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harald_f

Mit reichlich Verspätung: Mein 328

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harald_f
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

OK, nachdem ich ihn schon einige Jahre habe stelle ich nun meinen 328 vor. Ich war heute auf einen US-Car Treffen und dann gleich noch Bilder von ihm gemacht.

Habe ihn 2003 von einem Privatmann gekauft, der ihm zu "lahm" war. Ich habe mich Jahrelang durch eine Vortbildung gequält und wollte ihn mir als Belohnung kaufen. Hätte mir ihn aber auch gekauft wenn ich durchg´fallen wäre:wink: Der Vorbesitzer schwor eher auf seinen 360er. Vor diesem Besitzer hatte ein italienischer Arzt dieses Auto. Habe ich anhand alter im Handschuhfach vergessenen Papieren rausfinden können. Nachdem er still gelegt war habe ich ja einen neuen Brief bekommen...

OK nach wochenlanger Suche im Internet und anderswo habe ich dieses Exemplar gefunden. So noch gut in Schuß, hatte aber kein Serviceheft. Da ich dieses Auto eh behalten möchte sah ich das als geringeres übel an. Die Klima-Anlage ist auch defekt. Zahnriemen und Kupplung wurden gemacht. Kilometer 46000 KM (Hatt aber einen neuen Tacho bekommen). Also bin ich hingefahren, angeschaut, "aus-dem-Bauch" gekauft. Ich wollte zwar meinen Spetzl mitnehmen (Mechaniker-Guru), er hatte aber leider keine Zeit. Na, so gesehen hatte ich trotzdem Glück.

Nach einiger Zeit hab ich trotzdem gemerkt das er vorne rechts einen Bagatelschaden hatte. Hatt mir kräftig gestunken aber es wurde fachgerecht erledigt. Seitdem waren folgende Probleme:

- elektrische Antenne defekt

- Drehzahlmesser defekt

- aus einem Dichtungsring am Zündverteiler Öl ausgetretten und den Verteilerfinger ins Jenseits befördert

Heuer habe ich dann noch eine Hohlraumversiegelung durchgeführt, nachdem ich das Auto mit Fertan vorbehandelt und mit Karamba nachbehandelt hatte.

So, nun die Fotos (Das weiße "Geschoss" ist mein Alltagsauto. Man vergleiche die Motoren:wink: )

Sorry für die Schreibfehler und der schlechten Grammatik, aber meine Freundin ruft...:wink:

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harald_f
Geschrieben

2. Teil meines F328

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harald_f
Geschrieben

Wie gesagt hier mein anderer Renner:D :D

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TomDial
Geschrieben

Hallo,

ähem, was bitte hast Du mit Karamba nachbehandelt?

Du meinst doch nicht den stark säurehaltigen Rostlöser der Blech zerfrisst wie Krümelmonster Butterkeks?

Gruß!

harald_f
Geschrieben

Hatte auch ein schlechtes Gewissen danach...

mir haben aber viele von dem Fertan-zeugs vorgeschwärmt. Habs aber dann gleich 1 Tag später alles mit Kriechöl ausgewaschen. In der Werkstatt wars eh zu kalt daher hatt das FERTAN nicht arbeiten können. Soweit ich weiß muss es ziemlich warm sein das es hart wird und mit dem Metall reagiert. Soweit ist es aber nicht gekommen. Ich könnte mich dafür heute noch geiseln.

Gruß

Gast Alpinchen
Geschrieben

Hüstel....hüste.. hüst.....

trinkst Du viel, vielleicht zu viel ?

Mal schnell 'ne Hohlraumversiegelung ?

Fertan wird hart ?

Karamba - Kriechöl - Nachbehandlung ????

Wie bist Du in die Hohlräume , z.B. Schweller gekommen ?

Ich sach ma so:

Wer nicht weiss, wie z. B. Fertan wirkt (Eisen-Tannin-Verbindung,äusserst stabil),

hat keine Werkzeuge zur Anwendung des selben (Kompressor, Becherpistole, Schläuche, Schlitzdüsen, usw.).

Folglich ist da nix passiert, da nix gemacht werden konnte.

Karamba gibt es m.W. nur in Sprühdosen, damit kömmt keiner in Hohlräume,

wenn doch, dann sag' ich nur: Gelbe Seiten (armes Auto).

Also, Behandlung mit Fertan:

Zuerst losen oder lösbaren Rost entfernen,

Geht beim Schweller z. B. mit "peitschendem" Pressluftschlauch.

Anschliessend Schweller freisaugen, freiblasen, danach mit Wasser ausspülen.

Reichlich Fertan mit Hohlraumdüse in Schweller einbringen, kann locker 1L proSchweller werden.

