegel hab, fahr ich nicht auf die Seite (brauch ich nicht sagen, ich hab nen Opel :wink: ), aber vielfach kann man so ganz schnell als "Oper" dran sein. Das einzige was man machen kann: Mit gutem Beispiel voran und versuchen eine möglichst intelligente Fahrweise an den Tag zu legen.

Zum Thema Lehrer: Ein guter Freund von mir ist nächstes Jahr mit seinem Referendariat fertig. Vor 3 Jahren waren wir beide + seine Freundin in Berlin, freie Autobahn und er fährt 140 (Ford Focus, da wären noch ein paar km/h gegangen oder???)!!!! Ich war hinten drin und konnt nix machen (die Freundin fuhr übrigens auch nicht schneller).

Vielleicht müssen die bei Studienbegin ein Zettelchen unterschreiben mit einer Aussage "Hiermit gelobe ich nie schneller zu fahren als mir vorgegeben ist. Wenn keine Vorgabe erteilt ist, so soll 140 meine Reisegeschwindigkeit sein."

Einziger Trost war, das uns kurz vor Leipzig zwei Carrera GT überholt haben (Wehrmutstropfen: Digicam im Kofferraum). Die hatten Stuttgarter Kennzeichen und hatten sich wahrscheinlich gedacht: Was mach ich die nächsten 2 Stunden, fahren wir mal schnell nach Leipzig...

Gruß aus wirsindwiederpapslos-City Regensburg

Simon

Jan69
Geschrieben

Während der Ferienzeit sind auch oft Leute unterwegs, die sonst nie Autobahn fahren.Am besten die ganze Zeit in der mitte mit 100,da kann uns ja nichts passieren!

Auch ertappt man des öfteren Fahrschulen,wie sie mit den Schülern seelenruhig in der Mitte dahingondeln.

Und, wie F40org schon ansprach ,Spritspargurus+Bordcomputer machen dann den Rest,

Gruss, Jan

alpinab846
Geschrieben

So wie die einen "schleichen" und "Spuren verstopfen" "drängeln" und "rasen" die anderen....es ist ein nettes Miteinander-und fast schlimmer als bei einer Religion, weil der andere direkt abgewertet wird.

Zum Thema Lehrer, Grüne etc: ich habe in meiner Familie 2 Cousinen, die meinen Autofimmel auch immer sehr kritisch beäugt haben. Ich habe mich zwar damals häufig um meine Großmutter gekümmert und diese in Urlaub gefahren-aber die Umweltbelastung war doch sehr hoch. Ich habe mir dann erlaubt, sie auf ihren ökologisch wertvollen Südamerika-Urlaub zum Kaffepflücken anzusprechen und angeführt, daß ich wohl Jahre mit dem vergeudeten Treibstoff ausgekommen wäre. Das Verhältnis ist seitdem doch deutlich abgekühlt.

Die Schweizer Verkehrspolitik und damit auch die Indoktrination, daß schnelles Autofahren einem Schwerverbrechen gleichkommt ist wohl nicht aufzuhalten. Deshalb sollt man die ganze Schweiz einfach zum autofreien Gebiet erklären-wie z.B. in Saas Fee. Die Lehrerin hätte dann keine Zeit mehr sich um Eure Tochter zu kümmern, da sie sich um Ihre Kuh kümmern muß, da es ja keine LKWs mehr gibt, die die Milch bringen. Das Problem wäre somit schon mal gelöst...(Ironiemodus aus)

Geronimo_
Geschrieben

Ich rege mich auch immer wieder aufs Neue darüber auf .

Meiner Meinung nach gehört ein generelles Überholverbot für LKW`s auf deutschen Autobahnen . Die behindern am meisten den Verkehr .

Außerdem kommt hinzu , daß sehr viel heute spritsparend fahren ,aber wenn sie das tun wollen , bitte nicht so .

Wie Chip es schon erwähnte , sind die Strafen für notorische Linksfahrer viel zu gering .

Und meistens sind die notorischen Linksfahrer ältere Leute oder Neider die einen ausbremsen wollen , wenn sie sehen man kommt mit hoher Geschwindigkeit von hinten .

Was noch erschwärend dazu kommt , sind die Fahrschulen .

Glaube was die da gezeigt bekommen ist passives fahren.

Wenn ich sehe das viele schon 500m vor einer Ausfahrt anfangen zu bremsen , bekomm ich ein Koller . Die Ausfahrtspuren sind lang genug , daß jeder sein Auto mit Tempo 160 oder noch mehr herunter bremsen kann .