Das sollte übrigens "nass-in-nass" passieren, Fertan benötigt Wasser zur Reaktion.

Mindestens 24 Std. einwirken lassen, danach den Schweller wieder mit viiiiieeeel Wasser ausspülen und trocknen lassen,

am besten ín der prallen Sonne.

Mit einem ausrangierten Föhn und einem Zuluft-Schlauch geht's natürlich auch.

Ergebnis: Rost ist erst mal eleminiert und weiterer nicht zu berfürchten.

Zur Kontrolle des ganzen ist ein Endoskop eigentlich unverzichtbar.

Ach ja, ganz nebenbei: Weiss zufällig jemand, wie gross die Inspektionsöffnungen beim 328-Schweller sind?

Kriechöl: Du meintest bestimmt (hoffentlich) Farbkriechöl, z. B. Owatrol Farbkriechöl.

Das ist in diesem Fall absolut nicht geeignet.

Am besten Versiegelung mit Fetten vornehmen. Optimal wäre "Mike Sanders Hohlraumfett".

Womit wir beim nächsten Problem wären: Diese Fette lassen sich nur bei hohen Temperaturen verarbeiten.

Bei "Mike Sanders" sollten es IMMER mehr als 100 Grad sein.

Der etwas negative Aspekt bei Fetten ist, dass es möchlicherweise aus'm Schweller tröpfel könnte.

Na ja, Fettflecken kann man abputzen, Rostflecken dagegen....Also lieber 'nen Fettfleck als 'nen Rostfleck.

Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen:

Einen Wagen in der Preisklasse 30K bis 40K EUR nimmt man nicht zum üben, es sei denn man hat's aus der Portokasse genommen.

Kleiner Tipp: Einen "Ferrari für arme" (FIAT X1/9) kaufen und das Schrauben lernen, oder ganz lassen und zum Fachmann gehen.

Wobei das Schrauben am X durchaus mit dem am 308 / 328 vergleichbar ist.

Das Fahrwerk ist vergleichbar, Kühlanlage ebenso, an einen vernünftigen Motorservice ist nur nach Motorausbau zu denken.. usw.....

Ist halt alles 'ne Nummer kleiner.

Epilog:

Nimm's mir bitte nicht krumm, aber als ich als stiller Leser (übrigens seit 3 Jahren) Dein Posting gelesen habe kam's über mich.

Wahrscheinlich weil ich mir meinen Traum "Made in Maranello" auch noch erfüllen will und es mir förmlich weh tut zu sehen,

wie jemand aus Unkenntnis etwas zerstört, für das er möglicherweise lange gespart hat.

Also nichts für ungut. Ich hoffe, Du hast Dich in deinem Posting nur falsch ausgedrückt und es ist kein Schaden entstanden.

Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute mit Deinem 328.

Wolfgang

TomDial
Geschrieben

Also noch mal ganz klar:

Fertan = sehr gut, so nach Anleitung vorgegangen wird

aber

Caramba = ganz böse,

weil, ein Rostlöser wirkt in der Regel dadurch, das er den festen Rost noch einmal richtig stark reagieren läßt. Durch Säure wird der Rost also chemisch gelockert. Die Schraube läßt sich dann lösen... blankes Metall dagegen wird nach kurzer Zeit extrem von Rost befallen, logisch, oder? Caramba ist also ganz kurz als Reiniger OK, danach muß aber das Metall gereinigt und geeignet geschützt werden. Ich benutze es durchaus um rostige Verschraubungen zu lösen. Danach wird aber sofort mechanisch mit der Drahtbürste gereinigt, mit Bremsenreiniger entfettet und dann mit sauberem Öl, Fett oder auch WD 40 wieder zusammengebaut oder konserviert. Der Gau ist Caramba in Blechfalzen und Karosseriehohlräumen. Wer das nicht glaubt soll mal eine blanke Schraube in eine leere Blechdose legen und ordentlich Caramba draufsprühen. Nach 4 Wochen schaut Ihr dann mal. Besonders gut ist auch Sonax Rostlöser mit MOS2. Bei dem und eben Caramba rosten sogar die Spraydosen von innen durch! Zwar erst nach Jahren, da ja Öl mit drin ist, aber trotzdem aufschlußreich, oder?

Um mal eine Alternative beim Hohlraumkonservierer zu bieten: Die Produkte von Teroson wie HV200 und HV400 werden durch die Zugabe von 20% Shell Telus (säurefreies Hydrauliköl, nicht mehr, sonst haftet es nicht) zu echten Langzeitprodukten. Statt nach ein paar Jahren bröckelig zu werden, behalten sie auch nach 10 Jahren noch eine cremige Konsistenz und verkleben nichts was sich bewegen soll. Die Mischung läßt sich ohne Erhitzen und andere Ferkeleien bestens in einer guten Druckbecher Hohlraumpistole verarbeiten. Das ist aber dann ein Bereich den man doch wirklich dem Profi überlassen sollte.

Gast Alpinchen
Geschrieben

@ Tomdial:

Caramba ist NICHT ganz böse !

Die falsche Produktwahl ist ganz böse.

Also:

1. Caramba MoS2 C2 = feuchtigkeits-Verdrängend, rostlösend, bietet auch einen als gering einzustufenden Rostschutz.

2. Caramba Multiöl C10 hat eine starke Korrosionsschutz-Wirkung.

3. Nass-Sprüghöl C27 hat ebenfalls eine Korrosions-Schutzwirkung.

4. Caramba C1 ist silikon- und fettfrei und neutral zu Metallen.

Diese Angaben habe ich aus Produktdatenblättern entnommen und noch einmal gründlich telefonisch bei der Anwendungstechnik

der Fa. Caramba eruiert. (Hr. Neumann, Anwendungstechnik, war sehr kompetent und hilfsbereit)

Wenn also 4. C1 verwendet wurde, dann kann man das ganze mit viel heissem Wasser wieder weg bekommen (wir reden vom Schweller)

und anschliessend eine vernünftige Behandlung durchführen.

Wenn 1. bis 3. verwendet wurde, na dann A-Karte. Nicht weil sich Rost bilden würde, sondern weil auf öligen/ fettigen Flächen kein Roststopper

oder Umwandler wirksam wird, da kein Zugang zur Metalloberfläche möglich ist.

Im Bereich der Schwellerhohlräume bekommt man dieses Öl/Fett vielleicht noch mit viel heissem Wasser wieder ab,

das Problem sind halt die Falze. Die lassen sich nicht mehr reinigen.

Man müsste wissen, welches Produkt eingesetzt wurde um zu beurteilen, wie und womit man den Schweller dauerhaft schützen kann.

Es wäre schön, wenn Harald das mal benennen könnte.

Weiterhin sinnieren wir über die Schweller, obwohl H. das nicht explizit erwähnt hat. Vielleeicht ist es ja gar nicht sooo schlimm.

Zu Sonax Rostlöser mit MoS2 kann ich als Produkt nichts sagen, da ich es (noch) nicht kenne.

Der "Schmierstoff" MoS2 (Molybdänsulfit) hat KEINE rostfördernde Wirkung, sondern dient zur Verringerung des Reibwertes

der aufeinandergepressten Schraubenwindungen.

Vielfach sind bei hochfesten Schraubengarnituren (Schraube/Scheibe/Mutter) die Muttern ab Werk mit MoS2 behandelt,

um das Anzugsmoment merklich zu reduzieren.

Zu Teroson werde ich auch noch was schreiben, muss mich aber noch mal etwas schlauer machen.

In einem gebe ich Dir recht: es iss ne rischtsche Sauerei, de Hohlraumversiechelung!

Grüsse aus dem Hessenland

Wolfgang

kkswiss
Geschrieben
Zu Sonax Rostlöser mit MoS2 kann ich als Produkt nichts sagen, da ich es (noch) nicht kenne.

Der "Schmierstoff" MoS2 (Molybdänsulfit) hat KEINE rostfördernde Wirkung, sondern dient zur Verringerung des Reibwertes

der aufeinandergepressten Schraubenwindungen.

Vielfach sind bei hochfesten Schraubengarnituren (Schraube/Scheibe/Mutter) die Muttern ab Werk mit MoS2 behandelt,

um das Anzugsmoment merklich zu reduzieren.

Zu Teroson werde ich auch noch was schreiben, muss mich aber noch mal etwas schlauer machen.

In einem gebe ich Dir recht: es iss ne rischtsche Sauerei, de Hohlraumversiechelung!

Grüsse aus dem Hessenland

Wolfgang

Wenn ich das so lese und mir Deinen Wohnort ansehe würde ich sagen, Du bist der Wolfgang von Wolf Autoteile.

Egal ob es stimmt oder nicht, bei den Produktblätter von Teroson kommt nicht mehr raus als bei denen von Caramba.

Caramba ist direkt Henkel unterstellt.

Und Teroson gehört zu Loctite und Loctite gehört wieder zu Henkel.

Im übrigen produziert Sonax den Rostlöser nicht selber, sondern kauft in ein.

Als ich noch in der Branche war (ist 5 Jahre her), war das bei Caramba.