TPO
Geschrieben

Es gibt halt viele Menschen die noch nie in ihrem Leben schneller als 160 gefahren sind, auch wenn das hier in einem Sportwagenforum schwer vorstellbar ist. :D

Bei den Eltern hat mans Schnellfahren nicht gelernt, da diese meist langsame Autos hatten oder sich einfach nicht getraut haben. Verständlich bei dem technischen Stand damals.

In der Fahrschule gibts es auch kaum Fahrlehrer die einem ihr Leben jeseits der 150kmh anvertrauen würden, verständlich.

Bei den "Fahranfängerautos" sponsort by Omi&Opi gibt es auch selten richtige PS-Monster, die meisten meiner Freunde haben auf 45ps Corsas angefangen, da war ich mit Mamas 102 PS VW Passat schon verdammt gut motorisiert. :D

Ich denke Autofahren ist wie vieles im Leben prägend, und wenn jemand sich halt an 130kmh auf der linken Spur gewöhnt hat, warum sollte der sich dann nochmal ändern? Es wäre ungewohnt, gefährlicher, teuerer, da sollen die anderen doch bitteschön Rücksicht nehmen und halt hinterherdackeln.:evil:

Da könnte man jetzt eine nette "Bild-Aktion" starten. O:-)

Gasfuß runter macht Deutschland munter!

Initiative Vollgas für mehr Mobilität, Freiheit und Steuereinnahmen.:-))!

Kaw-Liga
Geschrieben
Und dann die ganzen Dieselfahrzeuge, jeder will so wenig wie möglich mir diesen Kisten verbrauchen. Da wird um das letzte Zehntel auf dem Bordcomputer gekämpft.

Hallo KKSWISS...

Das mit den Dieselfahrzeugen habe ich früher auch so gesehen... Im Moment aber bin ich mit einem AC Schnitzer gechippten 3 Liter BMW Diesel ganz flott unterwegs... Für mich hat der Diesel dabei ungemein an attraktivität zugelegt... Diesel fahren ist für mich, bei einem "Autobahnauto" sehr effektiv weil ich hier mit geringem Drehzahlniveau und viel Drehmoment sehr schnell unterwegs bin... So bald der BMW 335d touring bi - turbo rauskommt steht das Ding dann in meiner Garage...

Irgendwann hat unsere Tochter mal geäussert dass wir einen Ferrari haben, und Mama und Papa damit auf die Rennstrecke gehen.

Da bin ich voll bei Dir!!! hab meiner Tochter mittlerweile eingebläut, dass sie um himmelswillen nichts von der Nordschleife und so nem Zeug erzählen soll... Auch soll sie zudem blos nichts von den restlichen Fahrzeugen in der Garage erzählen... Aber die Kids haben halt auch ihre Freude, wenn sie mit solchen Dingen in der Schule ankommen...

Was anderes kann man dazu glaub ich wirklich nicht sagen. Wenn ich ein "minderwertiges" Fahrzeug im Rückspiegel hab, fahr ich nicht auf die Seite (brauch ich nicht sagen, ich hab nen Opel ), aber vielfach kann man so ganz schnell als "Oper" dran sein. Das einzige was man machen kann: Mit gutem Beispiel voran und versuchen eine möglichst intelligente Fahrweise an den Tag zu legen.

Hallo littelmy

Was heisst hier schon minderwertiges Auto... Also, es gibt immer einen der mehr Geld, ne schönere Frau, ein grösseres Bankkonto odr auch nur einen längeren Pimmel hat... Muss ich denn deshalb, nur weil ich ein langsames Auto habe, anderen Leuten welche ein schnelleres Auto haben ihren Spass verderben...

Damit wir uns hier recht verstehen, mein 3er Diesel läuft gechippt 250 km/h... Also genau so viel wie die meisten "politically correct" abgeregelten anderen deutschen Premium Karren welche jeweils mit der grössten Maschine bestückt sind...

Muss ich denn nun desswegen, wenn ich mit 250 km/h auf der linken Spur fahre, einem Lambo, Ferrari oder Porsche Fahrer den Tag vermiesen, in dem ich Ihm, mit dem Blockieren der linken Spur, klar mache, dass er mit seinem "politically incorrect" daherkommenden weil nicht abgeregelten Fahrzeug, halt nun trotzdem hinter mir fährt und er mich deshalb mal kann... So ne Sch****e!!! Das Einscheren nach rechts kostet mich doch nur 2 Sekunden und der Schnellere ist, "Schwupps", sofort vorbei und ich kann wieder nach links raus und "Jut Is"!!!

All dies läuft dann auf diese weise zudem auch noch ohne Stress für uns Beide ab... Ja, Ja ich weiss, dazu müsste einem zuerst bin den Sinn kommen, mal in den Rückspiegel zu schauen...