Gast Alpinchen
Geschrieben

@kkswiss

Ische abe aber gar keine Autozubehörhandel.

Ne, ne, im ernst, ich verdiene mein Geld als Stahlbaukonstrukteur im Anlagenbau, Maschinenbau und Hochbau.

(Im Staube sollst Du kriechen und Striche ziehen Dein Leben lang....)

Also mit Autos nix am Hut, jedenfalls beruflich.

Aber seit einigen Jahren haben es mir die Heck- und Mittelmotor-Fraktionen seeeehr angetan. (daher auch der Nickname)

Mein Problem ist halt, dass ich lieber schraube als fahre (ja, so was gibts auch). Und jetzt rate mal, woran ich schraube.

Italiano si, Maranello no, Torino si. Und zu Fehrs hab' ich's auch nicht weit :-)

Aber ich spare nun ganz fleissig, um meine persönliche Antwort auf die Midlife-Crisis zu holen.

Im Moment ist es nicht ganz so akut, da ich zuweilen Überführungsfahrten für den Berthold Klotz machen darf, und das für wenig Geld.

Dabei habe ich vom 308 bis zum 360 Modena alles fahren dürfen, und das immer über grosse Distanzen (Venedig, Sienna, Österreich...).

Die letzte grosse Fahrt war übrigens mit dem 288 GTO von Sienna über'n Brenner nach Kirchen-Hausen (ist aber eine Replika auf Basis F108).

Damit war ich mal einen Tag der Held im Erdbeerfeld :).

Wir waren in einer kleinen Gruppe 288 GTO, F40, 360 Modena und Testarossa.

(Der Testa ist glaube ich der Ex vom Emu...Nandu?..ne..Strauss :-).

Solange ich die Möglichkeit habe dort für wenig Geld zu fahren werde ich meine Sucht im Zaume halten können.

Bis dahin schraube ich an meinem X und lerne; schliesslich will ich dereinst meinen eigenen Wagen selbst pflegen und warten.

(Wahrscheinlich bleibt mir auch nichts anderes übrig, da ich viiieeeel bares in der Familie unterbringen kann/darf/muss, das bleibt jetzt aber unter uns, ja?)

Und dazu gehört bei mir auch eine Motorrevision..;-).

Und die Liebe zu eurer Passion wird durch den eigenen Nichtbesitz in keinster Weise geschmälert.

Im Gegenteil: Jetzt habe ich auch noch meinen Grossen angesteckt; der will doch vor seinem Maschinenbaustudium noch KFZ-Schlosser bei Ferrari werden.

Die Bewerbungen laufen noch. Sollte hier jemand helfen können, dann herzlich gerne, jeder Tip, jede Info wird gerne angenommen.

Übrigens kann ich mich auch an einem Sonnenuntergang erfreuen, obwohl ich ihn mit vielen anderen teilen muss ;-).

Apropos Sonne: An so einem sonnigen Tag mach' ich mal früh Feierabend -----und leg' mich unter's Auto :-)).

Mit vielen Grüssen vom Fusse des Westerwaldes

Wolfgang

TomDial
Geschrieben

Hi,

die Produktdatenblätter von Caramba habe ich auch einmal eingesehen, auch auf den Flaschen und Dosen steht "Korrosionsschützende Wirkung", teilweise sogar "säurefrei".

Nur sind meine Erfahrungen aus der Praxis. Und das aus weit über 20 Jahren.

Ich habe zu viele durch Carambaprodukte beim Lagern zerstörte Autoteile gesehen. In einen Autohohlraum gesprüht muss die Wirkung meines Erachtens verheerend sein.

Mein erster Kontakt mit der zersetzenden Wirkung war ein do it your Selfer, der die Innereien von 2 Spidertüren in 5 Liter Caramba gelagert hatte. Die Teile waren nur noch Keks als er sie nach 1/2 Jahr zum Zusammenbau stolz wieder anbrachte. Auch die Kunststoffrollen der Fensterseilzüge waren zerbröselt. Später durfte ich die von einem Sammler eingelagerten Kurbel und Nockenwellen aus Schmiedestahl entsorgen. Die Carambadose stand noch auf dem Regal. Der Rost war wie der Schimmel auf dem Cammenbert 1mm stark über alle Teile gewuchert.

Der Rückstand, der bleibt wenn die öligen Bestandteile verdunstet sind, wirkt meines Erachtens verheerend.

Auch in Tür Schlössern hat das Zeug nichts verloren. Schwergängige Scharniere lösen sich zwar, sind dann aber oft nach einer längeren Nichtbenutzung für immer fest.