Die Schweizer Verkehrspolitik und damit auch die Indoktrination, daß schnelles Autofahren einem Schwerverbrechen gleichkommt ist wohl nicht aufzuhalten. Deshalb sollt man die ganze Schweiz einfach zum autofreien Gebiet erklären-wie z.B. in Saas Fee. Die Lehrerin hätte dann keine Zeit mehr sich um Eure Tochter zu kümmern, da sie sich um Ihre Kuh kümmern muß, da es ja keine LKWs mehr gibt, die die Milch bringen. Das Problem wäre somit schon mal gelöst...(Ironiemodus aus)

Hallo Alpinab846

Das ist zweifelsfrei so!!! Aber, in Saas Fee ist das Leben auch ohne Autos extrem gefährlich!!! Denn da rasen die Einheimischen, mit ihren fast lautlosen weil batteriebetriebenen Gefährten wie die "Begasten" durch die engen Gassen...

littlemj
Geschrieben

@ Kaw-Liga

Da kam wohl was falsch rüber (Die Zeitnot der Mittagspause, entschuldigung).

Ich bin 100& auf deiner Linie. :dafuer: Bitte meine Antwort oben nicht falsch verstehen. Es ist mir durchaus bewußt das wir in Deutschland ein Rechtsfahrgebot haben und ich versuch mich auch weitestgehend daran zu halten. Um ehrlich zu sein freue ich mich von "politisch unkorrekten" Fahrzeugen überholt zu werden, weil 1. Optisch, 2. Akustisch (meistens) und 3. ein Porsche ist einfach überzeugender im Rückspiegel als mein Vectra :-o

Grüße

Simon

K-L-M
Geschrieben

Würde mich mal stark interessieren wie die Statistik der Todesfälle auf Grund Straßenverkehr im Vergleich Schweiz zu Deutschland sind !!

Weiß das jemand?

Klaus

chip
Geschrieben
Würde mich mal stark interessieren wie die Statistik der Todesfälle auf Grund Straßenverkehr im Vergleich Schweiz zu Deutschland sind !!

Weiß das jemand?

Klaus

2005 forderten die Strassenverkehrsunfälle in der Schweiz 409 Todesopfer und 5059 Schwerverletzte. Dies sind 20 Prozent weniger Todesopfer und 8 Prozent weniger Schwerverletzte als im Jahr 2004, als bereits der Tiefstwert der vergangenen 20 Jahre erreicht wurde. Die Fortschritte im Bereich der Strassenverkehrssicherheit sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Soweit die zentralen Ergebnisse der Statistik der Strassenverkehrsunfälle, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wird.

Quelle:

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/verkehr_und_nachrichtenwesen/nutz_verk_inf/verkehrssicherheit/medienmitteilungen.print.html

bei ca. 7,5 Mio Einwohner (kkswiss war schneller)

Deutschland hat ca. 82 mio Einwohner

bei ca. 5000 Opfer.

Der Vergleich hinkt aber etwas, da in D mehr Transit als in der Schweiz ist. Ebenso muß man die Zählweise berücksichtigen. Wer 1 Tag nach dem Unfall im Krankenhaus stirbt ist in Deutschland nicht mehr in der Statistik. Mit der Autobahn und dem Tempolimit hat das alles aber wenig zu tun, da auf der Autobahn in Relation zu der Nutzung die wenigsten tödlichen Unfälle passieren.

Toni
Geschrieben

Für mich ist das ganz klar das Ego der Leute, welches nicht zulässt dass ein Schnellfahrender/fahrende einfach ohne Probleme vorbeikommt. Man muss ihm/ihr Steine in den Weg legen, er/sie soll mal weg vom Gaspedal und gefälligst etwas langsamer fahren. Hinzu kommt natürlich der Neid; wer will/kann es sich heute noch leisten so unökonomisch zu fahren bei den Benzinpreisen...Es kann aber auch an der Schadenfreude liegen, oder auch am Frust; die Situation am Arbeitsplatz wird immer frustrierender für das "normale Arbeitsvolk" und auf der Strasse oder eben Autobahn kann man etwas den Chef heraushängen, indem man die anderen zwingt, langsamer zu fahren. Man kann sozusagen etwas Macht ausüben.

Absolut armselig.

Kaw-Liga
Geschrieben
Mit der Autobahn und dem Tempolimit hat das alles aber wenig zu tun, da auf der Autobahn in Relation zu der Nutzung die wenigsten tödlichen Unfälle passieren.

Genau!!! Das ist der Punkt... Es ist nicht die Geschwindigkeit welche die Menschenleben fordert sondern das mangelhafte Fahrverhalten mancher lieber Zeitgenossen... Und genau hier beginnt doch wohl die Problematik!

Zudem basteln die Schweizer noch immer an Ihrer "Vision Zero" also an der absurden Vorstellung von Null Todesopfern im Strassenverkehr...

Was in CH in letzter Zeit am meisten zuzr Reduzierung der Todesopfer beigetragen hat war die Einführung der 0,5 Promille Grenze... Diese hat der Sache einen ordentlichen Schub nach unten gegeben...

Für mich gibt es aber, wenn wir in Zukunft das bisschen Strasse welches uns nach der lawinenartigen Zuname vom Lastkraftwagen Verkehr noch geblieben ist optimal nutzen wollen nur eine Lösung:

Das Rechtsüberholen auf den Autobahnen muss sofort freigegeben werden... Denn dann kann man dort fahren wo die Strasse gerade frei ist! Ob dies links, rechts oder in der Mitte ist, ist dann egal...

Dies wird aber von unseren Verkehrspolitikern vehement abeglehnt... Ob wohl in den USA, wo dieses Vorgehen gang und gäbe ist, auch nicht mehr Unfälle zu verzeichnen sind...

Und erzähl mir nun keiner, in den USA würde nur immer sooooooo langsam gefahren... Mittlerweile lassen es die Leute da drüben in diversen Staaten bereits auch wieder ganz schön krachen... Und in Miami wo mann sich sowieso eher in einem südamerkanischen Staate wähnt ist das bute Treiben mit 90 Meilen auf dem Interstate bei gleichzeitigem Überholen Rechts und Links eine "Feine Sache"...

Just my little 2 centgs...

ephox
Geschrieben

In der Fahrschule gibts es auch kaum Fahrlehrer die einem ihr Leben jeseits der 150kmh anvertrauen würden, verständlich.

:-))!

Mein Fahrlehrer : "So, jetzt putze ma mol de Diesel wiedda durch!" Tacho 200 im Fahrschul-Golf:lol:

Jetzt komme ich eigentlich selten noch dazu auf der Autobahn zu fahren, da vor allem Kurzstrecke... Aber ist klar, dass wenn ich auf die Bahn gehe mich nicht ständig links aufhalte, denn in Deutschland gilt noch immer das Rechtsfahrgebot! Und da muss es doch nicht sein dass ich mit meinen 135 PS vielleicht schneller fahren könnende/wollende aufhalte:-))!

Diablo6.0
Geschrieben

Ich verstehe sowieso nicht, warum das Rechtsüberholen noch so ein Tabu-Thema ist. Seit ich mit dem Motorrad unterwegs bin überhole ich des öfteren mal rechts und habe keinerlei Probleme damit. Wenn viele Autofahrer nicht so schleichen würden wäre das an für sich nicht notwendig, aber wenn sie es so wollen, gerne. Die meisten scheinen mich, den pösen pösen Motorradfahrer, absichtlich nicht vorbeilassen zu wollen. Gut denk ich mír: Ein Zug am Gasgriff und ich flieg eben rechts vorbei. Mit einem leistungsstarken Auto würde ich auch rechts überholen, warum nicht?

chip
Geschrieben
Ein Zug am Gasgriff und ich flieg eben rechts vorbei. Mit einem leistungsstarken Auto würde ich auch rechts überholen, warum nicht?

Und just in dem Moment zieht der Schleicher nach rechts und dann gute Nacht. Das ganze mit dem rechts überholen klappt in D nicht weil es wahrscheinlich 20 Jahre dauern würde bis die Dumme Masse von Lemmingen das alles kapiert. Bei unserer Verkehrsdichte würde das wohl automatisch (leider) eine Tempolimit erfordern...:(

zetti-hh
Geschrieben
Und just in dem Moment zieht der Schleicher nach rechts und dann gute Nacht. Das ganze mit dem rechts überholen klappt in D nicht weil es wahrscheinlich 20 Jahre dauern würde bis die Dumme Masse von Lemmingen das alles kapiert. Bei unserer Verkehrsdichte würde das wohl automatisch (leider) eine Tempolimit erfordern...:(

ich denke die meisten würden es nie verstehen! ausserdem würde es wohl wirklich ein tempolimit mit sich ziehen ... man stelle sich vor man darf auf allen spuren "frei" fahren ... das würde ich sogar als schwierig einschätzen ... wenn da leute mit 200+ auf der rechten spur angekachel kommen ;-)

Diablo6.0
Geschrieben
Und just in dem Moment zieht der Schleicher nach rechts und dann gute Nacht. Das ganze mit dem rechts überholen klappt in D nicht weil es wahrscheinlich 20 Jahre dauern würde bis die Dumme Masse von Lemmingen das alles kapiert. Bei unserer Verkehrsdichte würde das wohl automatisch (leider) eine Tempolimit erfordern...:(

Mit dem Motorrad ist das eigentlich kein Thema, aber da biste halt so schnell vorbei, dass der Autofahrer es kaum merkt. Ausserdem kann man sich n bisschen absichern indem man die ganze Spurbreite ausnutzt und dadurch das Risiko minimiert.