Ich versuche öffentliche Tipps, die eventuell von etwas weniger in der Materie verwurzelten Menschen gelesen werden, unmissverständlich zu halten. Da Laien dann oft im Laden stehen und "Caramba" verlangen und irgend eins von 15 Produkten mit nach Hause nehmen, ist die Wirkung dann eventuell verheerend und der Schaden irreparabel. Ich hänge mich mit meinen Tipps hier manchmal sehr weit aus dem Fenster, bin mir aber der Verantwortung bewusst. Das ist wirklich nicht bei allen so. Dieses Forum hat da übrigens ein überwiegend sehr hohes Niveau, bei andern ist das anders (Der "X" Mann wird wissen was ich meine, CFI?).

Um eine Anekdote los zu werden: Mich hat mal ein Kunde gefragt wie er einen Zylinder wieder völlig sauber bekommen würde. Ich habe ihm Kaltreiniger empfohlen. Nach drei Tagen stand er mit einem perfekt von jeder Nikasil Laufschicht befreiten, dunkelgrauen Zylinder in der Bude. Er hatte das Teil nach Gebrauchsanweisung mit Kalkreiniger behandelt. Der Unterschied zwischen t und k war dem Verkäufer in der Drogerie egal...

Bei der Fülle von Caramba Produkten sehe ich das ähnlich. Die Chance das völlig falsche Cx zu bekommen, weil der Verkäufer Cy, das richtig wäre, gerade nicht da hat, ist zu groß. Ein Buchstabe vertauscht und es passiert etwas ganz anderes als gewünscht.

WD40 und Ballistol sind mit Sicherheit bei unseren Autos die deutlich sichereren Produkte. Dazu ein weißes Sprühfett mit PTFE.

Außer einer Schweinerei kann man damit eigentlich keine bleibenden Schäden anrichten. Nur im Auge tun sie weh. Wer dann noch Schrauben im Spritzwasserbereich nach dem Festziehen mit einem dünnen Hohlraumkonservierungsspray auf Wachsbasis überzieht, macht schon eine ganze Menge richtig.

MOS2 ist nur ein druckfester Festschmierstoff der einen sehr wirksamen Rollenlagereffekt im mikroskopischen Bereich hat, chemisch ist es eher neutral. Sollte im Radlagerfett sein, ist unentbehrlich in Antriebswellengelenken, im Motoröl hat er aber genauso wenig zu suchen wie PTFE.

Gast Alpinchen
Geschrieben

HalloTomDial,

Ich will ja gar nichts verteufeln, auch nichts schön- oder schlechtreden, aber richtig muss ja jede Aussage sein.

Die nachfolgende Passage habe ich mal zu Caramba gemailt mit der Bitte um Stellungnahme. Warten wir deren Meinung mal ab.

Zitat:

>Nur sind meine Erfahrungen aus der Praxis. Und das aus weit über 20 Jahren.

>Ich habe zu viele durch Carambaprodukte beim Lagern zerstörte Autoteile >gesehen. In einen Autohohlraum gesprüht muss die Wirkung meines >Erachtens verheerend sein.

>Mein erster Kontakt mit der zersetzenden Wirkung war ein do it your Selfer, >der die Innereien von 2 Spidertüren in 5 Liter Caramba gelagert hatte. Die >Teile waren nur noch Keks als er sie nach 1/2 Jahr zum Zusammenbau stolz >wieder anbrachte. Auch die Kunststoffrollen der Fensterseilzüge waren >zerbröselt. Später durfte ich die von einem Sammler eingelagerten Kurbel

> und Nockenwellen aus Schmiedestahl entsorgen. Die Carambadose stand >noch auf dem Regal. Der Rost war wie der Schimmel auf dem Cammenbert 1>mm stark über alle Teile gewuchert.

>Der Rückstand, der bleibt wenn die öligen Bestandteile verdunstet sind, wirkt >meines Erachtens verheerend.

Weiteres Zitat:

>Auch in Tür Schlössern hat das Zeug nichts verloren. Schwergängige >Scharniere lösen sich zwar, sind dann aber oft nach einer längeren >Nichtbenutzung für immer fest.

Wir sprachen von Hohlräumen (Schwellern und dergleichen..), nicht von drehenden Teilen, wir sprachen auch nicht von Caramba als Schmier und Gleitmittel.

Zitat:

>(Der "X" Mann wird wissen was ich meine, CFI?).

Ich erbitte Aufklärung.

Zitat:

>Um eine Anekdote los zu werden: Mich hat mal ein Kunde gefragt wie er >einen Zylinder wieder völlig sauber bekommen würde. Ich habe ihm >Kaltreiniger empfohlen. Nach drei Tagen stand er mit einem perfekt von jeder >Nikasil Laufschicht befreiten, dunkelgrauen Zylinder in der Bude. Er hatte das >Teil nach Gebrauchsanweisung mit Kalkreiniger behandelt. Der Unterschied >zwischen t und k war dem Verkäufer in der Drogerie egal...

Es läuft gerade eine Anfrage eine Anfrage, ob eine Nikasil-Beschichtung durch KALK-reiniger zerstört werden kann (hört sich zumindest fragwürdig an).

Zitat:

>WD40 und Ballistol sind mit Sicherheit bei unseren Autos die deutlich >sichereren Produkte. Dazu ein weißes Sprühfett mit PTFE.

>Außer einer Schweinerei kann man damit eigentlich keine bleibenden >Schäden anrichten. Nur im Auge tun sie weh. Wer dann noch Schrauben im >Spritzwasserbereich nach dem Festziehen mit einem dünnen >Hohlraumkonservierungsspray auf Wachsbasis überzieht, macht schon eine >ganze Menge richtig.

Gaanz ruhig Brauner.... ich stimme ganz und gar zu. Bloß PTFE (Teflon) hat mit Rostschutz soviel wie MoS2 zu tun ....nämlich nix.

Zumal Teflon (man glaubt es kaum) temperaturempfindlich ist. Ab 150 °C geht die Druckfestigkeit heftigst in den Keller.

Aber bei dem ganzen Thread ging es doch um Caramba in Hohlräumen und nicht um WD40 in Scharnieren....

Zu Teroson melde ich mich dann auch noch mal..

Bis dahin also

Wolfgang

Gast Alpinchen
Geschrieben

Hab' mir gerade noch mal das Oldtimer-Markt Sonderheft "Rostschutz" rausgekramt.

Hohlraum-Schutzmittel-Langzeittest, 20 Kandidaten,

1. Mke Sanders

2. Siegafett

3. Teroson HV400 (bestes Wachs im Test

Und jetzt kommts:

17. Fertan Rostumwandler UND HT-Hohlraumwachs (Kombisystem)

Zitat aus dem Bericht:

Die beiden Komponenten gingen eine gute Verbindung ein, lösten sich aber GEMEINSAM vom Untergrund.

Das Problem ist dabei offenbar, dass das Fertan absolut rückstandsfrei abgewaschen werden muss.

Ich kann den Testbericht auch gerne mal scannen, falls Interesse besteht.

Wolfgang

harald_f
Geschrieben

So ich jetzt nochmal:

Richtig, ich habe nicht viel Erfahrung in der Thematik, mein Spetzl schon mehr. Nur leider ist der nicht immer zur Stelle.

Ich habe zuerst Fertan reingetan wo ich in den Hauptschwellern hingekommen bin. Ergo nicht überall. Tags darauf haben mir aber viele von dem Mittel abgeraten so das ich dieses mit Wasser ausgewaschen habe. Nach einer Woche habe ich dann ein Kriechöl aus nem Plastik-Karnister (denke blau) den mir mein Spetzl zur Verfügung gestellt hat nochmal nachgespült. Es war definitiv kein Karamba sondern ein anderes Produkt. Name weiß ich nicht mehr. Ich schrieb deshalb Karamba. Es standt darauf: Kriechöl zur Konservierung ect. Nach weiteren ca 4-5 Tagen hab ich dann noch Teroson reingetan.

Edit:

Ich hatte nen leistungsstarken Kompressor, Hebebühne, Spritzwerkzeug bzw Pistolen. Ich werde meinen Spetzl nochmal fragen wie sich das Kriechöl mit Namen nennt.

Nachtrag:

Es war säurefreies und PH neutrales Kriech und Fließfett. Hersteller war Mike Sanders oder Locktite. Das weiß er jetzt nicht mehr genau.

Harald

TomDial
Geschrieben

Hi!

Nikasil Zylinder in verdünnter Ameisensäure kochen, das war im Entkalker drin.

Klappt perfekt... alles ab.

Ob Caramba objektiv über die eigenen Produkte informiert kann ich nicht sagen.

Neulich hat ein Vertreter der Zigarettenindustrie die Schädlichkeit des Rauchens angezweifelt. Im deutschen Fernsehen. Vor nicht mal 3 Monaten...

Wenn ich die Verwendung von potentiell gefährliche Produkten nicht kontrollieren kann, rate ich erst einmal davon ab. Auf Fragen wie: Schadet Schwefelsäure oder Bremsflüssigkeit dem Auto antworte ich erst mal "ja".

Das es in die Batterie und die Hydraulik gehört, schließe ich damit nicht aus.