Mit dem Auto muss man da schon ein wenig geschickter vorgehen.

Am besten man kämpft sich rechts auf Höhe des Linksschleichers und beschleunigt dann voll durch. Mit einem sehr hohen Geschwindigkeitsüberschuss würde ich allerdings auch nicht rechts überholen. Das wäre zu gefährlich.

alpinab846
Geschrieben

Das war das letzte Mal, daß Rechtsüberholen als Option öffentlich gepostet wird-sonst schließe ich hier zu...Danke

Kaw-Liga
Geschrieben
Das war das letzte Mal, daß Rechtsüberholen als Option öffentlich gepostet wird-sonst schließe ich hier zu...Danke

Sorry, aber muss man(n) das jetzt verstehen... Wieso diese Zensur hier an der Stelle... Leben wir hier nicht in einer "Freien Welt" in dem das Recht der "Freien Meinungsäusserung" und der "Pressefreiheit" gilt...

Damit hier der "kleine aber feine" und anscheined auch sehr wichtige Unterschied noch einmal ganz klar und offen proklamiert wird:

In meinem Posting habe ich ganz klar nicht zum Rechtsüberholen unter der herrschen Rechtslage, also zu einem klar verkehrswidrigen Verhalten aufgefordert!!!

Unter meinem Posting:

Das Rechtsüberholen auf den Autobahnen muss sofort freigegeben werden... Dies wird aber von unseren Verkehrspolitikern vehement abeglehnt...

habe ich lediglich meine freie Meinung welche auf meiner eigenen Erfahrung in den USA fusst, zum Ausdruck gebracht und habe hier vorgeschlagen, die heutige Rechtslage zum *Böses Wort* in der von mir postulierten Art und Weise zu ändern...

Wenn dem aber so ist, dann frage ich mich, weshalb denn, hier an dieser Stelle, eine solche Meinungsäusserung welche das *Böses Wort* zum Thema hat, derart drakonisch und in derart terminaler Weise sanktioniert wird...

Ich frage mich dies, nicht zu Letzt aus der Optik h,eraus, weil dann, im Sinne einer Gleichbehandlung, auch die blosse Auseinandersetzung mit Dingen wie z.B. dem Islamistischen Glauben oder anderen heiklen Themen der heutigen Zeit, "per se", auch nicht mehr geführt werden dürften...

Wenn dem aber dann wirklich so wäre, dann driften wir aber sofort in eine Richtung welche jeglichen weiteren Diskurs bzw. Diskussion an der Stelle hier sofort "ad absurdum" und zudem auf einen "politically incorrecten" Weg führen würde...

Ist dies alles wirklich so gewollt...

I'm still confused but at least on a much more sophisticated level...

alpinab846
Geschrieben

Du warst doch garnicht gemeint. Wenn hier jemand sagt wie man was wo tun muß zum Rechtsüberholen kann ich das nicht durchgehen lassen....

Toni
Geschrieben

In D habe ich es ein paar Mal sehr effektiv gemacht;

Ganz links ist ein notorischer Linksfahrer. Ich fahre in der Mitte eine Wagenlänge hinter ihm. Nach kürzester Zeit stauen sich die Autos hinter ihm und mir und werden ganz nervös, aber niemand regt sich wegen meiner Wenigkeit auf, sondern wegen des Linksfahrers. Irgendwann schaut er doch in den Rückspiegel und denkt: Hoppla, ich glaube ich bin etwas zu langsam oder/und ich sollte rechts fahren.

Teilweise werden sie dann tatsächlich langsam schneller und ich hinter ihm in der Mitte ebenfalls, bis ich ihn dann bei ca. 150kmh, indem ich langsamer werde, schneller fahren und nach rechts ziehen lasse.

Und teilweise werden sie dann aber ganz schnell und wollen so schnell wie möglich wieder rechts fahren und dann ist es umso besser.

Auf jeden Fall hat es bis jetzt immer geklappt. Gleichzeitig ist es noch amüsant und nicht gefährlich. Allerdings sollte man für so etwas ein paar wenige Minuten Zeit haben.

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