PTFE in Fett ist wunderbar für Sitzschienen und Schließmechanismen, aber nicht für Schlösser... mit Korrosion hat das nichts zu tun.

Ich habe versucht harmlose und nützliche Produkte zu empfehlen, mit denen man keinen ernsten Schaden anrichten kann. Sachen die neben andere Autopflegeprodukte wie Shampoo, Leder- Seife und Fett, Gummipflegemittel etc. in die Box gehören. Aggressive Rostlöser haben da nichts verloren. Gibt es nur ein Produkt von diesem Hersteller, ist eine Verwechselung nicht möglich.

Die Marke "Caramba" bietet von Klassik, Rasant, Rapid, Profi etc. so viele Sprays mit geheimem Inhalt an, das ich es unverantwortlich finde etwas davon Laien zu empfehlen.

Fertan kann man mit Sicherheit leichter falsch als richtig anwenden, trotzdem hält sich der Schaden in Grenzen.

Wenn man aber jede Mahnung zur Vorsicht und Vermeidungsstrategien ins Absurde führt, ist das hier nicht mehr mein Thema.

CFI ist ein Forum: Cars From Italy

Dort ist alles vertreten was einen davon abhalten kann Autoforen zu lesen...

Gast Alpinchen
Geschrieben

Antwort der Fa. Caramba, nachdem ich die Aussagen über rostFÖRDERNDE Wirkung Ihres Rostlösers hinterfragt habe:

Zitat:

selbstverständlich schützen die Multiöle Caramba Super und Super Plus Stahl vor Korrosion. Stahlbleche bleiben auch nach > 240 Std. Schwitzwassertest (DIN 50 017 ) noch frei von Rost. Beide Multiöle sind säure- und silikonfrei!

Für die Behandlung von Fahrzeughohlräumen verwendet man selbstverständlich ein Korrosionsschutzwachs- ein Multiöl wäre für einen langjährigen Korrosionsschutz im Fahrbetrieb überfordert!

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Otte

Dipl.-Ing., Leiter F&E

Caramba Chemie GmbH&Co.KG

Zitat Ende

Über die Entfernung von Niakasil-Beschichtungen durch Ameisensäure laufen noch Anfragen bei entsprechenden Fachleuten.

Es wäre auch noch eine Hinterfragung Wert, ob Ameisensäure in Kalkreiniger enthalten ist.

Ich vermute mal, dass nach dem Lebensmittelrecht eher Zitronensäure in Frage käme.

Grüsse vom Fusse des Westerwaldes

Wolfgang

harald_f
Geschrieben

Hi Alpinchen!

Muss ich jetzt Angst haben das mir mein Auto unterm A.... wegrostet?

Die genaue Bezeichnung meines Kriechöls bekomme ich erst am Wochenende. Nur soviel: Mein Kumpan benutzt es auch bei seinen Mustangs?!

Harald

Gast Alpinchen
Geschrieben

Hallo Harald,

erst mal abwarten, was nun eingebracht wurde. Danach kann man weitersehen.

Nach der Aussage der Fa. Caramba sind deren Produkte ja nicht rostfördernd.

Jetzt schau mer mal und warten auf den Spezl :wink: .

Wolfgang

TomDial
Geschrieben

Sie sollten mal genau lesen: Die beiden Mulitöle "Caramba Super und Super Plus" sind nicht korrosionsfördernd... und dann lesen Sie mal was ich geschrieben habe... über die Vielzahl der unterschiedlichen Caramba Sprays. Das sind mehr als zwei...

Entkalker: Lassen Sie doch einmal eine Anfrage starten ob Entkalker statt Zitronensäure oder Ameisensäure, auch Amidosulfonsäure, Sulfamin, Sulfamidsäure enthalten können oder Maleinsäure. Mann, ist das spannend!

Nur weil Sie ja offenbar der "Allesanzweifler" sind. Berufskrankheit?

Bitte keines der Mittel einnehmen, zerebral wirkt es nicht!

Gruß!

TomDial
Geschrieben
Hi Alpinchen!

Muss ich jetzt Angst haben das mir mein Auto unterm A.... wegrostet?

Die genaue Bezeichnung meines Kriechöls bekomme ich erst am Wochenende. Nur soviel: Mein Kumpan benutzt es auch bei seinen Mustangs?!

Harald

Nein, sicher nicht. Wenn Kriechöl in großen Gebinden an für Autoarbeiten bestimmten Orten steht und von einigermaßen sachkundigen Menschen zum Zweck der Konservierung von Fahrzeughohlräumen benutzt wird, kann man davon ausgehen das es schon grundlegend dafür geeignet ist.

Nur gibt es in der Technik leider viel mehr Möglichkeiten etwas falsch zu machen, als richtig.

Diese Hohlraumkonservierungsgeschichte war noch vor 20 Jahren ein echtes, ungelöstes Problem. Die Industrie hat es lange nicht fertig gebracht Autos von innen rostfrei zu halten. Ich kann mich an Volkswagen erinnern, die wegen Durchrostungen von innen nicht durch den TÜV kamen. Fing man an zu schweißen, lief überall Wachs raus. Der von VW als ultimativ beworbene Rostschutz durch Fluten mit Heißwachs war ein Schuss in den Ofen, schmolz dann aber bei der Rost-Reparatur wieder auf.

Das von Fiat verwendete Crylagard fing nach wenigen Jahren an zu schrumpfen und Risse zu bekommen.

Tectyl hat am Ende auch nicht vielen Autos geholfen.

Beim Konservieren alter, ergo partiell korrodierter Autos, war man dann völlig ratlos. Ich habe rund 30 Jahre Konservierungsversuche und Ihr Scheitern beobachten dürfen. Ein Geheimtipp jagte den anderen, alle waren nutzlos. Ich habe mit Dutzenden von Kilos Fett restlos gefüllte Alfa Spider gesehen, ausgeschäumte Pagoden, mit Altöl getränkte Käfer, unendliche Mühen, Kosten und unsagbare Sauereien. Nur, nutzen tat es alles nichts.

Eine Weile benutzte alle Welt Owatrol. Die gepriesene Wirkung existierte nur auf dem Werbematerial, ich habe diverse teure Blechteile von Oldtimern wegwerfen müssen, Owatrol hatte den Rost vor jeder Störung von Außen geschützt die ihn bei der Arbeit hätte stören können. Am ehesten funktionierte noch Bleimenninge, die ist aber inzwischen ein ganz klein wenig verboten und war kein Partner für 2K-Lacke.

Ein Durchbruch war Fertan. Damit haben wir so manche unrettbare Dachkante gerettet, grenzmürbe Schweller stabilisiert und schwer erreichbare Hohlraume entrostet. Das hatte kein Mittel vorher geschafft. Wenn ein bereits angerostetes und mechanisch nicht entrostbares Teil auch 10 Jahre später noch OK ist, ist das ein großer Erfolg.

Nur, wie schon erwähnt, man kann viel falsch damit machen, dann stellt sich die gewünschte Wirkung leider nicht ein. Was das Zeug sympathisch macht ist seine relative Ungiftigkeit. Der Preis inzwischen eine bodenlose Frechheit. Aber das Patent müsste ja irgendwann auslaufen. Ich habe aus den Fehlern anderer versucht zu lernen und freue mich heute immer wie ein Kind, wenn Autos, die ich vor 15 Jahren restauriert habe, heute immer noch ohne große Rostschäden durch die Lande fahren.

Gruß!

harald_f
Geschrieben

Hallo Leute,

habe jetzt die genaue Bezeichnung. es heißt Molykote Multigliss 5 in 1. Mein Freund beharrt darauf das es NICHT schädlich ist. Unter anderem steht es auch darauf das es als Waffenöl geeignet ist.

So wie ich das jetzt aber trotzdem sehe habe ich das verbockt.

Falls es bedenklich ist werde ich ihn professionel zu einer Fachwerkstatt geben. Kann mir einer vielleicht (auch per PN wenn nötig) einen kompetenten Namen im Südbayerischen Raum (München) geben. Muss ja nicht unbedingt der "freundliche" sein.

http://shop.dabag.ch/shop/art?aid=100010260&langid=1

http://www.plaschna.de/molykote/de/Products/mgl51.htm

Anbei ein Foto der besagten Substanz.

Grüße,

Harald

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kkswiss
Geschrieben

Ich kenne das Produkt gut.

Die Firma Kamax in Alsfeld produziert Maschinenschrauben und behandelt sie damit vor der Einlagerung. Die bestellen das Produkt immer in 200 Liter Fässern.

Das Öl verharzt nicht und bildet nur einen hauchdünnen Film auf dem Material. Dieser Film hält aber über Jahre, ohne das die Schrauben Rost ansetzen, oder verkleben.

Der Generalhändler ist aber die Firma Trost. http://www.trost.de/

harald_f
Geschrieben

Danke kkswiss, jetzt kann ich wieder ruhig schlafen. Ich habe halt dieses reingetan um die Feuchtigkeit aus den Rahmen zu bekommen, da ich doch das Fertan mit Wasser rausgewaschen habe. Ich wusste doch, das ich mich auf meinen Spetzl verlassen kann!:lol: :lol:

Grüße,

Harald

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